Wien

Kindergeld in Österreich: Varianten - Gelder - Rückzahlungen

Foto: Welche Kinder bekommen welches Kindergeld? © Wien-konkret

Foto: Welche Kinder bekommen welches Kindergeld?
© Wien-konkret

Während der Karenz erhalten Sie keinen Lohn bzw. Gehalt. Sie erhalten in dieser Zeit jedoch Kinderbetreuungsgeld.

Anträge fürs Kinderbetreuungsgeld:
Diese sind bei Ihrer Krankenversicherungsträger bzw. Gebietskrankenkasse zu stellen.

Für den aktuellen Stand und Fragen steht zur Verfügung:
Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend
Familienservice, Franz-Josefs-Kai 51, 1010 Wien
E-mail: familienservice@bmwfj.gv.at 
Kostenlose Telefonnummer 0800 240 262.

Mehr Infos: Neues => Kindergeld






(c) ZVG



bis 30.6.2011 Opferentschädigung für Betroffene von Gewalt in Einrichtungen der Wiener Jugendwohlfahrt

Mitte Dezember 2010 hatte der Wiener Gemeinderat ein Budget von 2 Millionen Euro für Hilfeleistungen für Betroffene von Gewalt in Einrichtungen der Wiener Jugendwohlfahrt beschlossen.  
   Betroffene von Gewalt in Einrichtungen der Wiener Jugendwohlfahrt können sich noch bis zum 30. Juni 2011 in der Außenstelle des Weissen Ringes in der Wiener Kinder- und Jugendanwaltschaft, Alserbachstraße 18, 1090 Wien, Tel.: 01-4000-85 918 oder 01-4000-85 917 melden.

Mehr Infos => Kindesmissbrauch



* 17.10.2010: Demo "Kinder gehören nicht ins Gefängnis"

Kinderrechtskonvention & Österreich

* 17.10.2010, 21:45 Uhr:
Kommen Sie zur stillen Demo der Initiative www.gegen-unrecht.at „Kinder gehören nicht ins Gefängnis“ am Wiener Stephansplatz vor dem Haas-Haus während der ORF Sendung „Im Zentrum“ zu dem Thema „Asyl". Nehmen Sie Feuerzeuge, Kerzen, warme Kleidung und warme Getränke mit. Setzen wir ein Zeichen!

Mehr Infos => Kinderrechtskonvention der Vereinten Nationen



Abtreibung von ungeborenen Kindern




Mehr Infos => Abtreibung


Kindesmissbrauch

(Sexuellen) Kindesmissbrauch gibt es in Österreich nicht nur innerhalb von Familien, sondern auch in Kinderheimen und Kinderbetreuungsstätten! Dass es Kindesmissbrauch auch im kirchlichen Bereich und vor nicht all zu langer Zeit auch bei den Wiener Sängerknaben gab, schlägt einem besonders auf den Magen. Bei der eigens eingerichtetet Kommission betreffend Kindesmissbrauch in der katholischen Kirche sind per August 2010 bereits 350 Fälle anhängig gemacht worden. Geleitet wird diese Kindesmissbrauchs-Kommission von der ehemaligen Landeshauptfrau der Steiermark, Waltraud Klasnic.

Mehr Infos => Kindesmissbrauch



Der Fall Luca zeigt das Versagen von Ärzten, Behörden & Gerichten in Österreich auf

Luca

Luca
7. Mai 2006 - 3. Nov. 2007;
© Luca-Kinderschutzvereines


"Der kleine LUCA den Sie auf dem linken Bild sehen wurde nur 17 Monate alt. LUCA wurde das Opfer familiärer Gewalt und österreichischer Bürokratie! Obwohl dieses Verbrechen an diesem kleinen, wehrlosen Jungen so sinnlos ist, so hat es doch zumindest die Öffentlichkeit wachgerüttelt."


Qu: Homepage des Luca-Kinderschutzvereines

Mehr Infos => Kinderschutzverein LUCA






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Staatsakt wegen psychische und physische Gewalt an Kindern

Sehr geehrter Hr. Mag. Marschall,
am 17.11.2016 fand der Staatsakt wegen den skandalösen Vorfällen sowie Folter, Missbrauch psychische und physische Gewalt waren an der Tagesordnung  in öffentlichen als auch kirchlichen Einrichtungen  in Kinderheimen, SOS-Kinderdörfern bei Pflegeeltern ect. unter der Aufsicht und als Verantwortungsträger der Jugendwohlfahrt ( auch unter Jugendamt bekannt ) seit der Gründung der zweiten Republik wurden rund 300.000 Kinder in Obhut genommen und verwaltet und der Staat sah zu.
   Die Säuglinge und Kinder die zu Tode kamen wurden nicht erwähnt sowie der Fall Luca er war 17-zehn Monate  alt der Vater Bernhard Haaser teilte seine Befürchtung der Jugendwohlfahrt mit und es geschah nichts der kleine Bub starb.
   Ich schrieb den Bundes- Gesetzesentwurf der Experten-Kommission Für Familie als übergeordnete Instanz in Zusammenarbeit mit Univ.-Prof. MMag. Dr. Dr. Salvatore Giacomuzzi, ich bin mit allen Organisationen und Vereinen in ganz Europa vernetzt und in Zusammenarbeit  tausende Fälle wurden erfasst, betreut, dokumentiert und begleitet, unentgeltlich.
   Fr. Dr. Doris Bures ist ein sehr großes Lob auszusprechen für ihr angement , mehrfach telefonierte und schrieb ich über meinen Vorschlag der dringend notwendig ist denn es sind über 13.000 Kinder in Österreich in Obhut von der JWT ( Bericht 2015 ) genommen und verwaltet. Der Staatsakt sollte nicht nur den unentschuldbaren Fehler in der zweiten Republik zeigen sondern es müssen TATEN folgen denn die Experten-Kommission – Für Familie ist  als Reparatur- Mechanismus  anzusehen und möchten im besten Sinne der Kinder und Familien agieren.
   Der nächste Skandal ist in einem SOS-Kinderdorf in Tirol bekannt. Zehn Missbrauchs- Opfer, zehn Kinder  , im Büro der Fr. Dr. Bures weiß man davon weil ich es dort bekannt gab. Das Büro des Hr. Bundeskanzler Kern ist ebenfalls informiert und nun auch das Büro des Hr. Bundespräsidenten Dr. Alexander Van Der Bellen, dort sprach ich mit dem Hr. Markus Langer. Ich erstrebe persönliche Gespräche mit den hier genannten verantwortlichen Politikern.
Ich bitte um Berichterstattung und bin jederzeit Telnr. 0660/69-19-077 erreichbar und bedanke mich für Menschen die Kinder schützen.
Mfg. Roswitha Blümel    28.1.2017



Hunde an der Liesing

Ich bin Mutter eines Kleinkindes. Gerade mit Kind schätze ich das schöne Naherholungsgebiet an der Liesing mit seinen unzähligen Spielplätzen sehr.
   Leider kommt es in letzter Zeit allerdings vermehrt dazu, dass Hunde von ihren Besitzern weder an die Leine genommen werden, noch einen Beißkorb tragen. Dies durchaus auch bei Tieren mit beachtlicher Größe bzw. auch so genannten Kampfhunden. Desweiteren verzichten auch (trotz der guten Kampagne) viele Hundebesitzer auf das "Sackerl fürs Gackerl", weswegen ich schon öfters den Hundekot von den Schuhen meinem Kind kratzen durfte. 
    Vorige Woche ereignete sich dann folgender Zwischenfall: mein Kind fuhr in etwa 20m Entfernung von mir mit dem Laufrad voraus, als 3 Hunde (die größer als meine Tochter waren) in einem Affentempo direkt auf sie zurannten und sie lautstark anbellten! Mein Kind ist vor lauter Schreck schreiend zu mir gerannt, da sie noch keine andere Reaktion kennt, sprich Ruhe bewahren, um die Tiere nicht noch mehr aufzubringen. Zum Glück haben die Hunde schlussendlich auf ihre Besitzerin gehört und sind zu ihr zurück. Das ganze hätte aber auch anders ausgehen können!
   Ich appelliere daher an die Verantwortlichen hier zu handeln, bevor Unfälle mit erheblichen Schaden entstehen! Schärfere Kontrollen und Strafen wären dringend notwendig, zumindest für einen längeren Zeitraum. Derzeit scheint die Leine- oder Beißkorbpflicht vielen egal zu sein, obwohl es genug Hundezonen gibt.
   Wenn man selbst die Besitzer bittet, ihre Hunde an die Leine zu nehmen oder einen Beißkorb zu benutzen, erntet man nur böse Kommentare oder, schlimmer, wird überhaupt gleich bedroht.
Mit freundlichen Grüßen ,
Natalie A.   6. Juni 2015



Lärmende Kinder von 13-22 Uhr, täglich, Park ggü. Friedrich-Kaiser-Gasse 3

S.g. Damen und Herren,
es ist eine Zumutung täglich abends im Mini-Park gegenüber Friedrich-Kaiser-Gasse 3, 1160 Wien, 10-15 lärmende Kinder vorzufinden. An arbeitsfreien Tagen beginnt dieses Spektakel um 13.00 und dauert bis 22.00. Sie kreischen, schreien, rufen, unterhalten sich von einer Ecke zur Anderen laut. Die Mütter sitzen am Parkbankerl und machen nichts dagegen! DIES IST KEIN KINDERSPIELPLATZ! (der ist 2 Häuserblöcke entfernt!)
   Es ist unmöglich zu lüften - und das bei diesen heißen Temperaturen. So kleine Kinder sollten z.B. um 20.00 längst im Bett sein!
   Was kann ich dagegen tun? Ich möchte nicht permanent unter Kopfweh von diesem Geschrei leiden. Denn Frischluft und die Ruhe genießen ist derzeit nicht möglich.

Karin D.       6. August 2012



Mir wurde mit Spritzen gedroht und dem Krisenzentrum

Mein Name ist Katharina E. . Ich bin am 02.05.2012 14 Jahre alt geworden. Ich bitte sie mir zu helfen und mein Anliegen zu veröffentlichen. Ich bitte sie deswegen, dass ich meine kleine Schwester Johanna wieder sehen kann. Ich bin durch die Hölle gegangen. Richterinnen, Jugendämter, Psychologinnen und so genannte Kinderhilfestellen haben alles versucht, haben mich 6 Jahre lang bearbeitet. Mir wurde mit Spritzen gedroht und dem Krisenzentrum.
  
Als ich 10 Jahre alt war, sagte die Richterin zu mir ich sei ein böses Kind. Sie sagte sie werde mich psychiatrieren lassen, wenn ich weiter bei meinem Vater leben will. Doch ich bin immer stark geblieben. Ich habe nie aufgegeben um meinen Vater zu kämpfen. Ich habe mir 6 Jahre lang meinen Vater nicht verbieten lassen. Ich werde mir auch nicht meine Schwester verbieten lassen! Am 27.6.2011 bin ich nach der Schule nun selbst in den Justizpalast gegangen und habe meine „Gefangenschaft“ beendet.
   Ich habe meine Kinderrechte selbst in die Hand ge- nommen und bin nicht mehr nach Hause zu meiner Mutter gegangen. Ich darf als Strafe jetzt schon 10 Monate meine eigene Schwester nicht mehr sehen. Sie wird mir verboten und entfremdet und alle schauen dabei zu. Nicht einmal an meinem Geburtstag durfte ich meine kleine Schwester sehen oder mit ihr telefonieren! Auch ein Treffen im Besuchskaffee kann nicht stattfinden, da es meine Mutter ablehnt weil ich zu meinem Vater gezogen bin. Ich habe große Angst, dass mich meine kleine Schwester nicht mehr kennt! Ihren eigenen Vater kennt sie nicht mehr. Ich ertrage es nicht mehr, dass auch mir die Zeit davon läuft und meine Schwester auch mir entfremdet wird! Entfremdung ist eine Kindesmisshandlung. Sie macht die Seele krank. Ich weiß wie sich das anfühlt. Bitte helfen sie mir!
   Beim Kongress „Kinderrechte Kinderschutz 2012“ wurde von der Stimme des Kindes und Menschrechte der Kinder gesprochen. Ich habe das Menschen- recht meine leibliche Schwester zu sehen, doch niemand hilft mir.

Katharina E.              8. Mai 2012



lästige Insekten: Aufklärung durch Kindern- und Jugendbetreuern notwendig

Sehr geehrte Damen und Herren!

Ich bitte Sie, den Kindern- und Jugendbetreuern zu vermitteln, dass sie auch Aufklärungsarbeit machen sollen bezügl. "lästige Insekten"!
Den Kindern ist zu erklären, dass sie und natürlich auch die ERWACHSENEN (!!!!) keine Insekten mehr töten sollen. Wenn es keine Insekten mehr gibt, gibt es kein Obst und Gemüse mehr!!!
Die Insekten haben genauso eine Aufgabe, wie wir Menschen! Und die erschlagenen Tierchen haben genauso ein kleines Herz, Hirn und sämtl. Organe - nur ganz ganz winzig! Und die Tiere weinen genauso wie wir Menschen, wenn ihnen ein Leid geschieht! Wenn der Mensch ein Insekt tötet, dann steht das nicht in der Zeitung - denn das hat ja angeblich keine Bedeutung!!!
Und es hat eine riesengroße Bedeutung!!! Auf dem Planeten Erde hat es bereits 5 vor 12 geschlagen! Das teilweise Insektenaussterben hat vor wenigen Wochen in Amerika begonnen!!!

Jeder Mensch, ob groß oder ob klein hat mitzuhelfen, damit es dem Planeten Erde wieder besser geht! Wie macht man das?
1. SOFORT aufhören die Insekten zu töten!!!
2. Wenn es heiß ist, und man in der Wohnung Insekten hat - eine Schüssel mit Wasser aufstellen und 1 Scheibe Zitrone hineingeben und im Bauhaus hauchdünne Fliegengitter besorgen - ganz günstig! Es geht nicht einmal die kleinste Mücke durch!
3. Bei den getöteten Tieren sollte man sich in Gedanken entschuldigen, wenn man es schon nicht beichten geht!
4. Jeder sollte sich vegetarisch ernähren!
5. Auch den Haustieren sollte man vegetarische Kost geben - zumindest 2x pro Woche. "Knoblauchsuppe mit Kartoffeln und Karotten" - entwurmt die Katzen und Hunde!!! Durch dauerndes Fleisch, Wurst und Fisch fressen, werden die Tiere mit der Zeit wild und fallen ohne dass sie selber den Grund kennen "einen Menschen" an!!!!!
6. Wenn man am Abend beim Wasser sitzt, dann mit verdünntem Zitronensaft Hände und Beine einreiben! Die Insekten mögen diesen Geruch nicht!
7. Produkte von ALVERDE im DM kaufen!! (Duschgel, Shampoo,...) Werden ausschließlich aus Planzen hergestellt und sind günstig. Auf andere kosmetische Artikeln verzichten, denn mit der Reinigung dringen diese ganzen chemischen Substanzen, Silikone, Konservierungsmitteln, etc beim Wegspülen in den Abfluss! Ergo - ins Grundwasser! Ergo - die Erde wird immer mehr vergiftet! Für Neurodermitiker hilft das Nachtkerzenöl von Kneipp!
8. Putzmitteln und Waschmitteln auch auf Pflanzenbasis wählen!!!
9. Mit den Tieren sprechen, dass sie andere Tiere nicht fressen sollen!
10. Bevor man ißt, das Tischgebet sprechen und Gott um den SEGEN bitten! Durch Gottes Segen werden die SCHADSTOFFE aus den Nahrungsmitteln herausgezogen!!!
Gegen Vergiftungen helfen 4-5 BIRNEN täglich essen und Tees trinken + Tischgebet!!! HABE VOR EINIGEN WOCHEN SELBST EINE VERGIFTUNG ÜBERSTANDEN UND ICH WEISS DIE GANZEN SYMPTOME! (Wenn es jemand interessiert, bin ich gerne für ein Gespräch bereit!)

Vielen Dank, dass Sie meine Zeilen gelesen haben. Ich wünsche allen Lebewesen - Menschen, Tieren, Pflanzen und natürlich allen unsichtbaren Helfern einen wunderschönen Sommer 2011! Gottes Segen auf all euren Wegen!!!
Herzlichst Gabriele Deuschlinger aus dem 7.Bezirk!        15. Juni 2011



Konsequenzen der Streichung von Familiengeldern

Ihr wisst aber schon, dass die Streichung von Familiengeldern Konsequenzen hat?!
Ihr treibt die Wähler in eine bestimmte Richtung.
Ob das richtig ist?

Werner St.     E-mail 26. Oktober 2010

Anmerkung Wien-konkret: Solange SPÖ & ÖVP gemeinsam mehr als 50% haben, ist es denen offensichtlich egal. Ist leider so.



Stellungnahmen zum Thema Kinder,

4.7.2011 FFV Nachtmann/Ossberger: Katastrophale Betreuungssituation in Wiens Kinderkrippen


Auf eine Betreuungsperson kommen bereits sechs Kleinstkinder
Beim Bauen von "Aufbewahrungsstätten" für unsere Kinder ist die rot-grüne Koalition in Wien Weltmeister, jedoch hinkt die Bundeshauptstadt beim Aufbau des notwendigen Personals für die Kleinstkinderbetreuung eklatant hinterher. Dies habe katastrophale Auswirkungen auf unsere 0 bis 3-Jährigen, die durch einen Betreuungsschlüssel von sechs Kleinstkindern auf eine Betreuungsperson nicht mehr die von Experten empfohlene Fürsorge für diese Alters-klasse bekommen können, so der Obmann des Freiheitlichen Familienverbands, Mag. Gerfried Nachtmann und die Wiener FFV Obfrau, Birgit Ossberger. Auf Grund des enormen gesellschaftlichen Drucks auf unsere heimischen Familien nehmen immer mehr Eltern gezwungenermaßen einen Krippenplatz für ihre 0 bis 3-jährigen Kinder in Anspruch. Die Statistik Austria zeigt in ihrer neuersten Aufstellung einen starken Anstieg vom Betrachtungsjahr 2009/10 auf 2010/11 von 3.310 Kleinstkindern in Wiens Krippen. Das Krippenpersonal hingegen erfuhr 2008/09 eine Senkung von 2.235 auf 2.054 und stagniert nun bei 2057 Betreuungspersonen. Während noch im Jahr 2008 ein Betreuungsschlüssel von 3,7 Kindern pro Betreuungsperson erreicht wurde, stieg dieser im Jahr 2009 auf 4,5 und im Jahr 2010 gar auf 6,1 Kinder pro Betreuungsperson. Dem Anstieg von 3.310 Kindern steht also ein Anstieg von drei Betreuungspersonen gegenüber. Dies bedeutet, dass trotz Millioneninvestitionen für den umstrittenen Ausbau von Krippenplätzen nunmehr mittlerweile über sechs Kleinstkinder auf eine Betreuungsperson in Wien kommen. Während 2008/2009 der Anteil erwerbstätiger Mütter von Krippenkindern noch 70,2% ausmachte, verringerte sich dieser Anteil auf nur noch 56,5% im Jahr 2010. Der Zuwachs an Betreuungsplätzen wird also überwiegend von nicht erwerbstätigen Müttern in Anspruch genommen. Dieser Trend ist schon länger zu beobachten. Von 1972 bis 2009 wurden 4.996 neue Krippenplätze in Wien geschaffen, wobei nur 986 dieser Plätze von berufstätigen Müttern in Anspruch genommen wurden. 80,3% des Zuwachses kam damit nicht erwerbstätigen Müttern zu Gute. In Anbetracht dessen, dass das "Österreichische Institut für Familienforschung an der Universität Wien erhoben hat, dass ein Wiener Krippenplatz durchschnittlich Kosten in Höhe von 12.630,- Euro pro Kind und Jahr verursacht, ist diese Politik zu hinterfragen. Diese Zahlen machen aber klar, wo der familienpolitische Zug in Zukunft hinfährt. Die Bedürfnisse von Familien und die Entwicklung unserer Kinder werden ausschließlich wirt-schaftspolitischen Zielsetzungen geopfert. Das Erreichen des sogenannte Barcelona-Ziels (33% der unter Dreijährigen in Fremdbetreuung) beabsichtigt einzig und allein die Erreichung europäischer Wirtschaftskennzahlen. Dieser unhaltbare Zustand gefährdet die Entwicklung unserer Kinder! Anstatt eine Fremdbetreuung von Kindern unter drei Jahren weiter zu forcieren, wäre es besser den Eltern durch eine echte finanzielle Absicherung für die ersten drei Lebensjahre ihrer Kinder die freie Wahl der Betreuung zu überlassen. Auch eine sofortige Inflationsanpassung aller Familien-leistungen, eine adäquate Berücksichtigung der häuslichen Kindererziehungszeiten im Pen-sionsrecht sowie ein attraktives und familiengerechtes Steuersystem durch die Einführung des Familiensteuersplittings seien Maßnahmen für eine echte Entlastung der Familien und insbesondere der Mütter, schließt Nachtmann und Ossberger.
Rückfragehinweis: Klub der Freiheitlichen, Pressestelle OTS0118 2011-07-04/12:20