Wien

Kontakt Luca Kinderschutzverein



LUCA- Kinderschutzverein
Obmann: Bernhard Haaser
Schopenhauerstraße 76/5
1180 Wien

Telefon 0664-3137379

Homepage:
http://lucakinderschutzverein.wordpress.com/kontakt/

Spenden an: LUCA- Kinderschutzverein   
Luca-Kinderschutzverein
Bank Austria
BLZ 12000          Konto: 52999047235

Grundsätzlich kann jeder Mitglied beim L.U.C.A. Kinderschutzverein werden. Die Jahresgebühr für Mitglieder beträgt € 24,00 (€ 2,00 / Monat). Der Verein behält sich allerdings das Recht vor, Personen die Mitgliedschaft aus bestimmten Gründen zu verwehren.



Luca

Luca
7. Mai 2006 - 3. Nov. 2007;
© Luca-Kinderschutzvereines


"Der kleine LUCA den Sie auf dem linken Bild sehen wurde nur 17 Monate alt. LUCA wurde das Opfer familiärer Gewalt und österreichischer Bürokratie! Obwohl dieses Verbrechen an diesem kleinen, wehrlosen Jungen so sinnlos ist, so hat es doch zumindest die Öffentlichkeit wachgerüttelt."


Qu: Homepage des Luca-Kinderschutzvereines

Mehr Infos => Die traurige Geschichte von LUCA


Gerichtsurteile:

Der vermutliche Täter - ein ehemaliger Lebensgefährte der Mutter - wurde im September 2008 zu einer lebenslangen Haftstrafe und Einweisung in eine Anstalt für geistig abnorme Rechtsbrecher verurteilt. Grund: schweren sexuellen Missbrauchs von Unmündigen mit Todesfolge. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

Lucas Mutter und eine betreuende Sozialarbeiterin stehen seit 4. Mai 2009 in Innsbruck vor Gericht. Ihnen wird nun eine Verletzung der Fürsorgepflicht vorgeworfen, konkret das Kind vernachläßigt zu haben. Beide wurden am 25. Mai 2009 verurteilt, die Mutter zu 1,5 Jahren unbedingter Haftstrafe und die Sozialarbeiterin zu 1500 Euro. Die Urteile sind noch nicht rechtskräftig. Kritiker des Urteils meinen, dass die Strafe für ein misshandeltes und folglich verstorbenes Kind die Strafen zu viel gering sind. Wie viel Bedeutung hat das Leben eines Kindes in Österreich eigentlich? 
Richter war übrigens Andreas Mair vom LG Innsbruck.
 



Fragen zum Fall Luca Elias:

Nach dem schrecklichen Tod meines Sohnes LUCA wurde einem Verdächtigen der Prozess gemacht. Zwei weitere Personen, die Kindesmutter und eine Sozialarbeiterin der Jugendwohlfahrt Schwaz stehen erst nach einendhalb Jahren unter Anklage. Sämtliche Ermittlungen gegen andere Personen wurden eingestellt und viele offene Fragen keiner Klärung zugeführt.

WARUM
hatten Ärzte bereits im Juli 2007 keine Anzeige erstattet, obwohl eindeutig Kindesmisshandlung in zwei Spitäler diagnostiziert wurde und der Verdächtige kein naher Angehöriger war? (Verstoß gegen das Ärztegesetz § 54, Abs.5, Anzeigepflicht)

WARUM
wurden danach diese eindeutigen Misshandlungsverletzungen (multiple Hämatome) als „Windelsoor“ herabreduziert?

WARUM
wurde damals im Juli 2007, eine andere Person als der bereits erstinstanzlich verurteilte Täter verdächtigt?

WARUM
wurden die Auflagen von der Jugendwohlfahrt an die Kindesmutter fast zur Gänze aufgehoben, obwohl gegen diese Auflagen zum Schutz für LUCA massiv verstoßen wurd?

WARUM
hatte LUCA laut einem Obduktionsgutachten im geschätzten Zeitraum August 2007 unbehandelte Knochenbrüche, obwohl er zwischen Juli und Oktober 2007 von einem Kinderarzt, PsychologInnen, Sozialarbeiterinnen und Ärzte aus einer Kinderschutzgruppe in persönlichen Kontakt war und teilweise auch untersucht wurde?

WARUM
wurde LUCA, trotz Wissen eines Sozialarbeiters der Jugendwohlfahrt Schwechat, in einem Keller mit kaum einem Lichteinfall untergebracht. Dies auch noch, zwischen Gerümpel und einer lärmenden Heizungsanlage. Die schriftliche Aussage dieses Sozialarbeiters: „Kein Hinweis auf Gefährdung erkennbar

WARUM
merkten Personen im nahen Umfeld von LUCA nicht, dass er eine Woche vor seinem Tod, FÜNF gebrochene Rippen hatte? Diese und weitere brennende Fragen blieben bis heute unbeantwortet.

Deswegen veranstaltet der LUCA Kinderschutzverein am Prozessauftakt am 04.05.2009 eine friedliche Kundgebung vor dem Landesgericht Innsbruck unter dem Motto: „HINSCHAUEN UND NICHT WEGSCHAUEN“

Beginn: 04. Mai 2009  09:00 Uhr, Ende ca. 16:00 Uhr

Mit einer Lichterkette und mit unserem Mahnmal wollen wir auch ein Zeichen gegen Gewalt an Kinder setzen. Am Tag vor dem Prozessauftakt um 15:00 Uhr findet am Wallfahrtsort Georgenberg, 6134 Stans eine Gedenkmesse für LUCA satt.

Mit freundlichen Grüssen
Vater von Luca, Bernhard Haaser
und Obmann Luca Kinderschutzverein
Tel.: 068110436492

Quelle: Presseinformation,  Kufstein am 02.05.2009
 



Materialien zum Fall Luca:

* Chronologie Fall Luca auf der Website des

ORF-Tirol vom 25.5.2009 mit einem Misshandlungsbild aufgenommen im Spital.

* Ablehnung des Richters Mag. Andreas Mair,
Antrag auf Delegierung des Verfahrens an das LG Linz,
Zusätzliche Beweis- und sonstige Anträge

Grund:
Wenn der Richter Mag. Andreas Mair das Verfahren führt würde das bedeuten, dass der Richter gegen seinen Ex-Kollegen Oberstaatsanwalt Dr. Robert JIROVSKY ermitteln müsste (siehe Beweisantrag des Opfers vom 1. 4. 2009)  oder ggf. diesen sogar vor einer Zeugenaussage durch Beschluss schützen könnte - und ebenso gegen seinen ex-Chef und  jetzigen Generalprokurator Dr. Werner PÜRSTL, beide vielfach angezeigt wegen eben der befürchteten Machenschaften der Unterlassung ihrer Amtspflichten
=> Beilage Ablehnung des Richters Mag. Andreas Mair


* EGMR Beschwerde:
"... Die Opferrechte werden in Österreich in der Regel nur dann durch die Justiz beachtet, wenn sich internationale Medien einschalten, sonst ist alles „Totes Recht“ und wird am Fall des ermordeten Babys LUCA klar, dass die Behörden insbesondere hier sogar eindeutig bewiesenen Mordverdacht (DNA-Spuren am Leichnam) vertuschen und den betroffenen Familienangehörigen die gesetzlich garantierten Rechte verwehren. Offensichtlich möchten bestimmte Kreise oder auch einzelne Personen im Justizbereich die Verfolgung bestimmter Täter und Tätergruppen verhindern. Deshalb wird der EGMR dringend gebeten, diese Beschwerde vorrangig hinsichtlich ihrer Annahme zur Behandlung zu bewerten, um zum Schutze weiterer wehrloser Kinder umgehend einzugreifen und diese als potentielle Mordopfer vor den Verbrechen zu schützen.
Hochachtungsvoll
Die Geschwister von LUCA ELIAS  
=> Beilage EGMR Beschwerde im Fall Luca
 

* Opfererklärung
... erkläre ich mich nicht nur selbst als Opfer dieser Straftat – wie auch im Anhang ich weitere Opfer anführe und hiermit melde – sondern erkläre auch meinen Eintritt als Privatbeteiligter (vertreten durch die mit zustehenden Kollsionskurator als Verfahrenshelfer im Opferschutz) als Geschädigter in dieser Sache, da mein Bruder ermordet wurde.
...iSd § 65f StPO erstattet das Opfer Opfererklärung für sich (Generalien im Anhang) und beantragt umfassende juristische Prozessunterstützung im Rahmen des durch die StPO vorgegebenen Umfangs durch den Kollisionskurator, der NICH Teder Jsutoz oder Politik anzugehören hat. Das Opfer erklärt, sich vertreten lassen zu wollen und ersucht, dies durch die genannten Personen zu ermöglichen.
=> Beilage Opfererklärung im Fall Luca
                   

* Opferrechte - Forderungen:
Antrag auf Verfahrenshilfe
Erklärung des Eintritts als Privatbeteiligte
Forderung aller Opferrechte
Antrag auf Kontradiktorische Einvernahme
Vorsorgevollmacht
Antrag auf Wiederaufnahme des Beweisverfahrens
in eventu: Antrag auf Wiedereinsetzung & Zusätzliche Beweis- und sonstige Anträge
... Wir, die drei Geschwister von LUCA ELIAS als zusätzliche Opfer wollen im rubrizierten Fall 37 Hv 37/09i alle unsere Opferrechte ausüben, ungehindert von etwaigen Befindlichkeiten der Justiz.
=> Beilage Opferrechte - Forderungen
 

Urteile 8. Juli 2010 durch das Oberlandesgericht Innsbruck:
* Freispruch für die Sozialarbeiterin (49 J.)
* Verurteilung der Mutter bestätigt: Das erstinstanzliche Urteil gegen die Mutter (25 J.) wegen Quälens bzw. Vernachlässigens eines unmündigen Kindes wurde bestätigt.
* (Anm.: Der neue Lebensgefährte der Mutter wurde bereits im September 2008 am Landesgericht Korneuburg, NÖ, wegen schwerem sexuellen Missbrauchs mit Todesfolge zu lebenslanger Haft verurteilt.)
 



Stellungnahmen Fall Luca,

3.3.2011 FPÖ: Lucas Vater wird kleine Tochter wegen anonymer Anzeige abgenommen


Hofer zeigt sich erschüttert über erneuten staatlichen Angriff auf Familienvater
Erschüttert zeigt sich der freiheitliche Vizeparteiobmann NAbg. Norbert Hofer über die traurige Tatsache, dass Herrn Bernhard Haaser, dem leidgeprüften Vater des ermordeten kleinen Luca, nun seine Tochter abgenommen wurde. Die Tochter wurde durch zwei Sozialarbeiter von der Tagesmutter abgeholt und in die Uni-Klinik Innsbruck auf die Psychiatrische Abteilung gebracht. Obwohl der Vater die Obsorge hat, bekam er bis jetzt weder seitens der Uni-Klinik Innsbruck noch von der Jugendwohlfahrt eine brauchbare Auskunft über den Verbleib seiner Tochter bzw. über die Abnahmegründe.  "Das sind Zustände die nicht länger tragbar sind. Hier wird offenbar weiterhin versucht, auf engagierte Väter, die der Jugendwohlfahrt lästig sind, Druck auszuüben. Herr Haaser ist bekanntlich mit seinem Luca-Kinderschutzverein sehr erfolgreich bei der Aufdeckung von Missständen bei der Jugendwohlfahrt tätig. Er trat auch mehrmals im Fernsehen auf. Sein Verein unterstützt mehrere Familien mit Rat und Tat, denen ihre Kinder unter ähnlich dubiosen Vorwänden abgenommen wurden", erklärt Hofer.
Angesichts dieses unglaublichen Vorgangs würden sich erneut zahlreiche Fragen stellen, so Hofer, nämlich: "Wer kontrolliert eigentlich die Jugendwohlfahrt? Sind solche Nacht- und Nebel-Aktionen im Sinne des Kindeswohls? Was geht hier eigentlich vor?" Es sei höchste Zeit, dass es endlich zu einer umfangreichen Jungendwohlfahrtsreform samt zugehöriger Transparenz komme, bei der auch die Sinnhaftigkeit und Humanität diverser Aktivitäten der Jugendwohlfahrt geprüft und nachvollzogen werden könnten. "Wir werden dementsprechend im Parlament tätig werden, das sind wir den Kindern nämlich schuldig", kündigt Hofer an. 
Rückfragehinweis:  Freiheitlicher Parlamentsklub   Tel.: 01/ 40 110 - 7012
OTS0274    2011-03-03/16:06



FPÖ-Kitzmüller kritisiert Freispruch der Sozialarbeiterin im Fall Luca

FPÖ zum Freispruch der Sozialarbeiterin im Fall Luca

Behörde darf nicht einfach aus Verantwortung entlassen werden

FPÖ-Familiensprecherin NAbg. Anneliese Kitzmüller kritisiert den Freispruch der für die Betreuung des Tiroler Babys Luca zuständigen Sozialarbeiterin vor dem Innsbrucker Oberlandesgericht. "Dieser Freispruch ist ein völlig falsches Signal in die Richtung, dass sich die zuständige Behörde jederzeit der Verantwortung für die Kinder entledigen kann", so Kitzmüller. Die Freude des zuständigen Tiroler Soziallandesrats Reheis darüber sei geradezu zynisch. "Wenn er darüber spricht, dass durch dieses Urteil Rechtssicherheit für die Sozialarbeiter hergestellt sei, dann muss ich mich fragen, wo im Gegensatz dazu die Sicherheit der Kinder bleibt, die aus guten Gründen vor jenen Menschen geschützt werden müssen, in deren Obhut sie sich befinden", erklärt Kitzmüller.

Der Freispruch gelte in diesem Fall nämlich nicht nur für die direkt betroffene Sozialarbeiterin, sondern für die gesamt Jugendwohlfahrt und auch die politisch Verantwortlichen. "Wenn in diesem Amt keine ausreichende Kompetenz vorhanden ist, um in einem solchen Fall, bei dem die Anzeichen von körperlicher Misshandlung lange vor dem gewaltsamen Tod des Babys sichtbar waren, die richtigen Maßnahmen zu setzen, dann ist das ein Skandal", so Kitzmüller. Sie hoffe nun, dass man trotz des Freispruchs die richtigen Schlüsse ziehe und Vorkehrungen treffe, damit sich solche Tragödien nicht wiederholen können.

Rückfragehinweis: Freiheitlicher Parlamentsklub,  Tel.: 01/ 40 110 - 7012
OTS0271    2010-07-08/17:09





Posting: SozialabeiterInnen sollten ihre Arbeit ordentlich machen, dann stünden sie NICHT mit einem Fuß im Kriminal

Was soll man sagen, wenn der Herr Berufsverbandvertreter von Dingen spricht, von denen er nicht die geringste Ahnung hat. Er möge doch mal seinen MitarbeiterInnen sagen, sie sollen ihre Arbeit ordentlich machen, dann stünden sie NICHT mit einem Fuß im Kriminal !!!

Wenn man so arbeitet wie eine Christine Weiss, Vogtmann-Wieser, Palmetshofer, Christian Fröstl, Föderler oder Trofeit - allesamt Jugendwohlfahrt Tulln - ist man/frau meines Erachtens zu Recht zu bestrafen, für nicht gesetzeskonforme Arbeit. In der Schule bekommt man/frau für solche Arbeiten schlichtweg ein "Nicht Genügend" und wenn man/frau es nicht besser macht, fällt man/frau durch und muss die Klasse wiederholen.

Im wirklichen Leben erhalten diese Menschen, die die Seele von Kindern töten und Väter vernichten nur selten eine Strafe und wenn, eine derart lächerliche wie für die genannte "ach so arme Mitarbeiterin". Dafür, dass sie von allem gewusst hat, nach österreichischem Strafrecht eigentlich gleich zu bestrafen wäre, als ob sie die Tat begangen hätte, hat sie lächerliche € 1200,-- Strafe erhalten. Das ist der Republik ein Kindesleben wert! Ob die gute Dame mit 1200,-- Strafe für den Mörder ihres Kindes zufrieden wäre??? Wahrscheinlich nicht! Ob der Herr Dimitz zufrieden wäre, wenn man die Mörderin seines Kindes mit 1200,-- Strafe belegt?

Dieser Heuchler sollte sofort von seinen Posten als Vertreter der SozialarbeiterInnen zurücktreten, denn der Fisch beginnt am Kopf zu stinken! Wenn die Chefs so mit ihrer Verantwortung umgehen, muss man sich nicht wundern, wenn die MitarbeiterInnen mies arbeiten!!!

Bitte sende dieses Mail an diesen Herrn weiter, der offenbar keine Ahnung hat, von den tatsächlichen Vorgängen an Jugendämtern!!!

Übrigens - nur um die Relationen klar zu stellen: der Mann erhielt "lebenslang", die Frau "1 Jahr" - obwohl sie durch Unterlassung die gleiche Tat begangen hat, nämlich Mord! Nach dem Strafrecht gleich zu be- und verurteilen!!! Warum erhält der Mann lebenslang, die Frau nur 1 Jahr???

Danke und Gruß Martin              E-mail 26.5.2009