Wien

Fussball in Wien



Foto: Das Ernst Happel Staium im Wiener Prater; © Wien-konkret

Wien und Fussball, das ist Tradition pur. Nicht ganz zufällig stammen die beiden besten österreichischen Fussballvereine aus Wien - der Rekordmeister Rapid Wien, der im Hanappistadion in Wien-Hütteldorf zu Hause ist, sowie die Wiener Austria, die im Horrstadion im 10. Bezirk beheimatet ist. Lange Zeit war die Austria im Praterstadion daheim, das später in Ernst-Happel-Stadion umbenannt wurde.

Doch der Fussball ist auch abseits der beiden Großvereine ein wichtiges Thema und so manch späterer Superstar der österreichischen Kickerszene hat seine Wurzeln bei Vereinen wie "Ostbahn", "Simmering", "Vienna" oder "Sportklub". Diese Fussballvereine haben eine lange Tradition und - obwohl sie zwischenzeitlich an finanziellen und sportlichen Problemen zu knabbern hatten, gibt es sie immer noch und einige davon sind beispielsweise in der Regionalliga Ost mit Niederösterreichischen und Burgenländischen Vereinen am Spielfeld.

Fussball in Wien wird klarerweise auch durch die Wiener Liga repräsentiert, die aktuell aus 16 Vereinen besteht.

Neben dem Profi- und Amateurfussball dürfen aber nicht die vielen tausenden Hobbyfussballer vergessen werden, die Wochenende für Wochenende ihrer Leidenschaft Ausdruck verleihen. Und nicht zuletzt die vielen Kinder und Jugendlichen, die ihre ersten Erfolge im Fussballhof ums Eck feiern und die vielleicht in einigen Jahren die Hoffnungsträger des österreichischen Nationalteams sein werden....

Autor: Wolfgang Winkelbauer, Wien

PS: Derzeit sieht es mit den "besten" Fussballvereinen Österreichs nicht so gut aus...
  



22.5.2011 Skandal Matches in der ÖFB-Bundesliga

1. Rapid-Fans stürmen das Spielfeld im Derby gegen die Wiener Austria. Spielabbruch.
2. Sturm gewinnt durch ein nicht notwendiges Handspiel eines Wiener Neustädter Spieler. Schiebung?

@ 1. Rapid-Fans & Spielabbruch
Ausgangslage:
* Die Fussballclubs wollen erstens das Spielfeld nur für die Spieler und zweitens das Geld der Fans.
* Die Spieler wollen mit möglichst wenig Aufwand gewinnen und Geld scheffeln.
* Die Fans wollen das ihre Mannschaft gewinnt und sind dafür sogar bereit viel Geld zu bezahlen. 
* Rapid-Präsident Rudolf Edlinger dürfte mit seiner Funktion ebenso überfordert sein, wie damals als Finanzminister.
* Rapid befindet sich am Ende der Meisterschaft 2011 im Mittelfeld der Tabelle. Die Fans vom Westblock kündigen an, dass wenn Rapid gegen Austria 2:0 "hinten" ist, dann werden sie auf das Spielfeld stürmen.
* In der 26 Minuten war es dann so weit. Austria schießt gegen Rapid zum 0:2 ein. Rapid-Fans stürmen wie angekündigt das Spielfeld. Die Polizei ist überrascht, aber zur Stelle. Rapid-Präsident Edlinger zündet sich auf seinem sicheren Sitzplatz eine Zigarette an. Nationalratspräsidentin Barbara Prammer - Sitznachbar von Parteifreund Edlinger im Hannapistadion - verfolgt aufmerksam die Schlacht Rapid-Fans gegen 300 Polizei am Spielfeld. Besser wäre es gewesen, wenn Prammer beim heutigen Frauenlauf mitgelaufen wäre => Frauenlauf . Eine halbe Stunde später wird erst das Spiel endgültig abgebrochen.
Video => Spielabbruch Rapid - Austria am 22. Mai 2011

@ 2. Geschobenes Sturm-Spiel?
Aufgrund des unmotiviert herbeigeführten Handspiels im Strafraum der Wiener Neustädter in der 86 Minute kam Sturm zum einem glücklichen Sieg, der wohl den Meistertitel bedeutet. Schiebung?
Qu. Die Presse, 22. Mai 2011



22.1.2011: Wie das Parlament getäuscht wurde: Verdacht auf Amtsmissbrauch und Förderbetrug

"...KURIER-Recherchen ergeben, dass der gesamte Nationalrat von Mitgliedern der Regierung getäuscht wurde, um eine als Jugend-Förderung getarnte Euro-Million in Richtung Fußball-Bundesliga zu transferieren, damit diese ihre Finanzschuld tilgen konnte. Niemals war das Geld, für welches das Parlament sogar eigens ein Gesetz beschließen musste, für Nachwuchskicker gedacht. Das Geld kam nie dort an. Es war ein falsches Spiel. ...  Heute erklärt Stickler: "Ich freute mich damals über jede Jugend-Förderung. Die Liga hat mir allerdings nicht gesagt, wofür die Million verwendet wird." Er, Stickler, habe sich im ÖFB nur als "Durchlaufposten" dieses Geldtransfers betrachtet."

Tatsächlich dürfte diese 1 Million Euro Steuerzahlergeld als Förderungen zunächst an den ÖFB geflossen sein, dann an die österreichische Fussball-Bundesliga und weiter zum FC Tirol.
Ganze Geschichte => Kurier 22.1.2011



Fussball WM 2010 in Südafrika

Während Fussballzwerge wie Slowenien, Schweiz und Nordkorea bei der Fussball WM 2010 in Südafrika mitkicken, sitzt Österreichs Nationalelf und ÖFB-Funktionäre voll Bewunderung vorm Fernseher. Da ist es nicht so heiß und auch viel gemütlicher...
 



FIFA - Fusball WM - Schwarzgeld - Korruption

Ein Einblick in die Strukturen und das finanzielle Netzwerk der FIFA. Die unter größtmöglicher Geheimhaltung im Vorfeld der WM in Deutschland entstandene Dokumentation gibt einen Einblick in die Strukturen und das finanzielle Netzwerk des Weltfußballverbandes FIFA. - Das ihr zugrundeliegende Buch von Andrew Jennings hatte wegen seines brisanten Inhalts erhebliche Schwierigkeiten, einen Verleger zu finden. Die Dokumentation folgt dem bekannten britischen Journalisten und Buchautor Andrew Jennings auf seiner Recherchereise.

Interessantes Interview: Hat die Fifa Ihnen gedroht?
Qu: Die Wochenzeitung 3. Juni 2010

Videos => Der schöne Schein: FIFA und das Geld



Schwere Fussball Fouls und unverzeihliche Ausraster

Zum Fussball gehört das Foul, wie zum Gulasch der Saft. Das ist auch der Grund, warum es derartig viele Verletzungen bei den Fussballspielern gibt. Das es beim Fussball um extrem hohe Gagen geht, rasten schon mal die Sicherung durch.
 




Youtube-Video 40m Kopfballtor

Martin Palermo von Boca Juniors - erste Liga in Argentinien - schoß aus 39 Metern per Kopf ins gegnerische Tor von Velez Sarsfield. Das ergibt wohl einen Eintrag ins Guinness Buch der Rekorde.




EURO 2008 in Österreich & Schweiz: Shaggy

Video der Band "Shaggy" mit dem Song " - Feel The Rush" (Official UEFA Musiv Video)




Betrunkener Fifa Schiri pfeift ein Erstliga Spiel

Der Fifa-Schiedsrichter Sergej Schmolik hat für einen handfesten Skandal gesorgt. Volltrunken leitete der weißrussische Referee des Jahres 2005 ein Spiel der ersten Liga.




Fußball - Tricks vom Feinsten




70m Freistosstor




Weitere Infos:

* FK Austria Wien
* SC Rapid Wien



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Fußball Erste Liga

Bei den Erste Liga Vereinen FC Blau Weiss Linz, SV Grödig, SCR Altach und FC Lustenau gibt es für Frauen ermässigte Karten, während Männer den Vollpreis zahlen müssen. Ist das vom Gesetz überhaupt erlaubt, und kann das irgendwie geändern werden? Hier sind übrigens die Ticketpreise der Vereine:
http://www.blauweiss-linz.at/verein/tickets/
http://www.sv-groedig.at/index.php?id=41
http://www.scra.at/tickets/
http://www.fc-lustenau.at/

Anmerkung Wien-konkret: Die Diskriminierung aufgrund des Geschlechts bei Produkten und Dienstleistungen ist ganz klar gesetzeswidrig. Die genannten Vereine wurden um eine Stellungnahme gebeten. Bekanntlich hat der ÖFB die Kartenpreise für Männer und Frauen bereits im August 2009 gleich bepreist. Das hat sich offenbar noch nicht bis in die Erste Liga durchgesprochen.
PS: Es gibt leider auch Bezirksrichter, die das anders sehen und eine Männerdiskriminierung aufgrund des Gleichstellungsgesetzes als erlaubt betrachten. Daher kann man leider auch als mann nicht davon ausgehen, dass man das Recht das man hat, auch tatsächlich bekommt.
PS: Vorbildlich "First Vienna FC": keine Männerdiskriminierung bei den Eintrittskarten
=> http://www.firstviennafc.at/ticketpreise.php

Antwort FC Blau Weiß Linz:
Sehr geehrter Herr Mag. Marschall.
Der FC Blau Weiß Linz möchte in keiner Weise irgend jemand diskriminieren. Die Vergünstigung auf den normalen Eintrittspreis ist neben der ebenfalls existierenden Familienkarte ein Angebot an alle Frauen und Männer sich mehr für Fußball zu interessieren gemeinsam mit Ihren Ehemann oder Partner ins Stadion zu den Heimspielen des FC Blau Weiß Linz zu kommen. In diesem Fall kann man dieses Angebot auch als preisreduzierte Partnerkarte sehen. Wir haben auch die Erfahrung gemacht, dass unsere männlichen Fans dieses Angebot auch gerne annehmen und es sehr mit Wohlwollen aufnehmen. Wenn Sie wollen kann ich da auch Kontakte zu Fans für ein Interview herstellen.
Ich hoffe, dass ich  mit meiner Erklärung bei Ihnen ein Verständnis für diese PR-Aktion herstellen konnte.
mit freundlichen Grüßen
Alexander Hofer
Presse/Fanbeauftragter
FC Blau Weiß Linz             31. Dezember 2012

Anmerkung Wien-konkret: Preisreduzierte Partnerkarten sind erlaubt, da diese keine geschlechtsabhängige Benachteiligungen bewirken. Ermäßigte Karten für Frauen - so wie es in ihrer Preisliste steht - sind aber eben nur für Frauen und zwar auch wenn sie ohne Partner kommen!!! Daher liegt eindeutig eine Diskriminierung der Männer aufgrund ihres Geschlechts vor.
PS: Eine "Partnerkarte" müßte beispielsweise geschlechtsneutral auch für homosexuelle Männer gelten. Oder wollen Sie homosexuelle Partner gegenüber heterosexuellen Partnern diskriminieren?

Antwort CASHPOINT SCR Altach
Sehr geehrter Herr Mag. Marschall,
auch wir haben die Ticketpreise aufgrund des Gleichbehandlungsgesetzes angepasst.
Lediglich bei den Abotickets gibt es für Frauen als eine Art „Familien-Rabatt“ eine Ermässigung.
Bei den Tageskartenpreisen sind die Preise für Frauen und Männer identisch.
   Mit freundlichen Grüßen
   Christoph Begle, BBA
   Finanzen, Ticketing
   CASHPOINT SCR Altach
   Schnabelholz 1
   6844 Altach
   Tel.:  ++43/5523/52100-13         11. Februar 2013

Anmerkung Wien-konkret: d.h bei Abos gibt es beim SCR Altach nach wie vor eine Männerdiskriminierung .



Stellungnahmen Fussball,

13.3.2013 Kartnig-Urteil mit pikanten Details

Richter listet 46 ehemalige Sturm-Graz-Spieler auf, deren Top-Gagen Hannes Kartnig nicht ordentlich versteuert haben soll. Vom schriftlichen Urteil gegen Ex-Sturm-Graz-Präsident Hannes Kartnig und sieben Mitangeklagte wusste man bisher nur, dass es 266 Seiten hat und den Betroffenen vor einigen Monaten zugestellt wurde. Nun liegt es NEWS vor. Richter Karl Buchgraber rechnet darin - in allen pikanten Details - mit dem mutmaßlichen Schwarzgeldsystem bei Sturm ab. So listet Buchgraber 46 frühere Sturm-Spieler sowie vier Ex-Trainer bzw. Manager namentlich auf, deren Top-Gagen Kartnig nicht ordentlich versteuert haben soll. Die hinterzogenen Beträge reichen bis knapp 900.000 Euro pro Spieler - insgesamt soll Kartnig von 1998 bis 2006 knapp 8,4 Millionen Euro an Lohnabgaben hinterzogen haben. Der frühere Sturm-Boss hat - wie andere Mitangeklagte - eine Nichtigkeitsbeschwerde gegen das Urteil eingebracht. Dieses ist somit nichtrechtskräftig. Kartnig ist teilweise geständig, was Abgabenhinterziehung anbelangt, bestreitet aber andere Delikte vehement. Sein Mandant sei in erster Instanz von einigen wesentlichen Vorwürfen freigesprochen worden, erklärt Kartnig-Anwalt Richard Soyer. Für die zweite Instanz fühlt sich Soyer gut gewappnet. 
Rückfragehinweis: Sekretariat NEWS



25.5.2011 Exklusiv: Erste Umfrage zum "sozialen Profil" der Fussball-Hooligans

Uni-Studie ortet bei den Hardcore-Fans von Rapid und Austria Hang zu FPÖ, Todesstrafe und "Ausländer raus"- Parolen.
Die morgen erscheinende Ausgabe von NEWS veröffentlicht eine erste repräsentative Studie zum Thema Hooligans. Befragt wurden unter der Leitung des Soziologen Roman Horak (Universität für angewandte Kunst, Abteilung Kultursoziologie) 250 Personen aus dem engsten Kreis der Fans von Rapid und Austria, das Ergebnis ist eindeutig. Die Daten im Detail: 
   40,1 Prozent sympathisieren mit der FPÖ, gefolgt von 16,8 Prozent Zuspruch für die SPÖ, ÖVP-Anhänger finden sich zu 9,9 Prozent, alle anderen Parteien liegen im niedrigen einstelligen Bereich.
   Nicht minder eindeutig die Präferenzen nach Alter: Fans bis 16 Jahre votieren gleich zu 57,4 Prozent für Straches Recken, geschlagen wird die FPÖ lediglich bei Fans über 31 Jahren. Dort führt die SPÖ mit 26,7 Prozent. 
   Eindeutig auch die Ergebnisse aus den konkreten Fragenthemen: Rund 66 Prozent der Hooligans, die zur FPÖ tendieren, wünschen sich die Einführung der Todesstrafe. 85 Prozent finden den Spruch "Ausländer raus" sehr gut oder gut. Und letztlich: Eine satte Mehrheit von 55,1 Prozent der FPÖ-Anhänger meinen: "Abgesehen vom Krieg hätten wir es unter Hitler besser als heute".
Rückfragehinweis:   Sekretariat NEWS   Chefredaktion
   Tel.: (01) 213 12 DW 1103
OTS0110    2011-05-25/11:10

Anmerkung Wien-konkret: Spannend wäre, die der Studie zugrunde liegende Definition von "Hooligan" zu erfahren. Ist jeder der aufs Spielfeld läuft ein "Hooligan"? Ist jeder, der in Fussballdress ins Stadion geht ein "Hooligan" oder nur wenn er eine Fahne schwenkt oder diese auf den Rasen hinunter schmeißt? Schreien ok? Brüllen = Hooligan und nicht ok?



* 1. "Fußball hat viele Gesichter"-Cup:

Breite Front gegen Rassismus und Ausgrenzung am Sportclub-Platz
Die Initiative "Fußball hat viele Gesichter" lud am gestrigen Sonntag zum 1. "Fußball hat viele Gesichter" Cup, bei dem mit fairem und engagiertem Fußball ein klares Zeichen gegen Fremdenfeindlichkeit gesetzt wurde. "Ich bin stolz, dass beim Fußball und allgemein beim Sport in Wien das Zusammenleben so gut funktioniert: Es geht um den Zusammenhalt des ganzen Teams, um Fairness, sportliche Leistung und Spaß. Wir sind nicht Menschen mit oder ohne Migrationshintergrund, sondern wird sind alle WienerInnen, Fans oder FußballerInnen!", so Christian Oxonitsch, Stadtrat für Bildung, Jugend, Information und Sport. ...

Rückfragehinweis:  Pressedienst der SPÖ Wien      Tel.: +43 1 534 27/222
OTS0045    2010-08-23/10:16

Anmerkung Wien-konkret: Ein "Gesicht" des Fussballs ist, dass sich Bundeskanzler Werner Faymann (SPÖ) im Prozess beim Verfassungsgerichtshof für die Männerdiskriminierung im Fussballstadion eingesetzt hat.
Bundeskanzler Werner Faymann (SPÖ) führt in seiner Stellungnahme aus, dass ermäßigte Eintrittskarten für Frauen ein legitimes Ziel zum Wandel der sozialen und kulturellen Verhaltensmuster von Mann und Frau sein kann und so zur Beseitigung von Vorurteilen sowie der herrkömmlichen stereotypen Rollenverteilung beiträgt.


Mehr dazu => Werner Faymann (SPÖ) & Männerdiskriminierung im Stadion