Während der Karenz erhalten Sie keinen Lohn bzw. Gehalt. Sie erhalten in dieser Zeit jedoch Kinderbetreuungsgeld.
Anträge fürs Kinderbetreuungsgeld: Diese sind bei Ihrer Krankenversicherungsträger bzw. Gebietskrankenkasse zu stellen.
Für den aktuellen Stand und Fragen steht zur Verfügung: Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend Familienservice, Franz-Josefs-Kai 51, 1010 Wien E-mail: familienservice@bmwfj.gv.at Kostenlose Telefonnummer 0800 240 262.
Magistrat: Aus für die Rodelstraße Schwenkgasse in Meidling
Rodelstraße Schwenkgasse in Wien Meidling vor dem Aus. Lebenswertes Wien – aber nicht für Kinder? Fassungslos mussten wir AnrainerInnen vor wenigen Tagen erfahren, dass die seit rund 50 (!) Jahren bestehende Rodelstraße Schwenkgasse in Wien Meidling aufgelassen werden soll. Angeblich wegen fehlender Haftungsgarantien. Wie ein heiße Kartoffel soll die Haftungsübernahme zwischen den Magistratsabteilungen 65, 28, 46 und 48 hin und her geschoben worden sein. Was ist das nur für ein peinliches Beamtentheater auf Kosten unserer Kinder? Stolze 49 Jahre lang war die Haftung kein Thema und jetzt plötzlich schon? ... Die Lebensqualität einer Großstadt definiert sich aber nicht nur über die Anzahl der Abstellplätze (wenn möglich direkt vor der Haustür), sondern auch über die Bereitstellung von Freiraum für unsere Kinder. Freiraum, um den es am Meidlinger Tivoli ohnehin äußerst knapp bestellt ist. Kinderfeindlichkeit am Meidlinger Tivoli, wohin man sieht. Und das, seitdem es Kinder gibt. In wenigen Wochen werden die ersten von rund 100 Familien in die neue Wohnhausanlage am Forum Schönbrunn (Bauteil II) einziehen. Wenn die wüssten, was sie hier erwartet …
BI ‚Tivoli-Alarm – Rettet den Springer-Park‘ Alexander Mayr-Harting Sprecher Mobil: 0676-32 82 583
bis 30.6.2011 Opferentschädigung für Betroffene von Gewalt in Einrichtungen der Wiener Jugendwohlfahrt
Mitte Dezember 2010 hatte der Wiener Gemeinderat ein Budget von 2 Millionen Euro für Hilfeleistungen für Betroffene von Gewalt in Einrichtungen der Wiener Jugendwohlfahrt beschlossen. Betroffene von Gewalt in Einrichtungen der Wiener Jugendwohlfahrt können sich noch bis zum 30. Juni 2011 in der Außenstelle des Weissen Ringes in der Wiener Kinder- und Jugendanwaltschaft, Alserbachstraße 18, 1090 Wien, Tel.: 01-4000-85 918 oder 01-4000-85 917 melden.
* 17.10.2010: Demo "Kinder gehören nicht ins Gefängnis"
* 17.10.2010, 21:45 Uhr: Kommen Sie zur stillen Demo der Initiative www.gegen-unrecht.at „Kinder gehören nicht ins Gefängnis“ am Wiener Stephansplatz vor dem Haas-Haus während der ORF Sendung „Im Zentrum“ zu dem Thema „Asyl". Nehmen Sie Feuerzeuge, Kerzen, warme Kleidung und warme Getränke mit. Setzen wir ein Zeichen!
"Kuckuckskinder": Der tatsächliche Vater ist ein anderer ...
Wie kommt ein Vater drauf, dass das Kind nicht seines ist? Phase 1: Verdacht schöpfen Das geschieht, wenn die Ehefrau sich einmal verplappert, wobei das viele Väter lange nicht glauben können und es nicht wahr haben wollen. Weiters sollte das Kind gewisse Ähnlichkeiten mit seinen Eltern aufweisen. Sind keine Ähnlichkeiten im Laufe der Jahre zu entdecken, dann sollte der Vater einen Verdacht schöpfen. Phase 2: Der Nachweis Der Nachweis der Vaterschaft oder Nicht-Vaterschaft sind heutzutage schnell und relativ billig mittels DNA-Anlaysen eindeutig nachweisbar.
(Sexuellen) Kindesmissbrauch gibt es in Österreich nicht nur innerhalb von Familien, sondern auch in Kinderheimen und Kinderbetreuungsstätten! Dass es Kindesmissbrauch auch im kirchlichen Bereich und vor nicht all zu langer Zeit auch bei den Wiener Sängerknaben gab, schlägt einem besonders auf den Magen. Bei der eigens eingerichtetet Kommission betreffend Kindesmissbrauch in der katholischen Kirche sind per August 2010 bereits 350 Fälle anhängig gemacht worden. Geleitet wird diese Kindesmissbrauchs-Kommission von der ehemaligen Landeshauptfrau der Steiermark, Waltraud Klasnic.
"Der kleine LUCA den Sie auf dem linken Bild sehen wurde nur 17 Monate alt. LUCA wurde das Opfer familiärer Gewalt und österreichischer Bürokratie! Obwohl dieses Verbrechen an diesem kleinen, wehrlosen Jungen so sinnlos ist, so hat es doch zumindest die Öffentlichkeit wachgerüttelt."
Lärmende Kinder von 13-22 Uhr, täglich, Park ggü. Friedrich-Kaiser-Gasse 3
S.g. Damen und Herren, es ist eine Zumutung täglich abends im Mini-Park gegenüber Friedrich-Kaiser-Gasse 3, 1160 Wien, 10-15 lärmende Kinder vorzufinden. An arbeitsfreien Tagen beginnt dieses Spektakel um 13.00 und dauert bis 22.00. Sie kreischen, schreien, rufen, unterhalten sich von einer Ecke zur Anderen laut. Die Mütter sitzen am Parkbankerl und machen nichts dagegen! DIES IST KEIN KINDERSPIELPLATZ! (der ist 2 Häuserblöcke entfernt!) Es ist unmöglich zu lüften - und das bei diesen heißen Temperaturen. So kleine Kinder sollten z.B. um 20.00 längst im Bett sein! Was kann ich dagegen tun? Ich möchte nicht permanent unter Kopfweh von diesem Geschrei leiden. Denn Frischluft und die Ruhe genießen ist derzeit nicht möglich.
Karin D. 6. August 2012
Mir wurde mit Spritzen gedroht und dem Krisenzentrum
Mein Name ist Katharina E. . Ich bin am 02.05.2012 14 Jahre alt geworden. Ich bitte sie mir zu helfen und mein Anliegen zu veröffentlichen. Ich bitte sie deswegen, dass ich meine kleine Schwester Johanna wieder sehen kann. Ich bin durch die Hölle gegangen. Richterinnen, Jugendämter, Psychologinnen und so genannte Kinderhilfestellen haben alles versucht, haben mich 6 Jahre lang bearbeitet. Mir wurde mit Spritzen gedroht und dem Krisenzentrum. Als ich 10 Jahre alt war, sagte die Richterin zu mir ich sei ein böses Kind. Sie sagte sie werde mich psychiatrieren lassen, wenn ich weiter bei meinem Vater leben will. Doch ich bin immer stark geblieben. Ich habe nie aufgegeben um meinen Vater zu kämpfen. Ich habe mir 6 Jahre lang meinen Vater nicht verbieten lassen. Ich werde mir auch nicht meine Schwester verbieten lassen! Am 27.6.2011 bin ich nach der Schule nun selbst in den Justizpalast gegangen und habe meine „Gefangenschaft“ beendet. Ich habe meine Kinderrechte selbst in die Hand ge- nommen und bin nicht mehr nach Hause zu meiner Mutter gegangen. Ich darf als Strafe jetzt schon 10 Monate meine eigene Schwester nicht mehr sehen. Sie wird mir verboten und entfremdet und alle schauen dabei zu. Nicht einmal an meinem Geburtstag durfte ich meine kleine Schwester sehen oder mit ihr telefonieren! Auch ein Treffen im Besuchskaffee kann nicht stattfinden, da es meine Mutter ablehnt weil ich zu meinem Vater gezogen bin. Ich habe große Angst, dass mich meine kleine Schwester nicht mehr kennt! Ihren eigenen Vater kennt sie nicht mehr. Ich ertrage es nicht mehr, dass auch mir die Zeit davon läuft und meine Schwester auch mir entfremdet wird! Entfremdung ist eine Kindesmisshandlung. Sie macht die Seele krank. Ich weiß wie sich das anfühlt. Bitte helfen sie mir! Beim Kongress „Kinderrechte Kinderschutz 2012“ wurde von der Stimme des Kindes und Menschrechte der Kinder gesprochen. Ich habe das Menschen- recht meine leibliche Schwester zu sehen, doch niemand hilft mir.
Katharina E. 8. Mai 2012
Kinder brauchen Märchen und Träume!
Ob "Schneewittchen", "Dornröschen", "Rotkäppchen", "Aschenputtel", "Hänsel und Gretchen", "Schneeweißchen und Rosenrot", "Rapunzel", "Rumpelstilzchen", "Der Wolf und die sieben Geißlein", "Froschkönig", "Tapferes Schneiderlein", "Bremer Stadtmusikanten", "Frau Holle", usw. Wer kennt sie nicht von uns Menschen im fortgeschrittenen Alter? Egal ob sie uns von unserer Mutter, Vater, Oma, Opa, Tante oder Onkel erzählt wurden. Psychologisch gesehen sind Märchen für die Entwicklung eines jungen Menschen sehr wertvoll und vermitteln auch Träume. Sie vermitteln Kindern Mut, Hoffnung und das Gefühl, dass man jedes Problem lösen kann. Für die natürliche Entwicklung ist es gut sich nicht nur mit positiven, sondern auch mit negativen Gefühlen auseinander zu setzen. Stärkt das Selbstvertrauen und fördert auch die Kreativität des Kindes. Als Eltern sollten wir dies auch zulassen und nicht immer alles verbieten. Ich bin mit meinen 55 Jahren schon lange kein Kind mehr. Als Kinder konnten meine Schwester und ich nicht genug davon bekommen die Märchen zu hören. Da bin ich sicher keine Ausnahme! Und noch dazu die Erinnerung an herrliche und kuschelige Stunden in den Armen unseren Eltern. Leider ist es in der heutigen Zeit nicht mehr "cool" Märchen zu erzählen. Da gibt es oft die Ausrede vieler Eltern, das Märchen zu brutal sind. Der Kontakt zu den Großeltern ist für viele Kinder heute nicht mehr gegeben. Sie haben ihre eigenen Interessen und die Enkelkinder bleiben damit auf der Strecke. Der Fernseher, PC, Laptop, Handy und auch Gewaltspiele aus dem nahen Verkaufsgeschäften ersetzen den Kontakt zu den Eltern. Statt Liebe, Wärme, Nähe und Geborgenheit konsumieren sie Brutalo-Spiele und Horror-Filme. Kinder fliehen in eine Irrationale Welt mit Krieg, Gewalt, Hass und töten im Spiel Menschen. Da Frage ich mich: "Ist das nicht auch brutal?" Kinder sind genauso wie Erwachsene immer auf der Suche nach dem gewissen etwas. Wie soll da Respekt, Achtung und ein Unrechtsbewußtsein entstehen? Das ist heutige Realität! Daher bitte ich euch liebe Eltern, Väter und Mütter, Omis und Opas, stellt euch der Verantwortung für unsere Kinder und Enkelkinder. Lest und erzählt wieder mehr Märchen. Sie sind Lebensweisheiten, regen zum Träumen an und sind ein unbezahlbarer Schatz.
Das meint ihr Soziales Österreich - SoziÖ Initiative Menschen ohne Arbeit in Österreich - MoAiÖ
lästige Insekten: Aufklärung durch Kindern- und Jugendbetreuern notwendig
Sehr geehrte Damen und Herren!
Ich bitte Sie, den Kindern- und Jugendbetreuern zu vermitteln, dass sie auch Aufklärungsarbeit machen sollen bezügl. "lästige Insekten"! Den Kindern ist zu erklären, dass sie und natürlich auch die ERWACHSENEN (!!!!) keine Insekten mehr töten sollen. Wenn es keine Insekten mehr gibt, gibt es kein Obst und Gemüse mehr!!! Die Insekten haben genauso eine Aufgabe, wie wir Menschen! Und die erschlagenen Tierchen haben genauso ein kleines Herz, Hirn und sämtl. Organe - nur ganz ganz winzig! Und die Tiere weinen genauso wie wir Menschen, wenn ihnen ein Leid geschieht! Wenn der Mensch ein Insekt tötet, dann steht das nicht in der Zeitung - denn das hat ja angeblich keine Bedeutung!!! Und es hat eine riesengroße Bedeutung!!! Auf dem Planeten Erde hat es bereits 5 vor 12 geschlagen! Das teilweise Insektenaussterben hat vor wenigen Wochen in Amerika begonnen!!!
Jeder Mensch, ob groß oder ob klein hat mitzuhelfen, damit es dem Planeten Erde wieder besser geht! Wie macht man das? 1. SOFORT aufhören die Insekten zu töten!!! 2. Wenn es heiß ist, und man in der Wohnung Insekten hat - eine Schüssel mit Wasser aufstellen und 1 Scheibe Zitrone hineingeben und im Bauhaus hauchdünne Fliegengitter besorgen - ganz günstig! Es geht nicht einmal die kleinste Mücke durch! 3. Bei den getöteten Tieren sollte man sich in Gedanken entschuldigen, wenn man es schon nicht beichten geht! 4. Jeder sollte sich vegetarisch ernähren! 5. Auch den Haustieren sollte man vegetarische Kost geben - zumindest 2x pro Woche. "Knoblauchsuppe mit Kartoffeln und Karotten" - entwurmt die Katzen und Hunde!!! Durch dauerndes Fleisch, Wurst und Fisch fressen, werden die Tiere mit der Zeit wild und fallen ohne dass sie selber den Grund kennen "einen Menschen" an!!!!! 6. Wenn man am Abend beim Wasser sitzt, dann mit verdünntem Zitronensaft Hände und Beine einreiben! Die Insekten mögen diesen Geruch nicht! 7. Produkte von ALVERDE im DM kaufen!! (Duschgel, Shampoo,...) Werden ausschließlich aus Planzen hergestellt und sind günstig. Auf andere kosmetische Artikeln verzichten, denn mit der Reinigung dringen diese ganzen chemischen Substanzen, Silikone, Konservierungsmitteln, etc beim wegspülen in den Abfluss! Ergo - ins Grundwasser! Ergo - die Erde wird immer mehr vergiftet! Für Neurodermitiker hilft das Nachtkerzenöl von Kneipp! 8. Putzmitteln und Waschmitteln auch auf Pflanzenbasis wählen!!! 9. Mit den Tieren sprechen, dass sie andere Tiere nicht fressen sollen! 10. Bevor man ißt, das Tischgebet sprechen und Gott um den SEGEN bitten! Durch Gottes Segen werden die SCHADSTOFFE aus den Nahrungsmitteln herausgezogen!!! Gegen Vergiftungen helfen 4-5 BIRNEN täglich essen und Tees trinken + Tischgebet!!! HABE VOR EINIGEN WOCHEN SELBST EINE VERGIFTUNG ÜBERSTANDEN UND ICH WEISS DIE GANZEN SYMPTOME! (Wenn es jemand interessiert, bin ich gerne für ein Gespräch bereit!)
Vielen Dank, dass Sie meine Zeilen gelesen haben. Ich wünsche allen Lebewesen - Menschen, Tieren, Pflanzen und natürlich allen unsichtbaren Helfern einen wunderschönen Sommer 2011! Gottes Segen auf all euren Wegen!!! Herzlichst Gabriele Deuschlinger aus dem 7.Bezirk! 15. Juni 2011
Konsequenzen der Streichung von Familiengeldern
Ihr wisst aber schon, dass die Streichung von Familiengeldern Konsequenzen hat?! Ihr treibt die Wähler in eine bestimmte Richtung. Ob das richtig ist?
Werner St. E-mail 26. Oktober 2010
Anmerkung Wien-konkret: Solange SPÖ & ÖVP gemeinsam mehr als 50% haben, ist es denen offensichtlich egal. Ist leider so.
4.7.2011 FFV Nachtmann/Ossberger: Katastrophale Betreuungssituation in Wiens Kinderkrippen
Auf eine Betreuungsperson kommen bereits sechs Kleinstkinder Beim Bauen von "Aufbewahrungsstätten" für unsere Kinder ist die rot-grüne Koalition in Wien Weltmeister, jedoch hinkt die Bundeshauptstadt beim Aufbau des notwendigen Personals für die Kleinstkinderbetreuung eklatant hinterher. Dies habe katastrophale Auswirkungen auf unsere 0 bis 3-Jährigen, die durch einen Betreuungsschlüssel von sechs Kleinstkindern auf eine Betreuungsperson nicht mehr die von Experten empfohlene Fürsorge für diese Alters-klasse bekommen können, so der Obmann des Freiheitlichen Familienverbands, Mag. Gerfried Nachtmann und die Wiener FFV Obfrau, Birgit Ossberger. Auf Grund des enormen gesellschaftlichen Drucks auf unsere heimischen Familien nehmen immer mehr Eltern gezwungenermaßen einen Krippenplatz für ihre 0 bis 3-jährigen Kinder in Anspruch. Die Statistik Austria zeigt in ihrer neuersten Aufstellung einen starken Anstieg vom Betrachtungsjahr 2009/10 auf 2010/11 von 3.310 Kleinstkindern in Wiens Krippen. Das Krippenpersonal hingegen erfuhr 2008/09 eine Senkung von 2.235 auf 2.054 und stagniert nun bei 2057 Betreuungspersonen. Während noch im Jahr 2008 ein Betreuungsschlüssel von 3,7 Kindern pro Betreuungsperson erreicht wurde, stieg dieser im Jahr 2009 auf 4,5 und im Jahr 2010 gar auf 6,1 Kinder pro Betreuungsperson. Dem Anstieg von 3.310 Kindern steht also ein Anstieg von drei Betreuungspersonen gegenüber. Dies bedeutet, dass trotz Millioneninvestitionen für den umstrittenen Ausbau von Krippenplätzen nunmehr mittlerweile über sechs Kleinstkinder auf eine Betreuungsperson in Wien kommen. Während 2008/2009 der Anteil erwerbstätiger Mütter von Krippenkindern noch 70,2% ausmachte, verringerte sich dieser Anteil auf nur noch 56,5% im Jahr 2010. Der Zuwachs an Betreuungsplätzen wird also überwiegend von nicht erwerbstätigen Müttern in Anspruch genommen. Dieser Trend ist schon länger zu beobachten. Von 1972 bis 2009 wurden 4.996 neue Krippenplätze in Wien geschaffen, wobei nur 986 dieser Plätze von berufstätigen Müttern in Anspruch genommen wurden. 80,3% des Zuwachses kam damit nicht erwerbstätigen Müttern zu Gute. In Anbetracht dessen, dass das "Österreichische Institut für Familienforschung an der Universität Wien erhoben hat, dass ein Wiener Krippenplatz durchschnittlich Kosten in Höhe von 12.630,- Euro pro Kind und Jahr verursacht, ist diese Politik zu hinterfragen. Diese Zahlen machen aber klar, wo der familienpolitische Zug in Zukunft hinfährt. Die Bedürfnisse von Familien und die Entwicklung unserer Kinder werden ausschließlich wirt-schaftspolitischen Zielsetzungen geopfert. Das Erreichen des sogenannte Barcelona-Ziels (33% der unter Dreijährigen in Fremdbetreuung) beabsichtigt einzig und allein die Erreichung europäischer Wirtschaftskennzahlen. Dieser unhaltbare Zustand gefährdet die Entwicklung unserer Kinder! Anstatt eine Fremdbetreuung von Kindern unter drei Jahren weiter zu forcieren, wäre es besser den Eltern durch eine echte finanzielle Absicherung für die ersten drei Lebensjahre ihrer Kinder die freie Wahl der Betreuung zu überlassen. Auch eine sofortige Inflationsanpassung aller Familien-leistungen, eine adäquate Berücksichtigung der häuslichen Kindererziehungszeiten im Pen-sionsrecht sowie ein attraktives und familiengerechtes Steuersystem durch die Einführung des Familiensteuersplittings seien Maßnahmen für eine echte Entlastung der Familien und insbesondere der Mütter, schließt Nachtmann und Ossberger. Rückfragehinweis: Klub der Freiheitlichen, Pressestelle OTS0118 2011-07-04/12:20