Wien
    

MAG ELF - Amt für Jugend und Familie / Jugendamt / Wiener Jugendwohlfahrt

MAG ELF - Servicestelle
1030 Wien, Rüdengasse 11 (erreichbar mit der Linie U3, Haltestelle Kardinal-Nagl-Platz)
Servicetelefon: +43 1 4000-80 11
Öffnungszeiten: Montag bis Freitag von 8 bis 18 Uhr
E-Mail: service@ma11.wien.gv.at
Website: http://www.wien.gv.at/menschen/magelf/
 
An vier Standorten stehen Ansprechpartnerinnen und -partner aus den Bereichen Sozialarbeit, Psychotherapie und Recht zur Verfügung. Die Beratung erfolgt kostenlos und vertraulich. Themen sind Partnerschaftsfragen, Trennungs- oder Scheidungsprobleme.

Medienberichte:
* ORF: Massive Kritik an der Jugendwohlfahrt
* xlarge: Desaster Jugendwohlfahrt
* Fall Luca Elisa: Kinderschutzverein Luca
* Grüne Wien: Scharfe Kritik an Wiener Jugendamt
* Karlheinz Klement: Wenn die Jugendämter zu mächtig werden
 
 

Probleme mit Jugendämtern in Österreich:

.

Peter Ehrenreich von der Plattform "Pro Kind":


* Hr Ehrenreich sitzt hier als Vertreter der Plattform „Pro Kind“. Diese beschäftigt sich schon seit 20 Jahren mit Missständen im Familienrecht in Bezug auf Kinder.
* Es geht nicht nur um das Problem der Familiengerichte, sondern auch um die Jugendwohlfahrt.
* Ein Problem ist, dass die Jugendwohlfahrt Landessache ist und keiner staatlichen Kontrolle unterliegt. 
* Tatsächliche Tätigkeiten der Jugendwohlfahrt in der Praxis: Unterhaltserpressungen, Eingriff in elterliche Rechte, Einflussnahmen auf Gerichtsverfahren und Kinderhandel. 

Mehr Infos => Kindesabnahmen in Österreich



Der Fall Luca zeigt das Versagen von Ärzten, Behörden & Gerichten in Österreich auf

Luca

Luca
7. Mai 2006 - 3. Nov. 2007;
© Luca-Kinderschutzvereines


"Der kleine LUCA den Sie auf dem linken Bild sehen wurde nur 17 Monate alt. LUCA wurde das Opfer familiärer Gewalt und österreichischer Bürokratie! Obwohl dieses Verbrechen an diesem kleinen, wehrlosen Jungen so sinnlos ist, so hat es doch zumindest die Öffentlichkeit wachgerüttelt."


Qu: Homepage des Luca-Kinderschutzvereines

Mehr Infos => Kinderschutzverein LUCA






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Jugendamt zu Väter: " Für Sie sind wir nicht zuständig, gehen Sie zu Ihrem Anwalt".

Leider ist es hier in Österreich Standard das zahlende Väter wie Verbrecher behandelt werden wenn mal ein Problem auf tritt. Vom Jugendamt bekommt man glatt zu hören " Für Sie sind wir nicht zuständig, gehen Sie zu Ihrem Anwalt".
    Diese Aussage kam von einer Beamtin im Jugendamt aus dem 3. Gemeinde Bez. in Wien. Zudem scheint es üblich zu sein das Eingaben und Beweise nicht geprüft werden, sondern nur das bewertet wird was die Frau angibt über angebliche Alimentationssünden. Alls Einstieg kommt dann sofort eine Zahlungsvorschreibung ohne das gefragt wird ob die Anschuldigungen stimmen oder nicht... also man bekommt gleich das Gefühl vermittelt ein Verbrecher zu sein.
   In der Realität läuft das so ab:
Eine Person geht zum Jugendamt, gibt irgend einen Schwachsinn von sich, die Behörde steigt darauf ein und los gehen die Probleme. Der Kindesvater hat alle möglichen Beweise auf den Tisch zu legen damit Er, vielleicht gehört wird. Die Kindesmutter hingegen kann eigentlich alles von sich geben, egal ob es die Wahrheit ist oder nicht, es darf gelogen werden das sich die Balken biegen. Angeblich wird zum Wohle des Kindes reagiert, aber so wie es scheint, steht da die Mutter im Vordergrund und hat wenig mit dem Wohl des Kindes zu tun. So darf Sie ohne Rechenschaft die Alimente bis zur Volljährigkeit des Kindes verwenden wie Sie lustig ist... kann z.b. auch gleich mal Ihre privaten Schulden begleichen; einfach Bausparverträge die für das Kind vom Vater angelegt und bezahlt wurden, ohne Rückfrage, behoben werden...so zu sagen das eigene Kind bestehlen; das Kind in eine Schule stecken die viel kostet... der Vater wird schon mitzahlen müssen, es wird nicht hinterfragt ob es Sinn macht oder überhaupt leistbar für den Vater ist... u.v.m
Es ist schwer zu überlegen, Kinder in die Welt zu setzen um dann im Endeffekt als Verbrecher da zu stehen und die Behörde sieht zu.
   Es ist auch verständlich das dann Väter die immer brav gezahlt haben, einfach sagen "Ok , ich kann nicht mehr" und damit indirekt mit Hilfe der Ämter/Behörde kaputt gemacht oder in den Untergrund getrieben werden.
   So hat man es mal wider geschafft, recht schaffende Männer, mit Hilfe von Ämter und Behörden zu demütigen und in die Verzweiflung zu treiben und wenn es ganz schlimm ausgeht, so manch einer, nur mehr den Weg des Selbstmordes sieht.
Dafür ist dann aber sicherlich nicht das Jugendamt zuständig
T.          1. Nov. 2014



Keine Kindesrückgabe vom Jugendamt

sehr geehrte Damen und Herren! 
Ich bin alleinerziehende Mutter und wohne bei meiner Mutter mit den Kinder. In der Quellenstrasse 24a/.../.... Am 9.10.2013 war Wiener Wohnen bei uns in der Wohnung wegen Schimmelbefall und angeblicher Gruchbelässtigung. Die haben gesagt wir müssen den Schimmel beseitigen bis mitte November.
   Am 10.10.2013 ist dann das Jugendamt gekommen wegen dem gleichen und wegen angeblicher Verwahrlosung der Kinder. Das Jugendamt hat gesagt die Kinder müssen für 6 Wochen in ein Krisenzentrum gehen. Den Schimmel haben wir beseitigt und die Kinder hab ich nicht zurück bekommen. Nach den 6 Wochen haben sie gesagt nein sie dürfen nicht nach hause sie müssen in eine Wg. Weil das Jugendamt gesagt hat die Kinder dürfen nicht in die Großmütterliche Wohnung zurückkehren. Weil die Wohnung nicht den Kinder zumutbar mehr ist. Das Jugendamt und auch Wiener Wohnen haben gesagt ich muss mit den Kinder in eine Notwohnung ziehen dann bekomme ich die Kinder wieder. Ich hab den Antrag mit Hilfe des Jugendamtes gemacht. Und seit dem hält Wiener Wohnen uns hin wegen der Wohnung sie haben gesagt anfang Jänner und bis jetzt ist nichts geschehen.
   Ich muss auch sagen das ich es für eine Frechheit halte das ich meine Mutter mit 70 Jahren sich selber überlassen muss. Obwohl sie Rheuma, Zuckerkrank und mit dem Herz hat. Es intressiert beide Ämter nicht ob die Kinder nachhause wollen. ich würde sie gerne um hilfe bitten das ich meine Kinder wieder bei mir haben kann.
Danke im Vorraus.
Mit Freundlichen Grüßen
B. Sabine             14. Jänner 2014



Liebesentzug ist die ärgste Kindesmisshandlung

Sehr geehrte Frau Pinterits!
Sehr geehrte Frau Kinder- und Jugendanwältin!

"Liebesentzug ist die ärgste Kindesmisshandlung".
So urteilte schon Erwin Ringel in "Die ersten Jahre entscheiden". Zu dieser Kindesmisshandlung zählte Ringel nicht nur den tatsächlichen Entzug der Zuwendung, sondern auch seine bloße Androhung.
Und er verstand darunter nicht nur die vorenthaltene Zuwendung von Dritten zum Kind, sondern auch die Verhinderung der Zuwendung des Kindes zu geliebten Dritten.
Ihrer Meinung nach (Die Presse 28.02.2011, Obsorge: Organisationen mit Entwurf nicht zufrieden) "brauche es eine Schiedsstelle, wo ein multiprofessionelles Team gemeinsam mit den Eltern Lösungen erarbeiten". Ein Brei von Lösungen, von zu vielen Köchinnen zubereitet? Können die vielen Köchinnen etwa die fehlende Zuwendung aufbringen oder gar ersetzen?

Sehr geehrte Frau DSA Pinterits, wann schreiben Sie Ihr erstes Buch? Mein Vorschlag für den Titel: "Kinder wollen keine Jugendämter, sondern beide Eltern".

Mit korrekten Grüßen
Dr. Hans Leydolt               3. März 2011



Gerichtsbeschlüsse / Jugendamt

Warum haben Kinder keine Rechte?

Ich bin ein betroffen Vater, bei der einvernehmlichen Scheidung haben wir uns geeinigt (Vorschlag von der Richterin) das ich die Kinder 2 Tage unter der Woche haben kann. Dies steht zwar auf dem Papier, ist aber quasi wertlos.
Eine Gutachterin wurde gestellt und die Kinder befragt, dieses Gutachten ist für mich positiv ausgestellt nur aus Schlusssatz steht: "Allerdings stellt sich die Frage wie Weit ein positiver Kontakt zum Kindesvater für beide möglich sein kann, solange die angespannte Situation zwischen den Kindeseltern herrscht".
Weiter‘s wurde eine Mediation mit der Kindesmutter vorgeschlagen, welche aber bis jetzt kein Interesse hatte, handschriftliche Unterlagen das die Kindesmutter ein Alkoholproblem (von Ihr selbst geschrieben) hat, wurde von Jugendamt und Gericht ignoriert.
Jetzt kann ich auch verstehen, wie so dramatische Fälle geben kann wie beim Kleinen Luca.
Wenn man nicht selber betroffen ist, ist es nur schwer vorstellbar das der Österreichische Staat solch Missstände unterstützt!

Gerald Z. 14.6.2010



Stellungnahmen zum und vom Jugendamt in Wien und Österreich,

28.2.2011 Neue Familienrechts-Novelle birgt zusätzliches Konfliktpotenzial für Eltern

"Es muss das Ziel sein, das Kindeswohl immer in den Mittelpunkt der Überlegungen zu stellen", sagt Wiens Kinder- und Jugendanwältin Monika Pinterits angesichts der aktuellen Debatte um die neue Familienrechts-Novelle. Derzeit stehe der Streit und nicht das Gemeinsame im Vordergrund, kritisiert Pinterits. Doch es sei sinnlos, Eltern nur durch rechtliche Vorgaben in ihre Verantwortung zu zwingen. "Denn elterliche Liebe und Verantwortung kann nicht verordnet werden". Eine zwingende, gemeinsame Obsorge und ein verpflichtendes Besuchsrecht, wie es das neue Familiengesetz vorsieht, würden jegliches Verständnis für Verantwortung blockieren. Die Obsorge werde zu einer Verpflichtung, die gerichtlich geahndet werden kann. In Fällen von Gewalt in der Familie oder bei mangelndem Interesse hat das Gericht Weisungen wie zum Beispiel Anti-Gewalttrainings anzuordnen. Denn in diesen Fällen müsse sich zuerst an der Einstellung der Eltern etwas ändern. Die Weisung zur Beratung könnte in vielen Fällen eine Beugestrafe ersetzen. Diese Arbeit könne ein Gericht aber nicht leisten. Es müsse eine Schiedsstelle etabliert werden, wobei ein multiprofessionelles Team gemeinsam mit den Eltern Lösungen erarbeitet. "Denn strittige Elternschaft benötigt niemals Strafen, sondern Hilfe", betont Pinterits. Jeder Fall müsse als individuelle Krisensituation erkannt werden, die individuelle Lösungen erfordert. Bei einer strittigen Obsorge könnten diese vom Einsetzen eines Kinderbeistandes, Vorschlägen zum Besuchsrecht oder Mediation bis zur alleinigen Obsorge eines Elternteils reichen. "Streitigkeiten müssen weg vom Gericht", appelliert Pinterits. Eine Gefährdungsabklärung durch das Jugendamt sei aber weiterhin notwendig. Der jetzige Entwurf gebe dem strittigen Fall wesentlich mehr Varianten, Schuld und Unschuld zu ermitteln, als die Verpflichtung, lösungsorientiert zu arbeiten. "Eltern muss geholfen werden. Sie gehören nicht entmündigt, so wie es das Gesetz teilweise vorsieht", kritisiert Pinterits. 
Konfliktpotenzial birgt der Gesetzesentwurf nach wie vor:
- bezüglich des Antragsrechts jedes Elternteils auf die gemeinsame Obsorge; wenn ein Elternteil die alleinige Obsorge beantragt; wenn
eine verpflichtende Obsorge vom Gericht verordnet wird, obwohl sich ein Elternteil gar nicht um das Kind kümmern möchte
- beim Besuchsrecht
- bei der Doppelresidenz
- beim Recht auf Auskunft bei allen Behören und Beratungsstellen

Paradox erscheint auch, dass das "Kindeswohl" vom Staat mit wirtschaftlichem Wohlergehen gleichgesetzt wird. "So erhält im Streitfall oft der reichere Elternteil die Obsorge für das Kind", erklärt die Jugendanwältin. Um ein Gesetz zu schaffen, das vor allem den beteiligten Kindern zugute kommt, müsste die bisherige Obsorgeregelung beibehalten werden, fordert Pinterits. Nach einer Scheidung oder Trennung, sollte es dem jeweils anderen Elternteil möglich sein, die gemeinsame Obsorge zu beantragen, sofern ein gemeinsamer Haushalt nachgewiesen werden kann. Auch in Sachen Besuchsrecht sieht Pinterits Handlungsbedarf. "Nach einer Trennung vergeht oft viel zu viel Zeit, in der ein Elternteil - meist der Vater - sein Kind nicht sehen darf. Doch wenn weder Gewalt oder Missbrauch vorliegen, müsste es viel rascher zu einem Besuchsrecht kommen". Ein zwingend verordnetes Besuchsrecht sei aber genauso zu hinterfragen wie eine verpflichtende Obsorgeregelung. "Eine Vereinbarung muss altersadäquat auf die Bedürfnisse der Kinder ausgerichtet sein", sagt die Kinder- und Jugendanwältin. Dass Eltern im Fall einer Verweigerung der Besuchkontakte bestraft werden, wie es im Gesetz vorgesehen ist, wurde auch von der vom Justizministerium eingesetzten Arbeitsgruppe "Obsorge und Besuch" abgelehnt, was dem Sitzungsbericht vom 20. 12. 2010 zu entnehmen ist. Die Bestrafung eines Elternteiles führe zu einer weiteren Eskalation und zu verstärkten Loyalitätskonflikten des Kindes. Gefordert wurde, dass den RichterInnen ein Bündel an Maßnahmen zur Verfügung gestellt werde, die es dem Gericht ermöglichen, Eltern zur Inanspruchnahme von Beratung zu verpflichten und auch sonstige Weisungen zu erteilen. Besonders wichtig sei eine sehr rasche Intervention, die zu einer möglichst einvernehmlichen Lösung führt. Dies könne aber nur unter Beiziehung von Fachleuten erfolgen. Eine bessere Vernetzung und engere Zusammenarbeit der involvierten Institutionen sei ebenfalls
erforderlich.
Eine weitere Forderung der Kinder- und Jugendanwältin beinhaltet, dass das Gesetz auch für Jugendliche lesbar sein muss. "Derzeit wimmelt es darin von Paragraphen, bei denen sich nur Experten zurechtfinden. Fakt ist aber, dass diese Novelle in das Leben von Kindern und Jugendlichen eingreift, und auch für diese verständlich gemacht werden muss", fordert Pinterits. Geld dürfe keine Rolle spielen, um nachhaltig gute Lösungen zu entwickeln. "Die meisten Eltern sind sehr wohl in der Lage, gemeinsam eine Lösung im Interesse des Kindes zu finden. Wir sprechen von zehn bis 15 Prozent, denen das nicht gelingt und die dabei Unterstützung benötigen", resümiert Pinterits.

Rückfragehinweis:  Kinder- & Jugendanwaltschaft Wien,  Frau DSA Monika Pinterits  Tel.: (++43-1) 70 77 000,   mailto:post@kja.magwien.gv.at
OTS0055    2011-02-28/09:30



23.8.2010 Plattform Direkte Demokratie fordert Reform des Wiener Jugendamts


"Was das Wiener Jugendamt macht, ist ein klares Beispiel für den Missbrauch staatlicher Gewalt", erklärte heute Oliver Peter Hoffmann. "Wenn sich getrennte Eltern an das Jugendamt wenden, richtet die Verwaltung mehr Schaden an als Nutzen. In der Praxis verhalten sich die Beamten in erster Linie als Geldeintreiber und missbrauchen ihre anderen Aufgaben, um Väter von ihren Kindern zu trennen. Missbrauchsvorwürfe und Gutachten werden zu schnell instrumentalisiert, wenn es darum geht, schnell den zahlungspflichtigen Elternteil zu bestimmen. Diese Funktionen gehören getrennt. Eine Einrichtung, die gleichzeitig Finanzamt, Polizei, Gericht und Pension ist, kann nicht funktionieren.
     Die Beurteilung von getrennten Eltern sollten die Gerichte ohne Mitwirkung des Jugendamts durchführen, die Durchsetzung von Zahlungsansprüchen sollte an das Finanzamt und die Untersuchung von Kindesmissbrauch an die Polizei übertragen werden.
     Dann kann sich das Jugendamt einer eindeutigen Aufgabe widmen, nämlich der Betreuung von nachgewiesenermassen verwahrlosten oder missbrauchten Kindern. Das ist besser für die Eltern, kostet weniger Geld in der Verwaltung und ist vor allem besser für unsere Jugend", so der Wiener Spitzenkandidat der Plattform Direkte Demokratie abschliessend.

Rückfragehinweis:  Plattform Direkte Demokratie Tel.: 01 9971820
OTS0007    2010-08-23/08:28



19.9.2009: Fortschreitende Realitätsverweigerung bei der Wiener Jugendwohlfahrt

Männerpartei Jugendwohlfahrt,

Angesichts der heutigen Demonstration stellte der Vorsitzende der Männerpartei Oliver Peter Hoffmann fortschreitende Realitätsverweigerung bei der Wiener Jugendwohlfahrt fest.

"Wir brauchen eine staatliche Stelle, die sich vorbehaltlos für das Wohl der Kinder einsetzt. Dafür ist auch genug Geld da. Warum hat die Jugendwohlfahrt jetzt Probleme? Weil die Mitarbeiterinnen alles andere sind als eine vorbehaltlose Vertretung der Kinder.
* Warum landen immer mehr Kinder in Heimen? Weil die Magistratsabteilung 11 ein Kind lieber in ein Heim steckt, als es zum Vater zu geben.
*
Warum gibt es immer mehr Konflikte bei der Trennung von Eltern? Weil die Jugendwohlfahrt den einen Elternteil gegen den anderen ausspielt und beide Elternteile dazu bringt, 'Beweise' gegeneinander zu sammeln.
* Warum werden die Mitarbeiterinnen der Jugendwohlfahrt jetzt auch rechtlich zur Veantwortung gezogen? Weil die einfache Formel 'Die Mutter bekommt das Kind, der Vater zahlt' die Unfähigkeit der Jugendwohlfahrt verdeckt, das wirkliche Kindeswohl zu schützen.

Es ist schlimm genug, dass Regierungsstellen konsequent einseitig gegen Väter Stimmung machen. Wirklich tragisch sind aber die Fälle, in denen Väter versuchen, das Leben ihrer Kinder zu retten und dann von der Jugendwohlfahrt davon abgehalten werden. Mehr Geld und Personal für die Jugendwohlfahrt wird diese Situation nicht verbessern. Es stimmt, dass die Jugendwohlfahrt die Qualität der Beziehung zwischen Eltern und Kind mit den derzeitigen Mitteln nicht exakt beurteilen kann. Aber das ist auch der falsche Auftrag. Anstatt sich um wirkliche Notfälle zu kümmern, versucht die Jugendwohlfahrt, den 'richtigen' Elternteil gegen den 'falschen' auszuspielen. Dieser Auftrag muss geändert werden. Wenn beide Eltern gleichberechtigt behandelt werden, gibt es für Kinder ein zusätzliches Sicherheitsnetz. Wenn der Magistrat getrennte Eltern zur Zusammenarbeit motiviert, anstattt sie gegeneinander aufzuhetzen, wird es letztlich auch für die Mitarbeiterinnen weniger Arbeit geben. Die Jugendwohlfahrt braucht nicht mehr Geld und Personal. Die Jugendwohlfahrt sollte aufhören, den Richter bei getrennten Eltern zu spielen und sich dafür um Kinder kümmern, die wirklich Hilfe brauchen."

Oliver Peter Hoffmann, Männerpartei  19.9.2009