Wien

* 30.10.2009 Demo der Männerpartei & Väterrechtsorganisationen in Wien

Demonstartion Männerpartei,

Am 30. Oktober 2009 ab 14 Uhr gibt es eine Demonstration für Väterrechte in Wien.
Sammelpunkt: Stubenring 1, 1010 Wien Familienministerium

Die Demonstration der Männerpartei Österreichs (www.maennerpartei.at) wurde in Kooperation mit Vätervereinen wie www.vaterverbot.at und www.vaeter-ohne-rechte.at durchgeführt. Somit gab es auch ein buntes Gemisch an Plakate, Tranparenten und Flugblättern der verschiedenen Organisationen. 
 
Ursprüngliche Route:
vom Familienministerium über den ORF in der Argentinierstrasse, das Parlament, Bundeskanzleramt und die Präsidentschaftskanzlei zum Justizministerium. Eine Karte finden Sie unter http://www.maennerpartei.at/node/301/  Diese wurde auf Drängen des Autofahrerclubs ÖAMTC (kein guter Club für Männer!) und der Polizei später noch abgeändert.
 

Väterdemonstration in Wien,









Bilder: Ausgangspunkt der Väterdemonstration am 30.10.2009 war das Familienministerium (passender Weise im ehemaligen Kriegsministerium!); 2. Bildreihe rechts: DI Oliver Peter Hoffmann von der Männerpartei und Ing. Norbert Grabner; © Wien-konkret





Was wir fordern?
Ganz einfach: Gleiches Recht für Alle!
Gleichberechtigung für Väter und Schutz der Kinder!

Väter wollen Halbe-Halbe!
Gleiches Recht auf Obsorge!
Gleiches Recht auf Karenz!
Gleiches Recht auf Wohnsitzwahl!
Gleiches Recht auf Familienbeihilfe!
Gleiches Recht auf selbstbestimmte Lebensplanung!
Gleiches Recht vor den Behörden!
Gleiches Recht vor den Gerichten!
Gleiche Pflicht der Mütter auf Familienunterhalt
Gleicher Schutz vor Gewalt in der Familie
Verlässlicher Kontakt der Kinder zu beiden Eltern!

 

Väterdemonstration Wien,












Fotos: Demonstrationszug der Väterdemonstration durch die Wiener Innenstadt Teil 1: Ring - Stephansdom - Peterskirche - Graben - Kohlmarkt - Michaelerplatz - Bundeskanzleramt;
Am Weg finden laufend Gespäche mit Leuten in der Fusgängerzone und mit den Polizisten statt. Weiters werden Interviews für Fernsehstationen (ATV, Puls4 TV) gegeben © Wien-konkret

Ein Vater ist die beste Lebensversicherung. Vier Elternaugen sehen mehr als zwei Elternaugen. Man kann nicht nur ein Geschlecht "gleichberechtigen." Der Staat sollte die Eltern zum verantwortungsbewussten Umgang miteinander und mit ihren Kindern auffordern, anstatt einen Elternteil gegen den anderen auszuspielen.

 

Station Bundeskanzleramt mit Ansprachen

Vaterdemonstration Bundeskanzleramt,



Fotos von der Station Bundeskanzleramt: Oliver Peter Hoffmann von der Männerpartei und Martin Stiglmayr von Väter-ohne-Recht halten Ansprachen; © Wien-konkret

Oliver Hoffmann, Männerpartei:
Wendet sich an den Bundeskanzler, weil der Familienminister gleichzeitig Wirtschaftsminister ist und sich um die Wirtschaft kümmert. Weiters macht die Frauenministerin – obwohl sie so tut – auch nichts für die Familien. An wen soll sich in Österreich jemand wenden, der sich für die Rechte der Väter einsetzt? Die Männerpartei wendet sich an den Bundeskanzler, weil es sonst niemanden gibt. Lieber Bundeskanzler! Eigentlich müßtest Du doch wissen, was Gerechtigkeit in der Familie bedeuten sollte.
Hoffman weist den Bundeskanzler auf die Menschenrechte und insbesondere auf die Kinderrechte hin, die in Familien nicht umgesetzt werden. Männer seien immer die Schuldigen. Es reiche eine möglicherweise Gefährdung, um einen Vater aus der Familie zu entfernen. (Bravo-Rufe und Beifall bei den Demonstraten).

Martin Stiglmayr, Väter-ohne-Rechte:
Die Frauenministerin Heinisch-Hosek wirbt mit dem Plakat: „Warum nicht gleich?“.
Jawohl: „Warum nicht gleich?“ ist die Frage, die auch die Väter stellen. Väter wollen gleichbehandelt werden bei Gericht. Väter wollen die gleiche Chance haben am Leben ihrer Kinder teilzunehmen. Väter wollen Erziehungsverantwortung übernehmen dürfen. Die Väter wollen nicht ausgegrenzt werden. Vater-ohne-Rechte fordern ein gerechtes Rechtssystem in diesem Staat.
“Schutz durch Recht“ war das Motto der Justizministerin Bandion Ortner im BAWAG Prozess. „Jawohl Frau Bandion-Ortner, wo ist der Schutz für unsere Kinder? Wo ist das Recht für unsere Kinder? Wo ist das Recht für unsere Väter? Von den Gerichten werden wir behandelt wie Verbrecher, ohne das wir was getan haben. Wir haben keine Chance. Bitte ändern sie das im Sinne unserer Kinder und im Sinne einer besseren Gesellschaft. Wir sind auch hier für Großmütter, die auch keine Chance haben ihre Enkelkinder zu sehen. Wir sind hier für unsere Lebensgefährtinnen, denen ich von dieser Stelle ein ganz, ganz großes Danke aussprechen möchte. Viele von uns würden gar nicht mehr existieren ohne ihre Hilfe, ohne ihre Stütze, ohne den Trost den sie uns gespendet haben, ohne ihrer Kraft damit wir heute hier sein können. Es gibt einen ganz geringen Anteil von Frauen, die die Gesetze mißbrauchen und dagegen müssen wir uns wehren.“ Stiglmayr beendet seine Rede mit einen Aufruf an alle Männer: „Gebt die Hoffnung nicht auf, helft uns, unterstützt uns. Wir sind auf einem guten Weg. Vielen Dank an alle, die hier hergekommen sind. Danke an die Exekutive, die uns hier begleitet hat. Danke an die Polizei, die uns hier unterstützt hat.“ (Bravo-Rufe und Beifall bei den Demonstraten).
 

Station Justizministerium mit Ansprachen:

Väterdemonstration vor dem Justizministerium,



Bilder der Väterdemonstration vor dem Justizministerium in Wien; © Wien-konkret

Oliver Hoffmann, Männerpartei
“Als die Justizministerin Bandion-Ortner noch Richterin im BAWAG-Prozess war hat sie mehrfach gesagt: „Das Recht muss für alle gleich sein“.  (Demonstraten: Bravo-Rufe).

Das Recht muss für alle gleich sein. Jawohl. Das Recht muss für Väter und Mütter gleich sein. Es kann nicht sein, dass eine Justizministerin ein Unrecht toleriert. Es kann nicht sein, dass es in Österreich noch immer Gesetze gibt, die Väter ganz klar diskriminieren. Es kann nicht sein, dass in Österreich Richter machen was sie wollen.“ (Buh-Rufe und Pfiffe für die Richter).

Hoffmann erinnert daran, dass die Justizministerin dafür zuständig ist, die Richter auszubilden und die Gerichte zu organisieren. Es kann nicht sein, dass man Richter in Verfahren schickt, die keine Erfahrung haben von Bereichen, wo sie urteilen sollen. Und Hoffmann weiter: „Es kann nicht sein, dass Männer beweisen müssen, dass sie Väter sein können. … Es kann nicht sein, dass sich die Justizministerin immer ausredet auf die Unabhängigkeit der Gerichte. Und es kann vor allem nicht sein, dass die Justizministerin – wenn es darum geht neue Gesetze zu machen – planmäßig Unrecht zu Gesetz macht. “.  (Demonstraten: Bravo-Rufe).

“Als die Justizministerin angelobt wurde hat sie gesagt: „Ihr wichtigstes Vorhaben ist der Schutz der Kinder.“ Ja bitte. Schützen sie die Kinder, Frau Justizministerin.  Schützen sie die Kinder vor der Willkür des Staates. (Beifall bei den Demonstranten)
Und wenn sie die Kinder nicht schützen können, dann lassen sie die Väter ihre eigenen Kinder schützen.  (Bravo-Rufe und Applaus bei den Demonstranten)

Wir wissen, dass die Justizministerin nicht da ist. Aber wir wissen, dass die Justizministerin weiß, dass wir da sind. Und wir werden die Justizministerin wissen lassen, dass wir immer wieder kommen werden und immer mehr werden, bis es in diesem Land Gerechtigkeit gibt. (Bravo-Rufe und Applaus bei den Demonstranten)

Der Obmann der Männerpartei, Haoffmann, wirft der Bundesregierung zum Schluß Ungerechtigkeit im Familienbereich vor und erklärt, dass die Väter immer wieder kommen werden, solnage bis diese Ungerechtigkeit nicht mehr ignoriert werden kann. Wir werden so laut sein und so zahlreich sein, dass man uns nicht mehr ignorieren kann.

Oliver Hoffmann bedankt sich noch bei allen Erschienen für´s Kommen und bei allen Vätervereinen für die Zusammenarbeit.
 

Video-Rückblick zur Väterdemonstration am 30.10.2009

Video: Väter- demonstration in der Wiener Innenstadt am 30.10.2009

Video 164 MB;
© Wien-konkret


Video- Start/Stop durch
Klick ins Bild



Mehr Infos:

* Initiative Humanes Recht: Demonstration von Vätern und Müttern für Ihre Kinder ebenfalls am 30.10.2009 in Wien.
* Rückblick auf die => Männerdemonstration am 4.4.2008 vor dem Parlament
* Informationen zum Thema => Scheidung



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exzellente Berichterstattung

Hallo Robert,
danke für Deine exzellente Berichterstattung mit Bilder und Video der Väterdemo im Stadtmagazin Wien-konkret.

LG Alfred

Mit freundlichen Grüssen
Alfred Grünberger
Stellv. Obmann www.luca-kinderschutzverein.at   E-mail 1.11.2009