Wien

Fall des Pensionsantrittsalters: Frauen gehen in Österreich um 5 Jahre fürher in Pension

* Frauen gehen in Österreich noch immer um 5 Jahre früher in Pension.
* Diese Regelung gilt auch für Frauen, die keine Kinder auf die Welt gebracht haben. Das muss deshalb gesagt werden, weil die Feministinnen so gerne das Kinderkriegen als Argument für die Bevorzug der Frauen anführen
* Ausnahme: Die Beamten.

Facebook-Gruppe gegen Männerdiskriminierung beitreten:

Facebook-Gruppe gegen Männerdiskriminierung beitreten

Seit 7.2.2010 kann man eine Facebook-Gruppe "gegen Männerdiskriminierung in Österreich" beitreten.

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Ohne öffentlichen Druck wird es in Österreich sonst noch lange keine Gleichbehandlung von Mann und Frau geben. Beispielhaft ist die Nichtraucherkampagne über Facebook.
 





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Männerdiskriminierendes Pensionsrecht

Die (Anm. die deutsche) Frauenministerin gibt gnädig Auskunft, dass die Anpassungen des Rentenalters der Frauen schon 1992 geregelt wurden. Wäre es möglich, künftige Anpassungen mit Verschlechterung für die Männer auch erst im nächsten Jahrtausend wirksam werden zu lassen?

Frau Moser dürfte eine Vertreterin der typisch weiblichen Logik sein. Hier einige Antworten auf ihr Posting:

"Frauen haben einen niedrigeres Einkommen (statistisch bewiesen)"
   - Ist Unsinn (feministische Fatamorgana) und nicht statistisch bewiesen. Es gibt nur diesbezügliche Interpertationen von statistischen Daten von Personen, welche von Statistik keine Ahnung haben, jedoch ein ideologisches Weltbild, in welches die "Ausbeutung" der Frau gut passt. D.h. es gibt keine wesentlichen Lohnunterschiede zwischen Männern und Frauen:
siehe z.B. http://www.manndat.de/index.php?id=43

"Bei Unfall etc. haben Männer aufgrund ihrer Körperstatur größere Überlebenschancen als Frauen und Kinder und werden daher immer als Letzer geborgen. Ist doch logisch!!!"
   - Also gibt es doch Unterschiede zwischen Frauen und Männern? Wieso sollen dies nur dann eine Rolle spielen, wenn es für die Männer gefährlich wird? Ist das die weibliche Logik?

"Zu dem Punkt "Mörder und Mörderinnen": Dies ist nur eine grammatikalische "Einheitsschreibweise". Natürlich gibt es leider auch Mörderinnen."
   - Das stimmt - und ich würde es auch so sehen. Aber wieso sehen es die Frauen nur dann ein, wenn es um die Beschreibung von negativen Eigenschaften geht? Also weg mit dem Schwachsinnigen "Binnen-Innen" für die Kennzeichnung von intellektueller Rückständigkeit von selbsternannten IntellektuelInnen?

"Betreff Testament: Vielleicht leben Frauen gesünder und leben deshalb länger und außerdem es ist möglich ein detailiertes Testament zu machen."
   - Hier wäre ich als Mann weniger kritisch. Wenn jemand länger lebt, so ist daraus noch kein Vorwurf zu konstruieren. Dass die Frauen länger leben, weil sie gesünder leben, kann nur eine Teilantwort sein. Jedenfalls können sie sich eine andere Lebensweise leisten (durch Männer). Es gibt aber auch biologische Unterschiede.

"Zum Thema "Männerdiskriminierung im Verkehr":
Sie verwenden das "Blondinen" und machen hiermit eine Diskriminierung der Frauen."
   - Und jetzt zu meinem Macho-Gehabe: Eine Blondine, die es richtig anstellt, ist mir als Mann gar nicht so unsympathisch, wie eine Feminstin, die mich ständig umerziehen will.


Und hier noch ein Punkt (der überprüft werden sollte):
Gibt es (seit der Ära Vranitzky-Dohnal) ein Gesetz, nach dem sich ein Mann strafbar macht, wenn er das Geschirr nicht abwäscht? (KEIN WITZ!)
Wenn ja, so sollte man die Männer zum zivilen Ungehorsam auffordern, denn die Dummheit von Umerziehungsideologen scheint grenzenlos zu sein. Vielleicht wird es noch nötig sein, dass die versklavten Männer mit Transparenten auf die Strassen gehen, auf denen sie bekennen "Ich habe das Geschirr nicht abgewaschen!". Solche Gesetze (wenn es stimmt) wären einer Demokratie unwürdig.

Ivo M.            E-mail 27.1.2010



7.11.2011 Das ungleiche Pensionsantrittsalter von Männern und Frauen ist überholt.

"KURIER"-Kommentar von Martina Salomon: "Bitteres Zuckerl"
Womit wird die Benachteiligung von Frauen am Arbeitsmarkt ausgeglichen? Mit einem früheren Pensionsantrittsalter (Beamtinnen ausgenommen). Erst 2033 werden Männer und Frauen gleichgestellt sein. Entschuldigung, aber diese Regelung ist jetzt schon antiquiert. Mittlerweile bekommen die Österreicherinnen nur mehr statistische 1,44 Kinder, schätzungsweise jede vierte bis fünfte bleibt kinderlos. Erziehungsjahre werden ohnehin für die Pension angerechnet, und auch Jungväter kümmern sich mehr als früher um die Kleinen. Der Pensions-"Bonus" hat sich für viele Frauen außerdem in einen "Malus" umgedreht. Während viele Männer mit 50 plus zum finalen Karriereschritt ansetzen, müssen Frauen mit Altersdiskriminierung rechnen. Das ist übrigens auch einer der Gründe für die auffallend große Einkommensschere zwischen den Geschlechtern in Österreich. Es ist paradox: Obwohl Frauen eine um knapp fünf Jahre längere Lebenserwartung haben, schickt man sie fünf Jahre früher "heim an den Herd". Verteidigt wird das übrigens von jenen, die junge Mütter eindringlich davor warnen, sich "heim an den Herd" drängen zu lassen. Nein, es geht nicht nur um Anreize für einen späteren Pensionsantritt, wie sie die ÖVP nun vorsichtig fordert. Es geht einfach um frühere gesetzliche Angleichung.

Rückfragehinweis: KURIER, Chefredaktion Tel.: (01) 52 100/2601
OTS0244 2011-11-07/17:00