Ausstellung "Element6" (Achtung: mit Steuergeld finanzierter Swingerclub)
Seit 20. Februar 2010 schreibt man die "Secession" neuerdings "Sexession". Warum? SecessionDas Ausstellungsgebäude der Wiener Secession, umgangssprachlich einfach Secession genannt wurde 1897/98 von Joseph Maria Olbrich errichtet. Das Gebäude gilt als ein Hauptwerk des europäischen Jugendstils. Die Kosten für das Gebäude wurden großteils von den Künstlern selbst aufgebracht, die Stadt Wien stellte allerdings den Baugrund gratis zur Verfügung, angeblich nach persönlicher Vorsprache Josef Engelharts bei Bürgermeister Karl Lueger. Für die Stadt stand die Errichtung des Gebäudes im Zusammenhang mit der Regulierung des Wienflusses und der Neugestaltung des Karlsplatzes, die aber Stückwerk blieb. So war etwa eine Allee zwischen Karlskirche und Secessionsgebäude geplant. Auch formal nimmt das Gebäude auf die Karlskirche Bezug, besonders durch seine goldfarbene Kuppel (einem Blätterwerk aus vergoldeter Bronze). Unterhalb der Kuppel prangt in goldenen Lettern der Wahlspruch der Secession: Der Zeit ihre Kunst, der Kunst ihre Freiheit. Links neben der Eingangstür findet sich ein zweiter Wahlspruch: Ver Sacrum (Heiliger Frühling), der die Hoffnung auf eine neue Kunstblüte ausdrücken soll. Das Gebäude ruht auf acht Meter hohen Betonsäulen, die bis zum Ottakringer Bach reichen, der dort unterirdisch fließt. Gustav Klimt als Präsident der Secession nahm maßgeblichen Einfluss auf die Gestaltung im Sinn einer Beruhigung der flamboyanteren ersten Entwürfe Olbrichs. Von seinem Bruder Georg stammt auch der Entwurf der bronzenen Eingangstüren. Rechts neben dem Gebäude steht die Bronzestatue des Marc Anton von Arthur Strasser. Der römische Feldherr wird hier als träge und dekadent dargestellt, was vielleicht einen Kommentar zum Zeitgefühl des Fin-de-Siècle darstellt. Verkehrsanbindung: Hotels & Pensionen: Hotels in Wien Pensionen in Wien * 26.2.2010 FPÖ-Jung zu Secession: Mehr Heizkostenzuschuss statt rotem GruppensexSPÖ verprasst Steuergeld, während tausende Menschen frieren Offensichtlich werde im roten Wien keine Chance für billige Provokation ausgelassen. Jetzt habe der Schweizer Christoph Büchel die Möglichkeit erhalten, sich in der Bundeshauptstadt gut bezahlt über uns lustig zu machen. Die Stadt Wien fördert bereits die Sado-Maso-Fortbildungskurse im Amerlinghaus (vielleicht demnächst auch in den Volkshochschulen?) und jetzt auch noch einen Swinger Club in der Secession, zeigt sich Jung in seiner Rede im Gemeinderat empört. Es gehe hier nicht um eine Kritik an sexuellen Praktiken, von Kunst kann bei öffentlichem Gruppensex aber auch keine Rede sein. Die persönliche "Selbstverwirklichung" auf diesem Gebiet, solange es privat bleibe und niemand unter Druck gesetzt werde, sei jedem unbenommen. Aber die öffentliche Reklame für einen, doch zumindest anrüchigen Klub, die dessen Betreiber weidlich ausnützen, gefördert von der öffentlichen Hand, sei eindeutig zu viel. Die Ausreden, dass keine öffentlichen Gelder zum Tragen kommen, seien außerdem mehr als durchsichtig und längst widerlegt, so Jung. Die Sozialdemokratie habe, was die Zumutbarkeit gegenüber dem Bürger betreffe, jegliches Maß verloren - bei der Migration, im Gemeindebau und auch im Bereich der so genannten Kunstszene. Skandale, wie beim Ronacher würden unter den Tisch gekehrt, Millionen hinausgeworfen, Traumgagen an Direktoren verteilt, die Defizite einfahren - alles verteidigt vom Kulturstadtrat, kritisiert Jung weiter. Unsummen werden unter dem Deckmantel der Kunst ausgegeben, Einzelpersonen bereichern sich dabei, während gleichzeitig über tausend Menschen in Wien frieren und keinen Heizkostenzuschuss bekommen. Ihnen ist kalt, weil ihnen die rote Stadtverwaltung "das Gas abgedreht hat". Es gebe echte Armut, die es zu bekämpfen gilt, aber die Stadt Wien fördert lieber Sexorgien, so Jung abschließend. Rückfragehinweis: Klub der Freiheitlichen, Pressestelle Tel.: (01) 4000 / 81 798 * 26.2.2010 FPÖ ad Sexession: Orgien und Gruppensex, der Wiener Steuerzahler peckts!Was fällt den Roten sonst noch ein? Gruppensex auf Krankenschein? Der Mailath ist ein schlimmer Bub * 25.2.2010 Grüne Wien: Lächerliche Doppelmoral und Heuchelei bei Secessions-Diskussion
Schreuder: "Der Zeit ihre Kunst, der Kunst ihre Freiheit" auch 2010 noch aktuell Als lächerlich bezeichnet Grün-Gemeinderat Marco Schreuder, die Doppelmoral und Heuchelei in der Diskussion rund um die Ausstellung des Schweizer Künstlers Christoph Büchel in der Secession. "Die Ausstellung von Büchel ist eine provokante Aktion, die den Umgang der Gesellschaft mit dem Thema Sexualität darstellt. Dem Künstler ist es gelungen, genau jene gesellschaftlichen Kräfte auf den Plan zu rufen, die einen bigotten Umgang mit dem Thema Sexualität an den Tag legen. "Wollen PolitikerInnen tatsächlich als ZensorInnen der Kunst auftreten, die entscheiden, was gut oder schlecht, förderungswürdig, zumutubar oder unzumutbar, moralisch oder unmoralisch ist?" fragt Schreuder. "Das Motto der Secession - "Der Zeit ihre Kunst, der Kunst ihre Freiheit" - muss im zweiten Jahrzehnt des 21. Jahrhunderts anscheinend noch immer erkämpft werden", so Schreuder abschließend. Rückfragehinweis: * 25.2.2010: FPÖ-Ebinger / Jung: Dringliche Anfrage zu "Gruppensex in der Secession"Die Gemeinderäte der FPÖ Wien, LAbg. Mag. Gerald Ebinger und LAbg. Mag. Wolfgang Jung kündigen für die morgige Gemeinderatsdebatte eine dringliche Anfrage zur aktuellen "Gruppensex-Ausstellung" in der Secession an. Bis 19. April (erg. 2010) sollen nun täglich außer Montag und Sonntag ab 21 Uhr im Untergeschoß der Secession, einem ehrwürdigen Wiener Ausstellungshaus, erotische Turnübungen stattfinden. Initiator dieses "Swingerclubs" ist der Schweizer Künstler Christoph Büchel. Demnach also Gruppensex in der Wiener Secession, die jährlich mit 550.000 Euro Steuergeld durch die Stadt Wien, Dr. Mailath - Pokorny, SPÖ, und das Unterrichts- und Kunstministerium, Bundesministerin Dr. Claudia Schmied, SPÖ, gefördert wird! Darüber hinaus wurde das Gebäude für diese "Ausstellung" mit 90.000 Euro in einen Tempel der Lust (inklusive Sado-Maso-Kammer) umgewandelt. Auch die Bezirksvorsteherin des ersten Wiener Gemeindebezirks Ursula Stenzel, ÖVP, stimmte der Veranstaltung zu und bewilligte die ausgedehnten Betriebszeiten bis 4 Uhr früh, halten Ebinger und Jung fest. Wer seine Bedürfnisse also in der Secession auslebt, schafft Kunst. Ob freilich außerhalb der Secession alles Kunst ist, was den Bedürfnissen entspringt, ist die große andere Frage, so Ebinger und Jung. Die FPÖ Wien stellt nachfolgende dringliche Anfrage: Gemäß § 36 der Geschäftsordnung für den Gemeinderat wird beantragt, dass die Anfrage mündlich begründet und verlesen wird und hierauf eine Debatte über den Gegenstand stattfindet. (Schluss) Rückfragehinweis: Klub der Freiheitlichen, Pressestelle Tel.: (01) 4000 / 81 798 * 25.2.2010: ÖVP Innere Stadt zum Sexskandal: Secession soll Förderungen offenlegenRückzahlung gefordert - Debatte prolongiert - AK scheint als Sponsor auf Die für so ein Projekt erforderlichen Ansuchen des Secession-Vereines, die dem Bezirk vorlagen, lauteten u.a. wortwörtlich auf Rückfragehinweis: OTS0172 2010-02-25/12:17 * 23.2.2010: BZÖ-Widmann: Swinging-Secession mit 550.000 Euro Steuergeldern gefördertIm Wiener Ausstellungshaus Secession ist derzeit ein Swingerclub untergebracht. Partnertausch-Treff als Konzeptkunst: Für BZÖ-Abgeordneten Rainer Widmann eine perverse Steuergeldvernichtung. "Ein Swingerclub unter dem Deckmantel der Kunst auf Kosten der Steuerzahler ist inakzeptabel", so Widmann, der eine entsprechende parlamentarische Anfrage an Bundesministerin Schmied ankündigt. Das Unterrichts- und Kunstministerium fördere die Secession mit jährlich 220.000 Euro. Zusätzlich erhalte das "Museum" 330.000 Euro Förderung durch die Stadt Wien. Die Secession selbst hat 90.000 Euro in ihren hauseigenen Sexklub gesteckt. "Unterrichtsministerium und Stadt Wien sollen diese 90.000 Euro sofort von der Secession zurückfordern. Außerdem wird hier ein Gewerbe ausgeübt, das sicherlich in der Secession nicht genehmigt ist. Privat kann jeder im Rahmen der Gesetze machen was er will, aber auf Kosten der Steuerzahlerinnen und Steuerzahler kann und darf ein Sexklub unter dem Deckmantel der Kunst nicht finanziert werden", so Widmann. Rückfragehinweis: Pressereferat Parlamentsklub des BZÖ * 23.2.2010: Secession: Strache gegen SPÖ-geförderten Gang BangMissbrauch von Steuergeldern sofort einstellen Heftige Kritik an der von der SPÖ mit Steuergeldern geförderten Swinger-Orgie in der Secession, die jährlich 330.000 Euro aus dem Wiener Budget einstreift, übt der Wiener FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache. Die Rathaus-SPÖ muss schon völlig durchgeknallt sein, wenn sie öffentlichen Gruppensex mit 90.000 Euro, die der Umbau für die Realiserung der verschwitzten Phantasien eines "Künstlers" aus der Schweiz verschlungen hat, unterstützt. Nicht nur, dass SPÖ-Kulturstadtrat Mailath-Pokorny die ebenfalls aus Steuergeldern finanzierten Luxusgehälter im Wiener Kulturbetrieb nicht preisgeben will, schmeißt er öffentliche Mittel auch noch für Gruppensex-Orgien aus den Fenstern des Rathauses. Diese dümmliche Provokation mit dem Segen auch von Häupl, Brauner & Co. reiht sich in die von der SPÖ geförderten Ausstellungen mit wirklichem "Tiefgang", was das Niveau betrifft, ein. Die Machwerke des verurteilten Kinderschänders Otto Mühl ebenfalls in der Secession oder perverse Ausstellungen mit Leichenschändungen und Kindesmissbrauch im Kunsthaus haben bereits gezeigt, was die SPÖ in Wien als förderungswürdige Kunst einschätzt. Auch hier wird sich unter einem Bürgermeister Strache einiges ändern. Rückfragehinweis: FPÖ-Wien 01-4000/81747 => Kommentare & Postings eintragen
* 23.2.2010 PULS 4:"Talk of Town - Darüber spricht Österreich"Swingerclub-Skandal in Secession - ist unter dem Deckmantel der Kunst alles erlaubt? Rückfragehinweis: OTS0175 2010-02-23/13:17 |