Wien
    

Die Bedeutungen von „Rosenkrieg“


1) Rosenkriege (Wars of the Roses) ist der Name für die mit Unterbrechungen von 1455 bis 1485 geführten Kämpfe im Bürgerkrieg um die englische Thronherrschaft. Der Name bezeichnet eine Reihe von Kampfhandlungen zwischen den beiden rivalisierenden englischen Adelshäusern York und Lancaster, die zwei verschiedene Zweige des Hauses Plantagenet darstellten und die beide ihren Stammbaum auf König Edward III. zurückführen konnten. Die Wappen dieser Familien enthielten Rosen (eine rote Rose für Lancaster, eine weiße Rose für York), sodass sich für diesen Konflikt später der Name Rosenkrieg etablierte.

2) Rosenkrieg ist die Bezeichnung für einen heftigen Scheidungs- oder Trennungskonflikt zwischen Eheleuten

3) Rosenkrieg ist der Titel eines bekannten Hollywoodfilms von Danny DeVito

Qu: Wikipedia "Rosenkrieg" auf wikipedia



Der Rosenkriege zwischen Ehepartnern in Österreich

Hier wollen wir uns der „Rosenkriege“ nach einer aufgelösten Beziehung bzw. Ehe widmen. Kann eine Scheidung an sich schon mehrere Jahre dauern, so gehen die Trennungskonflikte auch nach dem Scheidungsurteil oft noch lange weiter. Dabei geht es um ganz verschiedene Interessen. Diese können sein:
* den Partner zu einer Weiterführung der Beziehung – wenn auch in einer äußerst negativen Form – zu zwingen
* Vorteil beim Obsorgerecht für die Kinder zu erreichen
* Vorteile bei Unterhaltsansprüchen zu erreichen
* Das eigene Image zu heben, indem der andere Partner an allem Schuld ist
* Versuch, Kränkungen und Verletzungen auszugleichen. Dabei wird manchmal versucht, dem Partner noch mehr zu schaden, als man sich selbst subjektiv geschädigt fühlt.  Meist wird der Partner angeschrieen mit verbalen Entgleisungen: „Du siehst die Kinder nie mehr…“, "Das erzähle ich allen Deinen Freunden / Freundinnen", "Du Schwein", "Du Hure", „Ich mache dich fertig“ und viele Grauslichkeiten mehr.

Die Waffen der Ex- Partner:
Die klassische Waffe der Frau sind die gemeinsamen Kinder und die Verweigerung des Besuchsrechts durch den Vater Die klassische Waffe des Mannes ist die verspätete oder gar nicht geleistete Bezahlung des Unterhaltes 

Die betroffenen Kinder:
Am meisten leiden die Kinder unter den Trennungskonflikten der Eltern. Je jünger die Kinder, desto mehr leiden diese. Die Kinder haben trotz Streitereien meist Vater und Mutter lieb und verstehen gar nicht, warum sich Mama und Papa so streiten und warum sie Papa nicht mehr sehen dürfen.

Die Richter und Anwälte:
Sie verrichten Ihren Job. Von der Scheidung leben mittlerweile viele Personen in den verschiedensten Branchen, zB Rechtsberufe, Immobilienmakler (Verkauf von „Scheidungshäusern“), Kreditinstitute, Psychologen, Psychotherapeuten und viele mehr...
 



Mai 2012: Hungerstreik wegen fehlender Obsorgerechte in Österreich

Hungerstreik wegen fehlender Obsorge in Österreich

Ort: St. Pölten vor dem Kreisgericht am Schießstattring 6
Dauer: 3. Mai - 11. Mai 2012
Hungerstreikende: Semir Kesetovic, Gerhard Mänl, Robert Fuchs (Ex-Mann einer Ex-Fernseh-Super-Nanny), Christian Gomez, Kurt Heiligenbrunner.
Das Motto lautet: „Kilos für Kinderrechte“.

Forderung an das Gericht:

1. Die Verfahrensdauer ist zu lange und muß gekürzt werden
2. Kindesentzug und Kindesentfremdung soll als Kindesmisshandlung anerkannt werden.
3. einen Massenstreik zu erreichen
4. Dachverband für Kinderrechte zu errichten
5. Jugendämter sollten nicht als „Mutterämter“ agieren.

Mehr Infos => Hungerstreik wegen fehlender Obsorgerechte



16.11.2011 Schwesternverbot nach Scheidung

Schwesternverbot, Freiheit für meine Schwester

Ort der Kundgebung: Burggasse 37 - vor der Schule Notre Dame de Sion.
Zeit: 16.11.2011 ab 15.00 Uhr
Anwesende: ca 25, darunter Vertreter von "Vater ohne Rechte", "Männerpartei", SHG Opfersolidarität, Wir Wiener, Rechtsanwälte Krankl, Medienvertreter.
Grund: Katharina E. (minderjährig 13 Jahre) darf nach der Scheidung ihrer Eltern ihre Schwester nicht mehr sehen (= Schwesternbesuchsverbot ?). Sie sprach als seelisch misshandeltes Kind in aller Öffentlichkeit und hofft auf die Unterstützung der Öffentlichkeit. Sie fordert: „Freiheit für meine kleine Schwester.“ Das Mädchen will seit nun fast 5 Monaten ihre 5-jährige Schwester sehen, darf mit ihr auch nicht telefonieren. Nun hat sie sogar von Kindergarten der Erzdiözese Wien ein Betretungsverbot bekommen und kann auch dort ihre kleine Schwester nicht mehr besuchern.

Mehr Infos => Schwesternverbot

* 14.9.2010 Pressekonferenz "Väter ohne Rechte" im Parlament



Video: Pressekonferenz des Vereins "Väter ohne Rechte" in Wien
Videogröße 189 MB; Dauer: 51 min

* Die Familienrichter tragen die Verantwortung für die Verbrechen, die an Kindern und Vätern begangen werden. Richter sollten die Gesetze anwenden. … Es gibt Richter, die kennen die Kinderrechtskonvention nicht, … manche kennen das Entfremdungssyndrom nicht.
* Vorstellung des Buches „Cautio Criminalis“. Dabei geht es um rechtlich Bedenkliches bei den Hexenprozessen. Heute müßte man sagen: „Rechtlich Bedenkliches wegen der Väterprozesse und Obsorgeprozesse.“ Dass, was damals die Inquisition war, sind heute die Richterinnen und Richter aus dem Familienrecht – viele, die „Hexen“ nennt man heute „Väter“ und das Unrecht ist das Gleiche. Der Vater hat schon verloren, bevor der Prozess überhaupt begonnen hat.
* Mütter können machen was sie wollen. Sie können Beschlüsse brechen, sie können Besuchsrechte verletzen, sie können Kinderrechte verletzen. Es passiert definitiv gar nichts.
* Der Entzug eines Elternteiles ist psychische Gewalt und ich sage, eine Mutter die das tut, liebt ihre Kinder nicht. Eine Mutter die dem Kind ihren Vater entzieht, liebt ihre Kinder nicht.
Mehr Infos => "Väter ohne Rechte"




12. Juni 2010 Demonstration für Väterrechte

Väterrechtsdemonstration 2010 in Wien



Wie bereits im letzten Jahr fand auch dieses Jahr wieder eine Demonstration für mehr Väterrechte in Wien statt und zwar am 12. Juni 2010. Mit dieser Demonstration wollen die Organisatoren der Familienrechtsreform 2010 und der Familienrichtertagung den nötigen Nachdruck verleihen. Es nahmen Väter, Mütter, Großeltern in diesem Land, Eure Teilnahme an dieser Demonstration teil.
In Summe ca 150 Teilnehmer und 5 Gegendemonstrantinnen
 
Start 12:00 am Karlsplatz, Ende 15:00 bei der Hofburg
Mehr Infos => Väterrechtsdemonstration 2010 in Wien



14.8.2009: "women" über die Aufreger im Internet (u.a. Wien-konkret)


Scan vom Artikel in der Zeitschrift "woman" über die Tipps zur Zerstörung des Ex-Mannes auf Wien-konkret; Ausgabe 14. August 2009


Die Frauenzeitschrift "woman" - die sich anzunehmender Weise um ihr weibliches Leserpublikum kümmert - schreibt in der Ausgabe vom 14. August 2009 auf den Seiten 32-35 einen Schicksalsreport über "Männer im Schatten". Gemeint sind bei diesen "Schattenwesen" offensichtlich die Scheidungsväter.

Dazu gibt es dann eine Meldung bei "woman" über den "Aufreger im Internet":
"Vor kurzem tauchte im Chat der "Interventionsstelle gegen Gewalt in der Familie" ein 10-Punkte-Plan mit "Tipps und Tricks zur Zerstörung des (Ex-) Mannes auf. Von der Website ist der verschwunden, auf www.wien-konkret.at gibt´s das skandalöse Dokument noch zu lesen. In zehn Punkten erklären die Verfasser, wie man Ex-Männer am besten fertig macht. ..."

+++

Dazu ein paar Anmerkungen der Redaktion von Wien-konkret:
Die Tipps und Tricks zur Zerstörung des (Ex-) Mannes stehen seit Februar 2007 hier online. Bisher gab es noch keinerlei Reaktionen von "woman". Die Frauenzeitschrift "woman" ist also nicht sehr schnell bei der Recherche im Internet gewesen.  

Mehr Infos => Tipps und Tricks zur Zerstörung des (Ex-) Mannes



Vaterschicksale - Trennungsschicksale am 28.5.2008


Thema: Vaterschicksale - Trennungsschicksale
Wo? FPÖ Parlamentsklub, Parlament, Dr. Karl Renner Ring 3, 1017 Wien Tor 1
*Amtlicher Lichtbildausweis als Zutrittsberechtigung für das Parlament.

Wann? 28. Mai 2008 17.00 - 21 Uhr

Ablauf:
1.       Die Vereine Stellen sich vor.
2.       Betroffene  erzählen und tauschen sich aus.
3.       Gemeinsames erarbeiten von Zielen und Visionen in Arbeitsgruppen.
4.       Abschließende Worte von DI Karlheinz Klement.

Mehr Infos unter Trennungsopfer



Demonstration: VÄTER OHNE KINDER - DANK JUSTIZIA

Bild: Vaterrechtsdemonstration in Wien: Väter kämpfen um Ihre Rechte und um Ihre Kinder ; © Wien-konkret



Bild: Vaterrechtsdemonstration in Wien: Väter kämpfen um Ihre Rechte und um Ihre Kinder ;
© Wien-konkret

Was: Demonstration für mehr Vaterrechte
Wann: 4. April 2008 Beginn: um 15 Uhr  bis 16:15 Uhr
Wo: Vor dem Parlament in Wien
Anwesende: ca 150 Demonstranten (Scheidungs-Väter, Kinder, Großeltern, Schwiegereltern, neue Lebenspartnerinnen, weggewiesene Väter, )
Mehr Infos: Väterrechtsdemonstration



Scheidungsdaten für 2007:


Anzahl der Scheidungen in Österreich: 20.516 Ehen (2007)
Scheidungsrate Österreich: 49,5%    Wien 64%
Einvernehmliche Scheidungen: 88%
neue Scheidungskinder: 21.061 (2007), davon 71% Minderjährige
kinderlose Scheidungsehen: 42,5%
mittlere Ehedauer der im Jahr 2007 geschiedenen Ehen: 9,2 Jahren
ältester Scheidungsmann: 90 Jahre  älteste Scheidungsfrau: 87 Jahre
stärkstes Scheidungsmonat: Oktober mit 9,5% der Scheidungsanträge

Quelle: Statistik Austria auf Basis der Meldungen der zuständigen Gerichte

mehr Infos über die aktuellen => Scheidungsraten



Bombendrohung gegen "Kronenzeitung" wegen Sorgerechtsstreit

So passiert im Wonnemonat Mai (9. Mai 2007 in der Früh). Ein Vater betritt mit Bombenkoffer das Krone-Gebäude in der Muthgasse 1190 Wien und droht sich und das Kronenzeitungsgebäude in die Luft zu sprengen, wenn er seine Tochter nicht mehr sehen darf. Geiseln wollte er keine nehmen. Es gab zahlreiche Straßensperren. Die Spezialeinheit COBRA überwältigte schließlich den Mann.

Frage: Wie verzweifelt muss ein Mann mit dem österreichischen Rechtsstaat sein, dass er so etwas tut?

Siehe auch die Artikel der Tageszeitungen und im Internet vom 7.5.2007: Krone, Kurier, Standard, Die Presse, ORF, Österreich,
 



Weiterführende Informationen:

Verehrte Leser!
Es gibt angenehmere Themen, als über Scheidung und Trennungskonflikte zu berichten. Aber mittlerweile betreffen uns die "Kriege" in der Partnerschaft mehr, als der echte Krieg in fernen Ländern. Der Beziehungsdramen nehmen in Österreich deutlich zu. Wie sehr Kinder dabei geschädigt werden, zeigt der Fall Luca. Es gibt kaum wem, der in seiner Familie nicht unmittelbar von Scheidungsskonflikten betroffen ist. Die Politik und das Gerichtswesen sind mit der Lösung von Ehekonflikten heillos überfordert. Sie maßen sich aber an, da gehörig mitzureden. Das ist natürlich auch keine Lösung. Wir probieren es mit Aufklärung und Bewußtseinsbildung.

* Besuchscafes: Adressen und Öffnungszeiten
* Obsorge
* Tipps und Tricks zur Zerstörung seines Ex- Mannes

Die Redaktion



Facebook-Gruppe gegen Männerdiskriminierung beitreten:

Facebook-Gruppe gegen Männerdiskriminierung beitreten

Seit 7.2.2010 kann man eine Facebook-Gruppe "gegen Männerdiskriminierung in Österreich" beitreten.

=> Facebook
 
Ohne öffentlichen Druck wird es in Österreich sonst noch lange keine Gleichbehandlung von Mann und Frau geben. Beispielhaft ist die Nichtraucherkampagne über Facebook.
 



Stellungnahmen zu Scheidungen,

11.9.2013 Männerpartei fordert Ende der Scheidungskriege!


Hannes Hausbichler, Bundesvorsitzender der Männerpartei, drückt einen dringenden Wunsch der Österreicher aus: „Scheidungen werden vermehrt zum Kriegsgebiet! Die Konflikte werden von aussen kräftig geschürt und durch ungerechte Gesetze gefördert!“
* Gütertrennung ist ein Zankapfel bis aufs Blut! In der Realität zahlt oft der Männ die Schulden für ein Haus, in dem die Exfrau kostenlos wohnt.
* Ehegattenunterhalt wird gnadenlos ausgenutzt. Egal wie kurz die Ehe, egal, ob eine Frau arbeiten kann oder nicht: Der Ehegattenunterhalt wird ihr zugesprochen, koste es dem Mann, was es wolle. Es gibt eine Minderheit an Frauen, die offen sagt: „Ich arbeite nicht, ich lasse meinen Ex für mich arbeiten.“ Die Gesetze sorgen dafür, dass solche Frauen immer mehr werden. Sie schaden dem Ruf aller fairen Frauen Österreichs, ebenso wie ihren Männern.
* Die Folgeschäden sind enorm! Unterhaltszahler haben keine Motivation mehr, Geld durch Mehrarbeit zu verdienen. Damit ihnen selbst etwas bleibt, werden viele in illegale Beschäftigungen gedrängt. So fallen bei jeder Scheidung zwei Zahler für das Steuer- Sozial- und Gesundheitssystem aus: Der Mann, weil er zuviel abliefern muss, und die Frau, weil sie lieber vom Unterhalt lebt, als selbst zu arbeiten und Steuern wie Beiträge zu bezahlen.

Eine Totalreform ist nötig, fordert die Männerpartei:
* Faire Gütertrennung statt Abzocke! In die Gütertrennung ist unbezahlte Arbeit (z.b. bei Hausbau und Renovierung) voll anzurechnen. Wer im Ehehaus wohnen will, soll den Anderen vollständig auszahlen. Wer in der Ehe weniger verdient hat, weil er dies aufgrund weniger Engagement getätigt hat, soll in der Gütertrennung weniger erhalten. Geschenke und Barleistungen während der Ehe sind von der Gütertrennung abzuziehen.
* Unterhalt nur bei klarer Begründung, fairer Notwendigkeit, angemessen und zeitlich begrenzt. Wer seine Kinder zu 50% betreuen will, soll das Recht dazu haben, statt dem Expartner für eine Leistung Unterhalt bezahlen zu müssen, die er lieber selber für seine Kinder bringen will. Sind die Kinder gross genug, ist eine Unterhaltszahlung einfach nicht mehr rechtens, wenn keine gravierenden Gründe vorliegen.
   „Es reicht nicht nur vielen Männern, sondern auch einer grossen Zahl von Frauen, wie Scheidungskriege eskalieren und Menschen ein Leben lang unter Ungerechtigkeit leiden.“, schliesst Hausbichler mit dem Angebot ab: „Erstmals können Wähler eine Stimme gegen den Scheidungswahn abgeben, erstmals gibt es eine Chance, das Mauern der Politik zu durchbrechen!“
Qu: Hannes Hausbichler, Bundesvorsitzender Tel.: +43/664/7867456



5.12.2012 Männerpartei zum neuen Familienrecht


Der Nationalrat hat heute mit den Stimmen der Regierungsparteien das neue Familienrecht beschlossen. Den ledigen Vätern bringt das neue Gesetz ein Antragsrecht auf gemeinsame Obsorge, die sie auch ohne den heutigen Beschluss bekommen hätten: Der Verfassungsgerichtshof hat die Diskriminierung bei der Obsorge gestrichen und ab 1. Februar 2013 hätten alle ledigen Väter automatisch die gemeinsame Obsorge für ihre Kinder.
   Hätten, weil der heutige Beschluss das Rad wieder zurückdreht: Weiterhin werden Mütter und Väter im Gesetz völlig unterschiedlich behandelt und weiterhin soll der Vater vor allem eines: Zahlen. So wollte es die SPÖ-Frauenministerin und darauf hat sich auch die ÖVP wieder eingelassen. Die doch-wieder-Diskriminierung der ledigen Väter wurde gegen jede Menge Antragsrechte und juristische Konstruktionen für Scheidungskinder abgetauscht. Richterbgetauscht. Richter, Anwälte und Gutachter werden sich freuen. Es wird noch mehr Prozesse geben und weiterhin weder Rechtssicherheit noch Gerechtigkeit.
  
Dabei wäre echte Gleichberechtigung vergleichsweise einfacher gewesen. Statt komplizierter und schwammiger Kann-Bestimmungen hätte man einfach nur Väter und Mütter gesetztlich gleichstellen können, vor der Ehe, in der Ehe, nach der Ehe und ausserhalb der Ehe, im gemeinsamen Haushalt oder mit unterschiedlichen Hauptwohnsitzen. Im 21. Jahrhundert sollte niemand mehr einen Richter fragen müssen, ob er gleichberechtigt leben darf. Das Familienrecht ist der zentrale Punkt bei der Gleichstellung der Geschlechter. Jedes zweite Kind kommt unehelich auf die Welt und jede zweite Ehe wird geschieden. Wenn Väter weiterhin damit rechnen müssen, nach der Trennung von der Mutter vor allem Zahlungspflichten zu haben, dann wird es auch weiterhin große Einkommensunterschiede zwischen Männern und Frauen geben. Geben müssen, weil Männer ja einen großen Teil ihres Einkommens bei der Frau abliefern müssen. Damit wird die Gleichstellung genau dort verhindert, wo sie beginnen müsste. Das ist ungerecht und das ist auch menschenrechtswidrig. Auch Väter sind Menschen und auch Väter haben das Recht auf ein Familienleben. Auch Väter haben den Anspruch auf Rechtssicherheit. Aber von echter Väter-Gleichstellung will keine der Parlamentsparteien etwas wissen. Bei der heutigen Debatte gab es ein regelrechtes Bullshit-Bingo, mit dem ausnahmslos alle Nationalratsabgeordneten diverse Allgemeinplätze und Ausreden regnen liessen, um das eine zentrale Thema zu vermeiden: Gerechtigkeit für getrennt lebende Eltern. Es zeigt sich wieder einmal, dass alle Parlamentsparteien Frauenprogramme haben, aber keine Parlamentspartei ein Männerprogramm hat.
   Die MÄNNERPARTEI freut sich, dass der jahrelange Einsatz zumindest eine verbindliche Definition des Kindeswohls gebracht hat. Jetzt geht es darum, den Vätern zu zeigen, wie sie das beste aus dem neuen Gesetz holen können. Wir werden das Männerservice weiter ausbauen, damit Väter wissen, was das neue Antragsrecht bringt. Aber auch der Kampf um bessere Gesetze wird weitergehen. Die heutige Nationalratsdebatte hat wieder gezeigt: Es gibt keine Alternative zum eigenständigen Antreten bei der Nationalratswahl: 2013 soll MÄNNERPARTEI am Stimmzettel stehen, damit es in der Geschlechterpolitik eine echte Alternative gibt.
Männerpartei



5.12.2012 Beatrix Karl: Familienrechtspaket stellt Kindeswohl in den Mittelpunkt


Justizministerin Dr. Beatrix Karl: .... Bei der Ausarbeitung des Gesetzespakets ging es um mehr als um die notwendige Umsetzung eines Verfassungsgerichtshof-Urteiles, sondern um ein Familienrechtspaket mit Neuregelungen in einer ganzen Reihe von Bereichen, betonte Karl und verwies konkret auf die Beschleunigung der Verfahren, das Besuchsrecht, welches zum Kontaktrecht wird, die gemeinsame Obsorge, das familienfreundliche Namensrecht sowie auf das vom Menschenrechtsgerichtshof und Verfassungsgerichtshof geforderte Antragsrecht für Väter.
  
"Der vorliegende Gesetzesentwurf ist kein Müttergesetz, es ist auch kein Vätergesetz - im Mittelpunkt steht das Kindeswohl", hob die Justizministerin hervor. Erstmals werde das Kindeswohl rechtlich definiert und biete damit für die familienrechtlichen Entscheidungen eine bessere und fundierte Grundlage. Das Paket führe zu schnelleren Verfahren, biete mehr Kontinuität für Kinder und sei eine menschenrechtskonforme Lösung. Ein zentraler Punkt in diesem neuen Gesetz sei, dass die gemeinsame Obsorge in Zukunft zum Regelfall werde. "Nach einer Phase der elterlichen Verantwortung wird es in Zukunft den Familienrichterinnen und -richtern auch bei strittigen Scheidungen möglich sein, eine gemeinsame Obsorge zuzusprechen", so Karl. "Zudem haben uneheliche Eltern künftig die Möglichkeit, die gemeinsame Obsorge gleich direkt beim Standesamt, wo sie die Geburtsurkunde bekommen, zu regeln und sie ersparen sich somit den Weg zum Gericht." ...
Rückfragehinweis: Pressestelle des ÖVP-Parlamentsklubs Tel.: 01/40110/4436



14.2.2011 Vorschläge zur Schnellreparatur des Familienrechts sind inakzeptabel.

Vorschläge von vaterverbot.at zum Familienrecht

Nach der Verurteilung der Republik Österreich durch den EMGR, wegen Diskriminierung der Väter soll nun eine Schnellreparatur des Familienrechtes erfolgen. Das bedeutet im ersten Schritt der Wegfall der gesetzlichen Formulierung des § 166 ABGB "Mit der Obsorge für das uneheliche Kind ist die Mutter allein betraut."  Er diskriminiert nicht nur Männer aufgrund ihres Geschlechts, er stellt auch eine Diskriminierung der ledigen Väter gegenüber den ehelichen Vätern dar.
   Es soll nicht am Symptom herumdiskutiert werden, sondern an der Ursache der Hebel angesetzt werden.  Zum Wohle des Kindes sind die Streitpunkte und der damit verbundenen Form jeglicher Art der Gewalt zwischen Elternteile zu minimieren. Unter anderem liegt es an der existenzbedrohenden Rechtlosigkeit, psychischen Belastungen und behördlich mürbe gemachten hilflosen Vätern, andererseits am
Besitzdenken, Rachegefühlen, Ängste bei der finanziellen und beruflichen Absicherung der Mütter.
   Wir fordern daher eine umfassende Reparatur des Familienrechtes, denn die gemeinsame Obsorge soll nicht als Rückschritt für Frauenrechte, sondern als Chance gesehen werden.
Rückfragehinweis:    info@vaterverbot.at 
OTS0016    2011-02-14/08:13



20.9.2010 Obsorge: Auch ledige Väter haben Rechte

Männerpartei gegen Väterdiskriminierung in Österreich

Die Männerpartei begrüsst die ersten Schritte zur Reform des Familienrechts. "Jetzt geht es darum, dass die Bundesregierung mehr zeigt als nur Symbolpolitik", erklärte dazu heute Oliver Peter Hoffmann. "Man darf nicht vergessen, dass die Bundesregierung bisher keine einzige Verbesserung für die vielen diskriminierten Väter beschlossen hat. Weiterhin werden Väter in Österreich am Familiengericht, beim Jugendamt und auch ganz offen per Gesetz diskriminiert. Man braucht keine Arbeitsgruppe, um zu sehen, dass das Österreichische Familienrecht verfassungswidrig ist. Dazu muss man nur zum Beispiel den §166 ABGB lesen. Auch ledige Väter haben ein Menschenrecht auf Familienleben. Auch unverheiratete Männer haben ein Menschenrecht auf den Schutz vor gesetzlicher Diskriminierung. Wenn die Justizministerin ernsthaft an der Reparatur dieser Gesetze interessiert ist, sollte sie klar aussprechen, dass auch ledige Väter Rechte haben." forderte der Wiener Spitzenkandidat der Plattform Direkte Demokratie abschliessend.

Rückfragehinweis:  Oliver Peter Hoffmann, Tel.: 0676 4067794
OTS0254    2010-09-20/15:38



20.9.2010 Das Familienrecht braucht echte Reformen, nicht Parteipolitik

Verein Vaterverbot zum Vorschlag der Frauenministerin Heinisch-Hosek über 4 Tage Besuchsrecht im Monat

Der neue Vorschlag von SPÖ-Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek zur Reform des Familienrechts spiegelt genau die derzeitige Realität "am Papier" wider. Dieser beziehungsfeindliche Vorschlag (4 Tage Kontakt zum Vater pro Monat!) zeigt das Desinteresse der Frauen-und Gleichbehandlungsministerin am Kindeswohl, erscheint grotesk und absolut inakzeptabel.
   Es ist an der Zeit für eine echte Reform, die im Interesse des Kindeswohls den Kindern einen gleichwertigen Zugang zu zwei gleichwertigen Elternteilen garantiert und durchsetzt.
   Wenn schon die Verfahrenswege einen längeren Zeitraum in Anspruch nehmen, so muss es bei einer dem Gericht vorgelagerten Stelle möglich seine, in längstens einer Woche eine einstweilige, aber durchsetzbare Umgangsvereinbarung festzusetzen.
   Eine gemeinsame Obsorge für ledige Väter, die erst bei Gericht beantragt werden muss und nicht automatisch mit Anerkennung der Vaterschaft in Kraft tritt, ist abzulehnen, da die meisten Streitigkeiten erst bei Gericht beginnen und somit viele sinnlose Streitigkeiten zwischen den Eltern provoziert werden.

Rückfragehinweis: info@vaterverbot.at  www.vaterverbot.at
OTS0219    2010-09-20/14:07





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Wie kann ein Mann zu den Behörden frühzeitig gehen

Wie kann ein Mann zu den Behörden frühzeitig gehen, wenn er überhaupt nicht geahnt hatte, dass etwas in der Beziehung schief gelaufen ist?
   wie kann ein mann denken, dass seine Frau auf einer Trennung spielt, sogar längs mit den Behörden vorgeplant hatte, wenn sie auf sex mit ihm in dem Nacht vor dem Trennungstag steht?
   Wie kann ein Mann gegen die Behörden vorgehen, wenn die Männer in Österreich überhaupt auf keinen Rechte mehr verfügen. Die Kinder werden immer die Opfer. daher solle uns nicht wundern, wenn ein Teil davon geht zu Drogen (ich habe zwei Davon) und anderer Teil geht zu Rechtsextremismus.

:::::::::::::::etc.

Trotzallem habe ich seit 10 Jahren geschafft, neue Familie zu gründen. die Behörden geben aber nicht auf, da sie wüssten dass Sie nach die Scheidung meiner Firma vernichtet haben, um mich ins Ausland zu erzwingen.
   Es tut mir leid, wenn ich bezeichnen werde, die Interventionsstelle oder anderen Frauvereine als Heuschrecken, die alles was kultiviert in unserem Leben zum Ruine bringen. Normalerweise treten solche Vereine bei der Scheidung oder Vor der Scheidung, bei mir sind sie aber nach der Scheidung gegen mich und mein Betrieb vorgegangen.

Mag. Ahmed I.           21. Mai 2012



Gerichte & Jugendämter als Mediatoren

Ich bin nur der Meinung, dass es nicht an den Gesetzen liegt, sondern an den „Betreibenden“, wie etwa Kindesmütter, Frauenorganisationen, Jugendämtern, Bezirksgerichten, etc., die uns Männer in eine Schublade stellen, die nicht mehr zeitgemäß ist.
Stell dir vor, dass Gerichte im Scheidungsverfahren als Mediatoren wirken und im Sinn der Kinder die Mütter aufmerksam machen, dass sie eben diese Kinder nicht als Mittel zur Rache verwenden. Wie wäre es, wenn Jugendämter und Gerichte (Bezirksgerichte) auch als Mediatoren wirken und einmal uns Männern Glauben schenken.
Ich bin der festen Überzeugung, dann brauchen wir keine Gesetze, dann geht es auch im Sinn von Menschenrechten und vor allem Vaterrechten.
Uns Männern wird nicht geglaubt, wir stehe immer noch wie die Steinzeitaffen da, mit der Keule auf der Jagd. Dass wir auch große Gefühle haben und nicht nur an das Verteilen unserer Gene denken, ist in die weibliche Gedankenwelt und das weibliche Bewusstsein noch nicht vorgedrungen.

Georg,        21. Februar 2011



vom österreichischen Gericht diskriminiert

hallo Team
Ich fühle mich vom österreichischen Gericht Diskriminiert. 4 Frauen beschlossen eine Antrag auf Einstellung der Unterhaltspflicht abzuweisen. Aber nicht nur beim Gericht, wo Ich beim Antrag stellen, von einer unfreundlichen Sachbearbeiterin x-mal gefragt wurde warum ich das denn so wolle. auch das Jugendamt stand mir gleich von Beginn an feindlich gegenüber. Seit 9 Jahren bezahle ich pünktlich die Alimente per Banküberweisung an meine Ex Frau und Sie findet es nicht mal der Mühe wert, dem Jugendamt zB die Schulbestättigung zu bringen etc..
Geschiedene Väter werden Diskriminiert auf jede erdenkliche Weise.
Hier gehört endlich was getan.
AUCH GESCHIEDENE MÄNNER WÜRDEN SICH GERNE WIEDER EIN NEUES LEBEN AUFBAUEN
In meinen Fall kann Ich ein Gerichtsurteil nicht anerkennen das von 4 befangenen Frauen (Müttern?) entschieden wurde.
 
Bitte um eure Hilfe
mfg Ronald S.              8. Febraur 2011



Existenzvernichtung

ich wurde gegen meinen willen ohne qualifizierte beratung 2005 in kärnten geschieden.2009 bezog ich die wohnung meiner mittlerweile verstorbenen eltern. im zuge dessen erfuhr ich, daß ich zuviel familienzuschuß bezog, der allerdings gerichtlich zu den unterhaltszahlungen gerechnet wurde.
1400 euro -700 euro = 700 euro =ok
plötzlich 1050 euro -700 euro= 350 euro
minus 300euro miete ???????????????????????
interessiert niemanden.
o-ton des rechtspflegers "besser der vater geht zugrunde als die kinder"
dazu kommt : 80 euro höhere miete (linz)
rund 100 euro weniger wohnbeihilfe
nach ca 6 mon. rechtsstreit (jugendamt o-ton:vater in keiner weise zahlungsWILLIG !)
rund 400 euro pensionspfändung.
von caritas uber sozialamt zur männerberatung werde ich nur verhöhnt bestenfalls vertröstet.
und keiner versteht schlagzeilen wie "obdachlosigkeit rasant gestiegen". 

franz a.               E-mail 2. Juli 2010 



Club2: Ungleichgewicht in der Sendung / Gemeinsame Obsorge / Familienwohl

Lieber Douglas Wolfsperger,
 
ich konnte mir jetzt nachträglich den Club 2 ansehen, in dem Sie und Herr Achleitner als durchaus friedliche Lämmer da saßen. Was mich gleich einmal störte, ist das Ungleichgewicht: 5 bzw. 4 Frauen und nur 2 Männer.
   
Was mich weiters störte: der von den Frauen einige Male verwendete Begriff "militant" für Väter, die sich zu einer Selbsthilfegruppe bzw. Interessensgemeinschaft oder gar Partei zusammenschließen, um auf ihr Problem und das ihrer Kinder aufmerksam zu machen und das mancher Frauen und Großeltern bzw. überhaupt auf das zu ändern gehörende Familienrecht. So gesehen, müßte z.B. die Interessensgemeinschaft österr. Autoren und Autorinnen auch militant genannt werden. Die kämpfen auch immer wieder um ihre Rechte (siehe Anhang + http://de.wikipedia.org/wiki/Ziviler_Ungehorsam )
   Wenn bei den Forderungen der Väter, mit "militant" http://de.wikipedia.org/wiki/Militanz aggressiv gemeint sein soll, lieferte mir eine Diplomierte Sozialarbeiterin unlängst, ungewollt, ein sehr gutes Beispiel: An ihrer Arbeitsstätte gab es Ameisen. Die Kollegenschaft versuchte es lange, diese Ameisen mit "naturnahen" "biologischen" "ungiftigen" etc. etc., also nicht aggressiven Mitteln zu vertreiben. Das half alles nicht. Bis den Herrschaften der Kragen platzte und eine giftige, also "aggressive" Ameisenfalle aufgestellt wurde. Jetzt hat man dort Ruhe vor Ameisen.
   Jeder der etwas ändern möchte - man denke nur an die "Suffragetten"  http://de.wikipedia.org/wiki/Suffragette und andere Frauenrechtsbewegungen seinerzeit - muß "aggressiv" sein, muß laut sein, damit er gehört wird. Hätte es die Suffragetten und andere nicht gegeben, hätten die Frauen möglicherweise noch immer kein Wahlrecht........
    Wie hätte die Gesellschaft die Väter bzw. Männer denn gerne? Diese Frage wurde aber bereits vor 30 Jahren gestellt. Erst einige Monate Ausbildung beim Bundesheer zum harten Kerl, der sein Vaterland im Notfall verteidigen muß und der bei Katastropheneinsätzen der starke Mann sein muß sowie in seinem Beruf http://de.wikipedia.org/wiki/M%C3%A4nnlichkeit 
    Zu Hause muß er dann der Softie, gute Ehemann und gute Vater sein http://de.wikipedia.org/wiki/Softie, im Bett soll er aber wieder ein sanfter Löwe sein oder so ähnlich. Und was unter gut zu verstehen ist, das bestimmen wieder die anderen - nämlich die Gesellschaft = Politik - wie es grade gebraucht wird.....
    So wie im Club2 immer wieder der Ausdruck "Kindeswohl" fiel http://de.wikipedia.org/wiki/Kindeswohl aber mit keiner Silbe die Patchwork-Familien erwähnt wurden, die heutzutage aber der Normalzustand sind. Viel wichtiger wäre das "Familienwohl". Denn wenn es der Familie wohl geht, dann geht es auch den Kindern wohl.
    Ich habe nun auch schon etwas Einblick gewonnen und etliche der betroffenen Väter, Mütter und Großeltern kennengelernt. Ich war aktiv bei der Demo in Wien dabei und ich war vorher bei der Veranstaltung in St. Pölten dabei. Ich war im Parlament (Enquete Obsorge & Scheidungskinder), ich war bei einer Podiumsdiskussion und ich hatte Gelegenheit nach der Demo, Väter, in etwas entspannterer Atmosphäre, anschließend in einem Gastgarten erleben zu können. Sie erschienen mir durchwegs als vollkommen normale Menschen, mit Gefühlen, mit berechtigten Sorgen um ihre Kinder.
    Würde sich meine Tochter einem anderen Mann zuwenden als meinem Schwiegersohn (= Vater meiner Enkelkinder) und meinem Schwiegersohn kein Besuchsrecht bzw. keine gemeinsame Obsorge einräumen und käme da ein Stiefvater, der den Vater meiner Enkel vertreiben wollte, dem würde ich durchaus sehr aggressiv auch ans Schienbein hauen und noch mehr!!!
    Ich habe alle Stationen in meinem Leben mitgemacht: Vaterlos aufgewachsen (und man trichterte mir als Kind ein, daß alle Männer böse sind und nur das Eine wollen). Nach Scheidung, überforderte Alleinerzieherin (allerdings durfte mein Exmann sein Besuchsrecht ausüben und meine Tochter sagte in späteren Jahren zu mir: "Weißt Mama, das hat mir immer an dir gefallen, daß du nie über den Papa geschimpft hast!").
    Jetzt bin ich ehemalige Lieblingsoma zweier Enkelkinder, die ihre Oma seit 7 Jahren nicht mehr sehen durften........ Die Richterin empfahl mir, die "Sache" auf sich beruhen zu lassen, zum Wohl der Kinder, denn mit 14 Jahren könnten sie selbst entscheiden. Das Mädchen war 3, der Bub 5 Jahre alt, als sie mich zuletzt gesehen haben.........
    Mit den mir zur Verfügung stehenden Möglichkeiten - meinem Blog z.B. - werde ich jedenfalls weiterhin für eine Gesetzesänderung bzgl. "Gemeinsamer Obsorge" und "Familienwohl" eintreten.
 
Mit herzlichen Grüßen nach Berlin
Christine Kainz www.christine2.meinblog.at



Im gestrigen Club2: Kampf ums Kind

Ad ORF-Club 2 vom 7.7.2010 "DER KAMPF UMS KIND:- DER AUFSTAND DER SCHEIDUNGSVÄTER"
Da war das Verhältnis Männer : Frauen = 2:5
Einer der Männer war noch dazu Deutscher, das heisst mit der österreichischen Rechtspraxis ungenügend vertraut. (Da stellt sich klar die Frage nach ausgewogenen Einladungspolitik durch den ORF). Erschreckend auch die Gesprächskultur im gestrigen Club2: Da wird einem nicht anwesenden Univ.Prof. (Prof. Gerhard Amendt) von Helene Klaar (Scheidungsanwältin) der Titel unterschlagen und als Terrorist hingestellt, weil er (aufgrund seiner Studien) eine andere politische Meinung hat. Ich hoffe ja auf eine Klage wegen Rufschädigung durch den Herrn Prof.

PS: Beim gestrigen Club2 wurden Männer in erster Linie wieder als Gewalttäter hingestellt, Gewalt von Frauen aber ignoriert (siehe auch: Mütter töten ihre Kinder häufiger als Väter)

R.   E-mail 8. juli 2010



Zum Club 2 vom 7.7.2010: betroffener Vater kam kaum zu Wort

wir hatten gestern mit Spannung den CLUB2 verfolgt und mussten leider feststellen, dass Fr. Klaar und Fr. Rösslhumer permanent am eigentlichen Thema des Abends vorbeidiskutierten und noch dazu leider die meiste Redezeit hatten!
Man sollte mit Familien erfahrene Leute einladen. Das scheint mit Dr. Klaar und ihren rückständigen Ansichten nicht der Fall zu sein, die Moderatorin hat auch nicht eingegriffen, unterbrochen, geleitet,… betroffener Vater Wolfsperger kam kaum zu Wort und sein Fall, der nun die Aufmerksamkeit verdient und über den hätte mehr diskutiert werden können und sollen, wurde noch unnötig diffamiert durch den völlig deplazierten Zeitungsausschnitt der Frauenhausleiterin - wie konnte der ORF so etwas zulassen? Was hat eine Frauenhausleiterin zu tun mit Kontakt von Vätern zu Kindern? Sie bringt erst das Thema wieder nur auf Gewalt… Als Zuschauer hat man nun das unbefriedigende Gefühl, dass wieder nichts Konstruktives geschehen ist. 

Susanne H.           8. Juli 2010 



Schwache Rechtsprechung = schwache Zukunft

Liebe Väter und Mütter,
wer je bei einer Scheidungs- oder Sorgerechtsgerichtsverhandlung teilgenommen hat, wundert sich offiziell in einer Demokratie zu sein: "Sind Sie ruhig", usw. Am besten sich Verneigen, Zahlen und Gehen, die Kinder finden selber wieder zum, aus der Familie entfernten, Vater oder Mutter. Wenn vereinbartes schließlich auch nicht eingehalten wird (Besuchsrecht) und prompt nicht durchsetzbar ist, weiß man wie man daran und wo man ist....

Richard B. , E-mail 14. Juni 2010



Scheidung ueber 12 Jahre, 142 Klagen ueber 21 Jahre

Sehr geehrter Herr Marschall,
nach 142 Gerichtsverhandlungen wegen Scheidung und Unterhalt meiner Exfrau bin ich in die USA ausgewandert und habe ein Buch darueber geschrieben (etwa 700 Seiten ) was einem alles in Oesterreich passieren kann als Vater der nie aufgibt seine Kinder zu sehen etc. Es erscheint im Sommer im Goethe Verlag Frankfurt unter dem Titel "Die Laemmer des Teufels" . Es umfasst das ganze Spektrum Ihrer Homepage in allen Details und wurde von mir geschrieben um anderen Vaetern zu helfen , weil sie nicht wissen was sie erwarten kann wenn die Exfrau nicht will.
Wuerde mich ueber eine Antwort und Kontakt von Ihnen freuen.
mit besten Gruessen
Helmut H.
Fort Myers, Florida    18 Mai 2010



Väterrechte

Den Forderungen von "Halbe-Halbe" kann ich nur beipflichten. Meine Sorgen decken sich mit der Forderung: Gleiches Recht für Alle. Will hoffen, dass sich bei den zuständigen Gesetzgestaltern sich rasch was zum Besseren ändert. Es ist so unerträglich - doch ich fürchte, die Damen und Herren im Nationalrat leben in einer anderen Welt. Oft bin ich geplagt von tiefem Hass denen gegenüber. Dies drückt jedoch nur meine Hilflosigkeit aus.

Wünsch uns allen, dass es gerechter wird
Franz  M.              E-mail 10.2.2010



Gedicht: "Ehemänner-Tugend"

Sie feiern ihre Ehe groß,
jedoch sie ist ein hartes Los.
Männerstolz - das war einmal,
ab nun leben sie im Jammertal.
Die Mama hat sie in der Hand,
die Ehe dient dazu als Pfand.
Wenn ihre Frau nicht will dann geht es nicht,
das nennt man eheliche Pflicht.
Und wenn sie dennoch aufbegehren,
wird sie den Rest die Scheidung lehren.
Weg sind Kind und Geld und Haus,
für die Männer sieht es traurig aus.
Drum merke braver Ehemann geschwind,
sei Deiner Frau ein gutes Kind.
Dann wird sie Dir auch Gnade schenken,
und Dich in Güte führen und lenken.
Doch bist Du trotzdem zu ihr frech,
Du warst gewarnt - dann ist's Dein Pech!

Merlin,     E-mail 18.3.2009



Was Frauen im Sinn haben:

Frauen haben meines Erachtens nur eines im Sinn:
Wie angel ich mir einen Mann, der mich lebenslang verwöhnt und versorgt. Probatestes Mittel dazu ist natürlich immer "ein Kind". Mit dem kann sie im Falle einer Scheidung den Mann lebenslang legal ausplündern und ihn notfalls aussperren. Eine Scheidung nimmt frau in Kauf.

Peter 



Wer eine Frau findet, die es wert ist ...

Wer heute noch eine Frau findet, die es wert ist, sich in die Ehe zu stürzen, dem sei gratuliert !

Nik  



Posting: Reaktion zu Susanne R.

Sehr geehrter Herr Marschall
hallo liebes wien-konkret-team!

habe mir gerade das posting dieser susanne r. durchgelesen. so wie sie automatisch angenommen hat, es dürfe sich um ein persönliches anliegen des verfassers handeln, so typisch sind doch die ansichten dieser frau. ihre meinung, dieses thema hätte im sozialen bereich nichts zu suchen erklärt sich ja von selbst, da "aussschließlich nur" die unterstützung von armen alleinerziehenden müttern als sozial anzusehen ist. daß es peinlich ist, auch mal darüber zu schreiben, wie mit scheidungsvätern verfahren wird, würde ich an ihrer stelle vieleicht auch als peinlich empfinden. ja und ihr ratschlag hilfe bei einer selbsthilfegruppe zu suchen ist eigentlich vollkommen unnötig, da es sowiso keine wirkliche andere hilfe gibt. außerdem würde ich die tatsache, daß scheidungsväter ihre geschichten irgendwo veröffentlichen (bzw. ins netz stellen) genau als eine "solche selbsthilfe" sehen. und es hat nebenbei auch noch den sinn, anderen die vor diesem schicksal stehen, damit vieleicht helfen zu können nicht die selben fehler zu machen.

würde die verteilung sowohl der rechte als auch der pflichten gerecht und realitätsnahe erfolgen, würden scheidungsväter vermutlich gar keine unterstützung bzw. hilfe benötigen. ja seltsamer weise hatten wir "hilfe" vor unserer scheidung, als familie sozusagen, ja auch nicht nötig. wieso ist es also jetzt plötzlich so schwierig den beitrag zu leisten, den wir bisher ohne oder mit wesentlich weniger problemen geleistet haben????

werde mich jetzt wohl mal hinsetzen und meine geschichte zu dem thema schreiben. auch die entsprechenden erkenntnisse die ich daraus ziehen mußte, denn ehrlich gesagt, auch ich habe mich, solange ich davon nicht betroffen war, nicht im geringsten mit diesem thema befaßt. auch nicht, als es in meinem freundeskreis schon zu solchen fällen gekommen ist. ich habe es immer für übertreibungen der betroffenen gehalten. aber jedenfalls wird sie wohl viel zu lange werden um hier als beitrag zu stehen.

mfg werner k.                                Email 27.4.2007

Redaktion Wien-konkret:
Danke für Ihr Lob! Beiträge online zu stellen ist ja das Mindeste, was wir tun können, um Betroffenen weiterzuhelfen. Manchmal hilft es schon wenn man weiß, dass man nicht alleine ist.



Posting: Männerdiskriminierung, Gleichbehandlung, Obsorge

Sehr geehrter Herr Marshall

Ich finde es großartig, daß Sie die Möglichkeit eingeräumt haben endlich über Themen wie, Männerdiskriminierung, Gleichbehandlung, Obsorge, Mobbing und dergleichen zu diskutieren.

(Einzig: Ich hätte nicht die Rubrik "Soziales", sondern "Gesellschaft" gewählt) Gesellschaftliche Mängel gibt es viele und nur in einer breiten Diskussion kann u.U. eine Änderung herbeigeführt werden. Wichtig ist sicher auch das Thema Erziehung: Das sieht man an den wochenlangen Beiträgen in der gratis Zeitung "Heute" letzten Herbst genauso, wie bei den Problemen im Schulwesen oder an den Fällen der Vernachlässigung durch Mütter, die in den letzten Wochen durch die Zeitungen schwebten. Wichtig ist, daß bei Verbesserungen, die hoffentlich nach einer Diskussion auch kommen, die Rechte der Kinder nicht neuerlich vergessen werden, sondern, daß gerade diese im Mittelpunkt stehen sollten: Recht auf beide Elternteile ! -  Welche Möglichkeiten gibt es zu unterbinden, daß Kinder im Kampf der Elternteile gegen den jeweils anderen als Waffe mißbraucht werden.

Beiträge wie v. Fr. Susanne R., die darauf abzielen möglichst keine Diskussion zuzulassen, sondern in eine Mediation zu wechseln (damit alles beim alten bleibt rein nach Schema X) sind für mich nicht zielführend um gesellschafftlich etwas zu bewegen, weder im Sinn von Gerechtigkeit noch im Sinne der Kinder. Das führt zum Wegschauen und gerade das ermöglicht Extremfälle, wie sie in den letzten Wochen eben durch die Zeitungen gewandert sind.

R.F.                                                   Email 27.2.2007

Redaktion Wien-konkret:
Danke für Ihr Lob! Wien-konkret wird versuchen, möglichst viele Sichtweisen online zu stellen. Beiträge über Frauendiskriminierung und Männerdiskriminierung sind bereits in Vorbereitung.



Postings: Persönlicher Rosenkrieg / Selbsthilfegruppe

Sehr geehrter Robert Marschall,

Ich muß mich doch sehr wundern auf einer augenscheinlich seriösen Homepage wie www.wien-konkret.at Artikel wie die ihren zu finden. Schleierhaft ist mir, was - und das ist mehr als offensichtlich - Ihr persönlicher Rosenkrieg unter dem Punkt "Soziales" zu suchen hat. Ich glaube das ist für die Öffentlichkeit kaum von Interesse. Beim Lesen dieser Zeilen empfinde ich stellvertretende Peinlichkeit und Mitleid. Daher - unbekannterweise, aber durchaus gut gemeint - mein Ratschlag an Sie Ihren Beitrag zu Löschen und sich nach einer Selbsthilfegruppe umzusehen.

Mit freundlichen Grüßen
Susanne R.                                        Email 26.2.2007

Redaktion Wien-konkret:
Vorerst danke für Ihr einleitendes Kompliment an Wien-konkret.  Leider ist die Welt nicht so schön, wie wir uns das alle wünschen. Ich kann Ihnen versichern, dass es kein persönlicher Rosenkrieg ist. Ich war weder verheiratet, noch habe ich Kinder. Kann mir daher eine distanzierte neutrale Sicht bewahren. Auch wenn Sie es vermutet hätten, ich befinde mich zum Glück in keinem Partnerschaftskonflikt oder Trennungskonflikt. Sie haben da leider daneben getippt. 

Warum bei "Soziales"? Aus meiner Sicht handelt es sich um ein gesellschaftliches Thema und paßt daher aus meiner Sicht am besten unter "Soziales". "Soziales" ist kein heile Welt Bereich, wie Sie auch am Thema "Armut", "Obdachlosigkeit" und "Sterben" erkennen können. Meist geht es um Not und Hilfsbedürftigkeit.

Ich stelle aber auch gerne Ihre Sicht der Dinge dar, auch wenn ich gar nicht Ihrer Meinung sein sollte. (Überlange Beiträge werden gekürzt). Werde versuchen, möglichst viele Betroffene zu Wort kommen zu lassen. 
Robert Marschall