Wien

Todesfälle von österreichischen Persönlichkeiten im Jahr 2017:

1.6.2017: Dr. Alois Mock (82 Jahre)
geboren am 10. Juni 1934 in Euratsfeld, Niederösterreich; verstorben am 1. Juni 2017.
1969 - 1970 Bundesminister für Unterricht, Wissenschaft, Forschung, Kunst, Kultur und Sport.
Von 1970-1987 und 1995-1999 war er Abgeordneter zum Nationalrat.
1979-1989 ÖVP-Bundesparteiobmann.
1983 war er als Spitzenkandidat der ÖVP mit 44,3% für die ÖVP maßgeblich am Brechen der absoluten Mehrheit von Bruno Kreisky (SPÖ) beteiligt. Es folgt aber eine SPÖ-FPÖ-Koalition.
1987 - 1995 Außenminister. Als solcher führte Mock die Beitrittsverhandlungen Österreichs mit der EU. Am 27. Juni 1989 durchschnitt er mit seinem ungarischen Amtskollegen Gyula Horn bei Sopron (Ödenburg) symbolisch den Eisernen Vorhang.
Der Grenzabbau sowie die Grenzöffnung am 11. September 1989 ermöglichte vielen Bürgern der DDR die Ausreise und trug zum Zusammenbruch des Ostblocks bei.
Mock gilt als „Vater des EU-Beitritts Österreichs“. Er überreichte am 17. Juli 1989 Österreichs Antrag zum Beitritt zu den Europäischen Gemeinschaften, schloss gemeinsam mit Staatssekretärin Brigitte Ederer am 1. März 1994 die Beitrittsverhandlungen in Brüssel ab. Bei der folgenden Volksabstimmung entschieden 66,6 % der Österreicher für den Beitritt zur damaligen EG.
   Im Jahr 1991 drängte Mock die Bundesrepublik Deutschland, insbesondere deren Bundeskanzler Kohl und Außenminister Genscher, möglichst rasch die jugoslawischen Teilrepubliken Slowenien und Kroatien als unabhängige Staaten anzuerkennen.
Er litt bereits seit 1994 an der Parkinson-Krankheit.
Er war mit seiner Ehefrau 51 Jahre verheiratet. Die Ehe blieb kinderlos.
Qu.: wikipedia.

31.5.2017: Hilde Sochor (93 Jahre)
geboren 5. Februar 1924 in Wien; gestorben am 31. Mai 2017 in Wien.
Sie war eine österreichische Schauspielerin.
Sie war über 60 Jahre lang am Wiener Volkstheater tätig.
1956 heiratete sie den Regisseur, Bühnenbildner und Theaterleiter Gustav Manker (1913–1988), unter dessen Leitung sie 73 Rollen, darunter viele wichtige Rollen ihrer Karriere spielte und das legendäre Nestroy-Ensemble des Volkstheaters wesentlich mitprägte. Sie hat mit ihm drei Kinder: Die Schauspielerin Katharina Scholz-Manker (* 1956), den Schauspieler und Regisseur Paulus Manker (* 1958) und die Ärztin Magdalena Manker (* 1967). Sochors Urgroßvater war der Stadtbaumeister Ludwig Zatzka, ihr Urgroßonkel der Maler Hans Zatzka.
Qu: wikipedia


7.5.2017: Josef „Beppo“ Mauhart (83 Jahre)
geboren am 14. September 1933 in Enns; verstorben an 7. Mai 2017.
Er war Manager und Kettenraucher.
BMF: Von 1970 bis 1977 arbeitete Beppo Mauhart im Bundesministerium für Finanzen als Pressechef von Minister Dr. Hannes Androsch (SPÖ).
Austria Tabak: seit 1976 arbeitete Mauhart bei der Austria Tabak als stellvertretender Vorsitzender, von 1988 bis 1995 war er Vorsitzender des Vorstands. Unter seiner Leitung stieg die Austria Tabak AG 1991 beim Sportartikelhersteller Head Tyrolia Mares - HTM ein. In nur 4 Jahren wurde dabei von der Austria Tabak 3,6 Milliarden Schilling (!) versenkt. Letztendlich mußte die Austria Tabak nach 200 Jahren Firmengeschichte an ausländische Konzerne verkauft werden, die in weiterer Folge alle Produktionsstandorte in Österreich zusperrten. Auch Beppo Mauhart verlor seinen Job.
ÖFB: Von 1984 bis 2002 war Beppo Mauhart Präsident des Österreichischen Fußballbundes.

19.4.2017: Dr. Carl Manner 87-jährig verstorben
Mit großer Trauer geben wir heute das Ableben unseres Aufsichtsratsvorsitzenden und Enkel des Firmengründers, Dr. Carl Manner (geb. am 18.7.1929) bekannt. Unsere Gedanken sind bei seiner Familie. Sein zurückhaltender Stil, seine Werte und sein Selbstverständnis als Unternehmer waren in den vergangenen Jahren prägend für unser Unternehmen. Dr. Manner galt für uns alle als herausragende Unternehmenspersönlichkeit und Vorbild - ihn zu verlieren ist nicht nur für unser Unternehmen, sondern darüber hinaus auch für jeden einzelnen Mitarbeiter außerordentlich schmerzlich. Wir werden es vermissen, ihn täglich an seinem Schreibtisch anzutreffen. Seine pointierten Aussagen und seine ehrliche, authentische Art werden uns fehlen.  
Qu: Mitteilung der Hinterbliebenen vom 19.4.2017

24.3.2017: Karl Hodina (81 Jahre) geboren 7. Juni 1935 in Wien, gestorben am 24. März 2017. Er war ein österreichischer Musiker (Akkordeon-Spieler) und Maler. Hodina galt als Doyen des Wienerlieds.
Auszeichnungen:
2006: Ehrenmedaille der Bundeshauptstadt Wien in Gold;
2015: Großes Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich ausgezeichnet.
Laut einem KURIER-Artikel ist er nach dem Besuch eines Fußballspiels zusammengebrochen und konnte nicht mehr reanimiert werden.
 
23.2.2017 Dr. Sabine Oberhauser (53 Jahre): Österreichs Gesundheitsministerin Frau Dr. Sabine Oberhauser (SPÖ), geboren am 30. August 1963 in Wien ist am 23.2.2017 im Spital in Wien verstoben. Sie wurde nur 53 Jahre alt.
Sie zog am 30.10.2006 in den Nationalrat ein. Seit 1.9.2014 war sie Gesundheitsministerin.
Vor 2 Jahren hat sie ihre Krebserkrankung bekannt gemacht, legte ihren stressigen Job als Ministerin ab nicht zurück. Die Chemotherapie und der Streit mit den Lobbyisten der Ärztekammer gaben ihr womöglich den Rest. Die sehr sympathische Gesundheitsministerin war verheiratet und hinterläßt 2 Kinder. Vermutlich erhält sie ein Staatsbegräbnis.

 



Todesfälle von österreichischen Persönlichkeiten im Jahr 2016:

30.12.2016: Josef Krainer junior (86 Jahre) geboren 26. August 1930 in Graz, Steiermark; gestorben 30. Dezember 2016 in Graz. Er wurde in eine politisch aktive Familie geboren. Sein Vater Josef Krainer senior war von 1948 bis 1971 Landeshauptmann der Steiermark.
   Josef Krainer junior war:
ÖVP-Abgeordneter zum Nationalrat 31.03.1970 – 13.12.1971,
ÖVP-Mitglied der Steiermärkischen Landesregierung 1971–1980
ÖVP-Landeshauptmann von Steiermark 1981–1996
Aufsehen erregte immer wieder der eigenständige ÖVP-Kurs in der Steiermark gegenüber der Bundes-ÖVP.

11.12.2016 Trude Marzik (93 Jahre) verstorben:
Sie war eine Wiener Mundartdichterin, Erzählerin und Lyrikerin.
geboren am 6. Juni 1923 in Wien; verstorben am 11. Dezember 2016 in Wien.

13.9.2016: Guido Schmidt-Chiari (83 Jahre) geboren ab 13. September 1932 in Wien; gestorben am 21. August 2016 in St. Anton am Arlberg, Tirol. Er war ein österreichischer Bankmanager. 1988 wurde er Generaldirektion der Creditanstalt Bankverein. Als diese im Jahre 1997 von der Bank Austria übernommen wurde trat er zurück. Guido Schmidt-Chiari war verheiratet und hatte sechs Kinder. Er war der Sohn des ehemaligen österreichischen Außenministers Guido Schmidt.

3.9.2016: Dr. Marga Hubinek (90 Jahre) geboren am 20. Mai 1926 in Wien; gestorben am 3. September 2016 war eine österreichische Politikerin (ÖVP). Sie studierte an der Universität Wien Germanistik und Geschichte. Ihre Promotion erfolgte 1949.  Hubinek war von 1970 bis 1990 Abgeordnete zum Nationalrat. Von 1986 bis 1990 war sie die erste Frau im Präsidium des Nationalrates und zwar als Zweite Präsidentin. Sie engagierte sich in der Österreichischen Frauenbewegung, im Österreichischen Akademikerbund, im Österreichischen Arbeiter- und Angestelltenbund und im Umweltschutz. Qu wikipedia.

10.8.2016: Gerhard Tötschinger (70 Jahre) geboren am 26. Juni 1946 in Wien; gestorben am 10. August 2016 in Sankt Gilgen OÖ an einer Lungenembolie im Urlaub. Er war ein österreichischer Schauspieler, Intendant und Schriftsteller. Ab dem Jahr 2009 war er Mitglied im ORF-Publikumsrat und ORF-Stiftungsrat. Moderator der Sendung "Quiz in Rot-Weiß-Rot".

9.8.2016: Herbert Krejci (93 Jahre) geboren am 13. September 1922 in Wien; gestorben vermutlich am 9. August 2016 war ein österreichischer Journalist für den US-Nachrichtendienst, bei der amerikanischen Besatzungszeitung Kurier und der Zeitschrift der Industrieellenvereinigung "Die Industrie". Er war von 1980 bis 1992 Generalsekretär der Vereinigung österreichischer Industrieller.
Qu.: Wikipedia

18.7.2016: Oswald „Ossy“ Kolmann (88 Jahre) geboren am 10. Jänner 1928 in Wien; gestorben am 18. Juli 2016 in Wien. Er war ein gelernter Fernmeldetechniker, in weiterer Folge tätig als Schauspieler, Kabarettist, Sänger und Komiker. Sein Bühnendebüt feierte er im Kabarett Wiener Werkel, mit dem er auch verschiedene Gastspielreisen, auch nach Deutschland und in die Schweiz, unternahm. 1958 holte Karl Farkas Kolmann ins Kabarett Simpl. Dann spielte Kolmann am Operettenhaus Hamburg, am Theater an der Wien, am Wiener Volkstheater und am Raimundtheater. 1973 erhielt er ein Engagement an der Wiener Volksoper. Kolmann wirkte an zahlreichen Filmen und Fernsehserien mit. Seinen letzten öffentlichen Auftritt hatte er 2003, als ihm der Titel „Kammerschauspieler“ verliehen wurde.  Qu wikipedia.
 
18.7.2016: Siegfried "Sigi" Maron (72 Jahre) geboren am 14. Mai 1944 in Wien als Maron; gestorben am 18. Juli 2016 in Baden bei Wien. Er war ein österreichischer Liedermacher und Sänger von sozialkritischen Liedern und trat des öfteren am Volksstimmefest im Wiener Prater auf. Bereits 2014 absolvierte er seine Abschiedstour. Er war Atheist und Kommunist. 1998 und 2003 kandidierte Maron für die KPÖ erfolglos für den Niederösterreichischen Landtag.

11.7.2016: Peter Fröhlich (=Künstlername), eigentlich Peter Fritsch (77 Jahre) geboren am 29. August 1938 in Wiener Neustadt; plötzlich verstorben am 11. Juli 2016, Ort nicht bekannt, war ein österreichischer Schauspieler und Sänger. Besonders erfolgreich interpretierte Peter Fröhlich Wienerlieder, mit denen er auch im Ausland reüssierte. Von 1986 bis 1990 moderierte er die Vorabendshow Fröhlich am Samstag, in der er auf dem Sendeplatz des verstorbenen Heinz Conrads bekannte und aufstrebende Künstler begrüßte. In der Fernsehserie Kaisermühlen-Blues mimte er den Bezirksrat Schoitl. Ab 2010 spielte er im Raimundtheater im Musical Ich war noch niemals in New York die Rolle des Otto Staudach. Qu wikipedia
 
25.6.2016 Manfred Deix (66 Jahre) geboren 22. Februar 1949 in St. Pölten, Niederösterreich; gestorben 25. Juni 2016 im Spital. Er war ein österreichischer Karikaturist, Grafiker und Cartoonist. Im Herbst 2014 erlitt der ehemaliger Kettenraucher einen Lungeninfarkt, dem ein mehrmonatiger Krankenhausaufenthalt folgte. Er drosselte seinen Zigarettenkosum massiv, offenbar zu spät wie sich herausstellte.
 
19.4.2016 Walter Kohn (93 Jahre) geboren 9. März 1923 in Wien; gestorben 19. April 2016 in Santa Barbara, Kalifornien, USA) war ein US-amerikanischer Physiker österreichischer Herkunft. 1998 wurde er für seine Entwicklung der Dichtefunktionaltheorie, deren Grundlage das Hohenberg-Kohn-Theorem ist, mit dem Chemie-Nobelpreis ausgezeichnet. Kohn wuchs in Wien als Sohn jüdischer Eltern auf. Er besuchte das Akademische Gymnasium in Wien. Er hinterläßt 3 Töchter.

5.3.2016 Nikolaus Harnoncourt (86 Jahre) geboren 6. Dezember 1929 in Berlin als Johannes Nicolaus Graf de la Fontaine und d’Harnoncourt-Unverzagt; gestorben 5. März 2016 in Wien) war ein österreichischer Cellist und Dirigent. Anfang Dezember 2015 hatte Harnoncourt vom Dirigentenpult zurückgezogen. Er dirigierte Orchester wie zum Beispiel Wiener Symphoniker, die Wiener Philharmoniker und Amsterdamer Concertgebouw Orchester. Zweimal dirigierte er das Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker.
Er starb im Kreise seiner Familie.

17.1.2016 Dietmar Guggenbichler (73 Jahre) geboren 29.6.1942 und gestorben am 17.1.2016). Herr Guggenbichler war Privatdetektiv und deckte den Lucona-Skandal im Jahre 1977, den AKH-Skandal und Noricum-Skandal auf. Er starb an einem Krebsleiden.



Todesfälle von österreichischen Persönlichkeiten im Jahr 2015:

22.12.2015 Freda Meissner-Blau (88 Jahre; FMB eigentlich hieß sie Blau-Meissner) geboren am 11. März 1927 in Dresden, Deutschland; gestorben 22. Dezember 2015 in Wien. Sie war als 12-jährige beim Bund deutscher Mädchen. Sie absolvierte eine Ausbildung zur Krankenschwester, studierte Publizistik und Medizin. Frau Meissner-Blau arbeitete für die USA-Besatzungsmacht in Wien, für die Atomindustrie in Frankreich, war Bildungsreferentin der ÖMV. Bekannt wurde sie aber als  Aktivistin in Friedens- und Umweltbewegung, kurzzeitig auch als EU-Gegnerin. Sie war Sprecherin von Bürgerinitiativen gegen die Inbetriebnahme vom Atomkraftwerk Zwentendorf und gegen den Bau des Donaukraftwerks Hainburg. Meissner-Blau kandidierte 1986 bei der Bundespräsidentenwahl, bei der sie nur 5,5% der Stimmen erhielt. Sie war zunächst SPÖ Parteimitglied und war dann die erste Parteivorsitzende der österreichischen Grünen Partei. Sie wurde 1986 für die Grünen Nationalratsabgeordnete, legte das Mandat ab schon 2 Jahre später wegen Meinungsverschiedenheiten mit den Grün-Alternativen zurück. 1994 engagierte sich Freda Meissner-Blau gegen den EU-Beitritt Österreichs, die Volksabstimmung ging aber dafür aus. Im Jahr 2013 unterstütze sie die Partei "Der Wandel" und nicht die Grünen.

9.11.2015 Ernst Fuchs (85 Jahre) geboren 13. Februar 1930 in Wien; verstorben 9. November 2015 im Sophienspital in Wien. Er war ein österreichischer Maler und Bildhauer. Todesursache: Altersschwäche. Ernst Fuchs hinterläßt 15 Kinder. Seinem Wunsch gemäß wird Ernst Fuchs auf dem Hütteldorfer Friedhof bestattet.

27.6.2015 Gerhard Bacher (90 Jahre) geboren 18. November 1925 in Salzburg; gestorben 27. Juni 2015 in Salzburg Er war ein österreichischer Journalist, langjähriger Generalintendant des Österreichischen Rundfunks (ORF) und Herausgeber verschiedener Tageszeitung wie z.B. KURIER und Die Presse. Bacher trat laut wikipedia im Jahr 1938 der Hitlerjugend bei; am 20. April 1943 bewarb er sich um seine Aufnahme in die NSDAP. Er meldete sich freiwillig als Soldat zur Wehrmacht  Gerd Bacher ist der Vater von Helga Rabl-Stadler, einer österreichischen Politikerin, Unternehmerin sowie Präsidentin des Direktoriums der Salzburger Festspiele.

23.6.2015 Helmuth Lohner (82 Jahre): geboren am 24. April 1933 in Wien; gestorben am 23. Juni 2015 in Wien. Er war ein österreichischer Schauspieler und Theaterregisseur. Lohner war von 1997 bis 2006 Direktor des Theaters in der Josefstadt. Er war mehrmals verheiratet (Susanne Cramer,  Karin Baal,  Ricarda Reinisch-Zielinski,  Elisabeth Gürtler-Mauthner). Er hinteläßt zwei erwachsene Töchter.

31.5.2015 Karl Wlaschek (97 Jahre) geboren am 4. August 1917 in Wien; gestorben am 31. Mai 2015 in Graz[ Es kam aus sehr einfachen Verhältnissen und wurde zum Milliardär. Er war Piano-Spieler, Bandleader, Gründe der Supermarktkette BILLA sowie der Drogeriemarktkette BIPA und Immobilienbesitzer (Palais in der Wiener Innenstadt, Schloßhotel VElden). Mit einem Vermögen von 4,7 Milliarden Euro war er der drittreichste Österreicher. Er war fünfmal verheiratet. Seine letzte Frau heiratete er mit 94 Jahren. Er war 3x geschieden und 1x verwitwert. Er hat mehrere Kinder aus den verschiedenen Ehen. Er legte Werte darauf, daß er kein Jude sei.

23.4.2015: Hans Richard Klecatsky (94 Jahre) gebiren am 6. November 1920 in Wien; gestorben 23. April 2015 in Innsbruck war Professor am Lehrstuhl für öffentliches Recht der Universität Innsbruck, damals jüngstes Mitglied am Verwaltungsgerichtshof und von 1966 bis 1970 parteiloser Bundesminister für Justiz der Republik Österreich. In seine Amtszeit fällt die Abschaffung der Todesstrafe in Österreich (die erst später wieder über die EU in allen Mitgliedsländern ermöglicht wurde). Klecatsky war ein vehementer EU-Gegner und EU-Austrittsbefürworter.
 
26.3.2015 Karl Moik (76 Jahre). geboren 19. Juni 1938 in Linz; gestorben am 26. März 2015 in Salzburg in einem Spital. Bereits 2014 hatte Moik einen lebensbedrohlichen Herzinfarkt erlitten.
   Er war ein österreichischer Fernsehmoderator und Entertainer. Ein Millionenpublikum kannte ihn von der Fernsehsendung "Musikantenstadl" und "Grand Prix der Volksmusik". In den Jahren 2004 und 2007 erhielt er eine Krone der Volksmusik. Karl Moik war über 50 Jahre mit seiner Frau Edith verheiratet. Er hinterläßt zwei Kinder.

3.1.2015 Kurt Kuch (42 Jahre) geboren 1972 in Oberwart, Österreich; gestorben am 3. Jänner 2015 in Graz; verheiratet, Vater einer Tochter. Kuch war ein österreichischer Journalist und Buchautor (z.B. "Land der Diebe"). Er war Kettenraucher (bis zu 60 Zigaretten am Tag) und starb an Lungenkrebs. Chemotherapie bracht enicht gewünschten Erfolg.
   Kurt Kuch war ab 1996 für das Nachrichtenmagazin News tätig. Im Jahre 2011 wurde er stellvertretender Chefredakteur. Kuch galt als Investigativjournalist und Aufdecker. Unter anderem brachte er Details und Hintergründe zur Causa Hypo Alpe Adria, zur Telekom-Affäre, BUWOG-Affäre, Eurofighter-Affäre und EU-Spesenskandal ans Tageslicht. 2013 veröffentlichte Kuch in News aus den Offshore-Leaks-Datensätzen Informationen über Briefkastenfirmen von Herbert Stepic, welcher bald darauf von seiner Funktion als Vorstandsvorsitzender der Raiffeisen International zurücktrat.
Zuletzt unterstützte er die Anti-Rauch-Initiative "Don't smoke".
Qu. unter anderem wikipedia.
 



Todesfälle von österreichischen Persönlichkeiten im Jahr 2014:

21.12.2014 Udo Jürgens (80 Jahre; ganzer Name: "Udo Jürgen Bockelmann") geboren 30. September 1934 in Klagenfurt, Österreich; gestorben am 21. Dezember 2014 in Münsterlingen, Thurgau, Schweiz; (Er erholte sich dort gerade von seiner laufenden "Mitten im Leben" Tournee); 2x verheiratet, 2x geschieden, hatte 4 Kinder: 2 eheliche Kinder John und Jenny und 2 außereheliche Kinder Sonja ? und Gloria Burda). 
Udo Jürgens wuchs im elterlichen Schloss Ottmanach auf dem Magdalensberg in Kärnten zusammen mit seinen beiden Brüdern John (1931–2006) und Manfred auf.  Udo Jürgens war mit schwacher Leistung bei der Hitlerjugend. Beruflich war Udo Jürgens einer der erfolgreichsten österreichischen Künstler in den Bereichen Komponist, Pianist und Sänger. 1966 Sieger beim Grand Prix Eurovision de la Chanson Européenne (heute Eurovision Song Contest) mit „Merci, Cherie“. 1977 zog er erstmals in die Schweiz, was ihm in den Medien den Vorwurf der Steuerflucht einbrachte. Seit 17. November 1978 ist seine Firma "Udo Jürgen Bockelmann & Co" mit Sitz in Zürich im schweizerischen Handelsregister eingetragen. Seit 2007 hatte Udo Jürgens auch die Schweizer Staatsbürgerschaft.
Sein größter finanzieller Erfolg war das Lied "Buenos días, Argentina" mit der westdeutschen Fußballnationalelf im Jahr 1978. Udo Jürgens komponierte mehr als 1.000 Lieder und veröffentlichte mehr als 50 Plattenalben. In seiner seit mehr als 60 Jahren andauernden Karriere verkaufte er über 105 Millionen Tonträger und zählt damit zu den erfolgreichsten männlichen Solokünstlern der Welt.
Todesursache: nach einem einem Zusammenbruch bei einem Nachmittagssparziergang Herzinfrakt im Spital.
(Quelle wikpedia über Udo Jürgens)
 

2.11.2014 Heinrich Treichl (101 Jahre) geb. am 31. Juli 1913 in Wien; verstorben am 2. November 2014 in Wien. Heinrich Treichel war ein österreichischer Bankier (Devisenhändler in der Zentrale der Pariser Banque des Pays de l'Europe, Merkur-Bank in Wien, Generaldirektor der Creditanstalt in Wien, 1970 bis 1992 auch dem Generalrat der Oesterreichischen Nationalbank (OeNB). Heinrich Treichl war langjähriger Präsident des Österreichischen Roten Kreuzes. 

28.8.2014 Fürstin Melinda Esterházy de Galántha (94 Jahre), geb. Ottrubay, im Kreis ihrer Familie in Eisenstadt entschlafen. Melinda Esterházy wurde am 24. Mai 1920 als Tochter des Gerichtspräsidenten Dr. Dezsö Ottrubay in Budapest geboren. In sehr jungen Jahren war sie bereits ein gefeierter Ballett-Star an der Budapester Oper. Aus Liebe zu ihrem künftigen Ehemann beendete sie 1946 ihre bedeutende Karriere als Prima Ballerina Assoluta.
 
2. August 2014 Barbara Prammer (60 Jahre) geboren am 11.1.1954 als Barbara Thaller in Ottnang am Hausruck (OÖ), gestorben am 2.8.2014 in Wien in ihrer Wohnung. Sie war zuletzt Präsidentin des Nationalrats und war als SPÖ-Kandidatin für das Bundespräsidentenamt vorgesehen. Frau Prammer setzte sich für mehr direkte Demokratie ein, leider war ihr nicht einmal innerhalb der SPÖ ein Erfolg gegönnt. Als Frauenministerin kämpfte sie gegen ein gleiches Pensionsantrittsalter von Männer und Frauen.
   Bereits seit September 2013 war bekannt, daß sie an Krebs erkankt war. Dennoch wollte sie ihr NR-Präsidentenamt weiterausüber, statt sich voll für ihre Erholung und Genesung Zeit zu nehmen. Barbara Prammer hinterläßt zwei Töchter. 2001 ließ sie sich von ihrem Ehemann Wolfgang Prammer scheiden, der 1997 von einer jungen Sekretärin der sexuellen Belästigung beschuldigt wurde (zu Unrecht, wie sich herausstellte). Frau Prammer war ihr Posten als Frauenministerin wichtiger als ihr Ehemann und schlug sich auf die Seite der Sekretärin, ein Fehler, wie sich später herausstellte.

16.7.2014 Heinz Zemanek (94 Jahre) geboren am 1.1.1920 in Wien, gestorben am 16.7.2014 in Wien. Seine bekannteste Leistung ist der Bau des ersten volltransistorisierten Computers auf dem europäischen Festland, des „Mailüfterls“. Das „Mailüfterl“ ist im Technischen Museum Wien ausgestellt. (c) Wikipedia. Der Computerpionier war wesentlich an der Gründung der Österreichischen Computer Gesellschaft (OCG) beteiligt und übernahm 1975 die erste Präsidentschaft des Vereins. Er wurde am Baumgartner Friedhof in Wien bestattet.

1.6.2014: Karlheinz Hackl: (69 Jahre) geboren am 16. Mai 1949 in Wien, gestorben am 1 . Juni 2014 in Wien an Hirntumor. Schauspieler und Theaterressigeur, Sänger, Buchautor ("Meine zwei Leben - Ein ziemliches Theater"), Politiker (Hackl wollte 2008 bei der Nationalratswahl mit Partei "Soziale Kultur Österreichs" (SKÖ) antreten, scheiterte aber schon beim Sammeln der nötigen Unterstützungserklärungen für eine Kandidatur). Karlheinz Hackl erhielt zahlreiche künstlerische Auszeichnungen, zB Goldene Romy, Nestroy-Preis..

21.4.2014 Univ. Prof. Dipl. Ing. Dr Hans Peter Aubauer. 74 Jahre, geboren 1939 in Graz, verstrobern nach langem Krebsleiden am 21. April 2014 in Wien. Hans Peter Aubauer war Physiker, Universitätsprofessor, Vortragender, Atomgegner, EU-Gegner, Vordenker (zB seine Idee der "Ressourcenwährung")
=> http://www.wien-konkret.at/politik/eu/vertrag-von-lissabon/demo2008-03-29/aubauer/
=> http://www.wien-konkret.at/politik/eu/vertrag-von-lissabon/demonstration2008-04-26/aubauer/
 



Todesfälle von österreichischen Persönlichkeiten im Jahr 2013:

1.Nov. 2013: Brigitte Neumeister: (69 Jahre) geboren am 12. Jänner 1944 in Perchtoldsdorf NÖ, gestorben am 1 . November 2013 in Wien. Schauspielerinnen die bei unzähligen Film- und Fernsehproduktionen und Theaterauftritte mitwirkte. Stellte in ihren Rollen immer das berühmte "goldene Wiener Herz" großartig dar.

31.8.2013: Franz Nießler: (79 Jahre), geb. 25. März 1934 in Reisenberg, Niederösterreich, gestorben 31. August 2013 Annaberg, NÖ, war Elektrotechniker, Journalisten, Solarpionier. Er setzte sich über 40 Jahren für ein zukunftsfähiges Österreich ohne Öl, Gas, Kohle und Atom ein, war 1989 Initiator der Gründung von EUROSOLAR AUSTRIA und setzte sich zum Schluss im Hintergrund auch für einen Austritt Österreichs aus der EU ein. Für seine Verdienste erhielt Franz Nießler zahlreiche Ehrungen, unter anderem den Österreichischen Solarpreis 1999, den Zivilcourage Award 2010 und den Europäischen Solarpreis für sein persönliches Engagement 2012.
Die Gedenkfeier findet am Donnerstag, dem 12.9.2013, um 15 Uhr in der Halle 2 am Ottakringer Friedhof in Wien statt.

20.8.2013 Anton "Toni" Arnsteiner (88 Jahre) geboren am 15. August 1925 in Mittersill, Pinzgau; gestorben am 20. August 2013 ebendort) war Tischler und Gründer des Ski-Herstellers Blizzard. Seine Schi machten die Schweizerin Marie-Therese Nadig  und Franz Klammer zu Siegern. Arnsteiner verkaufte das Unternehmen am 31. März 1992. 1995 ging die Firna Blizzard in Konkurs. Seine Lieblingsbeschäftigung in Pension: Hobbygärtner.

29.7.2013 Peter Minich (86 Jahre) geboren am 29. Jänner 1927 in St. Pölten; gestorben am  29. Juli 2013 in Wien. Kammersänger Peter Minich war ein österreichischer Opern-, Operetten- und Musicalsänger mit der Stimmlage Tenor. Er wirkte fast 50 Jahre an der Volksoper Wien. Begräbnis am 19. August 2013 am Wiener Zentralfriedhof.

16.4.2013 Siegfried Ludwig (86 Jahre) geboren am 14. Februar 1926 in Wostitz, Südmähren; gestorben 16. April 2013 im Spital in St. Pölten, Niederösterreich) war Jurist und österreichischer Politiker. Er war von 1981 bis 1992 Landeshauptmann von Niederösterreich. Er war der Initiator der Landeshauptstadt für Niederösterreich und führte dafür die erste Volksbefragung in NÖ durch, die eindeutig dafür ausging.

14.4.2013 Edith Klinger (90 Jahre) geboren am 28. März 1922 in Wien, aufgewachsen ist sie in Rumänien, gestorben in einer Privatklinik in Wien. Managerin, Tierschützerin, ORF-Moderatorin. Sie machte 800 ORF Sendung "Wer will mich" für herrenlosen Haustiere.

29.1.2013: Reinhold Stecher (91 Jahre) geboren 22. Dezember 1921 in Innsbruck; gestorben am 29. Jänner 2013 in Innsbruck. Er war Bischof in Innsbruck.

23.1.2013: Dr. Maria Schaummayer (81 Jahre) geboren 7. Oktober 1931 in Graz, gestorben am 17.1.2013. Dr. Schaumayer war von 1965 bis 1969 amtsführende Stadträtin in Wien sowie Mitglied der Wiener Landesregierung. Sie war von 1969 bis 1982 Mitglied des Wiener Landtags und des Wiener Gemeinderats. 1974 wurde sie Vorstandsmitglied der Kommunalkredit AG in Wien. Von 1982 bis 1989 war sie Finanzvorstand der ÖMV und von 1990 bis 1995 Präsidentin der österreichischen Nationalbank. Ab dem Jahr 2000 war sie Regierungsbeauftragte für Entschädigung der NS-Zwangsarbeiter.

17.1.2013 Louise Martini (81 Jahre) geboren 10. November 1931 in Wien, gestorben am 17.1.2013 in Wien. Sie war eine Schauspielerin, Kabarettistin, Sängerin, Radiomoderatorin, Publikumsliebling. Bereits mit 12 Jahren stand sie auf der Schulbühne.
 



Todesfälle von österreichischen Persönlichkeiten im Jahr 2012:

14.5.2012: Ernst Hinterberger (80 Jahre) geboren 17. Oktober 1931 in Wien; gestorben 14. Mai 2012 Wien (Lainz). Er war ein gelernter Elektriker. Seine Bekanntheit verdankt er aber seiner Arbeiten als Schriftsteller und Drehbuchautor. Sein berühmtestes Werk war die Fernsehserie „Ein echter Wiener geht nicht unter“ mit der Hauptfigur „Mundl“ Edmund Sackbauer. Die Serie lief im österreichischen Fernsehen von 1975–1979. Seine zweitbeste Fernsehserie war der "Kaisermühlen-Blues" von 1992-1999. Hinterberger lebte seit circa 1954 in einer 44-Quadratmeter-Gemeindewohnung am Wiener Margaretengürtel.
 



Todesfälle von österreichischen Persönlichkeiten im Jahr 2011:

29. Dez 2011: Leopold Hawelka (100 Jahre) geboren am 11. April 1911 in Staatz, Niederösterreich; gestorben am 29. Dezember 2011 in Wien. Er war ein österreichischer Kaffeehausbesitzer, Gründer und Inhaber des Wiener Cafés Hawelka.

24. Nov 2011: Ludwig Hirsch (65 Jahre) geboren am 28. Februar 1946 in Weinberg (Bezirk Hartberg); gestorben am 24. November 2011 in Wien im Wilheminenspital. Todesursache: Selbstmord durch Fenstersprung nach einer Lungenkrebsdiagnose. Er war ein österreichischer Liedermacher, Geschichtenerzähler und Schauspieler. Ludwig Hirsch war wohl einer der bedeutendsten Vertreter der österreichischen, aber auch der Wiener Musikszene. Seine bekanntesten Lieder sind: "Geh spuck den Schnuller aus", "Sternderl schaun", "Komm, großer schwarzer Vogel", "I lieg am Ruckn",  oder "Die Omama".

31. Juli 2011: Martin Humer (85 Jahre) geboren 11. November 1925 in Nattenbach Oberösterreich; gestorben am 31. Juli 2011 an einem Herzinfarkt am Klinikum Wels, OÖ. Er war ein Fotograf und in der Kriegszeit ein Fallschirmjäger. Er kämpfte für Moral, Sitte und österreichische Kultur. In den Medien wurde er meist als "Pornojäger" bezeichnet. Weiters war er ein engagierter Abtreibungsgegner, da dies ein Ermorden von ungeborenen Kindern ist. Mit seinen Aktionen beschäftigte er viele Staatsanwälte und Richter. Wer wird seinen Platz in Zukunft einnehmen?

4. Juli 2011: Otto Habsburg-Lothringen (Otto von Habsburg, 98 Jahre), geboren am 20. November 1912 in Reichenau an der Rax NÖ; gestorben am 4. Juli 2011 in Pöcking, Bayern. Von 1916 bis 1918 war Otto von Habsbrug Kronprinz Österreich-Ungarns, bis 1921 Kronprinz Ungarns. Er war von 1922 bis 2006 Oberhaupt der Familien Habsburg-Lothringen. Für die CSU war er Mitglied des Europäischen Parlaments. Mit der Paneuropa-Union setze er sich für die europäische Einigung ein und war als Mitinitiator des „Paneuropäischen Picknicks“ am 19. August 1989 maßgeblich am Fall des Eisernen Vorhangs beteiligt gewürdigt. Am 16. Juli 2011 findet ein Requiem im Stephansdom statt. Anschließend wird Otto von Habsburg in der Kapuzinergruft beigesetzt.

1. März 2011: Herwig Seeböck (71 Jahre) geboren am 7. Dezember 1939 in Wien. Österreich verliert einen großen Volksschauspieler. Herwig Seeböck war ein herausragender Komödiant und Kabarettist. Seine große "Häfen-Elegie", in der er mit außergewöhnlicher Beobachtungsgabe und witziger Charakteristik Wärter und Mithäftlinge zeichnet, ist längst ein Klassiker der österreichischen Kleinkunstszene. Anlaß war eine (umstrittene) Verhaftung Seeböcks 1964 nach einem Heurigen-Besuch mit Kontaktaufnahme mit den Kellnerinnen nach Dienstschluß. Ergebnis: 3000 Aufführungen.

25. Februar 2011 Peter Traxler alias "Muckenstrunz" (64 Jahre; 1,56m klein) geboren am    1946 in Güssing. Kabarettist und Musiker. Traxler studierte an der Technischen Universität Wien, spielte gleichzeitig bei der Musikgruppe The Dreamers und ab 1971 mit Lazy Sunday. War eine zeitlang Studiotechniker bei Gerhard Bronner. Er verstarb unerwartet in einem Grazer Hotel, eine Woche vor seinem 35-jährigen Bühnenjubiläum.

12. Februar 2011: Peter Alexander (84 Jahre) geboren am 30. Juni 1926 in Wien; verstorben 12. Februar 2011 Wien): Schauspieler, Sänger und Entertainer. Mit seinen vielseitigen Begabungen und seinem Wiener Charme hat er über viele Jahrzehnte großartige Unterhaltung über die Grenzen hinaus - insbesondere auch in Deutschland - geboten. Seine Mutter war Musikhändlerin in Pilsen (Tschechien), von der er wohl viel Musik mitbekommen hat. Er brachte insgesamt auf über 156 Singles, über 120 Original-Langspielplatten, 40 eigene Fernsehshows. Allein in Deutschland werden Peter Alexanders Tonträgerverkäufe seit 1956 auf über 46 Millionen Stück geschätzt. Peter Alexander war mit Schauspielerin Hildegard Haagen seit 1952 verheiratet, die 2003 verstarb. Peter Alexander hatte eine Tochter († 8. März 2009 bei einem Autounfall in Thailand) und einen Sohn, sowie 2 Enkelkinder. Peter Alexander war eine österreichische Identitätsfigur und großes Vorbild.
 

Todesfälle von österreichischen Persönlichkeiten im Jahr 2010:

29.6.2010 Prof. Dr. Rudolf Leopold, am 1. März 1925 in Wien geboren, ist heute im Alter von 85 Jahren nach kurzem Leiden verstorben. Innerhalb weniger Jahrzehnte trug der Augenarzt Leopold mit seiner Frau und Partnerin Elisabeth eine einzigartige Sammlung von mehr als 5000 Kunstwerken zusammen, die 1994 von Leopold in die Leopold Museum-Privatstiftung eingebracht wurde.

17. Juni 2010 Hans Dichand: geboren am 29. Jänner 1921 in Graz. Er war ein österreichischer Journalist, Verlagsleiter, Herausgeber. Baute mit Kurt Falk die Kronen Zeitung ab 1959 auf. 1987 kaufte die WAZ Falks Anteile an der Kronenzeitung. Trotzdem Hans Dichand nur Hälfteeigentümer war, blieb er bis zu seinem Tod Alleingeschäftsführer und Herausgeber der Kronen Zeitung. Die verkaufte Auflage liegt bei über 800.000 Leser am Tag, die Reichweite bei 2,9 Millionen Leser. Das sind 43% der österr. Bevölkerung über 14 Jahren. Die Krone ist daher die mit Abstand bedeutenste Tageszeitung Österreichs, hatte allerdings 2009 bereits deutlich sinkende Ertragszahlen.

20.2.2010: Johanna Dohnal (71 Jahre), geboren am 14. Februar 1939 in Wien als Johanna Dietz; verstorben am 20. Februar 2010 in Mittergrabern (NÖ). Sie war eine Ikone der österreichischen Frauenpolitik die sich gegen Frauendiskriminierung einsetzte. Unter Bundeskanzler Bruno Kreisky wurde sie SPÖ-Staatssekretärin für Frauenfragen. Von 1990 – 1995 war sie Bundesministerin für Frauenangelegenheiten. Dann zog sie sich aus der Berufspolitik zurück. Zuletzt trat sie gegen die Anti-Abtreibungsdemonstration der Christen bzw. beim 30. Geburtstagsfest der Fleischmarkt-Abtreibungsklinik öffentlich auf. Johanna Dohnal war geschieden, Mutter zweier Kinder. Mehr Infos => Trauerfeierlichkeiten Johanna Dohnal

26.1.2010: Götz Kaufmann (61 Jahre), geboren am 15. Jänner 1949 in Wien, verstorben am 26.1.2010 in Wien. Götz Kaufmann war Schauspieler und Kabarettist im Theater und Fernsehen. Seine bekanntesten Fernsehrollen waren in "Ein echter Wiener geht nicht unter", "Der Kaisermühlen Blues" und "Geschichten aus dem Wienerwald". Auf der Bühne stand er im Raimund Theater, Volkstheater, Theater in der Josefstadt und am Salzburger Landestheater. Privat mußte er 2 Konkursverfahren, 3 Scheidungen und schwere Depressionen wegstecken.
 
 

Todestage von österreichischen Persönlichkeiten im Jahr 2009:

4.9.2009: Franz Olah (99 Jahre), geboren am 13. März 1910 in Wien, verstorben am 4. September 2009 in Baden. Franz Olah war Klavierbauer, Politiker, 1959- 1963 ÖGB-Präsident, 1963-1964 Innenminister, 1964 PArteiausschluß von der SPÖ, 1965 Parteigründer: Er gründete die Demokratische Fortschrittliche Partei (DFP).

24.8.2009: Toni Sailer (73 Jahre), geboren am 17. November 1935 in Kitzbühel verstorben am 24. August 2009 in Innsbruck. Sailer war der erfolgreichste österreichischer Skirennläufer aller Zeiten. Nach seiner Sportlerkarriere wurde er auch als Schauspieler und Sänger erfolgreich. 1972 - 1976 war Toni Sailer Cheftrainer und technischer Direktor des Österreichischen Skiverbandes. 30 Jahre lang war Sailer Leiter einer Kinderskischule in Kitzbühel („Rote Teufeln“). 1976 heiratete er Gaby Rummeny und war bis zu ihren Tod im Jahr 2000 verheiratet. 2006 Hochzeit von Toni Sailer mit Hedwig Fischer. Sailer verstarb im Kreise seiner Familie an einen Gehirntumor. Trauerfeier im Zielgelände der Hahnenkammrennen in Kitzbühel.

1.1.2009: Johannes Mario Simmel (84 Jahre), geb am 7.4.1924 in Wien - gestorben am 1.1.2009 in Zug (Schweiz); Journalist, Schriftsteller, Drehbuchautor.
Seine rund 35 Romane erreichten in Summe eine Auflage von 73 Millionen Stück, wurden in 30 Sprachen übersetzt und in 35 Ländern verkauft.
  

Todestage von österreichischen Persönlichkeiten im Jahr 2008

Todestag Dr. Jörg Haider

Foto: Am 11. Okt. 2008 verstirbt Landeshauptmann Dr. Jörg Haider bei einem Autounfall; Am 18. Okt 2008 fand das Begräbnis in Klagenfurt statt.

16. November 2008: Wolfgang Schmitz (85 Jahre) geboren 28. Mai 1923 in Wien nach langer und schwerer Krankheit verstorben. Er war unter anderem Finanzminister (1964-1968) und Nationalbankchef (1968 bis 1973). Schmitz war als Finanzminister ein Verfechter der österreichischen Hartwährungspolitik. Der Wechselkurs der Schilling-Währung wurde unter Schmitz fix an die deutsche Mark gebunden.

24. Oktober 2008: Dr. Helmut Zilk (81 Jahre), geboren: 9. Juni 1927 in Wien-Favoriten
1983-1984 Unterrichtsminister, 1984-1994 Bürgermeister von Wien. Verheiratet in dritter Ehe mit Dagmar Koller, Sohn aus zweiter Ehe
=> Nachruf Helmut Zilk 

11. Okt. 2008: Dr. Jörg Haider (58 Jahre), geboren: 26.1.1950 in Bad Goisern (OÖ), Landeshauptmann von Kärnten, erfolgreichster Politiker der 2. Republik Österreichs. Kein Politiker hat das Land so geprägt und polarisiert, wie er. Zuletzt verdreifachte er die Mandatszahl des BZÖ im Nationalrat anläßlich der Nationalratswahl 2008.
=> Nachruf Jörg Haider


8. Sept. 2008: Rudolf Leiner (95 Jahre), geboren am 22. März 1913 in St. Pölten, Besitzer der Möbelhandelskette "Leiner".

24. August 2008: Toni Kaiser (63 Jahre) NÖ-Unternehmer; Produzent der Toni Kaisers Germknödel. Er hinterläßt vier Kinder.

24. August 2008: Hansi Lang (53 Jahre) Wiener Sänger und Schauspieler starb nach einem Schlaganfall im Wiener Allegemeinen Krankenhaus. Er hinterläßt seine Tochter Lisa Julia.

11. August 2008: Fred Sinowatz (79 Jahre); Politiker und Bundeskanzler
* 1964–1966 Landtagspräsident im Burgenland
* 1971: Fred Sinowatz wird unter Bruno Kreisky Unterrichtsminister
* 1983 bis 1986: Österreichischer Bundeskanzler in einer SPÖ-FPÖ Koalition
* Juni 1986: Rücktritt als Bundeskanzler am Tag der Angelobung von Kurt Waldheim als Bundespräsident
* 1992: Fred Sinowatz wurde wegen falscher Zeugenaussage rechtskräftig zu einer Geldstrafe von 360.000 Schilling verurteilt.


07. Jänner 2008 Manfred Mautner Markhof (80 Jahre); Industrieller, ÖVP Politiker, Bundesrat, WKO-Vizepräsident

04. Jänner 2008 Julius Meinl IV (77 Jahre); Meinl-Chef bis zum Meinl Verkauf 1998, Präsident des Aufsichtsrates der Julius Meinl AG, Vizepräsident des Aufsichtsrates der Meinl Bank AG

08. Juni 2008 "Horsti" Horst Skoff ; (39 Jahre): Horst Skoff war ein österreichischer Weltklasse-Tennisspieler, der es in der Einzel-Wertung bis auf Platz 18 der Weltrangliste brachte. Der Kärntner gewann vier Einzel-Turniertitel, darunter die CA-Trophy in Wien 1988 mit einem Sieg im Finale über die Tennislegende Thomas Muster: Athen (1988), BA-CA-Trophy Wien (1988), Genf (1990), Baastad (1993).
Sein spektakulärster Triumph: 1989 im Davis-Cup in Wien gegen Schweden. Damlas besiegte er Mats Wilander in 6 Stunden und 4 Minuten mit 6:7, 7:6, 1:6, 6:4, 9:7.
Todesursache: Herzinfarkt (oder doch Fremdeinwirkung?) Auffindungsort war ein Hamburger Sex-Club



Todestage von österreichischen Persönlichkeiten im Jahr 2007

Begräbnis Dr. Kurt Waldheim - Trauermesse im Stephansdom

Begräbnis Dr. Kurt Waldheim - Trauermesse im Stephansdom

12.12.2007 Alfons Maria Stickler (98 Jahre) Kardinal; älteste Kardinal der katholischen Kirche

11.12.2007 Carl Ludwig Habsburg-Lothringen (89 Jahre); Sohn des letzten österreichischen Kaiserpaares Karl & Zita

11.09.2007 Joe Zawinul (75 Jahre) Jazz-Pianist, Komponist 

09.09.2007 Helmut Senekowitsch (73 Jahre) Fussballtrainer der österr. Nationalmannschaft

11.08.2007 Franz Antel (95 Jahre) Filmregisseur

17.07.2007 Kurt Steyrer (87 Jahre) SPÖ Gesundheits- und Umweltminister

08.07.2007 Gottfried Biegelmeier (82 Jahre) FI-Schutzschalter Erfinder

21.06.2007 Georg Danzer (60 Jahre) Wiener Musiker

14.06.2007 Kurt Waldheim (88 Jahre) UNO-Generalsekretär, Bundespräsident, ÖVP Außenminister

05.05.2007 Gusti Wolf (95 Jahre) Schauspielerin

31.03.2007 Paul Watzlawick (85 Jahre) Philosoph, Autor, Kommunikationswissenschafter

05.02.2007 Alfred Worm (61 Jahre) Journalist, ÖVP Gemeinderat

19.01.2007 Gerhard Bronner (84 Jahre) Wiener Kabarettist, Komponist und Schriftsteller

17.01.2007 Helmut Voska (64 Jahre) Gründungsmitglied und langjähriger
Chefredakteur von "profil"

 



Todestage von österreichischen Persönlichkeiten im Jahr 2006

In Erinnerung Liese Prokop

In Erinnerung Liese Prokop


31.12.2006 Liese Prokop (65 Jahre) Sportlerin, ÖVP-Innenministerin

26.12.2006 Franz Skacel (70 Jahre) langjähriger Universitätsdirektor der Universität Wien

04.06.2006 Günther Nenning (84 Jahre) Journalist, Autor, Hainburger Auwald Besetzer und Retter,

02.03.2006 Leopold Gratz (76 Jahre) SPÖ Bürgermeister von Wien
 
 
 



Todestage von österreichischen Persönlichkeiten im Jahr 2005


22.11.2005 Heinz Werner Schimanko (61 Jahre) Berufssoldat, Gastronom, Nachtklubbesitzer (Eden Bar) in Wien

20.09.2005 Simon Wiesenthal (96 Jahre) Architekt, Publizist, Nazijäger

 
 



Todestage von österreichischen Persönlichkeiten im Jahr 2004


06.07.2004 Thomas Klestil (71 Jahre) Österr. Bundespräsident,

13.03.2004 Franz König (98 Jahre) Kardinal

 



Todestage von österreichischen Persönlichkeiten im Jahr 2003


23.02.2003 Marcel Prawy (91 Jahre) Jurist, Dramaturg, Opernführer

 



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