Wien

Rede von Karlheinz Klement bei der Kundgebung "Väter ohne Rechte" am 4.4.2008 in Wien:

Wer: Karlheinz Klement (FPÖ Gleichbehandlungssprecher im Parlament)
Was: Rede zum Thema der mangelnden Väterrechte und der nicht umgesetzten Kinderkonvention in Österreich

Wann: 4.4.2008, ab 15 Uhr 
Wo: 1010 Wien vor dem Parlament



Rede von Karlheinz Klement am 4.4.2008 bei der Väterdemonstration:

Foto vom Redner Karlheinz Klement; © Wien-konkret

Foto vom Redner Karlheinz Klement; © Wien-konkret

Geschätzte Damen und Herren!
Es ist wirklich eine große Freude, hier sein zu dürfen. Ich möchte mich ganz herzlich bedanken bei Matthias Loinig und bei den Vereinen, die hier alle mitmachen und bereits sind, endlich ein Thema aufzugreifen, das lange Zeit in Österreich völlig unter den Tisch gekehrt worden ist. Es kann nicht sein, dass einseitig Feministen-Vereine Recht bekommen. Es muss auch möglich sein, dass Väter und vor allem Kinder Recht bekommen.

Bravorufe und Applaus bei den Demonstranten

Das ist Zivilcourage, die wir nicht alle Tage erleben. Ich bedanke mich wirklich bei Mathias Loinig, Stiegelmaier, Zeiner, wie sie alle heißen, die mitgemacht haben, das hier diese Willenskundgebung möglich geworden ist. Herzliches Dankeschön von unserer Seite.

Applaus bei den Demonstranten

Geschätzte Damen und Herren!
Ich bin im September vorigen Jahres zum Gleichbehandlungssprecher im Parlament gewählt worden und es gab einen großen Aufschrei: „Wie kann es überhaupt sein, dass ein Mann zum Gleichbehandlungssprecher gewählt wird?“ So weit sind wir heute. Männer dürfen keine Gleichberechtigung haben. Und an das Kindeswohl denkt überhaupt keiner mehr.

Applaus bei den Demonstranten

Wir haben seit damals bis dato über 500 Fälle hereinbekommen, 500 Einzelfälle die zeigen, wie weit wir in diesem Land sind, wo es keine Demokratie mehr gibt für alle, sondern nur mehr für die, die eine große Machenschaft hinter sich haben, einen großen Apparat hinter sich haben. Der Aufschrei der Linken geht quer durch´s Land: „Wie kann es sein, dass die freiheitliche Partei hier einen Gleichbehandlungssprecher hat, der männlich ist. Das kann überhaupt nicht sein.“
Aber ich glaube, es ist nicht die Frage ob männlich – weiblich. Es ist die Frage, ob wir gemeinsam in die Zukunft gehen können und gemeinsam unsere Kinder und unsere Familien schützen. Ich glaube, das ist die Zielrichtung, auf die wir gehen müssen.

Bravorufe und Applaus bei den Demonstranten

Ich habe bei diesen vielen Fällen unglaubliche Dinge mitmachen müssen. Ich habe einen ÖVP-Gemeinderat in Salzburg kennen gelernt, der von heute auf morgen aufgrund einer einfachen Behauptung, die durch nichts zu begründen war, aus seinem Haus weggewiesen wurde. Ihm ist vorgeworfen worden, er hätte seine Frau vergewaltigt, seine Frau missbraucht. Ohne Kontrolle, ob dieser Tatbestand wirklich da war, ist der Mann inhaftiert worden, kam ins Gefängnis und hatte keine Chance sich rechtzufertigen. Er kam nach 3-4 Monaten heraus und sie können sich vorstellen, wie der in der Zivilgesellschaft angeschrieben war. Für den war das Leben erledigt. Der ist seines Lebens beraubt worden, obwohl er völlig unschuldig war. Das ist nur ein Fall. Es gibt weitere Fälle, wo Gewalt vorgetäuscht worden ist, um dann im Scheidungsfall den Mann als Gewalttäter hinzustellen. Es gibt viele, viele Fälle, wo der Mann keinesfalls der Gewalttäter war. Es gibt viele Fälle, wo die Männer völlig unschuldig zum Handkuss kamen, wo sie von heute auf morgen ihre Kinder nicht mehr sehen konnten. Dies ist nicht Gerechtigkeit. Da müssen wir dagegen auftreten. Das lassen wir nicht zu.

Großer Applaus und Bravo-Rufe bei den Demonstranten

Und dahinter stecken nicht nur einzelne Frauen. Das ist das Schlimme. Dahinter stecken solche Vereine, wie dahinten (Erg.: zeigt auf eine brüllende Feministengruppe gegenüber am Ring). Das sind dies Radikalfeministen. Das sind die Radikal-Gesellschaftumbauer, die alles in Frage stellen wollen, die alles zerstören wollen was heute Recht und Ordnung ist. Die wollen uns sagen, wie wir zu leben haben. Die werden uns das nicht sagen. Wir werden unsere Werte verteidigen. Wir werden unsere Familien verteidigen, unsere Kinder verteidigen und vor allem unsere Väter.

Applaus und Bravo-Rufe bei den Demonstranten

Da müssen wir ansetzen, wir dürfen es nicht zulassen, dass diese Feministenvereine von der Bures (Erg.: derzeitige Frauenministerin der SPÖ) von der Frauenministerin mit 100.000-den, ja mit Millionen gefördert werden und aufgehetzt werden gegen Familien und Väter. Wir haben heute eine Scheidungsindustrie im Laufen, wo alle profitieren auf dem Rücken der Familien. Furien und Richter in Talar erledigen den Rest. Das werden wir nicht hinnehmen.

Großer Applaus und Bravo-Rufe bei den Demonstranten

Wir haben heute eine Situation, wo wir stolz sein können. Erstmals in der zweiten Republik haben sich Männer geformt zu einer Bewegung. Wir nehmen das nicht länger hin. Wir wollen uns zur Wehr setzen. Es gibt hier in diesem Lande Minister wie Bures (Frauenministerin SPÖ), Berger (Justizministerin SPÖ) und Buchinger (Sozialminister SPÖ), die völlig einseitig Gesellschaftspolitik betreiben – und sie haben sicher gesehen das Plakat: Verliebt – verlobt – verprügelt. Das will uns einreden: Männer sind per se schlecht. Männer sind per se Gewalttäter. Das lassen wir nicht länger zu. Dagegen werden wir arbeiten

Großer Applaus und Bravo-Rufe bei den Demonstranten

Minister Buchinger sagt: "Männerprobleme sind zu reduzieren auf Homosexualität und auf Gewalt." Und er zitiert auf seiner Homepage: "Unsere Stärke tut niemanden weh“. Das sind die Aussagen des Herrn Buchinger (Erg.: Sozialminister). Bei diesen Aussagen muss man sich fragen, ob nicht Dummheit weh tut, Herr Buchinger. Weil das ist nicht das, was uns Männern weh tut. Uns tut weh eine einseitge Politik a la Bures, Berger, Buchinger. Das werden wir bekämpfen. Die Fragen werden wir Tag täglich von Seiten der freiheitlichen Partei einbringen.

Applaus bei den Demonstranten

Ich möchte auf einen Fall noch hinweisen, wie Anfragen von Frau Berger behandelt werden: Es geht um diesen Mann, der in Tirol während der Arbeitszeit den Anruf bekam, sein Sohn wäre schwer verletzt – Kopfverletzung – und es bräuchte dringend jemanden von den Eltern, um ihn zu versorgen. Der Mann informierte seinen Dienstgeber – er ist bei einer Spedition beschäftigt – und hat gesagt, er muss ins Krankenhaus. Sein 2-jähriger Sohn braucht dringend elterliche Unterstützung. Er hat das ganz normal seinem Dienstgeber gemeldet. Die Reaktion war sofort die fristlose Kündigung. Der Mann hat den Arbeitsplatz verlassen. Wo ist denn die Frau? Das darf nur die Frau machen. Der Mann hat nicht das Recht dazu, seinen Sohn im Krankenhaus zu besuchen, obwohl er sich abgemeldet hat. Es kam dann zu Konflikten, auch mit der Wirtschaftskammer, Arbeiterkammer. Wir haben hier im Parlament eine Anfrage an Frau Bures gestellt und das eine völlige Ungleichbehandlung wäre gegenüber den Vätern, gegenüber den Männern. Und die Antwort will ich Ihnen lieber vorenthalten. Das was Berger geantwortet hat und was Bures geantwortet hat ist ein Zeichen dafür, dass sie völlig uninteressiert daran sind, eine echte Gleichbehandlung zu erreichen, eine Gleichbehandlung zwischen Männern und Frauen und auch den Vätern das Recht geben ihre kinder zu sehen und ehrlich zu betreuen. Das ist Faktum. Und alle diese Antworten, meine Damen und Herren, werden wir verbreiten in den Medien. Wir werden aufzeigen, wie ungerecht diese Herrschaften in den Medien arbeiten.

Bravo-Rufe und Applaus bei den Demonstranten

Ich möchte noch einen kurzen Vergleich bringen, den auch der Herr Buchinger gebracht hat, wie jetzt in so genannten „Boys-Day“ – in Bubentagen, Burschentagen – eine Umerziehung unserer männlichen Jugend erreichen. Er sagt: „ Die Burschen dürfen nicht mehr kämpfen. Die dürfen nicht mehr Sport machen. Die sollen ruhig in der Ecke sitzen, sollen häkeln und stricken wie die Mädchen und sollen der Gewalt entsagen.“

Unsere Jugend darf sich nicht mehr bewegen, nicht mehr Sport betreiben und darf nicht mehr Ihre Männlichkeit ausleben. Nicht einmal die Burschen dürfen mehr männlich sein.
Ich halte dem entgegen: Jedes Tier wird in Österreich artgerechter behandelt, als unsere männliche Jugend und auch das werden wir nicht zulassen. Was wir brauchen – das wird die nächste Forderung der freiheitlichen Partei sein – wir brauchen wirklich auch wieder Lehrer in den Schulen. Wir brauchen nicht nur missgebildete Lehrerinnen, die links indoktriniert sind. Wir brauchen echte fürsorgliche Lehrer, die unsere männliche Jugend anständig behandelt.

Applaus bei den Demonstranten

Liebe Freunde!
Ich möchte nicht zu lange reden. Es gibt eine Reihe von Rednern. Ich möchte nur die Gewissheit Ihnen weitergeben. Wir stehen heute am Anfang. Wir beginnen mit einer Reihe von Veranstaltungen über Österreich. Wir werden auf die Rechte der Kinder, auf die Rechte der Väter, auf die Rechte der Familien pochen. Wir werden darum kämpfen. Wir werden uns nicht beeinflussen lassen von solchen linken Typen, die nichts als Krawall-machen im Sinn haben. Wir kämpfen weiter und werden uns ab heute auch vernetzen mit Deutschland und anderen Ländern. Wir werden eine Familienrechtsbewegung in Gang setzen, die diesen linken grausen Zeitgeist ein Ende setzt.

Danke sehr