Wien

Allgemeine Informationen zur Reinhalteverordnung:

Bild: Wie das Gackerl ins Sackerl kommt - hier auf der Schmelz (Wien 15. Bezirk); © Wien-konkret

Bild: Wie das Gackerl ins Sackerl kommt - hier auf der Schmelz (Wien 15. Bezirk); © Wien-konkret

Die wesentlichste Bestimmungen in Bezug auf Hundekot sind in § 1 der Wiener Reinhalteverordnung geregelt:

* Es betrifft alle öffentlichen Plätze in Wien
* Das Verunreinigen ist verboten
* Hundekot zählt zur Kategorie " faulende oder fäulniserregende Substanzen, durch Stalljauche oder Unrat, sonstige Abfälle aller Art".
* Strafbestimmung: Das Verunreinigen von öffentlichen Plätzen ist eine Verwaltungsübertretung und unterliegt der hierfür im § 108 Abs. 2 Wiener Stadtverfassung - WStV, LGBl. für Wien Nr. 28/1968

Qu: ABl 1982/21 13.5.1982, Abl. 1993/19 13.5.1993, Abl. 2000/43 26.10.2000
 



Die Wiener Reinhalteverordnung im Wortlaut:

Auf Grund der §§ 76 und 108 der Wiener Stadtverfassung wird verordnet:
(Stand April 2007)

Reinhaltung von öffentlichen Grundstücken und Einrichtungen

§ 1. (1) Das Verunreinigen von im öffentlichen Gut stehenden Grundtücken, insbesondere der Straßen und Plätze, Gehwege, Unterführungen, Brücken, Straßenböschungen, Gräben und Flußufer sowie von in öffentlichem Eigentum stehenden Einrichtungen (Geländer, Lichtmaste, Schaltkästen usw.) durch Schutt, Erde und Aushubmaterial, Hauskehricht und sonstige Abfälle aller Art, durch Ausgießen von Flüssigkeiten, durch faulende oder fäulniserregende Substanzen sowie durch Stalljauche oder Unrat ist verboten.
(2) Das Verunreinigen von Grundflächen und Einrichtungen im Sinne des Abs. 1 mit Farbe und sonstigen färbenden Stoffen sowie durch unbefugtes Bekleben ist gleichfalls verboten.
(3) Vom Verbot des Abs. 1 ausgenommen ist das Hinauskehren oder Abrinnenlassen des Waschwassers auf den Gehsteig beim Reinigen von Hausfluren oder von sonstigen Gebäudeteilen, wenn dies auf andere Weise nicht bewerkstelligt werden kann; hiebei ist auf die Passanten Rücksicht zu nehmen und das Wasser vom Gehsteig unverzüglich wieder abzukehren und das Rinnsal zu reinigen. Dieses Verbot gilt ferner auch nicht für das Streuen von zur Tierfütterung bestimmten Substanzen, sofern zu erwarten ist, daß diese im Hinblick auf ihre Art und geringe Menge von Vögeln rasch aufgenommen werden.

§ 2. Das Wegwerfen und Fallenlassen von Papier (Zeitungsblättern, Ankündigungszetteln, Fahrscheinen, Papierabfällen und dergleichen) und von aus anderen Stoffen bestehendem Verpackungsmaterial auf öffentlichen Grundstücken ist verboten.

§ 3. Es ist untersagt, in die dem öffentlichen Gebrauch dienenden Abfallsammelbehälter andere als im Freien anfallende kleinere Abfälle, wie Papier und Speiserückstände, zu legen und die für besondere Zwecke (zum Beispiel für auf Märkten anfallende Abfälle oder für Betriebszwecke der öffentlichen Straßenreinigung) aufgestellten Müllsammelgefäße sowie die für bestimmte Altmaterialien (zum Beispiel für Weiß oder Buntglas) bereitgestellten Sammelgefäße widmungswidrig zu verwenden.


Reinhaltung von im Privateigentum stehenden Gebäuden, Höfen und Grundstücken

§ 4. Das Innere von im Privateigentum stehenden Gebäuden, dessen Benützung auf Grund eines Privatrechtes bestimmten Personen vorbehalten bleibt und das anderen Hausbewohnern oder hausfremden Personen nicht frei zugänglich ist (insbesondere Wohnungen, dazugehörige sanitäre Anlagen und Kellerabteile), muß so reingehalten werden, daß durch die Art und das Ausmaß der Benützung weder ein die Sicherheit oder Gesundheit von Menschen gefährdender Mißstand noch eine unzumutbare Belästigung der Nachbarschaft (zum Beispiel durch üblen Geruch oder Ausbreitung von Ungeziefer) entsteht.

§ 5. Das Verunreinigen von anderen als den im § 4 genannten Teilen (zum Beispiel von Stiegenanlagen, Gängen und Hausfluren sowie von nicht der individuellen Benützung vorbehaltenen Keller- und Dachbodenteilen) der im Privateigentum stehenden Gebäude sowie von im Privateigentum stehenden Höfen und Grundstücken ist verboten. Als Verunreinigen gilt das Wegwerfen und Ausgießen sowie jegliches Ablagern von Abfällen, wie insbesondere Schutt, Aushubmaterial, altem Hausrat, Gerümpel, Fahrzeug-, Maschinen- und Gerätewracks oder Teilen davon, alten Fahrzeugreifen, Haus- und Hofkehricht, Asche und Schlacke, Ruß, Speisen oder Speiserückständen, Lumpen, Scherben, Knochen, Metallen, Blechdosen, Altpapier sowie hauswirtschaftlichen, pflanzlichen und betrieblichen Abfallprodukten und von anderen, für den bestimmungsgemäßen oder einen sonstigen sinnvollen Gebrauch augenscheinlich nicht mehr geeigneten oder solchen Gegenständen, deren sich der Inhaber nach den Umständen des Falles offenbar entledigen wollte, ferner das Verrichten der Notdurft außerhalb von sanitären Anlagen. Das Streuen von zur Tierfütterung bestimmten Substanzen gilt nicht als Verunreinigung, sofern zu erwarten ist, daß diese im Hinblick auf ihre Art und geringe Menge sowie auf den Ort des Streuens von Vögeln rasch aufgenommen werden.

§ 6. Auf Stiegenanlagen, Gängen und Hausfluren sowie in nicht der individuellen Benützung vorbehaltenen Keller- und Dachbodenteilen dürfen Kisten, Kartons, Kübel und sonstige Behältnisse, in denen Abfälle aufbewahrt sind, nicht aufgestellt werden.

§ 7. (1) Übelstände im Sinne der §§ 4 bis 6 hat der Eigentümer (Miteigentümer) des Gebäudes, außerhalb von Gebäuden der Grundeigentümer (Grundmiteigentümer), im Falle einer Verpachtung, Vermietung oder sonstigen Überlassung zur Nutzung jedoch der Pächter, Mieter oder Nutzungsberechtigte, ohne unnötigen Aufschub zu beseitigen.
(2) Dieser Verpflichtung trifft den Stellvertreter (Verwalter des Gebäudes oder Grundstückes) an Stelle des Eigentümers (Miteigentümers), wenn der Übelstand ohne Veranlassung und Vorwissen des Eigentümers besteht. Der Eigentümer (Miteigentümer) ist neben dem Stellvertreter verantwortlich, wenn er es bei dessen Auswahl oder Aufsicht an der nötigen Sorgfalt fehlen ließ.
(3) Verunreinigungen durch tierische Ausscheidungen in Gebäuden und Höfen hat der Tierhalter unverzüglich zu beseitigen. Kommt der Tierhalter dieser Verpflichtung nicht nach oder ist ein solcher nicht vorhanden, finden Abs. 1 und 2 sinngemäß Anwendung.


Reinhaltung von Einrichtungen zur Tierhaltung

§ 8. (1) Einrichtungen zur Tierhaltung (Stallungen usw.) sind in einem solchen Zustand zu halten, daß kein die Sicherheit oder Gesundheit von Menschen gefährdender Mißstand entsteht, das Einnisten von Mäusen und Ungeziefer nicht begünstigt und die Nachbarschaft nicht unzumutbar belästigt wird.
(2) Bereits verwendete, übelriechende Stallstreu darf im Freien nicht ausgebreitet und getrocknet werden. Gesammelter Unrat ist zu beseitigen, sofern er nicht in baubehördlich genehmigten Mist- oder Düngergruben aufbewahrt wird.
(3) Für die Pflicht zur Beseitigung von Übelständen im Sinne der Abs. 1 und 2 gelten die Bestimmungen des § 7 Abs. 1 und 2.


Behördliche Aufträge und Anordnungen

§ 9. Wird der Verpflichtung zur Beseitigung eines Übelstandes im Sinne der §§ 4 bis 8 nicht entsprochen, hat der Magistrat aus öffentlichen Rücksichten, unbeschadet zivilrechtlicher Ersatzansprüche und der verwaltungsstrafrechtlichen Verantwortlichkeit, dem Eigentümer (Miteigentümer) des Gebäudes oder der Grundfläche mit Bescheid die Beseitigung des Übelstandes aufzutragen. Im Falle einer Verpachtung, Vermietung oder sonstigen Überlassung von Gebäuden, Gebäudeteilen oder Grundflächen zur Nutzung ist dieser Auftrag auch dem Pächter, Mieter oder Nutzungsberechtigten zu erteilen.

§ 10. Besteht in Wohnungen oder sonstigen Unterkünften durch mangelnde Reinhaltung ein Mißstand im Sinne des § 4 und kommen die zu seiner Beseitigung Verpflichteten einem gemäß § 9 erteilten Auftrag nicht innerhalb der festgesetzten Leistungsfrist nach, hat der Magistrat aus öffentlichen Rücksichten die weitere Benützung der Unterkünfte im erforderlichen Umfang zu untersagen und nötigenfalls die Räumung zu verfügen. Dies gilt sinngemäß auch für Einrichtungen zur Tierhaltung.

§ 11. Die Wirksamkeit der gemäß §§ 9 und 10 erlassenen Bescheide wird durch einen Wechsel in der Person des Eigentümers (Miteigentümers) nicht berührt.

§ 12. Besteht infolge eines Übelstandes im Sinne der §§ 4 bis 8 eine die Sicherheit oder Gesundheit von Menschen unmittelbar bedrohende Gefahr oder führt ein Übelstand zu einer so unzumutbaren Belästigung der Nachbarschaft, daß sie infolge ihrer Intensität aus hygienischen Gründen sofortiger Abhilfe bedarf, kann der Magistrat die in den §§ 9 und 10 vorgesehenen Maßnahmen auch ohne vorangegangenes Verfahren auf Kosten jener Personen anordnen und durchführen, die nach §§ 9 und 10 als Bescheidadressaten in Betracht gekommen wären. Kosten, die nicht sogleich bezahlt werden, sind mit Bescheid vorzuschreiben.

§ 13. Die Eigentümer, deren Stellvertreter sowie die Pächter, Mieter oder Nutzungsberechtigten sind verpflichtet, den mit der Feststellung eines Übelstandes betrauten Organen des Magistrats sowie den mit der Durchführung von Maßnahmen nach § 12 beauftragten Personen den Zutritt zu den vom Übelstand betroffenen Objekten zu ermöglichen.


Abgrenzungsbestimmungen

§ 14. (1) Die Bestimmungen dieser Verordnung sind nicht anwendbar auf:
1. das Ablagern von produktionsbedingten Abfällen aus Landwirtschafts- und Gärtnereibetrieben sowie von pflanzlichen Abfällen in hiefür vorgesehenen Düngergruben oder zum Zweck der Kompostierung oder Weiterverwendung;
2. Ablagerungen, die auf Grund anderer Rechtsvorschriften zulässig oder genehmigt sind;
3. Handlungen oder Unterlassungen, die nach der Magistratskundmachung vom 28. August 1951, Amtsblatt der Stadt Wien Nr. 76, in der Fassung der Kundmachung vom 19. September 1967, Amtsblatt der Stadt Wien Nr. 78, betreffend den Schutz der Gartenanlagen im Gebiet der Stadt Wien, verboten sind. [1]
(2) Die Gebote und Verbote dieser Verordnung finden keine Anwendung auf Handlungen oder Unterlassungen, die schon nach einer bundes- oder landesgesetzlichen Regelung geboten oder verboten sind.
(3) Aufträge und Anordnungen im Sinne der §§ 9, 10 und 12 dürfen dann nicht erteilt werden, wenn die Beseitigung des Übelstandes auf Grund bundes- oder landesgesetzlicher Vorschriften verfügt oder angeordnet werden kann.


Straf- und Schlußbestimmungen

§ 15. Wer die Gebote und Verbote dieser ortspolizeilichen Verordnung nicht befolgt, begeht eine Verwaltungsübertretung und unterliegt der hierfür im § 108 Abs. 2 Wiener Stadtverfassung - WStV, LGBl. für Wien Nr. 28/1968 in der jeweils geltenden Fassung, vorgesehenen Strafe.

§ 16. (1) Diese Verordnung tritt mit 1. Juni 1982 in Kraft.
(2) Gleichzeitig treten die Verordnungen des Magistrats der Stadt Wien vom 10. Dezember 1975, Amtsblatt der Stadt Wien Nr. 52, betreffend die Reinhaltung von Verkehrsflächen und Privatgrundstücken (MA 62 - I/336/75) beziehungsweise betreffend die Reinhaltung von Gebäuden, Innenhöfen und Einrichtungen zur Tierhaltung sowie die Verwendung von Senk- und Düngergruben (MA 16 - 850/ 75) außer Kraft.
(3) Die nach den außer Kraft tretenden Verordnungen bereits erteilten Aufträge und Anordnungen gelten als solche nach dieser Verordnung.
 



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Gilt in Favoriten in Wohnhausanlagen und Parkanlagen keine Maulkorb- oder Leinenpflicht und kein entfernen des Hundekots für alle Hunde?

   Ich bin Hundebesitzerin eines Deutschen Schäferhundes und bin immer mit Maulkorb und Leine unterwegs, da er doch ein großer Hund ist. Ich habe eine Hundeschule und sogar freiwillig den Hundeführschein mit meinem Hund gemacht und habe auch immer 3-4 Kot-Sackerl mit.
   Jedoch gibt es sehr viele andere Hundeführer in meiner unmittelbaren Wohngegend für die das Wiener Tierhaltegesetz und die Wiener Reinhalteverordung nicht gelten – meist sind dies kleinere Hunderassen. Diese Aussagen höre ich tagtäglich (etwas freundlicher geschrieben) man zahlt Hundesteuer für den Hund, also warum den Hundekot entfernen oder der Hund hat nur Kniehöhe, also warum sollte er einen Maulkorb oder eine Leine brauchen.
   Die Höhe der Hundesteuer ist noch zu wenig, wenn ich solche Aussagen höre bzw. den nicht entfernten Hundekot sehe.
   Wenn ich Gassi gehe sehe ich, das man aus der Hauseingangstür diese Hunde schon ohne Maulkorb und Leine in die Wohnhausanlage hinaus stürzen und sein Geschäft machen lässt und wenn man diese Hundebesitzer darauf aufmerksam macht, sich ans Wiener Tierschutzgesetz zu halten oder seinen Hundekot zu entfernen, muss ich mich auch noch bis aufs äußerste Beschimpfen und bedrohen lassen, obwohl in meiner Wohnhausanlage in allen Hauseingängen am schwarzen Brett, von der Genossenschaft ein Schreiben ausgehängt wurde, das ausnahmslos alle Hundebesitzer ihre Hunde mit Maulkorb und Leine versehen müssen und nicht koten dürfen. Ich selbst habe schon mehrmals gesehen, dass sich andere Leute und Kinder, die an den Stiegen vorbei gegangen sind, erschrecken oder Leute in der Wohnhausanlage in den nicht entfernten Hundekot treten. In jeder Hundeschule lernt man zu Beginn diese wichtigen Punkte, aber anscheinend dürfte der Großteil der Hundebesitzer oder Hundeführer eine Hundeschule noch nie besucht oder von innen gesehen haben. 
   Hierbei werden dann wiederum alle Hundebesitzer mit Hund, selbst die sich an das Gesetz halten, angeprangert, wobei  eigentlich der Hundebesitzer oder Hundeführer geschult werden muss und gar nicht der Hund.
   Nun wird gegen mich und meinen Schäferhund Hetzkampagne betrieben und es haben sich genau diese Hundebesitzer, die sich nicht an das Wiener Tierschutzgesetz und an die Reinhalteverordnung halten, zusammen geschlossen, weil ich meist diese Hundeführer dazu anhalte, Maulkorb und Leine anzulegen oder den Hundekot zu entfernen. 
   Selbst die Hausmeisterin lässt den Hund ihrer Tochter ohne Maulkorb und Leine am Abend (damit es keiner sieht) aus der Hauseingangstür hinaus stürzen und sein Geschäft in der Wohnhausanlage machen – sogar ohne dass sie einen Fuß vor die Hauseingangstür machen muss. Aber bei der Namensliste führen, die gegen mich und meinen Deutschen Schäferhund geht, weil er ein großer Hund ist, sich nicht streicheln lassen möchte und ich mich durch meine Belehrung bzgl. des Tierhaltegesetzes und der Reinhalteverordnung unbeliebt gemacht habe, darin ist sie gut (Hetzkampagne auch vor kurzem bei einer älteren Dame ohne Hund).
   Abgesehen davon, ist die parkähnliche Anlage neben dieser Wohnhausanlage für die Hunde von genau diesen Hundebesitzern zur Hundefreilaufwiese und Kot-Wiese geworden und diese sich nicht verpflichtet fühlen den Hundekot ihres Hundes zu entfernen. Auch Radfahrer mussten schon Notbremsen, sonst wäre ein Unglück geschehen, da diese Hunde von ihren Hundebesitzern nicht abrufbar gewesen waren oder keine Leine mit hatten. 
   Es ist für mich nicht nachvollziehbar, wie es zu solchen Situationen kommen kann, wenn es ein Wiener Tierhaltegesetz und eine Wiener Reinhalteverordnung gibt.
   Nicht zuletzt ist es selbst für mich als Hundebesitzer, der sich immer nach dem Wiener Tierschutzgesetz und der Wiener Reinhalteverordnung richtet, sehr schwer geworden mit dem eigenen Hund ohne Probleme Gassi zu gehen, da man entweder in einen nicht entfernten Hundekot steigt oder diese freilaufenden Hunde natürlich auf meinen Hund bellend zulaufen und nicht angeleint werden. 
   Ein Hund mit Maulkorb an der Leine steht bei anderen freilaufenden Hunden unter Stress, auch das sollte ein Hundebesitzer wissen. Der logische Menschenverstand sagt einem auch, dass nicht jeder Hund mit allen Hunden kann, wie auch nicht jeder Mensch mit allen Menschen.
 
   Ich bitte wirklich sehr inständig um eine zivile Kontrolle, sowohl bei der Maulkorb- und Leinenpflicht, wie auch bei der Hundekotentfernung. Ich bin davon überzeugt, dass man hierbei nur durch Geldstrafen zu einer Ordnung kommt, denn nur das schmerzt – etwas anderes hat hier keinerlei nutzen.
   Auch sollte die Hundeschule inkl. des Hundeführerscheins für jeden Hundebesitzer als Pflicht eingeführt werden, vielleicht würde dies auch unterstützend helfen.
Vielen Dank!
MfG G. S.             1. MAi 2015



Hundekot: kein Sackerl für's Gackerl (in Gebrauch)

Ich wohne in Wien 23 in der Nähe des Liesingbaches, einem beliebten Ziel von Hundebesitzern, die dort mit ihren Tieren spazieren gehen. Und das sieht man! Es ist, als würde es diese Reinhalteverordnung in Wien nicht geben! Ein Hundstrümmerl nach dem anderen wird liegen gelassen. Wenn man die Hundebesitzer anhält, das Gackerl wegzuräumen, geben sie nur patzige Antworten. Wenn ich mir einen Hund zulege, dann muss er mir es auch wert sein, dass ich seinen Dreck wegputze!
   Auch auf den Gehsteigen und Straßen "häufen" sich die Häufchen! Und keine "Wastewatcher" weit und breit! Gibt es sie noch???
   Ergänzend ist auch zu erwähnen, dass die Sackerlständer zwar (vereinzelt) vorhanden, aber meist leer sind. Und wenn sich ein Hundebesitzer doch einmal dazu "erbarmt", den Haufen von seinem "Liebling(en)" zu entfernen, findet er auf weiter Flur keinen Mistkübel, in dem er das Sackerl entsorgen kann. Also landet das eine oder andere Gackerlsackerl am Wegrand. Sehr g'schmackig!
   Es wäre sehr schön, wenn die Hundebesitzer wieder mehr Verantwortung für den Dreck ihrer Lieblinge übernehmen und sich die "Wastewatcher" wieder mehr aktiv um die "schwarzen Schafe" kümmern würden.
Vielen Dank.          H.  16.3.2015   



hundehaltung

Bei uns im Haus hat eine Familie seid einiger Zeit einen Hund und jetzt zwei Hunde und diese haben jetzt 4 junge bekommen, denn Geruch bekommt im Stiegen Haus nicht raus. Überall sind Flecken im Stiegen Haus oder im Aufzug und bei der Eingangstür bei unserer mauer wird auch immer von Hunden das Geschäft verrichtet von unseren Hunden der Partei ,wenn einmal etwas repariert werden muss müssen wir Mieter alle mit bezahlen .
Wo ? –Marchfeldstrasse 16-18/.../... ist die Halterrin .
Es währe gut wenn sie sich das einmal anschauen könnten ,
mfg. L.         20. Feb 2014



Hunde-Probleme

Im Jahr 2012 wurde die Hundesteuer (Hundekacke) in Österreich ebenso erhöht, wie viele andere Steuern. Zum Ärger aller liebenden Hundebesitzer und Hundebesitzerinnen.
   Viele fragen sich wofür dieses Steuergeld eigentlich genutzt wird. Ein grosser Teil davon geht an Einrichtungen von Schwulen und Lesben. (Homosexuelle)
Nur was haben diese Personen mit der Hundesteuer zu tun?
Rein gar nichts.
Stattdessen gäbe es eine viel sinnvollere Lösung:
Da viele Ausländer (“Migranten”) sowieso keine Arbeit in Österreich haben und finden werden, kann man diese Personen für sinnvolle Arbeiten einsetzen, wenn man schon dafür bezahlen muss.
Wie z.B. für die Entfernung von Hundekacke.
Somit werden die Wiesen wieder sauber und Ausländer (“Migranten”) haben einen Job.

Mario H.         8. Feb 2012

Antwort Wien-konkret: Wie kommen Sie darauf, dass ein großer Teil der Hundesteuer an Eirichtungen von Schwulen und Lesben gehen?



Kontrolle, ob Hundekot entfernt wird

Guten Tag, leider geht es bei den Wächtern des Magistrat nicht darum das der Hundekot entfernt wird sondern nur um die Strafe. Man darf nicht zum Spender gehen und ein Sackerl holen, sondern man muss zahlen und ob der Hundekot dann weggeräumt wird ist den Wächtern egal. Und so ist eigentlich bewiesen das es dem Magistrat nicht um die Reinheit geht sondern nur ums Geld.

mfG Walter St.             31. Okt. 2011



Hundekot, ein absoluter Horror

Schönen guten Tag!
Menschen sind furchtbar, und ich bezeichne sie als Zecken , ich zähle mich schon lang nicht mehr zu den Menschen!
Es ist ihnen egal , dass ihr eigner Hund in Hundekot steigt!
Ich selbst räum es jedes Mal weg und steige fast jedes Mal hinein, so aufpassen kann man gar nicht, bei dieser Menge!
Meiner Mutter in Simmering geht es auch des Öfteren so!
Wo sind die Kontrollen?
So kann das nicht weiter gehen!
Ich wohne leider in der Steudelgasse und die kleinen Grünflächen sind voll, ein absoluter Horror!
Würde selbst gern als Kontrolle gehen!

Mit besten Grüßen
Leitner Marlis und Fluke !                15. Jänner 2011



Wien stinkt zum Himmel von Hundekot.

Hundekot in Wien stinkt zum Himmel

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An die Redaktion
wien-konkret
 
Sehr geehrte Redaktion, sehr geehrter Herr Marschall!
 
Mein Apell an die Stadtverwaltung: Hundeverbot in Wien:
Wien stinkt zum Himmel von Hundekot. Dagegen hilft anscheinend auch kein Hundeführerschein, wie jüngste Bilder zeigen. Es geht nicht an, dass jemand den Kot seines Haustieres einfach in der Öffentlichkeit hinterlässt und diesen nicht entfernt. Die von der MA42 aufgestellten Hinweisschilder zur Entfernung des "Gackerl" werden ignoriert oder einfach entfernt - Ordnungshüter sind kaum in Sicht. Auf den Grünflächen, wie auch auf der Donauinsel laufen ständig Hunde ohne Beißkorb herum. Sie werden auch nicht an der Leine geführt. Die Wiesen sind verdreckt von Hundekot und für Erholungssuchende kaum benutzbar. Die Hundebesitzer belegen die schönsten Plätze, wo andere nicht mehr hin können, weil sie dort keine Ruhe haben. Auch in den Öffis sieht man ständig Hunde ohne Beißkorb. Angesichts dieser Zustände muss es ein Hundeverbot in Wien geben, weil die Belästigung und die Gefahren zu groß sind.

Mütter mit Kleinkindern können manche Gehsteige nicht benützen, weil dort ein Hund ständig kläffend an den benachbarten Zaun springt. Abends wird man durch solche Hunde derart geschreckt, dass man einem Herzinfarkt nahe ist. Wien verliert durch die vielen undisziplinierten Hundehalter seine Wohnqualität. Die Haltung größerer Tiere wie Hunde ist in einer Großstadt durch nichts gerechtfertigt. Viele werden sowieso nicht artgerecht gehalten und sind irgendwann unerwünscht und landen in den überfüllten Tierheimen. Hunde sollte es in Wien nur für Sicherheitskräfte, Wachorgane und Behinderte geben.
 
Mit freundlichen Grüßen
W. Hain,  30. Dezember 2010
Beilage: Bilder von mir aus meiner Wohngegend vom 28.12.2010 frei zu Ihrer Verwendung.



die GROSSE Notdurft vor der Schule

Guten Tag!
Seit Monaten verfolge ich eine Hundebesitzerin (oder Hundesitterin), die 2 Hunde jeden Tag vor der Schule  1140 Linzer Str.232-234 in die umzäunten Grünflächen die GROSSE Notdurft verrichten lässt. Wohnt im Gemeindebau in ds Strasse. Sie sieht, dass Leute sie beobachten, das ist ihr aber "wurscht"
Noch nie hat sie in all den Monaten ein Hundesackerl benutzt, das direkt daneben errichtet wurde.
Was soll ich als Beobachterin tun? Ich kann es nur melden. Sind Sie die richtige Anlaufstelle? Wo sind die Aufsichtspersonen, die solche Leute ahnden? Ich habe bis heute noch keine  gesehen.
Schliesslich gibt es ja die -wegen Verwaltungsübertretung § 108 Abs.2 -vorgesehenen Strafen.
Mit fg
S.V.                      14. November 2010

Anmerkung Wien-konkret: Am besten bei der nächsten Polizeidienststelle melden. Die sind dafür zuständig und können meines Wissens auch Strafen. Die Aufsichtspersonen heißen in dem Fall Polizisten!



Posting zum 1. Wiener Hundekotsackerl

An alle pflichtgetreuen Hundehalter!

Ab 1.4.2007 gibt es in Wien kostenlos das 1. Wiener Hundekotsackerl mit den aufgedruckten Rechtsvorschriften der Reinhalteverordnung, Starssenverkehrsordnung und Tierhaltegesetz. Auszugsweise gibt der jeweilige Gesetzestext eine genaue Information für Hundehalter, wie sich sich allerorts richtig zu verhalten haben. Und die Telefonnummer der Tierrettung steht auch drauf. Gewerbetreibende haben die Möglichkeit mit diesem Sackerl Ihr Unternehmen zu bewerben, Werbeaudrucke sind allerdings nicht umsonst. Die Sackerl werden in ganz Wien verteilt, Achtung, wir haben das Sackerl patentrechtlich schützen lassen, jede Nachahmung ist nicht gestattet.
Bezugsquelle für Gewerbetreibende über oekowacht@chello.at

Mit tierischen Grüßen

ÖSD-Öko Schutz Dienst Wien.                              Email 20.3.2007