Wien

* 15.7.2009: Norbert Hofer: Scheidungsanwalt für Kinder in Obsorgeverfahren viel zu kleiner Schritt!

Kinderseelen bleiben weiter in Händen bezahlter Experten statt bei leiblichen Eltern

"Generell ist natürlich alles zu begrüßen was dem Kindeswohl dienlich ist und zur Deeskalation von Scheidungskriegen führt, wie etwa der Scheidungsanwalt für Kinder in Scheidungsverfahren", meint FPÖ-Vizebundesparteiobmann NAbg Norbert Hofer, auch Sprecher der Plattform Trennungsopfer. "Mir stellt sich aber schon die Frage, ob es nicht klüger wäre, das Problem bei der Wurzel zu packen und endlich ein modernes, verantwortungsbewusstes, Kind-zentriertes Scheidungsrecht in Form einer verpflichtenden gemeinsamen Obsorge - wie es in der Schweiz, Deutschland und Dänemark bereits gut funktioniert - einzuführen."

Anstatt immer mehr bezahlte Berufsgruppen um die Hauptleidtragenden in einem Scheidungsverfahren, die Kinder, zu scharen, die sich mit deren Leid beschäftigen sollen, würden in vielen Fällen die besten Helfer, nämlich die leiblichen Eltern, so weit wie möglich von ihren Kindern ferngehalten. Die FPÖ habe diesbezüglich, im Zuge des Familienrechts-Änderungsgesetz 2009, wieder einmal einen Entschließungsantrag zur gemeinsamen Obsorge eingebracht, der von den Regierungsparteien jedoch wieder abgelehnt wurde.

mehr unter => Norbert Hofer & Trennungsopfer



* 27.3.2009: Plattform Trennungsopfer lädt zur Podiumsdiskussion in Graz:

Wann: 27. März 2009 Beginn: 17 00 Uhr
Ort: Cafe Kaiserfeld Kaiserfeldgasse 19, 8010 Graz

Einführung:
Mag. Thomas Tayenthal, Psychologe und Obmann der Plattform Trennungsopfer

Diskutanten:
Nationalratsabgeordneter (FPÖ). Ing. Norbert Hofer
Landtagsabgeordneter (SPÖ) Mag. Gerhard Rupp
Robert Boder, Angestellter & Betroffener
Dr. Bugram, Klinischer Psychologe und Sachverständiger
Mag. Bernd Lehofer, Rechtsanwalt

Moderation:
Ernst Brandl, Journalist, Trennungsopfer Steiermark

Anmeldung bitte bei Brandl Ernst
Stadtratbüro Mag. (FH) Mario Eustacchio
Presse- und Kommunikation: Telefon 0316-872-2052



Vaterschicksale - Trennungsschicksale am 28.5.2008



Thema: Vaterschicksale - Trennungsschicksale
Wo? FPÖ Parlamentsklub, Parlament, Dr. Karl Renner Ring 3, 1017 Wien Tor 1
*Amtlicher Lichtbildausweis als Zutrittsberechtigung für das Parlament.

Wann? 28. Mai 2008 17.00 - 21 Uhr

Ablauf:
1.       Eröffnung von DI Karlheinz Klement.
2.       Die Vereine Stellen sich vor.
3.       Betroffene  erzählen und tauschen sich aus.
4.       Gemeinsames erarbeiten von Zielen und Visionen in Arbeitsgruppen.
5.       Abschließende Worte von DI Karlheinz Klement.
 

Fotos von den der Veranstaltung "Väterschicksale" im Parlament / Bild rechts eine Arbeitsgruppe von Trennungsopfern bei der Arbeit;



Fotos von den der Veranstaltung "Väterschicksale" im Parlament / Bild rechts eine Arbeitsgruppe von Trennungsopfern bei der Arbeit; © Wien-konkret

Mitwirkende Vereine:
* Trennungsopfer
* Kindergefühle
* Väter ohne Rechte
* Freiheitlicher Familienverband

zu den Vorträgen der Referenten:
Eröffnungsrede NR Abg DI Karlheinz Klement (Gleichbehandlungssprecher der FPÖ)
* Vortrag Mag. Thomas Tayenthal (Psychologe)
* Laszlo Török erzählt sein Vaterschicksal
* Vortrag Gerald Zeiner (network hub Kindswohl)
* Vortrag Martin Stiglmayr (Väter ohne Rechte)
* Vortrag Richard Maier (Verein Kindergefühle)
* Vortrag Birgit Ossberger (Freiheitlicher Familienverband)
* Vortrag Mag. Gerfried Nachtmann  (FPÖ Familien)


Arbeitsgruppen:
* Fällesammlung Neuzugänge: Gerald Zeiner (Privat)
*
Informationsaustausch zwischen den Vereinen hinsichtlich Veranstaltungen, News bei Gesetzen, etc.: Richard Maier (Verein Kindergefühle)
* Frauen als Trennungsopfer: Birgit Ossberger (Freiheitlicher Familienverband)
* Ideen für neue Gesetzesvorlagen: Mag. Gerfried Nachtmann  (FPÖ)
* Erwartungen, Wünsche, Anregungen: Mag. Thomas Tayenthal (FPÖ)
 
Anwesende: ca 50 männliche und weibliche Trennungsopfer. Männerquote 90%

Anwesende Medien: Wien-konkret, Wiener Zeitung

Kontakt:
Mag. Thomas Tayenthal
Telefon: 0664-825 77 46
Email: thomas.tayenthal@trennungsopfer.at
Website: www.trennungsopfer.at 
 
 



Allgemeines zum Vortrag "Trennungsopfer" am 17.1.2008

Thema: Trennungsopfer - wenn Eltern um Ihre Kinder kämpfen
Wo? FPÖ Parlamentsklub, Parlament, Dr. Karl Renner Ring 3, 1017 Wien Tor 1

Wann? 17. Jan 2008 um 19 Uhr

Programm:

* NR Abg DI Karlheinz Klement (Gleichbehandlungssprecher der FPÖ): Begrüßung
* Mag. Britta Schönhart (Familienrechtsexpertin): Änderungen des österr. Familienrechts
* Mag. Thomas Tayenthal (Psychologe): Vorstellung der Plattform Trennungsopfer
* Richard Maier (Verein Kindergefühle): Kinder als Trennungsopfer

Buffet
 
Anwesende: ca 120 männliche und weibliche Trennungsopfer

Fotos: Maier - Tayenthal - Schönhart; Karlheinz Klement - Trennungsopfer im Parlament; © Wien-konkret



Fotos: Maier - Tayenthal - Schönhart; Karlheinz Klement - Trennungsopfer im Parlament;
© Wien-konkret

Einleitung von DI Karlheinz Klement:

Sehr geehrte Damen und Herren!

Ich darf Sie recht herzlich begrüßen zu unserer Veranstaltung im freiheitlichen Parlamentsklub. Das Thema ist bekannt. Auf der Einladung haben Sie auch gesehen, worum es geht: Scheidungsopfer - wenn Eltern um die Kinder streiten.

Ich möchte vor allem meiner Freude Ausdruck verleihen, dass eine so große Anzahl dieser Einladung gefolgt ist. Wir sind alle überrascht über dieses Echo. Es beweist, dass dieses Thema sehr wichtig ist und dass wir am richtigen Dampfer sind.

Vor allem begrüße ich ganz herzlich die Referenten es heutigen Abends. Das ist Herr Richard Maier aus Salzburg, Obmann des Vereins Kindergefühle.  (Applaus im Publikum)

Herr Mag. Thomas Tayenthal wird die Plattform vorstellen, die sich diesem Thema annimmt. Herzlich willkommen. (Applaus im Publikum)

Und als Hauptreferentin wird Frau Mag. Britta Schönhart über das Familienrecht in Österreich referieren. Auch herzlich willkommen.  (Applaus im Publikum)

Ganz herzlich begrüße ich unseren Klubdirektor Mag. Norbert Nemeth, der sozusagen der Hausherr ist und der und hier im Klub bestens betreut. Auch er hat diese Veranstaltung sehr wohlwollend unterstützt. Danke sehr, dass Du gekommen bist.   (Applaus im Publikum)
 

zu den Vorträgen der Referenten:

* Vortrag NR Abg DI Karlheinz Klement (Gleichbehandlungssprecher der FPÖ)
* Vortrag Mag. Thomas Tayenthal (Psychologe)
* Vortrag Richard Maier (Verein Kindergefühle)
* Vortrag Mag. Britta Schönhart (Rechtsanwältin, Familienrechtsexpertin)
 
 

Reaktionen der anwesenden Trennungsopfer:

* Besuchszeiten von 3-4 Stunden haben keinen Sinn. Da kann man keine sinnvolle Beziehung zum Kind halten
* Es sollte einen Verein „Väter ohne Rechte“ geben
* Es muß Sanktionen geben. Obsorgerechte ohne Sanktionen sind nichts wert.
* Die Kinderwohlfahrt ist zum Wohle der Frau und nicht zum Wohle der Kinder da.
* Es scheitert derzeit schon an der Einhaltung bestehender Gesetze. Insoferne nützen neue Gesetze auch nichts.
* Es gibt keine Mindeststandards für Gutachten
* Meine Kinder haben vor allen Institutionen gesagt, sie wollen zum Vater. Sie wurden nicht gehört.
* Toll ist, das viele Frauen zu den Männern stehen, auch gegenüber den Ex-Frauen
* Sind die Männer verrückt?
* Die Richter haben absolut keine Verantwortung für Ihre Entscheidungen. Denen ist alles egal. Wenn einem etwas nicht passt, dann soll man in die nächste Instanz gehen
* In diesem Land gibt es eine millionenschwere Hetzkampagne gegen Männer. Das darf nicht sein.
* Gegen Frau Bures müsste schon längst eine Klage eingereicht werden.
* Nur die fähigsten Richter sollten Familienrichter werden. Der Beruf des Familienrichters sollte kein „Durchlaufposten“ sein.
* Ich muß leider das Schlimmste über die Kinderwohlfahrt sagen. Die sind total überfordert und oft gegen Männer
* Österreich hat eine extrem hohe Scheidungsrate von 50%, in Wien sogar 60%. Da läuft etwas ganz schlecht. In Österreich herrscht eine sehr familienfeindliche Stimmung.
* In Österreich wird mehr über Homo-ehen diskutiert, als über normale Familien
* Das Ergebnis der Verweiblichungspolitik ist, dass wir nur mehr 1,4 Kinder je Frau haben
* Ich möchte mich herzlich bedanken, dass es diesen Abend für Männer in Not gibt
* In Österreich genügt die Behauptung einer Frau, dass sie bedroht wird. Dann wird der Mann weggewiesen, ganz gleich, ob es stimmt oder nicht.
* Scheidungsmänner können sich meist aus finanziellen Gründen keine weiteren Kinder leisten.
* Nicht alle Männer sind böse. Das Plakat des Sozialministerums ist ein Skandal.
* Das Jugendamt soll kein Mutteramt sein
* Die Kinder sollen auch das Recht auf beide Großeltern haben. Das gibt es z.B. im italienischen Recht.
* Ich bin froh, da0 ich in Österreich keine Kinder habe.
* Die Wegweisung ist oft der Anfang vom Ende.
* Eine Verschuldungsfrage bei einer Scheidung ist vollkommen sinnlos. In Deutschland wurde dies schon abgeschafft.

* Kritik an der Veranstaltung durch SPÖ-Bundesgeschäftsführerin Bettina Stadlbauer



Kontakt:

Mag. Thomas Tayenthal
Tel: 0664-825 77 46
Email: thomas.tayenthal@trennungsopfer.at 
  



fulminater Start der "Trennungsopfer":

Hallo!

Wir hatten gestern im Parlament einen fulminanten
Start der Plattform 'Trennungsopfer' !

Allen, die persönlich dabei waren vielen Dank für diesen ersten konkreten Schritt zum Wohl unserer Kinder und in Richtung von mehr Gerechtigkeit für
Familien. Allen anderen, die vielleicht gestern nur verhindert
waren, hier ein paar Eindrücke:
- ursprünglich wurde mit 40-50 Personen gerechnet, angemeldet waren mehr als 70 und letztendlich waren mehr als 120 engagierte Menschen in einem überfüllten Raum versammelt
- erwartungsgemäß war von einigen unglaublichen, ja sogar tragischen Schicksalen zu hören
- trotzdem wurden sehr sachlich die offensichtlichen Ursachen für die barbarischen Zustände in Österreich angesprochen
- .... und von einer Frau (!) kam schließlich der Aufruf an die vielen Männer im Saal, sich die Ungerechtigkeiten und Diskriminierungen keinesfalls
gefallen zu lassen, denn eine Frau würde das niemals tun.

Ich glaube die gestern spürbare Sachlichkeit abgeleitet von einzelnen Fällen kann uns zur Beseitigung vieler Mißstände führen. Wir müssen aber VIELE bleiben, denn tausende 'Einzelfälle' werden weiterhin nichts
bewegen.   (...gekürzt...)

Gerhard Z.                        Email  18.1.2008