Wien

Wie kommt man in Wien zu einem Reisepass?

Pass- und Meldeangelegenheiten:
Sie können zu jedem Magistratischen Bezirksamt in Wien gehen, nicht nur zum Bezirksamt ihres Bezirkes. D.h. gibt es in einem Bezirksamt keine freien Termine mehr, dann einfach beim nächsten Bezirksamt anfragen und einen Termin reservieren. Das ist insbesondere vor den Osterfeiertagen ratsam, da viele Leute auf Urlaub fahren. Seit dem Jahr 2012 brauchen auch Kinder einen eigenen Reisepass. Die Antragstellung zur Passausstellung dauert ca 1/2 Stunde. Die Zustellung erfolgt innerhalb von 5 Tagen.

Öffnungszeiten der Passabteilung in Wien:
* Montag, Dienstag, Mittwoch, Freitag: 8 -13 Uhr ohne Anmeldung und 
* Montag, Dienstag, Mittwoch, Freitag nachmittags nur mehr nach Vereinbarung
   Online-Anmeldung unter => Terminreservierungen  
   telefonische Anmeldungen:
Telefonnummern siehe => Magistratischen Bezirksämter

* Donnerstag: 8.00 bis 17.30 Uhr ohne Anmeldung

An gesetzlichen Feiertagen ist geschlossen.

Expresspass: Dieser innerhalb von 3 Werktagen ausgestellt.

Kosten 2014:

 

 Erwachsene 

 Kinder

 normal bis zum fünft-nächsten Werktag

     75,90 €

  30 €

 Express bis zum dritt-nächsten Werktag 

   100,00 €

  45 €

 Express bis zum nächsten Werktag 

   220,00 €

 165 €

.



15.6.2012: Jedes Kind braucht einen eigenen Reisepass

Eintragungen von Kindern im Reisepass eines Elternteils sind ab 15. Juni 2012 ungültig. Spätestens zu diesem Zeitpunkt braucht jedes Kind einen eigenen Reisepass. Bereits seit dem 15. Juni 2009 gibt es keine neue Miteintragung von Kindern. Jede Person - also auch jedes Kind - bekommt einen eigenen Reisepass mit Chip. Die Gebühr für den Kinderreisepass mit Chip beträgt 30 Euro. Bereits bestehende Kindermiteintragungen bleiben noch bis 14. Juni 2012 gültig. Nach diesem Datum werden diese automatisch ungültig. Spätestens ab diesem Zeitpunkt benötigt jedes Kind bei einer Auslandsreise einen eigenen Reisepass. Die Gültigkeit des elterlichen Reisepasses, in dem sich die Kindermiteintragung befindet, bleibt davon aber unberührt: Der Reisepass gilt bis zum darin gedruckten Ablaufdatum.

Gültigkeitsdauer von Kinder-Reisepässen:
* Für Kinder bis zum vollendeten zweiten Lebensjahr beträgt die Gültigkeitsdauer zwei Jahre.
* Ab dem zweiten Geburtstag bis zum vollendeten zwölften Lebensjahr muss der Reisepass für ein Kind alle fünf Jahre erneuert werden.
* Ab dem zwölften Lebensjahr wird ein Reisepass mit Fingerabdruck mit zehnjähriger Gültigkeit ausgestellt.



Infos zum NEUEN Reisepass ab 2006:

Ab wann?        => In Österreich ab 16. Juni 2006
                      => in allen EU-mitgliedsländern spätestens ab August 2006

Was ist neu?   => Funkchip mit allen Daten
                      => biometrische Daten

Wozu neue Reisepässe? => diese sollen mehr Sicherheit bieten und eine schnellere Grenzabfertigung ermöglichen

Kosten?           => 69 Euro

Wartezeit?       => 5 Werktage, Zusendung mit der Post

Gütigkeit?         => 10 Jahre

Welches Foto kommt in Frage? Es muss scharf sein, nicht älter als 6 Monate, guter Kontrast, 45 mm hoch x 35 mm breit, 2/3 des Bildes muss das Gesicht sein, Hintergrund einfärbig, Frontalaufnahme mit geschlossenen Mund, geöffnete Augen, Augenabstand mindestens 8mm,  Brillen dürfen nicht spiegeln, keine Kopfbedeckung.

Wo kann ich den Reisepass beantragen ? => unabhängig vom Wohnsitz bei Magistraten, Bezirkshauptmannschaften und bei manchen Gemeindeämtern

Datenschutz?  => Der Bürger wird wieder ein Stückerl mehr zum "Gläsernen Menschen"

Wie lange gelten die alten Reisepässe? => Die alten Reisepässe gelten bis zum angegebenen Ablaufdatum weiter. Der Umstieg ist nicht verpflichtend.



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Haustiere erlaubt
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Spa & Wellness Center
Zimmer/Einrichtungen für Behinderte
kostenpflichtiger Parkplatz


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13.3.2012 BZÖ-Grosz: Knapp 11.000 Diplomaten- und Dienstpässe in Österreich im Umlauf


In Österreich seien insgesamt 10.991 Dienst- und Diplomatenpässe zum Stichtag 1. Jänner 2012 im Umlauf, gab heute BZÖ-Justizsprecher Abg. Gerald Grosz aufgrund parlamentarischer Anfragebeantwortungen von ÖVP-Außenminister Michael Spindelegger und ÖVP-Innenministerin Johanna Mikl-Leitner bekannt. "Diese Zahlen zeigen den inflationären Umgang mit Diplomaten- und Dienstpässen in Österreich. Es ist daher absolut wichtig und eine Bedingung des BZÖ, dass wir neben dem Diplomatenpass auch den Dienstpass reformieren. Es kann und darf nicht sein, dass Personen - welche nicht im Dienst und Sold der Republik stehen - solche Pässe erhalten. Hier wird mittels Pass etwas vorgegeben, was der Realität nicht standhält. Bei allem Respekt, aber ein Journalist oder ein Unternehmer erbringt vielleicht einen guten Dienst für die Republik, steht aber nicht in deren Dienst", fordert Grosz eine umfangreiche Regelung auf Basis der Sachlichkeit und nicht der Eitelkeit. Die Beantwortung der Anfragen zeige aber auch, dass Parlamentarier nicht einmal zwei Prozent dieser Pässe erhalten. "Wir verlangen eine wasserdichte Regelung, damit nicht wieder die Androschs und Blechas der Republik mit Scheintiteln als Scheindiplomaten reisen sondern diese Regelung nur jene Personen betrifft, die tatsächlich im Dienst der Republik - auf politischer wie beamteter Ebene - außenpolitisch tätig sind", so Grosz abschließend.
Rückfragehinweis: Pressereferat Parlamentsklub des BZÖ OTS0074 2012-03-13/10:17



13.1.2012: BZÖ-Grosz: Nach Diplomatenpass auch Dienstpass reformieren


BZÖ brachte heute parlamentarische Anfrage an Innenministerin Mikl-Leitner und Außenministerin Spindelegger ein.
Die von SPÖ-Bundesgeschäftsführer Günther Kräuter und dem Grünen Sicherheitssprecher Peter Pilz gemeinsam mit der Tageszeitung KURIER betriebene Passdiskussion führe nun zu einer Änderung des Passgesetzes über die Verwendung von Diplomatenpässen. Analog kündigte gestern Außenminister Spindelegger auch derzeit noch nicht bekannte Änderungen bei der Verwendung von Dienstpässen an. "Wenn wir diese groteske Diskussion in der Bananenrepublik Österreich führen, dann bitte anständig. Was unterscheidet den Diplomatenpass vom Dienstpass? Nichts, außer der Farbe. Der Diplomatenpass ist grellrot, der Dienstpass dunkelblau - die inhaltliche Aufforderung, den Passinhaber frei und ungehindert passieren zu lassen, ist ident. Den Diplomatenpass stellt das Außenministerium aus, den Dienstpass das Innenministerium. Über den möglichen Bezieherkreis von Diplomatenpässen wissen wir mittlerweile mehr oder weniger Bescheid, über den Bezieherkreis des in der Europäischen Union gleichermaßen angesehenen Dienstpass liegt vieles im Dunklen. Manche meinen sogar, Unternehmer, Künstler und Journalisten hätten ihn bekommen. Die dienstliche Begründung im offiziellen Auftrag der Republik möge man mir dann bitte vorhüpfen", so BZÖ-Rechungshofsprecher Abg. Gerald Grosz am Freitag. "Wer im Besitz eines Dienstpasses ist muss eine aktive dienstliche Funktion im Auftrag der Republik Österreich innehaben und erfüllen, das sagt schon der Name des Passes aus. Es ist daher nur eine folgerichtige Maßnahme der Forderung von Kräuter und Pilz, wenn wir neben der Änderung des Passgesetzes für Diplomatenpässe auch eine Änderung der Richtlinien für Dienstpässe durchführen", so der BZÖ-Mandatar. Heftig kritisiert Grosz schon jetzt mögliche Ausnahmeregelungen beim Diplomatenpass. "Wenn ich heute lese, dass Androsch seinen Diplomatenpass mit dem verfassungsrechtlich nicht gedeckten Fiktionstitel "Sonderbeauftragter für China" behalten soll, dann ist das nicht schlüssig. Mit der gleichen Begründung würden wir für die Ex-Politiker Karl Blecha, Franz Vranitzky, Alois Mock, Josef Riegler, Heinrich Neisser, Franz Fischler, Rudolf Streicher, Robert Lichal, Wolfgang Schüssel, Johannes Ditz, Werner Fasslabend, Rudolf Scholten, Erhard Busek, Caspar Einem, KIarl Schlögl, Benita Ferrero-Waldner, Viktor Klima, Eleonore Hostasch, Rudolf Edlinger, Andreas Khol, Wolfgang Ruttensdorfer, Helmut Kucacka, Franz Morak, Alfred Gusenbauer, Maria Berger, Heide Schmidt oder auch Peter Ambrozy wieder Tür und Tor zum Diplomatenpass öffnen. Auch diese Personen haben mehr oder weniger halböffentliche Ehrenämter, über die sich auch ein internationaler Status konstruieren lässt", so Grosz abschließend.

Rückfragehinweis: Pressereferat Parlamentsklub des BZÖ



10.1.2012: Bischöfe sind keine Diplomaten

Reisen mit Diplomatenpass rechtswidrig.
Laut einem aktuellen Kurierartikel www.ots.at/redirect/kurier.at_diplomatenpass reisen in Österreich mehrere hundert Personen mit Diplomatenpässen, auch an Bischöfe werden sie vergeben. Aus Sicht der Verfassungsjuristen Bernd-Christian Funk und Heinz Mayer ist dies eindeutig rechtswidrig, denn im Gesetz sei die Gültigkeit des Diplomatenpasses an die Funktion gebunden. Niko Alm, Mitinitiator des Volksbegehrens gegen Kirchenprivilegien, fordert daher: Kardinäle und Bischöfe sollen ihre illegitim erhaltenen Diplomatenpässe umgehend abgeben, bzw. sollen diese vom Außenministerium eingezogen werden "Denn wie bitte, können Bischöfe in offizieller politischer Mission unterwegs sein? -Wir befinden uns im Zeitalter der Trennung von Kirche und Staat, auch wenn dies einigen Geistlichen nicht gefallen mag."

Website: www.kirchen-privilegien.at
Rückfragehinweis: FJ PURKARTHOFER PR, +43-664-4121491, info@purkarthofer-pr.at



10.1.2012 Diplomatenpassaffäre: Bürgerliste erstattet Anzeige gegen Minister

Die unabhängige Bürgerliste "Wir im Ersten" hat heute gegen die Innenministerin und den Aussenminister Strafanzeige wegen des Verdachts des Amtsmissbrauchs im Zusammenhang mit der Vergabepraxis von Diplomatenpässen an Ex-Politiker erstattet. "Die Sache zeigt ein Mal mehr", so der Klubvorsitzende der Liste, Karl Newole, "dass sich Parteipolitiker und ihre Günstlinge in erster Linie um ihre Eigeninteressen kümmern und sich privilegierte Parallelwelten schaffen, während wir Normalbürger nur zusehen und das Ganze bezahlen dürfen. Damit muss endlich Schluss sein." Gesetzliche Grundlagen, an Ex-Minister und andere Ex-Funktionäre Diplomatenpässe ohne offizielle Mission zu vergeben, ließen sich keine finden. Durch die Anzeige, so Newole, soll das Ausmaß der Vergabepraxis lückenlos und von unabhängigen Gerichten aufgeklärt und dann abgestellt werden. "Wir stehen für Bürgerinteressen und sehen es als unsere Aufgabe an, überall gegen solche und vergleichbare Praktiken vorzugehen - egal ob auf Bezirks-, Landes- oder Bundesebene. Die Abschaffung dieser gesetzesfernen Passvergabepraxis brächte im Übrigen auch Einsparungen im Verwaltungsbereich, die derzeit ohnehin, auch vom Außenminister und Vizekanzler, fieberhaft gesucht werden", schloss Newole.

Rückfragehinweis: "Wir im Ersten" - Die Stimme der BürgerInnen
Dr. Karl Newole 01-535 51 54



6.1.2012: Grüne Abgeordnete Gabriela Moser beantragt rasche Gesetzesänderung.


"Schluss mit Diplomaten-Privilegien für Grasser & Co.!"
Die jetzt bekannt gewordenen Privilegien für Ex-MinisterInnen wie Karl-Heinz Grasser, Ernst Strasser oder Hubert Gorbach, die auch nach ihrer Amtszeit mit einem Diplomatenpass reisen dürfen und die damit zusammenhängenden Vorteile in Anspruch nehmen können, lassen die Grünen rasch aktiv werden: Nationalratsabgeordnete Gabriela Moser kündigt heute an, einen Antrag zur Änderung des Diplomatenpassgesetzes einzubringen, "damit diese völlig unnachvollziehbare Regelung der Vergangenheit angehört", wie sie betont. "Kein Mensch versteht diese Bevorzugung, diese Regelungen sind absurd und grotesk!" Gleichzeitig will Moser auch, dass mit anderen Privilegien in diesem Zusammenhang aufgeräumt wird: "Auch Verkehrsdelikte wie schnell oder alkoholisiert fahren müssen zukünftig geahndet werden", verlangt sie.

Rückfragehinweis: Die Grünen Bernd Pekari Tel.: 0676 86665930



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