Wien

26.11.2013 Zukunftstrends für Partnerschaften

* Partnerschaft vs. Selbstverwirklichung: Das Spannungsfeld zwischen dem Bedürfnis nach einer stabilen Partnerschaft und der individuellen Selbstverwirklichung nimmt zu.
* Von der „Versorgungsehe“ zur „Erlebnisgemeinschaft“: Waren Partnerschaften früher überwiegend „Überlebensgemeinschaften“, in denen die gemeinsame Existenz gesichert werden musste, werden sich Beziehungen in Zukunft eher zu unabhängigeren „Erlebnisgemeinschaften“ entwickeln.
Vom Lebenspartner zum Lebensabschnittspartner: Die partnerschaftlichen Lebensläufe ändern sich dahingehend, dass heute, anstatt der einen lebenslangen Ehe, mehrere ernsthafte, exklusive Partnerschaften nach einander geführt werden. Der Trend geht weiter in Richtung serielle Monogamie.
Singlesein verliert sein normatives Alter: So ist man heute zu mehreren Zeitpunkten und verschiedenen Alters immer mal wieder Single.
Veränderungen gesellschaftlicher Rahmenbedingungen führen zu einer größeren Unabhängigkeit der Partner: Zusammen mit einer insgesamt längeren Lebenserwartung wird eine stärkere Diversifikation der Lebensstile begünstigt. Es entstehen längere Lebensphasen, in denen man seinen Lebensstil sehr frei nach den eigenen Bedürfnissen gestalten kann.
Paartherapien werden boomen: Aufgrund der steigenden Ansprüche und der zunehmenden Komplexität der Partnerschaften, werden zukünftig noch mehr Menschen professionelle psychologische Unterstützung in Anspruch nehmen.
Qu: eDarling Presseaussendung vom 26. Nov. 2013







18.9.2009: Fachtagung Beziehungs-los? Eintritt frei

Fachtagtung "Beziehungs-los"



Fotos: 150 Zuhörer bei der Fachtagtung "Beziehungs-los" / Podiumsdiskussion / Moderatorin Inge Winder; © Wien-konkret

Großes Interesse an dauerhaften und gelingenden Beziehungen:
Die Enquete findet am 18. September 2009 im Stefanisaal, Stephansplatz 3, 1010 Wien statt

Aufgrund der zahlreichen Anmeldungen zur Enquete "Beziehungs-los? Wie Beziehungen in guten wie in schlechten Zeiten dauerhaft gelingen können" freut sich der Katholische Familienverband Österreichs, einen größeren Veranstaltungsort anbieten zu können. Der Infotag findet diesen Freitag, 18. September 2009, von 9.00 bis 14.30 Uhr im Stefanisaal des Curhauses, Stephansplatz 3, 1010 Wien statt.
 

Programm & Vortragende:

Bilder: Die Vortragenden Beziehungslos






Bilder: Die Vortragenden: Clemens Steindl, Christine Marek, Ulrike Zartler, Hans W. Bierhoff, Gabriele Hufnagl-Kuhn und Michael Hufnagl , Julia Onken; © Wien-konkret

* Begrüßung: Clemens Steindl, Präsident des Familienverbandes 
* Politisches Vorwort: Staatssekretärin Christine Marek (ÖVP)
* Einen Ein- und Ausblick in das Beziehungsleben der Österreicherinnen und Österreicher gibt die Wiener Familiensoziologin Ulrike Zartler.
* Hans W. Bierhoff, Sozialpsychologe aus Bochum referiert über Grundlagen der Bindungstheorie und Auswirkungen auf das spätere Beziehungsleben
* die Bestsellerautorin und Psychologin Julia Onken aus der Schweiz erklärt, wie wir Beziehungsfallen erkennen und vermeiden können.

* Ein humorvolles Intermezzo bietet die Lesung von Gabriele Hufnagl-Kuhn und Michael Hufnagl aus ihrem Buch Paarspalterei.

* Abschließend diskutieren in einer Podiumsdiskussion Sabine Bösel (Paartherapeutin), Toni Faber (Dompfarrer), Philipp Ikrath (Jugendforscher) und Barbara Petsch (Juristin) über "Wer kann Orientierung geben, damit Beziehungen dauerhaft gelingen?".

Zielgruppe:
Die Zielgruppe sind Ehe-, Familien- und Lebensberater, Mitarbeiter von Familienorganisationen, Familienexperten, Mitarbeiter von Bildungs- und Erwachsenenbildungseinrichtungen und Pädagogischen Akademien, Mitarbeiter von Familienberatungsstellen, familienpolitische Entscheidungsträger, familienpolitisch Interessierte, Journalisten, Paare und Singles.


Rückfragehinweis:
Mag. Andreas Csar
Katholischer Familienverband Österreichs
Tel.:01/51552/3281     Mobil: +43-664-885 22 621
E-Mail: csar@familie.at   Website: www.beziehungs-los.at



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