Wien

MAG ELF - Amt für Jugend und Familie / Jugendamt / Wiener Jugendwohlfahrt

MAG ELF - Servicestelle
1030 Wien, Rüdengasse 11 (erreichbar mit der Linie U3, Haltestelle Kardinal-Nagl-Platz)
Servicetelefon: +43 1 4000-80 11
Öffnungszeiten: Montag bis Freitag von 8 bis 18 Uhr
E-Mail: service@ma11.wien.gv.at
Website: http://www.wien.gv.at/menschen/magelf/
 
An vier Standorten stehen Ansprechpartnerinnen und -partner aus den Bereichen Sozialarbeit, Psychotherapie und Recht zur Verfügung. Die Beratung erfolgt kostenlos und vertraulich. Themen sind Partnerschaftsfragen, Trennungs- oder Scheidungsprobleme.

Medienberichte:
* ORF: Massive Kritik an der Jugendwohlfahrt
* xlarge: Desaster Jugendwohlfahrt
* Fall Luca Elisa: Kinderschutzverein Luca
* Grüne Wien: Scharfe Kritik an Wiener Jugendamt
* Karlheinz Klement: Wenn die Jugendämter zu mächtig werden
 



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Betr.: fortschreitende Realitätsverweigerung bei der Wiener Jugendwohlfahrt

Männerpartei Jugendwohlfahrt,

Angesichts der heutigen Demonstration stellte der Vorsitzende der Männerpartei Oliver Peter Hoffmann fortschreitende Realitätsverweigerung bei der Wiener Jugendwohlfahrt fest.

"Wir brauchen eine staatliche Stelle, die sich vorbehaltlos für das Wohl der Kinder einsetzt. Dafür ist auch genug Geld da. Warum hat die Jugendwohlfahrt jetzt Probleme? Weil die Mitarbeiterinnen alles andere sind als eine vorbehaltlose Vertretung der Kinder.
* Warum landen immer mehr Kinder in Heimen? Weil die Magistratsabteilung 11 ein Kind lieber in ein Heim steckt, als es zum Vater zu geben.
*
Warum gibt es immer mehr Konflikte bei der Trennung von Eltern? Weil die Jugendwohlfahrt den einen Elternteil gegen den anderen ausspielt und beide Elternteile dazu bringt, 'Beweise' gegeneinander zu sammeln.
* Warum werden die Mitarbeiterinnen der Jugendwohlfahrt jetzt auch rechtlich zur Veantwortung gezogen? Weil die einfache Formel 'Die Mutter bekommt das Kind, der Vater zahlt' die Unfähigkeit der Jugendwohlfahrt verdeckt, das wirkliche Kindeswohl zu schützen.

Es ist schlimm genug, dass Regierungsstellen konsequent einseitig gegen Väter Stimmung machen. Wirklich tragisch sind aber die Fälle, in denen Väter versuchen, das Leben ihrer Kinder zu retten und dann von der Jugendwohlfahrt davon abgehalten werden. Mehr Geld und Personal für die Jugendwohlfahrt wird diese Situation nicht verbessern. Es stimmt, dass die Jugendwohlfahrt die Qualität der Beziehung zwischen Eltern und Kind mit den derzeitigen Mitteln nicht exakt beurteilen kann. Aber das ist auch der falsche Auftrag. Anstatt sich um wirkliche Notfälle zu kümmern, versucht die Jugendwohlfahrt, den 'richtigen' Elternteil gegen den 'falschen' auszuspielen. Dieser Auftrag muss geändert werden. Wenn beide Eltern gleichberechtigt behandelt werden, gibt es für Kinder ein zusätzliches Sicherheitsnetz. Wenn der Magistrat getrennte Eltern zur Zusammenarbeit motiviert, anstattt sie gegeneinander aufzuhetzen, wird es letztlich auch für die Mitarbeiterinnen weniger Arbeit geben. Die Jugendwohlfahrt braucht nicht mehr Geld und Personal. Die Jugendwohlfahrt sollte aufhören, den Richter bei getrennten Eltern zu spielen und sich dafür um Kinder kümmern, die wirklich Hilfe brauchen."

Oliver Hoffmann, Männerpartei  19.9.2009