Wien

"Eisring Süd" 23.10.2016 - 12.3.2017 geöffnet (ehemals "Eishalle Windtenstrasse"):

Bild: Eishalle der Sportanlage Windtenstrasse,



Bild: Sportanlage Windtenstrasse / Eishalle

Windtenstraße 2, Wien 10. Bezirk
Erreichbarkeit: S1 und S3 Matzleinsdorferplatz => Straßenbahn Linie 1, Autobus 15A und 65A bis zur Station "Stefan Fadinger Platz"

Telefon: 01-604 44 43 
Unterkünfte => Hotels in Wien Favoriten

Öffnungszeiten für das Publikumslaufen:
"Eisring Süd" im Freien: Freifläche (60x30 m) täglich geöffnet (außer die Außentemperaturen sind zu warm.)
Den "Eisring" (= Eis auf den Laufbahnen) gibt es nicht mehr, sondern nur mehr den kleinen Eislaufplatz im Freien. Eigentlich war geplant diesen mit einer Wohnhausanlage zu verbauen.
"Eisring Süd" Eishalle: 23.10.2016 bis 12. März 2017 nur am Sa., So., Feiertag. Die übrige Zeit trainieren Eiskunstläufer dort bzw Vereine und Schulen.

Montag - Donnerstag: 8-18 Uhr (nur im Freien)
Freitag: 8 - 20 Uhr
Sa., So., Feiertag: 10:00-20:00 Uhr (in der Halle bis 19:00)
jeden Sonntag Eisdisco in der Halle: 15:30-19:00


Preisliste 2016-2017:
Eintritt Erwachsene:

Montag - Freitag, werktags: € 7,50
Samstag, Sonn- & Feiertag: € 8,50
Abendkarte immer ab 2,5 Stunden vor Betriebsschluß: € 5,00

Eintritt Jugendliche 15-18 Jahre:
Montag - Freitag, werktags: € 6,00
Samstag, Sonn- & Feiertag: € 7,00
Abendkarte immer ab 2,5 Stunden vor Betriebsschluß: € 4,00

zahlreiche Ermäßigungen für Kinder, Senioren, usw.
Website: http://www.eisringsued.at/ 

 

Services am "Eisring Süd":

Bilder: Shop für Eislaufsachen - Schuhverleih - Restaurant;



Bilder: Shop für Eislaufsachen - Schuhverleih - Restaurant; © Wien-konkret

Eisdisco:

Fotos von der Eisdisco in der Eishalle Windtenstrasse



Fotos von der Eisdisco in der Eishalle Windtenstrasse; © Wien-konkret

Jeden Sonntag gibt es von 14 - 18 Uhr eine Eisdisco in der Halle. Diese ist bei den Jugendlichen sehr beliebt. Selbst wenn die Sonne scheint ist die Eisdisco bei den Jugendlichen begehrter, als das Eislaufen in der Sonne auf der Freifläche! Das freut den Mister DJ sehr und noch mehr freut er sich, wenn er von so vielen Mädels umringt wird, wie im Bild links.
 

Die Eismaschine:

Bilder: Die Eismaschine sorgt für eine spiegelglatte Eisfläche;



Bilder: Die Eismaschine sorgt für eine spiegelglatte Eisfläche; © Wien-konkret

Alle eineinhalb Stunden wird die Eisfläche gesperrt. Die Eismaschine saugt den Eisabrieb auf und sorgt mit abgebrachten Wasser wieder für eine spiegelglatte Fläche. Die Dauer der Bearbeitung liegt bei 7-8 Minuten. Danach wird noch kurz gewartet, bis das Wasser zu Eis gefroren ist. Die gesamte Unterbrechung liegt somit bei 10-15 Minuten.
Ein guter Zeitpunkt, um sich im Restaurant eine kleine Stärkung zu holen. Man kann aber auch auf die Eisfläche im Freien ausweichen. Viele Besucher bleiben aber in der Halle und schauen der Eismaschine fasziniert zu, wei sie aus der zerfurchten Fläche wieder eine spiegelglatte Eisfläche macht.
 
 



Video: Eislaufen im Freien - Eishalle- Eismaschine - Eisdisco
Videogröße 35 MB; Dauer: 9 min


Special für Unternehmen und Gruppen

„All you can bring“ am Eisring Süd ...
Rechtzeitig zur Vorweihnachtszeit bietet der Eisring Süd allen Unternehmen, die auf der Suche nach einer originellen Location für Weihnachtstreffen mit MitarbeiterInnen, Kunden oder Geschäftspartnern sind, ein cooles Angebot. Bevor man den Abend mit dem üblichen Restaurantbesuch startet, vorher gemeinsam Eislaufen gehen! Das ist das Motto von „All you can bring“. Und das geht so: Einfach den persönlichen Firmenevent rechtzeitig anmelden und los gehts.
   „Unser Angebot richtet sich an alle, die sich gerne bewegen und Spaß am Eislaufen haben“ erklärt Andreas Steinbach, Geschäfstführer vom Eisring Süd. „Musikwünsche, wie etwa mitgebrachte Lieblings CD´s auf der Freifläche erklingen lassen und Brötchen, Glühwein oder Punsch genießen, bei uns ist alles möglich!“
   Ein moderater Eintrittspreis von 150 Euro gilt für die ganze Gruppe, egal wie viele mitmachen. Das Ausleihen von Schlittschuhen ist nicht beinhaltet. Diese können jedoch vorab nach Gender und Größe reserviert werden, um Wartezeiten zu sparen. Das beste Eis der Stadt sowie ein kleine, feine Almhütte stehen jedenfalls allen eislauffreudigen Gruppen zur Verfügung. Immer wochentags von 17 Uhr bis 20 Uhr.

Betriebs- und ErrichtungsGmbH
Windtenstrasse 2, A-1100 Wien
Telefon: 01-604 44 43

 



Verbauung des Areals verschoben!

Fotos vom Gelände mit Eislaufplatz im Freien der Sportanlage Windtenstraße;  ehemals Eisring Süd,



Fotos: Gelände mit Eislaufplatz im Freien- Laufbahnen - Eisberge © Wien-konkret

Dieses Areal des "EISRING SÜD" soll ab Mitte 2010 verbaut werden. Laut Bebauungspläne, die es laut Bezirksentwicklungskommission gibt, ist für dieses Areal ein Einkaufszentrum, ein Hotel, Büros und Wohnungen geplant. Es regte sich massiver Widerstand.
Die "Bürgerinitiative gegen die Verbauung des Areals Eisring Süd" kämpft für den Weiterbestand der Sportanlage. In eine sportliche, gesunde Freizeitgestaltung zu investieren, erscheint ihr sinnvoller, als Steuergelder für vermeidbare körperliche und soziale Rehabilitation aufzuwenden.

Mehr Infos => Bürgerinitiative Eisring Süd
 
Die SPÖ verlor in Favoriten bei der Bezirksvertretungswahl 2010 die absolute Mehrheit. Dadurch steigen die Chancen, dass der Eisring Süd nun doch längerfristig erhalten bleibt.
 



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Schade um den Eisring

Dieser Eislaufplatz ist etwas das meine Kinder (16, 14, 5J.) für diesen Sport inspiriert hat. Seit 14 Jahren kommen wir regelmäßig hierher und haben immer sehr viel Spaß. Es ist schade das noch ein für Kinder sicherer Platz geschlossen und umgebaut wird. Es wird überall SPORT groß geschgrieben, aber was wird getan: nur das gegenteil.Kinder stekt man in überfühlte, teuere Vereine wo sie wieder keine eigenständige Entscheidungen trefen dürfen (spontan, Situation und Möglichkeiten bezogen,viele Sportarten versuchen, Wochenendesportspaß....).
Wie ich verstanden habe gibt es keine Bürgerinitiative und uns bleibt keine möglichkeit irgend etwas zu Ändern!!

Zeljana M.   4. Jänner 2012

Anmerkung Wien-konkret: Derzeit wird noch nicht umgebaut. Wahrscheinlich gibt es den "Eisring Süd" noch 2-3 Jahre. Leider wird aber nichts investiert und so verfällt die Anlage immer mehr.



keinerlei verbauung am eisring süd

solche flächen müssen für unsere kinder, die den sport nötigst haben, erhalten werden.
kann man irgendwo dagegen unterschreiben?
viel glück!

edith e.         8. November 2011

Antwort Wien-konkret: Die Eislaufsaison 2011 / 2012 ist am Eisring Süd gerettet. Derzeit ist keine weitere Unterschriftenaktion bekannt.



Eislauffreude Vernichtung

Wie kann man das den Kindern, noch dazu wo immer wieder behauptet wird, Sie neigen immer mehr zu Übergewicht, machen keine Bewegung mehr, und den Bewohnern, die in der Stadt ohnehin meist Betonklötze zu sehen bekommen, so etwas antun!
Wie können Menschen aller Altersgruppen Spaß am Sport haben, wenn Ihnen keine Möglichkeit dazu geboten wird, Ihn auch auszuüben, höchstens vielleicht auf einem Miniatureislaufplatz. Dafür benötigen dann viele Menschen eine teure Therapie um Ihren Bewegungsapparat wieder zu rehapilieren.
Außerdem werden die Eisprinzessinnen aussterben, da sie ja keine Übungsplätze mehr haben um zu trainieren, oder nur mehr vor dem Fernseher, wo es z.B. Barbie vor macht, wie es sein könnte, das kann nicht der richtige Weg für die Zukunft sein!

Irene V.                E-mail 6.2.2010

Anmerkung Wien-konkret: Am besten die SPÖ-Favoriten macht eine Volksbefragung in Favoriten.  Es ist zu  befürchten, dass eine Entscheidung der Bürger gar nicht erwünscht ist und deshalb wird es auch keine geben.



Eishalle am Eisring Süd

Liebe Städtplaner!

Ich bedanke mich wirklich, dass es wieder einmal geschafft wurde einen aufkommenden Hobbysport, in diesem Falle Eishockey, zu zerstören. Wenn der Eisring im März abgerissen wird ist es soweit. Es wird zwar in Kagran eine dritte überdachte Eisfläche geschaffen, abe ich fürchte, da diese an die Capitals vermietet ist wird dort das Eishockyspielen für uns Amateure unerschwinglich werden. Es entstanden in den letzten Jahren 2 gute Amateurligen in Wien mit insgesamt 19 Mannschaften, aber das interessiert unsere Stadtväter überhaupt nicht. Lieber Wohnungen bauen und damit viel Kohle scheffeln, als sich um Randsportarten zu kümmern. Jetzt sind dann ca. 300-350 Sportler wieder ohne sportliche Betätigung. So sieht es in der "Sportstadt" Wien wirklich aus.
Das ist eine Schande. Jetzt werden wir eben nach St. Pölten ausweichen müssen. Die Frage ist nur, wer nimmt eine Stunde Fahrzeit in Kauf?!
Danke, danke, danke!!!!!!!

Erik W.              19. Jänner 2010



Eisring Süd - ein Eislaufplatz weniger?

Seit vielen Jahren besuche ich den Eisring Süd als aktiver Eisläufer. Vor allem die Freifläche bietet genug Platz für Bewegung, auch wenn es in den Ferienzeiten, trotz zweier Eisflächen, oft auch eng wird. Man sieht viel Himmel, die Luft ist gut. Jetzt droht sich die gnadenlose Ausbreitung der Stadt auch in diese Lücke zu schieben.

Wohin gehe ich in Zukunft Eislaufen, und wohin die vielen Stammgäste des Eisrings? Auf den Eislaufverein beim Konzerthaus? Wo eine Bar mitten auf der Eisfläche trohnt, wo alle Ecken abgesperrt sind, wo man lange hinfährt und keinen Parkplatz findet, wo alles teuer ist? Auf den Rathausplatz (Anm. Eistraum), der meist nicht länger als zwei Monate offen ist, wo zuwenig Platz ist, der vollkommen überlaufen ist, der eigentlich nur aus Gängen besteht, die das Gefälle überwinden?

Eislaufen ist ein Wintersport, den man sich im Gegensatz zu Schifahren noch leisten kann. Die wenigen Natureisflächen rund um Wien sind nur selten benutzbar, weil sie oft nicht zufrieren, ausserdem fehlt die notwendige Betreuung. Eine regelmässige Messung der Eisdicke mit Freigabe oder Sperrung wäre notwendig, siehe Alte Donau. Dafür ist offenbar zu wenig Geld in der Gemeinde-Kasse.

Sind Menschen, die Sport nicht nur vom Fernsehen kennen wollen, sondern ihn selbst betreiben wollen, so unangenehm? Dreht sich alles nur mehr um cash-flow, sind wir so arm? Warum nimmt man den beengten Stadtmenschen immer mehr Freiflächen weg? Brauchen wir nicht vielleicht sogar mehr Eislaufplätze, damit dieser Sport in Wien wieder ein wenig mehr zur Tradition wird? Sollten wir unserer Jugend nicht ein wenig Bewegungsraum erhalten, statt sie mit Videospielen einzudecken?

Ich bezweifle, dass die Entscheidung zur Umwidmung des Eisring Süd in Bauland eine demokratische Entscheidung war. Viel eher war es die Entscheidung einer Elite, die ausschließlich nach finanziellen Interessen handelt.

Fritz R.                      25. Dezember 2009

Anmerkung Wien-konkret: Die Schließung des Eisring Süd war keine Entscheidung einer "Elite", sondern die Entscheidung der SPÖ-Favoriten und der Rathaus-SPÖ im Wiener Gemeinderat. Ja, leider ist die SPÖ in Bezug auf Bauprojekte derzeit fast immer auf der Seite der Bau- und Immobilienindustrie und nicht auf Seiten der Bewohner und Anrainer. Sämtliche Hochhausprojekte wurden und werden in Wien ohne Volksbefragung durchgezogen.



Aufregung um Eisring Süd

Liebe Kathrin Gaál,

Sie mögen die "Aufregung" (Zitat Bz) um den Eisring Süd nicht "verstehen". Wenn Sie hier wohnten, könnten Sie es vielleicht verstehen.
Die Gemeinde Wien hat schon die riesige Wohnsiedlung rund um und neben die Twin Towers/Wienerbergstraße gebaut, ohne vorherige Verkehrsplanung, das wurde unter der Hand zwischen der Gemeinde und PORR ausgemacht. Verkehrsmalaise inklusive.
Und jetzt sollen auf der Raxstraße/Windtenstraße nochmal 20.000 Wohnungen dazukommen, wieder ohne Verkehrsplanung. Wie soll der Einser das schaffen ? Er fährt jetzt schon (wegen der langen Strecke) sehr unregelmäßig und ist sehr störanfällig (kein Wunder, wenn auf den zig-Kilometern, die er jetzt befahren muß, irgendwas passiert - kommt er bis zu einer halben Stunde nicht.
Die Benutzer der Sportanlagen werden nicht die kostenpflichtigen Garagen benutzen, sondern werden unsere ruhige Siedlung befahren und zuparken.
Darauf freuen wir uns schon alle.

Beste Grüße,
Waltraut Ramjoué
Stefan-Fadinger-Platz 17
1100 Wien                                          e-mail 22.10.2009
 




9. Februar 2011 FPÖ-Frank zu Eisring-Süd: Wer gewinnt - Häupl oder Hamster?


Weitere Verbauung sport-, bürger- und hamsterfeindlich.
Die FPÖ hat schon mehrmals Anträge gegen die Verbauung des Eisring-Süd eingebracht, um die Lebensqualität tausender Menschen in den umliegenden Bereichen zu retten, erinnert FPÖ-Gemeinderätin Henriette Frank und fordert einen völligen Neustart der Planungen. Die Sanierung des wichtigen Sport- und Erholungsareals muss der rotgrünen Stadtregierung einfach wichtiger sein die finanziellen Interessen dunkelroter Wohnbaugenossenschaften.
   Spannend wird das Agieren der Grünen sein, die noch im Jahr 2009 die Verbauung verhindern und damit eine "überaus seltene Feldhamsterart" retten wollten. Wer wird also gewinnen: Hamster oder Häupl? ...
Rückfragehinweis:   FPÖ-Wien  01-4000-81747
OTS0142    2011-02-09/12:54



17. Dez. 2009 ÖVP-Hoch: Absetzung des Flächenwidmungsplans Eisring Süd wird im morgigen Gemeinderat beantragt

ÖVP Eisring Süd,

"Wenn der Stadt Wien die Meinung der Bürgerinnen und Bürger der Stadt überhaupt noch ein Anliegen ist, dann wird sie dem VP- Antrag auf Absetzung des Flächenwidmungsdokuments für den Eisring Süd morgen zustimmen", betont der Planungssprecher der ÖVP Wien, LAbg. Alfred Hoch. Es sei unverantwortlich eine derartige Widmung gegen den Widerstand der dortigen Anrainer zu beschließen. Diese Vorgangsweise spiegle einmal mehr die fehlende Bürgerbeteiligung bei der Gestaltung Wiens wider.

Hoch kritisierte in Zusammenhang mit den Widmungen für das ehemalige Sportareal die zu dichte Verbauung, aber auch das Fehlen von Schuleinrichtungen, die angesichts der zunehmenden Wohnbautätigkeit im Bezirk Favoriten dringend erforderlich wären. "Einfach nur dauernd Wohnkubaturen hinzuklotzen und dabei den Ausbau der Infrastruktur zu vernachlässigen, darf nicht weiterhin als Bezirksleitlinie Gültigkeit haben", kritisiert Hoch. Es müssen daher von der Stadt Wien bei der Flächenwidmung endlich Beteiligungsmechanismen gefunden werden, die Planungen wie jene am Eisring Süd für die Zukunft ausschließen. "Es muss gelingen, eine Bezirksentwicklung im Wohnbau zu schaffen, die zu mehr und nicht zu weniger Lebensqualität führt", so Hoch abschließend.

Rückfragehinweis:
   ÖVP-Klub der Bundeshauptstadt Wien
   Tel.: T: (+43-1) 4000/81 913,     mailto:presse.klub@oevp-wien.at

OTS0143    2009-12-17/12:20



9. Dez. 2009 FPÖ-Frank: Neuer SPÖ-Anschlag auf den Eisring-Süd


Wieder einmal muss der leidgeprüfte Eisring Süd neuen Ideen standhalten. Dabei hat man gerade durch diese, Ende der 90er-Jahre dem Favoritner Eisring einen Schaden zugefügt, von dem er sich bis heute nicht erholen konnte. Damals musste die Eisschnelllaufbahn, auf der Weltmeister und Olympiasieger wie Michael Hadschieff und Emesche Hunyadi trainierten und die Österreich mit Medaillenrängen vertraten, Fun-Sportarten weichen. Nach Rückstellung des Eisrings vom ASKÖ an die Stadt bzw. den Bezirk musste dieser mit horrenden Kosten teilsaniert werden. Zu seinem ehemaligen Glanz kehrte er nie mehr zurück, so heute die Gemeinderätin der FPÖ, LAbg. Henriette Frank.

Das Gebäude, das in die Jahre gekommen war (ca. 40 Jahre), wurde nie generalüberholt, um dem Eisschnelllaufsport und den Pinguinen - eine junge Eishockeymannschaft - eine Chance zu geben. Jetzt soll der Eisring komplett neu errichtet werden, ohne Mitspracherecht der Bevölkerung, die bis heute im Unklaren über die weitere Vorgehensweise tappt. Was während der Bauphase geschieht ist nämlich noch offen: Zuerst wurde die Fortsetzung des Betriebs versprochen, dann nahm man davon wieder Abstand. Wenn jetzt zwar neben anderen Sportarten auch die Möglichkeit des Eislaufens besteht, wird es trotzdem für Wettbewerbe nicht mehr reichen.

Es ist durchaus wichtig, dass die verantwortlichen Politiker endlich tätig werden. Dass dies immer nur in Form von Neubauten sein muss, mit dem vorrangigen Zweck sich entsprechend präsentieren zu können, ist nicht nachvollziehbar. Hätte man die Instandhaltungs- und Reparaturzyklen eingehalten, so müsste man jetzt nicht um teures Steuergeld der Wienerinnen und Wiener alles neu bauen, zeigt sich Frank empört, die weiters befürchtet, dass nun bald die Benutzer durch erhöhte Preise ihren Beitrag zum Neubau leisten müssen und der Eissport für Unterhaltung und Breitensport am Favoritner Eisring Süd dadurch bald nicht mehr finanzierbar sein wird. Die Causa rund um den Eisring Süd ist daher als neuerlicher Anschlag der SPÖ-Wien auf die Steuerzahler zu bezeichnen.

Rückfragehinweis:
   Klub der Freiheitlichen,    Pressestelle
   Telefon: (01) 4000 / 81 798
OTS0111    2009-02-09/12:15



9. Dez. 2009 Eisring Süd - Hoffen auf ein Weihnachtswunder

Der Wiener Gemeinderat befasst sich eine Woche vor Weihnachten mit der geplanten Flächenumwidmung der bisherigen Sportstätte Eisring Süd in Baulandwohngebiet. Eine hitzige Debatte kann erwartet werden, denn die Umwidmung wird in der vorliegenden Form von den Oppositionsparteien DIE GRÜNEN, FPÖ und ÖVP abgelehnt.
   Dazu die Mitorganisatorin der BI gegen die Verbauung des Areals Eisring Süd Dr. Andrea Konrad: "Anstatt, wie von Grete Laska der Vorgängerin von Stadtrat Oxonitsch vorgesehen, mit dem geplanten Wohnbau die Gegenfinanzierung zu einer Mehrzweckhalle durchzuführen, wäre es besser, mit öffentlichen Mitteln die Sportanlage zeitgemäß zu sanieren."
   Hier in eine sportliche, gesunde Freizeitgestaltung zu investieren, erscheint ihr sinnvoller, als Steuergelder für vermeidbare körperliche und soziale Rehabilitation aufzuwenden. ...
     Rund um den Eisring Süd herrscht jetzt eine rege Wohnbautätigkeit. Direkt gegenüber dem geplanten Einkaufszentrum entsteht ein im Herbst 2011 bezugsfertiger Neubau mit rund 350 Wohnungen und zahlreichen Geschäftslokalen. Weitere 5.000 Wohnungen werden in Favoriten durch
die Neugestaltung des Südbahnhofs verfügbar.
   In Anbetracht dessen, können die auf dem Areal Eisring Süd geplanten Wohnungen für die Stadtentwicklung nicht wirklich relevant sein, meint die Bürgerinitiative. Sie verweist darauf, dass wohnbauliche Erweiterung alleine nicht ausreicht. Um soziale Verträglichkeit zu sichern, sei es notwendig, der Bevölkerung zwischen den Ballungszentren öffentlich zugänglichen Raum zu belassen. ...
   Wie der Sportplatz  nach einer unbedingt erforderlichen, zeitgemäßen, Revitalisierung aussehen könnte, zeigt die Bürgerinitiative auf ihrer Homepage www.sos-eisring-sued.at
   Die Bürgerinitiative, die jedem Wiener Gemeinderatsmitglied geschrieben hat, hofft auf ein Weihnachtswunder. Dr. Konrad: " Über 1.900 Bürgerstimmen, die sich gegen eine Verbauung ausgesprochen haben, können doch in einer Demokratie nicht gänzlich unberücksichtigt bleiben?!"

Rückfragehinweis:    Dr. Andrea Konrad    
Quelle: gekürzt  OTS0099  2009-12-09/11:30

ganze Presseaussendung => Bürgerinitiative Eisring Süd
 



22.10.2007 Grüne fordern Erhalt der Freiräume beim "Eisring Süd"

Grüne Eisring Süd,

Den Erhalt der bestehenden Sportanlagen und Freiräume beim Eisring Süd forderte die Grüne Jugendsprecherin GR Claudia Smolik am Montag in einem Pressegespräch. Sie wandte sich dabei gegen Bebauungspläne, die es laut Bezirksentwicklungskommission für dieses Areal mit einem Einkaufszentrum, einem Hotel, Büros und Wohnungen gebe.

Diese Bebauungspläne würden eine weitere entscheidende Einschränkung der Freiräume für Kinder und Jugendliche mit sich bringen. Diese Freiräume seien jedoch aufgrund der umgebenden Wohnbebauung und der Schulen dringend notwendig, so die Politikerin. Was hier nicht benötigt würde, seien ein Hotel und ein Einkaufszentrum, da die notwendige Infrastruktur im Triesterviertel bereits vorhanden sei.

Weitere Informationen dazu: Grüner Klub im Rathaus, Tel.: 01-4000-81814

Rückfragehinweis:
Dr. Martin Gabriel     Tel.: 01-4000-81 842     E-Mail: martin.gabriel@wien.gv.at
(RK vom 22.10.2007)