Wien


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Sachwalterschaft

zum - nach wie vor leidigen - Thema Sachwalterschaft nur so viel: Bei dieser handelt es sich IN ALLEN FÄLLEN um eine schwere Menschenrechtsverletzung (Menschenrecht auf Privat- und Familienleben, Menschenrecht auf Privateigentum, Menschenrecht auf freie Wahl des Wohnorts, ...)! Außerdem gibt es den § 268 ABGB (Abs.2):
>(2) Die Bestellung eines Sachwalters ist unzulässig, soweit Angelegenheiten der behinderten Person durch einen anderen gesetzlichen Vertreter oder im Rahmen einer anderen Hilfe, besonders in der Familie, in Pflegeeinrichtungen, in Einrichtungen der Behindertenhilfe oder im Rahmen sozialer oder psychosozialer Dienste, im erforderlichen Ausmaß besorgt werden. ( ... )<

Doch wie sagte bereits der ehemalige Leiter der Staatsanwaltschaft Wien, Dr. Werner Olscher: >Kein Gesetz wird so oft missbraucht wie das Sachwaltergesetz.< Mehr dazu hier: http://www.altersdiskriminierung.de/themen/artikel.php?id=4691

(bedauerlicher Weise hat die österreichische Regierung auf meine im Jahr 2012 getätigte Aufforderung in keinster Weise reagiert)
... und hier: https://ethikleben.wordpress.com/menschenrechte/113-2/
bzw. hier: https://ethikleben.wordpress.com/menschenrechte/zwangspsychiatrie/

Und bis dato ist Österreich auch nicht der im Jahr 2013 erfolgten Aufforderung der UN-Menschenrechtskommission nachgekommen, den menschenrechtswidrigen Praktiken der Zwangsentrechtung und der Zwangspsychiatrie ein Ende zu setzen! (Hier werden u. a. auch die Behindertenrechtskonvention und das Behindertengleichstellungsgesetz permanent missachtet!)
Mit herzlichen Grüßen aus Wien,
Christine Götz   9. Mai 2016



Wiener Wohnen reagiert nicht auf Sachwalter

Sehr geehrte Damen und Herren ,
Mitte Dezember habe ich die Führung der Sachwalterschaft für Herrn Friedrich H... übernommen. Dieser lebte bis zu deren Aufnahme im Krankenhaus im Herbst 2015 und geplanter anschließender Überstellung in ein Pflegeheim gemeinsam mit seiner Gattin Antonia in 1020 Wien, Dr. Natterergasse .../.../... .
Für die Gattin ist ebenfalls VertretungsNetz Sachwalterschaft zum Sachwalter bestellt.
   Mit Schreiben vom 21.12.2015 habe ich Wiener Wohnen die Sachwalterschaft mitgeteilt und die Urkunden übermittelt. Ich habe die Lebenssituation bekannt gegeben (wie zuvor auch schon die Sachwalterin der Gattin). Trotz mehrerer telefonischer Urgenzen meinerseits mit angemeldeten Rückrufen habe ich bis heute keine Reaktion von Wiener Wohnen erhalten. Ich weiß nicht wer von den beiden der  Hauptmieter ist,  ob der Mietvertrag geändert werden muss, ich habe keine aktuelle Mietzinsvorschreibung erhalten (kann daher auch keine Mietbeihilfe beantragen),  obwohl ich die Information weitergegeben habe, dass der Einziehungsauftrag vom Konto der Gattin storniert wurde. Ich weiß nicht, ob ein Mietzinsrückstand besteht und weiß auch nicht ob Wiener Wohnen bis jetzt zur Kenntnis genommen hat, dass man sich an mich wenden muss.
   Bei meinem letzten Telefonat vor ca. 10 Tagen wurde mir der Eintrag eines Bearbeiters vorgelesen, demnach man mich per e mail kontaktieren würde. 
Abgesehen davon, dass es meine Arbeit als Sachwalterin massiv erschwert bis verunmöglicht,  finde ich generell diesen Umgang mit Kunden nicht annehmbar.
In Erwartung einer Reaktion verbleibe ich mit freundlichen Grüßen
Edith W.         9.2.2016
. . . . . VertretungsNetz – Sachwalterschaft



Wir wurden unter falschen Voraussetzungen besachwaltert

Sehr geehrter Herr Magister Marschall!
Nach einem Hausbrand im Jahr 2002 wurden wir unter falschen Voraussetzungen besachwaltert. Ich bedanke mich für das nette Telefonat mit Ihnen. Wie besprochen sende ich Ihnen eine Kurzfassung meines Problems.
   Mein Sachwalter verursachte an meinem Haus immense Schäden, da wir drei Jahre weder Heizmaterial , noch einen funktionierenden Ofen bewilligt bekamen, obwohl ausreichend finanz.
Mittel zur Verfügung stehen. Dies erweckt bei uns den Eindruck, dass unser Anwesen bewusst dem Verfall preisgegeben wird. Zum Beispiel befand sich am Betonvordach ein kleines Loch, das nicht repariert werden durfte. Am 20.10. regnete es - daraufhin verständigte ich sowohl meinen Sachwalter, Herrn Dr. Hasch, sowie Fr. Dr. R.Ortner vom Bez.gericht Villach, Hr. Bez.vorst. Willegger und Herrn Amtsdir. Moser, sowie eine Rechtspflegerin. Keiner dieser Herrschaften fühlte sich zuständig, nichts geschah. So verständigte ich selbst sofort eine Elektrofirma, da sich die gesamte Elektroanlage im Schadensbereich befindet, und somit Brand- und Lebensgefahr nachweislich gegeben war. Eine Abschaltung der Anlage war erforderlich. Wieder verständigte ich alle oben genannten Personen , und das laufend  bis 23.12. An diesem Tag wurde ich selbst bei Gericht vorstellig und sprach mit den zuständigen Personen und Herrn Dr. Mag. Alexander Auer. Verzweifelt versuchte  ich eine Schadensbehebung zu erreichen, die sich auf ca. 180 € belief. Alle Beteiligten verweigerten dies. Mein Gatte erlitt kurz darauf einen Zusammenbruch, der auf die untragbaren Zustände zurückzuführen war- wurde in der  Intensivstation und die Stronkabt. behandelt- überlebte knapp. Am 3. Jänner hatten wir immer noch weder Strom , noch Heizung, worauf am 3. Jänner im Haupthaus eine Wasserleitung bereits beschädigt war. Wieder urgierte ich die Schäden, worauf mich Fr. Dr. Ortner unter Polizeiandrohung aus ihrer Kanzlei warf, dasselbe wiederfuhr mir in der Kanzlei Dr. Auer.
   Bis 31.1. veränderte sich nichts. Unter öffentl. Druck gelang die Wiedereinschaltung des Stroms. Obwohl die Ktn. Landesversicherung Hr. Dr. Hasch beauftragte eine Schadensmeldung zu erstellen, kam er dieser Aufforderung nicht nach. Ich, Anna T..., habe laufend bei allen Beteiligten mittels eingeschr. Briefen versucht, eine Lösung zu finden . Ich erbitte mir eine Hilfestellung, da die Schuld für den desolaten Zustand am Haus uns zugeschoben wird. Das Ziel der Sachwalter ist eine Veräußerung unseres Objektes u. eine Zwangstrennung von meinem Mann. Damit bedrohte man uns neulich. Ich bin 62, mein Gatte 72 Jahre alt, wir beide sind unbescholtene Staatsbürger, haben unser Leben lang gearbeitet, das Haus geschaffen, dort 3 Kinder großgezogen , waren gutsituiert und stehen jetzt vor dem Nichts.
Weiters wollten Dr. Hasch und eine Gutachterin eine Schadenserhebung erstellen, statt dies zu tun, wurde eine Wertschätzung meines Eigenheimes vorgenommen- u. dieser wurde viel zu gering befunden .Das Gutachten fiel schockierend aus. Mein Mann und ich sind verzweifelt, wissen nicht mehr weiter und alle Ihre Berichte sind für mich gut nachvollziehbar, aber die Realität ist weitaus schlimmer.
   Ich bitte Sie, wenn möglich, die Beteiligten dazu zu bewegen, endlich die Schadensmeldung zu machen, die Schäden zu beheben, damit wir unseren Lebensabend menschenwürdig leben können und das Erbe meinen Kindern und Enkelkindern erhalten bleibt. Alles in diesem Bericht ist wahrheitsgetreu und das Gespräch mit unseren Sachwaltern u. allen genannten Beteiligten wird Sie möglicherweise schockieren, denn immer, wenn ich versucht habe, mich zu wehren, wurden Fakten abgestritten , wir als unglaubwürdig hingestellt und es wurde mir klar vermittelt, was geschehen wird, wenn wir uns weiterhin zur Wehr setzen und dies unter unflätigsten Beschimpfungen mit derbsten Ausdrücken.
Wir bitten inständigst um Hilfe!!!!
Mit freundlichen Grüßen 
Anna          29. AUgust 2013



Fall Hildegard G.

Sehr geehrte Damen und Herren,

kurz vor dem alljährlich wiederkehrenden 'Fest der Liebe' sei Ihnen eine sich soeben zutragende, zum Nachdenken anregende wahre Geschichte näher gebracht:

Hildegard G. ist eine unbescholtene, 85-jährige österreichische Staatsbürgerin. Sie hat ein bewegtes Leben hinter sich; als Angehörige der so genannten Kriegs- und Aufbaugeneration hat sie, gemeinsam mit ihrem Ehemann, auch Zeiten der Armut und Entbehrungen durchleben müssen. Als Kundenbetreuerin einer Buchgemeinschaft schleppte sie jahrzehntelang schwere Büchertaschen, und jedermann würde wohl meinen, dass sie sich, wie viel andere österreichische StaatsbürgerInnen auch, ihren Ruhestand wohl verdient hätte. Doch es kam ganz anders ...
   ... kurz, nachdem ihr Ehemann, mit welchem sie fast ihr ganzen Leben geteilt hatte, vor einigen Monaten verstorben war, erleidet sie einen Schlaganfall. Eine Richterin namens Andrea B., auf Grund ihrer verurteilungswürdigen Vorgangsweisen bereits mehrfach angezeigt,* erhält davon Kunde und macht sich umgehend daran, die noch in Genesung begriffene Pensionistin unter Sachwalterschaft zu stellen. Obschon diese eine von ihr bevollmächtigte Tochter hat, die sich ständig um ihre Mutter kümmert, und eine Sachwalterschaft daher (lt. § 268 Abs. 2 ABGB) gesetz- und (lt. Art. 8 EMRK) menschenrechtswidrig ist. 
  
Als die Tochter die Richterin mehrfach schriftlich auf die Sachlage hinweist und diese wiederholt um Menschlichkeit und Rücksichtnahme auf den Gesundheitszustand ihrer Mutter bittet, will die Richterin kurzerhand einen fremden Rechtsanwalt als Sach-Walter über die langsam genesende Frau bestellen und auf diese Weise versuchen, die 'unbequeme' Tochter auszuschalten. Nachdem die Pensionistin während eines vorübergehenden Aufenthalts in einem Pflegeheim schwer übersediert wurde und infolgedessen u. a. mit schwerer Austrocknung in ein Krankenhaus eingeliefert wird, erleidet sie nach kurzer Zeit auf Grund der unerträglichen Belastungen auch noch einen Herzinfarkt, was einen neuerlichen Krankenhausaufenthalt erforderlich macht. Obschon die leidgeprüfte Frau, welcher in ihrer letzten Lebenszeit offensichtlich keine Ruhe vergönnt wird, inzwischen an ihren alten Wohnort Wien zurückgekehrt ist, erhält sie von jener Richterin, welche ihren Dienst im Bundesland Niederösterreich versieht und daher gar keine Zuständigkeit mehr besitzt, kurz vor Weihnachten ein neuerliches Schreiben, worin zu lesen steht, dass mittlerweile sogar die Polizei beauftragt wurde, den Wohnort der sich im Krankenhaus befindlichen Frau zu ermitteln!
   Es ist erfahrungsgemäß nicht das erste Mal, dass es sich ein/e unbescholtene österreichische/r StaatsbürgerIn, welcher man mit deren Zwangsentrechtung droht, gefallen lassen muss, wie ein Straftäter zum polizeilichen Fahndungsobjekt zu mutieren. Manche RichterInnen, welche ganz offensichtlich ein Problem mit der ihnen zugestandenen, so gut wie uneingeschränkten Macht haben, machen auch während des Festes der 'Liebe und Menschlichkeit' keine Pause.


*In Bezug auf das nach wie vor ungeahndete Agieren jener Richterin Andrea B. - sie zwangsentmündigte skandalöser Weise u. a. auch einen Ingenieur, welcher bei der österreichischen Flugüberwachung seinen Dienst versieht - wurden auch bereits diverse parlamentarische Anfragen getätigt.
   Wann werden Personen wie diese endlich für ihre Straftaten zur Rechenschaft gezogen und unbescholtene BürgerInnen wie Hildegard G. im Sinne der Allgemeinen Menschenrechtserklärung vor derlei Praktiken geschützt?
   Wann werden seitens der VolksvertreterInnen endlich geeignete Maßnahmen gesetzt, der seit Jahren ausufernden, seelenlosen, menschenunwürdigen und menschenrechtswidrigen Massenzwangsentrechtungsindustrie, welche eine Bedrohung für jede/n einzelne/n BürgerIn darstellt und im krassen Widerspruch zu 'Demokratie' und 'Rechtsstaat' steht, ein Ende zu setzen?


Ein besinnliches 'Fest der Liebe' wünscht

mit freundlichen Grüßen,
Christine Götz
für die Initiative proEthos        22. Dezember 2011