Wien
    

27.Jänner 2012 Erste öffentliche Führung

Ort: GARTENPALAIS Liechtenstein, Fürstengasse 1, 1090 Wien
Dauer: 15:00 - 16:00 Uhr
Kosten: € 20,– pro Person (keine Ermäßigungen)
Buchung unter info@palaisliechtenstein.com oder unter 01 319 57 67–153. Anmeldung bis 20. Jänner erforderlich.



Allgemeine Informationen über das Palais Liechtenstein:

Palais Lichtenstein GmbH
Fürstengasse 1, 1090 Wien 

Anreise:

Strassenbahn Linie D bis Station Seegasse oder Bauernfeldplatz
U–Bahn
U2: Station Schottentor, dann Bus Linie 40 A bis Bauernfeldplatz
U4: Station Rossauer Lände, zu Fuss 600 Meter zum Eingang Fürstengasse
U4: Station Friedensbrücke, danach zu Fuss 300 Meter zum Parkeingang
Bus
Linie 40 A bis Bauernfeldplatz
Bushalteplätze Fürstengasse / Ecke Liechtensteinstrasse

Öffnungszeiten:

Im Zuge der Neuausrichtung des Hauses werden die Highlights der Fürstlichen Sammlungen ausschließlich im Rahmen von gebuchten Führungen zu besichtigen sein. Angemeldete Gruppen (bis max. 25 Personen) können von Montag bis Freitag zwischen 09.00 und 16.30 Uhr Führungen mit einem hausinternen Kunstvermittler buchen (Vorlaufzeit: mindestens zehn Tage). Einzelpersonen können ab 27. Jänner an öffentlichen Führungen teilnehmen, die in regelmäßigen Abständen angeboten werden. Die Bekanntmachung der Termine erfolgt ab Februar auf der neuen Website www.palaisliechtenstein.com.

Der Garten ist während der Öffnungszeiten des Museums zugänglich.


BESUCHERSERVICE, INFORMATIONEN, ANMELDUNG ZU FÜHRUNGEN

Tel.: 01- 319 57 67-153
E-Mail: info@palaisliechtenstein.com
Infopoint im Museum

 



Das Palais Lichtenstein

Palais Lichtenstein, Wien

PALAIS LICHTENSTEIN. Die Fürstlichen Sammlungen, Wien / Sammlungen des Fürsten von und zu Liechtenstein, Vaduz.

Seit dem Frühjahr 2004 sind die Sammlungen des Fürsten von Liechtenstein wieder in Wien, ihrem ursprünglichen Ort, beheimatet.

Das Palais Lichtenstein präsentiert auf einer Fläche von 2300 Quadratmetern  über 200 Bilder, Skulpturen und Objekte aus der fürstlichen Kunstkammer,  u.a. eine der größten Rubens-Sammlungen, zentrale Werke von van Dyck, Lucas Cranach und Raffael - ebenso wie Oeuvres von Rembrandt, van Ruysdael und Hamilton. Damit wird ein umfassender Überblick über 400 Jahre europäischer Kunstgeschichte gegeben. Weiters zu sehen sind Waffen, Porzellan, eine umfangreiche Bronzenkollektion sowie eine der schönsten, noch erhaltenen französischen Prunkkutschen.
   Eine ganz besondere Note des fürstlichen Privatmuseums ist das barocke  Gesamtkonzept:  dazu gehören Park und Architektur ebenso wie die Innenausstattung des Palais - so wie die Deckenbilder im Erdgeschoß und in den Stiegenhäusern von Johann Michael Rottmayr, der auch die Kuppel der Wiener Karlskirche freskierte, oder die Deckenbilder des Herkulessaals im O
   Durch die "Wiedereröffnung" des Museums - die Sammlungen wurden in den letzten Tagen des Zweiten Weltkriegs nach Liechtenstein gebracht - können auch bisher nicht der Öffentlichkeit zugängliche Räume des Palais, wie die prachtvolle Bibliothek, besichtigt werden.

Bei der Sammlung handelt es sich um eine der größten und wertvollsten privaten Kunstsammlungen der Welt, deren Hauptstützpunkt allerdings nach wie vor in Vaduz (Liechtenstein) ist. Wie das Palais, so ist auch die Sammlung im Besitz der Stiftung Fürst Liechtenstein.

 

Das Liechtenstein-Museum wurde in der heutigen Form am 29. März 2004 eröffnet.

Gebäude
1687 erwarb Fürst Johann Adam Andreas den Grund in der damaligen Roßau. Um das fertige Palais und seinem Landwirtschaftsbetrieb sollte sich später die Vorstadt Lichtental entwickeln.

Es wurde 1688 ein Wettbewerb gestartet, an dem unter anderem auch der junge Johann Bernhard Fischer von Erlach teilnahm, dessen wenig funktionales "durchlässiges" Projekt vom Fürsten aber verworfen wurde. Er durfte immerhin ein Garten-Belvedere bauen, das allerdings 1872 abgebrochen wurde.

Der Wettbewerb ging an Domenico Egidio Rossi, der aber schon 1692 durch Domenico Martinelli ersetzt wurde. Gebaut wurde eine Mischung aus Stadt- und Landhaus, ein Palazzo in villa. Die Gliederung ist klar und die Bauweise sehr blockhaft mit einem betonten Mittelrisaliten, wie es dem konservativen Geschmack des Fürsten entgegenkam. Nach der Vorschrift des Architekturtraktates von Johann Adam Andreas' Vater, Karl Eusebius wurde das Palais dreistöckig ausgeführt.

1700 war der Rohbau vollendet. Für die malerische Ausstattung wurde ursprünglich der Bologneser Marcantonio Franceschini engagiert, von dem einige Deckenmalereien im ersten Stock stammen. Da er dem Fürsten zu langsam war, wurde Antonio Belucci aus Venedig engagiert, der den Rest des Stockwerkes ausmalte. Das Deckengemälde im Großen Festsaal (dem Herkulessaal) besorgte allerdings Andrea Pozzo. Da diese Künstler aber starben (Pozzo) oder nach Italien zurück gingen, hatte der Fürst nun keinen Maler für das Erdgeschoß.

Nach längerer Suche wurde schließlich Johann Michael Rottmayr für die Ausmalung des Erdgeschoßes engagiert - ursprünglich eine Notlösung, da der Fürst der Ansicht war, dass nur italienische Künstler buon gusto d'invenzione hätten. Da Rottmayr in die ursprüngliche Planung nicht involviert gewesen war, passen seine Malereien nicht ganz mit der Stukkatur zusammen. Die plastische Ausstattung besorgte Giovanni Giuliani, die Stukkatur Santino Bussi.

Garten
Der Garten wurde im Sinn eines klassischen Barockgartens angelegt. Die Vasen und Statuen wurden nach Plänen von Giuseppe Mazza von dem ortsansässigen Giovanni Giuliani ausgeführt. Um 1820 wurde er nach Plänen von Joseph Kornhäusel im klassizistischen Sinn umgestaltet.

Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Palais_Liechtenstein aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. Beim Artikel auf Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.





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