Wien

PISA-Test (PISA-Studien): Durchführung & Ergebnisse für Österreich

* PISA steht für "Programme for International Student Assessment"
* Die PISA-Test werden von der OECD durchgeführt und überprüft die Schulleistungen von 15-jährigen Kindern in verschiedenen Ländern
* Der PISA-Test wird im Auftrag der jeweiligen Regierungen durchgeführt.
* Beim PISA-Test geht es nicht um Wissensabfragen, sondern um das Testen von Fähigkeiten und Kompetenzen um Aufgaben zu lösen.
* Die PISA-Studie soll nicht nur eine Beschreibung des Ist-Zustands liefern, sondern Verbesserungen auslösen.
* Jede PISA-Studie umfasst die drei Bereiche Lesekompetenz, Mathematik und Naturwissenschaften.
* In jedem Staat werden Stichproben von mindestens 5.000 Schülern gezogen, in machen Ländern ein Vielfaches davon.
* Die PISA-Tests werden alle 3- Jahre durchgeführt.
* * An PISA 2009 beteiligten sich rund 470.000 Schülerinnen und Schüler aus 65 Ländern weltweit (34 OECD- und 31 Partnerländer). In Österreich wurden 6.590 zufällig ausgewählte Schüler/innen des Jahrgangs 1993 in einer repräsentativen Stichprobe aus rund 280 Schulen aller Schultypen getestet. Die Ergebnisse von PISA 2009 werden der Öffentlichkeit am 7. Dezember 2010 präsentiert.

Ergebnisse der PISA-Tests in Österreich:
* PISA-Koordinator der OECD für Österreich ist Andreas Schleicher
* Österreich schneidet bei den internationalen PISA-Tests immer besonders schlecht ab (PISA-Schock)
* Anfänglich versuchte man die Schuld in der Statistik zu suchen (Bildungsministerin Gehrer).
* Später wurde von ÖVP und SPÖ argumentiert, dass der Grund der hohe Anteil von nicht-deutschsprachigen Ausländern in Österreichs Schulen - insbesondere in Wien - sei. 2009 war der Anteil der Migranten ca 15%. Der Abstand zwischen Einheimischen und Migrant/inn/en blieb 2009 enorm hoch.
* Bundesschulsprecher Nico Marchetti von der ÖVP-nahen Schülerunion rief 2009 zum PISA-Boykott auf. Das ist vermutlich auch nicht die Lösung des Problems.
* PISA Lesetest 2009: Innerhalb der 34 OECD-Länder erreicht Österreich den Rang 31. Nur drei Länder (Mexiko, Chile, Türkei) schneiden noch schlechter ab! Die besten drei Länder sind: Korea, Finnland, Kanada. (In Finnland darf man angeblich nur dann Heiraten, wenn man lesen kann. Das dürfte eine gewisse Motivation auslösen.)
* Österreich hat 28 % Risikoschüler/innen, die gegen Ende der Pflichtschulzeit nur unzureichend sinnerfassend lesen können. Sie sind in ihrem privaten und gesellschaftlichen Leben erheblich beeinträchtigt.
* Zusammen mit den Niederlanden hat Österreich den größten Anteil männlicher Leseverweigerer, nämlich 61% (diese Lesen niemals in der Freizeit zum Vergnügen).
* Beim Online-Lesen sind Österreichs Mädchen und Burschen ähnlich aktiv: Drei Viertel der Jugendlichen lesen regelmäßig E-Mails oder Online-Nachrichten, Chatten oder suchen im Internet nach Informationen.
* Bei Mathematik liegt Österreich im Mittelfeld.
* Bei den Naturwissenschaften schneidet Österreich leicht unterdurchschnittlich ab.

PS: Falcos Tophit: "Nie mehr Schule" zeigt deutliche Auswirkung im geringen Bildungsniveau der österreichischen Schüler. Naja, in Österreich ist das richtige Parteibuch ohnedies wichtiger, als Wissen, Kompetenz, Können und Leistung. Wozu dann sich anstrengen und etwas Lernen?

PPS: Besonders wichtig dürfte es sein, die Schulen endlich aus dem Würgegriff der Parteien und der Gewerkschaft zu befreien. Ein Ziel sollte eine entpolisierte Schule sein, wo die Qualität der Lehrer am Lernerfolg der Schüler gemessen wird. Gute Lehrer sollten mehr verdienen, schlechte Lehrer weniger. Die Bezahlung eines Lehrers nach Dienstjahren ist weder leistungsgerecht, noch zielführend.

Weiterführende Informationen:
=> Bifie - PISA
=> wikipedia - PISA
 





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PISA, OECD / UNI, … WikiLeaks!

Schüler freuen sich, wenn sie MIT ihren Kameraden, Lehrern, ihrem Bildungspersonal, … GEMEINSAM Schulaufgaben/-Probleme/… lösen, diskutieren; spielen, singen, lernen, …; ins Kino, Theater und in den Circus, … kommen; an Sportereignissen/-Events, … teilnehmen; GEGENSEITIG rausfinden, dass der/die SchulkollegIn, der/die LehrerIn, … nicht nur „blöd“ ist, sondern dass auch ein begabter, netter, … Mensch hinter der Maske sich verbirgt.
So sieht ein Schultag in der Ganztag-/Gesamt-Schule (in den nordischen Ländern) aus. Die Schüler freuen sich auf die (GESAMT)Bildung in der Schule!, und DAS „ohne“ Nachhilfe und Mehrkosten für die Eltern!

Auch ist die Bildungskrise nicht von gestern auf heute gekommen – und kann auch nicht von heute auf morgen gelöst werden. Sondern ist ein Produkt von langjähriger, verfehlter, einseitiger politischer Prioritierung  von NUR Wirtschaft!, sodass die Bildung der geistigen Fähigkeiten vernachlässigt wurde. Betroffen davon sind ALLE Altersklassen und ALLE Schichten in der Gesellschaft. Das zeigen auch unterschiedliche Interpretationen und unterschiedliches Verständnis von Gesetzen, Verträgen, … Schriftstücken jeder Art, … nicht nur von den Lesern, sondern auch von den Erstellern danach. Auch sture (vormals) PolitikerInnen zeigen deutlich, den Sinn einer demokratischen Gesellschaft nicht verstanden zu haben.

Gott sei Dank, dass es PISA, OECD/UNI, … WikiLeaks gibt, die den Bürgern (die die Show BEZAHLEN) die verfehlte Haltung und Entwicklung der (Über)Mächtigen aufzeigen.

Der österreichische Slogan „ Geht’s der Wirtschaft gut – Geht es EINIGEN gut“ (war´s nicht so?) ist treffend für die Symptom-Behandlung dieser (Bildungs)Probleme, wo - aus Verständnisschwierigkeiten – man auf der SUCHE nach der Ursachen ist. Da helfen auch keine rassistischen Meinungen, dass wir auf dem 31. Platz (von 34) u.a. vor der Türkei sind, nicht viel.

Zum Trost kann darauf hingewiesen werden, dass auch der österr. Finanzminister Josef Pröll im EU-Ranking auf Platz 13 zurückgefallen ist, und wegen PISA, OECD/UNI, … WikiLeaks kein Mensch über das Budgetmisere, m.m. … mehr spricht.

Dkfm Erich GB Reck (wie seine Kinder ausgebildet in Dänemark)      7. Dezember 2010



Stellungnahmen zum PISA-Test und den Österreich Ergebnissen,

* 13.12.2010 WKO zu PISA: Wirtschaft befürchtet Abrutschen im Wohlstandsranking

Heimisches Bildungsniveau wird für Wirtschaft zum Problem

Seit Jahrzehnten herrscht in der österreichischen Bildungspolitik Reformstau. Die Konsequenzen daraus werden von Tag zu Tag sichtbarer - und nicht nur durch das internationale PISA-Ranking.
"PISA dokumentiert nur ein weiteres Mal, welchen Problemen sich die heimischen Betriebe bei der Suche nach qualifizierten Mitarbeitern ausgesetzt sehen", erklärt Brigitte Jank, Präsidentin der Wirtschaftskammer Wien. Ganz besonders betroffen ist hier das Bundesland Wien, wo mittlerweile knapp 70 Prozent der Betriebe laut einer aktuellen Befragung klagen, Schwierigkeiten bei der Suche nach ausreichend qualifizierten Pflichtschulabgängern zu haben und wo die PISA-Ergebnisse weit unter dem Österreich-Schnitt liegen. "Wir befinden uns in einer Negativspirale, die es dringend aufzulösen
gilt", sagt Jank in einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem österreichischen Bildungsexperten Andreas Salcher. "Heute sehen wir Österreich im internationalen Schlussfeld bei der Lesekompetenz - morgen werden wir bei der Wettbewerbsfähigkeit ins Schlussfeld abrutschen und übermorgen im internationalen Wohlstandsranking", sagt Jank. Diesen Teufelskreis sieht auch Andreas Salcher auf Österreich zukommen und durch internationale Vergleichsstudien hinreichend dokumentiert: "Bildungsdefizite wirken sich mit einer Verzögerung von 10 bis 15 Jahren unmittelbar auf die Wirtschaftskraft eines Landes aus. Es ist aber nicht zu spät, um gegenzusteuern!", sagt Salcher. ...

Wien besonders betroffen
Während andere österreichische Großstädte bei Lesen, Mathematik und Naturwissenschaften deutlich über dem Österreich-Schnitt liegen, fällt Wien in allen drei Kategorien erheblich unter dem Schnitt zurück. Dies bestätigt auch das Bild, das Wiens Unternehmen regelmäßig schildern: bei der Aufnahme von Lehrlingen bleiben bei den Aufnahmetests bei 100 Bewerbern in der Regel weniger als zehn übrig,
die das Mindestqualifikationsniveau erreichen. "Unternehmen müssen binnen weniger Jahre auf das erarbeitete Schulwissen eine höchst anspruchsvolle Fachausbildung aufsetzen können. Dafür ist es schlichtweg notwendig, dass man mehr als zwei Sätze Sinn erfassend Lesen kann", so Jank. Es sei nicht die Aufgabe und Kompetenz der Unternehmen, das Versäumte aus neun Jahren Pflichtschule aufzuholen.

Österreichisches Schulsystem "sozial diskriminierend"
Nach Ansicht von Andreas Salcher ist Österreichs Schulsystem derzeit nur in drei Bereichen top:
* bei den Kosten,
* bei der Diagnose der individuellen Schwächen jedes Kindes und
* bei der sozialen Diskriminierung von Arbeiter- und Migrantenkindern.

Laut einer Studie von McKinsey, die 25 Schulsysteme weltweit untersucht hat, konzentrieren sich die besten der Welt auf drei Dinge:
1. Die richtigen Menschen für den Beruf des Lehrers zu gewinnen
2. Diese in ihren Fähigkeiten ständig weiterzuentwickeln
3. Ein Schulsystem zu schaffen, das alle Anstrengungen darauf konzentriert, dass jedes Kind den bestmöglichen Unterricht in seiner Klasse erhält. ...

Rückfragehinweis: Wirtschaftskammer Wien
OTS0151    2010-12-13/13:12



* 10.12.2010: FPÖ-Gudenus: Häupl als Stadtschulratspräsident schuld an Bildungsmisere in Wien

FPÖ gibt SPÖ-Bürgermeister Häupl die Hauptschuld am schlechten Abschneiden von Wien beim PISA-Test

Wenn Bürgermeister Häupl nun tatsächlich versuche allen anderen den Schwarzen Peter für die Bildungsmisere zuzuschieben und glaube, er selbst könne sich einfach so abputzen, so sei ihm gesagt, dass gerade er als Präsident des Wiener Stadtschulrates die Hauptschuld am schlechten Abschneiden der Kinder bei der PISA-Studie trage, so heute der Klubobmann der FPÖ-Wien, Mag. Johann Gudenus.
Fest stehe jedenfalls, dass die SPÖ in Wien über Jahrzehnte hinweg eine völlig falsche Integrationspolitik verfolgt habe, wodurch jetzt vor allem die Probleme im Bildungsbereich überhand nehmen. Fakt sei außerdem, dass die Bundeshauptstadt die meisten Risikoschüler zu verzeichnen habe. Als Bürgermeister und als Stadtschulratspräsident habe Häupl demnach völlig versagt und es geschafft, das Bildungssystem komplett an die Wand zu fahren. Nun stehe eine ganze Generation junger Menschen vor einer chancenlosen Zukunft, so Gudenus...

Rückfragehinweis: Klub der Freiheitlichen, Pressestelle
OTS0163    2010-12-10/12:18



* 9.12.2010: PISA-Studie - SPÖ Mayer: An einem Strang ziehen - für die Zukunft unserer Kinder

SPÖ zum PISA-Test

Einen Appell, das "kleinkarierte Hick-Hack" zu beenden und endlich an einem gemeinsamen Strang in der Bildungspolitik zu ziehen, richtet SPÖ-Bildungssprecher Elmar Mayer heute, Donnerstag, in Reaktion auf die Aussagen des ÖVP-Generalsekretärs Kaltenegger. ... Jetzt geht es darum, all unsere Energie in die anstehenden Reformschritte, wie mehr Schulautonomie, qualitätsvolle Ganztagsbetreuung und neue Lehrerausbildung zu stecken", so Mayer gegenüber dem SPÖ-Pressedienst.
Eltern, Lehrer und Schüler wollen unabhängig von Parteipolitik endlich konkrete Schritte sehen, wie unser Schulsystem verbessert werden kann, so Mayer. Tatsache sei nun mal, dass in- und ausländische Bildungsexperten die frühe Selektion im österreichischen Schulsystem als einen der Gründe nennen, warum unsere Jugendlichen im aktuellen Pisa-Test so schlecht abschneiden. "Wir haben im OECD-Schnitt eines der teuersten Bildungssysteme und sind beim Lesetest Schlusslicht in der EU. Da muss man einsehen, dass die Ressourcen nicht in den Klassenzimmern, nicht bei den Kindern, ankommen. Das gehört rasch geändert. Gehen wir das gemeinsam an", so Mayer in Richtung Koalitionspartner.

Rückfragehinweis:  SPÖ-Bundesorganisation, Pressedienst, Löwelstraße 18, 1014 Wien,
OTS0184    2010-12-09/13:22



* 8.12.2010: ÖVP-Karner: Mit Heinzl beim PISA-Test hätte Österreich den letzten Platz belegt

ÖVP Pisa-Test

"Der Herr Heinzl hat jetzt einen Tag gebraucht, um sich eine einzige Aussendung zu den Veranlagungen der NÖ Wohnbaugelder durchzulesen und schafft es nicht einmal in dieser Zeit richtig zu lesen und zu rechnen. Zum Glück ist dieser Mann definitiv zu alt für den PISA-Test, sonst hätte Österreich noch den letzten Platz belegt", kommentiert VP-Landesgeschäftsführer LAbg. Gerhard Karner heutige Aussagen von SP-Heinzl. ...

Rückfragehinweis: Volkspartei Niederösterreich, Öffentlichkeitsarbeit
OTS0106    2010-12-08/17:10

Anmerkung Wien-konkret: Da Abgeordnete im Parlament Alko-Test vor Sitzungen verweigerten wäre es interessant zu wissen, wie Abgeordnete beim PISA-Text abschneiden würden. Besonders interessant wäre, ob unsere Abgeordneten Gesetzestexte sinnerfassend lesen können oder dafür einen Rechtsanwalt befragen müssen. Jedenfalls wird das schlechte PISA-Ergebnis Österreichs politisch dazu genützt, um gegen den politischen Gegner zu polemisieren. Schön wäre es, wenn unsere Volksvertreter darüber nachdenken würden, wie Österreich ins beste Drittel gelangen könnte.



* 8.12.2010: Glawischnig kündigt nach PISA-Debakel Grünen Budget-Antrag für 1.000 zusätzliche LehrerInnen an

Grüne zum PISA-Debakel: 1000 zusätzliche Lehrer gefordert

"Was es jetzt braucht, sind Sofortmaßnahmen, die rasch zu einer Verbesserung führen. Die Regierung soll daher sofort 1.000 zusätzliche LehrerInnen einstellen. Das werden die Grünen bei den kommenden Budgetverhandlungen beantragen", kündigt Eva Glawischnig, Bundessprecher der Grünen, in Reaktion auf das katastrophale Abschneiden beim PISA-Test an. Die Kosten würden sich auf etwa 45 Mio Euro belaufen. Das sei finanzierbar.
Heftige Kritik übt Glawischnig in diesem Zusammenhang an den Regierungsparteien. "SPÖ und ÖVP vergraben sich selbst jetzt, nach den katastrophalen Ergebnissen beim PISA-Test, in ihren ideologischen Schützengräben. Das ist eine Verhöhnung der Eltern, die sich um die Zukunft ihrer Kinder sorgen", kritisiert Glawischnig.

Rückfragehinweis:  Die Grünen  Tel.: +43-1 40110-6697
OTS0074    2010-12-08/12:29



* 8.12.2010: BZÖ-Widmann: Mit dem neuen Universitätsgesetz schafft ÖVP auch PISA-Verhältnisse an den Universitäten

BZÖ zu PISA in den Schulen und Lehren für die Universitäten

ÖVP war früher Partei der Bildungsbürger, heute die der Bildungsblockierer.
"Zurück an den Start mit dem neuen Universitätsgesetz", fordert BZÖ-Wissenschaftssprecher Rainer Widmann von Wissenschaftsministerin Beatrix Karl. "Mittlerweile verfestigt sich der Eindruck, dass die ÖVP nachdem sie den Pflichtschulbereich ruiniert hat, dies auch bei den Universitäten vorhat. Früher war die ÖVP die Partei der Bildungsbürger, heute die der Bildungsblockierer", schließt sich Widmann der heutigen Kritik des Rektors der WU Wien Badelt und der ÖH an. Es brauche eine anständige Finanzierung der Universitäten, eine Betreuung nach internationalen Standards und vernünftige Zugangsbeschränkungen. "Es kann nicht sein, dass Studenten heute ihren Professor nur näher erkennen, wenn sie zu den Vorlesungen ein Fernglas mitnehmen", so Widmann.
Grundprobleme der Universitäten seien die schlechte Ausstattung und Ausbildung, die zu schlechten Jobaussichten führe. Ebenfalls sei die hohe Drop-Out-Rate äußerst problematisch. Das BZÖ vertrete als Grundpositionen die künftige Positionierung Österreichs als exzellenten Wissensstandort. Das Bekenntnis zu einer offensiven Elitenbildung, zu Zugangsbeschränkungen, einer sozialen Abfederung
und das Recht der Studenten auf gute Bedingungen seien unverzichtbare Zukunftsforderungen. ...
Rückfragehinweis:   Pressereferat Parlamentsklub des BZÖ
OTS0070    2010-12-08/12:11



* 7.12.2010: ÖVP-Marek: PISA - was Wien sofort tun könnte

ÖVP nach PISA: Keine Schuldzuweisungen an Lehrer und Schüler

Nach dem vorliegenden PISA-Ergebnis dürfe es keine voreiligen Schuldzuweisungen in Richtung der Schüler oder Lehrer geben, so ÖVP Wien Klubobfrau LAbg. Christine Marek in Reaktion auf die heute präsentierten Ergebnisse des PISA-Tests. "Die gesamtgesellschaftliche Verantwortung gegenüber unseren Kindern sollte bei der Analyse der PISA-Ergebnisse im Vordergrund stehen. Wir dürfen das PISA-Ergebnis nicht einfach den Schülern oder Lehrern umhängen", so Marek weiter. Hier gehe es auch um die gesamtgesellschaftliche Verantwortung, dem Lesen, Schreiben und Rechnen einen angemessenen Stellenwert im Alltag zu geben. "Da dürfen wir auch die Verantwortung der Eltern nicht ausblenden. Stichwort Lesekultur - gerade bei Kindern gilt, ein gutes  Buch gehört unter den Christbaum - und gemeinsam mit den Eltern gelesen", ist sich Christine Marek sicher.
Bildung müsse laut Marek einen höheren Status in der Gesellschaft erhalten und das schon ab dem Kindergarten. ...

Rückfragehinweis:  ÖVP-Klub der Bundeshauptstadt Wien
OTS0203    2010-12-07/13:58