Hier wollen wir uns der „Rosenkriege“ nach einer aufgelösten Beziehung bzw. Ehe widmen. Kann eine Scheidung an sich schon mehrere Jahre dauern, so gehen die Trennungskonflikte auch nach dem Scheidungsurteil oft noch lange weiter. Dabei geht es um ganz verschiedene Interessen. Diese können sein:
* den Partner zu einer Weiterführung der Beziehung – wenn auch in einer äußerst negativen Form – zu zwingen
* Vorteil beim Obsorgerecht für die Kinder zu erreichen
* Vorteile bei Unterhaltsansprüchen zu erreichen
* Das eigene Image zu heben, indem der andere Partner an allem Schuld ist
* Versuch, Kränkungen und Verletzungen auszugleichen. Dabei wird manchmal versucht, dem Partner noch mehr zu schaden, als man sich selbst subjektiv geschädigt fühlt. Meist wird der Partner angeschrieen mit verbalen Entgleisungen: „Du siehst die Kinder nie mehr…“, "Das erzähle ich allen Deinen Freunden / Freundinnen", "Du Schwein", "Du Hure", „Ich mache dich fertig“ und viele Grauslichkeiten mehr.
Die Waffen der Ex- Partner:
Die klassische Waffe der Frau sind die gemeinsamen Kinder und die Verweigerung des Besuchsrechts durch den Vater Die klassische Waffe des Mannes ist die verspätete oder gar nicht geleistete Bezahlung des Unterhaltes
Die betroffenen Kinder:
Am meisten leiden die Kinder unter den Trennungskonflikten der Eltern. Je jünger die Kinder, desto mehr leiden diese. Die Kinder haben trotz Streitereien meist Vater und Mutter lieb und verstehen gar nicht, warum sich Mama und Papa so streiten und warum sie Papa nicht mehr sehen dürfen.
Die Richter und Anwälte:
Sie verrichten Ihren Job. Von der Scheidung leben mittlerweile viele Personen in den verschiedensten Branchen, zB Rechtsberufe, Immobilienmakler (Verkauf von „Scheidungshäusern“), Kreditinstitute, Psychologen, Psychotherapeuten und viele mehr...