Wien

Sperre des Rings am 2. Juni 2008 für Autos und Straßenbahn:

Fotos vom abgesperrten Ring am 2. Juni 2008;



Fotos vom abgesperrten Ring am 2. Juni 2008; © Wien-konkret

Die wichtigsten Änderungen im EM-Verkehr Wien.

* Wien-konkret Forderung vom 18. Juni 2008 an die Wiener Rathaus-SPÖ: Die Fanzone Ringstraße sofort wieder für den Verkehr freigeben. Die Fanzonen Heldenplatz, Kaiserwiese, Hanappi-Stadion reichen für die letzten paar EM-Spiele aus. Es ist nicht einzusehen, warum alle Straßenbahnen und der Straßenverkehr weiter für eine leere Fanzone am Ring blockiert wird.

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* Die Ringstraße wird vom 2. Juni bis zum 4. Juli 2008 zum Schutz der Fussball-Fans gesperrt.

* Die Sperre gilt für den Autoverkehr und sogar für den Straßenbahnverkehr (Linie D, J, 1, 2), Autobus (2A) und die Radfahrer.

* von den täglich 30.000 Autos sollen 10.000 auf die ehemalige 2er Linie ausweichen, 20.000 Autos über den Gürtel ausweichen oder das Auto stehen lassen

* Navigationssystem funktionieren nicht mehr, da sie den falschen Weg zeigen. Die Strecken führen nämlich über die abgesperrte Ringstraße.

Warum der ganze Verkehrszirkus in der Innenstadt? Weil die SPÖ Wien die Fussball-Fanzone nicht auf der Donauinsel veranstalten wollte, sondern lieber die Ringstraße dafür opferte. Außerdem können dann die betrunkenen Fans ein Bier auf das Parlament und das Wiener Rathaus trinken, so Sie diese in Ihrem Suff noch erkennen. Und überhaupt, wer sagt das auch in Wien (sowie in Berlin) die Fussballfans einfach auf die Straße Pinkeln und sonstiges hinterlassen...


PS: Wenigstens ist das Parlament jetzt "hinter Gitter". Die österreichischen Abgeordneten werden aber während der Fussball-EM trotzdem nicht im Parlament arbeiten. Die Juni-Sitzungen wurden abgesagt. Das Geld wird von den Abgeordneten aber trotzdem kassiert. Bin gespannt, ob einer seinen Gehalt an die geschröpften Steuerzahler spendet.
 

Fotos: Das von der EM-Fanzone abgezäumte Parlament in Wien;



Fotos: Das von der EM-Fanzone abgezäumte Parlament in Wien; © Wien-konkret