Wien

Stellungnahmen zum Ticketskandal: Männer zahlen um bis zu 87% mehr als Frauen:

Foto vom "Vollpreisticket", das eigentlich ein reines "Männerticket" ist; Frauen zahlen nur ermäßigten Preis wie Pensionisten, Behinderte, Präsenzdiener und Jugendliche bis 19 Jahre  © Wien-konkret

Foto vom "Vollpreisticket", das eigentlich ein reines "Männerticket" ist; Frauen zahlen nur den ermäßigten Preis wie Pensionisten, Behinderte, Präsenzdiener und Jugendliche bis 19 Jahre
© Wien-konkret

Sexuelle Diskriminierung von männlichen Fußball-Fans im Stadion durch den ÖFB.

Eintrittskarten: Männer (=Vollpreiszahler) zahlten beim Fußball-Länderspiel gegen Deutschland am 6.2.2008 zwischen 63% - 87% mehr als Frauen. Für Frauen bezahlten nur ermäßigte Karten, wie Behinderte und Pensionisten.
Beispiel im Sektor B und E Rang 1 und 2: 36 Euro Männer, 20 Euro Frauen ; Im Sektor E Rang 3 sind es gar 87% "Männeraufschlag".
=> siehe ÖFB-Preisliste für das Deutschlandmatch.

Nachgefragt bei der ÖFB Rechtsabteilung, warum Männer über 19 Jahren für die gleichen Eintrittskarten bei dem Österreich-Ländermatch gegen Deutschland um durchschnittlich rund 80% mehr bezahlen müssen, als Frauen, antwortete Dr. Thomas Hollerer von der Rechtsabteilung des ÖFB in einem Telefoninterview am 29.1.2008 ausweichend:

Stellungnahme des Österreichischen Fußballbundes:
“Der ÖFB hat sich zu diesem Schritt entschieden, um Fussball auf eine breite Basis in der Bevölkerung zu stellen und ist sehr froh, wenn auch Frauen und Kinder die Spiele unserer Mannschaft besuchen.“

Ob die überhöhten Männerpreise nicht eine sexuelle Diskriminierung von Männern darstellen, wollte Dr. Hollerer von der ÖFB-Rechtsabteilung nicht beantworten.
 
Mehr Infos zum
=> Musterprozess Fussballtickets wegen sexueller Diskriminierung
 



Hier weitere Stellungnahmen von Politikern und Behörden:

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Pressekonferenz mit ÖFB-Teamchef Josef Hickersberger:

Fotos von der Pressekonferenz mit ÖFB Teamchef Josef Hickersberger am 24. März 2008; © Wien-konkret

Foto: von der Pressekonferenz mit ÖFB Teamchef Josef Hickersberger am 24. März 2008; © Wien-konkret

Pressekonferenz des ÖFB am Ostermontag 24. März 2008 im Hilton Danube Hotel Wien ab 12 Uhr

Frage von Wien-konkret:
“ Frage zu den ÖFB Fussball-Tickets. Da zahlen Männer bis zu 87% mehr. Finden Sie das ok, dass Männer um bis zu 87% mehr bezahlen müssen, als Frauen? Anders gefragt: Wenn man es schon als Frauenförderung bezeichnet, warum bewerben sie das nicht, dass Frauen so billig ins Stadion gehen können? Das wissen viele Frauen nicht. Manche zahlen ein Vollpreisticket, obwohl sie es um die Hälfte bekommen würden.“

Trainer Hickersberger:
“Ich habe im Moment andere Sorgen, andere Probleme im Vorfeld der Europameisterschaft, als über die Kartenpreise nachzudenken. Es freut mich, dass Frauen so billig zu Länderspielen Eintritt finden. Das ist besonders positiv. Aber bitte um Verständnis: Meine Frau bleibt zu Hause.“

Mehr vom Interview mit Josef Hickersberger

 

Interview mit Dr. Eva Glawischnig bei der Pressekonferenz der Grünen am 20.3.2008 in 1010 Wien:

Foto: Pressekonferenz mit Eva Glawischnig (Grüne) am 20.3.2008 in Wien; © Wien-konkret

Foto: Pressekonferenz mit Eva Glawischnig (Grüne) am 20.3.2008 in Wien; © Wien-konkret

Wien-konkret: Bei Fußball-Ländermatches zahlen Männer bis zu 87% mehr für denselben Sitzplatz. Was sagen Sie dazu? (Eine ÖFB-Preisliste mit den ermäßigten „Damenpreisen“ wird an Frau Dr. Glawischnig übergeben). Finden Sie, dass einen Verstoß gegen die EU-Gleichstellungsrichtlinie? Finden Sie das super?

Dr. Eva Glawischnig (Grüne):
"Ermäßigte Karten für Damen? Es stellt sich die Frage, ob jede Frau eine Dame ist. …
Ich sage Ihnen ehrlich, meine Priorität ist nach wie vor die Bekämpfung der eklatanten Ungleichheiten vor allem am Lohnzettel für Frauen. Ich meine, es sind zwar Ungleichbehandlungen, aber das sind im Wesentlichen nicht meine Prioritäten. Das sind Kleinigkeiten angesichts der Tatsache, dass wir eine weit auseinander klaffende Einkommensschere haben. Wenn sie sich auch den Armutsbericht anschauen: Frau sein, Alleinverdienerin sein ist eine der größten Risiken. Also das ist meine Priorität. Aber ich schaue mir das gerne an. …
Das große gesellschaftliche Ungleichproblem ist noch lange nicht gelöst. Das ist meine Priorität. Für mich ist das nicht das prioritäre Problem, da können sie mich gerne zitieren. Abgesehen davon, dass ich nicht glaube, dass alle Frauen Damen sind. Ich sehe mich nicht als Dame im Übrigen“.

 

 

Stellungnahme der Gleichbehandlungsanwaltschaft :

Stellungnahme der Gleichbehandlungsanwaltschaft

Stellungnahme der Gleichbehandlungsanwaltschaft

Stellungnahme der österr. Gleichbehandlungsanwaltschaft vom 17.3.2008 zum vorliegenden Fall:

" Sehr geehrter Herr Mag. Marschall!

Wir danken für Ihr Schreiben vom 13.2.2008, das zur inhaltlichen Bearbeitung an mich weitergeleitet wurde. ...

... Die Gleichbehandlungsanwaltschaft ist zur Beratung und Unterstützung sich diskriminiert erachtender Personen eingerichtet, kann in ihrem Umfang allerdings nur im rechtlichen Rahmen des Gleichbehandlungs- gesetzes handeln. Da die Richtlinie 2004/113/EG noch nicht im Gleichbehandlungsgesetz umgesetzt wurde, ist auch noch keine Anwältin/ Anwalt für die Gleichbehandlung von Frauen und Männern beim Zugang zu und der Versorgung mit Gütern und Dienstleistungen eingerichtet und ernannt. …

Zur Umsetzung Ihrer Rechte verweise ich Sie daher auf den herkömmlichen Rechtsweg (Gerichte).

Mit freundlichen Grüßen

Mag.a Sandra Konstatzky"

=> Ganze Stellungnahme der österr. Geleichbehandlungsanwaltschaft lesen. 

Anmerkung Wien-konkret: Das Gleichbehandlungsgesetz wurde mit 7 Monaten Verspätung umgesetzt und trat am 1. August 2008 nun doch in Kraft
 

 
 

Reaktion BZÖ: Entschließungsantrag im Parlament eingebracht


Das BZÖ griff die Problematik auf und brachte durch die ehemalige Sozialministerin Ursula Haubner und Kollegen am 11. März 2008 einen Entschließungsantrag im Parlament ein.

Mehr Infos:
Entschließungsantrag BZÖ betreffend Gleichstellung
 
 
 
 
 

Schreiben der EU-Kommission vom 22.2.2008

Schreiben der EU-Kommission GD Beschäftigung, soziale Angelegenheiten und Chancengleichheit

Sehr geehrter Herr Marschall,

vielen Dank für Ihren oben genannten Brief vom 13. Februar 2008, der an meine Abteilung zur Bearbeitung weitergeleitet wurde. Sie beschweren sich darin darüber, dass beim Länderspiel Österreich gegen Deutschland die Preise im Praterstadion in Wien für Frauen niedriger waren als für Männer. Während Frauen nur 11 Euro zu bezahlen gehabt hätten, habe ein Platz für Sie 18 Euro gekostet. In Ihrer Beschwerde beziehen Sie sich zu Recht auf die Richtlinie 2004/113/EG, die Sie unter dem folgenden Link finden können: eur-lex.europa.eu/LexUriServ/LexUriServ.do?uri=CELEX:32004L0113:DE:HTML

Diese Richtlinie war von den Mitgliedsstaaten bis zum 21. Dezember 2007 umzusetzen. Ob Österreich dieser Verpflichtung ganz oder in Teilen nachgekommen ist, wird die Kommission in den kommenden Monaten überprüfen. Sollte dies nicht der Fall sein, wird die Kommission ein Vertragsverletzungsverfahren gegen Österreich einleiten.

Ich hoffe, dass diese Ausführungen hilfreich für Sie sind.

Mit freundlichen Grüssen

Daniela Bankier
Referatsleiterin
 
=> ganzes Schreiben der EU-Kommission vom 22.2.2008


 

Stellungnahme der FPÖ:

FPÖ Gleichstellungssprecher NR Abg DI Karlheinz Klement

FPÖ Gleichstellungs- sprecher NR Abg DI Karlheinz Klement

"Es ist wirklich erstaunlich, was sich alles unter dem Deckmantel der Frauenförderung verkaufen läßt. Letzter peinlicher Skandal unserer vom Genderwahn verfolgten Frauenministerin Bures:
Männer zahlen - im Vergleich zu den Frauentickets - um bis zu 87% mehr für den gleichen Sitzplatz am Fußballplatz. Das widerspricht ganz klar dem Grundsatz der Gleichbehandlung von Männern und Frauen", meint der Gleichbehandlungssprecher der FPÖ NAbg. DI Karlheinz Klement.

Die Frauenbeauftragte Doris Bures SPÖ, rechtfertige diese Ungerechtigkeit in einem Interview mit Wien-konkret damit, dass es sich dabei um eine Frauenförderungsaktion handle, um mehr Frauen zum Fußball zu bringen und sehe darin ebenso wie ihre Kollegin Grete Laska keine Männerdiskriminierung, so Klement. "Ich frage mich nur, wer die anfallende Kostendifferenz finanziert? Das Frauenministerium? Was würden die beiden Damen von der SPÖ dazu sagen, wenn plötzlich die Fahrscheine für Frauen um 87% teurer wären, um mehr Männer vom Auto auf die Schiene zu bringen? Und wo bitte bleiben die - im Namen der Gleichheit - vergleichbaren Männerförderungen in Berufen, die von Frauen dominiert sind wie: Richter, Lehrer, Krankenpfleger, Kindergärtner, um dort die Quote auf Gleichstand zu bringen?", zeigte sich der Gleichbehandlungssprecher der FPÖ echauffiert.

"Soziale Ungerechtigkeiten haben kein Kleid oder Mascherl. Sie sind geschlechtslos. Armut, Arbeitslosigkeit, Verfolgung, nehmen keine Rücksicht auf das Geschlecht. Wir haben keine Gesellschaft in der alle Männer oben und alle Frauen unten sind", so Klement abschließend.


Link: www.fpoe.at/index.php?id=477&backPID=390&tt_news=17776 8.2.2008

Redaktion Wien-konkret: Wenigstens eine Partei nimmt derzeit schon Stellung gegen die Männerdiskriminierung im Stadion und im Alltag...
 
 

Stellungnahme von Mark Kaser, Mediensprecher der Vizebürgermeisterin Grete Laska

Sehr geehrter Herr Mag. Marschall,
anbei erlaube ich mir, Ihnen auf Ihre Anfrage zu antworten.

"Die Preisgestaltung bei Spielen der Österreichischen Nationalmannschaft obliegt dem ÖFB, bei Bundesligaspielen und im Amateurbereich setzen die Vereine die Tarife fest. Grundsätzlich sind spezielle Aktionen und Angebote die vermehrt Frauen, Kinder, Familien aber auch StudentInnen oder SeniorInnen in die Stadien und auf die Fußballplätze bringen, zu begrüßen. Unabhängig von gesellschaftlichem Stand, religiöser Zugehörigkeit und sozialer Herkunft sollte der Intention, möglichst vielen Menschen die Faszination Fußball näherzubringen, nichts im Wege stehen."

Mit freundlichen Grüßen

Mark Kaser
Mediensprecher der Vizebürgermeisterin Grete Laska GGr. Bildung, Jugend, Information und Sport,  A-1082 Wien, Rathaus, Stiege 5/1. Stock

Tel.: +43 1 4000 81199 , Fax: +43 1 4000 99 81199
e-Mail: mark.kaser@wien.gv.at                      Email vom 19.2.2008


 

Stellungnahme Frau Sportstadträtin Grete Laska (SPÖ)

Foto: Sportstadträtin Grete Laska (SPÖ)

Foto: Sportstadträtin Grete Laska (SPÖ)

Frau Sportstadträtin von Wien Grete Laska (SPÖ) am Kleinen Opernball 31.1.2008 im Rathaus darauf angesprochen:
“Wirklich? Finde ich super. Wenn das so ist, würde ich das super finden. Das ist eine Frauenförderungsaktion, um mehr Frauen zum Fußball zu bringen...“

Wien-konkret: "Sehen Sie darin eine Männerdiskriminierung?"

Grete Laska: „Nein. Finde ich nicht. Ich finde, dass ist eine gute Motivation, dass Männer sagen: OK, wir nehmen unsere Frauen mit. Obwohl ich es von Ihnen das erste Mal höre …  Sicherlich ist das so eine Aktion, wo man sagt – so wie man ermäßigte Preise aus bestimmten Gründen gibt, um mehr Publikum zu lukrieren - ist das sicherlich so eine Aktion. Ich bin überzeugt davon, unter der steht es auch. Also ich schaue mir das an. Ich werde meine Mitarbeiter fragen…“

Wien-konkret: Wir danken für das Interview. 
 
 

Stellungnahme der Bundesministerien für Frauenangelegenheiten und Gleichstellung, Doris Bures (SPÖ):

Foto: BM Doris Bures; © Rigaud@Shotview

Foto: BM Doris Bures; © Rigaud@Shotview

"Ich sehe Frauen als eine Bereicherung für den Fußball und finde es daher gut, dass es Frauen erleichtert wird, in die männerdominierte Fußballwelt einzudringen. Es soll aber nicht nur mehr Frauen in den Stadien geben, sondern auch auf dem Rasen - als Spielerinnen und Schiedsrichterinnen."
Email vom 30.1.2008

Die Stellungnahme von Ministerin Bures wird den abgezockten Männern nicht weiterhelfen. Manche Männer werden sich sogar gefrotzelt fühlen. Ob die überhöhten Männerpreise nicht eine sexuelle Diskriminierung von Männern darstellen, wollte die Bundesministerin für Gleichstellung, Doris Bures (SPÖ), bis jetzt nicht beantworten.
 

keine Stellungnahmen von ÖVP und Grüne:

Bis jetzt haben die ÖVP und die Grünen keine Stellungnahme zum Thema Männersdiskriminierung durch den ÖFB abgegeben.

 



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Liebes Team von Wien Konkret!

Zuerst einmal finde ich es toll, dass Sie diese Ticketungerechtigkeit als eines der wenigen Medien in Österreich publik machen. Diese ungleichen Ticketpreise existieren schon sehr lange (mir ist das bereits in den späten 90ern aufgefallen). Noch viel schlimmer sieht es allerdings im "Nachtleben" aus, wo z.B. in einer Diskothek in Wien (Empire) Frauen JEDEN Samstag keinen Eintritt bezahlen UND einen 20 Euro Getränkegutschein bekommen, während Männer 8 Euro Eintritt bezahlen (kein Gutschein dabei). Dieses Beispiel greife ich deswegen heraus, weil es hier besonders extrem ist - zu meinen Stammlokalen zählt diese Diskothek nicht ... es handelt sich aber um keinen Einzelfall.
Ich habe mich bei Frau Susanne Üblackner (Büro AbgzNR Gabriele Heinisch-Hosek) informiert, wie es mit der Umsetzung der EG Richtlinie 2004/113/EG aussieht und warum Österreich die Frist 21.12.2007 nicht eingehalten hat. Begründen konnte sie das zwar nicht, aber immerhin einen Gesetzesentwurf gibt es zumindest, diesen finden Sie unter www.parlament.gv.at/PG/DE/XXIII/I/I_00415/pmh.shtml
Laut ihrer Aussage sollte der noch vor dem Sommer umgesetzt werden.
...
Ich habe auch noch Stellungenahmen per Mail der Parteien zu diesen Ungerechtigkeiten (vor allem im Nachtleben), die ich Ihnen, wenn Sie wollen, gerne zukommen lassen kann.

Mit freundlichen Grüßen
Georg K.                                             Email 1. April 2008

Anmerkung Redaktion Wien-konkret: Es läuft bereits ein EU-Prüfungsverfahren wegen Nicht-Umsetzung der EU Gleichstellungs-Richtlinie in Österreichische Recht. Sobald das Gesetz in Österreich beschlossen ist, wird man seinen Diskriminierungsschaden auch zivilrechtlich gegenüber dem Veranstalter einklagen können. Vorher kann man das nur über den Umweg einer Amtshaftungsklage gegen die Republik Österreich erreichen.
 



ein Fall für den Europäischen Gerichtshof

DICKER Hund ist das mit den Fussballeintrittskarten, ein Fall für den Europäischen Gerichtshof, man stelle sich vor, der Eintritt für Eiskunstlaufen oder Oper (gefühlter höherer Frauenanteil):

- Frauen .....................18 Euro
- Behinderte, Männer..... 10 Euro

Da möchte ich aber mal die sexistischen Sprüche unserer FrauInnen LobbyIstInnen hören ;-))

Hardy                                                 E-mail: 3. Feb. 2008



Männerdiskriminierung beim Fußball :

Frauen beklagen sich darüber, dass sie beim Friseur mehr bezahlen müssen, als Männer und würden diese "Diskriminierung" am liebsten per Gesetz verbieten lassen. Werden Männer dagegen ganz gezielt und offensichtlich diskriminiert, dann finden sie das "super". Bezeichnend die Aussage von Frauenministerin Bures. Man sollte sie bei den nächsten Wahlen in die Wüste schicken.

Klasse finde ich übrigens, dass Sie diese Männerdiskriminierung so offen anprangern. Leider ist so etwas heutzutage keine Selbstverständlichkeit, sondern die absolute Ausnahme.

Bleiben Sie dran am Thema. Weiter so! 

Frank L.                                              Email 3.2.2008



Lob für die Berichterstattung zum Ticketskandal Länderspiel:

Sehr geehrte Redaktion,

ich finde es hervorragend, wie Sie auf die männerdiskriminierende
Frauenermäßigung für das Länderspiel Österreich - Deutschland eingegangen sind. Sie haben sich getraut, dies als Männerdiskriminierung zu bezeichnen und in den Zusammenhang mit Richtlinien zur Gleichbehandlung der Geschlechter zu stellen, was bei dem derzeitigen Übergewicht des Themas Frauenförderung keine Selbstverständlichkeit ist (zumindestens hier in Deutschland). Ich finde es auch sehr gut, dass Sie namhafte Politikerinnen dazu angesprochen haben.

Vielen Dank für Ihre deutliche Haltung und klare Sprache!

Mit freundlichen Grüßen
Gerhard G.                                                   Saarbrücken, 3.2.2008

Anmerkung: Wien-konkret wird sogar in Deutschland gelesen. Das freut uns natürlich sehr. Danke auch für das Lob.
 



"Männerpreise" für Fußballkarten

Hallo liebe Wien-Konkret Redaktion,

vielen Dank für eure klaren Worten zu dieser Unverschämtheit, Männern höhere bzw. Frauen geringere Preise für Eintrittskarten abzuverlangen.  Da wird erst auf feministisches Betreiben und mit viel Theater ein  Antidiskriminierungsgesetz aufgelegt, aber wenn zu Gunsten von Frauen dagegen verstoßen wird, dann finden die selben Feminstinnen das ganz in Ordnung. Das ist eine Sauerei.

Mit freundlichen, solidarischen Grüßen aus Deutschland
Dr. Eugen Maus      www.manndat.de                           2.2.2008

Anmerkung: Wien-konkret wird sogar in Deutschland gelesen. Das freut uns natürlich sehr.