Wien

Das Wiener Wetter und die hohe Warte

Viele Wienerinnen und Wiener kennen das Phänomen: man hört den Wetterwert von Wien ergo von der Hohen Warte und geht dann, nahe der Innenstadt wohnend, völlig falsch bekleidet zur Arbeit, weil es doch wärmer war, als man angenommen hatte.

Das ist keine Überraschung, denn die Wetterstation der Hohen Warte liegt in bewaldetem Gebiet im 19. Bezirk und deutlich höher als beispielsweise die Innenstadt. Dadurch kann es schon vorkommen, dass die Temperaturangaben nicht ganz übereinstimmen, da sich in der Umgebung der Hohen Warte die Luft während der Nacht mehr abkühlen kann, als in der aufgestauten heißen Sommerluft mitten in der City.

Seit 1851 gibt es die ZAMG, die Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik bereits. Und seit 1873 hat sie (neben anderen Stationen in Österreich) auf der Wiener Hohen Warte ihren Betrieb aufgenommen.  Davor war die Zentralanstalt im 4. Wiener Gemeindebezirk tätig. Die Hohe Warte selbst war ein Aussichtsturm, bevor sie zum Wetterstatus der Stadt Wien wurde.

Neben der reinen Wetterbeobachtung und -prognose beschäftigt sich die ZAMG auch mit Erdbeben, die zwar selten, aber doch auch in Österreich vorkommen können und mit Klimatologie, Umweltmeteorologie und Geophysik.

Für die meisten bleibt die Hohe Warte aber die Antwort auf die Frage: wie wird´s Wetter heute? ;-)

Autor: Wolfgang Winkelbauer, Wien

 



Kirschblüte auf der Schmelz:

Foto: Kirschblüte auf der Schmelz Wien 15. Bezirk; © Wien-konkret

Foto: Kirschblüte auf der Schmelz Wien 15. Bezirk;
© Wien-konkret

Mitte April 2008 gab es auf der Schmelz in Wien 15. Bezirk die blühenden Obstbäume bei herrlichem Sonnenschein zu bewundern. Besonders schön sind die blühenden Wildkirschbäume.

Wenn Sie schon bei Schmelz sind, dann sollten Sie auf ein Bier oder einen Spritzer beim Gasthaus "Schutzhaus Zukunft" vorbeischauen. Der Gastgarten hat bereits geöffnet.


 



Sturm über Österreich: 26.1.-27.1.2008

Am Samstag den 26.1. und Sonntag den 27.1.2008 kam es zu einem heftigen Sturm in Östereich. Es gab Windspitzen bis zu 140 km/h. Die Dauer von fast 2 Tagen war außergewöhnlich lange.

In Wien wurde am Sonntag Abend die Ringstraße zwischen Oper und Schwarzenbergplatz für den Verkehr gesperrt. Die U-Bahnlinie U4 mu0te teilweise eingestellt werden. 

In der Steiermark und in Burgenland kam es bei rund 100.000 Haushalten zu Stromausfällen.
 



Früher Wintereinbruch 2007

Foto: starker Schneefall in Wien am 15. - 16. Nov. 2007 (hier im 14 Bezirk); © Wien-konkret

Foto: starker Schneefall in Wien am 15. - 16. Nov. 2007 (hier im 14 Bezirk); © Wien-konkret

Einen heftigen Wintereinbruch gab es 14. November 2007. Es gab ca 15 Zentimeter Neuschnee. So viel hat es in Wien seit 1995 nicht mehr geschneit. Ca. 1400 Personen und 400 Fahrzeuge waren mit der Schneeräumung in Wien beschäftigt. Auf der Außenringautobahn A21 mußten 2000 Autofahrer die Nacht auf der Autobahnbahn im eingeschneiten Auto verbringern. Die A21 und auch die A1 mußten gesperrt werden.

Einen ersten zaghaften Wintereinbruch gab es heuer am 13. Oktober 2007. Es schneite während der Nacht. Am Morgen waren Wiesen und Wälder, teilweise auch die Autos weiß. Auf den Straßen blieb der Schnee vorerst nicht liegen. Nur vereinzelt gibt es etwas Schneematsch.

Im Vorjahr war der Wintereinbruch ebenfalls Mitte Oktober. Allerdings war es im Vorjahr der einzig richtige Schneefall in Wien.

Tipp: Jetzt Winterreifen montieren.



Im Prater blühen die Bäume: Ostern bis 15. April 2007

Im Prater blühen die Bäume und zwar die Kastanienbäume (Praterhauptallee), die Kirschenbäume (Parkplatz vor dem Wurstleprater) und auch der Flieder (bei der Liliputbahn). Nachdem schon Ostern sehr sonnig und schön war, so ging es auch sonning und heiß in die nächste Woche. Temperaturen über 20 Grad Celsius waren keine Seltenheit im April 2007.
PS: Am Osterwochenende erreichten die Birkenpollen Ihren Höhepunkt, sehr zum Leidwesen der Allergiker.


Die blühenden Bäume im Prater: Kastanien - Kirsche - Flieder; © Wien-konkret



Die blühenden Bäume im Prater: Kastanien - Kirsche - Flieder; © Wien-konkret



Erster Schnee am letzten Wintertag (20.3.2007)

Ein bisserl geflankert hat es in diesem meterologischen Winter schon. Rein praktisch gesehen, hat es bis jetzt im Winter 2006 - 2007 noch keinen echten Schneefall in Wien gegeben, ja nicht einmal ein Glatteis. Am 20. März 2007 - dem letzten Tag im Winter - war es dann so weit. Dichter Schneefall in Wien. Davon ist auch der Schnee in den Außenbezirken auf Wiesen, Dächer und Autos liegen geblieben. Die Kinder können sogar Rodeln!

Mit dem Frühlingsbeginn am 21. März haben wir jetzt blühende Forsythien mit Schnee.


Fotos: Erster Schneefall im Großraum Wien. Am letzten Tag des Winters 2006 / 2007 schneite es endlich; links Wien 15. Bezirk; Mitte und rechts Wien-Umgebung © Wien-konkret



Fotos: Erster Schneefall im Großraum Wien. Am letzten Tag des Winters 2006 / 2007 schneite es endlich; links Wien 15. Bezirk; Mitte und rechts Wien-Umgebung © Wien-konkret


Mondfinsternis von 3. März auf 4. März 2007

Schon seit Jahrtausenden ziehen Mondfinsternisse die Menschen in ihren Bann. Fast drei Jahre ist es mittlerweile her, seitdem die letzte totale Mondfinsternis stattfand. In der Nacht vom 3. auf den 4. März 2007 verfinstert die Erde unseren Nachbarn im All, den Mond. Das kosmische Ereignis wird in seiner gesamten Länge von Mitteleuropa aus sichtbar sein, sofern das Wetter mitspielt und wolkenfreier Himmel herrscht. Das war in Wien leider nicht der Fall. Aufgrund der Wolken in Wien gab es keinen Blick zum Mond und zu den Sternen. Dafür gab es einen recht starken Wind und frühlingshafte Temperaturen.
 



Orkan Kyrill im Jänner 2007: In Wien keine größeren Schäden

Der Orkan Kyrill hat in Wien keine allzu großen Schäden verursacht. (Erg. am 18.1.2007) um 22 Uhr wurde erhöhte Einsatzbereitschaft verfügt. Seit Mitternacht verzeichnete die Wiener Berufsfeuerwehr 230 Einsätze, es galt umgestürzte Plakatwände sowie beschädigte Baustellenabschrankungen zu versorgen.

Größere Einsätze gab es in Floridsdorf in der Plankenbüchelgasse wo ein Dach im Ausmaß von rund 200 Quadratmeter vom Orkan auf die Straße gefegt wurde und zahlreiche parkende Autos beschädigte. Die Sporthalle in der Hopsagasse wurde ebenfalls betroffen. Dort ist die Feuerwehr noch in den Morgenstunden mit Sicherungsarbeiten beschäftigt. In der Speisinger Straße in Hietzing galt es, beschädigte Rauchfänge und Mauerteile zu sichern. Am Frachtenbahnhof Wien-Süd beschädigte der Sturm an einigen Hallen die Blechdächer. (Forts. mgl.)fk (RK vom 19.01.2007)

Anmerkung Redaktion Wien-konkret: Der Orkan Kyrill erreichte in Wien Spitzengeschwindigkeiten von 130 km/h

Am 29.1.2007 gab es den nächsten Sturm "Olli" mit ca 110 km/h in Wien



Jänner 2007: Beregnen und Bewässerung der Gärten notwendig

Foto: Winterberegung im Schloss Schönbrunn mit Regenbogen ! © Wien-konkret

Foto: Winterberegung im Schloss Schönbrunn mit Regenbogen !
© Wien-konkret am 14. Jan 2007

Die Wetterkapriolen der letzten 12 Monate gehen weiter. Der Jänner 2007 ist der wärmste Jänner seit über hundert Jahren. In Wien herrscht Sonne,  Wärme und Trockenheit. Die Temperaturen liegen fast jeden Tag zwischen 10 und 17 Grad Celsius. Eine Änderung der Wetterlage ist nicht in Sicht. Das führt nun auch dazu, dass in den Schlossgärten Schönbrunn mit der Beregung von Wiesen und Sträucher begonnen wurde, um ein vertrocknen zu verhindern.

Tipp: Was für den Rasen im Schloss Schönbrunn gut ist, ist auch für Ihren Garten gut. Also packen Sie den Gartenschlauch aus und spritzen Sie damit im Garten herum !  Idealer Job für Ihre Kinder.

Infos zum Schloss Schönbrunn => Klick
 



Weihnachtswetter 2006



Grüne Weihnachten 2006;
© Wien-konkret

Haben Sie auch erst kurz vor Weihnachten auf die Winterreifen gewechselt?
Das heurige Jahr geht wohl als der wärmste Winter in die Geschichte Österreichs ein. Es gab bis Weihnachten keinen einzigen Schneefall in Wien - ja nicht einmal ein Glatteis auf den Straßen. Die Temperaturen im Dezember 2006 lagen zwischen 0 - 10 Grad. Nebel und Windstille sorgen für ein sehr ruhiges Weihnachtsfest.

PS: In den Schigebieten ist es nicht viel besser und selbst die Badethermen haben es beim warmen Wetter schwer mit ihrem Geschäft.



Goldener Herbst 2006



Goldener Herbst 2006;
© Wien-konkret

Der August war heuer ziemlich verregnet. Was es im Juli zuwenig geregnet hat, das kam im August dazu. Glück hatten alle, die im August im sonnigen Süden waren.

Dafür wurden wir im September und Oktober wieder mit reichlichen Sonnenstrahlen belohnt. Sehr viele Sonnentage, aber zum Glück nicht mehr so extrem heiß, wie im Juli. Ideal zum Grillen, Wandern, ja sogar zum Baden bis spät im September.
 
Foto: Der leuchtende Wienerwald in der Herbstsonne



Hitzesommer 2006



Überfüllte Schwimmbäder im Juli 2006; © Wien-konkret

In keinem Juli hat es soviel Hitzetage mit über 30 Grad Celsius gegeben, wie heuer. Es gab im Juli 2006 jeden Tag Badewetter vom Feinsten. Die große Frage war, in welches Schwimmbad gehen wir heute? Interessanter Weise wurde bei der Hitze auch weniger Bier, dafür mehr Wasser und Fruchtsäfte getrunken.

In diesem Juli konnte man einen perfekten Sommerurlaub in unserer Stadt machen. Und für die, die unbedingt auf einem Schiff relaxen wollten, eröffnete am 12. Juli 2006 das erste Wiener Badeschiff am Donaukanal seine Reling.



Juli 2006: "Hitzepilz" - Wolke über Floridsdorf



Foto: "Hitzepilz" - Gewitterwolken über Floridsdorf;
© Robert Marschall

Das Sommerwetter 2006 ist durch extreme Hitze geprägt. Der Juli hatte überdurchschnittlich viele Hitzetage über 30 Grad Celsius. Damit kommt es auch zu einer verstärkten Gewittertätigkeit.

Hier braut sich gerade etwas über Floridsdorf zusammen. Aufgenommen - kein Scherz - in der Pilzgasse (beim Floridsdorfer Spitz).

Datum der Fotoaufnahme: 24. Juli 2006 um 19:02 Uhr
PS: Kinofilm Independance Day gesehen?