Wien

Stadtbahnstation Karlsplatz



Foto: Stadtbahnstation Karlsplatz; Robert Marschall

Die Stadtbahnstation Karlsplatz (ursprünglich als Station Akademiestraße bezeichnet, 1899 eröffnet) ist eine Haltestelle auf der ehemaligen Wientalline der Wiener Stadtbahn (heute Linie U4 der Wiener U-Bahn).

Die Station Karlsplatz stellt architektonisch einen Sonderfall im Stadtbahnnetz dar: Die oberirdischen Bauten der Station bestehen aus zwei mit Ornamenten reich verzierten, einander gegenüberliegenden Pavillons. Im Gegensatz zu den anderen Stationen wurden sie vom Architekten Otto Wagner als Stahlskelettbau mit vorgehängten Marmorplatten ausgeführt und im damals sehr modernen Jugendstil dekoriert (für die Blumenornamente zeichnete Joseph Maria Olbrich verantwortlich). Von jedem Pavillon führte ursprünglich je ein Stiegenabgang zu je einem der beiden ursprünglich versetzt angelegten Seitenbahnsteige.

Die Umstellung der Wientallinie auf U-Bahn-Betrieb in den Jahren 1976 bis 1981 brachte einen Totalumbau der unterirdischen Anlagen der Station Karlsplatz mit sich. Die Pavillons hätten im Zuge des U-Bahn-Baus ursprünglich entfernt werden sollen, wurden nach Protesten aber renoviert und an anderer Stelle wieder aufgebaut. Ein direkter Zugang zu den Bahnsteigen ist heute nicht mehr möglich. Der westliche Pavillon beherbergt heute eine Außenstelle des WienMuseums Karlsplatz, während der östliche heute ein Café ist.

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Verkehrsanbindung:
U-Bahn: U1, U2, U4 Station Karlsplatz
Straßenbahn: Linie 1, 2, D, J,

Kategorie: Wiener Wahrzeichen, Sehenswürdigkeiten in Wien