Wien

Sonntag 20.3.2011 Demonstration für Kinderschutz und Kinderrechte



Route der Kinderschutzdemo in Wien (MIt Klick ins Bild vergrössern)

Ort: Beginn beim BMfWFJ 
Adresse: A-1011 Wien Wien , Stubenring 1
Einlass:  10.00 Uhr    Beginn: 10.30 Uhr    Dauer: gegen 15.00 Uhr
Beschreibung: Die Demonstration findet aus verschiedenen Gründen statt:
Gleichzeitigkeit mit einer Demonstration für Kinderrechte in Rom,
Cain und andere ermordete Kinder (Melvin, Luca, Anita),
öffentliche Aufarbeitung von Missbrauchsfällen,
BVG über die Kinderrechte,
Debatte um die gemeinsame Obsorge uvm
Die Route ist im Anhang ersichtlich.
Ein reichhaltiges Rahmenprogramm ist vorgesehen. Gegen 15.00 Uhr findet auf dem Heldenplatz eine große Schlusskundgebung statt.
Im facebook unter Demo 20.3. werden Neuigkeiten lfd publiziert. 

erwartete Gäste: 300
Eintrittspreise:  alle Teilnehmer sind willkommen
Anreise: U1 & U4 Station Schwedenplatz, U3 Stubentor
Telefon:  0680-123 5517



* 17.10.2010: Demo "Kinder gehören nicht ins Gefängnis"

Kinderrechtskonvention & Österreich

* 17.10.2010, 21:45 Uhr:
Kommen Sie zur stillen Demo der Initiative www.gegen-unrecht.at „Kinder gehören nicht ins Gefängnis“ am Wiener Stephansplatz vor dem Haas-Haus während der ORF Sendung „Im Zentrum“ zu dem Thema „Asyl". Nehmen Sie Feuerzeuge, Kerzen, warme Kleidung und warme Getränke mit. Setzen wir ein Zeichen!

Mehr Infos => Kinderrechtskonvention der Vereinten Nationen





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„HILFERUF“ - Katharina Essmann

Sehr geehrte Redaktion!
Sehr geehrte Unterstützer!

Ich danke Ihnen allen für die breite Unterstützung.
Viele Menschen haben mir geschrieben und angerufen. Viele Redakteure haben mir gutes Gelingen für meine Kundgebung gewünscht und sich entschuldigt, dass sie nicht schreiben dürfen über meinen Fall der Misshandlung.
Dennoch möchte ich mich auch bei diesen Menschen und Redakteuren bedanken, dass sie mich aber angerufen und geschrieben haben und mir alles Gute gewünscht haben.
   Bedanken möchte ich mich vor allem beim Verein Väter ohne Rechte, bei Herrn Martin Stiglmayr und bei der Frau Mag. Michaela Krankl, die mich nie im Stich gelassen haben und immer für mich da sind, wenn nichts mehr geht. Sie helfen mir auch auf meinen Weg zu meiner Schwester, dass sie auch eine Stimme erhält. Ich liebe meine Schwester sehr und vermisse sie jeden Tag.
   Sie helfen mir auch, da ich ja auch nicht zum Arzt gehen darf wie andere normale Menschen. Ich erhalte ja auch keine E-Card, keine Kinderbeihilfe, darf keinen Personalausweis haben usw…nur weil ich bei meinem Vater wohne. Ich liebe eben meinen Vater auch wenn ihn alle wie einen Verbrecher behandeln. Mein Vater ist ein wunderbarer Mensch und war immer für mich da, obwohl sie ihn dafür verfolgen.
   Die ersten 3 Links zu meiner Kundgebung, die anderen 4 werden in den nächsten Tagen auf youtube kommen.

1., http://www.youtube.com/watch?v=otL8PFfHqV0
2., http://www.youtube.com/watch?v=aH5nbvcsboA
3., http://www.youtube.com/watch?v=_CrZkv4fIYQ
 
Katharina Essmann        29. Mai 2012





unfassbares Verhalten eines österreichischen Gerichtsvorstehers

"Väter ohne Rechte": Bezirksgericht Favoriten verletzt Kinderrechte

Wo bleiben die Kinderrechte am Bezirksgericht Favoriten-Wien © ZVG

Sehr geehrter Herr Mag. Schwanda!
Wie mit Ihnen telefonisch besprochen, sende ich Ihnen meinen Bericht über das geradezu unfassbare Verhalten eines österreichischen Gerichtsvorstehers, das eine Minderjährige und ich heute erleben mussten.
Katharina E. ist 13 Jahre alt. Seit ihrem 10. Lebensjahr sagt das Kind in mündlicher und schriftlicher Form vor Gericht aus, dass es bei seinem Vater leben wolle. Sie begründet dies in erster Linie damit, dass sie dann die Möglichkeit habe, beide Eltern zu sehen, wohingegen die jetzige Situation ihr das verunmöglicht, weil die Kindesmutter Kontakte zum Kindesvater immer wieder willkürlich unterbindet. Die ständigen Misshandlungen dieser Art durch die Kindesmutter, massiv unterstützt durch die zuständigen Gerichte und die Jugendwohlfahrt, haben das Mädchen soweit gebracht, Suizidgedanken zu haben.
   Ihre zahlreichen traurigen Erfahrungen mit der Justiz sind beispielsweise wie folgt:
Dr. Twaroch vom BG Josefstadt hat sie als psychisch krank bezeichnet, weil Katharina vor ihr ausgesagt hat, dass sie bei ihrem Vater leben wolle! Wer also als Kind den Wunsch äußert, beim Vater leben zu wollen, weil dieser die Rechte des Kindes achtet im Unterschied zur Mutter ist laut Dr. Twaroch psychisch krank! Andere Richter, deren Namen ich momentan nicht nennen möchte, haben ihr versprochen, ihren Wunsch und Willen zu achten, wenn sie diesen persönlich vorträgt. Wenn Katharina das dann getan hat, sagten die Richter, dass sie ihr alle Wünsche gerne erfüllen würden nur diesen eben nicht, nämlich den Wunsch beim Vater leben zu wollen. Das Kind wird seit Jahren von den RichterInnen regelrecht belogen und betrogen. In diesem Zusammenhang bitte ich Sie, die Rechte der Kinder und das Alter dieses Kindes zu bedenken und sich zu überlegen, inwieweit hier die Gerichte rechtens handeln! 
   Und bitte erzählen Sie mir nicht, dass es sich um einen Einzelfall handelt, und dass man sich anschauen müsse, warum die RichteInnen etc. etc. Ich kenne diese Ausrede zur Genüge!
   Gestern, 04. Juli 2011 wandte sich das Kind also an mich und bat mich, sie am heutigen Amtstag zu begleiten. Sie wollte bewusst nicht mit ihrem Vater zu Gericht gehen, denn obwohl dieser keine wesentlichen Unrechtshandlungen gesetzt hat, wird er immer wieder von der Justiz angegriffen. (Die Unrechtshandlungen beziehen sich immer nur auf das verbotene Dokumentieren des Unrechtsverhaltens von RichterInnen. Ohne Videodokumentation wäre aber auch nicht Ernst Strasser überführt worden, und es ist ganz offensichtlich, dass die RichterInnen uns Väter nur deshalb angreifen, weil wir vielfach nunmehr ihre unfassbaren gesetzwidrigen Handlungen beweisen können mit denen sie uns Väter, Großeltern und Kinder fertig machen.)
   Ich versprach dem Kind, es zu begleiten und fuhr heute gegen 11.00 Uhr zum BG Favoriten, um bei ihrem Gespräch mit dem zuständigen Richter Dr. Schrott dabei zu sein. 
   Was ich dann erlebte, spottet jeder Beschreibung! Ich habe bewusst mit Ihnen persönlich telefoniert, damit Sie die Empörung in meinen Worten auch gehört haben. Denn schriftlich ist das kaum zu beschreiben. 
   Dr. Schrott behandelte mich wie den letzten Dreckfetzen dieser Welt. Sämtliche Rechte, die ich als Staatsbürger habe, sind von ihm mit Füßen getreten worden. Seine unfassbare unfreundliche Art, mit mir zu reden, seine Präpotenz, seine Unhöflichkeit  - mit Worten nicht zu beschreiben. Ohne mich zu fragen, wer ich sei, ohne mir eine Möglichkeit zu geben, mich vorzustellen, sagte er zu Katharina, er würde nur mit ihr alleine sprechen, sonst gar nicht. Katharina beharrte darauf, mich mitzunehmen, nach all dem, was sie mit RichterInnen erlebt hat, ein verständlicher Wunsch. Ich wies mit ruhiger Stimme Dr. Schrott darauf hin, dass heute Amtstag sei, also ein Tag, an dem der Bürger die Möglichkeit haben soll, rechtliches Gehör zu finden, dass ich als Vertrauensperson käme und dass ich nur als Begleitung des Kindes da sei.
   Dr. Schrotts Verhalten will ich hier nicht im Detail schildern. Fakt ist, dass wir Väter für ein derartiges Verhalten oft als Gewalttäter dargestellt werden, von genau jenen RichterInnen, die nicht einmal den Minimalanspruch von Höflichkeit zu erfüllen im Stande sind. Wohl wissend, dass diese RichterInnen allzu gerne den Spieß umdrehen, die Unwahrheit sagen und behaupten, wir hätten uns aggressiv verhalten, darf ich gleich anführen, dass ich Zeugen habe, die meine Schilderung über Katharinas und mein Verhalten sowie das des Dr. Schrott bestätigen können. 
   Da Dr. Schrott Katharina nicht ohne mich anhören wollte, sind wir unverrichteter Dinge wieder gegangen. Katharina hat Dr. Schrott noch ihren selbst geschriebenen Brief übergeben, in dem sie ihren Willen wieder einmal kund getan hat.
   Ich halte fest: ein KIND sucht am AMTSTAG um Hilfe bei Gericht an. Es möchte seinen Willen kund tun, was ihm auch rechtlich zusteht. Der Richter benimmt sich wie ein – ja wie? – diesen Vergleich gibt es gar nicht, so ein Benehmen habe ich noch nie erlebt! Unfassbar! Ungebührlich! Erschreckend! Das Kind wird nicht angehört, weil es auf das Beisein einer Vertrauensperson besteht und muss gehen!!! Das ist unser Rechtsstaat, der nicht einmal in der Lage ist, einem Kind helfen zu wollen!
   Sie werden verstehen, dass ich mir dieses Verhalten des Richters mit Sicherheit nicht gefallen lassen werde. Aber ich will gar nicht meine Befindlichkeiten in den Mittelpunkt stellen. Ich werde es mir im Sinne des Kindes und der Rechte der Kinder als Obmann des Vereins "Väter ohne Rechte" nicht gefallen lassen! Es ist höchst an der Zeit aufzuzeigen, wie mit uns und mit unseren Kindern umgegangen wird von Seiten der Justiz (wenige Ausnahmen gibt es) um auch aufzuzeigen, warum Väter und Kinder, Großeltern, Verwandte und sonstige Betroffene agieren wie sie agieren. Es ist nicht unser Verschulden! Es ist die Reaktion auf Horror und Terror, den wir von Seiten der Justiz und Vertreter wie Dr. Schrott, Gerichtsvorsteher! des BG Favoriten, erleben müssen! 
   Aus meiner Sicht ist daher der Gang zu den Medien unvermeidlich, und Sie können ganz sicher davon ausgehen, dass ich das tun werde! Ich bekenne mich zum Grundsatz der Gewaltenteilung und auch zum Grundsatz der Unabhängigkeit der Justiz. In Sachen Dr. Schrott und vieler anderer ist es allerdings schade, dass man diesen aus meiner Sicht unbarmherzigen, grausamen, gesetzesbrechenden, unhöflichen, herzlosen, Kinderrechte und Verfassungsrechte missachtenden und ungezogenen Richter nicht einfach entlassen kann. 
   Es ist eine Sache, uns Väter zum Narren zu halten, aber wenn die Justiz bereits so weit geht, die Hilferufe eines Kindes nicht hören zu wollen, ist das Maß aus meiner Sicht bei weitem überschritten! Ich denke, Sie werden mir in diesem Punkt zustimmen. In diesem Sinne beantrage ich die Einleitung eines Disziplinarverfahrens gegen Dr. Schrott.

Mit freundlichen Grüßen

Martin Stiglmayr
Obmann "Väter ohne Rechte"
0699-11981587                                  Wien, am 05. Juli 2011