Wien

Erstes SOS-Kinderdorf in Imst (Tirol) im Jahre 1949


Nach Ende des zweiten Weltkrieges gründete Hermann Gmeiner das erste SOS-Kinderdorf (SOS steht für „Societas Socialis“) im Imst in Tirol. Die Gründungsidee war, den verwaisten, verlassenen und verlorenen Kinder ein neues familienähnliches zu Hause zu geben. Heute gibt es in über 130 Länder 470 SOS-Kinderdörfer. Es werden derzeit ca. 55.000 Kinder betreut. In Österreich gibt es derzeit 9 Kinderdörfer, aber noch keines in Wien.

Mehr als 50 Jahre nach Gründung des ersten SOS-Kinderdorfes in Imst/Tirol (1949) entsteht nun in Floridsdorf / Jedlesee (Wien 21) das erste urbane SOS-Kinderdorf-Projekt Österreichs namens "Floritz" – ein internationales Pionierprojekt.
 

Sept 2006: Erste Familie zieht in das SOS-Kinderdorf Wien ein:



Foto: SOS-Mutter Ulla mit "ihren" Kinder; ZVG

Die erste SOS-Kinderdorf Familie lebt bereits seit September in Floridsdorf. "Meine Buben und ich sind seit gut einem Jahr eine Familie und wir wohnten bis vor kurzem im SOS-Kinderdorf Wienerwald, da unsere Wohnung noch eine Baustelle war. Wir besuchten Jedlesee regelmäßig aber seit dem wir hier leben sind wir keine Gäste mehr, sondern fühlen uns zu Hause" erzählte Ulla-Martha Lindner, Wiens erste SOS-Kinderdorf-Mutter und richtete ihren Dank an die Nachbarschaft für die warmherzige Aufnahme.

Die erste SOS-Kinderdorf Familie lebt bereits seit September in Floridsdorf. "Meine Buben und ich sind seit gut einem Jahr eine Familie und wir wohnten bis vor kurzem im SOS-Kinderdorf Wienerwald, da unsere Wohnung noch eine Baustelle war. Wir besuchten Jedlesee regelmäßig aber seit dem wir hier leben sind wir keine Gäste mehr, sondern fühlen uns zu Hause" erzählte Ulla-Martha Lindner, Wiens erste SOS-Kinderdorf-Mutter und richtete ihren Dank an die Nachbarschaft für die warmherzige Aufnahme.
 

„SOS-Kinderdorf“ Floridsdorf


In Floridsdorf/Jedlesee (21. Bezirk) werden bis Anfang 2007 drei große Wohnhausanlagen errichtet. Und inmitten dieser 450 neuen Mietwohnungen werden SOS-Kinderdorf-Familien und Wohngruppen zu Hause sein.

Die Kinder leben mit ihren SOS-Kinderdorf-Müttern / Eltern in Mietwohnungen der neu entstehenden Wohnsiedlungen in der Rudolf Virchow Gasse/Prager Straße, Kammelweg und Wenhartgasse. Um die Ecke im FamilienRAThaus, dem offenen Beratungs- und Begegnungszentrum von SOS-Kinderdorf, können sich Familien der Nachbarschaft Tipps, Ratschläge und Unterstützung von Fachleuten holen.
 

Kritiker Peter Ehrenreich von der Plattform "Pro Kind":


* Hr Ehrenreich sitzt hier als Vertreter der Plattform „Pro Kind“. Diese beschäftigt sich schon seit 20 Jahren mit Missständen im Familienrecht in Bezug auf Kinder.
* Wie der Kinderhandel funktioniert: Eine Haupteinrichtung sind die Kinderdörfer, die hauptsächlich gegründet wurden, um Waisenkindern eine humane Art des Aufwachsen zu ermöglichen. Das findet dort nicht mehr statt. Mehr als 80% der dort untergebrachten Kinder sind solche, die von der Jugendwohlfahrt dort untergebracht werden. Für die Unterbringung zahlen die Länder viel Geld (122 Euro Tagsatz plus Zulagen; im Monat über 4000 Euro, die für solche Kinder bezahlt werden). Trotzdem kassieren die Kinderdörfer Spendengelder.
* Dzt sind ca 12.000 Kinder „fremduntergebracht“, dh der monatliche Umsatz beträgt 50-60 Millionen Euro mit solchen Kindern.
* Die Kindesabnahmen findet in der Regel dann statt, wenn einen Einrichtung sagt: „Wir brauchen Kinder“ oder „Wir wollen unseren Umsatz erhöhen“. In ¾ oder mehr Fällen gibt es keinen gerechtfertigten Grund.  

Mehr Infos => Kindesabnahmen in Österreich
 



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Kinderhandel in Österreich mit Hilfe der Behörden ?? !

Das SOS Kinderdorf war ja nach dem Krieg sicher von Gmeiner eine gut gedachte Institution. Nur es sind ja heute nicht mehr die Waisenkinder, die einen Familienplatz brauchen. Ich habe unlängst im tv eine Doku über SOS Kinderdorf gesehen. fast nur mehr Kinder aus sozial geschädigten Familien !
   Die Jugendwohlfahrt täte meiner Meinung nach besser daran, überforderten Eltern zu helfen, daheim zu unterstützen und nicht die Kinder wegnehmen. Ein Heim oder Lager kann nie die bessere Lösung sein. Natürlich, bei Gewalt ist einzuschreiten, aber da sehen sie ja oft hinweg.
Was ich nicht wußte und mich besonders empört, ist die "Abschiebung", anders kann ich es nicht bezeichnen - in ein anderes Land. Man kann sich vorstellen, wie sich so ein Kind fühlt, herausgerissen aus seiner Umgebung.
Und dass SOS Kinderdörfer etliche Male im Jahr um Spenden betteln  (oft mit auf die Tränendrüsen drückenden Text) , dann pro Monat € 4.ooo pro Kind erhalten sagt viel über den "Charakter" der Zuständigen aus.
 
Elfriede aus Floridsdorf             13. Februar 2011