Wien

Die letzte Runde in der Meisterschaft 2007:

Die letzte Runde in der Meisterschaft 2007 spielte die Austria zu Hause in Horr Stadion. Das Wetter war sonning und warm. Es kamen allerdings nur 4.409 Zuschauer und erreichte nicht einmal den Saisondurchschnitt von 6.467 pro Austria-Heimspiel. (Beim Dorfclub Mattersburg waren es am heutigen Tag über 9000 Zuschauer).

Die Westtribühne im Horr-Stadion war heute gut besucht, die Osttribühne wurde gar nicht erst aufgesperrt.

Der Frust der Austria-Fans war auch dafür hauptverantwortlich, dass nicht mehr Fans den Weg ins Horr-Stadion fanden. Immerhin ging man als Tabellenletzter in die Winterpause und erreichte nur mühsam Platz 6 von 10 in der Tabelle. (Hätte Sturm nicht 13 Strafpunkte am grünen Tisch abgezogen bekommen, wäre die Austria heuer überhaupt auf Platz 7 von 10 gelandet).

Mit 11 Siegen aus 36 Spielen und 12 Remi waren für die Veilchen nicht mehr als 45 Punkte in der ganzen Saison möglich.

Bilder: Ankunft der Austria Fans; © Wien-konkret



Bilder: Ankunft der Austria Fans; © Wien-konkret


Aufwärmen der Kampfmannschaft:

Das Aufwärmen ist an und für sich kein großes Thema, wenn man nicht zu spät kommt. Mittelfeldspieler Markus Kiesenebner blieb daher dem Rasen fern, ebenso Goalie Ten Rouwelaar. Dieser hatte allerdings psychische Probleme mit der Austria. Da geht es um eine Freigabe-Diskussion um ihn.


Fotos: Aufwärmen des Austria-Teams vor dem Endspiel der Meisterschaft 2007; © Wien-konkret



Fotos: Aufwärmen des Austria-Teams vor dem Endspiel der Meisterschaft 2007; © Wien-konkret

Jubel über das 3:0 gegen Altach

Wenn man nur 11 Mal in 36 Spielen gewinnt, dann zählt ein Sieg für die leidgeprüften Fans doppelt. Dabei fing es gar nicht gut an. Gleich in Minute 1 verschoss Altach eine 100% Chance am 5 Meter. Kurze Zeit später (27. Minute) vergab Altach die nächste 100% Torchance.

Tore - die man nicht schießt - die bekommt man. Also verwandelte Andreas Lasnik in der 34 Minute einen Foul-Elfmeter zum 1:0 für die Violetten. Hannes Aigner stellte in der 56. Minute auf 2:0 und der eingewechselte Roman Wallner besiegelte in der 72. Minute den Endstand von 3:0 in Violett.

JUBEL !
 

Austrianer feiern den Cupsieg 2007

Austria ist Stiegl-Cupsieger 2007. Der Stiegl-Cup ist keineswegs eine Biertrinker-Disziplin, sondern der Österreichische Fussballcup. Deshalb auch die Bezeichnung ÖFB-Stiegl-Cup.

Das Freibier für die wenigen verbliebenen Fans kam nach Matchende, aber trotzdem nicht von "Stiegl", sondern von "Schwechater".

Den Spielern war es einerlei. Sie tranken ohnedies Sekt aus dem Pokale.


Bilder: Das Austria Team und sein Trainer feiern zu Meisterschaftsende nochmals den Pokal des Fussball-Cups 2007; © Wien-konkret



Bilder: Das Austria Team und sein Trainer feiern zu Meisterschaftsende nochmals den Pokal des Fussball-Cups 2007; © Wien-konkret

Rasen in Violett statt in Grün:

Aufgrund der vielen Fans am Rasen war dieser nun violett und nicht grün.

PS: Dass Rapid nächste Saison in keinem internationalen Bewerb - nicht einmal im UEFA-Cup - mitkicken darf, weckte bei vielen Austrianern große (Schaden-) Freude.


Fotos: Die Austria-Fans jubeln Ihren "Veilchen" und dem Pokal 2007 zu; © Wien-konkret



Fotos: Die Austria-Fans jubeln Ihren "Veilchen" und dem Pokal 2007 zu; © Wien-konkret

Thomas Parits über die Zukunft der Austria-Wien:

General Manager Thomas Parits über die Zukunft der Austria:

"...Mit der Endplatzierung können wir als einzigem nicht zufrieden sein. Wir wollten unter die ersten drei kommen, haben nach dem Cupsieg aber einen Abfall gehabt, der mir unerklärlich ist. Wir haben die Punkte zu leichtfertig hergeschenkt. Man darf aber nicht vergessen, dass wir auch abseits der sportlichen Themen einige Unruhe im Verein hatten. Ich denke dabei an die Generalversammlung und die geplante Ausgliederung in eine AG. Oder an die schwierigen Sponsorverhandlungen. Phasenweise wußten wir ja gar nicht, ob es weitergeht. Und natürlich müssen wir uns auch bei Frank Stronach bedanken, denn durch sein Engagement haben wir auch erst die Lizenz bekommen. Aber bei allen Einflüssen von aussen bleibe ich auch dabei, dass ich die Austria nie wieder so weit unten sehen möchte, dort gehört sie nicht hin. ..."
 



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