Wien

Kletterwand ist als Highlight geplant

Sport und Funhalle in Wien

Vizebürgermeisterin und Sportstadträtin Grete Laska nahm am Montag, dem 17. Oktober 2005, gemeinsam mit Planungsstadtrat Rudi Schicker den Spatenstich für die 3. Sport und Fun-Halle in Wien vor. Im 22. Bezirk in der Erzherzog-Karl- Straße 108 (ehemalige OMV-Anlage Stadlau) entsteht bis Frühjahr 2006 eine multifunktionelle Sporthalle mit einer Kletterhalle und einem Leistungszentrum für Volleyball.

Sport und Fun-Halle in Wien

"Es freut mich ganz besonders, dass Dank hervorragender Zusammenarbeit mit der OMV - die das Projekt finanziert, diese Halle schon in Bälde allen Sportbegeisterten zur Verfügung steht. Wie die Vergangenheit in unseren beiden vorhandenen Sport und Fun- Hallen im 2. und im 16. Bezirk schon gezeigt haben, ist die Nachfrage eine enorme, die Auslastung ist absolut zufrieden stellend und ich freue mich, dass mit der neuen multifunktionellen Sporthalle auch alle Kletterfans auf ihre Rechnung kommen. Weitere Synergieeffekte wird es durch das Leistungszentrum für Volleyball geben, hier wird auf sportlicher Ebene ein völlig neuer Weg des Nebeneinanders von Spitzen-, Breiten- und Trendsport gegangen", sagte Vizebürgermeisterin und Sportstadträtin Grete Laska. Planungsstadtrat Rudolf Schicker zeigte sich auch in seiner Funktion als Obmann der Naturfreunde Wien erfreut: "Wir stellen uns gezielt auf die Bedürfnisse der WienerInnen - egal ob jung oder alt - und deren Freizeitgestaltung ein. Wesentlicher Bestandteil der Stadtentwicklung ist hier die ausreichende Bereitstellung von Erholungs- und Sportflächen. In die neue Sporthalle ist auch eine Kletterwand integriert. Toll, dass die Halle schon nächstes Jahr fertig sein soll und von den Menschen genutzt werden kann."

Fertigstellung im kommenden Jahr
Die 3. Sport und Fun-Halle soll 2006 bereits fertig gestellt sein und neben allen Spitzen- und HobbysportlerInnen vor allem auch SchülerInnen zur Verfügung stehen. Die Kosten von rund 2,8 Millionen Euro für die Errichtung werden von der OMV AG übernommen. Die Halle wird eine Grundfläche von ca. 120 x 40 Metern haben, die Höhe im Trend- und Volleyballbereich soll 10 Meter, im Bereich des Klettersports 16 Meter, betragen. Darüber hinaus werden zwei Volleyballfelder für das Nachwuchsleistungszentrum entstehen. Beachvolleyball, Streetsoccer, Streetball sowie Badminton, aber auch die gesamte Palette der aktuellen Trendsportarten wie Speedminton (Art Badminton mit speziellen Federbällen, den so genannten Speedern, die enorme Geschwindigkeiten erreichen) werden in der neuen Halle Platz finden. Entsprechende Umkleidemöglichkeiten sind selbstverständlich vorgesehen, ebenso wie ein entsprechender Sportboden und Geräte für die einzelnen Indoor-Kletter- Disziplinen. In der Kletterhalle finden nicht nur alle Kletterfans, sondern auch der Österreichische Alpenverein und die Naturfreunde eine sportliche Heimat.

sport&fun eine Erfolgsstory
 Was im Dezember 1995 in der Messehalle 32 als "Sommersport im Winterquartier" auf 2000 m2 begonnen hat ist heute aus dem Wiener Sportangebot für Jung und Alt nicht mehr wegzudenken. Nach einigen Stationen wurde im Dezember 1999 die Sport und Fun-Halle im 16. Bezirk in der Gallitzinstraße 4 mit 1800 m2 eröffnet. Im März 2002 kam dann die Halle beim Dusika-Stadion in der Engerthstraße 267- 269 mit 4000 m2 dazu. Die Vielfalt der angebotenen Sportarten wird von den Aktiven bestens genutzt. Egal ob Beachvolleyball, Streetsoccer, Streetbasketball, Inlinehockey, Tischtennis, Badminton, Skaterpark oder Fitness der Zustrom steigt von Jahr zu Jahr ca. um 10 Prozent. Bis heute haben über 650.000 WienerInnen von dem Sportangebot in den Hallen Gebrauch gemacht. Das zeigt, dass der Sport angenommen wird und es immens wichtig ist, den BewohnerInnen in unserer Stadt viele Möglichkeiten zum Aktiv sein zu bieten. Sport steigert nicht nur das persönliche Wohlbefinden jedes einzelnen, sondern trägt auch enorm zur Lebensqualität ganz allgemein in Wien bei. Ein Beweis dafür sind zahlreiche internationale Städte-Studien, bei denen Wien immer ganz vorne zu finden ist.

Quelle Text und Fotos: Rathauskorrespondenz