Wien

Podiumsdiskussion: Kindeswohl oder Vaterrechte





Podiumsdiskussion 8. Jänner 2009 um 19 Uhr: Kindeswohl oder Väterrechte
- Können wir beides haben oder müssen wir uns entscheiden?"

Ort: im Restaurant "Vom Feinsten" in der Margartenstraße 166 in 1050 Wien 
Öffis: U4 Station Margaretenstraße

Es diskutierten am Podium:
* Doris Täubel-Weinreich, Vorsitzende der Fachgruppe der Richtervereinigung
* Oliver Peter Hoffmann, Vorsitzender der Männerpartei
* Martin Stiglmayr, Vorsitzender des Vereins Väter ohne Rechte
* Michael Achleitner, Vorsitzender des Vereins Vaterverbot
* Markus Huber, Volksanwaltschaft

Moderation:
Herausgeber des Stadtmagazins Wien-konkret.at Mag. Robert Marschall

Zusammenschnitte der Beiträge:
=>
Video Hoffmann, => Video Achleitner, => Video Stiglmayr,
=> Video Huber , => Video Täubel-Weinreich

Über die Veranstaltung:
"Ich bin Vater. Und ich will meine Kinder sehen." Diese Botschaft war im Dezember 2008 auf 15 großen Plakaten in Linz zu sehen. Die verzweifelte Aktion eines liebenden Vaters soll seinen Kindern zeigen, daß er sie nicht vergessen hat, und auf die Probleme bei der Durchsetzung von Besuchsrechten hinweisen. Aber sind Väter überhaupt Besucher? Welche Rechte haben Väter, die sich jahrelang im Haushalt um ihre Kinder gekümmert haben? Die Antwort der Ämter und Gerichte lautet meistens: Das Kindeswohl muß im Vordergrund stehen. Steht das Kindeswohl im Gegensatz zu Väterrechten? Oder können sich das Kindeswohl und das Recht der Väter auf ihre Kinder ergänzen?

Bilder der Veranstaltung: Kinderwohl oder Vaterrechte



Fotos vom (li.) Publikum - (Mitte) Podium - (re.) Martin Stiglmayr übergibt der Mag. Doris Täubl WeinreichBlumen, als Dank dafür, dass sie als Vortragende teilgenommen hat und für Fragen zur Verfügung stand; © Alfred Nechvatal

Eingeladen waren: Väter, Mütter, Kinder, Großeltern, neue Lebenspartner geschiedener Eltern und alle, denen eine gleichberechtigte Partnerschaft und die Zukunft unserer Kinder am Herzen liegen

Sicherheit: Für die Sicherheit bei der Veranstaltung sorgte die Firma ISS. Die Veranstalter bedanken sich sehr herzlich für das Sponsoring und das professionelle Auftreten von ISS Sicherheitsmitarbeitern bei der Veranstaltung.

Anwesende: ca 110 Gäste; Befragung vor Ort: ca 10%-20% der Anwesenden haben ihr Kind schon mehr als 1 Jahr nicht gesehen. Der tragischte Fall: 18 Jahre durfte er sein Kind nicht sehen.

Dauer:
geplant waren 1,5 Stunden; tatsächlich dauerte der offizielle Teil drei Stunden. Trotzdem kamen leider nicht alle Fragesteller ausreichend zu Wort und leider war auch die Zeit zum Antworten für die Podiumsgäste zu kurz. Es bedarf einer Fortsetzung.

Artikel zu dieser Veranstaltung in anderen Medien:
* Marcus J. Oswald in wordpress;
* Hades in wgvdl; (Medium: Wieviel Gleichberechtigung verträgt das Land?)