Wien

21.2.2013 Abfallbehäter für Hundekot durch SPÖ Plakatständer unerreichbar



Kein Sackerl fürs Gackerl wegen dem SPÖ-Plakatständer; Wien 13. Bezirk

Was hilft ein Sackerlspender sowie ein Abfallbehäter für Hundekot, wenn selbiger seit 2 Wochen und wahrscheinlich bis Wahlkampfende, mittels eines Plakatständers der SPÖ unerreichbar gemacht wird!
So gesehen in Hietzing, Spohrstrasse / Turgenjewgasse. Der Erfolg dieser Aktion ziert bereits HAUFENweise die Gehsteige und Grünflächen entlang der Spohrstrasse und Umgebung!
 
Sammelt man SO Wählerstimmen?
mfG Leopold                 21. Feb. 2013

Mehr über => Hundekot in Wien



2.5.2011: Tierschützerprozess in Wiener Neustadt

Die Eckdaten:
* Grund: Antiterror-Paragraf (§278a) der Strafprozessordnung (beschlossen von SPÖ & ÖVP)
* Dauer der Ermittlungen: 4 1/2 Jahren
Hauptangeklagter: VGT-Obmann DDr. Martin Balluch
* weitere Angeklagte: 12 Tierschützer
* Staatsanwalt: Wolfgang Handler
Dauer der Verhandlung: 14 Monaten
* Verhandlungsort: Landesgericht Wiener Neustadt (eigentlich hätte es aufgrund des Wohnsitzes des Hauptangeklagten Wien sein müssen.)
* verdeckten Polizei-Ermittlerin: "Danielle Durand" wurde in die Tierschutzszene eingeschleust, soll ein sexuelles Verhältnis mit einem Tierschützer gehabt haben, hat nix strafrechtlich relevantes entdeckt, hatte von den Angeklagten soviel Angst, dass sie im Nebenraum zum Gerichtssaal einvernommen wurde.
* Kritik: Angeklagte bekamen nur eingeschränkte Akteneinsicht
* Richterin Sonja Arleth: Ihre Prozessführung war mehr als umstritten.
* Ergebnis: Freispruch (nicht rechtskräftig) am 2. Mai 2011 für alle Angeklagten. Ziviler Ungehorsam ist also in Österreich doch noch erlaubt.
* Kosten: Die Gesamtkosten für Ermittlungen, Prozess, Rechtsanwälte, Verdienstentgang für die Beklagten geht in die Millionen Euro. Genaueres ist noch nicht bekannt.

Anmerkung Wien-konkret: Wenn doch die Staatsanwaltschaft mit einer derartig hohem Aufwand gegen kriminelle Bankmanager ermitteln würde, dann würde Österreich vermutlich nicht Milliarden in die Bankenrettung einzahlen müssen. Vielleicht sollte in Österreich auch engagierter gegen den Insiderhandel beim Aktienhandel vorgegangen werden. Das wäre vermutlich wesentlich wichtiger, als  Tierschützer als Terrororganisation anzuklagen. Mehr Infos zum => Österreichischen Justizsystem



1. Juli 2010: Hundeführerschein-Pflicht / Liste der betroffenen Hunde

Liste der betroffenen Hunde: 
Bullterrier, Staffordshire Bullterrier, American Staffordshire
Terrier, Mastino Napoletano, Mastin Espanol, Fila Brasileiro, Mastiff, Bullmastiff, Tosa Inu, Pitbullterrier, Rottweiler, Dogo Argentino (Argentinischer Mastiff). Der Führschein gilt auch für Mischlinge.

Wichtige Informationen zur Hundeführerscheinpflicht:
* Der Hundeführschein muss innerhalb von 3 Monaten ab Beginn der Haltung erworben werden.
* Das Mindestalter des Hundes zum Zeitpunkt der Prüfung muss 6 Monate betragen.
* Das Mindestalter des Hundehalters muss 16 Jahre betragen.
* bestehende Besitzer von "Kampfhund", müssen den Hundeführschein innerhalb eines Jahres ab Inkrafttreten des neuen Gesetzes absolvieren.
* Der Hundeführerschein ist bei jedem Ausgang ("Gassi gehen") mitzunehmen und der Polizei auf Verlangen vorzuweisen. Die Polizei kann in Zukunft nicht nur Strafen, sondern bei einer Gefahrensituation den Hund auch dem Besitzer wegnehmen und in Verwahrung nehmen.

Mehr Infos => Wiener Hundeführerschein



Bundestierschutzgesetz: "Wien ist vorbildhaft"

Bundestierschutzgesetz Wien

v.li.n.re.: Dr. Walter Reisp, StR. Mag. Sonja Wehsely, Boris (Hund), Mag. Hermann Gsandtner und Maggie Entenfellner

Seit 1. Jänner 2005 hat Österreich ein bundeseinheitliches Tierschutzgesetz. In Wien fand am 4. 10. 2005 aus diesem Anlass eine von der MA 60 - Veterinäramt veranstaltete Enquete zum Thema "Neun Monate Bundes-Tierschutz- Gesetz in Wien" statt, im Rahmen derer Fachleute ihre bisherigen Erfahrungen mit dem neuen Gesetz diskutierten. Tierschutzstadträtin Sonja Wehsely eröffnete die Enquete. Sie begrüßte insbesondere den im Bundestierschutzgesetz verankerten Ausstieg aus der Käfighaltung - ab 2009 müssen alle Betriebe auf andere Systeme umgestellt haben. Sehr positiv habe sich außerdem die seit 1. Jänner 2005 bestehende Tierschutzombudsstelle entwickelt. Mehr als 3.500 Anrufe haben Tierschutzombudsmann Hermann Gsandtner und sein Team bis zum 4. 10. 2005 verzeichnet.

Mehr Infos unter Wiener Tierombudsstelle





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nicht genehmigte Hundezone

Vorgartenstraße 158-170:
Unsere  Wohnanlage besteht aus 4 Blöcken, mit jeweils großen Grünflächen dazwischen (also 3 Wiesen). Während der gesamten, derzeitigen Hitzeperiode, wurde nur eine einzige Grünfläche bewässert. Speziell die Wiese zwischen den Blöcken Stiege 7-9 und Stiege 10-12 (unter meinem Balkon) ist somit komplett ausgedörrt, mit ein paar grünen Hälmchen. Können  Sie mir bitte erklären, wozu da heute ein Rasenmäher herumfährt. ???? (Motto: die Mieter zahlen´s schon?)
   Besagte Wiese dient außerdem schon seit geraumer Zeit als nicht genehmigte Hundezone. Nicht nur Mieter unserer Wohnanlage, sondern Leute aus der ganzen Umgebung kommen hierher, um ihre Hunde Gassi zu führen. Dies verursacht,  speziell  bei der Hitze, eine immense Belästigung durch Fliegen, aber ganzjährig spätabendliche Lärmbelästigung durch Gebell und tratschende Hundebesitzer. Abgesehen davon, wird die Wiese von zig (nicht hier wohnenden) Menschen zertreten, aber lediglich die Mieter müssenfür die Erhaltung aufkommen.
Ich bin gespannt auf Ihre Erklärung1
MfG Monika Z.   13. August 2015



Die Hundezone auf der Donauinsel ist nicht eingezäunt

Die Hundezone auf der Donauinsel ist eine super Sache. Leider ist sie bis dato noch immer nicht eingezäunt. Wenn sich ein Hund also durch die Büsche verzieht, kommt er auf den Radweg und wird zur Gefahr.
Wann endlich erfolgt die Einfriedung?
Zusätzlich fahren ständig Radfahrer durch die Hundezone, die ja wirklich sonst auf der Donauinsel auch genug Platz haben. Leider ist das Verbotsschild zu Beginn der Hundezone nur durch Zufall auszunehmen, weil es so ungeschickt angebracht wurde. Ein Drehkreuz würde Abhilfe schaffen.
Paulina B.   12. August 2015



Gebell aus der Hundezohne Alfred Böhm Park

durch die Hundezone im Alfred Böhm park, kommt man hier nicht mehr zu ruhe.
täglich ab 6:00 - 24:00 ist es ein einziges Gebell, dass im Tierschutz-Haus nicht ärger sein kann.
dieses Wohnhaus ist durch den ewigen Lärm gesundheitsgefährdend,es sollte mal für die Bewohner der Anlage etwas gemacht werden.
Wir wollen nicht mehr vom Hunde-Lärm belästigt werden, den die Mieten zahlen wir und nicht die Hundebesitzer die von allen Seiten in diesen Park kommen lärmen und ihren Schmutz auch noch liegen lassen. wofür auch Diese Anlage bezahlen darf.
Es wird Zeit dagegen etwas zu Unternehmen. 

hannes h.           14. Jänner 2013



Was mich am meisten ärgert, ist die Hetze gegen Hunde.

Ich wohne schon sehr lange in der Stadt Wien, auch meine Eltern und Großeltern waren echte Wiener. Aber was man in dieser einst so schönen Stadt aufführt, ist haarsträubend. Was mich am meisten ärgert,  ist die Hetze gegen Hunde. Was dürfen die überhaupt noch tun, ohne dass man angepöbelt wird. Ausländer nehmen sich Sachen heraus, wenn man auch nur in die Nähe mit einem Hund kommt. Haben wir das wirklich notwendig? Aber es wird ja immer wieder in den Medien etwas hundefeindliches gebracht, sodass die Menschen, die sowieso keine Tiere wollen nur noch unterstützt werden.
   Wir Hundebesitzer zahlen eine hohe Summe Hundesteuer und müssen uns fürchten, dass man nicht unangenehm auffällt. Wir müssen jedes "Hundstrümmerl" aufklauben. Die Stadt Wien ist nur um die lieben Kinderlein und Ausländer besorgt,  aber keinesfalls um die Hundebesitzer.
   Es war einmal schön in Wien zu wohnen, aber unter diesen Umständen, wie sie heute sind, kann man sich nur an den Kopf greifen und man kann sich ausrechnen, wohin das alles noch führen wird. Hauptsache es wird alles andere "verordnet", wie auch das Parkpickerl. Was fällt Ihnen noch alles ein, um uns echte Wiener zu ärgern? Der Artikel in der Kronenzeitung ist ja wirklich zum Kotzen, dass alte behinderte Leute (Hundebesitzer) nicht durch einen Park gehen dürfen zur nahegelegenen Hundezone, weil sich wahrscheinlich - wie man ja weiß vor allem dort sehr viele Ausländer aufhalten und natürlich das absolut nicht wollen, dass man ihnen mit Hunden zu nahe kommt. Hätten wir auch solche Rechte in der Türkei und sonstwo im Ausland?????

Mit freundlichen Grüßen
Eva-Maria K.          29. Oktober 2012



Betrunkene Hundebesitzer

Johann Knoll Gasse 17 Stiege xx bis xx betrunkene Hundehalter. Hunde ohne Leine und Beiskorp. Hunde scheissen in die Wiese aber auch in Sandkästen für Kinder kein Mensch räumt das weg. Hunde springen sogar Kinder an und die besoffenen Halter machen gar nichts wie auch wenn Sie kaum stehen können. Auch schon beobachter Hunde scheissen a, Parkpaltz vors Auto. Viele Leute sagen mir sie schicken Ihre Kinder nicht mehr in den Hof weil Sie Angst vor den Hunden haben obwohl eigentlich die Hunde an die Leine gehören. Ist Gestzlich verankert. Viele Hundehalteer haben mit Ihren Köter auch nie eine Hundeschule zum abrichten besucht weil das Geld kostet und dises lieber versoffen wird.
Meine Bitte: Mehr Kontrollen in diesen Bereich für Hundehalter. Danke ....

Paul H.          22. März 2012 



frei laufende Hunde in der Autokaderstraße / Johann Knoll Gasse

Sehr geehrte Damen und Herren,
ich möchte Ihnen mitteilen mein Sohn wohnt in der Johann Knoll Gasse in Wien 21 mit seiner Frau uns seinen Kind und das seit 5 Jahren. Leider musste er feststellen das Hundebesitzer sich nicht an die Regeln halten. Vorwiegend große Hunde laufen frei ohne Leine und Beiskorp herum. Wenn man die Besitzer darauf anspricht wird man beschimpft und das nicht gerade harmlos. Eine ältere Frau mit großen Hund meinte sogar das Hunde mehr Wert sind als Kinder und das Hunde alles fürfen und Kinder nix. Allerdings sollte man auch erwähnen diese Frau ist schwer Alkoholkrand wie mir ein Nachbar erzälte lad diese mal vollgetrunken vor seiner Haustür. Dieser meinte auch das der Hund oftmals alleine in der Wohnung sei und dieser dann stundenland bellt. Dies habe ich nicht selbst erlebt aber warum sollte der Nachbar sowas auch erzählen wenn es nicht der Wahrheit entspricht. Auch wurde beobachtet das Hunde in die Wiese gacken und keiner räumt dies weg sollte aber ein Kind mit einen Ball nur die Wiese betreten schreien alle auf. Ich bin für ein gutes Miteinander aber jetzt reicht es mal. Normalerweise darf man Sonntags nicht bohren und das Stundenland habe es aber wahrgenommen und micht nicht aufgeregt weil neue Bewohner wollen halt so schnel wie möglich fertig werden und einziehen sieht man ja ein. Aber wenn man persönlich bzw. mein Sohn angegriffen wird weil sich Hundebesitzer nicht an die Regeln halten hört sich der Spass auf. Mit diesen Hinweis meiner Beschwerde will ich es jetzt auch belassen sollte aber keine Besserung bzw. das ganze noch weiter ausufern werde ich bzw. mein Sohne weitere Schritte unternehhmen.

Danke. 
Paul H.       21. März 2012



lästige Insekten: Aufklärung durch Kindern- und Jugendbetreuern notwendig

Sehr geehrte Damen und Herren!
Auch den Haustieren sollte man vegetarische Kost geben - zumindest 2x pro Woche. "Knoblauchsuppe mit Kartoffeln und Karotten" - entwurmt die Katzen und Hunde!!! Durch dauerndes Fleisch, Wurst und Fisch fressen, werden die Tiere mit der Zeit wild und fallen ohne dass sie selber den Grund kennen "einen Menschen" an!!!!!

Herzlichst Gabriele D. aus dem 7. Bezirk!        15. Juni 2011



Wien stinkt zum Himmel von Hundekot.

Hundekot in Wien stinkt zum Himmel

Vergrößern mit Klick ins Bild

Wien stinkt zum Himmel von Hundekot. Dagegen hilft anscheinend auch kein Hundeführerschein, wie jüngste Bilder zeigen. Es geht nicht an, dass jemand den Kot seines Haustieres einfach in der Öffentlichkeit hinterlässt und diesen nicht entfernt. Die von der MA42 aufgestellten Hinweisschilder zur Entfernung des "Gackerl" werden ignoriert oder einfach entfernt - Ordnungshüter sind kaum in Sicht. ...
Mütter mit Kleinkindern können manche Gehsteige nicht benützen, weil dort ein Hund ständig kläffend an den benachbarten Zaun springt. Abends wird man durch solche Hunde derart geschreckt, dass man einem Herzinfarkt nahe ist. Wien verliert durch die vielen undisziplinierten Hundehalter seine Wohnqualität. Die Haltung größerer Tiere wie Hunde ist in einer Großstadt durch nichts gerechtfertigt. 

ganzer Leserbrief => Hundekot
 
Mit freundlichen Grüßen
W. Hain,  30. Dezember 2010



Tiere sind Lebewesen und keine Sache oder Ding

sehr geehrte damen und herren!      
bei mir fängt tierschutz so an: tiere haben herz, nerven und gefühle, sie sind lebewesen und keine sache oder ding. da gehört einmal angesetzt in der politik! nutztiere leben ein lebenlang auf spaltböden ohne je sonne, wiesen und frische luft je erlebt zu haben. dann werden sie auf lkws mit hieben, tritten und spitzen mistgabeln raufgetrieben. kilometerweit irgendwo bei wind und wetter, ob heiss oder kalt auf schlachthöfe gebracht, etc. bei manchen haustieren ist das nicht besser. ich könnte noch viel mehr aufzählen, aber das tut weh. es gehört einfach mehr aufgezeigt und gemacht.

hundeführerschein ,
naja, da müsste die alte dame mit 80 jahren mit ihrem dackel susi auch hin, denn dieser dackel beisst fast einen jeden.  hoffentlich ändert sich einmal was, den wir sind nicht alleine auf dieser welt. danke für das zuhören oder lesen . mfg jahrelanger pferde, hunde und katzenbesitzer.

danke lg karin                E-mail 24.8.2010



Hundezonen ohne Zaun, dafür mit Radweg!

Radweg durch die Hundezone



Radweg durch die Hundezone; © ZVG

Betrifft: Hundezone Durchlaufstrasse hinter der Winarskystrasse, 1200 Wien!
Anbei ein paar aufschlussreiche Bilder zweier Hundezonen Abschnitte die sich im Bereich der Durchlaufstrasse zwischen Pasettistrasse und Vorgartenstrasse mit Kreuzug der Leystrasse befindet und die als Hundezone nicht nur ein Glanzstück von Schildbürgerei, sondern auch eine Frechheit zugleich ist. Keine Hundezone ist überhaupt eingezäunt und der Abschnitt von der Pasettistrasse zur Leystrasse beherbergt anstelle eines Fußweges eine Radzone durch die Hundezone hindurch! Konflikte mit Radfahrern sind hier an der Tagesordnung und Vorfälle daß aggressive Radfahrer auf die Hunde treten oder mit den Luftpumpen beim Vorbeifahren auf die Hunde bzw. Besitzer einschlagen, sind hier keine Seltenheit!
Die Beschilderungen der Hundezone sind so angebracht, daß Sie kaum wahrnehmbar von den Radfahrern sind und auch der verwilderte Teil zwischen Leystrasse und Vorgartenstrasse der Hundezone ist für Jogger und Fussgeher schwer bis gar nicht ersichtlich.Eine Hundezone die also tagtäglich zu Konflikten führt und deren Planung, sowie Ausführung wohlein Wahnsinniger oder totaler Hundehasser begangen hat.Auch Dies ist dem zuständigen Bezirksvorsteher absolut Schnurz und Piepegal, sowie auchsämtliche andere Anliegen, die nicht moslemischer herkunft sind! 

L.G. Gerahrd R.           29.6.2010



Stellungnahmen betreffend Haustiere,

26.2.2012 EU-Austrittspartei fordert mehr Tierschutz


* Österreich sollte die Einhaltung des Tierschutzgesetzes ernster nehmen und Verstösse streng bestrafen. Ein gutes Gesetz ohne Überwachung ist sinnlos.
* Bisher erzielte Tierschutz Programme sind hauptsächlich Verdienste privater Initiativen und Vereine. Diese Bewegungen sollten in einem reichen Österreich nicht nötig sein, da es Aufgabe der Politik sein sollte, hier nach dem Rechten zu sehen.
* Kleingehaltene, gesunde und artgerechte Tierhaltung für regionale Versorgung, statt Tierfabriken.
* Zurück zu angemessenem Fleischverzehr.
* Käfighaltungen für Tiere auf engstem Raum verbieten.
* Massentiertransporte gehören verboten.
* Verbot von Schächtung (= Ausbluten des Tieres bei vollem Bewusstsein) und ein Exportverbot für Lebendtiere aus Österreich, da man sonst nicht mehr bestimmen kann, was diesen Tieren angetan wird.

Mehr Infos siehe => Österreich Neu & Tierschutz

Rückfragehinweis: Vorstand der EU-Austrittspartei



24.2.2012 FPÖ-Obermayr: Künftig nur mehr Halal-Fleisch in EU-Supermärkten?


Schächten ist Tierquälerei - EU-Tierschutz stark verbesserungswürdig.
"Wie erbärmlich es um den Tierschutz in der EU bestellt ist", so heute der freiheitliche EU-Parlamentarier Mag. Franz Obermayr, "zeigt sich an zahlreichen Beispielen: In den Supermärkten diverser Mitgliedsländer soll Medienberichten zufolge nur noch Halal-Fleisch angeboten werden. Das ist alarmierend, bedenkt man wie diese Fleischprodukte zustande kommen!" Hierbei handle es sich um geschächtete Tiere, erläutert der EU-Mandatar. Die Schächtung aber, das Ausbluten des Tieres bei vollem Bewusstsein, sei eine besonders grausame Tierquälerei. Umso befremdlicher sei es, wenn jährlich Millionen 'Nutztiere' aus der EU in die Türkei ausgeführt würden, denen mutmaßlich dasselbe Schicksal drohe. Zudem seien zwei Drittel dieser Transporte illegal, was entsetzliche Transportbedingungen wahrscheinlich mache. "Ob Tierversuche für Kosmetika oder Tiertransporte, die EU hinkt den eigenen Vorgaben weit hinterher", betont Obermayr. "Dass die Kommission die eigene Tierschutzstrategie für ungenügend erklärt, nützt den Tieren wenig. Und die nach wie vor mangelhaften Kennzeichnungsvorschriften für Lebensmittel tragen ihren Teil zu den bestehenden Missständen bei. Wir dürfen aber nicht vergessen, dass Tierschutz nicht nur eine ethische Verpflichtung, sondern auch Selbstschutz ist. Man denke etwa an Pestizid Rückstände im Tierfutter oder den Masseneinsatz von Antibiotika. Und auch die Stresshormone, die Tiere heute aufgrund von Massentierhaltung, Langzeittransporten und belastenden Schlachtbedingungen ausschütten, essen Verbraucher mit ihrem Schnitzel mit. Das ist zu vermeiden und kann vermieden werden, wenn der politische Wille gegeben ist", so Franz Obermayr abschließend.
Rückfragehinweis: Freiheitlicher Parlamentsklub



2:5:2011 Attac: § 278a bleibt demokratiepolitischer Skandal


§ 278a darf nicht als Gesinnungsparagraph für die Kriminalisierung politischer Aktivisten eingesetzt werden.
Nach den Freisprüchen im Tierschützerprozess erneuert Attac die Forderung nach einer Reform der Paragraphen 278ff: „Auch nach dem Urteil bleibt es ein demokratiepolitischer Skandal, dass legale NGO-typische Aktivitäten im Rahmen des Paragraphen 278a ins Visier der Justiz geraten können. Die bestehenden Ungenauigkeiten der Formulierungen müssen so rasch wie möglich korrigiert werden, damit NGOs und Journalisten vor einer missbräuchlichen Anwendung geschützt werden. Der Gummiparagraph 278a darf nicht als Gesinnungsparagraph für die Kriminalisierung politischer Aktivistinnen und Aktivisten eingesetzt werden“, fordert Attac Geschäftsführer Wilhelm Zwirner.
Attac kritisiert, dass die geplante Erweiterung der Paragraphen 278ff durch das Terrorismuspräventionsgesetz zwar aufgeschoben wurde, aber nur auf Eis liegt. Wenn sie umgesetzt werden würde, kämen nicht mehr "nur" NGOs in die Schusslinie der Paragraphen 278ff, sondern erstmals auch JournalistInnen. „Der Schutz vor Terrorismus darf nicht zu einem Abbau demokratischer Grundwerte führen“, fordert Zwirner.
Attac fordert die restlose Aufklärung der politischen Hintergründe für diese Kriminalisierungs-Kampagne gegen politisch aktive Menschen und Gruppen.

Rückfragen:  David Walch, Pressesprecher Attac Österreich
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Tel:   +43 (0) 1   544 00 10



2.5.2011 SPÖ Regner nach Urteil im Tierschützerprozess: Reform des Terrorparagraphen 278a gefordert


Die SPÖ-Europaabgeordnete Evelyn Regner, Vizepräsidentin im Rechtsausschuss des Europäischen Parlaments, begrüßt die heutigen Freisprüche im sogenannten Tierschützerprozess in Niederösterreich. "13 Personen haben sich seit mehr als 14 Monaten wegen Beteiligung an einer kriminellen Organisation nach Paragraph 278a verantworten müssen. Nach dem Freispruch des Gerichts ist es jetzt an der Zeit, politisch tätig zu werden und den Terrorparagraphen zu reformieren", so Regner am Montag gegenüber dem Pressedienst der SPÖ. Die Juristin fordert eine "klare und saubere Trennung" zwischen terroristischen Gruppen und NGOs. Regner fordert: "Wir müssen sicherstellen, dass Vereine und Bürgerbewegungen ihre demokratischen Rechte wahrnehmen können. Gleichzeitig muss ein höchstmögliches Maß an Sicherheit gewährleistet werden." Sie stellt klar, dass eine Reform des Paragraphen 278a im Strafgesetzbuch keineswegs unbeschränkten Handlungsspielraum für Aktivisten bedeuten würde. Schließlich ging es im Prozess etwa auch um Sachbeschädigung. "Wichtig ist aber, in keine Sicherheitshysterie zu verfallen und mit Maß und Ziel den gesetzlichen Rahmen abzustecken", so Regner. Die SPÖ-Europaabgeordnete fordert außerdem eine angemessene Entschädigung für die freigesprochenen Tierschützer. "14 Monate lang einen Prozess über sich ergehen zu lassen - auch mit Freispruch - zieht beträchtliche Konsequenzen für die 13 Tierschützer mit sich. Daher ist eine finanzielle Entschädigung in diesem Fall angebracht und fair."

Rückfragehinweis:   SPÖ-Bundesorganisation, Pressedienst, Löwelstraße 18, 1014 Wien,
   Tel.: 01/53427-275
OTS0156    2011-05-02/12:07

Anmerkung Wien-konkret: Dabei muß man die Wähler daran erinnern, dass die Rechtsgrundlage zu den Terrorprozessen gegen Vereine und Bürgerinitiativen von SPÖ & ÖVP beschlossen wurden. Auf eine Entschädigung für unschuldige Angeklagte hat SPÖ & ÖVP leider "vergessen".



2.5.2011 Petrovic zu den Tierschützer-Freisprüchen: Prozess ist Blamage für Staatsanwaltschaft und Republik


Prozess erschüttert Vertrauen in Justiz und trieb Angeklagte in finanziellen Ruin. "Wie dünn muss die Suppe gewesen sein, dass selbst nach 3 Jahren kein Haar darin gefunden werden konnte", so Madeleine Petrovic, Klubobfrau der Grünen Niederösterreich, die den Freispruch der angeklagten TierschützerInnen live erlebte und mit großer Erleichterung mitfeiert.  "Alle Aspekte, vor allem der Vorwurf der mafiösen Machenschaft, sind wie ein Kartenhaus zusammengebrochen. Für Petrovic ist dieser Skandal-Prozess aber noch nicht zu Ende: "Ich fordere Aufklärung darüber, wer die Verantwortung für die skandalösen Untersuchungsmethoden und die politischen Weisungen trägt. Hier wurden die demokratischen Rechte von Menschen mit Füßen getreten", so Petrovic. Darüber hinaus fordert Petrovic für alle Angeklagten eine angemessene Entschädigung für U-Haft, Prozesskosten, Jobverluste und Eigentumsverluste. Die Grüne hält abschließend fest: "Wir werden nicht ruhen, bis dieser Skandal lückenlos aufgearbeitet wurde!"

Rückfragehinweis:   Grüner Klub im NÖ Landtag,    Mag. Kerstin Schäfer
OTS0087    2011-05-02/10:28



21.8.2010: "Kleine Zeitung" Kommentar: "Wir Wohlfühlvegetarier" (Von Thomas Götz)

Wer die Absurdität menschlichen Verhaltens studieren will, muss nur beobachten, wie wir mit anderen Säugetieren umgehen. Wir lieben sie, wir quälen sie, wir essen sie und finden das ganz logisch. Wer Hunde verzehrt und Affen, ist uns ein Barbar, wer an ihnen medizinische Tests vollzieht, ein Wissenschaftler. Manche Rassen nennen wir Haustiere, andere Nutztiere. Die einen werden gezüchtet und wohnen im Zimmer, die anderen werden produziert und in Ställen gestapelt. Vor den Folgen der Unterscheidung schützen uns dicke Wände.
     Wer schon einmal in einem Schlachthof war, weiß, wovor wir uns da abschotten, damit wir so weiterleben können wie bisher. Was dort geschieht, weiß jeder halbwegs wache Mensch. Den Griff zum Kotelett behindert das nicht.
     Ich war vor Jahren in einem Schlachthof. Für einige Zeit hat mir das den Appetit auf Fleisch verdorben. Das Schreien der verängstigten Tiere, die genau wussten, wohin sie getrieben werden, klingt mir noch im Ohr. Nachhaltig war die Erschütterung nicht. Zu tief saß die Gewohnheit, zu groß war der Genuss, zu einfach ist es, nicht daran zu denken, woher das Fleisch kommt, das wir essen.
     Der amerikanische Autor Jonathan Safran Foer lenkt den Blick wieder dorthin. In Amerika hat "eating animals" eine Grundsatzdebatte über Tierhaltung ausgelöst. "Tiere essen", die deutsche Übersetzung, kam diese Woche in die Buchhandlungen, und die erste Auflage ist bereits vergriffen.
     Das Besondere an Foers Buch ist seine Nüchternheit, das Fehlen von Fanatismus, von falschem Moralismus. "Versöhnlicher" müssten wir an die Sache mit dem Vegetarismus herangehen, sagt Foer landauf landab in Interviews. "Wir sollten nicht Vorwürfe machen, sondern Alternativen aufzeigen." Foer ist ein Realist, ein Pragmatiker, der etwas bewirken will. "Das Ziel ist ja nicht, ethisch rein zu sein, sondern die Welt besser zu machen."
     Das hat ihm Prügel eingetragen. Iris Radisch, die Literatur-Chefin der Wochenzeitung "Die Zeit" und kämpferische Vegetarierin, nennt ihn höhnisch einen "Wohlfühlvegetarier", weil er die Grundsatzfrage nicht stellt: Woher nehmen wir überhaupt das Recht, Tiere zu töten? Die
Frage ist interessant und wichtig, sie in den Mittelpunkt der Debatte zu stellen aber unfruchtbar.
     Angeregt durch Foer gehen wir heute quer durch die Zeitung der Frage nach, ob der Körper überhaupt Fleisch braucht und wenn ja, wie viel.
Wir fragen, wie artgerechte Tierhaltung aussehen könnte und was ihr Preis ist. Wenn wir uns dafür "Wohlfühlvegetarier" nennen lassen müssen, seis drum.

Rückfragehinweis:  Kleine Zeitung, Redaktionssekretariat, Tel.: 0316/875-4032,
OTS0065    2010-08-21/19:14