Wien

Vortrag Mag. Thomas Tayenthal zum Thema Trennungsschicksale:

Foto: Mag. Thomas Tayenthal, Psychologe

Foto: Mag. Thomas Tayenthal, Psychologe

Ich möchte auch noch ein paar Worte hier anschließen, die ich eigentlich gar nicht vor gehabt habe am Anfang. Ich möchte es aber doch erwähnen. Wir haben heute fast parallel eine andere Veranstaltung und das zeigt mir, dass das Thema schön langsam doch in die Medien kommt, was ich auch als einen Teilerfolg unserer Bewegung sehe. Wir haben eine Veranstaltung, die von der Presse organisiert wird.Haben Kinder Recht(e)“ heißt der Titel, den ich sehr zynisch finde, weil wenn dann müsste es heißen „Haben Kinder in Österreich Rechte“, aber ich gehe schon davon aus, dass Kinder Rechte haben und da gibt es einen interessanten Herren dabei, das ist der Herr Professor Amendt, den ich auch sehr schätze aufgrund seiner wissenschaftlichen Leistungen. Professor Friedl ist angekündigt. Ich habe gehört, der kommt gar nicht hin und dann gibt es noch jemanden vom Bezirksgericht Innere Stadt und eine Vizepräsidentin der Rechtsanwaltskammer. Das ist auch von der Rechtsanwaltskammer organisiert. Wie gesagt: Das lasse ich einmal so im Raum stehen, ob dieser Zeitpunkt zufällig ist, dass das genau zu unserem Zeitpunkt stattfindet, wenn auch etwas zeitversetzt. Warum ich das jetzt auch erwähne ist folgendes: Ich habe auch über längere Zeit – ca. 4 Monate – haben wir uns mit der Thematik jetzt beschäftigt, ein bisschen so Rochaden erlebt. Das ist normal, das Leute kommen und gehen. Aber es ist etwas passiert, dass Leute mit sehr hohen Erwartungshaltungen hier her kommen und dann sehr früh enttäuscht sind und gehen. Für die Arbeitsgruppen heute: Ihr müsst mittun, Sie müssen mittun. Wir sind eine kleine Oppositionspartei. Wir verfügen nicht über 20 Vereine und Institutionen. Wir bemühen uns in dieser Sache vorzugehen, daher ist das Ziel Arbeitsgruppen, zB Netzwerke aufbauen, Vereine zusammen schalten, das Aussendungen nicht parallel laufen, das wir uns nicht wiederholen in unseren Veranstaltungen und, und, und.
Wir müssen uns parallel schalten

Daher bitte ich wirklich um Geduld einer Partei das zu geben, die es schwer genug im politischen Leben hat. Ihr eine Chance zu geben. …?...
Wir sind eine traditionelle Familienpartei und wenn sich die Familien auflösen, dann ist  das für uns relevant. Ein Herr hat mir ein Mail geschrieben: Es gibt nur mehr Schattenfamilien. Ich sage: Es gibt Herkunftsfamilien. Das ist kein Schatten. Das sind meine Kinder. Und das wissen wir aus Adoptionsgeschichten, wie die liebevollsten Familien das übernimmt sucht das Kind seine Eltern, egal in welchen sozialen Umständen die zu finden sind, nur um diese Wurzeln zu suchen. Das spielt schon eine Rolle in der Erziehung. Man kann das nicht so wegschieben und sagen: Wir haben heute Patchwork-Familien, die funktionieren super. Die sollen auch möglichst funktionieren. Ich wünsche es Ihnen. Aber Patchwork-Familien sind auch Durchlauffamilien. Die besteht ja nicht fix. Die ändert sich. Pro Monat kommt ein neuer Partner, ein anderer. …?...  aber nicht von den Kindern gewünscht sind, die suchen sich nicht diese Eltern aus, diesen Bruder, diesen Onkel. D.h. also, da kommt noch genug auf uns zu. Aber – warum ich das nochmals erzähle – ich bitte wirklich den Leuten und uns die geduld, die Chance zu bieten. Es ist schwierig. Natürlich machen wir politische Anträge und es passiert dann nicht sofort, dass dann die Frau Berger sagt: um Gottes-Willen., nur weil es der Herr Klement sagt, dann ändern wir das Gesetz. Da sagt jeder: Des ist ma´ eh´ kloar. Aber wenn ich dann höre, werden die nach dem zweiten Email schon wieder unruhig. 68 hat 68 begonnen und die ernten die Früchte heute. D.h. ich hoffe, dass unser Ziel nicht so lange dauern wird. Wir müssen jetzt – so wie es der Sir Karl Popper sagt, ein Apfelbäumchen pflanzen.
Daher bin ich da auch mit Herzblut dabei – das muss ich ehrlich sagen, obwohl ich nicht geschieden bin – weil es mir eben um Werte und Familien geht und ich auch noch eine Ehe in Zukunft mir wünsche, auch wenn viele scheitern.
…"


Anmerkung:
Herr Mag. Tayenthal stellte dann noch das geplante Projekt der SPÖ Wien, nämlich eines geplanten Frauenstadtteils für Wien in Frage.
 



Kontakt:

Mag. Thomas Tayenthal
mobil: 0664-825 77 46
Email: thomas.tayenthal@trennungsopfer.at
Website: www.trennungsopfer.at 
 

=> zurück zum Hauptbeitrag  "Vaterschicksale"