Wien

Schwesternverbot nach Scheidung

Schwesternverbot, Freiheit für meine Schwester, Schule Notre Dame de Sion



Ort der Kundgebung: Burggasse 37 - vor der Schule Notre Dame de Sion.
Zeit: 16.11.2011 ab 15.00 Uhr
Grund: Katharina E. (minderjährig 13 Jahre) darf nach der Scheidung ihrer Eltern ihre Schwester nicht mehr sehen. Sie sprach als seelisch misshandeltes Kind in aller Öffentlichkeit und hofft auf die Unterstützung der Öffentlichkeit. Sie fordert: „Freiheit für meine kleine Schwester.“
Anwesende: ca 25, darunter Vertreter von "Vater ohne Rechte", "Männerpartei", SHG Opfersolidarität, Wir Wiener, Rechtsanwälte Krankl, Medienvertreter.

Katharina: "Ich stehe heute hier, um meine Schwester zu sehen. Ich bitte alle, dass mir zu helfen und nicht das unterstützen, was meine Mutter tut. Ich bitte darum alle Leute mir zu helfen, meine Schwester zu sehen. Ich habe Angst um meine Schwester, weil ich nicht weiß, wie es ihr geht. Bitte helft mir. Ich weiß nicht was ich tun soll. Ich laufe von einem Ort zum anderen, vom Gericht, Jugendamt, Gutachtern. Doch man hilft mir nicht. Man behandelt uns Kinder wie Dreck. … Sie sagen immer, sie sind nicht zuständig. Ich möchte meine Schwester sein. Ich möchte bei meinem Vater wohnen. Warum kann das kein Mensch auf der Welt verstehen? ... Meine Mutter ist gerade in diesen Kindergarten gegangen und holt meine kleine Schwester ab, so dass ich sie nicht sehen kann. … Ich sage jetzt meiner Mutter was ins Gesicht: Sie ist zu feige hier her zu kommen. Sie soll dazu stehen, was sie mir antut …“

Schwesternentfremdung in Österreich!
Nach dem Vaterverbot folgt nun auch das Schwesternverbot.
Katharina E. ist im Juni 2011 aus eigenem Willen nicht mehr in den Haushalt der Mutter zurückgekehrt. Sie lebt seit damals gegen den Willen ihrer Mutter beim Vater.
Das Mädchen will seit nun fast 5 Monaten ihre 5-jährige Schwester sehen, darf mit ihr auch nicht telefonieren.
Die Mutter als Obsorgeberechtigte versucht anscheinend die Kinder mit allen Mitteln seit Jahren zu trennen, was eine Entfremdung zur Folge haben könnte. Mittels Androhung von Spritzen, Essensentzug, Gesprächsverweigerung werden die Kinder unter Druck gesetzt. Gerichte und Jugendwohlfahrt sehen diesem Treiben seit 5 Jahren tatenlos zu.
Die kleine Tochter kennt ihren eigenen Vater nicht mehr. Der Entfremdungssversuch der großen Tochter ist jedoch gescheitert. Sie hat die Mutter verlassen.
Katharina E. hat nun Angst, dass das Selbe mit ihr passiert, ihre kleine Schwester sie bald auch nicht mehr kennt. Sie will ihre Schwester wieder sehen.
Katharina E. ergriff nun die Initiative, ging daher vorige Woche alleine in den Kindergarten der Erzdiözese Wien und besuchte ihre kleine Schwester. Erschreckend für das Mädchen war der Zustand ihrer Schwester.
Laut Vater sagte Katharina E: „Papa, Johanna ist total dick. Niemand hat ihr gesagt wo ich bin. Sie hat bitterlich geweint. Wir haben uns umarmt. Sie hat sich an mich geklammert und gesagt… Ich vermisse dich so sehr, bitte…bitte nimm mich auch.“
Auch Katharina vermisst ihre Schwester. Deshalb ging das 13-jährige Mädchen vergangenen Freitag noch einmal hin . . . , diesmal teilt man ihr jedoch mit, ihre Mutter hat strikt verboten dass Katharina E. ihre Schwester besucht.
Katharina war verzweifelt und weinte stundenlang . . .! In ihr stecken Wut, Trauer und Verzweiflung. Sie forderte sie will ihre Menschenrechte wahrnehmen und eine Kundgebung vor dem Kindergarten abhalten.
Am Tag nach der Kundgebung „Freiheit für meine Schwester“ erhielt die Rechtsvertretung des Vaters nun ein Schreiben des Kindergartens – „ die Mutter wünsche keine direkte Kontaktaufnahme zwischen Katharina und der 5-jährigen Johanna, ebenso nicht zum Vater – was jetzt aber gar nicht Thema war.
Jedenfalls wurde ab sofort gegen das fast 14-jährige Mädchen und auch gegen den Vater (dieser hatte niemals überhaupt nur versucht den Kindergarten zu betreten)  auf Weisung der Mutter ein Betretungsverbot ausgesprochen.
 „ Natürlich ist der Kindergarten auf Basis einfachgesetzlicher Normen im Recht, und kann von seinem Hausrecht Gebrauch machen. Vereinbar mit den christlichen Werten und der Philosophie des Kindergartens auf eine ganzheitliche und individuelle Persönlichkeitsentwicklung ihrer Kinder zu achten, ist dies in meinen Augen jedoch nicht.  Wieder einmal zeigt sich jedoch, auch wenn Fragmente der UN- Kinderrechtskonvention seit 16.2.2011 im Verfassungsrang stehen, dass  Kinderrechte  in Österreich nicht geachtet sondern ihre Verletzung vielmehr geduldet wird. Die Entscheidung einem Kind, das seine Schwester sehen und umarmen will ein Betretungsverbot aufzuerlegen ist nach nach Ansicht des Vaters ein unzulässiger Eingriff in verfassungsgesetzlich verankerte Kinder- und Menschenrechte ! “
BVG über die Rechte der Kinder 2011:  Artikel 1
Jedes Kind hat Anspruch auf den Schutz und die Fürsorge, die für sein Wohlergehen notwendig sind, auf bestmögliche Entwicklung und Entfaltung sowie auf die Wahrung seiner Interessen auch unter dem Gesichtspunkt der Generationengerechtigkeit. Bei allen Kinder betreffenden Maßnahmen öffentlicher und privater Einrichtungen muss das Wohl des Kindes eine vorrangige Erwägung sein.
 



Video: Kundgebung: Freiheit für meine Schwester am 16.11.2011 in Wien
Videogröße 48 MB; Dauer: 13 min

Der ebenfalls betroffenen Vater weiters dazu:
Gerichte, Jugendamt, Kinder- u. Jugendgerichtshilfe unterstützen seit 5 Jahren die Entfremdung zu ihrem Vater, seit 5 Monaten wird nun auch die Entfremdung selbst zu ihrer kleinen Schwester begonnen.
Der menschenverachtende Umgang mit Kindeswohl und Kinderrechten seitens der österr. Behörden hat sich seit den nun bekannt gewordenen Heim-Fällen nicht wesentlich gebessert.





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@ swf : grober psych. Mißbrauch....PAS im wahrsten Sinne des Wortes....5 Jahre Gehirnwäsche.

Dem muss Beigepflichtet werden!
Laut Aktenkunde wird dies hier jedoch vom anderen Elternteil, und dies mit aller Härte durchgeführt.
Das Jugendamt muss positiv angemerkt sein kontrollierte auch manchmal bei der Mutter.
"Im Hause der Mutter wird der Alkohol in Eisteeflaschen umgefüllt, da das Jugendamt öfters zu Besuch kommt."
In Folge der Vater karenziert war haben auch Umpsychologisierungskurse nichts genützt. Das Kind sagte nach dem Kurs weiter: "Ich will bei meinem Vater leben."
Es wurde ihr dann mit dem Krisenzentrum gedroht.
Diese Drohung half aber auch nichts.
Es folgte dann der nächste Kurs:
Das Kind wurde in eine Kindergruppe gesteckt, dort die Väter dieser Kinder verstorben waren.
Katharina E. stand auf verließ den Kurs mit den Worten: "Mein Papa lebt...ich bin hier falsch!"
Das Kind Katharina E. musste zu Hause ums Essen betteln. Sie erhielt Essensentzug als Strafen wenn sie Papa sehen wollte.
Die kleine entfremdete Schwester wurde in dunkle Zimmer weggesperrt wollte auch sie den Papa sehen.
Dass in 99% der Fälle nur der Vater daran Schuld ist, ist klar. Wie würde das Frauenministerium ohne diese Propaganda die alleinige Obsorge vertreten können. Noch dazu in solchen Fällen.

Die missachteten Menschenrechte wie sie in der B-Verfassung stehen "Kinder haben das Recht auf beide Elternteile auf Familie" würden sich durchsetzen.
Auch würden diese Inhalte, dass Kinder Rechte auf ein Leben ohne Bedrohungen haben, würde die Menschen erreichen. Die Fördergelder für die Familientrennung würden nicht mehr erfolgen.

"Keine Opfer - kein Geld!"

Dass das niemanden gefällt, dass das Kind jetzt selbst spricht muss klar sein. Jede Organisation, die bis dato diese Misshandlungen (Entfremdung, sadistische Erziehung mit harten Strafen usw...) unterstütze darf das Gesicht nicht verlieren.

Zitat: NEIN, Stoppt den Unfug !!

Auch hier ist beizupflichten.
Denn wieder laut. Aktenkunde: Es ist wahrlich ein sofortiger Stopp von Nöten, dass Kinder nicht auf die Strasse gehen müssen, nur da Gerichte und Jugendbehörden bei Kindesmisshandlung nicht einschreiten, da es sich um ein Mutter handelt.

Kindesmisshandlung ist ein Verbrechen, dass nicht je nach Geschlecht anders beurteilt werden kann.

Kurt Essmann   25.11.2011



grober psychischer Mißbrauch

Noch so ein Kandidat, dem wie dem tiroler Väterrechtler die Obsorge entzogen bzw. nie zugestanden werden darf - was hier betrieben wird ist grober psych. Mißbrauch....PAS im wahrsten Sinne des Wortes....5 Jahre Gehirnwäsche.
Ist es die Aufgabe einer 13 jährigen, das Sprachrohr und die Sozialarbeiterin des Vaters oder anderer verkrachter Existenzen zu sein ? NEIN, Stoppt den Unfug !! 

swf         24.11.2011

Anmerkung Wien-konkret: Das Menschenrecht auf Familie und die Redefreiheit gilt übrigens auch für 13-jährige Mädchen.



Schwesternverbot nach Scheidung

Der Westen verurteilt Kinderarbeit, Kinderehen und Kindersoldaten der "anderen". Der Westen verurteilt aber auch "seine" Trennungskinder.
Es sind keine Einzelschicksale. Es sind Millionen Kinder, denen in Kanada und in den USA, in Südamerika, Australien und im Rest des UK und natürlich auch in Europa aus Staatsräson ein Elterteil (und hier ein Geschwisterchen) geraubt wird. Vor Kurzem stieß ein japanischer Kinderrechtsverein, der Kinder ihr Recht auf beide Eltern sichern will, zu uns.
Trennungskinder verlieren damit - schlimmer als Halbwaisen - mit einem Beschluss die gesamte Familie dieses Elternteils. Die väterliche Omi ist böse, die mütterliche Großmutter lieb. Auch der mütterliche Großvater ist lieb, nur der väterliche Opa ist böse.
Trennungskinder verlieren dadurch einen Teil ihres Schutzes. Sie werden in die ausschließliche Macht des obsorgeberechtigten Elternteil gegeben. Ohne Kontrolle. Luca, Cain und Paulina starben. Sie wurden ihren Vätern gewaltsam entfremdet. Sie wurden vom Lebensgefährten der Mutter getötet.

Jedes Trennungskind erlebt sein persönliches Hiroshima.
Kinder sollen nicht arbeiten, Kinder sollen nicht heiraten. Kinder sollen keine Waffen tragen. Kinder sollen aber auch nicht als Waffe gegen den zum Feind gewordenen Partner missbraucht werden.
Auch Trennungskind wurden in Liebe gezeugt und dürfen nicht in Hass ersticken.
   Für ein Trennungskind bricht ohnehin seine Welt zusammen. Auch wenn beide Eltern Rücksicht nehmen. Auch wenn nach der Trennung dem Kind beide Elternteile erhalten bleiben. Auch wenn das Kind selbst entscheiden darf, welche Strecken seines Weges es mit Mama und Papa gemeinsam, mit Mama allein, mit Papa allein oder überhaupt allein gehen will.
   Auch wenn die heutige Praxis,Trennungskinder, deren Eltern für ein amikales Ende ihrer einstigen Liebe zu unreif sind, in Halbwaisen zu verwandeln, verwaltungstechnisch leicht und billig ist, sie ist unmenschlich.
   Sie ist auf längere Sicht auch unökonomisch. Lehre und Wissenschaft sind sich einig, dass Trennungskinder, die als Halbwaisen aufwachsen müssen, nicht für die Anforderungen der Lebens gerüstet sein können.
Die Folgen sind fatal.
Nur für die Scheidungsindustrie nicht. Denn hier wird - gleich einem sozialen Perpetuum mobile - die künftige Klientel geformt. Es hilft nichts, lange Lobreden über die Errungenschaften fürs Kinderglück zu halten, wenn Kinderweinen in den Pausen mit Applaus übertönt werden muss. Schon vor Millionen von Jahren entwickelte die Natur für den homo sapiens das Erfolgsrezept der "Familie". Humaner Nachwuchs braucht für sein vollständiges Erblühen Mutter und Vater. Eine räumliche Trennung muss nicht gleichzeitig eine persönliche bedeuten. Trennungskindern so gut wie möglich ihre bisherige Welt zu erhalten ist teuer. Wenn wir aber nur mehr die Umwelt und die Wirschaft retten, wird am Ende niemand mehr da sein, der seine wirschaftliche Sicherheit in einer gesunden Umwelt genießen wird können. Die Blaue Blume ist ein zentrales Symbol der Wanderschaft. Die Blaue Schleife "PAS hurts and kills - stop child abuse" sollte ein Symbol des Daheimbleibens werden.

Gerhard M.              21. Nov. 2011





Stellungnahme St. Nikolaus-Kindertagesheimstiftung in der Erzdiözese Wien

Ein Kindergarten ist eine Bildungseinrichtung. Demnach ist die Betreuungszeit auch Bildungszeit der Kinder. Im Regelbetrieb während der Bildungs- und Betreuungszeit gibt es – vergleichbar mit dem Schulbetrieb – generell keine Besuche von betriebsfremden Personen.
Den Fall zu klären ist keinesfalls Aufgabe des Kindergartens.

Marlene Erlacher                  21. November 2011

Replik Kurt & Kathi:
...aber das Gegenteil steht in der Rubrik:
"Philosophie" auf der Website des Notre Dame. Möglicherweise halt nur zum Kundenfang für gut situierte Zahler!

Siehe hier => http://www.privatschulen.at/nds_burggasse/kdg/1a_1_frameset_philosophie.htm
„Gut ausgebildete PädagogInnen und AssistentInnen unterstützen Eltern und Obsorgeberechtigte bei der ganzheitlichen Persönlichkeitsentwicklung ihrer Kinder. Sie geben dem Kind Raum zur individuellen Persönlichkeitsentwicklung . . .“ , aber gehört nicht auch der Kontakt zur eigenen großen Schwester zu einer gesunden Persönlichkeitsentwicklung?

Ja und dann gibt es da ja noch eine Rechtsquelle:
BVG über die Rechte der Kinder 2011:
Artikel 1
"Jedes Kind hat Anspruch auf den Schutz und die Fürsorge, die für sein Wohlergehen notwendig sind, auf bestmögliche Entwicklung und Entfaltung sowie auf die Wahrung seiner Interessen auch unter dem Gesichtspunkt der Generationengerechtigkeit. Bei allen Kinder betreffenden Maßnahmen öffentlicher und privater Einrichtungen muss das Wohl des Kindes eine vorrangige Erwägung sein."

Also wohl oder übel würde sich unser Herrgott im Grabe umdrehen wie Groer und sonstige lieb waren und sind zu seinen Kleinsten.

Kurt und Kathti!             21. Nov 2011