Wien

Allgemeines zum freundschaftlichen Länderspiel gegen Deutschland in Kurzform:

Bild: begeisterte österreichische Fussballfans in der 1. Halbzeit; © Wien-konkret

Bild: begeisterte österreichische Fussballfans in der 1. Halbzeit; © Wien-konkret

Fußball-Ländermatch Österreich gegen Deutschland
Spieltag: 6. Feb. 2008 um 20:30 Uhr
Stadion: „Happel-Stadion“ (Praterstadion) Wien; Meiereistraße 7, 1020 Wien
Öffentliche Erreichbarkeit: U1 bis Praterstern bzw. oder S-Bahn Wien-Nord, dann 8 Stationen mit der Straßenbahnlinie 21

Zuschauer: erwartet 48.500
Matchtyp: Freundschaftspiel
Eintrittskarten: Männer (=Vollpreiszahler) zahlen um ca 80% mehr als Frauen (=ermäßigte Karten); Beispiel im Sektor B und E Rang 1 und 2: 36 Euro Männer, 20 Euro Frauen ; Im Sektor E Rang 3 sind es gar 87% "Männeraufschlag". => siehe ÖFB-Preisliste.

Beste österreichische Chance:  
Gelbe Karten: 2 für Österreich: Aufhauser, Linz bzw. 3 für Deutschland: M. Friedrich, Mertesacker, Ballack 
Rote Karten: 0

Ergebnis: Österreich verliert 0:3 ; Halbzeit 0:0

Trainer: Österreich Josef Hickersberger  /  Deutschland Joachim Löw
Schiedsrichter: Paolo Dondarini (ITA)

Josef Hickersberger, derzeitiger Trainer der Österreichischen Nationalmannschaft vor dem Match: "Ein Sieg wäre eigentlich unglaublich schlecht für uns." Mit dem Wunschresultat einer Niederlage ist Hickersberger demnach sehr zufrieden.
 
=> Österreichische Bundeshymne

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Jeder auf seinem Posten:

Bilder: re.: Trainerkabinen (links die Deutschen in rot, rechts in die Österreicher in schwarz) - Fotografen schauen Richtung Spielfeld - Sicherheitsdienst mit Blick auf die Fussballfans; © Wien-konkret



Bilder: re.: Trainerkabinen (links die Deutschen in rot, rechts in die Österreicher in schwarz) - Fotografen schauen Richtung Spielfeld - Sicherheitsdienst mit Blick auf die Fussballfans;
© Wien-konkret

Viele Besucher kamen auch bei diesem Ländermatch wieder zu spät ins Stadion. Die Gründe dafür:
* Verkehrsstau - 4 Monate vor der Europameisterschaft gibt es noch immer keine U-Bahn zum Praterstadion
* fast ausverkauftes Stadion
* gründliche Sicherheitskontrollen
* elektronische Kartenkontrolle hatte einige Probleme

Rechtzeitig am Posten: die Betreuer in ihren Kabinen, die zahlreichen Fotografen am Spielfeldrand und die Sicherheitskräfte beim Fan-zaun.
 

Spielverlauf:

Fotos: Ankick und Feldüberlegenheit in der 1. Halbzeit für Österreich - nach Foul und Gerangel Freistoß in der 2. Halbzeit für die österr. Elf; © Wien-konkret



Fotos: (li.) Ankick und (Mitte) Feldüberlegenheit in der 1. Halbzeit für Österreich - nach Foul und (re.) Gerangel Freistoß in der 2. Halbzeit für die österr. Elf; © Wien-konkret

Österreich in rot-weiß erhält den Ankick und behält in der ersten Halbzeit die klare Oberhand. Doch alle Riesen-chancen bringen Österreich kein erlösendes Goal. Die Deutschen in weiß-schwarz spielen eine elegante, kräfteschondende Partie. Ist ja immmerhin nur ein Trainingsmatch.

Auch die zweite Halbzeit beginnt überraschend gut für die engagiert spielenden Österreicher, ehe in der 56 Minuten die Deutschen nach Ihrer ersten großen Chance über einen Torerfolg jubeln dürfen. Österreich hatte gleich darauf die Möglichkeit zum 1:1, jedoch stellte Deutschland 10 Minuten später mit dem 2:0 klar, wer hier die Hosen anhat. Nachdem sich die Deutschen in der 2. Halbzeit ein bisserl mehr anstrengten, passierte auch schon das 0:3 für die Deutschen. In der 84 Minute bewahrt uns Team-Goalie Manninger vor dem 0:4 und so bleibt es bei der auch so niederschmetternden 0:3 Niederlage.
 

Torfolge:

Fotos: Die österr. Niederlage in drei Schritten: 0:1, 0:2, 0:3. Was dabei auffällt: Raiffeisen immer auf der Seite der Deutschen  => siehe Anzeigetafel; © Wien-konkret



Fotos: Die österr. Niederlage in drei Schritten: 0:1, 0:2, 0:3. Was dabei auffällt: Raiffeisen immer auf der Seite der Deutschen => siehe Anzeigetafel; © Wien-konkret

0:1 für Deutschland durch Hitzlsperger (53.)
0:2 für Deutschland durch Klose (63.)
0:3 für Deutschland durch Gomez (80.)
 

Die beiden Mannschaften:

Österreich: Manninger, Prödl, Stranzl, Pogatetz, Standfest, Aufhauser (69. / Prager), Ivanschitz, Säumel, Fuchs, Harnik (73. / Kienast), Linz (81. / Kavlak)

Deutschland:
Lehmann, Westermann, Mertesacker, M. Friedrich (74. / Hilbert), Lahm, Schneider (59. / Podolski), Ballack (87. / Rolfes), Hitzlsperger (81. / Jones), Schweinsteiger, Klose, Kuranyi (59. / Gomez)
 

Ticketskandal: Männer zahlen um 63% - 87% mehr als Frauen:

Foto vom "Vollpreisticket", das eigentlich ein reines "Männerticket" ist; Frauen zahlen nur ermäßigten Preis wie Pensionisten, Behinderte, Präsenzdiener und Jugendliche bis 19 Jahre  © Wien-konkret

Foto vom "Vollpreisticket", das eigentlich ein reines "Männerticket" ist; Frauen zahlen nur den ermäßigten Preis wie Pensionisten, Behinderte, Präsenzdiener und Jugendliche bis 19 Jahre
© Wien-konkret

Sexuelle Diskriminierung von männlichen Fußball-Fans im Stadion durch den ÖFB

Nachgefragt bei der ÖFB Rechtsabteilung, warum Männer über 19 Jahren für die gleichen Eintrittskarten bei dem Österreich-Ländermatch gegen Deutschland um durchschnittlich rund 80% mehr bezahlen müssen, als Frauen, antwortete Dr. Thomas Hollerer von der Rechtsabteilung des ÖFB in einem Telefoninterview am 29.1.2008 ausweichend:

Stellungnahme des Österreichischen Fußballbundes:
“Der ÖFB hat sich zu diesem Schritt entschieden, um Fussball auf eine breite Basis in der Bevölkerung zu stellen und ist sehr froh, wenn auch Frauen und Kinder die Spiele unserer Mannschaft besuchen.“

Ob die überhöhten Männerpreise nicht eine sexuelle Diskriminierung von Männern darstellen, wollte Dr. Hollerer von der ÖFB-Rechtsabteilung nicht beantworten.
 

Stellungnahme der Bundesministerien für Frauenangelegenheiten und Gleichstellung, Doris Bures (SPÖ):

Foto: BM Doris Bures; © Rigaud@Shotview

Foto: BM Doris Bures; © Rigaud@Shotview

"Ich sehe Frauen als eine Bereicherung für den Fußball und finde es daher gut, dass es Frauen erleichtert wird, in die männerdominierte Fußballwelt einzudringen. Es soll aber nicht nur mehr Frauen in den Stadien geben, sondern auch auf dem Rasen - als Spielerinnen und Schiedsrichterinnen."
Email vom 30.1.2008

Die Stellungnahme von Ministerin Bures wird den abgezockten Männern nicht weiterhelfen. Manche Männer werden sich sogar gefrotzelt fühlen. Ob die überhöhten Männerpreise nicht eine sexuelle Diskriminierung von Männern darstellen, wollte die Bundesministerin für Gleichstellung, Doris Bures (SPÖ), bis jetzt nicht beantworten.
 

Stellungnahme Frau Sportstadträtin Grete Laska (SPÖ)

Foto: Sportstadträtin Grete Laska (SPÖ)

Foto: Sportstadträtin Grete Laska (SPÖ)

Frau Sportstadträtin von Wien Grete Laska (SPÖ) am Kleinen Opernball 31.1.2008 im Rathaus darauf angesprochen:
“Wirklich? Finde ich super. Wenn das so ist, würde ich das super finden. Das ist eine Frauenförderungsaktion, um mehr Frauen zum Fußball zu bringen...“

Wien-konkret: "Sehen Sie darin eine Männerdiskriminierung?"

Grete Laska: „Nein. Finde ich nicht. Ich finde, dass ist eine gute Motivation, dass Männer sagen: OK, wir nehmen unsere Frauen mit. Obwohl ich es von Ihnen das erste Mal höre …  Sicherlich ist das so eine Aktion, wo man sagt – so wie man ermäßigte Preise aus bestimmten Gründen gibt, um mehr Publikum zu lukrieren - ist das sicherlich so eine Aktion. Ich bin überzeugt davon, unter der steht es auch. Also ich schaue mir das an. Ich werde meine Mitarbeiter fragen…“

Wien-konkret: Wir danken für das Interview.

+++

Kommentar Wien-konkret: Die Frauenlogik mag ein soeben diskriminierter männlicher Fussball-an nicht nachzuvollziehen.
Liebe Fussballfans! Wien-konkret bleibt am Ball.
 
 

Stellungnahme der FPÖ:

FPÖ Gleichstellungssprecher NR Abg DI Karlheinz Klement

FPÖ Gleichstellungs- sprecher NR Abg DI Karlheinz Klement

"Es ist wirklich erstaunlich, was sich alles unter dem Deckmantel der Frauenförderung verkaufen läßt. Letzter peinlicher Skandal unserer vom Genderwahn verfolgten Frauenministerin Bures:
Männer zahlen - im Vergleich zu den Frauentickets - um bis zu 87% mehr für den gleichen Sitzplatz am Fußballplatz. Das widerspricht ganz klar dem Grundsatz der Gleichbehandlung von Männern und Frauen", meint der Gleichbehandlungssprecher der FPÖ NAbg. DI Karlheinz Klement. ..."

Die ganze Stellungnahme der FPö hier => zum Fall ÖFB-Ticketskandal

Redaktion Wien-konkret: Wenigstens eine Partei nimmt derzeit schon Stellung gegen die Männerdiskriminierung im Stadion und im Alltag...

 
 

keine Stellungnahmen von ÖVP und Grüne:

Bis jetzt haben die ÖVP und die Grünen keine Stellungnahme zum Thema Männersdiskriminierung durch den ÖFB abgegeben.

 

Gleichbehandlungsrichtlinie der EU aus dem Jahr 2004:

Die um 67% bis 87% - im Vergleich zu den Frauentickets - teureren Männertickets für den gleichen Sitzplatz widersprechen unseres Erachtens klar der EU-RICHTLINIE 2004/113/EG DES RATES vom 13. Dezember 2004 zur Verwirklichung des Grundsatzes der Gleichbehandlung von Männern und Frauen beim Zugang zu und bei der Versorgung mit Gütern und Dienstleistungen.

Resümee: Wir raten allen männlichen Fussball-Fans, die Eintrittskarten von österreichischen Ländermatches und die Rechnung zwecks Beweissicherung aufzubewahren und den Kostennachteil zu einem Frauenticket beim ÖFB mittels Fax oder eingeschriebenen Brief einzufordern. Ihre Chancen stehen nicht schlecht. Am besten eine Kopie der Rechnung und des Tickets mitschicken.  
Anschrift: Österreichischer Fussballbund, Ernst-Happel-Stadion, Sektor A/F, Meiereistraße 7, 1020 Wien   Telefax: +43/1-728 16 32
Mehr zum Fall => ÖFB Ticketskandal

Nach diesem unsportlichen Affront gegen Männer durch den ÖFB, nun wieder zum Sportlichen.
 

Fussball-Historie Österreich gegen Deutschland:

Bislang kam es 33 Mal zum Aufeinandertreffen der Fussball-Nationalmannschaften von Deutschland und Österreich, wobei Deutschland 19 und Österreich 8 Siege verbuchen konnte. 6 Mal trennten sich beide Teams unentschieden.

Am 16. Juni 2008 werden beide Mannschaften dann im Rahmen der Fussball-EM weniger freundschaftlich gegeneinander antreten.
 

Teamchef Josef Hickersberger:

"Aber in meiner Funktion als ÖFB-Teamchef bin ich froh, dass wir dieses Spiel gegen die deutsche Nationalmannschaft jetzt haben. Denn unsere Philosophie beinhaltet von den Weltbesten zu lernen."
Josef Hickersberger am 28.1.2008

Anmerkung Wien-konkret: Auch bei der Europameisterschaft 2008 wird die Österreichische Fussball-Elf vermutlich viel Gelegenheit zum Lernen haben.
 

Karten / Tickets:

Foto: Sektoren im Happelstadion; © ZVG ÖFB

Foto: Sektoren im Happelstadion; © ZVG ÖFB

Vorweg: Männer zahlen um 63% - 87% mehr als Frauen für die gleichen Tickets !

Sektor A 1.,2.,3. Rang:
Männerpreis € 18 ;  Pensionisten, Jugendliche bis 19 Jahre, Studenten, Präsenzdiener, Behinderte, Frauen: € 11 
Kinder bis 12 Jahre € 5

Sektor B 1. + 2. Rang:
Männerpreis € 36 ;  Pensionisten, Jugendliche bis 19 Jahre, Studenten, Präsenzdiener, Behinderte, Frauen: € 20 ,
Kinder bis 12 Jahre € 10

Sektor B 3. Rang:
Männerpreis € 28 ;  Pensionisten, Jugendliche bis 19 Jahre, Studenten, Präsenzdiener, Behinderte, Frauen: € 15 ,
Kinder bis 12 Jahre € 5

Sektor C & D 1.,2.,3. Rang:
Männerpreis  € 18 ;  Pensionisten, Jugendliche bis 19 Jahre, Studenten, Präsenzdiener, Behinderte, Frauen: € 11 , 
Kinder bis 12 Jahre € 5
(Fankurve Österreich - Sichtbehinderung durch Fanaktivitäten wie zB Fahnen, Chorerografien, etc. möglich!)

Sektor E 1., 2. Rang:
Männerpreis  € 36 ;  Pensionisten, Jugendliche bis 19 Jahre, Studenten, Präsenzdiener, Behinderte, Frauen: € 20 , 
Kinder bis 12 Jahre € 10

Sektor E 3. Rang:
Männerpreis  € 28 ;  Pensionisten, Jugendliche bis 19 Jahre, Studenten, Präsenzdiener, Behinderte, Frauen: € 15 , 
Kinder bis 12 Jahre € 5

Sektor F 1. + 2. Rang:
(reserviert für 2700 Deutsche Fan)
(Fankurve Deutschland - Sichtbehinderung durch Fanaktivitäten wie zB Fahnen, Chorerografien, etc. möglich!)





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Wien-konkret auf glamour.de

Hinweis:
Zu unserem Artikel über die Männertickets gibt es bereits 17 Seiten Postings auf www.glamour.de

Was für ein Aufreger !

Zitate:
* "Warum wird da ein Unterschied gemacht?"
* finde ich total bescheuert d'oh! , wie unklug von dem verband...
* Als Frau find ich das gut, dann muß ich weniger zahlen. Würde das Angebot trotzdem nicht nutzen, da ich kein Interesse für Fußball habe."
Mir persönlich ist das egal, ich würde wohl höchstens gegen Geld ins Stadion gehen.
* aus frauensicht finde ich es super! gibt ja genug frauen die mit ihren männern ins stadion "müssen", aber irgendwie ist es auch fies gegenüber den männern
Ich find es absolut ok, aber ich die müssten mir schon einiges bezahlen, damit ich freiwillig in's Stadion gehen würde.
da könnte ich Dir jetzt ein Haufen Clubs / Parties, wo Frauen weniger bis keinen Eintritt zahlen müssen, während die Männer schön blechen müssen, in München aufzählen, wo das so ist...
Es beschweren sich zuwenig Männer und das liegt u.a. daran, daß wenn man sich als Mann über Ungerechtigkeiten/Diskriminierungen beschwert bzw. man darauf aufmerksam macht, man als Weichei/Memme etc. bezichtigt wird und sich darüber lustig gemacht wird; dieser Thread ist ein schönes Beispiel dafür.
Hätte ich nicht 13 Monate Zwangsarbeit leisten müssen, währenddessen meine Grundrechte, wie z.B. das Recht auf körperliche Unversehrheit etc., eingeschränkt war und in denen ich gemüdigt wurde und werden konnte, könnte ich solche Dinge auch locker(er) sehen. Als Zivildienstleistender hat man keine Rechte, nur Pflichten.
* so wie keiner gezwungen wird ins stadion zu gehen, wenn ihm die preisgestaltung nicht passt?  (=> Anmerkung: wäre ein super Argument bei Frauendiskriminierung. Keine Frau ist gezwungen, um weniger Geld zu arbeiten)
* Dass nur Männer zum Wehrdienst antreten müssen ist ungerecht.
Das ist eine völlig gerechtfertigte Diskussionslage.

* Männer werden diskriminiert, weil Fußballstadien scharf auf Profit sind.
Willkommen in der Realität, so ist das in der bösen Welt des Geldes.
 



Männerdiskriminierung beim Fußball :

Frauen beklagen sich darüber, dass sie beim Friseur mehr bezahlen müssen, als Männer und würden diese "Diskriminierung" am liebsten per Gesetz verbieten lassen. Werden Männer dagegen ganz gezielt und offensichtlich diskriminiert, dann finden sie das "super". Bezeichnend die Aussage von Frauenministerin Bures. Man sollte sie bei den nächsten Wahlen in die Wüste schicken.

Klasse finde ich übrigens, dass Sie diese Männerdiskriminierung so offen anprangern. Leider ist so etwas heutzutage keine Selbstverständlichkeit, sondern die absolute Ausnahme.

Bleiben Sie dran am Thema. Weiter so! 

Frank L.                                              Email 3.2.2008



ein Fall für den Europäischen Gerichtshof

DICKER Hund ist das mit den Fussballeintrittskarten, ein Fall für den Europäischen Gerichtshof, man stelle sich vor, der Eintritt für Eiskunstlaufen oder Oper (gefühlter höherer Frauenanteil):

- Frauen .....................18 Euro
- Behinderte, Männer..... 10 Euro

Da möchte ich aber mal die sexistischen Sprüche unserer FrauInnen LobbyIstInnen hören ;-))

Hardy                                                 E-mail: 3. Feb. 2008



Lob für die Berichterstattung zum Ticketskandal Länderspiel:

Sehr geehrte Redaktion,

ich finde es hervorragend, wie Sie auf die männerdiskriminierende
Frauenermäßigung für das Länderspiel Österreich - Deutschland eingegangen sind. Sie haben sich getraut, dies als Männerdiskriminierung zu bezeichnen und in den Zusammenhang mit Richtlinien zur Gleichbehandlung der Geschlechter zu stellen, was bei dem derzeitigen Übergewicht des Themas Frauenförderung keine Selbstverständlichkeit ist (zumindestens hier in Deutschland). Ich finde es auch sehr gut, dass Sie namhafte Politikerinnen dazu angesprochen haben.

Vielen Dank für Ihre deutliche Haltung und klare Sprache!

Mit freundlichen Grüßen
Gerhard G.                                                   Saarbrücken, 3.2.2008

Anmerkung: Wien-konkret wird sogar in Deutschland gelesen. Das freut uns natürlich sehr. Danke auch für das Lob.
 



"Männerpreise" für Fußballkarten

Hallo liebe Wien-Konkret Redaktion,

vielen Dank für eure klaren Worten zu dieser Unverschämtheit, Männern höhere bzw. Frauen geringere Preise für Eintrittskarten abzuverlangen.  Da wird erst auf feministisches Betreiben und mit viel Theater ein  Antidiskriminierungsgesetz aufgelegt, aber wenn zu Gunsten von Frauen dagegen verstoßen wird, dann finden die selben Feminstinnen das ganz in Ordnung. Das ist eine Sauerei.

Mit freundlichen, solidarischen Grüßen aus Deutschland
Dr. Eugen Maus      www.manndat.de                           2.2.2008

Anmerkung: Wien-konkret wird sogar in Deutschland gelesen. Das freut uns natürlich sehr.