Wien

Tiergarten Schönbrunn: Allgemeine Info

Tiergarten Schönbrunn in Wien:



Tiergarten Schönbrunn in Wien: Eingang - Besuch mit der ganzen Familie - Giraffe; © Wien-konkret

Adresse: Maxingstraße 13b, 1130 Wien
Öffis: U-Bahn U4 Station Hietzing
Telefon: 01 87792940

Öffnungszeiten 2013: 
Februar  9:00–17:00 / März  9:00–17:30 / April bis September 9:00–18:30 / Oktober (bis Ende Sommerzeit)  9:00–17:30 / November+Dezember  9:00–16:30 

Tageskarten Tiergarten (Tickets):
Erwachsene  15 €  / Kinder und Jugendliche 6-19 J. 7 €  / Ermäßigte Karten: 7 €
Kinder bis 6 Jahre  frei

Unterkünfte in der Nähe: => Hotels 13. Bezirk  => Hotels 12. Bezirk



Tiergarten Schönbrunn: freie Gehege






Tiergarten Schönbrunn: freie Gehege


Fütterungen der Tiere:

*   10:00 Afrikanischer Elefant / Wiener Hochflugtaube / Orang-Utan (täglich)
*   10:30 Mähnenrobbe / SeychellenRiesenschildkröte (täglich außer Samstag)
*   11:00 Königspinguin / Felsenpinguin (tägl.) / Arktischer Wolf (Mo, Di, Fr. Sa. So.)
*   11:15 Einführung in die Welt der Schrecken (tägl.)
*   11:30 Schmutzgeier (Sonntag) / Fische im Korallenriff (Mo - Fr ) Tiere im Affenhaus (tägl.)
*   11:45 Humboldtpinguin (tägl.)
*   13:00 Zwergotter (tägl.) / Kugel - Gürteltier (Montag - Freitag)
*   13:30 Piranha (Montag*) / Waldrapp / Weißrüssel Nasenbär (tägl.)
*   14:00
          o Sibirischer Tiger (Mo, Di, Do, Fr, So)
          o Jaguar (Mo, Di, Do, Fr, So)
          o Schützenfisch (täglich)
*   14:15 Tropengewitter im Regenwaldhaus (tägl.)
*   14:30 Großer Ameisenbär / Großer Panda / Orang-Utan (tägl.)
*   15:00 Gepard (Mo, Mi, So) / Afrikanischer Elefant (tägl.)
*   15:30 Mähnenrobbe (tägl.)
*   16:00 Koala (tägl.)
 

Tiere im Tiergarten Schönbrunn: Aquarien und im Freien








Geschichte des Tiergarten Schönbrunn:

Der Tiergarten Schönbrunn ist der älteste Zoo der Welt. Er wurde 1752 auf Anregung des Kaisers Franz I. Stephan von Lothringen, dem Gemahl Maria Theresias von Adrian van Stekhoven neben dem Schloss Schönbrunn errichtet. Kern des Parks war ein Pavillon in dem das kaiserliche Paar frühstücken konnte. Darum waren 13 Tiergehege in Form von Kuchenecken angelegt.

Die zentralen Pavillons und Menageriegebäude wurden von Jean Nicolas Jadot de Ville-Issey errichtet. Bereits 1570 war auf dem Gelände ein Tierpark. Nachdem der Tiergarten 1779 für die Öffentlichkeit frei zugänglich gemacht wurde war der Besuch zunächst kostenlos möglich.

Kaiser Joseph II. organisierte Expeditionen nach Afrika und Amerika um Tiere einzufangen. Als 1828 die erste Giraffe nach Schönbrunn kam wurde auch die Wiener Mode und das Stadtleben beeinflusst. Kleider, Schmuck und andere Dinge wurden „à la giraffe“ gestaltet und Adolf Bäuerle führte sein Theaterstück „Giraffen in Wien“ in der Leopoldstadt (?) auf.

Bis zu Beginn des ersten Weltkrieges stieg die Anzahl der Tierarten auf 712 mit 3500 Einzeltieren. Aufgrund des Krieges und Nahrungsmangels sank der Tierbestand schnell auf 900 Individuen. Nach dem Ende des Kaiserreiches wurde der Zoo von der Republik Österreich übernommen.

Noch verheerender waren die Bombenangriffe am 19. und 21. Februar 1945. Neben zerstörten Gebäuden waren viele getötete Tiere zu beklagen, so dass der Bestand auf 400 Tiere sank. Dem neuen Direktor Dr. Julius Brachetka gelang es aber mit herausragendem Einsatz den Tierpark zu restaurieren.

In den 1980er-Jahren waren so starke wirtschaftliche Einbrüche zu verzeichnen, dass man bereits ans Zusperren dachte. 1992 wurde der Tiergarten aber privatisiert und wird seitdem von Dr. Helmut Pechlaner erfolgreich geführt.

Der Erfolg hat seinen Preis. Durch zahlreiche Sponsoren und nicht unbeträchtlich gestiegenen Eintrittspreisen konnten sämtliche Gehege erneuert und erweitert werden.

Weblinks:  Tiergarten Schönbrunn   

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Video:



Video: Rundgang im Tiergarten Schönbrunn
Videogröße 33 MB; Dauer: 9 min




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Tiergärten sind oft Kritiken ausgesetzt.

Guten Morgen!
Es sollte nicht immer alles schlecht gemacht werden.... es hat alles 2 Seiten. Viele sagen die Tiere leben nicht artgerecht und sind eingesperrt. Stimmt in gewisser Hinsicht.
Man sollte aber nicht vergessen, dass Zoos sehr wohl beim Artenschutz helfen  viele Tiere gäbe es sonst nicht mehr, es ist halt eine Frage, wie wichtig man dies sieht!!
Bei den Pandas weiß doch jeder, dass es eine Leihgabe Chinas ist zur Mithilfe bei Forschung und Artenschutz und umsonst ist gar nichts.
 
lt. Zoo Schönbrunn:
“Seit der Tiergarten Schönbrunn im Jahr 2003 ein Pärchen Große Pandas als Leihgabe aus China bekam, wurden unter anderem mit der finanziellen Unterstützung des Tiergarten Schönbrunn 28 neue Panda-Reservate gegründet. Für den Schutz der Großen Pandas arbeitet der Tiergarten Schönbrunn mit der China Wildlife Conservation Association (CWCA) zusammen. Jährlich werden Weiterbildungskurse für Mitarbeiter der Panda-Schutzgebiete durchgeführt, die abwechselnd in Österreich und in China stattfinden. Dabei können wir uns austauschen und über weiterführende Artenschutzideen sprechen, neue Technologien lernen und so gemeinsam zum Wohl der Großen Pandas beitragen.”
l.Gr. Elfriede                2. Dez. 2012



Pandazucht Tiergarten Schönbrunn: Regimefinanzierung statt Artenschutz?

Vor zwei Wochen veröffentlichte die englische Tageszeitung "The Mail on Sunday" einen kritischen Bericht über die weltweite Zucht der von Großen Pandas. Darin berichten zwei langjährige wissenschaftliche Mitarbeiter der chinesischen Zuchtstation Chengdu, dass das chinesische Regime mit dem Verleih von Pandas an ausländische Zoos Millionen unter dem Deckmantel des Artenschutzes verdient und dieser somit eine einzige "Irreführung der internationalen Öffentlichkeit" ist. Noch schlimmer, die Zucht von Pandas in Gefangenschaft bedrohe, so die Biologen weiter, sogar die letzten wildlebenden Panda-Bestände. Denn die Millionenzahlungen der ausländischen Zoos werden nicht in den Erhalt der immer stärker schrumpfenden Lebensräume investiert.
   EndZOO-Österreich verlangt von der Schönbrunner Zoodirektorin Schratter, noch vor Abschiebung von Panda-Nachwuchs FU HU nach China, nun eine Stellungnahme zu diesem englischen Bericht. "Wir sind sicher, dass Zoodirektorin Schratter seit Jahren wusste, dass das ganze Panda-Zuchtprogramm eine einzige Farce und eine riesige Irreführung der Öffentlichkeit ist. Österreich hat das Recht, zu erfahren, wie viel Schönbrunn jährlich für FU HU's Eltern an das chinesische Regime zahlt", so EndZOO-Sprecher Frank Albrecht. "Der Skandal ist, dass Schönbrunn nicht nur für die Panda-Leihgabe Steuergelder verschwendet, sondern auch für viele andere Projekte, wie z.B. millionenteure und nicht artgerechte Eisbärengehege." 
Rückfragehinweis: EndZOO Österreich Frank Albrecht, Berlagasse 36, 1210 Wien, Telefon 0650-3218978, 6. Nov. 2012



einer meiner Lieblingsplätze

Das war heute eine Freude in Ihr online Magazin zu schauen ! Der erste Blick fällt gleich auf einen positiven Artikel. Der Schönbrunner Tiergarten ist einer meiner Lieblingsplätze in Wien. Habe eine Jahreskarte, damit ich den Zoo auch jederzeit (auch im Winter) für kurze Spaziergänge nutzen kann. Jedenfalls super Ihr Artikel mit Geschichte , aber auch Fütterungszeiten. Wußte ich auch nicht alle. Die Fotos sind so ansprechend, dass man gleich wieder Lust auf einen Zoobesuch bekommt !
Ihnen einen schönen Tag
---r.l.Gr Elfriede     28. Oktober 2010





4.2.2011 Preis für Tiergefängnis Schönbrunn

Man stelle sich folgende Meldung vor: "Hohe Ehre für die Justizanstalt Stein. Sie wurde von einem britischen Gefängnisexperten zum besten Gefängnis Europas gekürt." Absurd und geschmacklos? Ja, ohne Zweifel.
   Doch beim Tiergarten Schönbrunn ist eine solche Auszeichnung Realität und nahezu allen Medien eine unkritische Jubelmeldung wert. Dabei ist der Tiergarten Schönbrunn auch nichts anderes als ein Gefängnis, allerdings "nur" für Tiere. Tiere dürfen bedauerlicherweise noch immer ihrer Freiheit beraubt und lebenslänglich eingesperrt werden. Wenn Schönbrunn als "bester Zoo Europas 2010" geehrt wird, müssen wirkliche Tierfreunde dagegen Protest einlegen. Unter den 26 Kriterien, die für die Bewertung herangezogen wurden, sind einige - wie etwa Artenvielfalt, Marketing und Besucherzahlen - besonders entlarvend. Möglichst viele Tiere sollen ein Maximum an Besuchern anlocken. Es geht bei Zoos immer nur darum, mit Tierleid den größtmöglichen Profit zu erzielen. Der Österreichische Tierschutzverein tritt für ein Umdenken ein: Auch Tiere haben das Recht, in ihren natürlichen Lebensräumen in Freiheit zu leben. Tierfreunde sollten keine Zoos besuchen.
Rückfragehinweis: Peter Gamsjäger
Pressesprecher Österreichischer Tierschutzverein, Tel.: 0662 / 84 32 55-20