Wien

Frauenanteil der österreichischen Parteien:

Den höchsten Frauenanteil aller österreichischer Parteien hat die EU-Austrittspartei mit 67%, gefolgt von der SPÖ mit 42%, den Grünen mit 33%, BZÖ mit 20%, ÖVP mit 19,5% und der FPÖ mit 11% des jeweiligen Parteivorstandes.

Mehr Infos => Frauenanteil Parteien



15.3.2011 Bundesregierung beschließt Frauenquote für Staatsfirmen


Die Regierungskoalition von SPÖ & ÖVP haben nun doch eine Frauenquotenregelung für Staatsfirmen beschlossen. Bis 2013 muss die Frauenquote von derzeit 16% auf 25% steigen, bis 2018 auf 35%. Dabei geht es nur um Aufsichtsratsjobs in 55 Firmen, wo der Staat mehr als 50% Eigentümer ist.
Strafen bei Nicht-einhaltung gibt es vorerst keine.

Anmerkung Red.:
Somit gibt es neben der inoffiziellen Parteibuchquote (= Proporz für die Regierungsparteien) nun auch eine offizielle Frauenquote für Aufsichtsratsjobs. Beides hat nichts mit Qualifikation und Leistung zu tun. Die Dummen dabei sind leistungsstarke Männer, insbesondere die ohne Parteibuch. Die Männerdiskriminierung wurde nun von der Bundesregierung beschlossen, die ja sowohl Frauen, als auch Männer vertreten sollte!



März 2011 Gesetzliche Frauenquoten in Aufsichtsräten?

Im Rahmen der bevorstehen "100 Frauentag" am 8. März 2011 kochte auch in Österreich die Diskussion zur Frauenquote über. Neu ist, dass neben SPÖ & Grünen nun auch die ÖVP eine gesetzliche Frauenquote für Aufsichtsräte in Aktiengesellschaften fordert. Begründet wird die meist damit, dass Studien ergeben hätten, dass wenn Frauen in Aufsichtsräten von Unternehmen sind, diese Firmen dann angeblichmehr Gewinn erwirtschaften. Der Haken an den beiden Studien: Sie stehen Frauenorganisationen nahe und hält auch einer wissenschaftlichen Überprüfung nicht stand. 
Die eine Studie ist vom Forschungs- und Beratungsgesellschaft "Catalyst" und die zweitere, weitaus bekanntere Studie unter dem Namen „Women Matter“ (zu deutsch etwa: „Auf Frauen kommt es an“) wurde von der Unternehmensberatung McKinsey in Zusammenarbeit mit dem „Women’s Forum for the Economy & Society“ erstellt.

Mehr Infos => manndat.de zur Frauenquote 9. März 2011



17.11.2009 ORF & Frauenquote

ORF & Frauenquote,

In einer Presseaussendung vom 17.11.2009 erklärte Frauenministerin Heinisch-Hosek, dass im neuen ORF-Gesetz eine Frauenquote von 45 Prozent für alle Stellenausschreibungen festgeschrieben wurde. "Heinisch-Hosek: Frauenquote von 45 Prozent im ORF-Gesetz festgeschrieben", gab die Frauenministerin bekannt. Wie man in der Überschrift der Presseaussendung der Frauenministerin Heinisch-Hosek (SPÖ) erkennt, geht es rein um die Frauenquote und nicht um Qualifikation oder Leistung.

Es geht also der Frauenministerin Heinisch-Hosek (SPÖ) in erster Linie um einen höheren Anteil von Frauen beim ORF und nicht um das Ergebnis für die ORF. Sonst müßte die Forderung nämlich heißen: "Um das Ergebnis des ORF zu verbessern soll Mann oder Frau mit der höchsten Wertschöpfung den Job bekommen."

Mehr Infos => ORF Frauenquote



16.9.2008 Präsentation der SPÖ-Kandidatinnen zur Nationalratswahl 2008

SPÖ Kandidatinnen fordern Frauenquoten und mehr

Foto: Kurzvorstellung der SPÖ Kandidatinnen zur NRW 2008 am 16.9.2008, Ort: Summerstage, 1090 Wien

Ein Pflichttermin für jeden der wissen will, was die Zukunft so für seine Kinder und Enkelkinder bereithält wenn man mit dem Gedanken schwanger geht, wenigstens diesmal SPÖ zu wählen. Vorab: Hat man nur Töchter, kann man sich beruhigt zurücklehnen. Für Eltern mit Söhnen sieht es weniger rosig aus.

Aus dem Programm: „Starke Frauen treten bei der Nationalratswahl 08 für die SPÖ an. 40 Prozent Quote im Nationalrat, Reißverschlussprinzip auf der Bundesliste - die Frauen in der SPÖ spielen eine Schlüsselfunktion. Bei der Präsentation der erstgereihten Kandidatinnen in allen Bundesländern präsentierten die SPÖ Frauen am 16. September 2008 auf der Wiener Summerstage ihre Ziele, Forderungen und Visionen für die Zukunft.“

Leistungs-unabhängige Quoten wohin man blickt. Sieht man sich die berufliche Genese der Kandidatinnen an, fallen sofort die Sozialberufe auf. Nur zwei Kandidatinnen verfügen über eine technische Ausbildung die per se mehr Einkommen sichert, darunter die einzige Migrantin, Yilmaz Nurten.

Mehr Infos => SPÖ Kandidatinnen NRW 2008 & Frauenquote



26.8.2008 Neue Frauen braucht das Land



Foto: Bettina Stadlbauer und Barbara Prammer

Wien, Löwelstrasse. SPÖ-Zentrale. Bundesfrauenvorsitzende und Nationalratspräsidentin Barbara Prammer sowie Bundesfrauengeschäftsführerin Bettina Stadlbauer nehmen zum Thema "Soziale Sicherheit für Frauen" Stellung und präsentieren die Wahlkampagne der SPÖ-Frauen. Wien-konkret war dabei.

Frauenquoten in den Aufsichtsräten
Ein Thema das nicht fehlen darf. Barbara Prammer weist auf die vielen Untersuchungen und Berichte aus Norwegen hin und wie erfolgreich der norwegische Weg war mit gesetzlichen Vorgaben 40 Prozent Frauen in die Aufsichtsräte zu bringen.

Fragen an die SPÖ-Frauen
Nach der Vorstellung des Programms stellten sich dann konkrete Fragen, etwa zur Halbierung der Mehrwertsteuer auf Lebensmittel. Aber auch die Leser von Wien-konkret kamen hinsichtlich Gleichbehandlungsfragen auf ihre Kosten.




Video: SPÖ Pressekonferenz vom 26.8.2008 in der SPÖ-Zentrale in Wien.
SPÖ Bundes-Frauenvorsitzende Barbara Prammer


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©rb

Die Einkommensschere oder die Suche nach dem Elefantenfriedhof
Eine der Fragen an Barbara Prammer war, warum der Rechnungshofbericht zum Einkommen im Schnitt 40 Prozent bzw. auf Vollzeitbeschäftigung bereinigt 22 Prozent Einkommensunterschiede zwischen den Geschlechtern ausweise, aber niemand die Frage beantworten könne welche Unternehmen so diskriminierend entlohnen. Ob den SPÖ-Frauen derartige Unternehmen bekannt wären?
Konkrete Unternehmen konnten keine genannt werden, es sei eben überall so lautete die Antwort die alles und nichts erklärt.

Positive Diskriminierung
Wie schnelllebig Frauenpolitik sein kann wurde an der Beantwortung der Abschlussfrage ersichtlich. Ob man sich nach Muster der gesetzlichen Frauenquoten in Aufsichtsräten vorstellen könne auch Mädchen durch Gesetze in die höher entlohnten Berufe zu zwingen?
Antwort: Natürlich solle niemand zu etwas gezwungen werden, die Wirtschaft habe Handlungsbedarf und müsse Jobs schaffen die Frauen ansprechen, die Frauen wären jedenfalls bereit, meinte Barbara Prammer abschließend.

Mehr Infos => SPÖ Frauen zur Frauenquote



17.7.2007: Frauenministerin Silhavy zu (a)typischen Mädchenberufen



Foto: Frauenministerin Heidrun Silhavy. ©rb

Frauenministerin Silhavy kündigt an, Mädchen verstärkt über die vielfältigen Lehrberufe informieren zu wollen.

Grund dafür ist wohl, neben dem politischen Druck auf ihre Vorgängerin, dass nach Jahrzehnten der Förderungen Mädchen noch immer zur Hälfte die klassischen Lehrberufe wie Einzelhandelskauffrau, Bürokauffrau oder Friseurin erlernen während Burschen in die besser bezahlten technischen Berufe streben.

50:50 bei Lehrlingen schließt die Einkommensschere

In ihrer Presseaussendung meint die Ministerin: "Ein ausgewogenes Verhältnis von weiblichen und männlichen Lehrlingen habe außerdem den Effekt, die Einkommensschere weiter zu schließen."

Das klingt nicht gut. Mittlerweile ist es nämlich möglich, durch positive Diskriminierung gesetzliche Maßnahmen zu schaffen geschlechtsspezifisches Ungeleichgewicht auszugleichen. Und es ist nicht klar, wie man Mädchen durch Gesetze in Berufe zwingen will die sie nicht ergreifen wollen.
Zu befürchten ist, dass es männlichen Lehrstellensuchenden in Zukunft schwerer gemacht wird indem man, ähnlich wie bei den Bestrebungen 40 Prozent Frauen durch gesetzliche Quoten in die Vorstände und Aufsichtsräte zu bringen, auch bei den Lehrstellen Quotenregelungen einführt.

Mehr Infos => Heidrun Silhavy & Frauenquote



Ex-FPÖ-Abgeordneter Klement zur Berufswahl (6:10)





Mehr Infos

* Qualifikation statt Quote => http://www.streitbar.eu/qsq.html
* Frauenquote 
* Einkommensschere
 


Stellungnahmen Frauenquoten,

20.3.2012 Absage an Pläne der Frauenministerin, Frauenförderung zu diktieren


Wie in den "Vorarlberger Nachrichten" vom 17.3.2012 beschrieben, plant die Frauenministerin ernsthaft, Auftragsvergaben des Bundes an Unternehmen von deren Frauenförderung abhängig zu gestalten.
  
Carin Breuss, die Themensprecherin der Männerpartei zu Chancengleicheit und Quote, hat für solche kruden Ideen kein Verständnis: "Ich kann nicht verstehen, dass Aufträge des Bundeskanzleramtes von Unternehmen an Frauenförderungen abhängen soll. Weiters bin ich fest davon überzeugt, dass sich Frauen durchaus bewusst sind, wohin sie wollen und wie sie es erreichen.
Wenn die Ministerin Heinisch- Hosek, die sich für für Chancengleicheit zuständig zeichnet, eine Veränderung will, dann soll sie zuerst einmal die Väter den Müttern im Familienrecht gleichstellen. Dann soll sie dafür sorgen, dass Väter auch angstfrei in Karenz gehen können, indem man ihnen Kündigungsschutz gibt." "So", ist die Sprecherin der einzigen Partei, welche echte Chancengleichheit statt künstlich erzwungener Ergebnisgleicheit will, überzeugt, "werden Männer nicht mehr gezwungen, sich allein über die Erhalterrolle in der Familie zu definieren, und werden sich gleichermassen wie Frauen in Beruf und Familie engagieren."

Carin Breuß
Sprecherin gegen Quoten der Männerpartei
carin.breuss@maennerpartei.at
Tel.: 0699- 190 33 939



7.3.2011 öVP-Marek fordert verpflichtende Frauenquote von 40 Prozent für stadtnahe Unternehmen


Im Vorfeld des 100. Internationalen Frauentages luden Christine Marek, Landespartei- und Klubobfrau der ÖVP Wien, und die Mandatarinnen der ÖVP Wien heute, Montag, zu einem gemeinsamen
Fototermin, um ihre Forderung nach Einführung einer verpflichtenden Frauenquote von 40 Prozent in Aufsichtsräten von Unternehmen im mehrheitlichen Eigentum der Stadt Wien und stadtnahen Unternehmen zu untermauern. "Eine entsprechende Repräsentanz von Frauen und Männern auf allen Ebenen eines Unternehmens ist eine Frage des wirtschaftlichen Erfolgs. Nachhaltiger unternehmerischer Erfolg ist nicht möglich, wenn man auf Dauer auf 50 Prozent der Talente verzichtet. Das gilt selbstverständlich auch für Unternehmen im mehrheitlichen Eigentum der Stadt Wien und für stadtnahe Unternehmen. Wien sollte da, wo die Stadt selbst zuständig ist und Einfluss hat, daher mit gutem Beispiel vorangehen, doch leider hat Rot-Grün einen dementsprechenden Antrag der ÖVP Wien im letzten Gemeinderat abgelehnt und die Verantwortung einmal mehr auf den Bund abgewälzt", so Marek.
   Aktuell betrage die Frauenquote in Aufsichtsräten von Unternehmen im mehrheitlichen Eigentum der Stadt Wien und stadtnahen Unternehmen zumeist deutlich unter 20 Prozent, sagte die Klubobfrau weiter. So liege beispielsweise der Frauenanteil im Aufsichtsrat der Wiener Stadtwerke Holding AG bei 16,6 Prozent und der Frauenanteil der Wien Energie GmbH bei nur 11,1 Prozent. "Geht es nach uns, so soll bis zum Jahr 2013 eine Frauenquote von 25 Prozent erreicht werden und 2018 soll der Frauenanteil dann mindestens 40 Prozent betragen ...", sagte Marek abschließen.

Rückfragehinweis: ÖVP Wien - Pressestelle
OTS0071    2011-03-07/10:32



8.3.2011 Wiener FPÖ-Frauen fordern "soziale Absicherung statt Quote"


Im Rahmen einer Pressekonferenz anlässlich des 100. Internationalen Frauentages, unterstrichen die Frauen der Wiener FPÖ am Dienstag ihr Anliegen, dass Frauen überall in der Gesellschaft
ihren Platz haben müssten. GRin Barbara Kappel und StRin Veronika Matiasek kritisierten jedoch, dass derzeit einzig die Quotenregelung diskutiert werde und forderten "soziale Absicherung statt Quote". Die FPÖ stehe für die Wahlfreiheit der Lebensmodelle. Dazu gehöre auch die Vereinbarkeit von Kindern und Karriere. Aber auch Mütter, die zu Hause blieben, dürften nicht benachteiligt und Kinder nicht zur "Armutsfalle" werden, so Matiasek. Viele Frauen würden bei der sozialen Absicherung auf ihre Partner vertrauen oder in Niedriglohnbereichen arbeiten. Hier müssten bewusstseinsbildende Maßnahmen ergriffen werden. Matiasek wies auch auf Probleme im Pflegebereich hin. Abstriche beim Pflegegeld seien der falsche Weg. Dies träfe erneut vorrangig Frauen. Landesparteiobmann Heinz Christian Strache, der überraschend erschienen war, unterstrich die Forderung. Mit Quote oder Einkommenstransparenz seien die Probleme nicht zu lösen. Er spreche sich für ein "Müttergehalt" und eine gemeinsame Obsorge aus, so Strache.

Weitere Informationen: Gemeinderatsklub der FPÖ, Telefon: 014000-81798,
Rückfragehinweis: PID-Rathauskorrespondenz:
OTS0174    2011-03-08/12:34



8.10.2009 BZÖ-LPO Scheuch zu Frauenquote: Qualität statt Feminismuskeule

BZÖ Frauenquoten,

Zwanghafte Quoten falscher Weg
"Es wundert mich, welche absurden Blüten diese Gender-Manie schon treibt. Die Diskussion, zwanghaft Frauenquoten in allen nur erdenklichen Gremien einzuführen, ist eine Beleidigung für alle starken Frauen, die es schon bisher - und zwar ohne diesen Protektionismus - zu beruflichem Erfolg gebracht haben. Viel wichtiger wäre es, eine familienfreundlichere Politik zu forcieren, damit auch Frauen mit Kindern gute und gleichberechtigte Möglichkeiten zu beruflichem Aufstieg bekommen", kommentierte BZÖ-LPO Dipl.-Ing. Uwe Scheuch den seiner Meinung nach akademischen Diskurs.

"Die Feminismuskeule, die hier von so manchem weiblichen Macho geschwungen wird, ist absolut überflüssig. Dass sogar von höchster parlamentarischer Stelle einer Bevorzugung aus geschlechterspezifischen Gründen das Wort geredet wird, halte ich schon für ein starkes Stück und für eine unnötige Zwangsbeglückung. Hier anzusetzen, ist viel zu kurz gegriffen. Einziges Entscheidungsmerkmal bei der Besetzung offener Stellen muss die Qualität des Bewerbers bzw. der Bewerberin sein, nicht aber das Geschlecht. Daher wären zum Beispiel verbesserte Weiterbildungsmaßnahmen für Frauen und mehr Kinderbetreuungsstellen viel sinnvoller als eine absichtliche und ungerechtfertigte Ungleichbehandlung von Mann und Frau", meinte Scheuch abschließend.

Rückfragehinweis:    BZÖ Kärnten
OTS0264    2009-10-08/15:34



7.10.2009 Vana/Grüne Wien: Quoten müssen verpflichtend sein

Grüne Frauenquote,

Vana: Parteienförderung an Frauenquote koppeln

Mindestens 50% Frauen in allen politischen Gremien fordert Monika Vana, Stadträtin und Frauensprecherin der Grünen Wien, anlässlich der parlamentarischen Enquete "Frauen in der Politik".
"52% der Bevölkerung sind weiblich. Das muss sich in den politischen und wirtschaftlichen Hebeln der Macht spiegeln. Die 73%-Mehrheit der Männer im Parlament ist demokratiepolitisch untragbar. Ohne verpflichtende Frauenquoten bleibt Gleichstellung immer nur ein Appell und Regierungstreffen ein Gruppenbild mit Dame." Vana begrüßt das Bekenntnis der Wiener Frauenstadträtin zur Quote. "Ich erwarte jetzt konkrete Umsetzungsvorschläge, wie der Wiener Gemeinderat paritätisch besetzt wird.  Vorstellbar ist aus Grüner Sicht, dass die Parteienförderung an die Frauenquote gekoppelt wird.

Weiters fordert Vana, dass die Stadt Wien bei den Aufsichtsräten in ihren eigenen Unternehmungen ernst macht mit der Quotenforderung. "Es gibt kaum Frauen in den Aufsichtsräten in den Unternehmungen der Stadt Wien. Frauen müssen verstärkt und aktiv für Führungsaufgaben
vorgeschlagen werden, sonst haben sie keine Chance gegen das "Old Boys Netzwerk". Es gibt viele exzellente Frauen, die mit neuen Ideen das Land mitgestalten wollen und sollen. Eine Quote allein reicht nicht, Frauen müssen auch entsprechend an Machtpositionen vertreten sein."

Rückfragehinweis:   
Pressereferat, Tel.: (++43-1) 4000 - 81814, presse.wien@gruene.at
OTS0252    2009-10-07/13:44



7.10.2009 SPö Frauenberger: "An der Quote führt kein Weg vorbei"

SPÖ Frauenquote,

Quote nicht nur für politische Gremien, sondern auch für Vorstand und Aufsichtsräte von börsenotierten Unternehmen

"Ein uneingeschränktes Ja" zur Einführung von Quoten in politischen Gremien kommt von der Wiener Frauenstadträtin Sandra Frauenberger am Mittwoch anlässlich der parlamentarischen Enquete
"Frauen in der Politik". Frauenberger: "Die aktuellen Zahlen zeigen ganz deutlich, dass an der Quote kein Weg vorbei führt. Jahrelanges Hoffen, Appellieren und gutes Zureden haben bis dato nicht zum gewünschten Erfolg geführt."

     Im Vergleich zum Nationalrat und anderen Ländern sei der Frauenanteil im Wiener Landtag und Gemeinderat mit 42 Prozent vergleichweise hoch, wobei es große Unterschiede zwischen den einzelnen Fraktionen gebe, so Frauenberger. Während der Frauenanteil bei SPÖ und Grünen über 40 Prozent liegt, beträgt er bei der FPÖ nur 15,3 Prozent.

     Die Wiener Frauenstadträtin sieht aber nicht nur Handlungsbedarf bei den gesetzgebenden und anderen politischen Gremien. Sie kann sich Quoten auch für Vorstand und Aufsichträte von börsenotierten Unternehmen vorstellen. Frauenberger verweist dabei auf das Best-Practice-Beispiel Norwegen: Dort trat 2008 ein Gesetz in Kraft, das vorsieht, dass mindestens 40 Prozent der "Styre"-Mitglieder von börsenotierten Unternehmen Frauen sein müssen. Das norwegische Styre ist Aufsichtsrat und Vorstand in einem. Unternehmen, die sie sich nicht daran halten, können zwangsaufgelöst werden.

Rückfragehinweis:
   PID-Rathauskorrespondenz:
   Mag.a Marianne Lackner,    Mediensprecherin StRin Sandra Frauenberger
   Telefon: 01 4000-81853    E-Mail: marianne.lackner@wien.gv.at
OTS0144    2009-10-07/11:30



19.8.2008: Rauch-Kallat ÖVP fordert Frauenquote von 50% in Aufsichtsräten

ÖVP Frauenquote,

Laut Ex-Frauenministerin Maria Rauch-Kallat (ÖVP) fordert der ÖVP-Frauenbund eine Frauenquote in Aufsichtsratsgremien von Kapitalgesellschaften. Dieser Frauenanteil soll längerfristig bei 50% liegen. D.h., die Frauen bekommen dann aufgrund der Frauenquote den Aufsichtsratsjob, auch wenn Männer besser geeignet wären.

 



19.8.2008 Silhavy (SPÖ) begrüßt VP-Frauen-Forderung nach Quotenregelung in Aufsichtsräten

SPÖ Frauenquote,

Frauenministerin Heidrun Silhavy (SPÖ) reagierte heute, Dienstag, erfreut auf die Forderung von VP-Frauensprecherin Rauch-Kallat nach einer Quotenregelung in Aufsichtsratsgremien. "Schön, dass nun auch die VP-Frauen erkennen, dass Quoten ein sinnvolles Hilfsmittel auf dem Weg zur Gleichbehandlung sind. Es handelt sich hier ja um eine langjährige Forderung der SPÖ-Frauen. Noch schöner wäre es, wenn Frau Rauch-Kallat sich dazu durchringen könnte zu sagen, wie hoch die Quote ihrer Meinung nach sein sollte", so Silhavy.

Quelle: OTS0216    2008-08-19/14:48

Anmerkung Wien-konkret:
Wie die Gleichbehandlungsministerin Silhavy (SPÖ) für eine Frauenquote - also einer Bevorzugung von Frauen aufgrund des weiblichen Geschlechts - sein kann, bleibt für einen Mann unergründlich. Gleichbehandlung würde vielmehr bedeuten, dass der bestqualifizierte Kandidat oder die bestqualifizierte Kandidatin - unabhängig von Rasse, ethnischer Zugehörigkeit oder Geschlecht - einen Job erhält.
Andererseits, wenn man bedenkt, dass viele Aufsichtsräte ohnedies politisch besetzt werden und nicht nach Qualifikation, dann ist es wurscht, ob man in Zukunft einen Mann oder eine Frau nimmt.

 



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