Wien

Secession

Adresse: Friedrichstraße 12, 1010 Wien
Verkehrsanbindung: U-Bahn: U1, U2, U4 Station Karlsplatz, Straßenbahn: 1, 2, D, J Station Staatsoper
Telefon: +43/1/587 53 07

Das Ausstellungsgebäude der Wiener Secession, umgangssprachlich einfach Secession genannt wurde 1897/98 von Joseph Maria Olbrich errichtet. Das Gebäude gilt als ein Hauptwerk des europäischen Jugendstils.


Fotos: Wiener Secession- Frontansicht; © Wien-konkret



Fotos: Wiener Secession- Frontansicht; © Wien-konkret

Die Kosten für das Gebäude wurden großteils von den Künstlern selbst aufgebracht, die Stadt Wien stellte allerdings den Baugrund gratis zur Verfügung, angeblich nach persönlicher Vorsprache Josef Engelharts bei Bürgermeister Karl Lueger. Für die Stadt stand die Errichtung des Gebäudes im Zusammenhang mit der Regulierung des Wienflusses und der Neugestaltung des Karlsplatzes, die aber Stückwerk blieb. So war etwa eine Allee zwischen Karlskirche und Secessionsgebäude geplant.

Auch formal nimmt das Gebäude auf die Karlskirche Bezug, besonders durch seine goldfarbene Kuppel (einem Blätterwerk aus vergoldeter Bronze).

Unterhalb der Kuppel prangt in goldenen Lettern der Wahlspruch der Secession: Der Zeit ihre Kunst, der Kunst ihre Freiheit. Links neben der Eingangstür findet sich ein zweiter Wahlspruch: Ver Sacrum (Heiliger Frühling), der die Hoffnung auf eine neue Kunstblüte ausdrücken soll.

Das Gebäude ruht auf acht Meter hohen Betonsäulen, die bis zum Ottakringer Bach reichen, der dort unterirdisch fließt.

Gustav Klimt als Präsident der Secession nahm maßgeblichen Einfluss auf die Gestaltung im Sinn einer Beruhigung der flamboyanteren ersten Entwürfe Olbrichs. Von seinem Bruder Georg stammt auch der Entwurf der bronzenen Eingangstüren.

Rechts neben dem Gebäude steht die Bronzestatue des Marc Anton von Arthur Strasser. Der römische Feldherr wird hier als träge und dekadent dargestellt, was vielleicht einen Kommentar zum Zeitgefühl des Fin-de-Siècle darstellt.


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Kategorie: Wiener Wahrzeichen, Sehenswürdigkeiten in Wien



Exkurs: Ausstellung "Element6" (Achtung: mit Steuergeld finanzierter Swingerclub)

Ausstellung Element 6 in der Secession

Seit 20. Februar 2010 schreibt man die "Secession" neuerdings "Sexession". Warum? 

Inhalte der Ausstellung "Element 6":
Raum für Sexkultur, Dancefloor, Swingerclub, Darkroom, Dance-Erotik, Miss Sexy-Wahl, Body-Painting, Lack Leder Latex, Masken Mystik, Bondage, LAdies Room, Striptease Show.

Öffnungszeiten "Element6": Vom 20. Februar bis 18. April 2010 täglich außer Montag und Sonntag ab 21 Uhr im Untergeschoß der Secession. Di-Mi 21:00 - 02:00 und Do-Sa 21:00 - 04:00 Uhr

Publikum: Jeder, der über 18 Jahre alt ist und bereit zwischen 6 und 42 Euro zu zahlen, darf mitmachen.

Die Secession wird unterstützt von:

Erste Bank / Wien Kultur / Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur / Pro Helvetia / Die Freunde der Secession

Kooperations-, Medienpartner, Sachsponsoren:
armstark / bene / Der Standard / Element6 / Ö1 Club / Silver Server / hs art service austria GmbH / Leiner / Trumer Privatbrauerei

Heftige Kritik über den => Sexskandal Secession
 




Stellungnahmen Secession

Swinger-Clubs seit 18. April 2010 beendet

Liebes Wien-konkret-Team,ich möchte gerne darauf hinweisen, dass die Ausstellung von Christoph Büchel, deren Teil die Installation eines Swinger-Clubs war, seit 18. April 2010 beendet ist. Sie können den Hinweis auf Element 6 also getrost entfernen.Unsere aktuelle Ausstellung: Lara Almarcegui, bis 7. November. Informationen zu den anschließenden Ausstellungen finden Sie auf unserer Hompage www.secession.at

mit freundlichen Grüßen,
Kathrin Schweizer                  E-mail 20. Oktober 2010

Anmerkung Wien-konkret: Der Skandal bleibt online, bis das öffentliche Fördergeld zurückgezahlt wurde.



* 26.2.2010 FPÖ-Jung zu Secession: Mehr Heizkostenzuschuss statt rotem Gruppensex

FPÖ zum Secessionsskandal

SPÖ verprasst Steuergeld, während tausende Menschen frieren

Offensichtlich werde im roten Wien keine Chance für billige Provokation ausgelassen. Jetzt habe der Schweizer Christoph Büchel die Möglichkeit erhalten, sich in der Bundeshauptstadt gut bezahlt über uns lustig zu machen. Die Stadt Wien fördert bereits die Sado-Maso-Fortbildungskurse im Amerlinghaus (vielleicht demnächst auch in den Volkshochschulen?) und jetzt auch noch einen Swinger Club in der Secession, zeigt sich Jung in seiner Rede im Gemeinderat empört.

Es gehe hier nicht um eine Kritik an sexuellen Praktiken, von Kunst kann bei öffentlichem Gruppensex aber auch keine Rede sein. Die persönliche "Selbstverwirklichung" auf diesem Gebiet, solange es privat bleibe und niemand unter Druck gesetzt werde, sei jedem unbenommen. Aber die öffentliche Reklame für einen, doch zumindest anrüchigen Klub, die dessen Betreiber weidlich ausnützen, gefördert von der öffentlichen Hand, sei eindeutig zu viel. Die Ausreden, dass keine öffentlichen Gelder zum Tragen kommen, seien außerdem mehr als durchsichtig und längst widerlegt, so Jung.

Die Sozialdemokratie habe, was die Zumutbarkeit gegenüber dem Bürger betreffe, jegliches Maß verloren - bei der Migration, im Gemeindebau und auch im Bereich der so genannten Kunstszene. Skandale, wie beim Ronacher würden unter den Tisch gekehrt, Millionen hinausgeworfen, Traumgagen an Direktoren verteilt, die Defizite einfahren  - alles verteidigt vom Kulturstadtrat, kritisiert Jung weiter.

Unsummen werden unter dem Deckmantel der Kunst ausgegeben, Einzelpersonen bereichern sich dabei, während gleichzeitig über tausend Menschen in Wien frieren und keinen Heizkostenzuschuss bekommen. Ihnen ist kalt, weil ihnen die rote Stadtverwaltung "das Gas abgedreht hat". Es gebe echte Armut, die es zu bekämpfen gilt, aber die Stadt Wien fördert lieber Sexorgien, so Jung abschließend.

Rückfragehinweis:    Klub der Freiheitlichen, Pressestelle   Tel.: (01) 4000 / 81 798
OTS0295    2010-02-26/18:06



* 26.2.2010 FPÖ ad Sexession: Orgien und Gruppensex, der Wiener Steuerzahler peckts!

FPÖ zum Sexskandal in der Secession

Was fällt den Roten sonst noch ein? Gruppensex auf Krankenschein?

Der Mailath ist ein schlimmer Bub
und fördert einen Swingerclub!
Er dürfte nicht ganz richtig ticken,
90.000 nur für´s ??

Im Oktober werden wir die Wähler fragen,
was die zu diesem Schmutz so sagen.
Während alte Leute frieren,
lässt Häupl schwitzend kopulieren.

Sex "Kunst" - wichtig wie ein Kropf
und ein Brett vorm roten Kopf.
Gang-Bang-Orgien in rot -
ist die SPÖ jetzt aus dem Lot?

Ob Gang-Bang oder Fesselspiel -
was zu viel ist, ist zu viel
Der Mailath swingt, die Brauner lacht -
wenn das ist Kunst - dann gute Nacht!

Rückfragehinweis:    FPÖ-Wien, Pressestelle
OTS0288    2010-02-26/16:48



* 25.2.2010 Grüne Wien: Lächerliche Doppelmoral und Heuchelei bei Secessions-Diskussion

Grüne zum Sexskandal in der Secession

Schreuder: "Der Zeit ihre Kunst, der Kunst ihre Freiheit" auch 2010 noch aktuell

Als lächerlich bezeichnet Grün-Gemeinderat Marco Schreuder, die Doppelmoral und Heuchelei in der Diskussion rund um die Ausstellung des Schweizer Künstlers Christoph Büchel in der Secession. "Die Ausstellung von Büchel ist eine provokante Aktion, die den Umgang der Gesellschaft mit dem Thema Sexualität darstellt. Dem Künstler ist es gelungen, genau jene gesellschaftlichen Kräfte auf den Plan zu rufen, die einen bigotten Umgang mit dem Thema Sexualität an den Tag legen.

"Wollen PolitikerInnen tatsächlich als ZensorInnen der Kunst auftreten, die entscheiden, was gut oder schlecht, förderungswürdig, zumutubar oder unzumutbar, moralisch oder unmoralisch ist?" fragt Schreuder. "Das Motto der Secession - "Der Zeit ihre Kunst, der Kunst ihre Freiheit" - muss im zweiten Jahrzehnt des 21. Jahrhunderts anscheinend noch immer erkämpft werden", so Schreuder abschließend.

Rückfragehinweis:
   Pressereferat, Tel.: (++43-1) 4000 - 81814, presse.wien@gruene.at
OTS0214    2010-02-25/13:40



* 25.2.2010: FPÖ-Ebinger / Jung: Dringliche Anfrage zu "Gruppensex in der Secession"

FPÖ zum Sexskandal in der Wiener Secession

Die Gemeinderäte der FPÖ Wien, LAbg. Mag. Gerald Ebinger und LAbg. Mag. Wolfgang Jung kündigen für die morgige Gemeinderatsdebatte eine dringliche Anfrage zur aktuellen "Gruppensex-Ausstellung" in der Secession an.

Bis 19. April (erg. 2010) sollen nun täglich außer Montag und Sonntag ab 21 Uhr im Untergeschoß der Secession, einem ehrwürdigen Wiener Ausstellungshaus, erotische Turnübungen stattfinden. Initiator dieses "Swingerclubs" ist der Schweizer Künstler Christoph Büchel. Demnach also Gruppensex in der Wiener Secession, die jährlich mit 550.000 Euro Steuergeld durch die Stadt Wien, Dr. Mailath - Pokorny, SPÖ, und das Unterrichts- und Kunstministerium, Bundesministerin Dr. Claudia Schmied, SPÖ, gefördert wird! Darüber hinaus wurde das Gebäude für diese "Ausstellung" mit 90.000 Euro in einen Tempel der Lust (inklusive Sado-Maso-Kammer) umgewandelt. Auch die Bezirksvorsteherin des ersten Wiener Gemeindebezirks Ursula Stenzel, ÖVP, stimmte der Veranstaltung zu und bewilligte die ausgedehnten Betriebszeiten bis 4 Uhr früh, halten Ebinger und Jung fest.
"Swingerclubs" sind Treffpunkte, an denen die Möglichkeit zu Gruppensex und Partnertausch geboten wird. Partnertausch-Treff als Konzeptkunst? Christoph Büchel bezeichnet sein Unterfangen als Kunstinstallation "Raum für Sexkultur". Co-Produzent ist der "Bar-Club E6", der folgende Zeilen zu seinem Motto zählt: "Eine Atmosphäre zu schaffen, in der Frauen sich wohl fühlen und als individuelle sexuelle Wesen, nicht als Objekte wahrgenommen werden, ist unser größter Anspruch. Wir schaffen Raum für Sexkultur." Jeder, der über 18 Jahre alt ist und bereit zwischen 6 und 42 Euro zu zahlen, darf an dem Sündenpfuhl mitmachen. An den Einnahmen schneidet die Secession mit.
Bürgermeister Häupl meint dazu in der Tageszeitung "Österreich" vom 24. Feb. 2010: "Ich denke jedoch nicht im Entferntesten an eine Rücknahme der Förderung. Denn eigentlich gehe ihn das auch nichts an ...". Der Kulturstadtrat freut sich schon auf einen Lokalaugenschein in der Secession. Wörtlich: "Ich werde dort auch hingehen, um mir selbst ein Urteil bilden zu können." Na viel Spaß, wird sich so mancher Wiener denken.

Wer seine Bedürfnisse also in der Secession auslebt, schafft Kunst. Ob freilich außerhalb der Secession alles Kunst ist, was den Bedürfnissen entspringt, ist die große andere Frage, so Ebinger und Jung.

Die FPÖ Wien stellt nachfolgende dringliche Anfrage:
1) Welche gesetzlichen Auflagen beziehungsweise Vorschriften (Feuerpolizei, Hygiene, Nassräume,...) müssen konzessionierte sog. "Swingerclubs" bzw. Laufhäuser erfüllen?
2) Waren diese Voraussetzungen bei der Kunstinstallation von Christoph Büchel in der Secession gegeben?
3) Wer kontrollierte diese behördlichen Vorgaben wie oft?
4) Wird die Vergnügungssteuer in voller Höhe eingehoben oder findet hier eine konkurrenzverzerrende  Begünstigung statt, weil ein normaler "Swingerbetrieb" im Rahmen einer Ausstellung betrieben wird?
5) Können sie garantieren, dass der "Bar-Club E6" für die Einnahmen, Getränke und dergleichen Körperschaftssteuer und Umsatzsteuer bzw. Getränkesteuer abführt?
6) Die Umbaukosten von 90.000 Euro werden laut GR Woller (SPÖ) von den Einnahmen durch den "Swingerclub" abgedeckt. Dies sind aber nicht die gesamten Kosten, die Räumlichkeiten müssen ja auch wieder rückgebaut werden. Können sie garantieren, dass die Einnahmen nach Steuer tatsächlich diesen Gesamtbetrag abdecken können oder bleibt ein Restbetrag aus Förderungen über?
7) Ist es üblich, dass die Stadt Wien Gewerbeunternehmen durch von ihnen subventionierte Institute Fördermittel für Investitionen vorschießt?
8) Können Sie ausschließen, dass im Rahmen dieser "Performance", "Raum für Sexkultur", auch professionelle Sexarbeiterinnen an den Vergnügungen teilnahmen bzw. noch teilnehmen?
9) Welche Maßnahmen wurden ergriffen, dass Personen vor Ort nicht mit Geschlechtskrankheiten oder HIV infiziert werden?
10) Gab es bei der Vergabe der Kunstinstallation an einen "Swingerclub" in der Secession eine Ausschreibung?
11) Wenn ja, zu welchen Kriterien?
12) Wussten Sie im Vorfeld der Kunstaktion darüber Bescheid?
13) Wenn ja, waren Sie damit einverstanden?
14) In welchen anderen Wiener Kultureinrichtungen sind derartige Kunstimpressionen mit "Swingerclubs" in Zukunft geplant?
15) Werden diese auch mit Steuergeld indirekt gefördert.
16) Nach welchen Kriterien sind die Eintrittspreise im Rahmen von sechs bis 42 Euro zu entrichten und inwieweit sind diese gendergerecht?
17) Welche anderen, einem "Swingerclub" ähnlichen Einrichtungen, mit Ausnahme der SadoMasoSzene im Ammerlinghaus werden durch die Stadt Wien in Zukunft noch gefördert werden?
18) Sehen sie diese Form der "ars amandi" auch als förderungswürdige Kunst?
19) Ursula Stenzel, Vorsteherin des Bezirks Innere Stadt, zu dem die Secession gehört, hat in einer Aussendung gemeint: "Unter Vortäuschung falscher Tatsachen wurde die Zustimmung des Bezirkes zu einer Veranstaltung im Rahmen einer Kunstausstellung in der Secession erschlichen, weil weder im Konzessionsansuchen noch bei der Eignungsfeststellung der Secession für die besagte Ausstellung von einer Gruppensex-Veranstaltung die Rede war". Fehlt nun die Bewilligung aus dem Grund der Nichtigkeit, wird diese aufgrund der Erschleichung unter Vorgabe falscher Tatsachen entzogen oder bleibt die Bewilligung trotz Täuschung bestehen?
20) Werden Sie sich dafür einsetzen, dass diese Kunstinstallation bis April 2010 bestehen bleibt?

Gemäß § 36 der Geschäftsordnung für den Gemeinderat wird beantragt, dass die Anfrage mündlich begründet und verlesen wird und hierauf eine Debatte über den Gegenstand stattfindet. (Schluss)

Rückfragehinweis: Klub der Freiheitlichen, Pressestelle     Tel.: (01) 4000 / 81 798
OTS0180    2010-02-25/12:38



* 25.2.2010: ÖVP Innere Stadt zum Sexskandal: Secession soll Förderungen offenlegen

ÖVP zum Sexskandal in der Secession

Rückzahlung gefordert - Debatte prolongiert - AK scheint als Sponsor auf

Die Debatte rund um die von Christoph Büchel bewusst inszenierten Provokationsversuche in der Wiener Secession durch einen Swingerclub führt jetzt zwangsläufig auch zu einer Diskussion über die Kunstförderung der Stadt Wien, des Bundes, aber auch der Arbeiterkammer sowie zur Forderung nach Rückzahlung der Förderungen. "Hier liegt nach Ansicht vieler ein Missbrauch von Steuergeldern vor. Die Diskussion wäre schnell vom Tisch, wenn die Rückzahlung erfolgte", erklärte Bezirksvorsteherin Ursula Stenzel im Zusammenhang mit der anhaltenden Diskussion über ein "Kunstprojekt" in der Wiener Secession im 1. Bezirk.

Die laufende Debatte und die vielen offenen Fragen würden es zudem notwendig machen, dass alle Förderungen aus Steuer- und AK-Kammergeldern (letztere scheint ebenfalls als Sponsor der Secession auf) offengelegt werden. Der zuständige Kulturstadtrat Mailath-Pokorny sei hier jedenfalls am Zug und müsse handeln.

Steuergelder für Swingerclub und Gruppensex
Zum Genehmigungsverfahren der Stadt Wien selbst, das u.a. grundsätzlich auch Stellungnahmen des Bezirkes vorsieht, meinte Bezirksvorsteherin Stenzel: "Es ist ein Armutszeugnis und beschämend, dass sich die Veranstalter durch das Verschweigen der ganzen Wahrheit und somit durch das schriftliche Vortäuschen falscher Tatsachen eine positive Stellungnahme des Bezirks für die Ausstellung plus Rahmenprogramm erschlichen haben - wobei von Swingerclub und Gruppensex keine Rede war." Hier liege eine grobe Täuschung vor. Es stelle sich aber auch prinzipiell die Frage, ob jemand, der auf diese Weise auf sich aufmerksam machen müsse, als Kultureinrichtung förderungswürdig sei.

Die für so ein Projekt erforderlichen Ansuchen des Secession-Vereines, die dem Bezirk vorlagen, lauteten u.a. wortwörtlich auf
- "Abänderung der Eignungsfeststellung der Secession für eine Ausstellung (Nachtklub mit einer Bühne, Separees und Bar) mit einer temporären Raumaufteilung im ersten Kellergeschoß vom 18.2.2010 bis 18.4.2010)  und im Konzessionsansuchen für das Rahmenprogramm der Ausstellung wurde wortwörtlich  Folgendes geschrieben:
- Der Verein "Vereinigung bildender KünsterlInnen Wiener Secession", mit dem Sitz in Wien 1, Friedrichsstraße 12, hat um Erstreckung der Sperrstunde nach dem Wr. Veranstaltungsgesetz für eine Ausstellung ("Christoph Büchel - Element-6") und Rahmenprogramm in Form von musikalischen Darbietungen (Tonträger) mit Publikumstanz (Themenparties und Kostümfeste) für den Standort Wien 1, Friedrichstraße 12, Wiener Secession - Ausstellungsräume im Untergeschoß... ersucht.

Rückfragehinweis:
   Büro Stenzel, Bezirksvorstehung Wien Innere Stadt
   Angelika Mayrhofer-Battlogg MSc
   Tel.: 01/4000 DW 01115, DW 01118     mailto:may@b01.magwien.gv.at

OTS0172    2010-02-25/12:17



* 23.2.2010: BZÖ-Widmann: Swinging-Secession mit 550.000 Euro Steuergeldern gefördert

BZÖ zum Sexklub in der Secession

Im Wiener Ausstellungshaus Secession ist derzeit ein Swingerclub untergebracht. Partnertausch-Treff als Konzeptkunst: Für BZÖ-Abgeordneten Rainer Widmann eine perverse Steuergeldvernichtung. "Ein Swingerclub unter dem Deckmantel der Kunst auf  Kosten der Steuerzahler ist inakzeptabel", so Widmann, der eine entsprechende parlamentarische Anfrage an Bundesministerin Schmied ankündigt. Das Unterrichts- und Kunstministerium fördere die Secession mit jährlich 220.000 Euro. Zusätzlich erhalte das "Museum" 330.000 Euro Förderung durch die Stadt Wien. Die Secession selbst hat 90.000 Euro in ihren hauseigenen Sexklub gesteckt.

"Unterrichtsministerium und Stadt Wien sollen diese 90.000 Euro sofort von der Secession zurückfordern. Außerdem wird hier ein Gewerbe ausgeübt, das sicherlich in der Secession nicht genehmigt ist. Privat kann jeder im Rahmen der Gesetze machen was er will, aber auf Kosten der Steuerzahlerinnen und Steuerzahler kann und darf ein Sexklub unter dem Deckmantel der Kunst nicht finanziert werden", so Widmann.

Rückfragehinweis:  Pressereferat Parlamentsklub des BZÖ
OTS0163    2010-02-23/12:54



* 23.2.2010: Secession: Strache gegen SPÖ-geförderten Gang Bang

FPÖ zum Gruppensex in der Secession

Missbrauch von Steuergeldern sofort einstellen

Heftige Kritik an der von der SPÖ mit Steuergeldern geförderten Swinger-Orgie in der Secession, die jährlich 330.000 Euro aus dem Wiener Budget einstreift, übt der Wiener FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache. Die Rathaus-SPÖ muss schon völlig durchgeknallt sein, wenn sie öffentlichen Gruppensex mit 90.000 Euro, die der Umbau für die Realiserung der verschwitzten Phantasien eines "Künstlers" aus der Schweiz verschlungen hat, unterstützt.  

Nicht nur, dass SPÖ-Kulturstadtrat Mailath-Pokorny die ebenfalls aus Steuergeldern finanzierten Luxusgehälter im Wiener Kulturbetrieb nicht preisgeben will, schmeißt er öffentliche Mittel auch noch für Gruppensex-Orgien aus den Fenstern des Rathauses. Diese dümmliche Provokation mit dem Segen auch von Häupl, Brauner & Co. reiht sich in die von der SPÖ geförderten Ausstellungen mit wirklichem "Tiefgang", was das Niveau betrifft, ein.

Die Machwerke des verurteilten Kinderschänders Otto Mühl ebenfalls in der Secession oder perverse Ausstellungen mit Leichenschändungen und Kindesmissbrauch im Kunsthaus haben bereits gezeigt, was die SPÖ in Wien als förderungswürdige Kunst einschätzt. Auch hier wird sich unter einem Bürgermeister Strache einiges ändern.

Rückfragehinweis: FPÖ-Wien  01-4000/81747
OTS0139    2010-02-23/12:08





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* 23.2.2010 PULS 4:"Talk of Town - Darüber spricht Österreich"

Swingerclub-Skandal in Secession - ist unter dem Deckmantel der Kunst alles erlaubt?

Ganz Österreich diskutiert derzeit über einen Swingerclub, der mit Steuergeldern gefördert wird - und das im Zeichen der Kunst. Der Schweizer Künstler Christoph Büchel sorgt für diesen veritablen Kunstaufreger. Mit dem Hintergrund, reale Gesellschaftszustände abzubilden, bespielt er die Wiener Secession nun mit einem echten Swingerclub. Tagsüber werden die Besucher/innen durch die leeren Räumlichkeiten des Swingerclubs geschickt, in der Nacht läuft der Club unter dem Namen "Element6" voll an. Bezirksvorsteherin Ursula Stenzel ist empört: "Unter Vortäuschung falscher Tatsachen" habe man sich die Zustimmung des Bezirkes für das Projekt "erschlichen", heißt es aus dem Büro der ÖVP-Politikerin. SP-Kulturstadtrat Andreas Mailath-Pokorny steht zu dem Projekt und will nicht Zensurbehörde sein.

Talk of Town - darüber spricht Österreich
Mittwoch, 24. Februar 2010 um 19:45 Uhr auf PULS 4
Moderation: Manuela Raidl
Thema: Swingerclub-Skandal in Secession - ist unter dem Deckmantel der Kunst alles erlaubt?
Gäste: Dr. Gerald Matt [Kunsthallen Chef], Michael Jeannée [Krone Kolumnist] sowie Swingerclub Chefin Gabi Högler  Live zugeschalten: Bezirksvorsteherin Dr. Ursula Stenzel

Rückfragehinweis:
   Alexandra Hammer-Pohlau
   Unternehmens- und Programmkommunikation PULS 4
   0043 [0] 1/368 77 66-128     alexandra.hammer-pohlau@sevenonemedia.at

OTS0175    2010-02-23/13:17