Wien

Rede von Brigitte Taschner bei der Kundgebung "Väter ohne Rechte" am 4.4.2008 in Wien:

Wer: Brigitte Taschner als betroffene Großmutter
Was: Rede zum Thema Kritik und Lösung bei Obsorgeverfahren in Österreich

Wann: 4.4.2008, ab 15 Uhr 
Wo: 1010 Wien vor dem Parlament



Rede von Brigitte Taschner am 4.4.2008

Foto von der Rednerin Brigitte Taschner und Tochter; © Wien-konkret

Foto von der Rednerin Brigitte Taschner und Tochter; © Wien-konkret

Kritik

=> Keine Toleranz den Entfremdern, Obsorgemißbrauchern, die das Kindeswohl schaden und die Kinder als Staats- bzw. Privateigentum  betrachten und behandeln.
=> Diese Menschen sind psychisch krank und müssen in ärztlichen Aufsicht bleiben bis zur Genesung!

Ich kritisiere alle Personen, die an ungerechtfertigten Obsorgevergaben beteiligt sind:

=> Desinteresse an Kindeswohl
=> Bequemlichkeit
=> Abstempeln der Elternteile sozusagen als Rechtlose “Entmündigte”
=> Sympathie, Antipathie und Titel ausschlaggebend
=> Ungerechtfertigte Vorverurteilungen bzw. Verurteilungen, Obsorgeempfehlungen bzw. Obsorgevergaben ohne Recherchen, bei beiden Elternteilen, Involvierten, Angehörigen bzw. im Gesamtumfeld durchgeführt zu haben
=> In bestimmten Fällen werden Ersuchen und Bitten wehrloser, ausgegrenzter Elternteile an AJF zum Wohle des Kindes zu agieren,  unverständlicherweise als nicht ernst genommene Gefährdungsmeldungen abgetan, (  auch noch so zum Vorteil des Beobsorgenden ausgelegt bzw. zum Schein ersucht etwas zu tun damit Ruhe ist), die sich dann erfahrungsgemäß nachteilig beim Kind auswirken, daher gegen das KW verstoßen. Meldung an AJF bei  “Gefahr in Verzug” ist Sache der Interpretation, es wird nichts und niemand überprüft sondern gleich der wehrlose Elternteil niedergemacht. So nach dem Motto “wer am Besten lügt dem wird auch geglaubt“. Das KW verliert total an Bedeutung.
=> Der Satz “das Kind muss zur Ruhe kommen” Müssen wir das denn nicht alle? Meines Erachtens wird dieser Satz von allen verantwortlichen Institutionen bei jeder Gelegenheit nur verbal ausgedrückt aber nicht dementsprechend gehandelt. Die dafür Verantwortlichen mißbrauchen die Bedeutung indem sie das Kind absichtlich von einem Elternteil entfernen, entfremden, meist von dem  der keine Obsorge hat und dieser so behandelt wird das einer  “Entmündigung” gleichkommt.
=> Menschenrechtsverletzung
=> Kindesrechtsverletzung  
=> Obsorgevergaben dürfen nicht mit Objektexekutionen verwechselt bzw. gleichgestellt werden
=> Einseitige tolerierte Gefälligkeitsgutachten und  Atteste dienen ausschließlich der Entfremdung und quälen das Kind sowie alle Involvierten  und Angehörigen, die das Kind lieben und hilflose, Ausgegrenzte bleiben müssen. Dank der verantwortlichen “Rechtsverdreher” und (Psychoterror Ausübende) die von Kindergefühlen keine Ahnung haben.
=> Kinder werden als Eigentum betrachtet und als solche behandelt.
=> Die einstweilige bzw. endgültig alleinige Obsorgevergabe wird ohne Kontrollen zum angeblichen Kindeswohl durchgeführt bzw. oftmals bedenkenlos missbraucht das absolut gegen das KW spricht.
=> Machtmissbrauch
=> Obsorgemissbrauch
=> Verpflichtende Alimentezahlungen
=> Keine wiederholten Besuchsrechtsausübungen bei Ausfällen
=> Besuchsrechtsmissbrauch, bewusst, gewusste Vereitelungen von Behörden toleriert
=> Das Wort “Jugendgerichtshilfe” bedeutet nicht das was es aussagt, von tatsächlicher Hilfe keine Spur, handelt dem Namen entsprechend nicht gerecht , erliegt dem einseitigen Sympathieeinfluß, dass das KW gefährdet
=> Rücksichtsloses ungerechtfertigtes Vorgehen von Psychologen,
=> Sozialarbeiter, Richter, Ärzte, Pfarrkindergärten. Kindergärten usw., die den Weg zum KW vergessen haben und unter ihrem Niveau arbeiten (beschämend und unverzeihlich)
=> Richter dürfen nicht voreingenommen vorverurteilen und verurteilen
Alle diejenigen Berufsstände die nachweisbar das KW absichtlich missachten müssten mit einem Berufsverbot “belohnt” werden da deren Handlungen ganz eindeutig gegen das Kindeswohl  und die Rechte verstößt und verletzt.
Kinder absichtlich gedankenlos Belastungen auszusetzen und lebenslangen Schaden zufügen ist mit “ NICHTS “ auf dieser Welt wieder gut zu machen.


Problemlösung

Oberste Priorität ist dem KW endgültig gerecht zu werden. Mit Vernunft und sinnvollem Handeln dem KW  Gerechtigkeit zu verschaffen. KW Störer und Entfremder muss endgültig das Handwerk gelegt werden.

Ich fordere die sofortige Reformierung des Gesetzes  und deren Ausübung von kompetenten berufserfahrenen Personen, dienlich ausschließlich zum Wohle der Kinder, vor Obsorgevergaben.

=> Jugendamt muss als Stätte von Hilfe zur Selbsthilfe umfunktioniert werden.
=> Sympathie, Antipathie, Titel, verbale Diskriminierung usw. müssen  ausgegrenzt bleiben. Je nach Wunsch von Elternteilen, Anwesenheit  neutraler rechtskundige Berater zur Verfügung zu stellen
=> Gleiches Recht für alle Betroffene
=> Menschenwürdige Behandlung
=> Kompetentes Personal, verfügbare  berufserfahrene Psychologen und neutral verhaltende, verantwortungsvolle Ärzte
=> Gespräche beider Elternteile sowie Involvierte, Grosseltern, Angehörige und Kinder je nach dem, zwingend notwendig
=> Gespräche im AJF mit DSA und Psychologen wöchentlich vorgeschrieben um mit Vernunft das Kindeswohl zu erreichen bzw. herzustellen
=> Recherchen im Gesamtumfeld des Kindes durchführen (bei beiden Elternteilen, Grosseltern,  Angehörige, Involvierte, Nachbarn, Kindergärten, Schulen, etc.)
=> Bekanntlich verdirbt Geld den Charakter daher:
=>  Bei 2 vollbeschäftigten Elternteilen die Alimente streichen
=> Freiwillige Zahlungen oder Naturalien (vernünftig dem KW       entsprechend) muss jedem selbst überlassen bleiben als angeblich kindesliebende Elternteile
=> Achtung der Kinder- bzw. Menschenrechte
=> Jugendgerichtshilfe soll endlich dem Wort gerecht wenden und danach handeln -  gemeinsame Gespräche mit Eltern, Grosseltern und Kindern!
=> Kompetentes Personal mit logischem Menschenverstand ist gefragt, gleich wie bei Jugendamt und Gericht
=> Richter dürfen erst dann Obsorge vergeben wenn in vollem Umfang eruiert wurde und Zweitrichter dem zustimmen
=> Richter müssen sofort Beschlüsse zum Kindeswohl fassen bei Besuchsrechtsaussetzern mit Privatgutachten nicht erlaubt!
=> Richter müssen sofort gegen Entfremdung handeln und zur so schnellstmöglich Wahrheitsfindung  Sachverständige beauftragen
=> Richter, die für Exekutionen zuständig sind, sollten keine Zuständigkeit für Pflegschaftsverfahren haben dürfen
=> Besuchsrechtsausübung auf jeden Fall muss wiederholt bei Kranksein.
=> Wenn sein muss im Auftrag und Anwesenheit bei Übergabe Exekutive in Privatkleidung
=> Besuchsrechtsbestimmungsentzug bei Vergehen durch den Obsorgeberechtigten muss durchgeführt werden.
=> Besuchsrechtsausübung muss auf jeden Fall immer wiederholt werden
=> Atteste und neutrale Gutachten müssen von unbeeinflussten, beauftragten Ärzten (vom AJF, JGH und Gericht) erstellt werden.

Vielen  Dank für das Zuhören!


Qu: Manuskript von Brigitte Tschner. Die Rede kann vom Maunskript abweichen.