Wien

Video vom Vortrag Oliver Peter Hoffmann, Vorsitzender der Männerpartei, 8.1.2009 Wien

Podiumsdiskussion 8. Jänner 2009 um 19 Uhr: Kindeswohl oder Väterrechte
- Können wir beides haben oder müssen wir uns entscheiden?"

Ort: im Restaurant "Vom Feinsten" in der Margartenstraße 166 in 1050 Wien 

Video-Zusammenschnitt vom Vortrag  Oliver Peter Hoffmann, Vorsitzender der Männerpartei.
 

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Video: Oliver Peter Hoffmann, Obmann der Männerpartei zum Thema Kindeswohl und Vaterrechte am 8.1.2009 in Wien
Dauer 7:30 min; 28 MB

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© Wien-konkret


Zusammenfassung der Stellungnahmen von Oliver Peter Hoffmann:

* Die Männerpartei wurde im Februar 2008 gegründet
* Das ist die erste Veranstaltung, die von der Männerpartei Wien organisiert wird
* Der unmittelbare Anlassfall zur Gründung der Männerpartei war im Dezember 2007 die Plakataktion von der damaligen Frauenminister Doris Bures: Verliebt – verlobt – verprügelt
* Der Abend wird von drei Organisationen veranstaltet, um mehr Interesse für das Thema der Väter zu bewirken
* Momentan ist es so, dass es keine Väterrechte gibt
* Es gibt auch keine Mütterrechte. Aber da es keines speziellen Grundes bedarf, dass ein Kind zur Mutter kommt, braucht es auch keiner Mütterrechte in der normalen Situation.
* Die Männerpartei fordert ein garantiertes Recht sowohl der Kinder auf Kontakt zu beiden Eltern, als auch ein garantiertes Recht der Eltern gibt auf einen Kontakt mit ihren Kindern, weil es ist ein Menschenrecht und das Recht auf Familienleben steht auch in der Menschenrechtskonvention.
* Kontakt zu den eigenen Kindern gehört zum Leben dazu. Das sollte man nicht indirekt über Kinderpsychologen begründen müssen, warum ich jetzt mein Kind sehen kann.

* Es gibt so viele Männer im Parlament. Wozu bedarf es dann einer Männerpartei?
Oliver Peter Hoffmann: „Es wird immer argumentiert, da es genug Männer in der Politik gäbe, würde das automatisch zu einer stärkeren Berücksichtigung der Interessen der Männer führen. Das stimmt ganz einfach nicht. Die Männer setzen sich für viele Themen ein wie Umweltschutz, Wirtschaft, Europapolitik und wenn es um das Familienleben geht schützen sie instinktiv die Kinder und die Frauen und vergessen darauf, dass man sich darum kümmern muss, dass es eine Balance gibt. Und es ist leider so, dass alle österreichischen Parteien mit Ausnahme der Männerpartei Frauenprogramme haben …, aber es gibt kein Männerprogramm.“

* Bei welcher Wahl werden Sie erstmals antreten?
Oliver Peter Hoffmann: „Wir werden sich antreten bei der Gemeinderatswahl / Landtagswahl in Wien, die angeblich im Juni 2010 stattfinden wird. Aber so wie ich die Wiener SPö kenne, wird sie es wieder vorverlegen. Also ich nehme einmal an, dass wird Oktober heuer sein…“

* Ich glaube, dass es nicht nur um das Besuchsrecht geht, sondern wie beide Eltern am besten für ihr Kind sorgen.
* Die Mutter bekommt das Kind, der Papa zahlt und darf das Kind von Zeit zu Zeit sehen. Das ist der heutigen Zeit nicht mehr angemessen.
* Die krasse Ungleichbehandlung von Mütter und Väter muss endlich beendet werden.
* Bei unverheirateten Vätern ist die Lage noch schlimmer.
* In Frankreich ist die Situation besser. Dort hat man als Vater, wenn man sein Kind anerkennt, automatisch eine gemeinsame Obsorge.
* Es muss sich auch auf gesetzlicher Ebene was ändern.
* Die derzeitige Situation ist so: Wo Kindeswohl drauf steht, ist oft Mütterwillkür drinnen. Und wenn es nicht genau definiert ist, dann muss man es eben genau definieren.
 

Weiterführende Informationen:

* zurück zum => Besuchsrecht
* => Männerpartei