Wien

13.5.-27.5.2015: Gruppen-Hungerstreik in Wien





Banner: "Hunger strike for children´s rights"

Hungerstreik 13. Mai – 27. Mai 2015 geplant
(bereits vorzeitig am 19.5. abgebrochen, da einige vorzeitig aufgaben. Zwei machen zu Hause mit dem Hungerstreik weiter.)
Ort: Wien Christian Broda Platz, 1060 Wien
Hungernden: Gerhard Männl, J. M., Robert F., Miroslav Bogosavljevic, Dragisa Jovanovic, Prof. Dr. Johann Misslivetz
Zweck: Ihre dringlichsten 3 Forderungen sind:
1 – Durchsetzbarkeit des Kontaktrechtes für Bezugspersonen, bzw. Angehörige,
2 – Kontrolle und Reform der Jugendwohlfahrt,
3 – Anerkennung und gesetzliche Regelung zur induzierten Entfremdung PAS. Es wird auf die Verbrechen gegen Heimkinder hingewiesen.
Veranstalter: Der Hungerstreik wird von der Bürgerinitiative Kinderrechte veranstaltet. Link: kind24.co.at  
Webseite => http://wienerhungerstreik.blogspot.co.at/ 

 
Tag 1:  Mittwoch
Gerhard Männl: "Protest gegen die Situation der Trennungskinder in Europa und Österreich. Die Wiener Jugendwohlfahrt dehnt das Interesse der Kinder derart aus, daß für die Kinder gar nichts gemacht wird. Das Anliegen der Hungerstreikenden ist, daß nicht so viele Trennungskinder einen Elternteil verlieren, sondern beide Elternteile sollen dem Kind erhalten bleiben. Was die Hungerstreikenden am meisten ärgert ist das Wort „Kindeswohl“. Das ist ein unbestimmter Rechtsbegriff, mit dem ein Richter alles befürworten oder aber auch verwerfen kann."
Robert F.: "Ich hungere für Kinderrechte, weil die Politik so versagt, egal ob das das Jugendamt ist oder die Frau Minister Hosex, mit ihrer Frühsexualisierung. Damit wird in Wirklichkeit das Kindeswohl gefährdet. Meiner Meinung nach sollen die Eltern wieder für die Erziehung verantwortlich sein."

Tag 2: Donnerstag
Kein gutes Wetter am zweiten Tag. Regen und starker böiger Wind.
Polizei war noch keine da und das ist gut so. Das ganze wurde als politische Veranstaltung angemeldet. Dürfte so ok sein.
 

Tag 3: Freitag
Wir sind glücklich und zufrieden. Heute ist das Wetter wieder besser.
Prof. Misslivetz kontrolliert unseren Blutdruck, unseren Fettgehalt des Körpers und unseren Allgemeinzusatnd. Alles in Ordnung.
Am Nachmittag war Radio Orange auf ein Interview da.
Einen Polizeieinsatz gab es auch schon, weil jemand (Herbert S.) den Hungerstreik für seine Ziele mit Schmierereien mißbrauchen wollte. Also riefen die Hungerstreikenden die Polizei um Hilfe. Bis die Polizei eintraf war das Problem schon gelöst, da der Provokateur bereits gegangen war.







Tag 4: Samstag
Auf der MaHü war viel um uns herum los, z.B. die Deutschmeister-Kapelle und die Bemalten, die Richtung Lifeball gegangen sind. Gleich neben uns gab es ein Zelt von einem Mototradverkaufsstand.
Allen geht es gut. Die ersten Kilos sind bereits weg.

Tag 5: Sonntag
Das Wort zum Sonntag betreffend Kinderrechte und Kirche:
Der Standpunkt der Bürgerinitiative Kinderrechte (BIK) lässt sich am besten in einem offenen Brief an Herrn Kardinal Graf Christoph Schönborn verdeutlichen. 
   "Lieber Herr Kardinal,
bei dem Thema Kinderrechte und Kirche fallen uns leider die Worte Bischof Groer, Schulbrüder, Kremsmünster, Admont...ein. "Bei sexuellem Missbrauch könne es nur den Weg der Wahrheit geben...", das waren Ihre Worte. Die für das Schwarzbuch Jugendwohlfahrt (ISBN: ISBN-10: 1502431939 und ISBN-13: 978-1502431936 erhältlich bei Amazon) durchgeführten Recherchen ergaben ein nicht sehr christliches Verhalten der Rechtsanwälte, die die Kirche vertreten. Hierbei sind jene in guter Gesellschaft der Rechtsanwälte, die den österreichischen Staat vertreten, um die Ansprüche der ehemaligen Heimkinder abzuwehren. Wäre es möglich, diese rechtlichen Einwände künftig zu unterlassen? Konkret: Das alles ist verjährt; unsere Mitarbeiter haben die Taten in ihrer Freizeit verübt, weshalb kirchliche Organisationen nicht haften; der Schadenersatz ist zu hoch, etc. Es sind nicht nur „volle Offenheit, Sorge um Opfer, Entschuldigung und Prävention notwendig“ (Ihre Worte),
sondern auch menschlicher Umgang mit den Opfern in rechtlichen Verfahren und Schadenersatz, der symbolischen  Wert überschreitet.
  
In diesem Sinne wünscht Ihnen die Bürgerinitiative Kinderrechte einen schönen Sonntag und darf auch die Sonntagspredigt in der Kronenzeitung zitieren: „Jesus Christus, seine  Bitten sind vergleichbar mit dem, was eine sterbende Mutter für ihre Kinder erbittet.“
Wir erbitten nur das, was eine lebende und durchschnittliche Mutter für ihre Kinder erbitten würde.  Wäre das möglich? Die BIK steht selbstverständlich für ein offenes, amikales Gespräch zur Verfügung. a.o. Univ. Prof. Dr. Johann Missliwetz

Tag 5: Montag
Schönes Wetter. Sehr interessante Gespräche geführt.
Es war ein guter Tag.

Tag 6: Dienstag
Bereits vorzeitig am 19.5. abgebrochen, da einige vorzeitig aufgaben.
In der Nacht war es auf der Mariahilferstraße relativ laut wegen betrunkener und gröllender Leute.
Zwei Streikende machen daher zu Hause mit dem Hungerstreik weiter.
 



Hungerstreik:

"Der Hungerstreik ist eine Form des passiven Widerstands. Ein Einzelner oder eine Gruppe verweigern dabei die Nahrungsaufnahme mit dem bewussten Risiko, Schaden zu nehmen, vielleicht auch zu sterben.
   Der Hungerstreik wurde weltweit schon früh als Form des politischen Widerstands praktiziert. Wie jede Streikaktion ist der politische Hungerstreik eine öffentliche Demonstration mit einem konkreten Ziel. Das unterscheidet den Hungerstreik vom Fasten."
Quelle: wikipedia
 





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