Wien

Abtreibung: Videos und Infos zum Nachdenken

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Beratung über Schwangerschaft und Abtreibung in städtischen Spitälern

Jede Schwangere in Wien bekommt eine Informationsbroschüre über psychische Krisen in der Schwangerschaft bei Anmeldung zur Geburt übermittelt, die auch Anlaufstellen für Hilfestellungen enthält. Hebammen, SozialarbeiterInnen und PsychologInnen stehen in den Schwangerenambulanzen den Frauen kostenlos mit Rat und Tat zur Verfügung.

=> Beratung über Schwangerschaft & Abtreibung
=> Kosten der Abtreibung in öffentlichen Spitälern
=> Öffenliche Spitäler für Abtreibungen in Wien
 



Abtreibung seit Nov 2008 in Österreich steuerfrei (Molterer Erlass)

In Österreich wird der Lebensschutz von ungeboreren Kindern immer mehr zurückgedrängt. Meist geschieht dies im Stillen und unbemerkt von der Öffentlichkeit. So hat etwa das Finanzministerium (Finanzminister Wilhelm Molterer, ÖVP) am 25. November 2008 per Erlass Abtreibungen quasi von der Umsatzsteuer befreit (20% Ersparnis bei den Abtreibungskosten). Es muß lediglich ein "therapeutisches Ziel" im Vordergrund stehen - was der abtreibende Arzt aber für die Finanzverwaltung bindend selbst feststellt.

Liegen medizinische Gründe für Abtreibung vor, wurden die Abtreibungen schon bisher von den Krankenversicherungen bezahlt. Umsatzsteuer fiel daher keine an. Die neue Formulierung bedeutet nun, dass auch medizinisch nicht notwendige Abtreibungen steuerfrei sind, denn ein "therapeutisches Ziel" ist auch die Behandlung von Stress- oder emotionalen Belastungsreaktionen.
 

Neues Abtreibungsgesetz in USA geplant

In den USA soll ein neues Gesetzes pro Abtreibung kommen: FOCA "Freedom of Choice Act 5" (pro Abtreibung) In Zukunft soll es keinem Arzt und keiner Krankenschwester mehr möglich sein, aus Gewissensgründen die Durchführung einer Abtreibung oder die Mitwirkung dabei abzulehnen.
 

Ärzte sagen: „Wir machen nicht mehr mit!“

... außerdem erzählt sie, dass die Sozialarbeiterin, die der Familie wegen der plötzlichen Arbeitslosigkeit des Mannes zugeteilt wurde, jede weitere Hilfe davon abhängig macht, dass die Abtreibung vorgenommen wird. Dem will die Schwangere gehorchen, denn das Ehepaar hofft auf Hilfe bei der Arbeitssuche. ...  „Das bezahlt die Krankenkasse. Es ist ja billiger, jetzt eine Abtreibung zu machen als später für eventuelle Behinderten-Kosten zu zahlen.“
=> Der Honigmann sagt ...





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Denkanstoß zum Thema Kindstötung

Hallo,
sicher sind es niedere Beweggründe gewesen, geistig behinderte Kinder einzuschläfern, um z.B. Pflegekosten zu sparen.
Aber ist denen, die auf die damalige Generation zeigen auch klar, dass wir stattdessen heute alljährlich Tausende gesunde Kinder abtreiben?

Timo W.  21. Mai 2012



BM Stöger will Abtreibungen auch im Westen Österreichs

Artikel "Die Presse" vom 4. August 2011 auf Seite 4

Sehr geehrte Redaktion!
Zum Artikel in "Die Presse" vom 4. August 2011 über die Verbreitung der flächendeckenden Abtreibungskliniken im Westen Österreichs möchte ich folgendes zu bedenken geben:
Das Anliegen des Herrn Bundesministers Alois Stöger, den Frauen die kostenfreie Möglichkeit zur jederzeit verfügbaren Abtreibung in öffentlichen Krankenhäusern zu geben, begründet sich in seiner irrtümlichen Annahme, damit den Frauen zu helfen.
   Dazu möchte ich jedoch festhalten, dass meines Erachtens den Frauen durch ihr vermeintliches „Recht auf den Bauch“ nicht gedient ist, sondern dass sie durch die Idee der Abtreibung (Lösung von Problemen, freie Entscheidung?) instrumentalisiert werden.
   Die Sexualisierung unserer Gesellschaft in allen Bereichen, die vor ca. 100 Jahren begonnen hat, missbraucht die Frauen und beraubt sie ihrer Würde. Die philosophischen und psychologischen Ideen von bekannten Persönlichkeiten (z.B. Marx und Engels, Friedrich Nietzsche, Sigmund Freud, Alfred Kinsey, Simone de Beauvoir) waren Mitinitiatoren dieses Umbruchs. Es fällt auf, dass diese Liberalisierung der Sexualität primär dem männlichen Zugang zur Beziehung der Geschlechter entspricht. Dieser ist eher lustbetont und auf Befriedigung ausgerichtet, ohne eine persönliche Beziehung zur Frau eingehen zu wollen. Außerdem erklärt sich aus dieser männlichen Sicht das Interesse an Pornographie, weil Männer durch visuelle Reize stärker stimuliert werden und auch dadurch die Frauen zum Lustobjekt degradiert werden.
   Und das soll zum Wohlergehen der Frau beitragen?
Um Gerechtigkeit walten zu lassen, diese Art zu leben hilft auch den Männern nicht.
   Ich würde dem Herrn Bundesminister empfehlen, dass er sich ernsthaft mit den schwerwiegenden Folgen jeder Abtreibung auseinandersetzt. Insbesondere möge er das Post-Abortion-Syndrom (PAS) wissenschaftlich untersuchen lassen und die Ergebnisse im Interesse der betroffenen Frauen und Männer veröffentlichen. Mit diesem Wissen wäre den Frauen tatsächlich geholfen, denn das PAS belastet die Frauen massiv mit seelischen und körperlichen Problemen.

Mit besten Grüßen
Edeltraud GEHRING             4. August 2011
L.-Kunschak-G. 6
2380 Perchtoldsdorf
Tel: 0676-9671060,   Mail: gehring@kabsi.at



Stellungnahmen Abtreibung

22.10.2013 FPÖ-Mölzer: FPÖ-EU-Delegation trug zur Niederlage der Abtreibungs-Lobbyisten bei


Die Zurückverweisung des Berichts "über sexuelle und reproduktive Gesundheit und die damit verbundenen Rechte" an den zuständigen Ausschuss sei eine Niederlage der linken Abtreibungs-Lobbyisten, sagte der freiheitliche EU-Delegationsleiter Andreas Mölzer nach der Abstimmung im Europäischen Parlament. "Und daran beteiligt ist auch die FPÖ-Delegation, die für die Zurückverweisung gestimmt hat", fügte Mölzer hinzu. Befremdlich sei, so der freiheitliche EU-Mandatar, das Verhalten der Europäischen Volkspartei gewesen. "Die sogenannten Bürgerlichen haben im Plenum gegen den Estrela-Bericht, der Abtreibungen zu einem 'Menschenrecht' erklären will, nichts unternommen. Erst als die EU-skeptische Fraktion Europäische Konservative und Reformisten den Zurückverweisungsantrag gestellt haben, ist Bewegung in die Sache gekommen. Dann konnte der linke Wahnsinn zumindest vorläufig zu Fall gebracht werden", berichtete Mölzer.
   Der freiheitliche Europaabgeordnete Mag. Franz Obermayr zeigte sich empört, dass über den Estrela-Bericht überhaupt im Plenum abgestimmt wurde. "Aufgabe der Europäischen Union sollte es eigentlich sein, Familien zu fördern und nicht Abtreibungen zu erleichtern. Es ist nur zu hoffen, dass sich nun im zuständigen Ausschuss die Kräfte der Vernunft durchsetzen", schloss Obermayr.
Rückfragehinweis: Freiheitlicher Parlamentsklub



22.10.2013 EU-Bischöfe: EU nicht für Abtreibungsfragen zuständig

Kommission der Bischofskonferenzen: "Estrela"-Bericht führt Bürger hinsichtlich der Kompetenzen der EU in die Irre 
Brüssel, 22.10.13 (KAP) Die Europäische Union besitzt für das Thema Abtreibung in ihren Mitgliedsstaaten keine Kompetenz und darf ihre Bürger dahingehend auch nicht irreführen. Darauf hat die Kommission der Bischofskonferenzen der Europäischen Gemeinschaft COMECE am Dienstag in einer Aussendung hingewiesen. Anlass für die Äußerung ist eine Abstimmung am Dienstag im Europäischen Parlament über einen Bericht über "Sexuelle und reproduktive Gesundheit und die damit verbundenen Rechte", der auch das Thema Abtreibung beinhaltet.
   Wie die COMECE erinnert, sind allein die EU-Mitgliedsstaaten für die Festlegung ihrer Gesundheitspolitik und für die Organisation des Gesundheitswesens und die medizinische Versorgung verantwortlich, wie dies aus Artikel 168 hervorgeht. Die Verwaltung des Gesundheitswesens und der medizinischen Versorgung sowie die Zuweisung der dafür bereitgestellten Mittel obliege demnach den einzelnen Staaten. In vielen EU-Mitgliedsstaaten sei Abtreibung illegal, wobei dieses gesetzliche Verbot besonders in Hinblick auf die Menschenwürde und aus der Überzeugung des absoluten Rechtes auf Leben entspringe. "Die Europäische Union muss dies respektieren und darf es nicht durch Entscheidungen, die nicht in ihren Kompetenzbereich fallen, zu unterlaufen versuchen", fordern die EU-Bischöfe. Das EU-Parlament wollte am Dienstagmittag über einen von der portugiesischen Abgeordneten Edite Estrela initiierten Bericht abstimmen, der sich u.a. für die europaweite Legalisierung von Abtreibung ausspricht, diese in den Bereich der Gesundheitsversorgnung einordnet und den EU-Mitgliedsstaaten als Grundrecht empfiehlt. Mehrere nationale kirchliche Organisationen äußerten zuvor scharfe Kritik. In Österreich bezeichnete die "Aktion Leben" die Forderungen als "inakzeptabel", der Katholische Familienverband als "demokratiepolitisch bedenklich". Mehr auf www.kathpress.at



10.11.2009 Vana / Grüne Wien: Bürgermeister Häupl soll Psychoterror vor Abtreibungskliniken stoppen

Grüne Abtreibung,

Ortspolizeiliche Verordnung ist notwendig

"Bürgermeister Häupl kann dem Psychoterror durch radikale AbtreibungsgegnerInnen sofort ein Ende setzen, wenn er nur will. Eine Ortspolizeiliche Verordnung ist zulässig und die einzige Möglichkeit, Frauen vor der tagtäglichen psychischen Gewalt vor Abtreibungskliniken zu schützen", fordert Monika Vana, Stadträtin und Frauensprecherin der Grünen Wien. "Spätestens seit der gestrigen Präsentation der Broschüre "Schwanger" durch Staatssekretärin Marek muss der SPÖ klar sein, dass es auf Bundesebene mit der ÖVP keine Lösung für dieses Thema gibt", kritisiert Vana. "Die ÖVP sitzt mit der Kirche im Boot und fährt einen konservativ-reaktionären frauenpolitischen Kurs. Jetzt erst recht ist es notwendig, dass Wien einen eigenständigen Weg geht!"

Vana fordert für Wien von Bürgermeister Häupl eine Ortspolizeiliche Verordnung, welche Psychoterror und Belästigungen vor Abtreibungs- kliniken in einer Art "Notkompetenz" verbietet und mit Strafen belegt. Vom Verein österreichischer Juristinnen liegt ein ausgearbeiteter Entwurf vor, viele namhafte Einrichtungen wie Gynmed-Ambulanz, pro:woman Ambulatorium, ISIS Frauengesundheits-
zentrum oder VenusMed - Zentrum für Sexualmedizin haben sich in einem Runden Tisch im Rathaus für eine Ortspolizeiliche Verordnung ausgesprochen.

"Bislang weigert sich die SPÖ, eine Ortspolizeiliche Verordnung zu erlassen. Die offizielle Begründung, es handle sich beim Psychoterror vor Abtreibungskliniken um kein "Spezifikum der Großstadt Wien" und falle deshalb nicht in den Zuständigkeitsbereich des Landesgesetzgebers, ist eine Ausrede. In Wien sind die bekanntesten und frequentiertesten Abtreibungskliniken ganz Österreichs. "Bürgermeister Häupl soll Mut beweisen und statt Sonntagsreden mit Kardinal Schönborn Frauen in einer Krisensituation helfen", so Vana

Grundsätzlich wäre eine bundesweite Lösung aus Sicht Vanas die beste Lösung. "Doch weder eine Änderung im Sicherheitspolizeigesetz noch im Strafgesetz sind in der derzeitigen Regierungskonstellation realistisch. Besser eine Notlösung für Wien und damit Hilfe für Frauen vor den frequentiertesten Abtreibungskliniken, als weiterhin dem untolerierbaren Agitieren radikaler AbtreibungsgegnerInnen tatenlos zuzuschauen", so Vana abschließend.

Rückfragehinweis:    Pressereferat, Tel.: (++43-1) 4000 - 81814, presse.wien@gruene.at
OTS0179    2009-11-10/12:34



29.9.2009: "Aktion Leben" fordert Statistik über Abtreibungen

Generalsekretärin Kronthaler: "Wir brauchen Zahlen und Fakten".
Die "Aktion Leben" hat sich neuerlich für eine regelmäßige Erhebung der Zahl sowie der Gründe für Abtreibungen in Österreich ausgesprochen. "Es besteht ein breiter Konsens in unserer Gesellschaft, dass es so wenige Schwangerschaftsabbrüche wie möglich geben soll", stellte "Aktion Leben"-
   Generalsekretärin Martina Kronthaler am Dienstag fest: "Wir brauchen daher Zahlen und Fakten: Wie viele Abbrüche finden jährlich statt? Was sind die Ursachen für ungewollte Schwangerschaften? Was sind die Gründe für Schwangerschaftsabbrüche?"
  
Für Kronthaler ist es ein "Skandal", dass man in Österreich bis heute auf Schätzungen zur Anzahl der Abtreibungen angewiesen ist. Die regelmäßige Statistik müsse Teil eines Maßnahmenpakets zur Reduktion der Abtreibungen in Österreich sein.
   Die "Aktion Leben" sieht auch Nachholbedarf bei der Förderung von Sexualpädagogik und der Werbung für Schwangerenberatung. Außerdem fordert die Lebensschutzbewegung einen öffentlich finanzierten Hilfsfonds für Schwangere in Not. Insgesamt habe Österreich auch großen Aufholbedarf bei jungen Eltern, so Kronthaler: "Es ist erschütternd zu sehen, wie schwer wir es jungen Müttern machen, mit einem kleinen Kind eine Ausbildung zu absolvieren".



3.9.2009: Protestkundgebung der Wiener SPÖ-Frauen: "Selbstbestimmungsrecht von Frauen ist unantastbar!"

SPÖ Abtreibung

Die Wiener SPÖ Frauen rufen heute zur Protestkundgebung für das Selbstbestimmungsrecht der Frau und gegen die Hetze radikaler AbtreibungsgegnerInnen auf. Teilnehmen werden viele namhafte Politikerinnen, u. a. die Wiener SPÖ-Frauenvorsitzende Renate Brauner, Frauenstadträtin Sandra Frauenberger, Gesundheits- und Sozialstadträtin Sonja Wehsely, sowie Frauenministerin a.D.
Johanna Dohnal und Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek.

Ausgehend von der Debatte über das 30-jährige Jubiläum des "pro woman:Ambulatoriums" veranstalten heute radikale AbtreibungsgegnerInnen, u.a. die "Christenpartei" Proteste gegen das
Recht von Frauen auf Schwangerschaftsabbruch.

Die Wiener SPÖ Frauen stehen hinter den Frauen und stellen sich vehement gegen die Bevormundung von Frauen! Denn gerade Wien bietet zahlreiche Beratungsstellen für schwangere Frauen, um allen
Betroffenen unterstützend und beratend zur Seite zu stehen.

Protestkundgebung: "Selbstbestimmungsrecht von Frauen ist unantastbar!"
Zeit: Donnerstag, 3.September 2009, 18.00 Uhr
Treffpunkt: 1., Rathausplatz/Ecke Felderstraße

Rückfragehinweis:
   Pressedienst der SPÖ-Wien
   Telefon: 01/ 53 427-222     mailto:wien.presse@spoe.at
OTS0149    2009-09-03/13:23



3.9.2009: "Ohne Kinder gibt es keine Zukunft"

Der Katholische Familienverband Österreichs (KFÖ) lehnt das für Donnerstagabend vorgesehene Fest für ein Abtreibungsambulatorium im Wiener Rathaus ab und fordert die Umsetzung der "flankierenden Maßnahmen", die bei der Einführung der Fristenregelung versprochen wurden.

"Auch Schule kann nur stattfinden, wenn Kinder geboren werden. Diese Selbstverständlichkeit auszusprechen, ist notwendig angesichts der aktuellen Diskussion um das von der Stadt Wien finanzierte Fest einer Abtreibungsklinik", sagte Prof. Clemens Steindl, Präsident des Katholischen Familienverbandes Österreichs: Steindl weiter: "Ohne Kinder keine Zukunft. Ohne Kinder veröden und sterben Gesellschaften". Deshalb sei es das vorrangige Ziel des KFÖ, "Freude an Kindern und Freude mit Kindern" zu vermitteln und ins öffentliche Gespräch einzubringen. "Das ist ein positives Alternativprogramm zu dem, was im Keller des Wiener Rathauses inszeniert wird", betonte der Präsident der größten Familienorganisation Österreichs.

"Menschliches Leben von Anfang an und in all seinen Formen zu schützen, ist für uns ein zentrales Anliegen", betonte Steindl und verwies auf das Leitbild des Verbandes, in dem der Lebensschutz einen ganz hohen Stellenwert einnimmt. "Wir stehen vollinhaltlich und dankbar zu den klaren Äußerungen von Kardinal Schönborn und den deutlichen Stellungnahmen von 'Familien-Bischof' Küng. Darüber hinaus unterstützen wir selbstverständlich die Aktivitäten der 'Aktion Leben'.

"Wenn man den Paragrafen 96 ff. des Strafgesetzbuches folgt, dann ist der "Schwangerschaftsabbruch" in Österreich prinzipiell nach wie vor verboten", sagte der Familienverbandspräsident. Daran müsse man an einem Tag wie dem 3. September "nachdrücklich erinnern".

Mehr Informationen => Stellungnahmen zur Abtreibung



3.9.2009: Grüne Wien: Schwangerschaftsabbruch entkriminalisieren


Die Grünen Wien fordern
* eine Entkriminalisierung des Schwangerschaftsabbruches (Abtreibung). Der Schwangerschaftsabbruch muss aus dem Strafrecht entfernt werden.
* die Ermöglichung des Schwangerschaftsabbruchs in allen öffentlichen Spitälern in Wien
* die Abtreibung und Verhütung auf Krankenschein sowie Verbesserungen in der Prävention von ungewollter Schwangerschaft.

Die Grünen Wien rufen zur Demonstration "Abtreibung ist Frauenrecht" auf. Treffpunkt: 17 Uhr, Friedrich-Schmidt-Platz 9 / Ecke Felderstraße.

Mehr Infos => Stellungnahmen zur Abtreibung



3.9.2009: SPÖ-Frauenberger dankt "pro:woman" für 30 Jahre kompetente Beratung

SPÖ Abtreibung

* Für Frauenstadträtin Sandra Frauenberger (SPÖ) ist Fristenregelung - das ist die Periode innerhalb der straffrei abgetrieben werden darf - eine frauenpolitische Errungenschaft, die Selbstbestimmungsrecht der Frau sichert"
* Die heutige Feier zum 30-jährigen Bestehen des Ambulatoriums "pro:women" nimmt Frauenstadträtin Sandra Frauenberger zum Anlass, um sich bei der Leiterin und den MitarbeiterInnen des Ambulatoriums zu bedanken
* Heftige Kritik übte die Stadträtin an all jenen Kräften, "die dieses Jubiläum zum Anlass nehmen, um die Fristenregelung in Frage zu stellen".
* Es müsse das persönliche Recht jeder einzelnen Frau bleiben, sich - aus welchen gewichtigen persönlichen Gründen auch immer - gegen eine Schwangerschaft zu entscheiden. Dieses Selbstbestimmungsrecht der Frau ist für Frauenberger unantastbar.
* Es bedürfe endlich einer bundesweiten Lösung für Schutzzonen vor Kliniken.

Mehr Infos => Stellungnahmen Abtreibung



2.9.2009: Erzdiözese Wien: Feier für Abtreibungsklinik: "Das passt nicht"

Lebensschutzbeauftragte der Erzdiözese Wien, Stephanie Merckens, zur aktuellen Wiener Diskussion über die Situation von Frauen im Schwangerschaftskonflikt

Die (derzeit karenzierte) Lebensschutzbeauftragte der Erzdiözese Wien, Stephanie Merckens, hat am Mittwoch zur laufenden Diskussion über die Situation von Frauen im Schwangerschaftskonflikt in Wien Stellung gemommen. Mit seinem Brief an Bürgermeister Michael Häupl anlässlich der für 3. September 2009 vorgesehenen Feier für eine Abtreibungsklinik habe Kardinal Christoph Schönborn nur ausgedrückt, was sich viele Menschen denken: "Das passt nicht".

Stephanie Merckens: "Eine Klinik, an der jedes Jahr mehrere tausend Kinder abgetrieben werden, hoch offiziell mit Cocktailempfang im Rathaus zu ehren, passt einfach nicht. Das ist ein verkehrtes Signal und geht ziemlich an dem vorbei, was es braucht: eine engagierte Gesellschaft, die sich überlegt, wie sie helfen kann, damit Frauen eine solche Klinik erst gar nicht aufsuchen".

Mehr Infos: => Stellungnahmen zur Abtreibung



29.8.2009 Die Christen-partei: Kritik an Abtreibungen

Christenpartei zur Abtreibung

* Kritik an dem Empfang, den der Wiener Bürgermeister Dr. Michael Häupl am 3. September 2009  für die Fleischmarkt-Abtreibungsklinik im Wiener Rathaus durchführen läßt.
* Die Fleischmarktklinik ist die erste Einrichtung in Österreich war, die gewerblich Abtreibungen vorgenommen hat. Zuvor gab es zwar einzelne Gynäkologen bzw Abteilungen in Krankenhäusern, die auch abgetrieben haben, mit der Fleischmarktklinik wurde die Abtreibung in Österreich aber "industrialisiert".
Kundgebung gegen diese Ehrung am 3. September 2009, 18:00 Uhr, beim Wiener Rathaus ein. Treffpunkt ist hinter dem Rathaus beim Friedrich Schmidt Platz/Ecke Felderstraße.

Mehr Infos => Stellungnahmen Abtreibungen



29.8.2009: FPÖ Strache: Häupls skurrile Freunde und sein gestörtes Verhältnis zur eigenen Parteiengeschichte!

FPÖ Abtreibung

Der Wiener Bürgermeister und die Wiener SPÖ feiern mit höchst dubiosen Vereinigungen das 30 jährige Bestehen der Wiener Abtreibungsklinik! Der Wiener Bürgermeister und seine Wiener SPÖ haben offenbar "neue Freunde" aus einem höchst dubiosen Umfeld gefunden. Aus Anlaß des 30 jährigen Bestehens der Wiener Abtreibungsklinik am Fleischmarkt veranstaltet der Wiener Bürgermeister Michael Häupl am kommenden Donnerstag, 3.9.2009, im Wiener Rathaus eine Feier im Stadtsenatssitzungssaal.

Mit dabei wird auch der Abtreibungskonzern "Marie Stopes International" sein, der die "Abtreibungsklinik" in Wien betreibt. Dieser Konzern geht auf die glühende Antisemitin, Rassenhygienikerin und Verfechterin der Eugenetik, Marie Stopes zurück, die u.a. im Jahre 1939 die verpflichtende Sterilisierung von "Unterschichtmenschen" gefordert habe, so heute FPÖ-Landesparteiobmann Heinz-Christian Strache in einer Stellungnahme.

Mehr Infos => Stellungnahmen zum Thema Abtreibungen