Wien

Obdachlosigkeit:

Obdachlosigkeit wird definiert als Zustand, in dem Menschen über keinen festen Wohnsitz verfügen und im öffentlichen Raum, im Freien oder in Notunterkünften übernachten.

Hauptgründe:
* Scheidung
* Jobverlust
* lang andauernde Krankheiten
* ehemalige Strafgefangene
* Naturkatastrophen, zb nach Erdbeben, Feuer, Lawinen, Hochwasser
* Krieg und Bürgerkrieg
 
Fonds soziales Wien
An rund 400 Standorten in Wien werden rd. 3800 Wohnplätze in Einrichtungen und Einzelwohnungen angeboten. Dieses Angebot wird pro Jahr von rd. 5400 Menschen in Anspruch genommen.
Die Tochtergesellschaft des Fonds Soziales Wien "wieder wohnen"- gemeinnützige GmbH führt mehrere Häuser für Wohnungslose und ein Tageszentrum.
Mehr Infos => http://wohnen.fsw.at/wohnungslos/ 
Notquartiere: => Unterkünfte für Wohnungslose 

Kontakt zu "Fonds Soziales Wien"
Guglgasse 7-9, 1030 Wien
U3 Station Gasometer
Telefon: 01-4000-66200
E-Mail: post@fsw.at   Internet: www.fsw.at
 

Obdachlose in Wien müssen seit 1. September 2010 für Notquartiere bezahlen

* Die ersten 2 Monate sind auch in Zukunft für die Obdachlosen kostenlos.
* NEU seit 1. September 2010: Nach den 2 Monaten müssen Obdachlose für die Nachtnotquartiere einen Kostenbeitrag von 4 Euro pro Nacht bezahlen.
* Sozialstadträtin Sonja Wehsely (SPÖ) sagte zur APA, die Maßnahme sei "im Sinne der sozialpolitischen Steuerung".

Anmerkung Wien-konkret: Besonders gemein ist, dass diese "Nächtigungsgebühr für Obdachlose" unmittelbar vor dem herannahenden Winter eingeführt wird. Die SPÖ sollte "sozial" aus ihrem Parteinamen streichen.





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Die Gruft gibt bessere Kleidung an Carla

Ich finde es für eine Frecheit das DIE Gruft Spenden (Kleidung) einfach aussortiert und die bessere kleidung geht zur "carla" und die nicht so gute dürfen die obdachlosen haben.
ich mein HALLO was soll dieser mist die Kleidung wird ja extra gebracht für die obdachlosen und nicht für irgent ein geschäft wo es dann verkauft wird!!!
Und das sie eine schwangere obdachlose draußen in der Kälte schlafen gelassen haben echt unmenschlich!!!
Ich bin dafür das sich mehrere leute zusammen schließen sollen und ein Projekt starten sollen ich wäre fix dabei weil ich sammel schon für unsere obdachlosen und ich finde es echt schlimm wie die Polizei mit unseren obdachlosen umgeht (hab sie letztens beobachtet) echt schlimm sowas!!
Bitte macht die Augen auf und lasst uns zusammen halten und Helfen!!!
Sie sind genauso Menschen wie wir!!!!
Alina       27.6.2015



Ich bin jetzt ca. 4 jahre obdachlos

Hallo  Mein name ist Alexander S...
Ich bin jetzt ca. 4 jahre obdachlos und schlafe zum teil auf der strasse... und ich wurde von wiener wohnen und wohnungskommission abgelehnt. grund is ich bin nicht wohnungs bedürftig...
was soll das ?
Warum bekomm ich keinerlei hilfe....
29. August 2013



Obdachlosigkeit Sandler

BETRIFFT: spuren im senf
Wenn Sie den Wunsch verspühren sollten, etwas Gutes tun zu wollen, dann würde ich Ihnen raten:
suchen Sie sich ein Kind oder einen Obdachlosen und machen Sie ihn zu "Ihrem Obdachlosen" Wann immer Sie etwas geben können, bringen Sie es "IHM" Fragen Sie was im helfen könnte, oder was sie ihm gutes tun könnten. Lassen Sie ihn in Ihr Leben und fühlen Sie sich für ihn verantwortlich.
Sie werden bald ein reiches leben führen und villeicht einen Freund fürs Leben haben.
Sie werden erstaunt sein, was für loyale und treue Wesen das sind! Ich weiss wovon ich spreche. Haben Sie keine AngstKonakt aufzunehmen.

Diana     21. Februar 2012



grrrrrrrrrrrrrrrrrrrrr!

ich halte es für total unangebracht von den Obdachlosen auch noch 4euro pro Nacht zu kassieren.
Wenn jemand angewiesen ist auf diese Notquartiere, zum Teil Massenquartiere, dann doch deshalb weil er kein Geld hat. Diese Menschen haben das ganze Monat nicht mal einen Euro im Sack. Es ist auch nicht jeder Mensch dazu geeignet sich die 4 Euro zu erbetteln. Viele Menschen werden obdachlos aus Scham, sie kommen aus gutem Hause und hatten einen Schicksalsschlag, der sie aus der Bahn geworfen hat. Diese Menschen wären total überfordert damit. Und ich denke man verdient schon sehr sehr gut an diesen Menschen. Was man damit erreichen wird: es wird sehr viele verzweifelte Menschen geben, die bei diesen Temperaturen auf der Straße schlafen müssen.
HERZLOSES WIEN!

diana v.        21. Febraur 2012



Hauptsache Häupl & Co schlafen im warmen Bett

Ich finde es auch eine absolute Unverschämtheit, dass SPÖ PO-litiker sich sogar an Obdachlosen "bereichern" - was will mann / frau einem Menschen wegnehmen, der sowieso nichts hat? Hauptsache Häüpl & Co schlafen im warmen Bett und beREICHern sich nach wie vor kräftig über die Einzahlungen der Steuerzahler.

eveline         9. Feb 2012

Antwort Wien-konkret: Die "soziale Wärme" ist der SPÖ tatsächlich abhanden gekommen. Heuer wurde sogar der Heizkostenzuschuß für frierende Menschen in Wien halbiert.



Nächtigungsgebühr für Obdachlose?

Ich kann das gar nicht glauben! Was ist mit denen, die die € 4 nicht haben? Schickt man die dann weg? Wir geben so viel Geld für unsozialen Shit aus (Banken, EU) und die ärmsten der Armen sollen zahlen?
Wer hat sich das auf die Fahnen geheftet? Die SPÖ!
Ich trete deshalb sofort aus!!!

b. michael           25. März 2011

Anm. Red.: Ich fürchte, dass ist der SPÖ mehr oder weniger egal. Die bedienen sich über die Parteienfinanzierung ohnedies kräftig am Steuergeld. RM.



Frechheit

SEITENTITEL: 4 euro Übernachtungsgeld für Obdachlose ??? 

ich finde es ne frechheit immerhin zahlen wir alle so viel steuern und dann 4 euro einem obdachlosen verlangen fürs übernachten.
wenn er diese hätte dann wäre er sicher nicht obdachlos....
finde unser system zum kotzen und auf der anderen seite werden programme gefördert die nie ein nutzen sein werden....
na echt kein kommentar.
peinlich liebe politiker, hautsache ihr habt es warm.....

fg
Monika L                24. Dezember 2010



4 euro Übernachtungsgeld für Obdachlose ???

Auch ich bin dagegen deshalb gibt es am 09.10.2010 eine Demo die um 9uhr30 am Christian Broda Platz beim ehemaligen Westbahnhof startet.
Wir haben die Grünen, die FPÖ und die KPÖ darüber informiert.
Das ist alles eine Farce weil von der Mindestsicherung den Obdachlosen wieder 120 Euro nur fürs schlafen abgezogen wird.

Rosemarie          E-mail 30.9.2010



Stellungnahmen: Obdachlose in Wien,

30.8.2011 Obdachlose & EU:

Eigentlich erstaunlich, was man von Obdachlosen alles erwarten und wie man erwartet, dass Obdachlose überleben. Das der Augustin schon seit einigen Jahren kaum noch Österreichischen Obdachlosen eine Chance gibt, ist ja hinreichend bekannt.
   Das man allerdings behauptet, dass Obdachlose eine Mindestsicherung erhalten und dies über alle Medien spielt, ist schon eher schlimm. Richtig ist nämlich, dass nur Menschen eine Mindestsicherung erhalten können, die einen Meldezettel haben und den haben Obdachlose nun einmal nicht.
   Auch erstaunlich ist, dass man auf diese Basis aufbauend im heurigen Jahr zwar Integrationsvereinen 8,2 Millionen Euro von der Gemeinde Wien zukommen ließ, aber kein einziges Inlandsprojekt, weder eines für Obdachlose, aber auch keines für Mindestpensionisten oder Behinderte subvenionierte.
    Auch der alte Vorwurf, Obdachlose sollten doch einfach arbeiten gehen, gestaltet sich als ein wenig schwierig, wenn man weiß, dass man seit der Ostöffnung einen Hauptwohnsitz zur Anmeldung zur Gebietskrankenkasse braucht. Denn wer keinen Meldezettel hat, der hat ja wohl auch keinen Hauptwohnsitz.
   Und da man zur selben Zeit in Wien ein allgemeines Bettelverbot veranlasst hat, stellt sich die Frage, wie Obdachlose leben sollen, wovon sich eigentlich Obdachlosenheime erhalten sollten oder wie dies mit dem Artikel 3 der Meschenrechtscharta 1948, verankert über das Völkerrecht in der Verfassung vereinbar ist.
    Und da sich folglich aus Gründen des Mastrichtvertrages eine Menge Veränderungen für das Leben der Bürger in unserem Land ergeben hat, so fordern wir seit geraumer Zeit Bundeskanzler Werner Faymann dazu auf, die von ihm in einen offenen Brief an die Kronenzeitung, Alfred Gusenbauer sei unser Zeuge, versprochene Volksabstimmung zum Reformvertrag und Verbleib in der EU zu gewähren.
Sollte es sich herausstellen, dass hieran nicht die EU Schuld ist, braucht die EU hierbei ja wohl auch nichts zu befürchten.

Um aber unsere Forderungen zu unterstreichen, haben wir für den 22. Oktober 2011 ab 15 Uhr eine Demonstration am Ballhausplatz angesetzt, in welcher alle Punkte, die im Bezug auf die EU zur Sprache kommen, geklärt werden sollen.
Seid ihr auch mit dabei?

Euer
Pastor Hans-Georg Peitl
Bundespressesprecher der Österreichischen Bürgerpartei

Mitwirkende, die sich selbst ebenfalls als Geschädigte der EU betrachten sind herzlich willkommen. 



8.10.2010: Grüne-Ellensohn: Weg mit der Obdachlosensteuer in Wien

Grüne gegen Obdachlosensteuer in Wien

"Wir wollen die Armut bekämpfen, nicht die Armen. Die von der Wiener SPÖ geplante Obdachlosensteuer kann noch verhindert werden. Mit der Obdachlosensteuer werden Arme bekämpft, ausgegrenzt und in der Kälte stehen gelassen" so Stadtrat David Ellensohn von den Grünen Wien.
   Knapp 400 Obdachlose sollen pro Tag die Nächtigungsgebühr von 4 Euro zahlen, das sind 48.000 Euro Einnahmen im Monat. Davon müssen abgezogen werden: Die ersten 2 Monate sind frei (Einnahmen um 7.000 Euro verringert), die Ausnahmeregelung für Menschen mit Mindest-sicherungs-Bezugssperre oder für Leute ohne Mindestsicherung reduziert die Einnahmen um weitere 3.000 Euro. Der zusätzliche Personalaufwand für Verwaltung (9.000 Euro), die Infrastrukturkosten (6.000 Euro) und die Folgekosten im Gesundheits- und Sozialbereich (8.000 Euro) ergeben am Ende gerade noch ein mageres Einnahme-Plus von 15.000 Euro. Das entspricht sehr genau dem Monatsgehalt der zuständigen Stadträtin Sonja Wehsely."
   "Wenn Menschen mehr als zwei Monate wieder und wieder in Nacht-notquartieren unterkommen müssen, dann stellt sich auch die Frage, ob das Richtige in ausreichender Kapazität angeboten wird" so Ellensohn.
   Ein weiterer ungelöster Punkt ist die mangelnde Betreuung wohnungsloser Menschen aus den Nachbarländern. Ellensohn: "Hier braucht es eine Kehrtwende, speziell jetzt in der kälter werdenden Jahreszeit. Eine Öffnung der Einrichtungen ist aus humanitären Gründen die einzig sinnvolle Sofortmaßnahme."
   Die großartige Arbeit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Einrichtungen der Wohnungslosenhilfe wird durch die neue Obdachlosensteuer massiv belastet. Einerseits wird versucht, ein Vertrauensverhältnis aufzubauen, dann kommt die Obdachlosensteuer und viel Aufbauarbeit ist dahin. "Diese Regelung hat für alle Beteiligten hohes Frustpotential," so Ellensohn.
   "Wir werden am kommen Dienstag beim Sondergemeinderat zum größten Sozialabbau der Zweiten Republik einen Antrag auf Rücknahme der Obdachlosensteuern einbringen," so Ellensohn. Die Grünen unterstützen die Demonstration "Wir lassen uns nicht unterkriegen", morgen, Samstag, ab 9 Uhr am Christian Broda Platz (Mariahilfer Straße, Westbahnhof).

Rückfragehinweis:   Pressereferat, Tel.: (++43-1) 4000 - 81814, presse.wien@gruene.at
OTS0212    2010-10-08/13:26



7.10.2010: Österreichs Obdachlose brauchen Gemeindewohnungen


Die Gemeindebauten, ursprünglich als Sozialbauten für verarmte österreichische Familien und Einzelpersonen errichtet, waren den Obdachlosen nunmehr auf viele Jahre verwehrt, da man davon ausging, dass sich ein Obdachloser die dort notwendigen Mieten sowieso nicht leisten können würde. Man schuf daher eine Auflage, die es notwendig macht ein geregeltes Einkommen zur Erlangung einer Gemeindewohnung nachzuweisen.
   Durch unsere Arbeit in den letzten Jahren aber hat sich heute die Lage des Obdachlosen deutlich verbessert und er hat unter allen Umständen, entweder durch das durch uns erreichte Arbeitsrecht oder durch die von uns erreichte Mindestsicherung zumindest ein fixes Einkommen von EUR 750,-/Monat und das 14x im Jahr. Es wäre also in der Zukunft unverantwortlich, wenn man die Gemeindebauten nicht auch dazu nützt, wofür sie ursprünglich gedacht waren, nämlich als Sozialbauten.
   Wir fordern daher die Auflösung der zwei Jahres Beschränkung, bisher musste man nachweisen an der letzten Adresse in Wien zwei Jahre gemeldet gewesen zu sein und den direkten Zugang zu Gemeindewohnungen für Obdachlose. (Es ist nicht nachvollziehbar, warum ein Obdachloser schlechter gestellt sein soll, als ein Zuwanderer, der ebenfalls sofort bei Ankunft ohne zwei Jahresfrist eine Gemeindewohnung erlangen kann).

Euer
Pastor Hans-Georg Peitl
Kandidat der Plattform Direkte Demokratie          E-mail 7.10.2010



23.9.2010 Auch KPÖ fordert Rücknahme der Bettsteuer für Obdachlose

KPÖ zum Thema Obdachlose in Wien

Kritik an der Einführung einer 4,- Euro Gebühr in den Notschlafstellen in Wien kommt auch von der KPÖ. KPÖ-Landessprecher Zach: "Ich pflichte Maria Vassilakou bei - Obdachlose für ein Notquartier zur Kassa zu bitten, ist echt das letzte." Auch Zach fordert umgehend die Rücknahme der 4,- Euro Bettsteuer durch die Stadt Wien.
Rückfragehinweis:  KPÖ: Zach - 0676 6969002
OTS0227    2010-09-23/13:25



23.9.2010 Grüne-Vassilakou: Obdachlosen-Steuer ist zynisch und unwürdig

Grüne zum Thema Obdachlose in Wien

"Nach dem Bettelverbot kommt jetzt die Obdachlosen-Steuer. Die SPÖ steuert unablässig in Richtung Abbau der sozialen Errungenschaften in Wien. Die Einführung einer 4-Euro Gebühr in den Notschlafstellen in Wien ist unwürdig", erklärte die Klubobfrau der Grünen, Maria Vassilakou. "Obdachlose für ein Notquartier zur Kassa zu bitten, ist echt das letzte. Als hätten diese Menschen eine Wahl! Mit der Mindestsicherung zu argumentieren ist zynisch, da an die Mindestsicherung härtere Auflagen geknüpft sind als an die derzeitige Sozialhilfe. Was die SPÖ hier betreibt, ist Sozialabbau auf dem Rücken derer, die sich nicht wehren können. Und das auch noch zu Winterbeginn. "Das ist inakzeptabel für eine der reichsten Städte der Welt, in der Millionen Euro jedes Jahr der Freunderlwirtschaft geopfert werden. Dass hier denen, die in Notschlafstellen unterkommen müssen, auch noch Geld abgeknöpft wird, spottet jeder Beschreibung." Vassilakou fordert umgehend die Rücknahme der 4-Euro Bettsteuer durch die Stadt Wien.
Rückfragehinweis:  Pressereferat Grüne Tel.: (++43-1) 4000 - 81821
OTS0215    2010-09-23/13:08