Wien

"Marsch für die Familie" 2017 in Wien



Marsch für die Familie (Vater, Mutter, Kind) gegen „Gender-Wahn“.

Mit dem "Marsch für die Familie" soll mutig für die "Kultur des Lebens" und gegen Kultursozialismus, Sexualhedonismus und Genderwahn aufgetreten werden. (PS: Weiters soll der öffentliche Raum an diesem Tag nicht allein der Schwulen-Parade "Regenbogenparade" überlassen werden)

Ort: Albertinaplatz, Wien 1. Bezirk - dann Umzug - Abschlußkundgebung wieder am Albertinaplatz.

Veranstalter waren Plattform Familie, christlicher Verein "Pro Vita" und der Wiener Akademikerbund.
Webseite: www.marschfuerdiefamilie.at

Deren Credo:
Unantastbares Lebensrecht ab der Empfängnis   
Maximale Hilfe für Schwangere in Notlagen 
Ehe nur zwischen Mann und Frau
Müttergehalt statt Abschiebung in Kinderkrippen
Gegen "Gender-Wahn"
Alleiniges Erziehungsrecht der Eltern
Schutz vor Zwangssexualisierung in Kindergarten und Schule
Kein Adoptionsrecht für gleichgeschlechtliche Paare
 
Teilnehmer: Es versammelten sich  circa 200 Teilnehmer zum „Marsch für die Familie". 
Gegendemo: Von der Sozialistischen Linkspartei SLP und Linksfaschisten.
 

Redner waren unter anderen :






Mag. Christian Zeitz, Katharina Deifel, Dr. Marcus Franz, Ján Čarnogurský

* Mag. Christian Zeitz (Wiener Akademikerbund)
* Chorepiskopos Prof. Dr. Emanuel Aydin, Seelsorger der Syrisch-orthodoxen Christen in Österreich
* Ordensschwester Katharina Deifel OR
* Dr. Marcus Franz, Abgeordneter zum Nationalrat (parteilos)
* Ján Čarnogurský, ehemaliger Ministerpräsident der Slowakei
* Georg Immanuel Nagel (Verein OKZIDENT, ehemaliger PEGIDA-Sprecher)
 








Forderungen der Plattform Familie:

* Unantastbares Menschenrecht ab der Empfängnis:
Der Mensch ist Mensch von Anfang an.
Die Straffreiheit der Abtreibung hat unser Wertesystem beseitigt.

* Maximale Hilfe für Schwangere in Notlagen:
Keine Mutter sollte sich aus finanziellen Gründen zur Tötung ihres Kindes gezwungen sehen. Helfen könnte auch die Freigabe zur Adoption als Alternative zum Mord am eigenen Kind.

* Ehe nur zwischen Mann und Frau:
Nur diese echte Ehe sichert den Bestand und die Zukunft von Volk, Staat und Kirche. Nur in einer innigen, auf Dauer angelegten Gemeinschaft von Vater und Mutter können Kinder gesund an Leib und Seele heranwachsen.

* Müttergehalt, statt Abschiebungen in Kindergrippen:
Kinder brauchen in den ersten 3 Jahren ihre Mutter, die rund um die Uhr für sie da ist. Kinderkrippen als Notlösung erübrigen sich, wenn die Mütter den Betrag ausbezahlt erhalten, den ein Kinderkrippenplatz dem Staat kostet, nämlich mindestens EUR 1.500.-/Monat.

* Gegen den Gender-Wahn:
Die Gender-Ideologie hat mit der berechtigten Forderung nach Gleichberechtigung der Frau nichts zu tun. Gender Mainstreaming kämpft gegen die natürliche Verschiedenheit der beiden Geschlechter und führt in eine Gesinnungsdiktatur zur Beseitigung der echten Familie.
 
* Alleiniges Erziehungsrecht der Eltern:
Nach geltendem Verfassungsrecht ist die Erziehung der Kinder Recht (und Pflicht) der Eltern. Wir kämpfen darum, dass dieses Recht nicht nur auf dem Papier steht. Wie in einer Diktatur greift unser Staat bereits auf die Kinder zu.

* Schutz vor Zwangssexualisierung in Kindergarten und Schule:
Wir fordern die Abschaffung des Sexualunterrichts in Kindergarten und Volksschule. In diesem Alter ist die Aufklärung der Kinder allein Sache der Eltern.

* Kein Adoptionsrecht für gleichgeschlechtliche Paare:
Es gibt kein Recht auf ein Kind – Kinder sind keine Handelsware -, aber ein Recht des Kindes auf Eltern, und zwar auf Vater und Mutter. Das Recht auf Adoption durch Homosexuelle ist eine massive Gefährdung des Kindeswohls und muss abgeschafft werden.



Gegendemonstration der Linksfaschisten / SLP:





Zwischen Staatsoper und Hotel Sacher veranstalteten 100 Linksextreme bzw. Linksfaschisten - darunter auch die SLP - eine lautstarke Gegendemonstration. Deren Ziel war es, die friedliche Kundgebung für die Familie zu stören. Außerdem demonstrierten die Teilnehmer gegen die Öffnung der Ehe und dem Adoptionsrecht für Homosexuelle, sowie gegen das Recht auf Abtreibung. Man müsse, so einer der Redner, die Institution der Familie „gegen die Angriffe eines abartigen Sexualhedonismus verteidigen“ und sei „gegen die Benachteiligung der Familie durch Gleichstellung mit gleichgeschlechtlichen Partnerschaften“.
 





Die Störaktion wurden beim Josefsplatz / Bräunerstraße massiver. Kurzfristig versuchten einige Linksfaschisten den Umzug aufzuhalten. Die Blockadeaktion wurde von der Polizei geräumt. Die Störenfriede wurden in die Bräunerstraße zur Tanzschule Elmayer abgedrängt. Es setze 30 Anzeigen durch die Polizei wegen Verstöße gegen das Versammlungsgesetz und wegen Vermumung. 1 Strafanzeige wird geprüft. 1 Festnahme, weil eine Person seine Identität nicht preisgeben wollte. (Qu.: Pressestelle der Wiener Polizei vom 18.6.2017 und 19.6.2017).

Noch heftiger wurde der Widerstand bei der Herrngasse / Freyung.
Die Veranstaltung wurde von Linksfaschisten (Linkssozialisten?) so weit gestört, dass der Demonstrationszug die geplante Route nicht zur Gänze marschieren konnte. Es hatten sich gewaltbereite Gegendemonstranten in den Weg gestellt. Die Polizei hätte einen Weg frei machen bzw frei halten können. Der Veranstalter verzichtete laut Polizei von sich aus auf den Weitermarsch und entschied sich im Sinne einer Deeskalation für ein Umdrehen des Demonstrationszuges.
  





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Kundgebung war ein wichtiger Dienst an der Wahrheit, an der Freiheit und an der Heilung der Gegendemonstranten

Der im Bericht genannte Vorfall mit dem halb-freiwillig gewendeten Demonstrationszug zeigt, daß für nicht-linke Kundgebungen das Versammlungsrecht nicht im vollen Umfang gegeben ist. Linke „Aktivisten“ können mit Gewaltandrohung den Abbruch einer Veranstaltung straflos erzwingen. Auch das ist Zeichen eines sich auflösenden Rechtsstaates.
   Der Vollständigkeit halber muß – im Anschluß an das Posting von Thomas – allerdings die Arbeit der Polizei gewürdigt werden, die beim heurigen Marsch für die Familie so effizient wie noch nie war. Provokationen wurden schnell unterbunden, die Aussichtsplattform auf der Albertina wurde gesichert, sodaß dieses Jahr keine Gegenstände auf die Kundgebungsteilnehmer geworfen worden. Die Gegendemonstration der SLP wurde von Anfang an auf Abstand gehalten (offenbar in Folge einer neuen Gesetzeslage).
     Wenn man die Gegendemonstrationen in einen größeren Zusammenhang stellt, wird man sagen müssen, daß es sich bei diesen Leuten um Fußtruppen des Systems handelt. Diejenigen politischen Kräfte, die aus dem Hintergrund Abtreibung und Homosexualität fördern, schicken für den „Straßenkampf“ irregeleitete Jugendliche und Studenten hinaus, die auch nur Bauern am Schachbrett sind.
     Klar ist, daß nur die Wahrheit Freiheit ermöglicht. Wir befinden uns schon in einer Orwellschen Politik aus Lügen und Einschränkungen der Freiheit. Viele machen bei dieser Abschaffung der Freiheit mit.
      Aber es tut ihnen nicht gut.
Denn das Gewissen existiert auch bei ihnen. Und es blutet. Da nützt keine lärmende Parade und keine Droge.
Im Innersten weiß jeder, auch der massivste Abtreibungsbefürworter, daß ein Kind im Mutterleib ein Mensch ist und nicht getötet werden darf.
Im Innersten weiß jeder, daß Homosexualität der Wahrheit der menschlichen Sexualität widerspricht.
Im Innersten weiß jeder, daß man Kinder nicht sexuell indoktrinieren darf.
Da dieses Wissen aber so oft unterdrückt wird, kommt es zu den Rationalisierungen und psychischen Verwerfungen bei so vielen.
     Von daher war die Kundgebung ein wichtiger Dienst an der Wahrheit, an der Freiheit und an der Heilung der Gegendemonstranten.
Wolfram Schrems   21. Juni 2017



1-Mann Aktion aus Norwegen

Zum Unterthema “Genderismus”, der im Gegensatz zu etwa arbeitsmedizinischen Bemühungen eine “Pseudoreligion” darstellt, eine gelungene 1-Mann Aktion aus  Norwegen, die möglicherweise etlichen eh bekannt ist.
https://themalefactor.com/2016/12/24/this-is-how-a-norwegian-comedian-exposed-feminist-gender-specialists-and-proved-them-idiots/

Wolfgang 19.6.2017



Marsch für die Familie: Vergleich zum Vorjahr


Als einer der auch im vergangenen Jahr am Marsch für die Familie teilgenommen hat, möche ich einen Vergleich anstellen:
   Die Sicherheitsmassnahmen der Polizei waren diesmal effektiver, insofern die Gegendemonstranten von Beginn an auf Abstand gehalten wurden. Wohl Folge einer Änderung im Versammlungsgestz, das nun einen Mindestabstand von fünfzig Metern zwischen unterschiedlichen Demos vorsieht.
Im vorigen Jahr ist es den agressiven Gegendemonstranten gelungen mich mit Tomatenpürre zu bespritzen, sodass mein weisses Hemd blutrote Spritzer abbekommen hat.
Die geplante Marschroute mussste damals stark verkürzt werden und beschränkte sich wegen der Agressivität der Gegner und vor allem auch Gegenerinnen auf eine Umrundung des Albertinaplatzes.
Dieses Jahr ist es zumindestens gelungen über dem Josefsplatz und Michaelerplatz bis in die Herrengasse vorzustossen.
Einen unfreiwilligen Stopp gab es Ecke Bräunerstrasse, dort musste die Polizei die Gegner erst einmal zurückdrängen.
Endgültig zur Umkehr gezwungen wurde der Marsch dann in der Herrengasse beim Cafe Zentral, da sich auf der Freyung angeblich einige Gewaltbereite auf die Lauer gelegt hatten und anscheinend von der Polizei nicht mehr kontrolliert werden konnten.

Nicht gut geheissen habe ich einige skandierte Parolen auch aus den eigenen Reihen der Marschteilnehmer. So kam es mir vor, dass die agressiven Töne der Gegner aufgenommen und ebenso agressiv beantwortet wurden. Aus christlicher Sicht sollte doch Hass mit Liebe und Verzeihen begegnet werden. Aufrufe zur Bekehrung statt Beschimpfungen scheinen mir deshalb angebrachter zu sein, durchaus auch mit der Aussicht auf Hölle für Kindstöterinnen und deren Helfer, sofern sie ihre Tat nicht von Herzen bereuen, Buße tun und Gott um Vergebung ihrer schweren Sünde bitten. Nicht wenige haben ihre Tat später bereut und sind heute auf der Seite der Lebenschützer. Verstockten mit verhärteten Herzen kann selbst Gott nicht helfen, denn er respektiert den freien Willen des Menschen, allerdings trägt er dann nicht die Verantwortung für das daraus folgende Ungemach.
Der Mensch richtet sich auf diese Weise selbst. Dieses in Liebe und Geduld den Verstockten rüber zu bringen scheint mir das richtige Heilmittel, denn viele sind Opfer verantwortungsloser Ideologen, über die ein noch viel schwereres Urteil ergehen wird.
Thomas             18.6.2017



Kontaktschuld


Der Marsch für die Familie 2017 mag von manchen als Gegenveranstaltung wahrgenommen werden. Gegen Sexualisierung von Schulkindern, gegen Sexualhedonismus und Genderwahn waren die Hauptforderungen. Hohe Mannstärke bei Polizei, jede Seitengasse abgesperrt und bewacht. Der Grund: Gewaltbereite Extremisten stören die Veranstaltung.
Von den Teilnehmern und der Polizei wird viel gefilmt und fotografiert. Dies ist notwendig, damit es ausreichend Material fürs Internet gibt. Hier erfolgt Phase 2, wo man/frauIn zumeißt emotional kommuniziert. Die demokratische Idee der Pluralität, der Meinungs- und Versammlungsfreiheit wird verdeckt von Vorurteilen und dem Versuch, Feindbilder zu konstruieren. Antidemokraten, die es nötig haben, gegen die Familie zu randalieren, greifen im Internet gern zur Kontaktschuld.
   Das Kontaktschuld-Konstrukt ist „Teil des breiten Spektrums von argumentum ad hominem, d.h. nicht die Sache wird angegriffen, sondern die Person, welches ein klassisches Pseudoargument darstellt“, sagt Wikipedia. Gegen familiäre Werte zu mobilisieren ist somit nur ein Pseudoargument, um gegen Personen vorzugehen. In den Dreißigerrn wurde auch mittels Kontaktschuld gegen Personen vorgegangen. Zu Recht distanzieren sich echte Linke von diesen Methoden.
Werner   18.6.2017