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Das Krawina-Hundertwasserhaus Wien:
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|  Fotos: Krawina-Hunderwasserhaus Wien, Kegelgasse 1030 Wien; © Wien-konkret
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Das Hunderwasserhaus in Wien (Architekt Prof. Krawina)Das Hundertwasserhaus in der Kegelgasse 34 – 38 in Wien-Landstraße, dem 3. Gemeindebezirk, ist eine Wohnhausanlage der Gemeinde Wien, die von 1983 bis 1986 erbaut wurde.
Das von Friedensreich Hundertwasser gestaltete und von Architekt Univ.-Prof. Joseph Krawina geplante, bunte, ungewöhnliche Haus hat unebene Böden und ist üppig begrünt (250 Bäume und Sträucher). Es entspricht nicht den üblichen Normen und Klischees der scholastischen Architektur. Es ist eine Reise in das Land der kreativen Architektur. Hundertwassers Vorbilder, unter anderem Antoni Gaudí, das Palais idéal des Facteur Cheval, die Watts Towers und die anonyme Architektur der Schrebergärten und jene der Märchenbücher, sind dabei deutlich ablesbar. In dem Haus befinden sich 52 Wohnungen und 4 Geschäftslokale, 16 private und 3 gemeinschaftliche Dachterrassen.  |  | |  Foto: Säulen vom Krawina- Hundertwasserhaus;
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Das Hundertwasserhaus soll heute eines der meistbesuchten Gebäude in Österreich sein. Ähnliche Gebäude wurden in Zusammenarbeit Friedensreich Hundertwassers mit den Architekten Peter Pelikan und Heinz M. Springmann unter anderem in Bad Soden, Darmstadt (Waldspirale), Frankfurt am Main, Magdeburg, Osaka, Plochingen, Wittenberg und im Thermendorf Blumau verwirklicht.
Hundertwasser sagte: Ein Maler träumt von Häusern und einer schönen Architektur, in der der Mensch frei ist und dieser Traum wird Wirklichkeit.
Leider stellte sich bald nach der Eröffnung dar, dass die praktische Umsetzung unvollkommen ist. Die als Mauerbekrönung verwendeten Ziegel waren zu weich, die Verwendung von Pflanzen mit Pfahlwurzeln verursachte große Zusatzkosten (besonders nachdem der Meister während der Bauphase die Standorte veränderte); die Glasfront lässt sich nur während der Nachtstunden mittels Straßensperre und Hebebühne reinigen.
Die spielerische Architektur von Hundertwasser soll an eine Fata Morgana erinnern.
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Kategorie: Wiener Wahrzeichen, Sehenswürdigkeiten in Wien


KUNSTHAUS Wien (Hundertwasser-Museum & Ausstellungen) |  | 
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DAUERAUSSTELLUNG: FRIEDENSREICH HUNDERTWASSER 1. Jänner – 31. Dezember, täglich 10.00 – 19.00 Uhr Das KUNST HAUS WIEN bietet seine fixen Überblicksführungen durch die permanente Hundertwasser- sowie die jeweils aktuelle Wechselausstellung gratis an!!
ART BRUT AUS JAPAN 16. Juli – 18. Oktober 2009 Die Ausstellung zeigt - erstmals in Österreich - das Schaffen von 15 autodidaktischen Künstlern aus Japan. Jeder der präsentierten Künstler, die am Rande der japanischen Gesellschaft und oft auch in psychiatrischen Einrichtungen leben, hat sich durch seine Kunst eine eigene Welt hoher ästhetischer Intensität erschaffen. Die Künstler werden mit ihrer Malerei und Grafik, ihren Skulpturen und Plastiken ebenso präsentiert wie durch berührende Dokumentarfilme, die ihre Schicksale, Lebensumstände und Arbeitsweise vermitteln. Die Ausstellung wurde von der Collection de l'Art Brut in Lausanne, dem international renommierten Museum für Art Brut entwickelt. 

Weiterführende Internetseiten: |  | |  Information beim Hundertwasserhaus
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* Hundertwasserhaus Information


Nahegelegenes Hotel: Hotel Am Konzerthaus (4 Sterne): |  | 
|  Sofitel Vienna Hotel, Wien
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Das Wiener Handelsgericht anerkennt Josef Krawina als Miturheber"trend": Streit um Hundertwasserhaus
Ein neues Gutachten hat nun den künstlerischen Anteil des Grazer Architekten Josef Krawina an der Wiener Tourismusattraktion anerkannt. Hundertwasser hatte demnach bei seinen Ideen in vielen Fällen auf Vorentwürfe von Krawina zurückgegriffen, Teile der Anlage seien überhaupt von dem Architekten entworfen worden, berichtet das Wirtschaftsmagazin "trend" in seiner am Montag erscheinenden Ausgabe. Knapp vor dem 80. Geburtstag des Künstlers Friedensreich Hundertwassers scheint nun ein bizarrer Rechtstreit um das Hundertwasser-Haus in Wien endgültig entschieden: Das bekannteste Werk eines der bekanntesten Österreichischen Künstler muss umbenannt werden. Die Vorgeschichte: Joram Harel, ehemaliger Inhaber der Betreibergesellschaft des Hundertwasserhauses und Verwalter des Hundertwasser-Erbes hatte sich vor acht Jahren mit einem Vertreiber von Hundertwasser-Merchandisingartikeln überworfen. Im Zuge der folgenden Rechtsstreitigkeiten machte dieser auch die Rechte des schwer kranken Krawina bei Gericht geltend. Die Klage durchlief mehrere Instanzen (mit unterschiedlichen Sprüchen) bis sie von OGH mit der Auflage an das Wiener Handelsgericht zurückverwiesen wurde, ein Gutachten einzuholen. Neben der nicht unerheblichen urheberrechtlichen Präzedenz hat das nunmehrige Erkenntnis des Handelsgerichts auch finanzielle Folgen, analysiert der "trend", denn Hundertwasser ist einer der teuersten Künstler der Gegenwart. Nun müssen alle Kataloge, Seidentücher, Poster und dergleichen mit dem "Hundertwasserhaus" ohne Hinweis auf Krawina aus dem Verkehr gezogen werden. Der Miturheber habe Anspruch auf Tantiemen. Hundertwasser-Verwalter Joram Harel hat allerdings die geklagte Betreibergesellschaft mittlerweile an die Stadt Wien verkauft. Diese muss sich nun mit den Folgen des Rechtsstreites herumschlagen - so ferne nicht doch noch ein juristischer Ausweg gefunden wird. Anwalt Georg Zanger, Vertreter der Betreibergesellschaft, findet das Urteil grotesk: "So etwas habe ich noch nie erlebt. Nach Außen hin ist da nichts von Krawina erkennbar. Geht es wirklich nach diesem Erkenntnis müsste man auch das Loos-Haus umbenennen." Er hält das Gutachten für mangelhaft, will nochmals Einspruch erheben und notfalls beim EuGH weiter prozessieren. Die neue Stoßrichtung: Wenn schon ein Anspruch Krawinas feststellbar ist, dann wäre dieser seiner Meinung nach jedenfalls schon verjährt.
Rückfragehinweis: trend Redaktion Tel.: (01) 534 70/3402 OTS0006 2008-12-14/09:00
Anmerkung Wien-konkret: Univ. Prof. Architekt Krawina ist gebürtiger Salzburger und lebt derzeit in Kärnten. Er feierte übrigens gerade im Okober 2008 seinen 80. Geburtstag. Der nicht-genannte Merchandiser vom Krawina-Hundertwasserhaus - er produziert und vertreibt Bücher, Kalender, Poster - heißt übrigens Mag. Harald Böhm und wohnt in Wien. 

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