Wien

* 14.9.2010 Pressekonferenz "Väter ohne Rechte" im Parlament



Video: Pressekonferenz des Vereins "Väter ohne Rechte" in Wien
Videogröße 189 MB; Dauer: 51 min


Martin Stiglmayr, Obmann
* Es gibt bereits einige Familienrichter im Verein „Väter ohne Rechte“
* Wir scheren nicht alle Familienrichter über einen Kamm. Sie tragen aber die Verantwortung für viel Leid in unserer Gesellschaft.
* Diverse Umfragen über das Vertrauen in die Justiz ergaben, dass das Vertrauen in die Justiz sehr gering ist (Presse, profil von voriger Woche). Richter seien oft parteiisch oder korrupt.
* Im Familienrecht passiert viel Unrecht und das Unrecht hat ganz drastische Folgen für unsere Kinder.
* Wenn die Vorsitzende der Familienrichter Täubl-Weinreich meint, dass es in Österreich kein Obsorgeproblem gäbe, sondern ein Besuchsrechtsproblem, so ist das leider ein Irrtum und dem widersprechen wir ganz dezidiert. Das ist nur der Versuch der Richter, die Verantwortung von sich zu schieben.
* Die Familienrichter tragen die Verantwortung für die Verbrechen, die an Kindern und Vätern begangen werden. Richter sollten die Gesetze anwenden. Es gibt Richter, die kennen die Kinderrechtskonvention nicht, … manche kennen das Entfremdungssyndrom nicht.
* Wir haben einen relativ hohen Frauenanteil in unserem Verein, auch Großmütter.
* Stiglmayr bringt dann Beispiele, wie das Besuchsrecht durch die Mutter vereitelt werden.
* Nennt einen Richter in Krems der es nicht geschafft hat in 2 Jahren ein Besuchsrecht für den Vater zu erwirken.
* Wieviel Unrecht muß sich ein Vater gefallen lassen?
* Ab wann ist ein Rechtsstaat bedroht durch eine Jurisdiktion, deren wesentlichster Grundsatz die Willkür ist?
* Stellt das Buch „Cautio Criminalis“ vor. Dabei geht es um rechtlich Bedenkliches bei den Hexenprozessen. Heute müßte man sagen: „Rechtlich Bedenkliches wegen der Väterprozesse und Obsorgeprozesse.“ Dass, was damals die Inquisition war, sind heute die Richterinnen und Richter aus dem Familienrecht – viele, die „Hexen“ nennt man heute „Väter“ und das Unrecht ist das Gleiche. Der Vater hat schon verloren, bevor der Prozess überhaupt begonnen hat.
* Mütter können machen was sie wollen. Sie können Beschlüsse brechen, sie können Besuchsrechte verletzen, sie können Kinderrechte verletzen. Es passiert definitiv gar nichts.
* Es ist im Gegenteil so, dass die Richterschaft begonnen hat, jene Väter - die sich so zusagen zur Wehr gesetzt haben – einfach zu inhaftieren. … Manchmal nimmt man den Mafiaparagrafen her: „Das sind alles Terroristen.“ Erstaunlich ist auch, dass Väter inhaftiert werden, die Anträge stellen auf den Kinderbeistand.
* Das Gesetz zum Kinderbeistand ist am 1.7.2010 in Kraft getreten. Stiglmayr kennt keinen einzigen Fall im Verein, wo der Antrag auf einen Kinderbeistand bewilligt wurde.
* Leider verweigert auch der Bundespräsident (Anm. Heinz Fischer, SPÖ) jedes Gespräch. Das Leid der Kinder scheint ihm nicht sehr zu interessieren. Der Bundeskanzler Werner Faymann (SPÖ) wirbt mit einem wunderbaren Plakat: „Zeit für Gerechtigkeit“. Welche Gerechtigkeit er meint, ist Stiglmayr nicht klar.
* Stiglmayr zitiert Kabinettschef im Justizministerium Dr Michael Stormann der meinte die Kinderrechtskonvention sei ein Illusionspapier, das für Afrika gemacht worden ist.
* gegen untätige und unwillige Richter und Richterinnen ist noch kein Gesetz erlassen worden. Der Verein „Väter ohne Rechte“ ist der Meinung, dass diese in einer „geschützten Werkstätte“ arbeiten.
* Wir versuchen für unsere Kinder da zu sein, an ihrem Leben Teil zu haben und Erziehungsverantwortung zu übernehmen. Wir handeln im Auftrag unserer Kinder.

Pressekonferenz des Vereins "Väter ohne Rechte" im Parlament am 14.9.2010



Pressekonferenz des Vereins "Väter ohne Rechte" im Parlament am 14.9.2010; © Wien-konkret
Bild rechts: Aufschrift am Sarg: "Hier ruhen die Rechte unserer Kinder"

Martina Welz, Betroffene & Gründungsmitglied
* Wenn die Justiz beginnt durch Willkür Recht zu Unrecht werden zu lassen, wozu brauche ich dann einen Rechtsstaat? Wozu brauchen wir dann Gesetze? Dann kann ja eh jeder machen, was er will.
* Die Fälle sind keine Einzelfälle. Wir haben es hier mit einem System der Vernichtung von Familien, ein System zur Vernichtung der Männer und ein System zur Vernichtung der Kinderseelen zu tun.
* Als Frau und Mutter fühle ich mich nicht durch eine Frauenministerin – die nur Hass gegen Familien und Männer schürt – vertreten.
* Warum spricht niemand über die Gewalt von Müttern, die diese ihren Kindern und den Vätern bei Trennungen antun? Warum redet niemand von der psyhischen Gewalt? Der Entzug eines Elternteiles ist psychische Gewalt an dem Kind. Ich habe nicht nur das Leid der Kinder meines Lebensgefährten gesehen, ich kenne auch viele andere Kinder, die unter diesem Elternentzug schrecklich leiden.
* Der Entzug eines Elternteiles ist psychische Gewalt und ich sage, eine Mutter die das tut, liebt ihre Kinder nicht. Eine Mutter die dem Kind ihren Vater entzieht, liebt ihre Kinder nicht.
* Es ist nur eine kleine Gruppe radikaler Frauen, die den Männerhass und Vaterhass schüren. Leider muss man dazu sagen, dass die Justiz, das Jugendamt, die Richterschaft, die Gutachter diesen Frauen anschließen.
* Der Großteil der Frauen in der Bevölkerung stehen hinter unserem Anliegen, nämlich das Recht des Kindes auf beide Eltern, das Recht auf Vater und Mutter nach einer Trennung.
* Wird das Recht nicht gewahrt, entstehen ganz schlimme gesundheitliche Folgen für das Kind. Hier werden Kinderseelen vernichtet, wenn man nicht eingreift. Kinder leiden pysisch und psychisch (Entfremdungssysndrom).


Dr. Robert Holzer, Kinderarzt und Vorstandsmitglied im Verein:
*  Töten Richter Kinderseelen? Der Kinderarzt Dr. Holzer stellt es am Eltern-Kind-Entfremdungssyndroms dar.
* Innerhalb weniger Wochen kommt es zur Entfremdung.
* Zitat aus der Ärztezeitung aus dem Jahr 2004: „Zuerst müssen die Behörden erkennen, dass PAS kein Elternstreit ist, sondern der systematische Missbrauch des Kindes, der zu schweren Fehlentwicklungen und längerfristigen oft nicht wieder gut zu machenden gesundheitlichen Beeinträchtigungen führen kann.“
* Genau hier versagen die Richter. Die Richter müssen Garant dafür sein, dass bei einer Trennung der Kontaktabbruch verhindert wird, aber sie tun es nicht. In jeder Phase der Scheidung – auch bei einem Rosenkrieg – ist darauf zu achten, dass regelmäßiger Kontakt zum bereits getrennt lebenden Elternteil besteht. Richter lassen es aber vielfach zu, dass monatelang oder jahrelang kein Kontakt besteht, wissentlich! Das ist zwar von vielen Müttern erwünscht, aber es ist eideutig gegen das Kinderwohl. Richter schädigen somit - mit der Duldung des Kontaktabbruchs – die Kinderseelen. Richter sind indirekt dafür verantwortlich, dass die Entfremdung fortschreitet und im PAS landet.
* Brainwashing beim Kind wird von vielen Richtern und Sachverständigen als tatsächlicher Wille des Kindes mißinterpretiert.
* Richter werden zu Tätern, wenn sie den Kontaktabbruch zulassen. … Richter denken nicht an die Langzeitfolgen. … Richter handeln gegen das Kindeswohl.


Mag. Gerhard Dorner, Betroffener & stellv. Obmann
Beschreibt einen typischen Ablauf, was bei einer Scheidung alles passiert und insbesondere wie Frauen mit erfundenen Behauptungen den Lebensgefährten von der Wohnung wegweisen lassen. Dadurch wird der Mann dann noch strafrechtlich verfolgt und im schlimmsten Fall verurteilt. Die Inventionsstelle setzt den Mann zusätzlich unter Druck und fordert den Mann auf, auf alles zu verzichten und den Unterhalt X zu bezahlen. Allerdings stellt sich der Unterhalt X später als Y heraus, also viel mehr, als ursprünglich vereinbart. Am Schluß ist der Mann auf gute Freunde angewiesen, wo er übernachten kann oder auf die Eltern, falls diese noch leben. Ansonst landet der Mann in der Obdachlosigkeit. Manchmal bleiben dem Mann – nach Abzug der Unterhaltungszahlungen – nur weniger als 300 Euro im Monat. Mag. Dorner fordert eine Mindestsicherung von 744 Euro. Das ist der einzige Weg um ein würdiges Leben zu führen, auch wenn sie ihre Kinder vielleicht nicht mehr sehen. Mag. Dorner hofft, dass der Mißbrauch einer unberechtigten Wegweisung in Zukunft hart bestraft wird.


Mag. Guido Löhlein
, Betroffener & Vorstandsmitglied
* Die Kinderkonvention steht in Österreich seit 20 Jahren unter Erfüllungsvorbehalt. Sie würde die Grundlage bieten für die gemeinsame Obsorge.
* Der Normalfall sollte die gemeinsame Obsorge sein, die Ausnahme die alleinige Obsorge.
* Eine Hauptforderung ist die Verkürzung der familienrechtlichen Verfahren. Sie ist zu messen am Zeitgefühl der Kinder, nicht am Zeitgefühl der überlasteten Familienrichter.
*  Zur Sanktionierung der Einhaltung des Besuchsrechts kam im August 2010 ein Vorschlag der Familienrichter, man sollte – falls die Mutter das Besuchsrecht verletzt – einen Teil des Unterhalts verspätet auszahlen. Mag. Löhlein sieht das als nicht für sinnvoll an, weil es keinen Grund gibt das Kind zu bestrafen, nur weil die Mutter das Besuchsrecht des Vaters vereitelt. Sein Vorschlag ist es, ein soziales Problem mit einer sozialen Sanktion zu bestrafen, zB mit gemeinnütziger Sozialarbeit.
* Qualifikationssicherung sollte in der Zukunft ein Thema in der Justiz sein. Es sollte Standards für Gutachten geben.
* Besuchscafes sollten nur in Ausnahmefällen eingesetzt werden.
* Wir haben im Vorfeld der Landtagswahlen (Anm. Steiermark & Wien) angeschaut und verglichen.
   Die SPÖ verweigert Reformen.
   Die ÖVP hat sich sehr für die gemeinsame Obsorge durch die Justizministerin Bandion-Ortner eingesetzt.
   Die FPÖ muß das Thema nicht neu angehen. Sie hat es seit Jahren im Parteiprogramm stehen. Sie ist für gemeinsame Obsorge, für die Verkürzung der Verfahren und für die Durchsetzung gerichtlicher Beschlüsse schon seit langem eingetreten.
   Die Grünen wollen eine Schlichtungsstelle. Unsere Bendenken dabei sind, dass das die Verfahren dadurch noch zusätzlich verzögert. Und sie wollen, das Aufenthaltsbestimmungsrecht auf jeden Fall bei der Mutter haben, auch wenn sie für gemeinsame Obsorge bei gemeinsamen Wohnsitz sind.
   Das BZÖ hat zu einem reformorientierten Kurs gefunden und sich für die gemeinsame Obsorge eingesetzt.
 





=> Kommentare & Postings eintragen

 

zu dem Thema gibt es ein ganze Partei: Männerpartei

Bekanntlicherweise gibt es zu diesem Thema nicht nur eine Initiative sondern sogar eine ganze Partei, die Männerpartei. Diese kanditiert als Mitglied der "Plattform Direkte Demokratie" am 10.10.2010 in Donaustadt für den Gemeinderat und in 6 Bezirken (10, 14, 15, 20, 21, 22) für den Bezirksrat.

Euer
Hans-G. P.        15. September 2010