Verein: "Väter ohne Rechte" ZVR - Nr.: 856 266 734 * 11.8.2010 Rücktrittsaufforderung an die Gleichbehandlungsministerin:An die
Im Ö1 Morgenjournal von Montag, 9. August geben Sie bekannt, dass es "keinen Reformbedarf im Obsorgerecht" gebe und dass die "bestehende Rechtslage absolut ausreichend" sei. Diese Äußerung als vorläufiger Schlußpunkt einer seit Monaten, unter anderem auch während der Parlaments-Enquete am 24. Juni 2010, geführten Diskussion stellt eine Verschärfung Ihrer bisher schon menschenrechtlich bedenklichen Standpunkte dar. Sie ist mit Ihrer Verantwortung für die österreichische Gleichstellungspolitik sowie für die Bundes-Gleichstellungskommission absolut unvereinbar. Insbesondere vor dem Hintergrund der aktuellen Entscheidung des deutschen Bundesverfassungsgerichts, dass bei Verfahren um die Obsorge unehelicher Kinder nunmehr das Kindeswohl berücksichtigt werden muss - in Umsetzung eines Urteils des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte - sehen wir Ihre Stellungnahme als skurrilen Höhepunkt der Diskussion. Für die seit 20 Jahren fällige Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention in die Verfassung bedeutet dies logischerweise, dass alle diesbezüglichen Vorschläge und Entwürfe der SPÖ zurückgenommen sind. Die Seriosität künftiger SPÖ-Vorschläge wird in diesem Licht zu beurteilen sein. Im übrigen hat Deutschland vor Kurzem seine Vorbehaltserklärung gegen die UN-Kinderrechtskonvention zurückgenommen. Die Bedeutung Ihrer Äußerung für die Menschen in Österreich ist folgende: Frau Bundesminister, die Betroffenen des geltenden österreichischen Familienrechts empfinden Ihre Äußerung als Verhöhnung und ihre Haltung als unerträglich. Der Verein "Väter ohne Rechte" fordert daher zum Wohle unserer Kinder Ihren Rücktritt als Bundesministerin. Der SPÖ kann man nur ans Herz legen, sich von extremen Standpunkten wie den Ihren zu distanzieren und von der aktuellen Reformverweigerung zur Menschenorientierung zurückzufinden. Ein Blick zurück auf die vielen verlorenen Wahlen der letzten Jahre könnte dabei behilflich sein. Mit freundlichen Grüßen * 12. Juni 2010 Demonstration für Väterrechte
Wie bereits im letzten Jahr findet auch dieses Jahr wieder eine Demonstration für mehr Väterrechte in Wien statt und zwar am 12. Juni 2010. Parallel zur Demonstration tagen die Familienrichter und werden am 14 Juni 2010 per Pressekonferenz ihre Tagungsergebnisse bekanntgeben. Nicht einmal zwei Wochen später wird das Thema Väterrechte im Parlament behandelt werden. Mit dieser Demonstration werden wir der Familienrechtsreform 2010 und der Familienrichtertagung den nötigen Nachdruck verleihen, es steht also viel auf dem Spiel. Väter, Mütter, Großeltern in diesem Land, Eure Teilnahme an dieser Demonstration war noch nie so wichtig wie jetzt. Deine Teilnahme wird vermutlich bei der Familienrechtsreform 2010 mit entscheiden. * 30.10.2009 Demonstration der Männerpartei, vaterverbot, Väter-ohne-Rechte in Wien
Am 30. Oktober 2009 ab 14 Uhr gibt es eine Demonstration für Väterrechte in der Wiener Innenstadt. * 13.6.2009: Väter ohne Rechte: Familienfest zum Vatertag 2009 in St. Pölten, NÖ:Am 13. Juni 2009, also am Tag vor dem Vatertag, findet zum ersten Mal das Vater - Kind - Familienfest in Sankt Pölten, Niederösterreich, statt. Zahlväter ohne Besuchsmöglichkeit ihrer KinderDas Familienrecht entartet auch in Österreich immer mehr zu einem "Mutterrecht". Die Väterrechte sind schon am Gesetzespapier diskriminierend gering. Die Umsetzung durch die Familiengerichte und Behörden degradieren Väter oft zu reinen Geldgebern - den sogenannten "Zahlvätern". Zu beachten ist, das Zahlväter nicht einmal gegen "Rabenmütter" eine realistische Chance haben, einen halbwegs normalen Umgang mit ihren Kindern aufrecht zu erhalten. * Juli 2009: Fallbeispiel: keine Zeugniseinsicht für ScheidungsväterLiebe Wien-konkret Redaktion! Sie haben sicher von dem neuen Gesetz gehört, dass bei Eingaben beim Familienrecht geblecht werden muß. Das betrifft nicht nur Väter die ihr Besuchsrecht ausüben wollen, sondern auch z.B. mich. R. F. Leserbrief zu Unterhaltsbetrug:Bezahlte pünktlich Alimente und Unterhalt, kümmerte mich sehr um mein Kind. Wurde aber von meinem Kind als Vater ziemlich ausgeschlossen. Ich bin nicht der Vater von diesem Kind, außerdem verheimlichte mir meine Geschiedene bei der Eheschließung ein Kind. Ich bin seelisch-moralisch am Ende, denn in Österreich wird man für Pflichtbewußtsein bestraft, denn für diesen Betrug muß ich der Geschiedenen weiterhin mein Leben lang Unterhalt bezahlen. Ich bitte um Rat. |