Wien

Die Bedeutungen von „Rosenkrieg“


1) Rosenkriege (Wars of the Roses) ist der Name für die mit Unterbrechungen von 1455 bis 1485 geführten Kämpfe im Bürgerkrieg um die englische Thronherrschaft. Der Name bezeichnet eine Reihe von Kampfhandlungen zwischen den beiden rivalisierenden englischen Adelshäusern York und Lancaster, die zwei verschiedene Zweige des Hauses Plantagenet darstellten und die beide ihren Stammbaum auf König Edward III. zurückführen konnten. Die Wappen dieser Familien enthielten Rosen (eine rote Rose für Lancaster, eine weiße Rose für York), sodass sich für diesen Konflikt später der Name Rosenkrieg etablierte.

2) Rosenkrieg ist die Bezeichnung für einen heftigen Scheidungs- oder Trennungskonflikt zwischen Eheleuten

3) Rosenkrieg ist der Titel eines bekannten Hollywoodfilms von Danny DeVito

Qu: Wikipedia "Rosenkrieg" auf wikipedia



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Der Rosenkriege zwischen Ehepartnern in Österreich

Hier wollen wir uns der „Rosenkriege“ nach einer aufgelösten Beziehung bzw. Ehe widmen. Kann eine Scheidung an sich schon mehrere Jahre dauern, so gehen die Trennungskonflikte auch nach dem Scheidungsurteil oft noch lange weiter. Dabei geht es um ganz verschiedene Interessen. Diese können sein:
* den Partner zu einer Weiterführung der Beziehung – wenn auch in einer äußerst negativen Form – zu zwingen
* Vorteil beim Obsorgerecht für die Kinder zu erreichen
* Vorteile bei Unterhaltsansprüchen zu erreichen
* Das eigene Image zu heben, indem der andere Partner an allem Schuld ist
* Versuch, Kränkungen und Verletzungen auszugleichen. Dabei wird manchmal versucht, dem Partner noch mehr zu schaden, als man sich selbst subjektiv geschädigt fühlt.  Meist wird der Partner angeschrieen mit verbalen Entgleisungen: „Du siehst die Kinder nie mehr…“, "Das erzähle ich allen Deinen Freunden / Freundinnen", "Du Schwein", "Du Hure", „Ich mache dich fertig“ und viele Grauslichkeiten mehr.

Die Waffen der Ex- Partner:
Die klassische Waffe der Frau sind die gemeinsamen Kinder und die Verweigerung des Besuchsrechts durch den Vater Die klassische Waffe des Mannes ist die verspätete oder gar nicht geleistete Bezahlung des Unterhaltes 

Die betroffenen Kinder:
Am meisten leiden die Kinder unter den Trennungskonflikten der Eltern. Je jünger die Kinder, desto mehr leiden diese. Die Kinder haben trotz Streitereien meist Vater und Mutter lieb und verstehen gar nicht, warum sich Mama und Papa so streiten und warum sie Papa nicht mehr sehen dürfen.

Die Richter und Anwälte:
Sie verrichten Ihren Job. Von der Scheidung leben mittlerweile viele Personen in den verschiedensten Branchen, zB Rechtsberufe, Immobilienmakler (Verkauf von „Scheidungshäusern“), Kreditinstitute, Psychologen, Psychotherapeuten und viele mehr...
 



* 12. Juni 2010 Demonstration für Väterrechte

Väterrechtsdemonstration 2010 in Wien



Wie bereits im letzten Jahr fand auch dieses Jahr wieder eine Demonstration für mehr Väterrechte in Wien statt und zwar am 12. Juni 2010. Mit dieser Demonstration wollen die Organisatoren der Familienrechtsreform 2010 und der Familienrichtertagung den nötigen Nachdruck verleihen. Es nahmen Väter, Mütter, Großeltern in diesem Land, Eure Teilnahme an dieser Demonstration teil.
In Summe ca 150 Teilnehmer und 5 Gegendemonstrantinnen
 
Start 12:00 am Karlsplatz, Ende 15:00 bei der Hofburg
Mehr Infos => Väterrechtsdemonstration 2010 in Wien



* 14.8.2009: "women" über die Aufreger im Internet (u.a. Wien-konkret)

Scan  vom Artikel in der Zeitschrift "woman" über die Tipps zur Zerstörung des Ex-Mannes auf Wien-konkret; Ausgabe 14. August 2009

Scan vom Artikel in der Zeitschrift "woman" über die Tipps zur Zerstörung des Ex-Mannes auf Wien-konkret; Ausgabe 14. August 2009


Die Frauenzeitschrift "woman" - die sich anzunehmender Weise um ihr weibliches Leserpublikum kümmert - schreibt in der Ausgabe vom 14. August 2009 auf den Seiten 32-35 einen Schicksalsreport über "Männer im Schatten". Gemeint sind bei diesen "Schattenwesen" offensichtlich die Scheidungsväter.

Dazu gibt es dann eine Meldung bei "woman" über den "Aufreger im Internet":
"Vor kurzem tauchte im Chat der "Interventionsstelle gegen Gewalt in der Familie" ein 10-Punkte-Plan mit "Tipps und Tricks zur Zerstörung des (Ex-) Mannes auf. Von der Website ist der verschwunden, auf www.wien-konkret.at gibt´s das skandalöse Dokument noch zu lesen. In zehn Punkten erklären die Verfasser, wie man Ex-Männer am besten fertig macht. ..."

+++

Dazu ein paar Anmerkungen der Redaktion von Wien-konkret:
Die Tipps und Tricks zur Zerstörung des (Ex-) Mannes stehen seit Februar 2007 hier online. Bisher gab es noch keinerlei Reaktionen von "woman". Die Frauenzeitschrift "woman" ist also nicht sehr schnell bei der Recherche im Internet gewesen.  

Mehr Infos => Tipps und Tricks zur Zerstörung des (Ex-) Mannes



Vaterschicksale - Trennungsschicksale am 28.5.2008


Thema: Vaterschicksale - Trennungsschicksale
Wo? FPÖ Parlamentsklub, Parlament, Dr. Karl Renner Ring 3, 1017 Wien Tor 1
*Amtlicher Lichtbildausweis als Zutrittsberechtigung für das Parlament.

Wann? 28. Mai 2008 17.00 - 21 Uhr

Ablauf:
1.       Die Vereine Stellen sich vor.
2.       Betroffene  erzählen und tauschen sich aus.
3.       Gemeinsames erarbeiten von Zielen und Visionen in Arbeitsgruppen.
4.       Abschließende Worte von DI Karlheinz Klement.

Mehr Infos unter Trennungsopfer



Demonstration: VÄTER OHNE KINDER - DANK JUSTIZIA

Bild: Vaterrechtsdemonstration in Wien: Väter kämpfen um Ihre Rechte und um Ihre Kinder ; © Wien-konkret



Bild: Vaterrechtsdemonstration in Wien: Väter kämpfen um Ihre Rechte und um Ihre Kinder ;
© Wien-konkret

Was: Demonstration für mehr Vaterrechte
Wann: 4. April 2008 Beginn: um 15 Uhr  bis 16:15 Uhr
Wo: Vor dem Parlament in Wien
Anwesende: ca 150 Demonstranten (Scheidungs-Väter, Kinder, Großeltern, Schwiegereltern, neue Lebenspartnerinnen, weggewiesene Väter, )
Mehr Infos: Väterrechtsdemonstration



Scheidungsdaten für 2007:


Anzahl der Scheidungen in Österreich: 20.516 Ehen (2007)
Scheidungsrate Österreich: 49,5%    Wien 64%
Einvernehmliche Scheidungen: 88%
neue Scheidungskinder: 21.061 (2007), davon 71% Minderjährige
kinderlose Scheidungsehen: 42,5%
mittlere Ehedauer der im Jahr 2007 geschiedenen Ehen: 9,2 Jahren
ältester Scheidungsmann: 90 Jahre  älteste Scheidungsfrau: 87 Jahre
stärkstes Scheidungsmonat: Oktober mit 9,5% der Scheidungsanträge

Quelle: Statistik Austria auf Basis der Meldungen der zuständigen Gerichte

mehr Infos über die aktuellen => Scheidungsraten



Bombendrohung gegen "Kronenzeitung" wegen Sorgerechtsstreit

So passiert im Wonnemonat Mai (9. Mai 2007 in der Früh). Ein Vater betritt mit Bombenkoffer das Krone-Gebäude in der Muthgasse 1190 Wien und droht sich und das Kronenzeitungsgebäude in die Luft zu sprengen, wenn er seine Tochter nicht mehr sehen darf. Geiseln wollte er keine nehmen. Es gab zahlreiche Straßensperren. Die Spezialeinheit COBRA überwältigte schließlich den Mann.

Frage: Wie verzweifelt muss ein Mann mit dem österreichischen Rechtsstaat sein, dass er so etwas tut?

Siehe auch die Artikel der Tageszeitungen und im Internet vom 7.5.2007: Krone, Kurier, Standard, Die Presse, ORF, Österreich,
 



Weiterführende Informationen:

Verehrte Leser!
Es gibt angenehmere Themen, als über Scheidung und Trennungskonflikte zu berichten. Aber mittlerweile betreffen uns die "Kriege" in der Partnerschaft mehr, als der echte Krieg in fernen Ländern. Der Beziehungsdramen nehmen in Österreich deutlich zu. Wie sehr Kinder dabei geschädigt werden, zeigt der Fall Luca. Es gibt kaum wem, der in seiner Familie nicht unmittelbar von Scheidungsskonflikten betroffen ist. Die Politik und das Gerichtswesen sind mit der Lösung von Ehekonflikten heillos überfordert. Sie maßen sich aber an, da gehörig mitzureden. Das ist natürlich auch keine Lösung. Wir probieren es mit Aufklärung und Bewußtseinsbildung.

* Besuchscafes: Adressen und Öffnungszeiten
* Väterdemonstration: 12. Juni 2010 in Wien
* Tipps und Tricks zur Zerstörung seines Ex- Mannes

Mag. Robert Marschall



Facebook-Gruppe gegen Männerdiskriminierung beitreten:

Facebook-Gruppe gegen Männerdiskriminierung beitreten

Seit 7.2.2010 kann man eine Facebook-Gruppe "gegen Männerdiskriminierung in Österreich" beitreten.

=> Facebook
 
Ohne öffentlichen Druck wird es in Österreich sonst noch lange keine Gleichbehandlung von Mann und Frau geben. Beispielhaft ist die Nichtraucherkampagne über Facebook.
 





=> Kommentare & Postings eintragen

 

Club2: Ungleichgewicht in der Sendung / Gemeinsame Obsorge / Familienwohl

Lieber Douglas Wolfsperger,
 
ich konnte mir jetzt nachträglich den Club 2 ansehen, in dem Sie und Herr Achleitner als durchaus friedliche Lämmer da saßen. Was mich gleich einmal störte, ist das Ungleichgewicht: 5 bzw. 4 Frauen und nur 2 Männer.
   
Was mich weiters störte: der von den Frauen einige Male verwendete Begriff "militant" für Väter, die sich zu einer Selbsthilfegruppe bzw. Interessensgemeinschaft oder gar Partei zusammenschließen, um auf ihr Problem und das ihrer Kinder aufmerksam zu machen und das mancher Frauen und Großeltern bzw. überhaupt auf das zu ändern gehörende Familienrecht. So gesehen, müßte z.B. die Interessensgemeinschaft österr. Autoren und Autorinnen auch militant genannt werden. Die kämpfen auch immer wieder um ihre Rechte (siehe Anhang + http://de.wikipedia.org/wiki/Ziviler_Ungehorsam )
   Wenn bei den Forderungen der Väter, mit "militant" http://de.wikipedia.org/wiki/Militanz aggressiv gemeint sein soll, lieferte mir eine Diplomierte Sozialarbeiterin unlängst, ungewollt, ein sehr gutes Beispiel: An ihrer Arbeitsstätte gab es Ameisen. Die Kollegenschaft versuchte es lange, diese Ameisen mit "naturnahen" "biologischen" "ungiftigen" etc. etc., also nicht aggressiven Mitteln zu vertreiben. Das half alles nicht. Bis den Herrschaften der Kragen platzte und eine giftige, also "aggressive" Ameisenfalle aufgestellt wurde. Jetzt hat man dort Ruhe vor Ameisen.
   Jeder der etwas ändern möchte - man denke nur an die "Suffragetten"  http://de.wikipedia.org/wiki/Suffragette und andere Frauenrechtsbewegungen seinerzeit - muß "aggressiv" sein, muß laut sein, damit er gehört wird. Hätte es die Suffragetten und andere nicht gegeben, hätten die Frauen möglicherweise noch immer kein Wahlrecht........
    Wie hätte die Gesellschaft die Väter bzw. Männer denn gerne? Diese Frage wurde aber bereits vor 30 Jahren gestellt. Erst einige Monate Ausbildung beim Bundesheer zum harten Kerl, der sein Vaterland im Notfall verteidigen muß und der bei Katastropheneinsätzen der starke Mann sein muß sowie in seinem Beruf http://de.wikipedia.org/wiki/M%C3%A4nnlichkeit 
    Zu Hause muß er dann der Softie, gute Ehemann und gute Vater sein http://de.wikipedia.org/wiki/Softie, im Bett soll er aber wieder ein sanfter Löwe sein oder so ähnlich. Und was unter gut zu verstehen ist, das bestimmen wieder die anderen - nämlich die Gesellschaft = Politik - wie es grade gebraucht wird.....
    So wie im Club2 immer wieder der Ausdruck "Kindeswohl" fiel http://de.wikipedia.org/wiki/Kindeswohl aber mit keiner Silbe die Patchwork-Familien erwähnt wurden, die heutzutage aber der Normalzustand sind. Viel wichtiger wäre das "Familienwohl". Denn wenn es der Familie wohl geht, dann geht es auch den Kindern wohl.
    Ich habe nun auch schon etwas Einblick gewonnen und etliche der betroffenen Väter, Mütter und Großeltern kennengelernt. Ich war aktiv bei der Demo in Wien dabei und ich war vorher bei der Veranstaltung in St. Pölten dabei. Ich war im Parlament (Enquete Obsorge & Scheidungskinder), ich war bei einer Podiumsdiskussion und ich hatte Gelegenheit nach der Demo, Väter, in etwas entspannterer Atmosphäre, anschließend in einem Gastgarten erleben zu können. Sie erschienen mir durchwegs als vollkommen normale Menschen, mit Gefühlen, mit berechtigten Sorgen um ihre Kinder.
    Würde sich meine Tochter einem anderen Mann zuwenden als meinem Schwiegersohn (= Vater meiner Enkelkinder) und meinem Schwiegersohn kein Besuchsrecht bzw. keine gemeinsame Obsorge einräumen und käme da ein Stiefvater, der den Vater meiner Enkel vertreiben wollte, dem würde ich durchaus sehr aggressiv auch ans Schienbein hauen und noch mehr!!!
    Ich habe alle Stationen in meinem Leben mitgemacht: Vaterlos aufgewachsen (und man trichterte mir als Kind ein, daß alle Männer böse sind und nur das Eine wollen). Nach Scheidung, überforderte Alleinerzieherin (allerdings durfte mein Exmann sein Besuchsrecht ausüben und meine Tochter sagte in späteren Jahren zu mir: "Weißt Mama, das hat mir immer an dir gefallen, daß du nie über den Papa geschimpft hast!").
    Jetzt bin ich ehemalige Lieblingsoma zweier Enkelkinder, die ihre Oma seit 7 Jahren nicht mehr sehen durften........ Die Richterin empfahl mir, die "Sache" auf sich beruhen zu lassen, zum Wohl der Kinder, denn mit 14 Jahren könnten sie selbst entscheiden. Das Mädchen war 3, der Bub 5 Jahre alt, als sie mich zuletzt gesehen haben.........
    Mit den mir zur Verfügung stehenden Möglichkeiten - meinem Blog z.B. - werde ich jedenfalls weiterhin für eine Gesetzesänderung bzgl. "Gemeinsamer Obsorge" und "Familienwohl" eintreten.
 
Mit herzlichen Grüßen nach Berlin
Christine Kainz www.christine2.meinblog.at



Im gestrigen Club2: Kampf ums Kind

Ad ORF-Club 2 vom 7.7.2010 "DER KAMPF UMS KIND:- DER AUFSTAND DER SCHEIDUNGSVÄTER"
Da war das Verhältnis Männer : Frauen = 2:5
Einer der Männer war noch dazu Deutscher, das heisst mit der österreichischen Rechtspraxis ungenügend vertraut. (Da stellt sich klar die Frage nach ausgewogenen Einladungspolitik durch den ORF). Erschreckend auch die Gesprächskultur im gestrigen Club2: Da wird einem nicht anwesenden Univ.Prof. (Prof. Gerhard Amendt) von Helene Klaar (Scheidungsanwältin) der Titel unterschlagen und als Terrorist hingestellt, weil er (aufgrund seiner Studien) eine andere politische Meinung hat. Ich hoffe ja auf eine Klage wegen Rufschädigung durch den Herrn Prof.

PS: Beim gestrigen Club2 wurden Männer in erster Linie wieder als Gewalttäter hingestellt, Gewalt von Frauen aber ignoriert (siehe auch: Mütter töten ihre Kinder häufiger als Väter)

R.   E-mail 8. juli 2010



Zum Club 2 vom 7.7.2010: betroffener Vater kam kaum zu Wort

wir hatten gestern mit Spannung den CLUB2 verfolgt und mussten leider feststellen, dass Fr. Klaar und Fr. Rösslhumer permanent am eigentlichen Thema des Abends vorbeidiskutierten und noch dazu leider die meiste Redezeit hatten!
Man sollte mit Familien erfahrene Leute einladen. Das scheint mit Dr. Klaar und ihren rückständigen Ansichten nicht der Fall zu sein, die Moderatorin hat auch nicht eingegriffen, unterbrochen, geleitet,… betroffener Vater Wolfsperger kam kaum zu Wort und sein Fall, der nun die Aufmerksamkeit verdient und über den hätte mehr diskutiert werden können und sollen, wurde noch unnötig diffamiert durch den völlig deplazierten Zeitungsausschnitt der Frauenhausleiterin - wie konnte der ORF so etwas zulassen? Was hat eine Frauenhausleiterin zu tun mit Kontakt von Vätern zu Kindern? Sie bringt erst das Thema wieder nur auf Gewalt… Als Zuschauer hat man nun das unbefriedigende Gefühl, dass wieder nichts Konstruktives geschehen ist. 

Susanne H.           8. Juli 2010 



Schwache Rechtsprechung = schwache Zukunft

Liebe Väter und Mütter,
wer je bei einer Scheidungs- oder Sorgerechtsgerichtsverhandlung teilgenommen hat, wundert sich offiziell in einer Demokratie zu sein: "Sind Sie ruhig", usw. Am besten sich Verneigen, Zahlen und Gehen, die Kinder finden selber wieder zum, aus der Familie entfernten, Vater oder Mutter. Wenn vereinbartes schließlich auch nicht eingehalten wird (Besuchsrecht) und prompt nicht durchsetzbar ist, weiß man wie man daran und wo man ist....

Richard B. , E-mail 14. Juni 2010



Scheidung ueber 12 Jahre, 142 Klagen ueber 21 Jahre

Sehr geehrter Herr Marschall,
nach 142 Gerichtsverhandlungen wegen Scheidung und Unterhalt meiner Exfrau bin ich in die USA ausgewandert und habe ein Buch darueber geschrieben (etwa 700 Seiten ) was einem alles in Oesterreich passieren kann als Vater der nie aufgibt seine Kinder zu sehen etc. Es erscheint im Sommer im Goethe Verlag Frankfurt unter dem Titel "Die Laemmer des Teufels" . Es umfasst das ganze Spektrum Ihrer Homepage in allen Details und wurde von mir geschrieben um anderen Vaetern zu helfen , weil sie nicht wissen was sie erwarten kann wenn die Exfrau nicht will.
Wuerde mich ueber eine Antwort und Kontakt von Ihnen freuen.
mit besten Gruessen
Helmut H.
Fort Myers, Florida    18 Mai 2010



Väterrechte

Den Forderungen von "Halbe-Halbe" kann ich nur beipflichten. Meine Sorgen decken sich mit der Forderung: Gleiches Recht für Alle. Will hoffen, dass sich bei den zuständigen Gesetzgestaltern sich rasch was zum Besseren ändert. Es ist so unerträglich - doch ich fürchte, die Damen und Herren im Nationalrat leben in einer anderen Welt. Oft bin ich geplagt von tiefem Hass denen gegenüber. Dies drückt jedoch nur meine Hilflosigkeit aus.

Wünsch uns allen, dass es gerechter wird
Franz  M.              E-mail 10.2.2010



Gedicht: "Ehemänner-Tugend"

Sie feiern ihre Ehe groß,
jedoch sie ist ein hartes Los.
Männerstolz - das war einmal,
ab nun leben sie im Jammertal.
Die Mama hat sie in der Hand,
die Ehe dient dazu als Pfand.
Wenn ihre Frau nicht will dann geht es nicht,
das nennt man eheliche Pflicht.
Und wenn sie dennoch aufbegehren,
wird sie den Rest die Scheidung lehren.
Weg sind Kind und Geld und Haus,
für die Männer sieht es traurig aus.
Drum merke braver Ehemann geschwind,
sei Deiner Frau ein gutes Kind.
Dann wird sie Dir auch Gnade schenken,
und Dich in Güte führen und lenken.
Doch bist Du trotzdem zu ihr frech,
Du warst gewarnt - dann ist's Dein Pech!

Merlin,     E-mail 18.3.2009



Was Frauen im Sinn haben:

Frauen haben meines Erachtens nur eines im Sinn:
Wie angel ich mir einen Mann, der mich lebenslang verwöhnt und versorgt. Probatestes Mittel dazu ist natürlich immer "ein Kind". Mit dem kann sie im Falle einer Scheidung den Mann lebenslang legal ausplündern und ihn notfalls aussperren. Eine Scheidung nimmt frau in Kauf.

Peter 



Wer eine Frau findet, die es wert ist ...

Wer heute noch eine Frau findet, die es wert ist, sich in die Ehe zu stürzen, dem sei gratuliert !

Nik  



Posting: Reaktion zu Susanne R.

Sehr geehrter Herr Marschall
hallo liebes wien-konkret-team!

habe mir gerade das posting dieser susanne r. durchgelesen. so wie sie automatisch angenommen hat, es dürfe sich um ein persönliches anliegen des verfassers handeln, so typisch sind doch die ansichten dieser frau. ihre meinung, dieses thema hätte im sozialen bereich nichts zu suchen erklärt sich ja von selbst, da "aussschließlich nur" die unterstützung von armen alleinerziehenden müttern als sozial anzusehen ist. daß es peinlich ist, auch mal darüber zu schreiben, wie mit scheidungsvätern verfahren wird, würde ich an ihrer stelle vieleicht auch als peinlich empfinden. ja und ihr ratschlag hilfe bei einer selbsthilfegruppe zu suchen ist eigentlich vollkommen unnötig, da es sowiso keine wirkliche andere hilfe gibt. außerdem würde ich die tatsache, daß scheidungsväter ihre geschichten irgendwo veröffentlichen (bzw. ins netz stellen) genau als eine "solche selbsthilfe" sehen. und es hat nebenbei auch noch den sinn, anderen die vor diesem schicksal stehen, damit vieleicht helfen zu können nicht die selben fehler zu machen.

würde die verteilung sowohl der rechte als auch der pflichten gerecht und realitätsnahe erfolgen, würden scheidungsväter vermutlich gar keine unterstützung bzw. hilfe benötigen. ja seltsamer weise hatten wir "hilfe" vor unserer scheidung, als familie sozusagen, ja auch nicht nötig. wieso ist es also jetzt plötzlich so schwierig den beitrag zu leisten, den wir bisher ohne oder mit wesentlich weniger problemen geleistet haben????

werde mich jetzt wohl mal hinsetzen und meine geschichte zu dem thema schreiben. auch die entsprechenden erkenntnisse die ich daraus ziehen mußte, denn ehrlich gesagt, auch ich habe mich, solange ich davon nicht betroffen war, nicht im geringsten mit diesem thema befaßt. auch nicht, als es in meinem freundeskreis schon zu solchen fällen gekommen ist. ich habe es immer für übertreibungen der betroffenen gehalten. aber jedenfalls wird sie wohl viel zu lange werden um hier als beitrag zu stehen.

mfg werner k.                                Email 27.4.2007

Redaktion Wien-konkret:
Danke für Ihr Lob! Beiträge online zu stellen ist ja das Mindeste, was wir tun können, um Betroffenen weiterzuhelfen. Manchmal hilft es schon wenn man weiß, dass man nicht alleine ist.



Posting: Männerdiskriminierung, Gleichbehandlung, Obsorge

Sehr geehrter Herr Marshall

Ich finde es großartig, daß Sie die Möglichkeit eingeräumt haben endlich über Themen wie, Männerdiskriminierung, Gleichbehandlung, Obsorge, Mobbing und dergleichen zu diskutieren.

(Einzig: Ich hätte nicht die Rubrik "Soziales", sondern "Gesellschaft" gewählt) Gesellschaftliche Mängel gibt es viele und nur in einer breiten Diskussion kann u.U. eine Änderung herbeigeführt werden. Wichtig ist sicher auch das Thema Erziehung: Das sieht man an den wochenlangen Beiträgen in der gratis Zeitung "Heute" letzten Herbst genauso, wie bei den Problemen im Schulwesen oder an den Fällen der Vernachlässigung durch Mütter, die in den letzten Wochen durch die Zeitungen schwebten. Wichtig ist, daß bei Verbesserungen, die hoffentlich nach einer Diskussion auch kommen, die Rechte der Kinder nicht neuerlich vergessen werden, sondern, daß gerade diese im Mittelpunkt stehen sollten: Recht auf beide Elternteile ! -  Welche Möglichkeiten gibt es zu unterbinden, daß Kinder im Kampf der Elternteile gegen den jeweils anderen als Waffe mißbraucht werden.

Beiträge wie v. Fr. Susanne R., die darauf abzielen möglichst keine Diskussion zuzulassen, sondern in eine Mediation zu wechseln (damit alles beim alten bleibt rein nach Schema X) sind für mich nicht zielführend um gesellschafftlich etwas zu bewegen, weder im Sinn von Gerechtigkeit noch im Sinne der Kinder. Das führt zum Wegschauen und gerade das ermöglicht Extremfälle, wie sie in den letzten Wochen eben durch die Zeitungen gewandert sind.

R.F.                                                   Email 27.2.2007

Redaktion Wien-konkret:
Danke für Ihr Lob! Wien-konkret wird versuchen, möglichst viele Sichtweisen online zu stellen. Beiträge über Frauendiskriminierung und Männerdiskriminierung sind bereits in Vorbereitung.



Postings: Persönlicher Rosenkrieg / Selbsthilfegruppe

Sehr geehrter Robert Marschall,

Ich muß mich doch sehr wundern auf einer augenscheinlich seriösen Homepage wie www.wien-konkret.at Artikel wie die ihren zu finden. Schleierhaft ist mir, was - und das ist mehr als offensichtlich - Ihr persönlicher Rosenkrieg unter dem Punkt "Soziales" zu suchen hat. Ich glaube das ist für die Öffentlichkeit kaum von Interesse. Beim Lesen dieser Zeilen empfinde ich stellvertretende Peinlichkeit und Mitleid. Daher - unbekannterweise, aber durchaus gut gemeint - mein Ratschlag an Sie Ihren Beitrag zu Löschen und sich nach einer Selbsthilfegruppe umzusehen.

Mit freundlichen Grüßen
Susanne R.                                        Email 26.2.2007

Redaktion Wien-konkret:
Vorerst danke für Ihr einleitendes Kompliment an Wien-konkret.  Leider ist die Welt nicht so schön, wie wir uns das alle wünschen. Ich kann Ihnen versichern, dass es kein persönlicher Rosenkrieg ist. Ich war weder verheiratet, noch habe ich Kinder. Kann mir daher eine distanzierte neutrale Sicht bewahren. Auch wenn Sie es vermutet hätten, ich befinde mich zum Glück in keinem Partnerschaftskonflikt oder Trennungskonflikt. Sie haben da leider daneben getippt. 

Warum bei "Soziales"? Aus meiner Sicht handelt es sich um ein gesellschaftliches Thema und paßt daher aus meiner Sicht am besten unter "Soziales". "Soziales" ist kein heile Welt Bereich, wie Sie auch am Thema "Armut", "Obdachlosigkeit" und "Sterben" erkennen können. Meist geht es um Not und Hilfsbedürftigkeit.

Ich stelle aber auch gerne Ihre Sicht der Dinge dar, auch wenn ich gar nicht Ihrer Meinung sein sollte. (Überlange Beiträge werden gekürzt). Werde versuchen, möglichst viele Betroffene zu Wort kommen zu lassen. 
Robert Marschall