Wien

Begrüßung und Vortrag von DI Karlheinz Klement (NR Abg FPÖ):

Foto: Gleichbehandlungssprecher DI Karlheinz Klement (FPÖ)

Foto: Gleichbehandlungssprecher DI Karlheinz Klement (FPÖ)

Abgeordneter DI Karlheinz Klement:
"Geschätzte Damen und Herren!

Ich darf Sie sehr herzlich begrüßen zur zweiten Veranstaltung bei Trennungsopfer und Väterrechte im Parlamentsklub der freiheitlichen Partei. Es freut mich, dass trotz der frühsommerlichen Hitze so viele gekommen sind aber ich glaube was uns weniger ins Schwitzen bringen wird, ist das Thema und deshalb bin ich sehr froh, dass doch eine ganze Reihe von hochkarätigen Leute gekommen sind. Ich begrüße Friedl Nachtmann. Das ist der Vertreter des freiheitlichen Familienverbandes. Der druckt schnell gerade noch einen Antrag aus, den wir gemacht haben. Dann ist die Frau
Birgit Ossberger da. Sie ist die Obfrau des Freiheitlichen  Familienverbandes hier in Wien. Herzlich Willkommen. Grüß Dich.

Der
Richard Maier ist ein schon bekannter Mitstreiter aus Salzburg Verein „Kindergefühle“. Grüß Dich Richard. Danke, dass Du gekommen bist. Laszlo Török – Recht der Kinder auf beide Eltern – herzlich willkommen. Herr Stiglmayr ist unterwegs. Der hat für Samstag eine Väterdemo angekündigt in Tulln. Ich bin gespannt, ob er es noch schafft. Er ist ja auch hauptberuflich sehr eingeteilt.

Und der Herr Kotte ist da – was mich besonders freut – von der Wiener Zeitung. Es freut mich, dass auch die Medien dieses Thema aufgreifen."

Applaus im Publikum

Abgeordneter DI Karlheinz Klement: "Ja wir haben mittlerweile schon fast eine gemeinsame Vergangenheit, eine kurze Vergangenheit, die sich gesponnen hat seit September 2007, als wir begonnen haben in der freiheitlichen Partei und dieses Themas anzunehmen. Und ich kann sagen, es war kein leichter Weg bisher. Es gab nicht nur innerparteilich Anfeindungen. Es gab vor allem von außerhalb der Partei Anfeindungen und Unverständnis: Was wollt´s da eigentlich? Was ist das Thema? Wollt´s ein Patriachat hochleben lassen? Wollt´s die Frauen unterdrücken lassen usw. Also völliges Unverständnis und Fragen, die beweisen eigentlich, dass die Leute in das Thema überhaupt nicht hineingegangen sind. Die haben überhaupt nicht verstanden, worum es da geht und welche Problemlage hinten der Einzelschicksalen steht. Und die wissen nicht, was die Kinder erleiden müssen bei der Kind – Eltern Entfremdung, dem so genannten PAS Syndrom. Die wissen nicht, wie Männer oft leiden müssen bei ungerechtfertigten Wegweisungen. Die wissen überhaupt nicht, welche soziale Probleme auf sie zukommen, wenn sie aus den Familien herausgerissen werden, oft völlig zu Unrecht und so weiter und sofort. D.h. wir stoßen auf ein völliges Unverständnis der Gesellschaft, aber wir erkennen auch, dass wir am richtigen Weg sind. Ich möchte nur ein konkretes Beispiel bringen: Heute beim Rauffliegen aus Klagenfurt ist dieser Artikel in der Kärntner Zeitung gestanden, der mich wirklich auch erfreut hat. Und da geht es um den Herrn Max Friedrich"

Gelächter unter den Scheidungsmännern

Abgeordneter DI Karlheinz Klement: "Auf dieser Seite ist der Herr Max Friedrich angegriffen worden von deutschen Experten, dass ein Mann wie er als Stargutachter in Österreich agieren darf, der landauf landab mit falschen Gutachten operieren darf – auch mittlerweile von den österreichischen Medien angegriffen wird. Und das freut mich sehr. Wir wissen, dass dieser Max Friedrich gezinkte Gutachten macht, genauso wie viele andere auch. Frau Dr. Mückstein, Herr Dr. Bachler in Salzburg und ich möchte bei dieser Gelegenheit auch Dank aussprechen an die Leute, die zuarbeiten. Zuarbeiten in dem Sinn, dass wir Informationen bekommen, dass wir laufend auch bestückt werden mit wichtigen Detailhintergründen, weil ohne diese Informationen wäre es nicht möglich, dass wir als freiheitlicher Parlamentsklub diese Arbeit aufnehmen. Im konkreten Fall bei diesen Anfragen Dr. Mückstein, Dr Bachler ist es so weit gekommen, dass bereits ich die Klagsdrohung bekam. Da ist gesagt worden, dass wenn sie nicht sofort diese unglaublichen Anschuldigungen gegen diese Gutachter zurückziehen würden, sie mit Klagen zu rechnen hätten. D.h. was lernt man daraus. Erstens lernt man daraus, dass man in diesem Kreis sehr vorsichtig sein muss, wenn man Angriffe startet gegen diese Gutachter oder auch gegen Rechtsanwälte oder Richter, weil man als normaler Bürger nicht immun ist. Ich habe das Glück, das ich das in meiner parlamentarischen Tätigkeit getan habe und damit rechtliche und politische Immunität besitze. Wäre ich nicht immun gewesen, hätte ich mich schon mit einer Klage – und zwar einer kräftigen Klage konfrontiert gesehen – nur weil ich es gewagt habe zu sagen: Es gibt in Österreich Gutachter, die mit vorgefaßten Standardmeldungen Gutachten abgeben und überhaupt nicht in keiner Weise auf die Kindersorgen, auf die Elternsorgen und auf die Trennungsopfer sozusagen eingehen. Das ist nur ein Mosaiksteinchen. Ich möchte nur darauf hinweisen, mit welcher Brutalität jetzt der Gegenwind aufgebaut wird. Das ist auf der einen Seite der Gegenwind der Gutachter und Richter, aber auf der anderen Seite der politische Gegenwind. Und wenn sie ein bisserl die Zeitungsmeldungen und Pressemeldungen der Parteien durchgehen, dann werden sie merken, mit welchem Hass bereits gegen uns gearbeitet wird. Ich will das nur ein bisschen als Voreindruck und Stimmungsmache so geben. Der Thomas Tayenthal, sozusagen als rechte Hand des Klubs für diese Fragen hat da schon einiges mitgemacht und weiß, wovon wir sprechen. Und deshalb bin ich sehr glücklich, dass heute eine völlig neue Etappe eingeläutet wird und das ist das Ziel dieser Veranstaltung. Wir wollen heute etwas machen, was eine logische Konsequenz ist. Wir wollen es nicht nur bei Worten bewenden lassen, wir wollen wirklich diese ersten Schritte, die wir bereits im Parlament umgesetzt haben mit Anfragen, mit Entschließungsanträgen, aber auch mit Wortmeldungen, mit Parlamentsdebatten und Beiträgen im Innenausschuss, im Gleichbehandlungsausschuss fortsetzen. …

Und ich habe dem
Gerald Zeiner, der am Anfang ein bisserl kritisch war, versprochen, dass es solange ich es betreue keine Eintagsfliege sein wird, sondern dass ich sehr wohl mit aller Kraft daran arbeiten werde, dass das Thema gesellschaftspolitisch aufgegriffen wird und endlich auch in den Medien und in der Politik umgesetzt wird. Das ist die Stoßrichtung. Es kann nicht sein, dass wir dieses riesen Problemfeld einfach unter den Tisch kehren, weil es politisch nicht opportun ist und andere Bereiche, die wirklich völlig unwichtig sind, hinaufblasen. Es geht um eine Zukunftsfrage. Es geht um eine entscheidende Frage für unsere Österreich. Es geht darum, dass wir den Familien den ihnen zustehenden Wert auch geben müssen, d.h als wichtigste Kernzelle des Staates muss sie gefördert werden. Und das könne wir nicht zulassen, dass über gewisse Hintertürchen von irgendwo her  von den Ausschüssen, von den Grünen eine komplette Auslöschung der Ehe kommen soll, eine komplette Auslöschung des Familienkonstruktes. Wenn die uns heute vorwerfen, wir sind reaktionär, rückständig, retro, na da sag i liebe Freunde, ihr seids mit Eurer 68 Politik schon längst retro. Ihr seids gescheitert. Ihr seids weg vom Fenster. Diese postkommunistischen Ansätze sind tot. Und ich kann sagen, das Leid das da ist, ist auch ein Leid der Gesellschaft. Was Kinder erleben müssen erleben sie nicht nur in Ihrer Kindheit, sondern tragen es ihr ganzes Leben diese Bürde mit, in der Jugend, wo sie keinen Ansprechpartner haben und keine Hilfe haben, wenn sie in die Kriminalität abgleiten, wenn sie in die Drogensucht abgleiten, wenn sie auf der Straßen sind, weil keiner auf sie aufpasst, weil sie keine Fürsprache mehr in der Schule haben usw.

Das heißt, ein riesen Rattenschwanz an Problemen kommt aufgrund dieser verfehlten Familienpolitik zum Tragen. Und das Schlimme ist: Da treffen sich Rot und Schwarz in völliger Einmütigkeit, zwar auf unterschiedlichen Zugängen, aber sie treffen sich genau bei dem Punkt und sagen nach außen: Wir müssen unbedingt die Frauen gleichstellen. Wir müssen die Familien befreien von diesem Patriachat um endlich der Frau die Möglichkeit zu geben, sich zu entwickeln. Der Hintergrund ist ein ganz anderer. Der Hintergrund ist der, das diese Postkommunisten – auch bei den Roten – immer noch davon ausgehen, dass man Menschen vom Kindesalter an – vom ersten, zweiten, dritten Lebensjahr an indoktrinieren muss, um sie leichter willfährig zu machen für ihre Spinnfantastereien, die sie in ihren Weltanschauungen haben. Das ist nicht Aufgabe der Familienpolitik oder überhaupt der Politik, Kinder herauszureißen aus Familie, um sie in Kindergärten oder in Krippen zu indoktrinieren, …

So und jetzt kommt der interessante zweite Teil: Warum treffen sich da die Roten mit den Schwarzen? Das ist meine Analyse. Bitte korrigiert mich, aber es ist meine Analyse: Die Wirtschaft braucht eine billige Arbeitskraft. Wer ist eine billige Arbeitskraft: Die Frau. D.h. ich reiße die Frauen heraus aus der Familie, drücke sie mit aller Gewalt auch in die technischen Berufe – ob sie es wollen ist eine andere frage – und bewirke dadurch folgendes: Erstens wird die Frau missbraucht, weil sie keine echte Entscheidungsfreiheit mehr hat. Wenn eine Frau arbeiten gehen will, in die Wirtschaft gehen will, sei es ihr unbenommen. Dann soll sie es tun. Selbstverständlich. Das ist ja ihr Recht. Das ist ja die Errungenschaft des 20. Jahrhunderts Gott-sei-Dank. Wenn Sie es aber nicht will und bei der Familie bleiben will, bei den Kindern bleiben will, dann hat sie heute nicht die Möglichkeit dazu, weil sie als Familie nicht überleben kann wenn nur ein Partner arbeiten geht."

Applaus im Publikum

Anmerkung: Karlheinz Klement sprach dann noch über weitere Fälle, organisatorische Dinge und kündigte auch weitere politische Schritte - off the records - an.

 



Familienstand & Kontakt:

Familiestand: verheiratet, 3 Kinder

Kontaktadresse: Freiheitlicher Parlamentsklub, 1017 Wien
Telefon: 01-40110 7012 Fax: 01-40110 7099
Email: karlheinz.klement@fpoe.at
Website: www.khklement.at 
 

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