Wien


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Holger Sembowski sucht seine Kinder

Dies ist meine perönliche Geschichte
Ein Vater sucht seine Kinder

Sehr geehrte Damen und Herren,
Anbei sende ich Ihnen eine Weihnachtsgeschichte, in der sich vielleicht viele Väter wieder finden. Die Geschichte beruht auf einer wahren Begebenheit, die sich leider aktuell für mich im wahren Leben abspielt. Hinter Unzuständigkeiten verstecken sich Behörden und gefährden dadurch ganz massiv eine Vater-Kind-Beziehung. Es ist unglaublich, aber wahr.

Die Geschichte vom „Ich-hab-Dich-lieb-Stern“

Es waren einmal zwei Kinder. Sie lebten glücklich und zufrieden viele Jahre in einer grossen Familie. Der Vater liebt seine Kinder über alles. Unbeschwert und glücklich waren die letzten fünf Jahre, voll Fürsorge und Liebe. Die Kinder lernten, dass der wahre Reichtum nicht das Streben nach materiellen Werten, sondern im Zusammenhalt eines Familienbundes liegt. Ehrlichkeit und wahre Liebe lernten die Kinder sehr zu schätzen.
Die Mutter, die sich schon vor langer Zeit, auf den Weg machte, Geld, Glück und Liebe zu finden, kannten sie kaum. Dennoch liebten die Kinder ihre Mutter. Vater sagte immer: „Man sieht nur mit dem Herzen gut“. Durch unregelmässige Besuche, brachte die Mutter die friedliche Welt der Kinder durcheinander. Eines Tages kam die Mutter zu Besuch und sagte: „ Wir machen eine Reise!“ und nahm die Kinder mit. Die Kinder, die nicht wussten wohin es ging, begleiteten vertrauensvoll ihre Mutter. Eine lange Reise begann. Die Kinder, die aus ihrer gewohnten Umgebung herausgerissen wurden, fragten ihre Mutter: „ Wo ist Vater? Warum kommt er nicht mit?“ „Ich habe einen neuen Vater für Euch gefunden“, antwortete die Mutter. „Er ist nun Euer Vater“. Die Kinder verstanden die Welt nicht mehr. „Vater liebt uns doch, wie kann er uns nur gehen lassen?“ Vater jedoch suchte die Kinder. Jeden Tag viele Stunden lang, wochenlang, monatelang. Vergebens. Die Kinder waren einfach nicht mehr aufzufinden. Auch die Kinder vermissten ihren Vater. Jeden Abend, wenn es dunkel wurde, stellten sich die Zwei heimlich an s Fenster und suchten den hellsten Stern am Himmel. Vater sagte immer: „Wenn ihr Euch einmal einsam fühlt, so sucht immer den hellsten Stern am Himmel. Es ist der „ICH-HAB-DICH-LIEB-STERN“. Wo auch immer ich bin, wo auch immer ihr seid, auch ich werde diesen Stern sehen. Unsere Blicke und Gedanken werden wieder zusammen sein. Unsere Liebe ist stärker als alles, was man auf dieser Welt kaufen kann.“ Die Kinder dachten an diese Worte, aber auch an die vielen Geschenke, die sie von der Mutter in den letzten Wochen und Monaten bekommen hatten. Plötzlich wurden sie ganz traurig. Sie sagten: „ Bald ist Weihnachten, das Fest der Liebe. Wir wollen mit Vater zusammen sein?“ Die Mutter hingegen antwortete: „ Ich bin jetzt Eure Familie!“ Die Kinder lächelten, aber ihre Seelen weinten viele Tränen.
Am Weihnachtsabend sass Vater, wie jeden Abend am Fenster und sprach mit dem „hellsten Stern“ am Himmel. „Niemals werde ich aufhören, meine Kinder zu suchen. Niemals werde ich aufhören, meine Kinder zu lieben. Niemals. ICH HAB EUCH LIEB.“ Eine grosse Träne verliess seine glänzenden Augen, in Gedanken und mit dem Herzen bei seinen Kindern!

Vielleicht finde ich bei Ihnen die Unterstützung, die ein Vater benötigt, um seine Kinder endlich wieder in die Arme zu nehmen und ein ganz normales Leben führen zu dürfen.
Ich wünsche Ihrem gesamten Team eine besinnliche Weihnachtszeit im Kreise Ihrer Lieben und einen guten Übergang in das Jahr 2012.  

Holger Sembowski        23. Dezember 2011