Wien

Vorbemerkung:

Ich habe einen Beitrag über das Thema auf einer Seite von "Die Welt der Frau " gefunden zu dem ich gerne meine Stellungnahme abgeben möchte und der sehr repräsentativ für die derzeitige Handhabung "des Wohles und der Rechte der Scheidungskinder" zu sein scheint. Ich werde den originalen (im PDF Format) Ausdruck dieser Seite im Mail mitsenden. Ich werde die Textstellen die ich kommentieren möchte - in Schrägschrift - anführen und dann meine Meinung dazu schreiben. Keine Ahnung ob hier ein Zusammenhang mit dem Posting von Susanna R. besteht. Aber in dem Beispielfall der hier abgehandelt wird heißt die betroffene Mutter ebenfalls Susanne R.

Selbstverständlich habe ich keine näheren Informationen über den hier vorliegenden Fall und somit könnten manche Aussagen von mir auch ungerecht bzw. nicht zutreffend erscheinen. Ich möchte hier auch nicht tatsächlich auf die Situation dieser Susanne R. eingehen, sondern nur die Aussagen und den Wortlaut sowie auch die hier anscheinend  vorliegende Grundeinstellung die dazu ja als " Vorzeigebeispiel " gewählt wurde. Somit möchte ich klarstellen hier keine persönliche Kritik an Susanne R. ausüben zu wollen, sondern eben nur die hier genannten Argumente und Begründungen zu bewerten.

Los geht es mit dem Text dieser Seite.


Titel des Artikels
"Tobt der Machtkampf ums Kind?
Die gemeinsame Obsorge beider Eltern für ihre Kinder nach einer Scheidung ist auch drei Jahre nach ihrer Einführung umstritten. Eleonore Bayer hat Erfahrungen gesammelt."

Kommentar Werner K.:
Wenn sie das folgende als repräsentativ hält, so muss sie ihre Erfahrungen wohl sehr einseitig und wohl auch voreingenommen gesammelt haben.


Zitat des Artikels:
»Ich will in Ruhe leben und nichts mehr mit meinem Exmann zu tun haben.« Susanne R. (Name der Redaktion bekannt) ist verzweifelt. Die Scheidung hat ihr nicht den ersehnten häuslichen Frieden gebracht. Denn ihr Mann pocht auf seine Vaterrechte. Die gemeinsame Obsorge, die seit 1. Juli 2001 bei einer Scheidung vereinbart werden kann, gibt ihm dazu die Möglichkeit. Vor zwei Jahren wollte Herr R. allerdings nichts mehr von einer neuerlichen Vaterschaft wissen. »Er wollte unser drittes Kind nicht, behauptete sogar, es sei nicht von ihm. Erst ein Vaterschaftstest konnte ihn überzeugen. Da war für mich Schluss. Ich wollte nur mehr ganz rasch die Scheidung. Er willigte jedoch nur unter der Bedingung der gemeinsamen Obsorge für unsere beiden älteren Kinder in eine einvernehmliche Scheidung ein.« Obwohl damals alle Rechtsberater und auch die Scheidungsanwältin Susanne R. empfahlen, das alleinige Sorgerecht für alle Kinder bei Gericht zu erkämpfen, ging sie auf die Forderung ihres Mannes ein, um eine raschere und weniger Kosten verursachende Problemlösung zu erzielen. Die andauernden Streitigkeiten konnten dadurch aber nicht gelöst werden.

Kommentar Werner K.:
Noch mal ich beurteile hier nicht den Sachverhalt - da ich den nicht kenne - sondern nur dass was hier Geschrieben steht. Man muss sich das ja erst mal auf der Zunge zergehen lassen. !!!! »Ich will in Ruhe leben und nichts mehr mit meinem Exmann zu tun haben.« !!!! Und wegen der anscheinend durch Erpressung erlangten gemeinsame Obsorge "POCHT" er jetzt auf seine Vaterrechte. Ich würde sagen, sie wollte ihn loswerden und da ich hier aber kein einziges Wort darüber lese ob auch seine Kinder dieser Ansicht sind, muss ich doch annehmen, dass es sich tatsächlich nur um ihren Willen handelt. Ob die Kinder weiter ihren Vater behalten wollen dürfte da anscheinend keine wichtige Rolle spielen. Es ist sehr traurig, wenn man die gemeinsame Obsorge praktisch erzwingen muss. Aber ich habe die Erfahrungen gesammelt, dass Mütter genauso den Vätern dann mit Entzug dieser drohen, wenn sie nicht nach ihren Willen spuren. Auch dabei werden das Wohl und insbesondere der Wille der Kinder völlig ignoriert.


Zitat des Artikels:
...Vor zwei Jahren wollte Herr R. allerdings nichts mehr von einer neuerlichen Vaterschaft wissen. Er wollte unser drittes Kind nicht. ...

Kommentar Werner K.:
Und dies war dann letztendlich der eigentliche Grund für die Mutter sich Scheiden zu lassen. Gut bisher war ich der Ansicht, Nachwuchs werde gemeinsam geplant und würde unter Zustimmung von beiden dann verwirklicht, oder eben auch nicht wenn es nicht der Wunsch von beiden ist. Für mich lese ich das eigentlich so, als wurde ihm das dritte Kind untergejubelt, ohne sein Einverständnis. Und da sie dann sehr schnell die Scheidung wollte nehme ich nicht an, dass ihm hier die nötige Zeit gelassen wurde, zu dem (von ihm eigentlich ungewollten) Kind nicht vielleicht doch noch eine Bindung aufbauen zu können.


Zitat des Artikels:
...behauptete sogar, es sei nicht von ihm. Erst ein Vaterschaftstest konnte ihn überzeugen. ...

Kommentar Werner K.:
Dabei stellt sich für mich die Frage, hatte er nicht vielleicht Grund zu dieser Annahme. Ein Vaterschaftstest kostet doch einiges und grundlos würde ich einen solchen wohl nicht machen lassen. Aber abgesehen davon ist es doch wirklich der einzige Weg für uns Väter Gewissheit zu haben. Und es gibt ja auch so einige Vermutungen über den wahren Anteil an KUCKUCKSKINDERN.

Sowie auch die Tatsache dass man uns sehr leicht die Verwendung eines Verhütungsmittels vortäuschen kann.
Andersrum ist das bekannterweise wohl kaum möglich. Sowie auch die Tatsache, dass so manche "ungewollte Schwangerschaft" doch sehr bewusst von der zukünftigen Mutter herbeigeführt werden kann und die Tatsache dass diese "betrügerischen oder erschlichenen" Kinder nur den Zweck haben, uns als Sponsoren zu missbrauchen vom Gesetzgeber überhaupt nicht berücksichtigt wird. Gehört aber nicht so ganz hier her - ist aber auch ein sehr böses Thema. Das Verhalten des EX-Vaters nur für seine beiden ältern Kinder gemeinsame Obsorge zu wünschen stellt sich für mich nicht so dar, als würde er dies nur zum Zweck der Störung der Mutter machen, denn sonst könnte er dies ja noch besser, wenn er die gemeinsame Obsorge für alle drei Kinder hätte. Vielmehr lese ich daraus eigentlich den Wunsch des Vaters weiterhin für diese beiden Kinder Vater zu sein. Und außerdem völlig abgesehen von der gemeinsame Obsorge haben wir auch ohne diese, " Vaterrechte " ausgehend von den Kindern und ihrem Recht auf ihren Vater und der Natur die Vater und Mutter dafür vorgesehen hat. Ja außer diesen haben wir sogar nach unserer sowieso schon fast unzumutbaren Rechtslage auch von dieser her gewisse Rechte. Damit muss sie einfach Leben und ich bin mir sicher, auch mit den Alimenten - die er folglich schuldet weil er Vater ist - kann sie Leben. Denn außer dass wir Väter jetzt mit den Folgen der Verantwortung - die wir mit unserem Kinderwunsch (manchmal auch ohne den) - übernommen haben, haben auch Mütter eine solche übernommen. Und zwar nicht nur die des Abkassierens unter dem Deckmantel des Kindeswohls. Und eine der wenigen Folgen die Mütter dann bei einer Trennung tragen müssen ist die, den Ex dann doch nicht so Abservieren zu können wie sie es gerne wollten. Über dieses Thema habe ich mir sehr viele Gedanken gemacht und möchte diese "Überlegungen" bei Gelegenheit dann mal gesondert vorbringen. Da sind einige dabei, über die ich in dieser Form noch nirgends gelesen habe aber eben ein anderes Mal.


Zitat des Artikels:
...ging sie auf die Forderung ihres Mannes ein, um eine raschere und weniger Kosten verursachende Problemlösung zu erzielen. ...

Kommentar Werner K.:
Dieses Szenario halte ich für konstruiert. Bei einer strittigen Scheidung, wenn denn das Verschulden bzw. Hauptverschulden bei ihrem Mann gelegen wäre, hätte sie wohl nicht wirklich für die Kosten aufkommen müssen. "Rascher ?" War es ihr nur wichtig ihn möglichst schnell loszuwerden und vor allem warum. Musste sie nur Platz schaffen, für einen Neuen oder war die Situation wirklich so unerträglich? Für letztere Variante hätte sie auch bei einer langwierigeren Scheidung noch einige andere Möglichkeiten gehabt. Und vor allem wäre sie mit einer Scheidung durch sein Verschulden wesentlich besser dran gewesen. Nicht nur was das Geld betrifft, sondern auch moralisch und ihren Kindern und der "Öffentlichkeit" gegenüber wäre ihre Position doch bedeutend besser gewesen. Also was sollen diese Aussagen bedeuten?????

Eine Lösung von Problemen - besonders für Kinder - ist eine Scheidung NIEMALS ! Höchstens eine Flucht davor. Selbstverständlich ist eine Trennung unumgänglich, wenn der Vater gewalttätig ist oder wenn ständig und im Beisein der Kinder gestritten wird. Diese Probleme kann man mit der Trennung lösen. Dafür folgen aber nicht weniger Andere und besonders für die Kinder die trotzdem ihren Vater weiter hätten behalten wollen.


Zitat des Artikels:
...Die andauernden Streitigkeiten konnten dadurch aber nicht gelöst werden. ...

Kommentar Werner K.:
Klar, bei dieser Art von "einvernehmliche Scheidung" - die eigentlich gar keine ist - werden eben keine Probleme gelöst. Nur dass sie jetzt die fatale Rechtssituation nutzen kann und den Vater gegen seinen Willen und unter Umständen auch gegen den Wunsch der Kinder aus ihrem Leben drängen kann, da die Angaben der Mütter von den Richtern fast immer ohne Begründung und erst recht ohne jeden Versuch den Wahrheitsgehalt dieser Angaben zu prüfen angenommen werden. Im Gegenzug dazu, uns Väter nicht mal ernsthaft zuzuhören, wenn wir von Schikanen der Mütter gegen uns berichten. Auch darüber wüsste ich noch viel mehr zu schreiben aber ich schreibe bzw. tippe eigentlich nur sehr ungern, sondern rede viel lieber und wahrscheinlich versuche ich damit auch etwas von der Leere, die die Trennung von meinen Kindern verursacht zu füllen. Egal, weiter ich glaube es ist zu sehen was ich meine.


Zitat des Artikels:
...Susanne R. (Name der Redaktion bekannt) ist verzweifelt. Die Scheidung hat ihr nicht den ersehnten häuslichen Frieden gebracht. ...

Kommentar Werner K.:
Verzweifelt. Weil es nicht den ersehnten häuslichen Frieden gebracht hat. Welchen hat sie erwartet??? Drei Kinder - eines davon vermutlich noch sehr klein. Das heißt, Alimente für drei Kinder ev. ist es ihr noch eine ganze Weile nicht zumutbar einer Arbeit nachzugehen. Vermutlich erhält sie darum auch noch Unterhalt. Höchstwahrscheinlich hat sie (nur im Sinne der Kinder) auch die Wohnung behalten und der Vater wird demnach deutlich mehr als die Hälfte seines Einkommens abliefern dürfen und mit dem schwachen Rest jetzt auch noch eine neue Wohnung kaufen und erhalten müssen. Damit es den Kinder auch weiter gut geht. Wie verzweifelt muss eine Mutter da wohl sein weiterhin mit diesem unerwünschten Mann auskommen zu müssen. Weiterhin die schreckliche Störung des "ersehnten häuslichen Frieden" und vielleicht gar noch dulden zu müssen, dass "ihre Kinder" diesen Mann auch weiterhin als Vater sehen könnten. Wäre es denn nicht so viel einfacher und besser den monatlichen Kontoeingang als ausreichende Vaterschaft zu werten und die tatsächliche Präsenz des Vaters gerichtlich zu unterbinden. Denn genau dass wollte sie ja eigentlich durch die Scheidung erreichen. Also warum ermöglicht man ihr das jetzt nicht. "Da hätte sie sich doch gar nicht zu trennen brauchen." Genau hier beginnt diese "grundsätzlich gute" Rechtslage im Sinne der Scheidungskinder (und von der Seite her betrachtet meine ich das auch so) auch sehr familienfeindlich zu wirken. Warum?? Na ich werde das jetzt im Tonfall wiedergeben wie es unter "uns Scheidungsvätern" gesagt wird. Weil solche Frauen und Mütter bedenkenlos, egal ob wie und aus welchen Gründen auch immer, aber ohne wirklich lange über die Konsequenzen nachdenken zu brauchen, aus einer Laune heraus oder gerade mal eine kleine Krise, Halbzeit- oder Torschlusspanik, weil sie sich verwirklichen wollen, oder jetzt auch nur lieber mit einem andern ins Bett wollen. Egal, ob es nur in ihrem Interesse oder auch zum Wohl der Kinder war. Egal, was oder warum. Sie behalten ihr "Familienleben" und wenn den Exvater dann nicht gerade das harte Los einer "längeren Arbeitslosigkeit" trifft, dann machen sie sich noch ein gemütliches "gesponsertes" Leben.

So eine kleine "Entschuldigung" möchte ich hier noch einbringen. Ich bin nicht völlig "realitätsverweigernd" und mir ist auch wirklich bewusst, dass es viele allein erziehende Mütter trotz oder eben weil sie nur sehr wenig Alimente bekommen finanziell nicht leicht haben und sich kein gemütliches Leben auf kosten des EX machen können. Ich habe hier nur einen "allgemeinen Kraftausdruck" verwendet, um die Situation zu Untermalen. Auch hierüber möchte ich bei Gelegenheit mehr dazu schreiben. Wann und warum dieser Satz auch sehr viel Wahrheit in sich hat und "meine Gedanken" dazu wie es gerechter sein könnte, möchte ich dann doch etwas genauer erklären. Darum also hier nur einstweilen so in den Raum gestellt.


Zitat des Artikels:
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Taufe verhindert. »Wir haben uns während der Ehe nie darauf einigen können, wo und wer unsere Kinder tauft«, erklärt Susanne R. »Nach der Scheidung plante ich deshalb die Taufe und informierte darüber meinen Exmann. Er teilte darauf telefonisch dem Priester seine Einwände gegen meine Vorstellungen mit. Der Geistliche zog es daraufhin vor, die Taufe abzusagen.«
Als Herr R. dann bei einem Besuchstermin den ältesten Sohn ohne Wissen seiner Exfrau ins Spital zu einer Untersuchung bringt und die Mutter vorerst im Unklaren über die Diagnose lässt, rät auch das Jugendamt Frau R. zum Antrag auf alleinige Obsorge für alle Kinder. Susannes Hoffnung, dies werde aufgrund der Vorgänge doch rasch möglich sein, erweist sich als trügerisch. Ihr Exmann kündigt an, dass auch er nicht kampflos auf die Obsorge verzichten und selbst einen diesbezüglichen Antrag stellen werde.
Die zuständige Richterin glaubt, dass Kommunikationsschwierigkeiten zwischen den Eltern die wünschenswerte gemeinsame Obsorge behindern. Die gegenseitige Informationspflicht werde vor allem vernachlässigt. So macht die Richterin Frau R. aufmerksam, dass sie auch die Taufe nicht alleine, sondern nur in Absprache mit ihrem Mann hätte organisieren dürfen. »Wozu lasse ich mich dann scheiden, wenn ich dasselbe Problem wie vorher mit meinem Mann habe?«, fragt Susanne R. Jetzt muss sie mit ihrem Exmann ein Beratungsgespräch bei einem Systemischen Familientherapeuten absolvieren. Erst danach will die Richterin über den Antrag auf alleinige Obsorge entscheiden.


Kommentar Werner K.:
Also erstmal abgesehen davon, dass dieses Thema für mich kein Grund wäre ein Problem daraus zu machen, hat sie anscheinend ein Problem damit die bestehende Rechtslage (dann wenn sie nicht zu ihrem Vorteil ist) zu achten. Taufe ist eben eines der wenigen Dinge, wo uns ein gesetzlich gesichertes Mitspracherecht zukommt. Alle anderen, die ihrem Vorteil nutzen, hat sie ja auch angenommen. Wie schon gesagt (und alle gläubigen mögen mir verzeihen) nicht gerade mein Hauptproblem. Aber der Geistliche hat die Taufe abgesagt. Der, der meine Kinder getauft hat, hätte dies jedenfalls nicht ohne triftige Gründe getan, demnach könnten die Einwände des Vaters ja auch wesentlich gewesen sein. Das mit dem Spital ist auf jedenfall eine unnötige Aktion des Vaters. Würde ich niemals machen egal wie "harmlos" es auch sein sollte. Ich möcht aber trotzdem sagen und leider ist aus den oberflächlichen Angaben nicht heraus zu lesen, ob es wirklich wichtig war die Mutter zu informieren oder aber, es könnte sich ja auch nur um eine Kleinigkeit gehandelt haben, die innerhalb des Zeitraumes lag in dem das Kind bei ihm war. Meine Ex ist auch schon mit meiner Tochter im Spital gewesen (Röntgenkontrolle) zur Sicherheit. Informiert hat sie mich jedenfalls nicht darüber. Es war nur eine Kleinigkeit und ich will das hier auch nicht zu einer Verletzung der Informationspflicht aufputschen, ich bin mir aber 100% sicher, dass meine Version wesentlich öfter der Fall ist, als die dieser Mutter. Es könnte ja auch einfach nur verletzter Mutterstolz gewesen sein. Es liegen aber sehr wohl Fälle auf, bei denen Väter ihre wirklich verletzten oder kranken Kinder nicht im Spital besuchen durften und auch keine Auskunft über den Zustand ihrer Kinder erhalten haben. Ein Bekannter von mir kannte sogar einen (war nicht mit der Mutter verheiratet), dessen Kind im Spital gestorben ist ohne dass er rechtzeitig ein Besuchsrecht erwirken konnte. Jede weitere Aussage zu so etwas erspare ich mir hier.

"Kommunikationsschwierigkeiten" werden sehr oft als Begründung gegen eine gemeinsame Obsorge vorgebracht. Die "Kommunikation" sagen diese Mütter hier. In Wahrheit sind es aber Bittgesuche, die sie erwarten. Denn sie sind es ja, die für das Wohl der Kinder sorgen. Sie bestimmen was geht und was nicht. Also manche mögen damit ja klar kommen, für mich (persönlich) endet genau hier diese "Kommunikation" . Da bin ich sehr festgefahren darauf - aus welchen Gründen auch immer. Vielleicht ist es ein Rest vom Vaterstolz, den ich mir erhalten möchte, aber einen Satz wie "Bitte darf ich meine Kinder sehen oder besuchen" wird sie von mir niemals zu hören bekommen.


Zitat des Artikels:
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»Wozu lasse ich mich dann scheiden, wenn ich dasselbe Problem wie vorher mit meinem Mann habe?«...

Kommentar Werner K.:
Wenn dieser Satz wörtlich so von ihr gesagt wurde, dann sagt dass sehr viel über sie aus. Erstens, er ist nicht mehr ihr Mann. Wenn ich diesen Satz lese habe ich das Gefühl, dass es ihr trotz vieler Versuche nicht gelungen ist, ihm während ihrer Ehe ihren Willen aufzuzwingen und anscheinend ist ihr nicht bewusst, dass sie jetzt nach der Trennung kein Recht und eigentlich noch weniger Möglichkeit dazu hat. Anscheinend versucht sie aber genau das. Entweder er macht was sie sagt oder aber sie nimmt ihm das Sorgerecht für seine Kinder weg. Und dass ist dann erst der Anfang des Endes. In weiterer Folge wird er über das Leben seiner Kinder nicht mehr informiert und schon keinesfalls kann er gar daran teilhaben. Genau darauf wird ein solcher Ablauf hinausführen. Sie kommt anscheinend nicht damit klar, dass sie in seinem Leben genauso nichts mehr verloren hat, wie sie ihn abserviert hat. Und das geht für Mütter am einfachsten über die Kinder.

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Hier ist Ende des Falles Susanne R. und nochmals unterstreiche ich hier, ich kenne den Fall nicht. Ich wollte nur meine Gedanken zu den hier verwendeten Worten kundtun. Die Stellen die sich so lesen, als würde ich dieser Frau etwas vorwerfen, beruhen auf meiner Scheidung oder auch nur frei erfundenen Interpretationen des von mir gelesenen.

Weiter geht es mit Meinungen von Fachleuten auf dem Gebiet der Familienfürsorge. Mit Erfahrungen von denen, die schon aufgrund ihres Sozialberufes viel besser als ich wissen, was für meine Kinder das Beste ist. Ich mute mir hier zu ebenfalls meine laienhaften Vorstellungen und Ansichten zu ihren fachlich fundierten Erfahrungen kund zu tun. Wenn ich auch kein Richter, Psychologe oder Jugendsozialarbeiter bin, so denke ich, steht mir doch als Betroffener auch eine Meinung darüber zu. Diese Meinung auch zu äußern steht mir, denke ich, ebenfalls zu.

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