Wien

* 12. Juni 2010 Demonstration für Väterrechte


Video-Rückblick: => Väterrechtsdemonstration in Wien Juni 2010

Wie bereits im letzten Jahr findet auch dieses Jahr wieder eine Demonstration für mehr Väterrechte in Wien statt (Daddy´s Pride Parade 2010 Vienna) und zwar am 12. Juni 2010. Parallel zur Demonstration tagen die Familienrichter und werden am 14. Juni 2010 per Pressekonferenz ihre Tagungsergebnisse bekanntgeben. Nicht einmal zwei Wochen später wird das Thema Väterrechte im Parlament behandelt werden. Mit dieser Demonstration werden wir der Familienrechtsreform 2010 und der Familienrichtertagung den nötigen Nachdruck verleihen, es steht also viel auf dem Spiel. Väter, Mütter, Großeltern in diesem Land, Eure Teilnahme an dieser Demonstration war noch nie so wichtig wie jetzt. Deine Teilnahme wird vermutlich bei der Familienrechtsreform 2010 mit entscheiden.

Start 12:00 am Karlsplatz, Ende 15:00 bei der Hofburg

Veranstalter und aktuelle Infos auf: Männerpartei, Väter ohne Rechte, vaterverbot.at, humanes Recht, Im Namen des Vaters , Kindergefühle;

Achtung: Die Veranstaltung ist nicht zu verwechseln mit der Regenbogenparade 2010 (Vienna Pride 2010) am 3. Juli 2010, neben dem Lifeball der wichtigste Event der Lesben-, Schwulen- und Transgender-Bewegung.



Der Start: Sammeln am Karlsplatz, Wien

Sammeln vor der Väterrechtsdemo 2010 am Karlsplatz Wien









Sammeln am Karlsplatz: Kennenlernen der bunt gemischten Teilnehmer aus Österreich, Italien, Deutschland, Ungarn, Großbritannien, Spanien, Slowakei, Argentinien; © Wien-konkret

Es war an diesem Samstag nicht nur sonnig, sondern mit 30 Grad Celsius im Schatten (den es kaum gab) außerordentlich heiß. Trotz Fussball-WM im Fernsehen und herrlichem Badewetter versammelten sich Väter, Lebenspartnerinnen, Schwiegermütter und Kinder vor dem Karlsplatz zur Väterrechtsdemonstratration "Daddys Pride Vienna 2010" (übersetzt "Wertschätzung der Väter") in Wien.
 

Väterrechtsdemo vor dem Abmarsch am Karlsplatz

Väterrechtsdemonstration am Karlsplatz Wien, 12. Juni 2010



Gruppenfoto vor dem Abmarsch am Karlsplatz Wien, 12. Juni 2010

Beim Abmarsch waren geschätzt 150 "VaterrechtlerInnen" am Karlsplatz.

Anmerkung: Nach dem Gender-Mainstreaming Wortschatz ist das die derzeit korrekte Formulierung dafür, dass Männer und Frauen an dieser Demonstration teilgenommen haben. Die Extrem-Feministinnen entschuldigen sich in ihrem Flugblatt anlässlich der Demo dafür, dass Sie nur von "Vaterrechtlern" reden, "um die tatsächlichen Verhältnisse nicht zu verschleiern". Das heißt soviel, dass die sprachliche Gender-Mainstreaming Gleichmacherei immer nur dann gilt, wenn es um Rosinen für die Frauen geht, womit die Glaubwürdigkeit an einer echten Gleichstellung von Mann und Frau von den Extrem-Feministinnen somit ad absurdum geführt wird.
 

1,5 Kilometer weiter Protestmarsch durch die Wiener Innenstadt

Route des Protestmarsches der Väterrechtsdemonstration in Wien 2010












Route des Protestmarsches: Karlsplatz - TU-Wien - Staatsoper - Ring - Parlament - Burgtheater - Bundeskanzleramt - Präsidentschaftskanzlei; © Wien-konkret


Station Parlament

Station Parlament der Väterdemo 2010 in Wien






Station Parlament der Väterdemo 2010 in Wien; © Wien-konkret

Beim Parlament machte der Protestzug der Väterrechtsdemo einen kurzen Halt. Da die Männerpartei noch nicht im Österreichischen Parlament vertreten ist wurde eben vor dem Parlament Stellung bezogen. Wie zu erwarten kam kein einziger Abgeordneter des Österreichischen Parlaments zu den Demonstranten, um sich die Anliegen der unrechtmäßig behandelten Väter anzuhören. Die Geringschätzung der Väter war somit eine volle Niederlage für das Ansehen der Volksvertreter und der Demokratie ("Volksherrschaft"), so als ob Väter kein Teil der Bevölkerung oder des Wahlvolkes wären.
Anmerkung: Vor dem Parlamentsgebäude steht eine Statue der Pallas Athene, der griechischen Göttin der Weisheit. Die konnte leider auch nicht mit den Vätern reden, aber leider eben auch nicht mit den Abgeordneten im "Hohen Haus" des Parlaments.
 

Ansprachen Väterrechtsdemonstration 2010:

Ansprachen zur Väterrechtsdemo zwischen Bundeskanzleramt und dem Sitz des Bundespräsidenten am Ballhausplatz in Wien









Ansprachen zwischen Bundeskanzleramt und dem Sitz des Bundespräsidenten am Wiener Ballhausplatz; © Wien-konkret

Die Hauptansprachen fanden zwischen Bundeskanzleramt und dem Sitz des Bundespräsidenten am Wiener Ballhausplatz statt. Sie fanden beim Bundeskanzler und Bundespräsidenten aber kein Gehör. Der derzeitge Bundeskanzler Werner Faymann (SPÖ) mußte sich heute in Vösendorf am SPÖ-Parteitag 2010 gerade seiner Wiederwahl als SPÖ-Bundesparteiobmann stellen, beim SPÖ-Bundespräsidenten Heinz Fischer hat man seit der Bundespräsidentenwahl am 25. April 2010 so gut wie nichts mehr gehört. (Zyniker meinten sogar, er säße - immer wenn es kontroversiell wird - am Klo © Bruno Kreisky).
Bei den Ansprachen zur Väterrechtsdemonstration kamen auch einige Mütter zu Wort, die ebenfalls unter dem derzeitigen österreichischen Familienrecht und den Fehlentscheidungen der Familienrichter leiden. Eine Mutter berichtete, dass sowohl ihrem Mann als auch ihr die 5 gemeinsamen Kinder vom Jugendamt entzogen wurden! Aber auch die Tochter eines vom Staat Österreich als "Väterterrorist" angezeigten Vaters kam zu Wort. Ihm wird vorgeworfen nach §278b Strafgesetzbuch Teil einer kriminiellen (Väterrechts-)Organisation zu sein. Die minderjährige Tochter kämpfte um ihren Vater, bislang mit Erfolg. Sie betonte wie wichtig es ist, beide Elternteil haben zu können. Kinder sind in der Lage selbständig zu denken und dürften nicht dahingehend beeinflusst werden, einen Elternteil ablehnen zu müssen. Das würde Kinder zerreissen.
 

Störaktionen von Feministinnen & Polizei

Feministinnen als Gegendemonstrantinnen zu Daddy´s Pride Vienna 2010




Feministinnen als Gegendemonstrantinnen zu Daddy´s Pride Vienna 2010

Zunächst hatte es den Anschein, dass es bei dieser Demo wirklich etwas Gröberes passieren wird. Radikale Feministinnen hatte über die Website http://goodnightdaddyspride.blogsport.de/ und über die APA-OTS http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20100610_OTS0052/antifeministischen-aktivitaeten-entgegentreten-kein-fussbreit-militanten-vaeterrechtlern von Angela David, Telefon: 0680 1348249) zu einer Gegendemonstration aufgerufen. Es waren allen klar, dass diese Gegendemonstration oder Gegenaktion nicht irgendwo, sondern genau gegen die Väterdemo vor Ort stattfinden wird.

Überraschung Nr. 1: Die Gegendemonstratinnen waren lediglich ca 5 Frauen. 4 zu Fuß, 1 oder 2 im VW-Bus.

Überraschung Nr. 2: Die Gegendemonstratinnen rückten doch glatt mit einem VW-Bus (Kennzeichen W 82035U) an und die Fahrerin brüllte mit einem Magefon aus dem fahrenden Bus die Demonstranten an. Immerhin beherrschte sie beides gleichzeitig und fuhr an den marschierenden Menschen vorbei und nicht in die Menschenmenge hinein.

Überraschung Nr. 3: Die Polizei, diesmal vorbildlich:
Die Polizei war sehr stark verteten. Geschätzt waren über 50 männliche und weibliche Polizisten im Einsatz und somit mehr als in der Silvesternacht in der Wiener Innenstadt ! (Am.: Allerdings gibt die Wiener Polizei zu Silvester in der Wiener Innenstadt regelmäßig ab 23 Uhr auf und schaut nur noch zu, wie sich die Menschen gegenseitig mit Böller und Raketen beschießen.)
Jedenfalls war der Polizeieinsatz diesmal vorbildlich im Gegensatz zur Wiener Väterrechtsdemo 2008, wo die Polizei die Störaktionen der Gegendemonstrantinnen ungehindert geschehen ließ. Heuer war es anders. Die Polizei hat diesmal von Anfang an jegliche Störaktion der Feministinnen unterbunden und von den störenden Gegendemonstrantinnen die Personalien aufgenommen und eine Aktivistin wurde angeblich sogar verhaftet. Jedenfalls zeigte sich, dass die Väter tatsächlich vor den Feministinnen beschützt werden mußten, um Ausschreitungen zu verhindern. Eine Feministin ging sogar auf die Polizei los, was natürlich nicht sinnvoll war und endete, wie es enden mußte.
  

Video von der Väterdemo am 12.6.2010 in Wien (Daddy´s Pride Parade Vienna)

Video:
12. Juni 2010 Väterrechts- demonstration in der Wiener Innenstadt: Väter demonstrieren für ihre Kinder

Video 250 MB;
Dauer: 67 min.
© Wien-konkret


Video- Start/Stop durch
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Die Daddy´s Pride Parade hat es bisher immer nur in Italien gegeben. Heuer ist sie erstmals auch in Wien. Hier nun ein paar Auszüge aus den Reden:

Giorgio Ceccarelli (Daddy´s Pride Italy):
* Every child, ever baby has a big right to love mama and daddy and the four grandparents.
* We need to defend this right of a baby.
* It is impossible, that a baby don´t has this love.


Oliver Hoffmann (Männerpartei):
* Heuer gibt es wahrscheinlich eine Reform des Familienrechts. Es gibt wahrscheinlich ein bißchen bessere Besuchsrechte für Väter und wahrscheinlich gemeinsame Obsorge für unverheiratete Väter, mit vielen wenn und aber.
* Es besteht die Gefahr, dass es wieder eine symbolische Änderung wird, die am Leben der Menschen kaum etwas ändert. Es besteht die Gefahr, dass es wieder so viele SOLL und KANN Bestimmungen gilt und keine wirklich verlässlichen Rechte, sodass wir in 10 Jahren noch immer hier stehen. Den Verantwortlichen im Parlament ist noch immer nicht klar, dass es sich hier nicht um Nebensächlichkeiten handelt. Es geht hier um Menschenrechte. Es geht hier um Grundrechte.
* 1948 – nach dem Ende des 2. Weltkriegs – wurde eine allgemeine Erklärung der Menschenrechte zur Grundlage der Vereinten Nationen und zur Grundlage unseres Rechtsstaates. Der österreichische Staat hat es geschafft, dass die Hälfte aller Menschenrechte regelmäßig gebrochen wird, beim Familienrecht und insbesondere bei der Frage des Kontakts von Vätern zu ihren Kindern. Die Hälfte! Das zeigt, wie grundlegend die Menschenrechtsverstöße hier sind.

Oliver Hoffmann zählt sodann die betroffenen Artikel der Menschenrechte auf und gibt zu jedem Artikel ein Beispiel.
z.B. gegen Artikel 1: Alle Menschen sind gleich an Rechte geboren
tatsächlich: Ein Kind hat nur dann eine österreichische Staatsbürgerschaft, wenn die Mutter österreichische Staatsbürgerin ist oder wenn der Vater österreichischer Staatsbürger ist, aber dann nur, wenn er mit der Mutter verheiratet ist.
z.B. gegen Artikel 2: Jeder Mensch hat Anspruch auf Rechte unabhängig vom Geschlecht
tatsächlich: In Österreich ist es so, dass ein Mann nur dann in Karenz gehen kann, wenn die Mutter auf Ihre Karenzansprüche verzichtet. Es gibt kein eigenständiges Recht des Vaters auf Karenz. Es gibt keinen Kündigungsschutz für werdende Väter. Ein Vater kann zwar eine Karenz beantragen, aber er kann dann jederzeit entlassen werden. Es gibt keinen Kündigungsschutz für werdende Väter, für Mütter sehr wohl.
Bei der Pension gehen Frauen 5 Jahre früher in Pension.
z.B. gegen Artikel 3: Jeder Mensch hat das Recht auf Leben
tatsächlich: In Österreich gibt es die sogenannte Anspannungstheorie, die leider keine Theorie mehr ist, sondern Praxis. Das bedeutet: Nur in Fragen des Familienrechts kann ein Mensch bis unter das Existenzminimum gepfändet werden. Wenn ein Familiengericht meint, ein Vater sollte mehr zahlen, als er eigentlich Einkommen hat, kann es ihn „anspannen“ – so heißt das technisch. Das bedeutet bis unter das Existenzminimum und in manchen Fällen sogar überhaupt mehr anspannen, mehr zahlen, als man überhaupt Einkommen hat. Es gibt in Österreich keinen Schutz auf ein Existenzminimum für Menschen, insbesondere für Männer.
z.B. gegen Artikel 4: Niemand darf in Leibeigenschaft gehalten werden.
tatsächlich: Genau das ist die Anspannung, eine Zwangsverpflichtung nur eines Geschlechts Dienstleistungen zu machen für die sie keine Rechte bekommen.
z.B. gegen Artikel 5: Niemand darf erniedrigender Behandlung ausgesetzt werden
tatsächlich: Wer weiß, wie Besuchscafes funktionieren, der weiß, daß das erniedrigende Behandlung ist. … Es gibt auch die sogenannte Wegweisung in Österreich, die fast nur gegen Väter angewandt wird. D.h. das ist ein Instrument, mit dem jemand aus seiner Wohnung hinausgeworfen wird innerhalb von 5 Minuten auf den Verdacht hin, dass er möglicher Weise gewalttätig werden könnte. Dieser Verdacht kann völlig unbegründet sein und wird routinemäßig in Scheidungsprozessen angewandt, um Männer möglichst schnell loszuwerden.
usw …

Martin Stiglmayr (Väter ohne Rechte)
“Es gib zwei Gründe, warum ich heute da bin. Der erste Grund ist, dass wir heute schon viel mehr sind als beim letzten Mal, aber lange noch nicht genug. Es gibt viel mehr betroffene Väter, betroffene Mütter und betroffene Großeltern. Warum kommen die nicht? Warum wagen sie es nicht auf die Straße zu gehen? Ich sage Euch warum: Meine Ex-Frau hat vorgestern die Jugendwohlfahrt Tulln angerufen und hat gesagt: „Wenn der Herr Stiglmayr es wagt, mit seinen Kindern zu Daddy´s Pride zu gehen, dann werde ich ihm die Kinder entziehen.“ Als jemand, der von Anfang an bei dieser Bewegung dabei war, als jemand der durchaus sagen kann, dass er ein führender Kopf der Bewegung ist und sich nicht scheut, sich mit den Ämtern anzulegen. Das ist meine Antwort. Ich bin hier. Ich bin mit meinen Kindern hier. Und ich werde immer wieder kommen. Denn wir Väter haben es satt, dass wir von Müttern erpresst werden, dass Mütter uns erpressen indem sie sagen: „Ich nehme dir dein Kind weg, wenn Du nicht wie ein Hampelmann das tust, was ich Dir sage.“ Damit muss Schluß sein.
Meine Kinder und die Kinder meiner Ex-Frau sind keine Ware, mit der gehandelt werden kann. Sie sind keine Ware und sie sind nicht das Eigentum der Mutter. Kinder sind keine Ware. Es geht nicht, dass man mit Kindern Erpressungsversuche betreibt ….“
Stiglmayr kritisiert dann noch die Gleichstellungsministerin, die sich nicht für Väter einsetzt.
“Kommt und unterstützt uns, für unsere Kinder“.

Betroffener Vater:
“My name is Riccardo. I come from Spain. I want to say, that childern are being used as weapons. Childrens rights are being abused. This is not against man or against women. This is children rights. They are used as cash-mashines to get money out of their fathers. They are being used as weapons to hurt the fathers. ... Children rights are being violated. Children have a right for a father and a mother. They need a father and a mother. Children rights are violated in Austria. Thank you.

Betroffene Mutter:
Hallo. Mein Name ist Alexandra. Ich bin Mutter von 5 Kindern. Und das Jugendamt hat mir meine 5 Kinder weggenommen, weil ich dem leiblichen Vater die Kinder sehen hab lassen. Und das ist absolut nicht richtig. Weil, obwohl ich selber Probleme mit meinem Ex-Lebensgefährten hatte der Meinung war, dass diese Probleme nichts mit den Kindern zu tun haben und dass die Kinder das Recht haben ihren Vater zu sehen. Das Jugendamt hat mich gezwungen, mich von ihm zu trennen und ihm nicht mehr die Kinder sehen zu lassen. Und ich darf meine Kinder jetzt mittlerweile auch seit über einem Jahr nicht mehr sehen. Und das muss abgestellt werden. Und deshalb bitte ich den Bundespräsidenten Fischer sich zu stellen, rauszukommen und sich den Anliegen seines Volkes zuzuwenden.
(Applaus im Publikum)

Betroffene Mutter:
Ich möchte allen danken, die gekommen sind. Ich finde es toll, dass wir heute Männer und Frauen alle auf die Straße gehen um uns für die Kinderechte einzusetzen. Der Herr Faymann hat ein Plakat kreiert, da steht etwas mit Gerechtigkeit drauf. Ich bin auch für Gerechtigkeit und Gleichberechtigung, nicht nur für die Frauen sondern ganz besonders für die Väter. Väter haben die gleichen Rechte wie Mütter, sollten gleiche Rechte haben. … Jedes Kind hat ein Recht auf Vater und Mutter, egal was auch immer ist. Danke schön.

Hungarian Fathers:
We are from the association of divorced fathers in Hungary. We were very glad, that we were invited here in Vienna and we were very glad to participate and join our Austrian friend, who are fighting for the same goal. According to the European Convention of Human Rights everyone has the right to the familiy articlel 8. We want this to be applied in all European Countries, including Austria and Hungary and Italy and everywhere, where is a demand. Children hav a right to their fathers, otherwise we will have no families in Europe. Millions of fathers have currently no right to (see, meet) their children. ... How long will we accept this? We should change it. ... It is maybe to late by now.
You are welcome in Budapest. We have Fatherday 4 weeks later than in Austria. Thank you.

Betroffene emanzipierte Frau:
Ich bin eine betroffene emanzipierte Frau und ich bin stolz darauf. Die Lust auf Emanzipation ist bei mir vergangen vor 9 Jahren, als eine Richterin zu mir sagte – nachdem ich einen Vater begleitete – gehen Sie mit diesem Vater zu einer Therapie, damit er endlich versteht, dass er seine Kinder nie mehr wieder sehen wird. Da habe ich mich zum ersten Mal gefragt, was eigentlich in unserem Staat los ist. Mittlerweile verfolge ich, was in diesem Staat mit Vätern und Kindern passiert. Und ich muss ganz ehrlich sagen, ich schäme mich als Frau, dass Emanzipation auf den Rücken von Vätern und Müttern passiert ist in diesem Staat. Ich kann alle Politiker, insbesondere die Frauenministerin nur auffordern: Unterstützen sie uns Frauen, aber bitte nicht auf dem Rücken der Männer. Danke.

Betroffener Vater (als Väterterrorist angeklagt)
Zitiert den Spruch der ehemaligen Gleichstellungsministerin Doris Bures: „Verliebt – verlobt – verprügelt. Ich bedanke mich für diese Vorverurteilung aller Väter und aller Männer Österreichs. Damit hat etwas begonnen, das heute viel zu viele Väter betrifft. Es gibt in Österreich bereits eine fortgeschrittene Situation, dass Väter im Gefängnis verweilen. Wir haben einen Vater von dem man nur weiß, er hat einen Richter beschimpft und beleidigt. Aber warum er sitzt, sein Fall ist noch immer nicht wirklich öffentlich. Es sind weitere 12 Väter angeklagt des Terrorismus, des Mafiaparagrafen. Diese Väter sind zudem Gründer von friedlichen Väterorganisationen, wie der ARGE Familienschutz, die den Versuch gewagt hat mit der Politik ein Gespräch aufzunehmen. … Ich bin Vater, ich bin Terrorist, wenn ich mich vom Gericht nicht entmündigen lassen wollte. Als karenzierter Vater war es mir nicht möglich meine Tochter zurückzulassen, weil sie selbst nicht zurück gelassen werden wollte und dem Jugendamt eindeutig erklärt hat, dass dies nicht der Fall ist, dass sie ihren Vater zurückläßt. Man hat sie mit Spritzen bedroht. Das ist Österreich liebe Väter. … Es ist Zeit dass wir unsere Töchter und Söhne mitnehmen, denn es ist ihre Zukunft, für die wir hier stehen. … Und ich übergebe heute zum ersten Mal das Wort an ein Kind… Ein Kind hat auch Rechte und es kann denken. Es braucht keine Psychiater und Psychologen. Es hat ein Herz und ein Gefühl du es kann sagen was es will. Hier wird meine Tochter sprechen.

Betroffene mj. Tochter
Ich bin der Meinung, dass jedes Kind ein Recht hat auf beide Eltern zu sehen. Ein Kind braucht beide Eltern. Wenn es immer nur einen hat, dann fehlt ein Teil ihres Leben, ob Mutter oder Vater. Ein Kind braucht es für seine Entwicklung. Ein Kind braucht es zum Liebhaben. … Das Kind soll das Recht haben beide zu lieben und nicht nur einen Lieben zu dürfen. … Ich bin dafür, dass ein Kind sagen kann, wenn es etwas will und dass sie erhört werden und nicht das die sagen „Das Kind ist krank“ und das Kind wird zu Psychologinnen geschickt von dort nach da…  Das Kind braucht niemanden, der das Kind umpolt.

Thomas aus Deutschland
Die Väter in Österreich fangen gerade an sich zu vernetzen. Benutzt das Internet. Benutzt Mailinglisten und geht an die Öffentlichkeit. Das Problem sind nicht die bösen Mütter oder die bösen Väter oder die bösen Richter. Das Problem ist beim Gesetzgeber … Der Gesetzgeber muss gleichberechtigte Eltern schaffen und in die Gesetze hineinschreiben. Ohne das geht es nichts.

Betroffener Vater:
… Die Gesetzgebung gibt den Männern fast keine Chance. Mütterorganisationen und Frauenorganisationen nehmen über Hand. Wo gibt es richtige Männerberatungen? Bei meiner Männerberatung hieß es: „Arbeiten Sie an sich. Ändern Sie sich. Machen Sie was.“ … Es wird prinzipiell davon ausgegangen, dass der Mann der Böse ist. …



Stellungnahme der Männerpartei:

Das Österreichische Familienrecht soll reformiert werden und die Frauenministerin blockiert noch immer. Aber bei den Menschenrechten darf es keine faulen Kompromisse geben. Kinder haben ein Recht auf beide Eltern. Väter haben ein Recht auf Familienleben. Wir fordern: Gemeinsame Obsorge für unverheiratete und geschiedene Väter ohne Wenn und Aber, ein verlässliches Besuchsrecht, Kindeswohl = Kontakt mit beiden Eltern, Schluss mit Väterdiskriminierung, Einhaltung der Menschenrechte!

Bundesvorsitzender und Landesvorsitzender Wien der Männerpartei
Oliver Peter Hoffmann, Telefon +43 676 4067794,  7.6.2010



Stellungnahme des Vereins vaterverbot.at

"Väter, Mütter und Kinder brauchen ein ausgewogenes und faires Recht!". Unter diesem Titel ruft der gemeinnützige Verein "vaterverbot.at" zur Teilnahme an einer Kundgebung in Wien auf. Österreichische Väter werden in vielen Fällen überraschend schnell zu "Besuchern mit Bankomat-Funktion". Tiefe, liebevolle Beziehungen zwischen Kindern und Vätern werden zerstört. "Das kann nicht so weitergehen!", sagt Norbert Grabner vom Verein "vaterverbot.at".

Rückfragehinweis: Verein vaterverbot.at; Norbert Grabner, 
Mobil: 0043(0)699/11999532 ; 5. Juni 2010



Kommentar von "Väter ohne Rechte" in wien konkret zu Daddys Pride:

Es ist traurig genug, dass eine Gleichstellungsministerin darauf hingewiesen werden muss, dass sie, die von unserem Steuergeld bezahlt wird, für die Gleichstellung einzutreten hat und nicht für die Besserstellung eines Geschlechtes. Ebenso traurig ist es, dass viele FamilienrichterInnen für das von Ihnen begangene Unrecht und für die von Ihnen begangenen Gesetzesbrüche an Vätern und Kindern nicht zur Verantwortung gezogen werden. Wer soll ausserdem verstehen, dass viele MitarbeiterInnen der Jugendwohlfahrtsträger für ihre Missachtung der Kinderrechte und für die massive Benachteiligung von Vätern zum Schaden der Kinder nicht bestraft werden.
"Väter ohne Rechte" fordert die Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention, die Gemeinsame Obsorge als tatsächlichen Standard, die Verürzung der Gerichtsverfahren und die Durchsetzung gültiger Besuchsrechtsbeschlüsse.
Wer sich nicht an das Recht hält, muss bestraft werden, nur dann erfüllt der Rechtsstaat seinen Sinn. "Väter ohne Rechte" wird sich auch in Hinkunft nicht scheuen, sich für betroffene Kinder, Mütter, Großeltern, LebensgefährtInnen und vor allem für die Väter einzusetzen und genau zu überprüfen, was das Treffen der FamilienrichterInnen und was die Enquete tatsächlich für Verbesserungen der jetzigen Unrechtssituation bringen. Eine zahlreiche Teilnahme an "Daddys Pride" ist ein weiterer, wichtiger Schritt, um den entsprechenden Druck auf jene PolitikerInnen auszuüben, die für die Gleichstellung verantwortlich sind. Immerhin geht es um ca. 500.000 betroffene Personen!

Martin Stiglmayr, 10.6.2010  http://www.vaeter-ohne-rechte.at/



Stellungnahme von humanesrecht.com zur Väterdemo 2010

Sozialkompetente werden ausgegrenzt
Es gibt kein Interesse bei Trennungen Mutter und Vater im Sinne der Kinder an einen Tisch zu setzen. Oftmals wird durch Behörden der Konflikt nur verschärft.
Verantwortungsvolle Väter, mit hoher Sozialkompetenz, werden oftmals ausgegrenzt und kriminalisiert.
Ein Vater hat nur noch auf dem Papier Rechte. Er kann noch nicht mal seine Kinder schützen und fördern.
Sobald er sich für seine Kinder einsetzt, bekommt er den Widerstand der Behörden zu spüren.
Daher müssen Menschen im Sinne der Kinder auf die Straße gehen und die Missstände aufzeigen

Richard Kaiser  15. Juni 2010   www.humanesrecht.com



E' da poco terminata, a Vienna, la ottava edizione del DADDY'S PRIDE

Vienna 12 giugno 2010 
E' da poco terminata, a Vienna, la ottava  edizione del DADDY'S PRIDE
E' la prima volta che la marcia esce dall' Italia. Centinaia di mamme e papà provenienti da altri Paesi europei hanno manifestato lungo 2 chilometri nel centro della capitale austriaca per difendere il diritto inviolabile di ogni bambino di amare due genitori e quattro nonni. L'ideatore e il promotore, Giorgio Ceccarelli, presidente delle due Associazioni Figli Negati e I Love papà ha ricevuto altre richieste internazionali per portare il Daddy's Pride fuori dall"Italia. La Spagna, la Francia, la Grecia e il Belgio potrebbero essere le prossime tappe. Un particolare inedito é stata la presenza non autorizzata di un gruppo di ragazze che ha urlato col megafono dentro l'auto accanto al corteo la loro protesta contro i padri definiti patriarcali. Sul loro sito hanno messo anche le loro critiche e polemiche.  http://goodnightdaddyspride.blogsport.de/ La polizia é intervenuta anche una seconda volta quando lo stesso gruppo ha urlato accanto al comizio degli intervenuti. Non era mai accaduto prima. Una vera notizia perché fino ad oggi nessuna donna in Italia o all"estero avava mai criticato in questo modo il loro dissenso. Non ci sono stati incidenti anche perché nessuno dei partecipanti ha reagito alle inutili provocazioni.

Giorgio Ceccarelli
ideatore e promotore del Daddy's Pride  +3392753088
www.daddyspride.org   www.figlinegati.it  www.daddyspride.it 





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Väter DEMO 2010 Wien

Grüße aus Regensburg sendet Euch Günter Mühlbauer,
Ich habe Euere DEMO gesehen. Es war eine gute Sache....

Anbei zwei Geschichten zu meinem Schicksal:

Steh - auf - Väterchen

Wenn du gute Bekannte und Verwandte fragst, sie sollen das bezeugen was sie gesehen und gehört haben, und sie sagen das machen sie nicht.
Dann legst du dich nieder, und stehst wieder auf.

Wenn du Seelsorger um die Hilfe deiner Kinder bittest, und er sagt er macht vom Aussageverweigerungsrecht gebrauch.
Dann legst du dich nieder, und stehst wieder auf.

Wenn du Beamte, Ärzte, und Gutachter, die nachweislich falsche Berichte, Atteste, und Gutachten ausgestellt haben, und du findest keinen Staatsanwalt der die Straftaten verfolgt.
Dann legst du dich nieder, und stehst wieder auf.

Wenn du einen Betreuungsbeistand für eine Person die nachweislich ihre Post der letzten 5 Jahre nicht auf gemacht hat beantragst hast, und sie bitten dir Hilfe in Form einer Betreuung an.
Dann legst du dich nieder, und stehst wieder auf.

Wenn du an Weihnachten 2004 eine Anzeige mit dem Text: „Harmonische und besinnliche Feiertage wünsche ich allen, besonders aber unseren Kindern, die wieder ohne ihre Väter, Mütter, und Großeltern Weihnachten verbringen dürfen“ in einer Regensburger Tageszeitung aufgeben möchtest, und sie sagen solche Anzeigen nehmen wir nicht an.
Dann legst du dich nieder, und stehst wieder auf.

Wenn du zu Fuß nach Berlin, München, Straßbourg und Rom gegangen bist, und du für die eigenen Kinder nichts erreicht hast.
Dann legst du dich nieder, und stehst wieder auf.

Wenn du der Meinung bist, daß das sogenannte Jugendamt auf der Seite der Kinder ist, und du stellst was anderes fest.
Dann legst du dich nieder, und stehst wieder auf.

Wenn du wie ein „Sträfling“ behandelst wirst, nur weil du deiner Kinder sehn willst,
Dann legst du dich nieder, und stehst wieder auf.

Und ganz zum Schluß, bevor du von dieser Welt gehst, und du dir noch mals Gedanken über dein Leben machst,
Dann legst du dich nieder, und stehst nicht mehr auf.

Wege für meine Kinder:

Für meine Kinder war mir kein Weg zu weit,
daher ging ich mit Unterstützung anderer Trennungsväter, Trennungsmütter, Trennungseltern, Trennungsgroßeltern usw.

Im Sommer 2002 nach BERLIN / Schloß Belevue / Staatsvater

Im Winter 2002 nach MÜNCHEN / Justizministerium / Landesvater

Im Herbst 2003 über Karlsruhe nach Straßbourg
(die Karlsruher Richter wurden mit einem Wecker wachgerüttelt, und die Straßbourger Richter bekamen Blumen für Ihre Rechtsprechung gegen über uns Vätern)

An Ostern 2004 sind wir nach ROM aufgebrochen,
denn das Suchen um Hilfe Seitens der Politik war, und ist Hoffnungslos in unserem „Vaterland“

2007 haben wir nach 40 Tagesetappen den PETERSPLATZ erreicht „Wo ein Gespräch von „Vater“ zu Vater statt fand.
Der Heilige Vater Benedikt XVI nahm sich für unsere Belange der Trennungskind, mehr Zeit wie mach ein Politiker in der Bundesrepublik Deutschland

Ausgangspunkt war immer das sogenannten Jugendamt REGENSBURG.

Denn Kampf gegen Windmühlen gewinnst Du nicht mit einem verrostetem Speer und einem alten Pferd; sondern mit einem Sandkorn dass man tagtäglich in das Getriebe der Trennungs- & Scheidungsindustrie legt.

Günter Mühlbauer, REGENSBURG 14.6.2010     www.muehlbauer.de.tf



Schwache Rechtsprechung = schwache Zukunft

Liebe Väter und Mütter,
wer je bei einer Scheidungs- oder Sorgerechtsgerichtsverhandlung teilgenommen hat, wundert sich offiziell in einer Demokratie zu sein: "Sind Sie ruhig", usw. Am besten sich Verneigen, Zahlen und Gehen, die Kinder finden selber wieder zum, aus der Familie entfernten, Vater oder Mutter. Wenn vereinbartes schließlich auch nicht eingehalten wird (Besuchsrecht) und prompt nicht durchsetzbar ist, weiß man wie man daran und wo man ist....

Richard B. , E-mail 14. Juni 2010



Wozu haben wir ein Familienministerium?

Schlimm, dass ein neues Familienrecht geschaffen werden soll und der Familienminister nicht wirklich beteiligt ist. (So wie in den letzten Jahren üblich machen Frauenministerium und Justizministerium im Alleingang die Gesetze ohne auf die Auswirkungen der Betroffenen Rücksicht zu nehmen)
Wozu haben wir ein Familienministerium?
Schlimm, dass es eine Gleichstellungsministerin gibt die sich nur für Frauenrechte einsetzt aber nicht für Gleichstellung.
Wäre es nicht billiger diese Ministerien gleich gar nicht zu haben?
Warum gibt es keinen Männerminister im Ausgleich zum Frauenministerium?
Wieso sehen alle Parlamentsparteien ein, dass etwas verändert gehört nur sie wollen nichts verändern?
Wieso gibt es eine Enquete nur Verbände von Betroffenen wie Väterrechtsvereine und Kinderschutzgruppen werden nicht eingebunden. => Das zeigt doch, dass kein ernst gemeinter Wille vorhanden ist von politischer Seite das Kindeswohl klar zu definieren und durchzusetzen. Alles nur Schein - kein Erkennen der Problematiken!
Dieses Schauspiel der Politikbühne kostet den Steuerzahler viel Geld und es wird nichts getan.
Schade es ist eine vergebene Chance für die Zukunft unserer Kinder, für Österreich.

Das es anders auch geht, zeigt uns insbesonders Frankreich vor. Dort gibt es die echte gemeinsame Obsorge ab Anerkennung der Elternschaft. Dort funktioniert es und ermöglicht allen ein Zurechtkommen. In Folge ist dort auch die Geburtenrate doppelt so hoch, denn Kinder sind dort etwas Wunderbares und keine Bedrohung. Gleichzeitig erspart sich der Staat viel Geld, das hier notwendig ist um die nicht lebbaren Regeln doch durchzusetzen.

Robert F.  13. Juni 2010



Gegendemo zur "Daddy's Pride"

Widerstand gegen Väterrechtsbewegung
Am Samstag wird die Plattform "Good Night, Daddy's Pride" "antifeministischen Aktivitäten" entgegentreten

http://diestandard.at/1276043519877/Gegendemo-zur-Daddys-Pride-Widerstand-gegen-Vaeterrechtsbewegung

Bitte durchlesen, wundern was da drinnen steht.

Danke, Georg     11.6.2010



Entstehen von Männer- und Väterbewegungen längst überfällig

Im ganzen Westen werden Männer mittlerweile künstlich benachteiligt. Bei den Bildungschancen und den Scheidungen wissen wir es bereits offiziell. Das "Gesellschaftsmodell" der Emanzen sieht für Männer nur kuschen, zahlen und diskrete Erledigung der Drecksarbeiten vor. Alles Männliche ist schmutzig, hässlich, gewalttätig und politisch inkorrekt. Und dann glaubt frau auch noch, wir Männer würden nicht an Abhilfe denken!

Freue mich schon auf den kommenden Währungscrash & Staatsbankrott, dann fliegen die GenderInnen aus ihren mit Staatsschulden finanzierten Posten und werden ganz neue nützliche Tätigkeiten entdecken, z.B. Gemüse ernten.

Franz Z.  10.6.2010



* 10.6.2010 "Antifeministischen Aktivitäten entgegentreten - kein Fußbreit militanten Väterrechtlern!"

Gegenmobilisierung zur Daddy's Pride am 12.6.2010
Datum:   12.6.2010, um 11:00 Uhr
Ort:     Unirampe Wien, 1010 Wien

"Die feministischen Errungenschaften der letzten Jahrzehnte müssen verteidigt und ausgeweitet werden - die Väterrechtsbewegung, die nun auch hierzulande versucht, ihre reaktionären Positionen an die Öffentlichkeit zu tragen, stellt eine Gefahr für sämtliche emanzipatorischen Bestrebungen dar. Deswegen organisieren wir eine Gegendemonstration, um der Daddy's Pride inhaltlich und aktionistisch Widerstand entgegenzusetzen!"
   Angela David, Pressesprecherin der Plattform "Good Night, Daddy's Pride", die am 12.6.2010 um 11 Uhr bei der Unirampe Wien zur Demonstration gegen die rechts-konservativen Väterrechtler aufruft, dazu: "Auch wenn diese Väter vorgeben, sich mehr um ihre Kinder kümmern zu wollen, finden sich unter dem Deckmantel der vermeintlichen Menschenrechte, für die diese Väter angeblich kämpfen, Sexismus, Misogynie, Homophobie, Biologismus und vor allem enorme finanzielle Interessen."
   Hinter diesen "neuen" Vätern steht das alte Patriarchat - Ziel ist eine klare Rückeroberung der gefühlsmäßig verlorenengegangenen Vormachtstellung von Männern über Frauen. Vorherrschende Gewaltverhältnisse und strukturelle Benachteiligungen von Mädchen und Frauen werden schamlos negiert, Realitäten einfach umgedeutet.
   "Väter, die diese Realität ausblenden und sich im maskulistischen Umkehrschluss selbst zum Opfer stilisieren, sind nicht nur gefährlich und potentielle Täter, sondern gehören entschieden auf allen Ebenen bekämpft!" kritisiert Angela David.
   "Wir positionieren uns klar gegen Väterrechtler und jede Form von Antifeminismus und wir treten für eine freie Gesellschaft und Erziehungsformen jenseits heterosexistischer und kapitalistischer Normen ein!" so Angela David abschließend.

Rückfragehinweis: Angela David,  Telefon: 0680 1348249
Web: http://goodnightdaddyspride.blogsport.de/
OTS0052    2010-06-10/09:34

Anmerkung Redaktion: Da sieht man, welchen hohen Stellenwert die Väterrechtsbewegung in Österreich bereits hat, wenn nun die Feministinnen den schönen Badetag für eine Gegendemonstration opfern. Weiters wir es interssant sein zu beobachten, ob die Gegendemo tatsächlich bei der Uni-Wien bleibt oder ob es zu Störaktionen gegen die Männerdemonstration kommen wird.



Unterstützung von "Figli Negati" (Ignorierte Kinder)

Giorgio Ceccarelli kommt extra aus Italien angereist. Seine Gruppe: "Figli Negati" (Ignorierte Kinder) hofft vor allem darauf, dass sich die Väterparade -  Daddy's Pride - die Demonstration für Väterrechte weltweit in den kommenden Jahren so ausweitet und eine Größe bekommt wie die Schwulen- und Loveparaden. Er hofft, dass dann die Väterrechte gehört werden und so die notwendigen Änderungen herbeigeführt werden.  Ihm geht es wie allen anderen teilnehmenden Gruppen vor allem um die Rechte der Kinder, die aber ohne Rechte für die Väter nicht sein können.

Websites: www.daddyspride.it ; www.figlinegati.it ; www.ilovepapa.it

Ciao Robert  9.6.2010