Wien

Armut in Wien & Österreich:

Woran erkennt man die Armut?
* an den Menschen die Hungern müssen
* an den Obdachlosen, die in den Straßen und U-Bahn-Stationen herumliegen zB am Karlsplatz oder von der Obdachloseneinrichtung "Gruft" versorgt werden müssen.
* an den Menschen, die sich das Heizen im Winter nicht mehr leisten können. Leider hat die Stadt Wien noch dazu den Heizkostenzuschuß im Winter 2010-2011 halbiert und im Winter 2012-2013 von Geldleistungen auf Sachleistungen umgestellt.

Oft beginnt der Weg in die Armut mit dem Jobverlust, einer Scheidung oder lange andauernde Krankheiten.

In Österreich leben bereits 1 Million Menschen in Armut.



Obdachlose in Wien müssen seit 1. September 2010 für Notquartiere bezahlen

* Die ersten 2 Monate sind auch in Zukunft für die Obdachlosen kostenlos.
* NEU seit 1. September 2010: Nach den 2 Monaten müssen Obdachlose für die Nachtnotquartiere einen Kostenbeitrag von 4 Euro pro Nacht bezahlen.
* Sozialstadträtin Sonja Wehsely (SPÖ) sagte zur APA, die Maßnahme sei "im Sinne der sozialpolitischen Steuerung".

Mehr Infos => Obdachlose



Spiegel TV: Wie die EU Afrika in die Armut treibt








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Was kann man machen, damit die beiden nicht untergehen?

Sehr geehrte Damen und Herren,
Meine Tochter und mein zukünftiger Schwiegersohn (deutscher Staatsbürger) wohnen gemeinsam in Wien 22. Meine Tochter hat 2016 ihre Stelle bei den Wr. Linien verloren und bekommt ca. 900, 00 Euro vom AMS.  Mein künftiger Schwiegersohn hatte wurde nach einem Monat bei MC Donalds "einvernehmlich" gekündigt. Leider musste er das unterschreiben. Natürlich sind beide massiv auf Arbeitssuche. Vom Sozialamt (Mindestsicherung) wurden sie abgelehnt. Mietzinsbeihilfe bekommen sie auch nicht. 
   Jetzt wird es schon eng, nächstes Monat können sie die Miete, Heizung und Strom nicht mehr bezahlen. Leider kann ich den beiden finanziell nicht unterstützen, da ich mich mit meinem Gehalt grad noch so über Wasser halten kann. Ich mache mir große Sorgen.
Was kann man machen, damit die beiden nicht untergehen?
Gibt es irgendwelche Unterstützung bis sie Arbeit gefunden haben?
Bitte um Hilfe!
Mit freundlichen Grüßen
ME 17.3.2017

Antwort Wien-konkret: Immerhin bekommt Ihre Tochter 900 Euro im Monat vom AMS. Das ist mehr, als viele andere Menschen in Österreich bekommen. Die wirtschaftliche Lage hat sich unter SPÖ-ÖVP leider sehr verschlechtert. Ohne einer politischen Änderung ist keine deutliche Verbesserung der wirtschaftlichen Lage in Sicht. Damit wird auch die Arbeitslosigkeit hoch bleiben und die Löhne - falls man überhaupt einen Job hat - für sehr viele Menschen gering bleiben. Leider fließt viel Geld von Österreich in die EU, wo nur die Hälfte wieder retour kommt. Da ist auch keine Änderung in Sicht.



Armutsgrenze wurde gesenkt. Daher weniger Armut?

An alle Betroffenen!
Unsere Volksvertreter lassen die Menschen im Stich und lügt, bis sich die Balken biegen! Laut Bundesregierung ist die Armutsquote seit zehn Jahren nur um ein Prozent gestiegen, in den letzten fünf Jahren sogar runtergegangen. Das liegt aber daran, dass beim letzten Armutsbericht die Berechnung verändert worden ist:
2004 galt als arm, wer weniger als 942 Euro netto im Monat zur Verfügung hatte,
2009 wurde die Grenze auf 714 Euro gesenkt. Dass die offizielle Armutsquote in den letzten zehn Jahren kaum gestiegen ist, liegt einzig an diesem statistischen Trick. In Wirklichkeit ist die Situation von Millionen Menschen erschreckendl!
Diese Meschen sind völlig zu Recht wütend, verzweifelt und wurden von unseren Politikern aufs Abstellgleis gestellt. Ihnen hilft keiner mehr.
Hans Johann V.   2.12.2016



MA40: keine Mindestsicherung, wenn man gar nichts hat

Hallo,
ich habe vor einigen Jahren für die Mindestsicherung beantragt, da ich KEINERLEI finanzielle Ansprüche in Österreich hatte und auch trotz intensiver Jobsuche keine Arbeit gefunden habe.
   Bei der MA40 hiess es, dass ich auch keine Mindestsicherung bekomme, insofern, da ich gar nichts habe, ihnen die Basis für die Bemessungsgrudlage fehlt.
  
Sprich, ich stand mit 0,0 Euro da.
Essen konnte ich aus der Mülltonne. Leben auf der Straße.
Ich musste mich prostituieren, weswegen ich bis heute Probleme im Unterleib habe und einen seelischen Schaden. Vor kurzem wurde ich 2 Mal am Unterleib operiert.
   Ich hatte Glück einen halbwegs situierten Mann geheiratet und da ich aber nicht voll und ganz auf ihn angewiesen sein möchte, habe ich wieder um die Mindestsicherung beantragt. Die Antwort dieses Mal: "Ihr Mann verdient zu viel als dass sie einen Anspruch auf Mindesticherung hätten."
   Also damals, als ich nicht verdiente, verdiene ich "zu wenig" für die Mindestsicherung (=gar nichts), die daraufkommenden Jahre zerstörten mein Leben nachhaltig. Und heute, heute habe ich keinen Anpruch darauf, weil meine bessere Hilfe zu viel verdient.
Es ist ein Hohn, den ich diesem System niemals verzeihen werden kann.
Freundliche Grüße, A.L.    21.9.2016

Anmerkung Wien-konkret: Zuständig ist die Stadtregierung aus SPÖ-Grüne



lasst Euch Hummer und Kaviar gut schmecken

Naja, wie bereits unser Bundeskanzler Werner Faymann (SPÖ) bei der Budgetpräsentation gemeint hat: "Wir müssen schauen, dass wir unseren Wohlstand aufrechterhalten,..."
(Zweifelsohne hat er damit den Eigenen und den seiner Freunde gemeint, weil dem Volk geht's ja ohnedies nicht so rosig) ...
so muss uns Bürgern doch klar sein, dass wir unseren Beitrag (zu eben diesem Wohlstand) leisten müssen. ;)
In diesem Sinne, lasst Euch Hummer und Kaviar gut schmecken
... wir gönnen es Euch ...
und koste es uns das letzte Hemd! ;D

Gast        5. März 2012



Hunger in Wien

nicht jeder will oder kann die Mindestsicherung annehmen.
Es gibt sehr viele Österreicher, die ihr leben lang hart gearbeitet haben und sich ihr Leben aufgebaut haben. Nun sind sie "alt" und möglicherweise ohne Job und können die Mindestsicherung nicht annehmen.
Tatsache ist, dass diese Menschen hungern und in Wien keine!!!! Einrichtung gibt, wo man vorrübergehend einfach nur Essen bekommt ohne Bezahlung!
Mindestsicherung ist nur für Menschen gut, die gar nichts besitzen....
Man solle den Menschen helfen bevor sie in die Mindestsicherung rutschen.

diana v.          17. Februar 2012



Spenden?

Tja liebe Mitbürger,

leider sind wir Österreicher!!!
Man kann am Hungertod sterben und kein Österreichisches Amt wird dir helfen.
Also schön brav weiterspenden und das dumme Volk dafür blechen lassen.

tina k.           9. August 2011



Wie kann man helfen? Schicksal der Sandler in Wien im Winter?

Hallo!
Ich bin Studentin an der Uni Wien! Wie immer am Dienstag, ging ich auch heute zum McDonalds zum mir einen Kaffee holen! Und da sah ich einen sehr alten "Sandler" (ich gebrauche diesen Ausdruck nicht sehr gerne). Er hatte ein paar kleine Münzen in der Hand und war mit einer Jogginghose und Jacke bekleidet. Bei genauerem Hinsehen stellte ich fest, dass er unter seiner kaputten und schmutzigen Jacke nichts anhatte! Ich überlegte mir ob ich ihm meinen Kaffee schenken sollte aber ich hatte Angst, dass er diesen vielleicht zurückweisen würde!
Ich fühlte mich nach dem ich das Lokal verlassen hatte feige, traurig und auch irgendwie hilflos! Nach meiner Vorlesung, machte ich mich in der Umgebung der Uni auf die Suche nach ihm. Denn ich hatte mir fest vorgenommen ihm wenigsten was Warmes zu trinken und was zu essen zu geben! Leider fand ich ihn nicht mehr!
Was kann man in einer solchen Situation tun? Ich habe mir überlegt die Rettung anzurufen! Denn wenn ich ihm 10 € gebe, kann er sich damit auch nicht warm genug anziehen und ich hatte nichts dabei was ich ihm geben konnte und was wirklich helfen würde! Ich bin mir sicher, so traurig es ist, dass er so bekleidet diesen Winter nicht überleben wird!
Gibt es jemanden oder eine Institution die man in so einer Situation anrufen kann und die dann wirklich helfen können? (Wenn sich die betreffende Person auch helfen lassen will!) Gibt es Menschen die durch die Stadt gehen und versuchen zu helfen?
Ich kenn mich was das betrifft in Wien nicht aus und muss ehrlich sagen, dass ich in meiner Heimat Vorarlberg nie mit solcher Armut konfrontiert wurde!
Ich möchte, dass sie mir Bescheid sagen falls sich dieser Mann bei ihrer Organisation einfindet: er ist klein, durch seine gebückte Haltung; er ist sehr dünn und trug eine schwarze Jogginghose und eine kaputte, dreckige Sportjacke (der Reißverschluss war kaputt) und darunter hatte er nichts an! Seine Haare sind grau und er hat einen grauen Vollbart (ich weiß, meine Beschreibung trifft auf viele zu aber nicht jeder hat nur noch sowenig Kleidung!)

Diese Begegnung beschäftigt mich schon den ganzen Tag und ich bin immer den Tränen nahe, wenn ich an ihn denke! Ich hoffe, dass er einen warmen Platz findet oder das jemand helfen kann (und nicht zu feige ist) bevor es zu spät ist!

Maria              30. November 2010

Anmerkung Wien-konkret:
* JA es ist wirklich nicht zu verstehen, dass unsere "Volksvertreter" von SPÖ und ÖVP die Milliarden an Banken und ausländische Staaten vergeben und die eigene Bevölkerung teilweise obdachlos ist und im Winter erfriert.
* Zuständig und somit in Wien hauptverantwortlich ist die Sozialstadträtin Sonja Wehsely (SPÖ)  Telefon: 01-4000 81221
* Hier gibt es =>
Notquartiere für Obdachlose. Obdachlose müssen in Wien ab 1. September 2010  4 Euro pro Nacht bezahlen !!! Sozialstadträtin Sonja Wehsely (SPÖ) sagte zur APA, die Maßnahme sei "im Sinne der sozialpolitischen Steuerung". 
* Wußten Sie, dass die SPÖ-ÖVP Koalition Mehrwertsteuer auf Tee, Kaffee, Milch einheben läßt, aber nicht auf Flugbenzin und nicht auf Spekulationsgewinne? Das heißt im Politiker-Neusprech "sozial ausgewogen".



Armut und Leserbrief von Regina M.

Sehr geehrte Damen und Herren,
gerne würde ich Kontakt aufnehmen können, bzw.dürfen, mit Frau Ramona M. die diese Zeilen gechrieben hat. Auch ich arbeite mit und für Schulklassen und möchte mich mit ihr austauschen, um neue Wege und Ideen zu finden.

Vielen herzlichen Dank für Ihre freundliche Unterstützung und Weiterleitung meiner Zeilen.
Regine B.        27. März 2010



Wenn i einmal ins Postkastl schau, wird mir im Magen flau...

Liebe Leserinnen und Leser!                              Wien, 17.03.2008

Ich weiß nicht, ob Sie das Lied eines bekannten österreichischen Sängers kennen, aber unter anderem heißt es darin:

Wenn i einmal ins Postkastl schau,
wird mir im Magen flau.
Mein Leben kost' mi mehr, als i verdien ...

So viel ich weiß, hat er diesen Text schon in den 90er Jahren geschrieben, verändert hat sich allerdings seither nichts - zumindest nicht zum Positiven!
Daher habe ich ihm unlängst folgendes Mail geschickt:

Lieber Peter!                                          Wien, 27.01.2008
Dein Song ist schon so alt und doch aktueller denn je ...
Es ist eine traurige Tatsache, dass selbst in einem "Sozialstaat" wie Österreich die Armen immer ärmer und die Reichen immer reicher werden. Ich habe mir zum Ziel gesetzt, dagegen etwas zu unternehmen. Leider bin ich als einfache Volksschullehrerin zu unbekannt, daher ignoriert man mich in den diversen Ministerien ziemlich einhellig. Das ärgert mich gewaltig! Wäre ich gewaltbereit, hätte ich sicherlich schon mehr Aufmerksamkeit erregen können, aber so ...
Naja! Findest du das richtig? Als ich heute wieder einmal dein Lied gehört habe, ist mir eine "friedliche" Idee gekommen - ungewöhnlich, aber vielleicht wirkungsvoll. Hättest du nicht Zeit und Lust, an einem schönen Frühlingstag mit mir gemeinsam vor dem Finanzministerium dein Lied zu singen? Viel kann ich dir leider nicht bezahlen, weil ich nur eine halbe Lehrverpflichtung habe, aber ich bin sicher, wenn du ein Idealist wärst wie ich, könnten wir uns einigen. Falls du glaubst, dass ich vielleicht verrückt bin, muss ich dir beipflichten, mit der Einschränkung - POSITIV verrückt, nicht krankhaft! Ich würde mich ehrlich freuen, von dir zu hören, auch wenn ich dich nicht dazu bewegen kann, mich zu unterstützen.n In diesem Fall muss ich mir dann halt etwas anderes einfallen lassen. Ich empfinde es nur als Wahnsinn, dass manche meiner Kinder sich nicht einmal mehr das Fahrgeld für Schulveranstaltungen leisten können und niemand dafür zuständig ist ...

Herzliche Grüße!
Romana M.



Leserbrief zur Kinderarmut in Wien:

Liebe Österreicherinnen und Österreicher!                           Wien, 12.02.2008
Viele von Ihnen wissen sicher aus eigener Erfahrung, wie schlimm es ist, wenn man jeden Euro fünf Mal umdrehen muss, um letztendlich fest zu stellen, dass man sich eine bestimmte Sache dann doch nicht leisten kann.
   Diese Problematik wird leider immer schlimmer!
Ich habe früher immer gedacht, in unserem Land wäre das anders, aber da habe ich mich wohl getäuscht. Ich bin seit 28 Jahren Volksschullehrerin in Wien und muss immer wieder mit Entsetzen feststellen, dass manche meiner Kinder sich nicht einmal mehr die Fahrscheine für Schulveranstaltungen leisten können!
  
Anfangs war ich ziemlich ärgerlich wegen der Mehrbelastung, die man hat, wenn man einer Sache ständig hinterher rennen muss … Aber als das erste Kind dann ganz verschämt zu mir gekommen ist und mir mitgeteilt hat, dass es sich nicht um Vergesslichkeit, sondern um Geldmangel handelt, sah alles für mich gleich ganz anders aus. Ich habe rasch und unbürokratisch gehandelt und die Kosten aus eigener Tasche bezahlt. Als das Problem allerdings immer intensiver wurde, habe ich mir gedacht, dass es keine Lösung auf Dauer sein kann, das "Loch immer wieder selber zu stopfen".
   Mein wichtigster Ansprechpartner war das Finanzministerium.
Ich habe mein Problem geschildert und gehofft, dass man mir, bzw. "meinen" Kindern, möglichst rasch helfen könnte. Das war leider nicht der Fall … Man hat mir freundlicher Weise mitgeteilt, dass es im Jahr 2009 oder 2010 eine Steuerreform geben würde! Ich habe darauf hin gefragt, was ich bis dahin machen solle. Diese Antwort ist man mir schuldig geblieben … Wer mich allerdings persönlich kennt, weiß, dass ich nicht so schnell aufgebe. Ich habe das Finanzministerium noch einmal angeschrieben und Empfehlungen für die weitere Vorgehensweise erbeten. Man hat mich dann gnädiger Weise an eine andere Stelle verwiesen, diese wiederum an eine andere und so weiter. Ich wurde sozusagen mehrere Monate lang fröhlich im Kreis herum geschickt.
   Kurz vor Weihnachten kam mir dann eine ganz andere Idee …
Da die meisten Menschen in dieser Zeit viel Spenden freudiger sind als den Rest des Jahres über, habe ich die MitarbeiterInnen des Finanzministeriums um eine Sachspende in Form einiger Kinderfahrscheine gebeten.
   Die Antwort liegt mir heute noch im Magen:
Wir bedauern die von Ihnen geschilderte Situation und können Ihre Sorgen und Wünsche durchaus nachvollziehen. Leider müssen wir Ihnen mitteilen, dass im Bundesministerium für Finanzen keine budgetären Mittel für eine direkte finanzielle Unterstützung, bzw. für die Übernahme der Kosten für Kinderfahrscheine zur Verfügung stehen. Um Ihnen dennoch weiter zu helfen, erlauben wir uns, Ihnen einen in Frage kommenden Ansprechpartner zu nennen ...
   Was soll ich dazu bloß sagen?
Kinder sind unsere Zukunft und ich finde, man sollte sie pfleglicher behandeln.
Man sollte ihnen das geben, was sie brauchen:
Aufmerksamkeit, Liebe und vielleicht auch ...
... ein paar Kinderfahrscheine.

Mit freundlichen Grüßen
Romana M.





10.2.2016 Mindestsicherungsdiskussion: Väter und alle solidarischen Menschen werden


„Die augenblickliche Diskussion über die Mindestsicherung ist notwendig und berechtigt“, stellt der Bundesvorsitzende der Männerpartei, Hannes Hausbichler, fest. „Doch die wichtigsten Missstände in unserem Sozialsystem hat eine Bundes- und Länderpolitik, welche die Sicht und Lage der Männer und Väter völlig ignoriert, noch nicht ansatzweise erfasst.“
   Die komplett von einer „Frauenpolitik“, welche Frauen und Männern gleichermaßen schadet, geprägte Einseitigkeit zeigt sich eindrucksvoll an der ORF-Diskussion „Im Zentrum“ vom 7. Februar. Das Beispiel einer alleinerziehenden Mutter zeigt das Dilemma einer Sozialpolitik, welche die Folgen einer völlig gescheiterten Familienpolitik zu tragen hat: Mutter mit 3 Kindern:  Nach Abzug der Fixkosten bleiben ihr monatlich 1130 Euro zum Ausgeben. Von so viel Geld, nach Abzug der Wohnkosten, können die meisten unterhaltspflichtigen Väter nicht einmal träumen, vielen bleibt tatsächlich die Summe eines monatlichen Taschengelds zum Ausgeben.
Kontakt: Hannes Hausbichler, Bundesvorsitzender hannes.hausbichler@maennerpartei.at
Tel.: +43/664/7867456



21.11.2013 Grüne Wien/Vana, Hebein: Steigende Armut in Europa stellt Wien vor große Herausforderungen


"Die aktuelle Politik der EU gefährdet den Zusammenhalt Europas und auch Wien ist auf vielfache Weise von den Folgen der Fehlentwicklungen auf europäischer Ebene betroffen", so EU-Sprecherin Monika Vana und Sozialsprecherin Birgit Hebein anlässlich der von den Grünen Wien initiierten Aktuellen Stunde im Wiener Landtag. Wien hat bisher die europaweite Finanzkrise statistisch zwar vergleichsweise gut bewältigt und eben erst ein Budget mit größter Sozialverantwortung für das Jahr 2014 beschlossen, dennoch dürfen weder problematische Entwicklungen und zunehmende Armut übersehen noch die Folgen der Fehlentwicklungen auf europäischer Ebene ignoriert werden. Vana: "Die Einschränkung budgetärer Handlungsspielräume für Kommunen und der anhaltende Angriff der EU-Kommission auf kommunale Dienstleistungen wie zB den sozialen Wohnbau beeinflusst die Rahmenbedingungen in Wien für aktive Sozialpolitik und Armutsbekämpfung nachhaltig. Der für den kommenden EU-Gipfel geplante EU-Wettbewerbspakt wird weiteren Druck auf Löhne, Pensionen und Arbeitsmärkte bringen, weshalb der Widerstand gegen die Austeritätspolitik der EU auch von Wien aus geführt werden muss". ..
Rückfragehinweis: Grüne  Pressereferat



2.12.2012: Maßnahmen zur Armutsbekämpfung in Österreich


* Armutsbekämpfung in Österreich statt in Griechenland, Polen, Rumänien, Bulgarien usw.
* Hilfe für Bedürftige statt für Banken, Parteien und EU.
* Österreichisches Steuergeld muß in Österreich bleiben.
* Mehrwertsteuer auf Lebensmittel abschaffen und dafür auf Flugbenzin einführen. 

Mehr Informationen unter =>  http://www.euaustrittspartei.at/
Rückfragehinweis: EUaus-Obmann Mag. Robert Marschall