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* 1. Juli 2010: Pressekonferenz der Seniorenratspräsidenten Andreas Khol (ÖVP) und Karl Blecha (SPÖ)Vortragende: Die Präsidenten des Seniorenrates Dr. Andreas Khol (ÖVP) und Karl Blecha (SPÖ) Datum: 1.7.2010, um 12:30 Uhr Ort: Pressezentrum des Parlaments, Dr.-Karl-Renner-Ring 1-3, 1010 Wien
Das wichtigste in Kürze: * Nachhaltige Finanzierung der Pflege nicht durch neue SV-Beiträge sondern ev durch Einführung einer Vermögenszuwachssteuer absichern. Es soll ein neuer Pflegefond eingerichtet wird. Die Finanzierung der Pflege soll aus dem Fürsorge- und Armenwesen herausgenommen werden und Teil der allgemeinen Sozialversicherung werden. * Weitere Maßnahmen im Bereich der Pflege und Betreuung: Das Pflegegeld sollte automatisch an die Teuerung angepaßt werden. Eine Neubewertung des Pflegegeldes, eine Vereinheitlichung der Pflegegeldeinstufung und eine weitere Verkürzung der Verfahrensdauer auf maximal 6 Wochen sind notwendig. Nicht eine Schließung sondern eine neue Schwerpunktsetzung bei Spitälern ist notwendig. Rehab vor Pflegegeld: Wenn man bessere Rehabilitation ermöglicht, würde man sich viel Pflegekosten ersparen. * Novelle des Pensionskassengesetzes: Es gibt derzeit 700.000 Anwärter für Pensionskassenleistungen und es gibt bereits 70.000 Menschen, die bereits Pensionen nach dem Pensionskassensystem beziehen. Um das Pensionskassensystem zu sichern sind dringend eine Reihe von Maßnahmen notwendig. Ein geändertes Besteuerungsmodell wird vorgeschlagen und die Vertretung der Pensionskassen-Leistungsberechtigen in den Aufsichts- bzw. Beiräten ist sicher zu stellen. Video Pressekonferenz des Seniorenrates am 1.7.2010 in Wien
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Video: Die zwei Präsidenten des Seniorenrates, Dr. Andreas Kohl (ÖVP) und Karl Bleche (SPÖ), präsentieren ihre Forderungen an Parlament und Bundesregierung
Video 79 MB; Dauer: 21 min. © Wien-konkret
Video- Start/Stop durch Klick ins Bild
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Video Teil 2: Kohl und Blecha zur Fragen der Männerdiskriminierung bei Senioren
* ORF: Mehr und bessere Information für Seniorinnen und Senioren nötig. Der ORF hat die ganze Bedeutung der Senioren und Seniorinnen offensichtlich noch nicht erkannt, sonst würde er seiner Informationsverpflichtung nicht so "weich" nachkommen. * Reform der Sonderpensionsformen (Invaliditätspension, Hacklerpension, Schwerarbeitspension): Der Österreichische Seniorenrat unterstützt gezielte Maßnahmen, die zur Anhebung des faktischen Pensionsantrittsalters führen sollen. Im Jahr 2015 werden werden mehr alte Menschen aus dem Arbeitsleben aussteigen, als Junge in den Arbeitsmarkt einsteigen. Ältere Menschen sollen länger im Erwerbsleben bleiben (Anm.: also länger Arbeiten müssen) * Pensionsauszahlungen: bemängelt wird die verspäteten Überweisungen bei bestimmten Bankinstituten. Eine Abänderung des §104 Abs. 2 ASVG wird derart vorgeschlagen, dass zumindest alle jene Pensionen, die im Nachhinein ausbezhalt werden, sicher am Monatsletzten dem Leistungsbezieher zur Verfügung stehen. 
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Leserbrief: Gagenerhöhung der PolitikerWie ich aus der Krone vom 14. 5.2008 ersehen konnte, wurden die Gehälter unserer Politiker, sowie bei den Pensionisten, leistungsgerecht mit 1,7 % angehoben. Das ist erfreulich, nur vermisse ich dabei den „Deckel“ mit ca. € 36,47. Ich selbst war auch gedeckelt und bekomme die unvorstellbare Pensionserhöhung von netto 19,42 € was noch immer gegenüber anderen Pensionisten hoch ist. Warum ist das so ?
Hochachtungsvoll G. Müller, St. Pölten, 15.5.2008 

Leserbrief zu den ÖBB Pensionen:Bezugnehmend über eine Hetze zu den frühzeitigen Pensionen von ÖBB-angestellten möchte ich hinzufügen, dass ich auch der Meinung bin, dass die Menschen in Pension gehen sollten und man hier keine Hetze betreiben sollte. Ich bin dipl. Krankenschwester und habe einst in einem Gemeindekrankenhaus mit gutem Verdienst gearbeitet. Durch die Übernahme der Gemeindespitäler durch das Land NÖ kam es zu Gehaltseinbußen. Die Arbeitsmotivation ging ebenfalls durch nicht mehr nachbesetzte Posten und Mehrarbeit und Mehrverantwortung zurück. Aus privaten Gründen und mit Wohnungswechsel verbunden, musste ich den Job kündigen. Erneut auf Arbeitssuche wurde ich von diversen Personalleitern trotz guter Zeugnisse und Dienstzeugnisse verhöhnt. Ich wurde gefragt, was ich studiert habe und wie viel Sprachen ich spreche, denn das würde, laut diesen Manageraussagen, meinen letzten Gehalt entsprechen. Ich könne einen Posten mit der halben Entlohnung haben – jedoch nicht mit 40 Wochenstunden, sondern mit 50 Wochenstunden. Dann bin ich mit 45 jahren zum Arbeitsamt gegangen und wurde erneut verspottet. Ich wurde gefragt, ob ich kein schlechtes Gewissen habe, Stempeln zu gehen, da ich fast die Höchstbezugslage habe. Ich erklärte dort meine Sachlage genau. Da es kein „Pardon“ gab, muss ich jetzt einen Job mit der halben Entlohnung machen. Umgeschult wird man vom AMS nur, wenn man krank ist. In Pension gehen kann man auch nur, wenn man krank ist. Es ist kränkend, wenn man das alles durchmachen muss. Ich vergönne das niemanden. Und auch den ÖBB-angestellten, die auch ihre Arbeit verantwortungsvoll machten. Durch das Lohn-dumping komme ich heute mit einem Diplom auf mein Gehalt in den achtziger Jahren als Aushilfskraft, welches ich einmal auf einer Saisonarbeit bezogen hatte. Jedoch hatte ich in diesem Job kaum Verantworung zu tragen.
Ich wünsche den ÖBB-Angestellten eine schöne Pension.
Petra K. Leserbrief: 1.12.2007 
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