Wien

Wiener Linien (Wr. Verkehrsbetriebe) diskriminieren Männern:

Sexuelle Diskriminierung bei den Wiener Linien

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Preis der Jahreskarte:
€ 224,00 bei Barzahlung
€ 229,00 bei monatlicher Abbuchung (in den ersten 10 Monaten zu je € 22,90)

Für Frauen ab 60, für Männer ab 65 Jahren

Es ist nicht einzusehen, warum Männer erst 5 Jahre später den Pensionistenrabatt bekommen, als Frauen, noch dazu wo Männer kürzer leben! Ein Prozess eines Pensionisten ist schon seit einiger Zeit anhängig.

Mehr Infos => Männerdiskriminierung durch die Wiener Linien



Das neue Gleichbehandlungsgesetz (Gültig ab 1.8.2008):

Gleichstellungsgesetz, Gleichbehandlungsgesetz,

In Zukunft werden zB. Diskotheken, Kino, Theater, Casinos, Fussballstadien, Events, Mieten von Wohnungen für Männer und Frauen die gleichen Preise machen müssen. Ansonsten riskieren sie Schadenersatzklagen. Österreich (genauer geasgt die streitende SPÖ-ÖVP Regierung) hat nun nach 3,5 Jahren die zu Grunde liegende EU-Richtlinie in österreichisches Recht umgesetzt. 
 
Mehr Infos und ganzer Gesetzestext zum Gleichbehandlungsgesetz



Geschenk-Gutschein: Vaterschaftstests mit 10% Rabatt

Gutschein Vaterschaftstest

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Der Gutschein im Wert von € 420,00 erhalten Sie zum Preis von € 378,00
(alle Preise inkl. 20 % Umsatzsteuer).

=> Gutschein Vaterschaftstest 



Schadenersatz von der Republik Österreich:

Schadenersatz Diskriminierung

Bild: Rechtsanwaltsschreiben an die Finanzprokuratur der Republik Österreich => mit Klick vergrößern

Robert Marschall - Herausgeber von Wien-konkret.at - macht nun als Musterfall bei der Finanzprokuratur der Republik Österreich den Schaden aufgrund der nicht ins österreichische Recht umgesetzten EU-Richtlinie 2004/113/EG zur Gleichstellung von Mann und Frau geltend.

* Streitwert: - vorerst - 20 Euro
* Anlaßfall: nicht rechtzeitig umgesetzte EU-RICHTLINIE 2004/113/EG, sowie die Fussballländermatches des ÖFB gegen Deutschland und Holland Anfang 2008
* Betroffene: über 50.000 diskriminierte Männer im Prater-Stadion
* Anwaltskanzlei: Wille Brandstätter Scherbaum Rechtsanwälte OEG, 1090 Wien Ferstelgasse 1
 
Mehr Infos zum Schadenersatz wegen sexueller Diskriminierung



Scheidungsdaten für 2007:


Anzahl der Scheidungen in Österreich: 20.516 Ehen (2007)
Scheidungsrate Österreich: 49,5%    Wien 64%
Einvernehmliche Scheidungen: 88%
neue Scheidungskinder: 21.061 (2007), davon 71% Minderjährige
kinderlose Scheidungsehen: 42,5%
mittlere Ehedauer der im Jahr 2007 geschiedenen Ehen: 9,2 Jahren
ältester Scheidungsmann: 90 Jahre  älteste Scheidungsfrau: 87 Jahre
stärkstes Scheidungsmonat: Oktober mit 9,5% der Scheidungsanträge

Quelle: Statistik Austria auf Basis der Meldungen der zuständigen Gerichte

mehr Infos über die aktuellen => Scheidungsraten



Überblick über die Sozialthemen:

Foto: Informationen über das Kindergeld mit Klick auf´s Bild; 
© Wien-konkret

Foto: Informationen über das Kindergeld mit Klick auf´s Bild;
© Wien-konkret

Hier wollen wir uns mit Sozialthemen aus den Bereichen Hilfseinrichtungen, Kindergeld, Pflege & Betreuung, Selbsthilfegruppen, Obdachlosigkeit, Armut, Arbeitslosigkeit, Gleichstellung von Mann & Frau,  Frauendiskriminierung, Männerdiskriminierung, Zuwanderer, Scheidung & Vaterschaftstests, Wohltätigkeitsveranstaltungen und Sterben & Bestattung beschäftigen.

Der Bereich "Soziales" ist ein sehr großes Themengebiet. Obwohl die Aktienkurse von einem Hoch zum nächsten jagen kann man nicht übersehen, dass auch die Armut in Wien ein großes Thema ist. Wer kennt nicht die Obdachlosen am Karlsplatz und die Bettler in den U-Bahnen Wiens. Aber auch in den "normalen" Familien kracht es ordentlich. Wien hat die höchste Scheidungsrate Österreichs mit allen Ihren Folgen für die Kinder und die Geldbörse. Immer mehr Haushalte müssen Privatkonkurs anmelden.

Gott-sei-Dank gibt es aber auch viele unentgeltlich arbeitende Helfer, die Außerordentliches zu stande bringen. Dabei opfern Sie zumeist sehr viel Freizeit für den guten Zweck.

Mag. Robert Marschall
Herausgeber Wien-konkret.at
 





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Mutter in Not

Sehr geehrte Damen und Herren,
mein Name ist Roswitha B. und bin 42-zig Jahre alt und bin wegen meiner Krankheit übergewichtig mit 138.4kg, bin alleinerziehend und sorge für meinem im Juli sechs Jahre alten Sohn Christopher. Meine Schwangerschaft war eine künstl. Befruchtung worauf ich sehr schnell an Kilos zulegte und in der 34igsten Schwangerschaftswoche per Kaiserschnitt endbunden wurde, wegen beginnender Gestose (Schwangerschaftsvergiftung) und ich einen Tag nach der Endbindung bereits meinen kleinen Sohn mit Muttermilch in der Intensivstation im Preischenkinderspital versorgte.

Ich leide an Diabetes mell.Typ1, Asthma Bronchiale, Bluthochdruck bin künstl. Bluterin (Thrombo Ass, wegen Schlaganfallwerte bei der Blutabnahme beim Jahrescheck) und stecke in einer Insulinmast(man wird immer dicker vom Insuln, das Insulin brauche ich aber zum leben), mittlerweilen geht es mir aber schon so schlecht, dass selbst der Haushalt unter meinem Zustand schwer für mich zu bewältigen ist weil nach fünf Minuten mir der Rücken, Gelenke schmerzen und ich mich nach vorne beuge um meinen Rücken zu entlasten abgesehen davon, das mir die Luft ausgeht.

Mein kleiner Sohn leidet darunter, dass ich nichts mit ihm unternehmen kann, weil ich zu Fuß nicht durchhalten kann. Vor zwölf Jahren hatte ich 48kg und tanzte Boogie-Woogiemeisterschaften, war im Training bei Angela Schärf (mehrfache(8) österreichische Meisterin in Boogie-Woogie), dann lernte ich den Vater meines Kindes kennen und es war vorbei mit dem tanzen und auch mit meiner Gesundheit, meine Psyche schafft meinen körperlichen Zustand nicht, mit Reduktil und Xenical versuchte ich an Gewicht zu verlieren aber nichts half mir. Vor drei Jahren entschloß ich mich dazu mir mit Klammern den Magen verkleinern zu lassen, hatte auch alle Befüwortungen vom Chirurgen und der Psychologin, meine Internistin (Dr.Schütz KH.Lainz) sagte nicht zu, mit der Begründung, dass ich keine Ahnung habe was dieser Eingriff bedeutet, außerdem kämpfte Sie auch die Schwangerschaft über mit mir ein gesundes Kind zu bekommen und Sie setze jetzt mein Leben sicher nicht auf Spiel, weil auch ein Teil des Darmes verkürzt werden müßte und mir dann im weiteren Verlauf bei außertürlicher Krankheit mir nichteimal ein Antibiotikum helfen würde.

Zum jetzigem Zeitpunkt leben meinkleiner Sohn und ich von der Dauerleistung vom Sozialamt. Ich habe alle Krankenhäuser in Österreich kontaktiert, ob man auf Krankenkasse so eine Fettabsugung bekommt. Die Antwort war überall ein klares NEIN. Wenn ich finazielle Mittel hätte, wäre ich schon längst beim Schönheitschirurgen aus gesundheitlichen Gründen gewesen, denn wenn ich wieder schlank wäre, könnte ich wieder meinen heiß geliebeten Tanzsport ausleben und die Musik im Tanz wieder verkörpern. Wenn ich einen Boogie höre muß ich weinen, weil ich verzweifelt und unglücklich bin,ich bete wirklich zu Gott das ich eine kleine Chance bekomme und mein Leben wieder lebenswert wird. Ich bitte um Ihren Anruf. Sie erreichen mich immer unter +43(0)699 .......,

Bitte helfen Sie uns. Ich habe Angst in villeicht zehn Jahren im Rollstuhl zu sitzen und kann mich auch dann nicht mehr um meinen Sohn kümmern. Bitte rufen Sie mich an. Ich warte wie auf einen Bissen Brot auf Sie. Bitte verstehen Sie mein Schreiben nicht als aufdringlich ich habe große Angst! Bitte machen Sie einen Spendenaufruf irgendetwas BITTE!

Mfg. Roswitha B.  11. März 2010

+++

Erfreuliche Antwort der Gesundheitsstadträtin Mag. Wehsely:

MAGISTRAT DER STADT WIEN
Büro der Geschäftsgruppe
Gesundheit und Soziales

Wien, 19. April 2010
Scv/Zsi – 476/2010

Sehr geehrte Frau B. !

Vielen Dank für Ihre E-Mail, die über das Stadtmagazin Wien-Konkret an uns weitergeleitet wurde.

Mit Bedauern lese ich, dass Ihre Erkrankung einen für Sie so ungünstigen Verlauf zu nehmen scheint. Nach Rücksprache mit Diabetesfachärzten und SpezialistInnen für plastische Chirurgie des Krankenanstaltenverbundes (KAV) der Stadt Wien bin ich aber zuversichtlich, dass wir Sie unterstützen können.

Eine operative Methode zur Entfernung von Fettdepots erscheint keinem/keiner der befragten SpezialistInnen zum derzeitigen Zeitpunkt als ideale Lösung.

Vielmehr wird einhellig etwa folgendes Vorgehen vorgeschlagen:
- nochmalige Abklärung der genauen Ursachen der Gewichtszunahme an einer Ambulanz für Diabetologie (dort auch weiter regelmäßige Betreuung in Zusammenarbeit mit Ihren niedergelassenen ÄrztInnen)
- Feststellung allfälliger Gründe gegen eine Operation, dann rasches Beratungsgespräch an einem Zentrum für „barriatrische Chirurgie“, ob nicht doch durch eine Operation am Magen, wie ja schon von Ihnen einmal angedacht, eine dauerhafte Gewichtsreduktion erzielt werden kann. Dieser Weg verlangt natürlich eine gute Motivation und Mitarbeit der betroffenen Patientin/des Patienten und ist, wie von Drin Schütz-Fuhrmann offenbar früher erwähnt mit Operationsrisiken verbunden. Kein kontaktierter plastischer Chirurg bzw. Chirurgin und auch kein Internist/keine Internistin hält jedoch eine Fettabsaugung unter den in Ihrem Schreiben geschilderten Umständen für medizinisch angezeigt.

Da die Fachleute diesen Weg als einzig sinnvollen darstellen, möchten ich Sie sehr ermutigen, davon Gebrauch zu machen.

Herr Univ. Prof. Dr. Rudolf Prager vom Krankenhaus Hietzing hat sich spontan bereit erklärt, Sie, auch gemeinsam mit seiner Oberärztin Drin Ingrid Schütz-Fuhrmann, zu betreuen, Sie können einfach die Diabetesambulanz aufsuchen und sich auf ihn berufen.

Gerne stellt Ihnen auch meine Mitarbeitern, Frau Vanessa Schwärzler (Tel.: 01-4000-81 2 47) den Kontakt mit Diabetes-SpezialistInnen eines anderen großen Wiener Krankenhauses ihrer Wahl her.

Auch vermittelt der KAV gerne ein Beratungsgespräch mit plastischen ChirurgInnen, die derartige Operationen durchführen (Prof. Dr. Deutinger von der Krankenanstalt Rudolfstiftung oder Doz. Dr. Kriwanek vom Donauspital/SMZOst) Sollten Sie einen solchen Kontakt suchen, nehmen Sie bitte Kontakt auf mit Dr. Stefan Dorner vom KAV (stefan.dorner@wienkav.at).

Ganz wichtig ist jedoch, wie auch immer Sie weiter vorgehen möchten, aus Sicht aller angesprochenen MedizinerInnen die konsequente Weiterbehandlung Ihrer Zuckerkrankheit. Begleitend dazu gibt es auch die Möglichkeit sich mit einer Selbsthilfegruppe (SHG) für Adipositas zu vernetzen.

Überbegriff Adipositas
Name der SHG
Adipositas chirurgische Selbsthilfegruppe
Telefonnummer 0650 300 59 22, e-mail akh@shg-wien.info
Kontaktperson: Anita Beyer
Homepage: www.shg-wien.info
Adresse: 1090 Wien, Währinger Gürtel 18-20
Treffen: Gruppentreffen einmal monatlich, am 2. Dienstag im Monat ab 18 Uhr, im AKH, Ebene 21A grün Information und Beratung, Erfahrungsaustausch, Vorträge, gemeinsame Freizeitaktivitäten für Betroffene und Angehörige

Frau Beyer, die Ansprechpartnerin dieser Selbsthilfegruppe, hat sich bereit erklärt, gerne mit Ihnen persönlich ein Gespräch zu führen. Frau Beyer ist der Selbsthilfe-Unterstützungsstelle SUS Wien (diese ist Teil meines Ressorts) persönlich bekannt und kann sie als Gesprächspartnerin mit viel Erfahrung, Engagement und Herz nur wärmstens empfohlen werden.

Weiters würde ich Ihnen vorschlagen zu überprüfen, ob es vielleicht „Transferleistungen“ gibt, die Sie als alleinerziehende Mutter in Anspruch nehmen können und möglicherweise nicht zur Gänze ausschöpfen. Die Frauenabteilung der Stadt Wien bietet mit einem Team aus Juristinnen mit Zusatzqualifikation in Gesprächsführung und Mediation und einer Sozialarbeiterin, kompetente tefefonische und persönliche Beratung für Frauen an.

Frauentelefon - 408 70 66
E-Mail: frauentelefon@wien.at
Beratungszeiten
Telefonische Beratung:
Montag, Dienstag, Mittwoch: 8 bis 12 Uhr, Donnerstag und Freitag: 12 bis 16 Uhr

Persönliche Beratung nach telefonischer Voranmeldung
Dienstag: 8 bis 12 Uhr, Freitag: 13 bis 16 Uhr
Angebote
    * Rechts- und Sozialberatung mit den Schwerpunkten Ehe- und Familienrecht, Lebensgemeinschaften, Unterhalt
    * Drehscheibe zu Beratungs- und Betreuungsangeboten in Frauenfragen

Ich hoffe sehr, dass Ihnen auf Dauer gut geholfen werden kann und dass die ausgezeichneten Wiener Gesundheitseinrichtungen dazu beitragen können, dass Sie bald wieder eine höhere Lebensqualität gewinnen und für Ihren Sohn Christopher weiter bestmöglich sorgen können.

Alles Gute und
mit freundlichen Grüßen
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Maga Sonja Wehsely
Stadträtin für Gesundheit und Soziales 
Schreiben ergeht nachrichtlich an Wien Konkret / Hr. Marschall