Wien

Besuchscafes: Adressen und Öffnungszeiten

Derzeit werden 143 (Stand Nov 2013) Besuchscafés von insgesamt 26 Trägervereinen in allen Bundesländern vom Bundesministerium für Soziales und Konsumentenschutz, Männerpolitische Grundsatzabteilung, gefördert.

* montags bis donnerstags ab 16 Uhr,
* freitags ab 14 Uhr und
* samstags, sonntags und feiertags, ganztägig

zur Verfügung.

=> Liste der Besuchscafes in den einzelnen Bundesländer, herausgegeben vom Sozialministerium


Der  Zweck der Besuchscafes:
Nach Scheidungen geht häufig der Kontakt eines Elternteils zum Kind bzw. den Kindern verloren. Das Besuchscafe dient der Aufrechterhaltung oder der Wiederanbahnung des Kontaktes zwischen den Kindern und den von ihnen getrennt lebenden Elternteilen.
 
 



=> Kommentare & Postings eintragen

 

bereits 143 geförderte Besuchscafes

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Redaktion,
In Ihrem Bericht vom April 2011 haben sie über die Zahl von 71 Besuchscafes in Österreich berichtet.
Ich darf sie informieren, dass wir bereits in Österreich über 143 geförderte Besuchscafes verfügen.
http://www.bmask.gv.at/site/Soziales/Allgemeine_Sozialpolitik/Foerderung_der_Besuchsbegleitung/Besuchscaf_s
 
Liebe Grüße
Sven G.                  21. Nov. 2013



Privatsphäreeingriff im Besuchscafe - der MA11 - Wien

Am.5.12.2011 Besuchte Herr X sein Kind im Besuchscafe Wien.
Er filmte den Besuchsverlauf, wie es alle Eltern machen, dies ist eine soziale Handlung, weil man sich Erinnerungen von dem ohnehin kurzen Besuch erhofft.
Frau X-Beamtin, stellte dann einen Gegenstand vor die Kamera und verhinderte den Videodreh.
Dies machte sie wortlos noch 3x,worauf der Vater diese Frau frug ob sie verrückt sei, eine Videoaufzeichnung zu stören, und somit die Erinnerungsoption für den Vater und das Kind verhinderte.
Es handelt sich um eine Provokation sondergleichen, und ist ein schwerer Eingriff in die Privatsphäre, wobei der Vater das Kind einmal im Monat, nur eine Stunde sehen kann, damit die Entfremdung und der Verbleib, bei einer Pflegefamilie, gut und gerne dokumentiert wird, wenn vor allem der Bezug zwischen Vater und Kind durch diese längeren Entfremdungsphasen immer gravierender wird. Dass man in anderen Besuchscafes das filmen akzeptierte und es auch als soziales Verhalten sah, ist zudem eine weitere Verunsicherung für den Vater, da es auch keine Begründung für ein sogenanntes Filmverbot gibt, und Eltern es seit Jahren praktizieren, da man sich auch gerne ein Archiv anlegt, um dem Kind seine Vergangenheit zu zeigen, damit vor allem auch ein gutes Verhältnis und das soziale zusammenleben, im zuge der Betrachtung gemeinsam möglich ist. Es wird an dieser Stelle erwähnt, dass man im Besuchscafe´-Wien, zu keiner Zeit,eine vernünftige Antwort finden konnte, um ein Videoverbot auszusprechen. Es heisst ganz einfach nein, wobei sich in anderen Besuchscafes aber auch Beamten angeboten haben, sogar die Kamera zu halten, um einen Elternteil mit Kind beim Besuch zu filmen. Gehen hier die Meinungen von Bundesland zu Bdslnd.auseinander oder hat man bereits ein Statement gefunden, um auch das einzige Mittel, betreffend - kleine Erinnerung in der Stunde des Besuchs,zu verhindern.
Es wird darauf hingewiesen,dass genannte Beamtin den Besuchsverlauf"gestört"hat,da sie mit dem Verbot eine unbegründete Diskussion auslöst,die nicht in der knappen Besuchszeitstunde stattfinden sollte.
Die Beamtin hat dann zur Krönung den Besuch vorzeitig abgebrochen, wobei es zu einem Besuchskontakt von lediglich ca.20 Minuten kam. Ist das der richtige Weg?
"Wohl" kaum... Die Sensibilisierung in diesem Bereich könnte schon gestern stattfinden....

Gerald G.          6. Dezember 2011

Anmerkung Wien-konkret: Es gab nicht nur keine "Begründung", sondern es gibt auch keine Rechtsgrundlage für das Filmverbot zu Privatzwecken!



'gut gemeinte' THEORIE

Sehr geschätzter Herr Mag Robert Marschall!
Lieber Hans und Richard sowie Interessierte!

DANKE zuerst für Deine Veröffentlichungen zum Thema 'BESUCHSCAFES' -
Daher erlaube ich mir, meine Anmerkungen beizutragen.

Im Sinne objekriver Berichterstattung fehlt - meiner Meinung nach -  das Wesentlichste...
...nämlich die Darstellung von der 'gut gemeinten'* THEORIE, wie sie aktuell auf diversen Homepages zu lesen ist...
(* ANMERKUNG zu 'gut gemeint'*  -  ist das GEGENTEIL von 'GUT' !!!)

...und der PRAXIS, wie Sie anschaulich und nachvollziehbar im beiligenden Mail-Verkehr von Dr. Hans Leydolt und dem Verein Kindergefühle aus Salzburg dargestellt ist!

Weiters habe ich zum Thema 'Besuchsbegleitung' chronologisch je 3 sehr aufschlussreiche PARLAMENTARISCHE ANFRAGEN und ANTWORTEN als PDF beigefügt.

=> Anfrage 8.1.2007    => Antwort BM für Soziales und Konsumentenschutz
=> Anfrage 11.2.2009  => Antwort BM für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz
=> Anfrage 14.4.2010  => Antwort BM für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz
 

In der Hoffnung konstruktiv beigetragen zu haben verbleibe ich
in sachbezogener Sorge mit kinderlieben Grüssen,
Edgar Neubacher        28.4.2011



Fr. Mag. Leibovici-Mühlberger

Lieber Josef!

Fr. Mag. Leibovici-Mühlberger hat gute Ansätze, aber hat sich mit dem Satz "die gemeinsame Obsorge ist für mich keine Lösung" disqualifiziert. Alle wissenschaftlichen Studien zu diesem Thema haben eindeutig ergeben, dass die gemeinsame Obsorge per se schon deeskalierend wirkt. Durch Übertragung der alleinigen Obsorge an einen Elternteil ist der Konflikt schon vorprogrammiert! Die "Machtverschiebung" und die dadurch entstehende Schieflage in allen Belangen des Kindes (Schule, Krankenhaus, ...) wirkt sich negativ auf die Kindesentwicklung aus! Es wird damit ein "allmächtiger" Elternteil und ein "schwächerer" Elternteil geschaffen, und genauso erleben die Kinder diese "Reihung der Elternrechte".
   Schade, dass es "Fachleute" gibt, die immer noch dem alten Modell der alleinigen Obsorge - trotz bewiesener Negativauswirkungen - nachhängen. Hier muss einfach angenommen werden, dass man im Prinzip NICHTS ändern will, weil klar ist, dass alle von uns kritisierten Vorgänge ums Kind nach Trennung unmittelbar und direkt mit der gemeinsamen Obsorge zusammenhängen.
Man will uns immer nur einreden, das man ja von einer gemeinsamen Obsorge nichts hat.
Dann sollten doch die Damen freiwillig die alleinige Obsorge dem Vater übertragen und auch die Fr. Mag. Leibovici-Mühlberger sollte das in ihren Gutachten vorschlagen !!! Warum tun sie es nicht ?
Die Antwort darauf kennen wir alle !
Also lasst euch nicht einlullen mit dem Argument, die gemeinsame Obsorge sei nicht wichtig!
Die Maskierung der Fr. Mag. Leibovici-Mühlberger ist gefallen!

Liebe Grüße.
Dr. Robert Holzer
Vorstand und Pressesprecher "Väter ohne Rechte"
www.vaeter-ohne-rechte.at



Besuchscafe - Partie

Lieber Hans,
liebe Freunde,

natürlich hast du recht damit, dass die ganze Besuchscafe - Partie auch  nur zur Scheidungsindustrie gehört! Und leider gibt es solche und solche, Besuchscafes, die gut arbeiten und solche, die sofort geschlossen werden sollten. Solche, die sogar betrügerisch abkassieren.  und vor allem gebe ich dir mit einem Hauptvorwurf recht: Es gibt niemanden, der die Wirkung der Besuchscafes evaluiert und überprüft! Innerhalb von 6 Monaten sollen sie ein normales Besuchsverhältnis zwischen den Beteiligten herbeiführen, aber niemand kontrolliert das.  Vielmehr werden Besuchsbegleitungen über Jahre hingezogen, bis auch damit die Kinder entfremdet sind.
   Auf der anderen Seite gibt es Väter, die nur dank Besuchscafe überhaupt ihre Kinder sehen konnten, glücklich darüber sind. und manchmal gelingt ja der Job der Besuchscafes, ist so ähnlich wie mit der Mediation, die hilft manchmal auch.
   Folglich müssen wir frei nach Churchill feststellen: Besuchscafes und Mediation sind die schlechtesten Formen, aber es gibt halt keine besseren! Nämlich solange wir diesen ganzen Betrieb (wie auch die Kinderbeistände) den Pseudofeministinnen überlassen!
   Besser wirds nur, wenn wir Väter die Arbeit in die Hand nehmen und die besseren Lösungen entwickeln! Dabei zu hoffen, dass uns die Richter  helfen, oder die neue Karl oder die Politik, ist vergeblich, unser Job ist es die besseren Lösungen zu erarbeiten, und nicht von andren die Lösung unserer Probleme bzw. die unsere Kinder zu fordern oder zu erwarten. Das ist die wahre männliche, Väterliche Arbeit, die wir zu tun haben. Es nutzt wenig, wenn wir uns mit Richtern und Jugendämtern anlegen (wie Herwig oder Kurt), es nutzt ebensowenig, wenn wir auf die Presse oder Journalisten hoffen, es nutzt ebenso wenig, wenn wir an Politiker appellieren. Erst wenn wir die besseren Lösungen für Trennungskonflikte haben, werden Journalisten, Politiker und Richter zu uns kommen. Davon bin ich überzeugt, ich sehe die Wende auch schon.
anbei schicke ich euch das, was Carina Kerschbaumer aus unserer Veranstaltung in Graz gemacht hat. Natürlich könnte ich mich aufregen, da sie uns als Veranstalter, die die ganze Arbeit und alle Kosten tragen, völlig verschweigt. Aber lest es auch mit dem Aspekt, was bei JournalistInnen "reingeht", und versucht wie ich daraus zu lernen!
Gerade auch für Botschaften von uns an die neue Ministerin!

Schöne Ostern nachträglich!
Lg Josef         25. April 2011